DE29514833U1 - Vorrichtung zum Verlegen von Bodenbelägen - Google Patents

Vorrichtung zum Verlegen von Bodenbelägen

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DE29514833U1
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/20—Implements for finishing work on buildings for laying flooring
    • E04F21/22—Implements for finishing work on buildings for laying flooring of single elements, e.g. flooring cramps ; flexible webs

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  • Architecture (AREA)
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  • Floor Finish (AREA)

Description

Beschreibung:
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Verlegen von Bodenbelägen, wie Spanplatten, Parkett, Paneelen und dergleichen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bodenbeläge, wie Parkett, Spanplatten, Paneele usw. werden aus vorgefertigten, mit Nut und Feder ausgerüsteten Einzelelementen zusammengesetzt, die zur Vermeidung unerwünschter Schallbrücken schwimmend verlegt werden. Dabei wird ein definierter Abstand zur Raumwand eingehalten. Den korrekten Abstand stellt der Bodenverleger mit Hilfe von Holzkeilen sicher. Da die Raumwände selten exakt gerade sind, muß der Bodenverleger unter seinem Vorrat an Holzkeilen den jeweils richtigen aussuchen. Dies verzögert die Verlegung unnötigerweise.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, mit deren Hilfe der Wandabstand der Bodenbeläge schnell und individuell eingestellt und bis zum Ende der Verlegearbeiten sicher gehalten werden kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Dank der Gewindespindel läßt sich der Abstand zwischen Frontblech und Rückblech sehr feinfühlig und schnell einstellen. Die gefundene Einstellung kann sich selbsttätig nicht verändern. Bei ausreichender Blechstärke können die beim Verlegen von Bodenbelägen üblichen Druckkräfte aufgenommen und übertragen werden, ohne daß die Kanten der Bodenbeläge oder die Raumwände beschädigt werden.
Gemäß vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung ist die Gewindespindel eine Flügelschraube und wird zum Beispiel in einer Stanzmutter geführt, die in das Frontblech eingepreßt
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Die abgewinkelten Seitenschenkel von Front- und Rückblech dienen zum einen als Lager für die Schwenkachse, zum anderen zur Erhöhung der Druckfestigkeit. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß die Seitenschenkel zwecks Gewichterleichterung eine nach unten spitz zulaufende Dreiecksform erhalten können.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung in Form eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Dargestellt ist eine Raumecke, gebildet aus einer Raumwand 1 und einem Boden 2. Auf letzterem liegt mit Abstand zur Raumwand 1 ein Bodenbelagselement 3, beispielsweise ein Paneel.
Der Abstand zwischen Paneel 3 und Raumwand 1 wird mittels einer Vorrichtung 10 einjustiert und fixiert. Die Vorrichtung 10 besteht aus einem Frontblech 11 und einem Rückblech 12, die etwa U-förmig gebogen sind. Die abgebogenen Seitenschenkel 15, 16 greifen übereinander. Eine durchgesteckte Achse 13 verbindet Front- und Rückblech 11, 12 schwenkbar.
Das Frontblech 11 besitzt unten einen stufenförmigen Rücksprung 14, dank dessen die Vorrichtung 10 ohne zusätzliche Vorrichtungen ihre einmal gegebene Position beibehält.
Die Seitenschenkel 15, 16 von Front- und Rückblech 11, 12 dienen zur Erhöhung der Festigkeit der Vorrichtung gegen die Druckkräfte, die beim Verlegen der Bodenbeläge 3 üblicherweise auftreten.
Dank einer ausreichend großen Anlegefläche werden die
während der Verlegearbeiten auftretenden Druckkräfte auf die Kante des Bodenbelags 3 einerseits und auf die Wand 1 andererseits so niedrig gehalten, daß Beschädigungen nicht auftreten.
In das Frontblech 11 ist eine Stanzmutter 18 eingepreßt, in die eine Flügelmutter 17 eingeschraubt ist, deren Ende gegen das Rückblech 12 drückt. Mit Hilfe der Flügelmutter 17 kann der Abstand zwischen den freien Enden von Front- und Rückblech 11, 12 fein justiert werden. Eine Dejustierung durch die beim Verlegen der Bodenbeläge 3 auftretenden Druckkräfte ist ausgeschlossen.

Claims (4)

Ansprüche:
1. Vorrichtung (10) zum Verlegen von Bodenbelägen (3), wie Spanplatten, Parkett, Paneelen und dergleichen mit definiertem Abstand zur Raumwand (1), gekennzeichnet durch die Merkmale:
- es ist ein Frontblech (11) und ein Rückblech (12) vorgesehen,
- Front- und Rückblech (11, 12) sind etwa U-förmig gebogen,
- Front- und Rückblech (11, 12) sind an ihrem oberen Ende über eine Achse (13) schwenkbar miteinander verbunden,
- das Frontblech (11) besitzt unten einen stufenförmigen Rücksprung (14) zum Aufsetzen auf den Bodenbelag (3),
- eine Gewindespindel (17) ermöglicht das feinfühlige Verstellen des Abstandes zwischen Front- und Rückblech (11, 12).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet, durch das Merkmal:
- die Gewindespindel (17) ist eine Flügelschraube.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Merkmale:
- die Gewindespindel (17) ist in einer Stanzmutter (18) geführt,
- die Stanzmutter (18) ist in das Frontblech (11) eingepreßt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch das Merkmal:
- die Seitenschenkel (15, 16) von Front- und Rückblech (11, 12) besitzen eine spitz nach unten zulaufende Dreiecksform.
DE29514833U 1995-09-15 1995-09-15 Vorrichtung zum Verlegen von Bodenbelägen Expired - Lifetime DE29514833U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29802218U1 (de) * 1998-02-10 1998-05-14 Schmid, Markus, 94081 Fürstenzell Verstellbarer Spannkeil
EP1095738A3 (de) * 1999-10-26 2003-03-12 Niels Ejler Bak Vorrichtung zum Einspannen eines länglichen Elements zwischen zwei äusseren Elementen und Satz solcher Vorrichtungen
WO2007070910A1 (de) * 2005-12-22 2007-06-28 Neuhofer Franz Jun Verlegehilfe für einen fussbodenbelag

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