DE29518559U1 - Phasenkamm - Google Patents

Phasenkamm

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DE29518559U1 DE29518559U DE29518559U DE29518559U1 DE 29518559 U1 DE29518559 U1 DE 29518559U1 DE 29518559 U DE29518559 U DE 29518559U DE 29518559 U DE29518559 U DE 29518559U DE 29518559 U1 DE29518559 U1 DE 29518559U1
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    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02B1/205—Bus-bar or other wiring layouts, e.g. in cubicles, in switchyards for connecting electrical apparatus mounted side by side on a rail

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Description

Anmelder: Herr Ullrich Schmidt
Sennefelder Straße 9
70178 Stuttgart
Unser Z.: A 3 0 166
15. November 1995 JB/MT/sc
Beschreibung Phasenkamm
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Phasenkamm zur Verbindung von einer Mehrzahl von elektrischen Schaltern, insbesondere Sicherungsautomaten, mit zumindest einer Kamm— schiene, die mit Anschlüssen der Schalter verbindbar ist.
In elektrischen Verteilern, wie beispielsweise einem Hausanschluß oder zur Stromversorgung von Fabrikgebäuden werden häufig eine Vielzahl von elektrischen Schaltern, wie beispielsweise Sicherungsautomaten verwendet, die miteinander durch Phasenkämme verbunden werden. Die Schalter werden hierbei gewöhnlich nebeneinander in Reihe auf eine Hutschiene montiert, wobei einzelne Anschlüsse der Schalter durch eine, oder im Falle mehrpoliger Schalter durch mehrere durchgehende Kammschienen verbunden werden.. Die Kammschiene wird mit den Anschlüssen in der Regel verschraubt..
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Bei großen Verteilungen wie beispielsweise industriell genutzten Verteilerkasten sind eine Vielzahl von Sicherungsautomaten nebeneinander gereiht, so daß die Länge des Phasenkammes mehrere Meter betragen kann. Ein Problem ergibt sich dabei, wenn einer der Sicherungsautomaten defekt wird und ausgetauscht werden muß. Um den defekten Sicherungsautomaten von der Hutschiene abnehmen zu können, ist zuvor der Phasenkamm zu demontieren. Da der Phasenkamm mit allen der Sicherungsautomaten verschraubt ist, ist der Arbeits- und Zeitaufwand sehr hoch, um einen defekten Sicherungsautomaten austausehen zu können. Darüber hinaus gestaltet sich der Wiedereinbau des Phasenkammes schwierig, da dieser in eine Vielzahl von Anschlüssen gleichzeitig eingepaßt werden muß.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Phasenkamm der eingangs genannten Art zu schaffen, der den Austausch einzelner Schalter erleichtert und eine einfachere Montage ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einem Phasenkamm der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kammschiene in mehrere Schienenstücke unterteilt ist, die miteinander lösbar verbunden sind.
Der Phasenkamm ist also abschnittsweise teilbar und bausteinartig aufgebaut, wobei die einzelnen Teile des Phasenkammes miteinander verbunden und voneinander getrennt werden können, so daß ein Abschnitt des Phasenkammes einzeln von dem Rest des Phasenkammes abgetrennt bzw. an diesen angefügt werden kann.
Hierdurch vereinfacht sich der Austausch eines einzelnen elektrischen Schalters bzw. eines Sicherungsautomaten wesentlich, da nur der entsprechende Abschnitt des Phasenkammes,
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mit dem der entsprechende Schalter verbunden ist, von den Anschlüssen der Schalter zu lösen und vom Rest des Phasenkammes abzutrennen ist, während der verbleibende Phasenkamm mit den übrigen Schaltern verbunden bleiben kann. Darüber hinaus ergibt sich durch den modulartigen Aufbau des Phasenkammes die Möglichkeit, den Phasenkamm zu verlängern bzw. zu verkürzen und an die jeweilige Schaltungsanordnung anzupassen.
Vorzugsweise kann die Kammschiene eine Vielzahl von Schienenstücken aufweisen, zwischen denen jeweils eine lösbare Verbindung vorgesehen ist, wobei jedes der Schienenstücke mit mehreren Schaltern verbunden werden kann. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß eine Unterteilung der Kammschiene in sehr viele Schienenstücke den Austausch eines einzelnen Schalters sehr stark erleichtert, da mit sinkender Schienenstücklänge die Anzahl der zu lösenden Anschlüsse abnimmt, während die Verbindung jedes Schienenstückes mit mehreren Schaltern die Herstellung des Phasenkammes erleichtert.
Um einzelne Schienenstücke einfach miteinander verbinden zu können und einen zuverlässigen elektrischen Kontakt zu gewährleisten, kann zwischen benachbarten Schienenstücken vorteilhaft eine Spannverbindung vorgesehen sein. Vorzugsweise kann die Verbindung zumindest zwei Kontaktabschnitte besitzen, die einander zungenförmig überlappen und miteinander in Kontakt sind, wenn die Schienenstücke verbunden sind. Um einen sicheren elektrischen Kontakt zu schaffen, können die Kontakabschnitte gegeneinander gespannt sein. Konstruktiv sehr einfache Verhältnisse ergeben sich dabei wenn die Kontaktabschnitte miteinander verschraubt sind.
Die Verbindung zwischen zwei Schienenstücken erfolgt also dadurch, daß Kontaktataschnitte, die mit den jeweiligen
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Schienenstücken verbunden sind, gegeneinander gedrückt werden, um eine elektrische Leitung zu schaffen. Darüber hinaus können die Schienenstücke durch die Kontaktabschnitte auch kraftübertragend miteinander verbunden werden, derart, daß die Schienenstücke zusammen eine Einheit bildet und als solche handhabbar ist, auch wenn sie nicht in die Schalteranordnung montiert ist.
Vorzugsweise können die Kontaktabschnitte integrale Bestandteile der jeweiligen Schienenstücke bzw. mit diesen zumindest fest verbunden sein, wobei die Kontakabschnitte im verbundenen Zustand elastisch verformt sein können.
Die Verbindung zwischen den Schienenstücken kann also unmittelbar durch die Schienenabschnitte selbst gebildet werden, wobei die Verbindung durch entsprechendes Zusammenfügen der Schienenstücke erzielt wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann die Verbindung als Steckverbindung ausgebildet sein derart, daß um zwei benachbarte Schienenstücke miteinander zu verbinden, die Schienenstücke lediglich zusammengesteckt werden müssen. Hierdurch ist der Zusammenbau der Kammschiene bzw. eine Demontage eines einzelnen Schienenstückes ohne Werkzeug besonders einfach und schnell möglich.
Vorzugsweise weist eines von zwei benachbarten Schienenstücken als Kontaktabschnitt einen federnden Kontakt- bzw. Klemmbügel auf, während das andere Schienenstück einen zungenförmigen Steckabschnitt besitzt, wobei der Klemmbügel und der Steckabschnitt zueinander derart komplementär sind, daß der Klemmbügel auf den Steckabschnitt aufsteckbar ist. Die elastische Klemmkraft des Klemmbügels hält den Steckab-
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schnitt fest und bewirkt eine zuverlässige elektrische Verbindung zwischen den beiden Kontaktabschnitten.
Vorzugsweise besitzt jedes der Schienenstücke an einem seiner Enden einen Klemmbügel und an einem gegenüberliegenden Ende einen Steckabschnitt, so daß die Schienenabschnitte gleichförmig sind und in beliebiger Reihenfolge aneinander gesteckt werden können. Es wäre jedoch ebenfalls möglich, Schienenstücke mit zwei Kontaktbügeln und Schienenstücke mit zwei Steckabschnitten jeweils abwechselnd aneinander zu stecken.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die Kammschiene zumindest an den Abschnitten, die aus den elektrischen Schaltern bzw. Sicherungsautomaten herausragen und mit Fremdkörpern, insbesondere mit einem Menschen in Berührung kommen können, isoliert. Um die abschnittsweise Montage bzw. Demontage der Kammschiene entsprechend deren Schienenstücke nicht zu behindern, kann die Isolierung vorzugsweise von der Kammschiene abnehmbar sein, d.h. die Isolierung ist auf die Kammschiene beispielsweise aufgesteckt und kann zur Demontage einzelner Schienenstücke von der Kammschiene abgezogen werden. Die Isolierung kann auch entsprechend den Schienenstücken teilbar sein, so daß ein Schienenstück mit der entsprechender Isolierung von einem anderen Schienenstück mit der zugehörigen Isolierung getrennt werden kann. Die Isolierung kann dabei unlösbar mit den entsprechenden Schienenstücken verbunden sein, vorzugsweise kann der zu isolierende Schienenstückabschnitt beispielsweise durch Eintauchen in eine Kunststoffschmelze in die Isolierung eingegossen sein, wobei die Kontaktabschnitte von der Isolierung ausgespart sind.
0 Entsprechend einer bevorzugten Ausführung der Erfindung besitzt der Phasenkamm mehrere Karamschienen, um mehrpolige
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Schalter entsprechend mehrpolig zu verbinden, wobei jede Kammschiene mehrere Schienenstücke aufweist, die miteinander lösbar verbunden sind. Die Kammschienen können durch eine gemeinsame Isolierung oder auch jeweils einzeln isoliert sein.
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.
Im nachfolgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 einen Phasenkamm, der eine Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Sicherungsautomaten verbindet, in einer perspektivischen Gesamtdarstellung gemäß 0 einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine Kammschiene mit drei miteinander verbundenen Schienenstücken in einer Draufsicht gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 eine Teilansicht der Kammschiene gemäß Fig. 2 in einer Seitenansicht,
Fig. 4 den Verbindungsbereich zweier Schienenstücke einer
Kammschiene in einer Draufsicht gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
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Fig. 5 eine Schnittdarstellung des Verbindungsbereiches der Kammschiene entlang der Linie B-B in Fig. 4,
Fig. 6 den Verbindungsbereich zweier Schienenstücke einer Kammschiene in einer Draufsicht gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 7 den Verbindungsbereich der Kammschiene nach Fig. 6 in einer Seitenansicht,
Fig. 8 eine Schnittdarstellung des Verbindungsbereiches der Kammschiene entlang der Linie A-A in Fig. 7,
Fig. 9 den Verbindungsbereich zweier Schienenstücke einer Kammschiene in einer Draufsicht gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 10 den Verbindungsbereich der Kammschiene nach Fig. 9 in einer Seitenansicht,
Fig. 11 den Verbindungsbereich zweier Schienenstücke einer Kammschiene in einer Draufsicht gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung,
Fig. 12 den Verbindungsbereich der Kammschiene nach Fig. 11 in einer Frontansicht.
Fig. 1 zeigt einen Phasenkamm 1, der zur Verbindung von einpoligen Schaltern eine Kammschiene 2 aufweist, die durch eine Isolierung 3 isoliert ist. Die Kammschiene 2 ist aus einem elektrisch leitfähigen Material, vorzugsweise Kupfer, gefertigt.
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Der Phasenkamin 1 verbindet, wie in Fig. 1 zu sehen ist, eine Mehrzahl von einpoligen elektrischen Schaltern 4, die nebeneinander auf einer Hutschiene 5 montiert sind. Jeder der elektrischen Schalter 4, die gemäß dem Ausführungsbeispxel einpolige Sicherungsautomaten bilden, besitzt mehrere Anschlüsse, von denen in Fig. 1 jeweils zwei Anschlüsse 6 und 7 zu sehen sind. Die Anschlüsse 6 der Sicherungsautomaten 4 sind durch den Phasenkamm 1 miteinander verbunden.
Hierbei weist jeder Sicherungsautomat 4 an seiner Vorderseite eine nutförmige Ausnehmung 8 auf, die, da die Sicherungsautomaten 4 nebeneinander geordnet sind, miteinander fluchten und gemeinsam eine Aufnahmeausnehmung bilden, in die die Kammschiene 2 des Phasenkammes 1 hineingeschoben werden kann. Die Kammschiene 2 ist mit jedem der Anschlüsse 6 mittels einer Schraubenverbindung verbunden, die jedoch nicht näher dargestellt sind.
Der Phasenkamm 1 ist, wie in Fig, 1 zu sehen ist, drei geteilt. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist dementsprechend die Kammschiene 2 in drei Schienenstücke 9, 10 und 11 unterteilt, die miteinander lösbar verbunden sind.
An einer Vorderseite der Kammschiene 2 sind wie in Fig. 2 gezeigt ist, eine Mehrzahl von Anschlußabschnitten 12 angeformt, in denen jeweils eine offene U-förmige Anschlußausnehmung 13 ausgebildet ist. Die Anschlußabschnitte 12 werden jeweils in die Ausnehmungen 8 der Schutzschalter 4 eingeschoben und dort durch Anziehen der jeweiligen Schraubenverbindungen, die in den Anschlußausnehmungen 13 aufgenommen werden, mit den jeweiligen Anschlüssen 6 verbunden. Wie in Fig. 2 gezeigt, besitzt jedes der Schienenstücke 9, 10 und 11 jeweils drei Anschlußabschnitte 12, um mit jeweils 3 Sicherungsautomaten 4 verbunden zu werden.
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Es ist jedoch auch möglich, daß jedes der Schienenstücke mehr oder weniger als drei Anschlußabschnitte aufweist, und mit mehr oder weniger als drei Sicherungsautomaten 4 verbunden wird. Ebenso kann der Phasenkamm bzw. die Kammschiene in mehr 5 oder weniger als drei Stücke unterteilt werden.
Um die einzelnen Schienenstücke 9, 10 und 11 miteinander zu verbinden, ist jeweils zwischen zwei benachbarten Schienenstücken eine Verbindung 14 vorgesehen, die die Schienenstücke verbindet und elektrisch miteinander in Kontakt bringt. Wie in Fig. 3 zu sehen ist, weist die Verbindung 14 zwei Kontaktplatten 15 auf, die auf gegenüberliegenden Seiten der Kammschiene 2 angeordnet sind. Die Kontaktplatten 15 überbrücken die Trennebene zwischen zwei benachbarten Schienenstücken und überlappen Randbereiche der Schienenstücke, wobei die beiden Kontaktplatten 15 einander gegenüberliegen. Die beiden Kontaktplatten sind durch eine Schraubenverbindung 16 mit jedem der beiden Schienenstücke verbunden, wobei die überlappenden Kontaktplatten gegen die entsprechenden Randabschnitte der Schienenstücke gespannt werden, um eine zuverlässige elektrische Verbindung zu schaffen.
Hierdurch können die Schienenstücke einfach voneinander getrennt werden, indem lediglich eine der beiden Schraubenverbindungen gelöst werden. Es wäre ebenfalls möglich, die Kontaktplatten 15 auf einer Seite starr mit einem der Verbindungsstücke beispielsweise durch Nieten, zu verbinden, oder die beiden Kontaktplatten integral einstückig an dem jeweiligen Verbindungsstück anzuformen, während das benachbarte Schienenstück durch eine Schraubenverbindung mit den beiden Kontaktplatten 15 verbunden ist und von diesen getrennt werden kann.
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Eine weitere Ausführungsform einer Verbindung 17 zwischen zwei benachbarten Schienenstücken 9 bzw. 10 einer Kammschiene 2 ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt. Die beiden Schienenstücke 9 und 10 besitzen jeweils einen integral angeformten Kontaktabschnitt 18 und 19, durch die die beiden Schienenstücke direkt miteinander verbunden sind.
Wie in Fig. 4 und 5 gezeigt ist, ist der Kontaktabschnitt 18 des Schienenstückes 10 als hakenförmiger Kontakt- bzw. Klemmbügel ausgebildet, der zwei gegenüberliegende gegeneinander elastisch vorgespannte Bügelabschnitte aufweist, zwischen die der steckerartige Kontaktabschnitt 19 des Schienenstückes 9 geschoben werden kann, so daß die beiden Bügelabschnitte des Klemmbügels 18 leicht auseinander gedrückt werden und der Steckerabschnitt 19 zwischen den beiden Bügelabschnitten des Klemmbügels 18 elastisch eingeklemmt bzw. eingespannt ist.
Die Kammschiene 2 kann durch die Steckverbindung 17 rasch und mühelos zusammengefügt bzw. in die einzelnen Schienenstücke zerlegt werden, da benachbarte Schienenstücke lediglich ineinander gesteckt bzw. auseinander gezogen werden müssen. Hierzu ist kein Werkzeug nötig. Darüber hinaus läßt sich die Kammschiene im zusammengesetzten Zustand als Einheit handhaben, da die einzelnen Schienenstücke durch die Steckverbindungen reibschlüssig zusammengehalten werden. Ferner lassen sich die Schienenstücke durch Stanzen bzw. Biegen sehr rationell fertigen.
Eine weitere Ausführungsform einer Verbindung 2 0 zwischen zwei benachbarten Schienenstücke 9 und 10 einer Kammschiene 2, die die beiden Schienenstücke 9 und 10 reibschlüssig zusammenhält, ist in den Fig. 6 bis 8 gezeigt. Ähnlich dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4 und 5
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besitzt das Schienenstück 9 einen Kontaktabschnitt, der als Steckzunge 21 ausgebildet ist. Die Steckzunge 21 ist integral an dem Schienenstück 9 angeformt und wie in Fig. 7 zu sehen ist, gegenüber einem Schienenstuckhauptkorper leicht gesenkt. Das benachbarte Schienenstück 10 weist einen maulförmigen Kontaktabschnitt 22 auf, in den die Steckzunge 21 eingesteckt werden kann, so daß die beiden Schienenstücke 9 und 10 miteinander verbunden sind. Der maulförmige Kontaktabschnitt 22 wird durch einen Endabschnitt 24 des Schienenstückes 10 und einer Klemmplatte 2 3 begrenzt, die an dem Schienenstück 10 durch eine Schraubenverbindung 24 mit vorzugsweise zwei Schrauben befestigt ist. Die Klemmplatte 23 ist wie in Fig. gezeigt, zu den Anschlußabschnitten 12 hin aufgebogen, um das Einstecken der Steckzunge 21 in den maulförmigen Kontaktabschnitt 22 zu erleichtern. Die Steckzunge 21 wird zwischen der Klemmplatte 23 und dem Endabschnitt 24 reibschlüssig festgehalten. Hierzu 1st die Klemmplatte 2 3 zu dem Endabschnitt 24 hin elastisch vorgespannt. Dies ist durch eine entsprechende Formgebung der Klemmplatte 2 3 zu erreichen.
Ebenfalls ist es möglich, in der Schraubenverbindung 25 entsprechende Federelemente (nicht weiter dargestellt) vorzusehen, die die Klemmplatte 23 zu dem Endabschnitt 24 hin drücken.
Ähnlich dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 sind die Schienenstücke 9 und 10 durch Ineinanderstecken miteinander zu verbinden, bzw. auseinander zu ziehen, um die beiden Stücke voneinander zu trennen, wobei durch die Klemmung der Steckzunge in dem maulartigen Kontaktabschnitt 22 eine sichere elektrische Verbindung gewährleistet ist.
Eine weitere Ausführungsform einer Steckverbindung 27, die zwei benachbarte Schienenstücke 9 und 10 einer Kammschiene 2 verbindet, ist in den Fig. 9 und 10 dargestellt. Die Verbin-
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dung 27 weist hierbei ein von den Schienenstücken 9 und 10 separates doppel-T-förmiges Verbindungsstück 28 auf, das zwei zueinander parallele und voneinander beabstandete Plattenabschnitte aufweist, die durch einen Mittelsteg miteinander verbunden sind, und dementsprechend zwei Kontaktabschnitte 29 und 30 aufweist, in denen zu gegenüberliegenden Seiten offene Schienenstückausnehmungen vorgesehen sind, in denen die entsprechenden benachbarten Schienenstücke 9 und 10 aufgenommen werden können.
Wie aus Fig. 9 zu sehen ist, ist das Verbindungsstück 28, um die beiden Schienenstücke 9 und 10 miteinander zu verbinden, auf Endabschnitte der beiden Schienenstücke aufzuschieben, die in den Schienenstückausnehmungen reibschlüssig festgehalten werden. Um die beiden Schienenstücke voneinander zu lösen, ist lediglich das Verbindungsstück 28 abzuziehen, bzw. eines der beiden Verbindungsstücke aus diesem heraus zu ziehen. Das Verbindungsstück sollte, um eine sichere elektrische Leitung zu schaffen, aus entsprechend leitfähigem Material, vorzugsweise aus dem selben Material wie die Schienenstücke, insbesondere aus Kupfer hergestellt sein.
Eine besonders einfache Ausführung einer Verbindung 31 zwischen zwei Schienenstücken 9 und 10 einer Kammschiene 2 ist in den Fig. 11 und 12 gezeigt. An jedem der beiden Schienenstücke 9 und 10 ist hierbei jeweils ein Kontaktabschnitt 32 und 33 ausgebildet, die einander überlappen und gegeneinander gedrückt werden, um eine elektrische Verbindung zu schaffen. Wie in Fig. 12 zu sehen ist, ist an das Schienenstück 10 eine Kontaktgabel integral angeformt, während an das Schienenstück 9 eine zu der Kontaktgabel im wesentlichen komplementär geformte Kontaktpfanne angeformt ist, die die Konaktabschnitte 32 und 33 bilden.
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Wenn die Kammschiene 2 in die Sicherungsautomaten 4 eingeschoben und durch die Schraubenverbindungen mit den Anschlüssen 6 verbunden wird, werden die beiden Kontaktabschnitte 33 und 34 elastisch gegeneinander gespannt, so daß eine sichere Verbindung zwischen den Schienenstücken 9, 10 bzw. 11 geschaffen wird. Die Verbindung 31 wird hierdurch bei der Montage des Phasenkammes gespannt. Um die Verbindungsstücke voneinander zu trennen, wird die Verbindung bereits gelockert bzw. gelöst, wenn die Schraubenverbindungen der Anschlüsse 6, die die Anschlußabschnitte 12 der Kammschiene klemmen, gelöst werden. Danach kann ein gewünschtes Kammschienenstück einzeln herausgezogen werden.
Der Montage- bzw. Demontageablauf ist aus Fig. 1 verständlich. Um die Schaltungsanordnung neu zu montieren, werden zunächst die elektrischen Schalter bzw. die Sicherungsautomaten 4 nebeneinander auf die Hutschiene 5 aufgesteckt bzw. an dieser befestigt. Dann können die verschiedenen Schalter 4 verdrahtet werden und die entsprechenden elektrischen Leitungen 3 5 mit den entsprechenden Anschlüssen der elektrischen Schalter 4 verbunden werden. Um die jeweiligen Anschlüsse 6 der elektrischen Schalter 4 miteinander zu verbinden, wird der Phasenkamm 1 in die Ausnehmung 8 eingeschoben, derart, daß die Anschlußabschnitte 12 der Kammschiene 2 in die entsprechenden Anschlüsse 6 geschoben werden.
Hierbei kann der Phasenkamm 1 vormontiert sein und als Einheit, wie ein herkömmlicher einteiliger Phasenkamm, in die Ausnehmung 8 eingesteckt werden. Die einzelnen Schienenstücke 9, 10 und 11 werden hierbei durch die entsprechenden Verbindungen zwischen ihnen bzw. ggf. auch durch die Isolierung 3 0 zusammengehalten, so daß der Phasenkamm 1 im vormontierten Zustand eine Einheit bildet.
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Falls bei einem Schalter 4a ein Defekt auftritt, so daß dieser ausgetauscht werden muß, muß lediglich das mittlere Stück des Phasenkammes 1 entfernt werden. Hierzu werden lediglich die Schrauben der Anschlüsse 6 des defekten Schalters 4a und der beiden benachbarten Schalter gelöst und der mittlere Abschnitt des Phasenkammes herausgezogen, wobei ggf. die Verbindungen des mittleren Schienenstückes 10 zu den beiden benachbarten Schienenstücken 9 und 11 beispielsweise im Falle der Ausführung nach den Fig. 2 und 3 zu lösen ist.
Nach Lösen der Verdrahtung des defekten Schalters 4a kann dieser von der Hutschiene abgenommen werden und durch einen neuen Schalter ersetzt werden. Der neue Schalter ist dann wieder zu verdrahten und der mittlere Abschnitt des Phasenkammes ist wieder einzuschieben und die entsprechenden Schrauben der Anschlüsse 6 wieder zu schließen.
Um das Herausnehmen einzelner Abschnitte des Phasenkammes 1 zu erlauben, ist die Isolierung 3, wie in Fig. 1 gezeigt ist, entsprechend der Teilung der Kammschiene 2 in verschiedene Schienenstücke 9, 10 und 11 ebenfalls geteilt. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zeigt eine Isolierung 3, die als Kunststoffprofil ausgebildet ist und auf die Kammschiene 2 von hinten aufgesteckt ist, bzw. auf diese aufgeschoben wird. Die Enden der Kunststoffprofile am Ende des Phasenkammes 1 sind wie in Fig. 1 gezeigt, durch Endkappen 3a verschlossen.
Ohne daß dies hier explizit gezeigt ist, könnte die Isolierung 3 auch einteilig ausgeführt werden, wenn diese von der Kammschiene 2 abziehbar ist, so daß einzelne Schienenstücke separat demontiert werden können. Ebenfalls ist es möglich, daß die Isolierung 3 nicht durch ein Kunststoffprofil gebildet wird, sondern an die einzelnen Schienenstücke 3 beispielsweise durch Eintauchen in eine Kunststoffschmelze angegossen ist, wobei die Kontaktabschnitte beispielsweise
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durch Abdecken während des Eintauchens von der Isolierung ausgespart sein können.
Ohne das dies hier explizit dargestellt wäre, kann der Phasenkamm, um mehrpolige Schalter miteinander zu verbinden, mehrere Kammschienen aufweisen, wobei jede Kammschiene in mehrere Schienenstücke unterteilt ist, die miteinander lösbar verbunden sind.
Der teilbare Phasenkamm erleichtert das Austauschen eines defekten elektrischen Schalters insbesondere bei sehr großen Verteilungen wesentlich, da nicht der gesamte Phasenkamm ausgebaut werden muß, sondern lediglich das mit dem defekten Schalter verbundene Teilstück des Phasenkammes. Insbesondere wird die Montage bzw. Demontage auch dadurch erleichtert, daß nicht bis zu meterlange Phasenkämme ein- und ausgebaut werden müssen, was für einen einzelnen Monteur sehr schwierig ist, sondern kürzere Teilstücke montiert werden können.

Claims (1)

  1. Anmelder: Herr Ullrich Schmidt
    Sennefelder Straße 9
    70178 Stuttgart
    Unser Z.: A 30 166
    15. November 1995 JB/MT/sc
    Ansprüche
    Phasenkamnt
    1. Phasenkamm zur Verbindung von einer Mehrzahl von elektrischen Schaltern, insbesondere Sicherungsautomaten, mit zumindest einer Kammschiene, die mit Anschlüssen der elektrischen Schalter verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammschiene (2) in mehrere Schienenstücke (9, 10, 11) unterteilt ist, die miteinander lösbar verbunden sind.
    2. Phasenkamm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammschiene (2) zumindest drei Schienenstücke (9, 10, 11) aufweist und jeweils zwischen zwei benachbarten Schienenstücken (9, 10;10, 11) eine lösbare Verbindung (14, 17, 20, 27, 31), insbesondere eine Spannverbindung vorgesehen äst.
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    3. Phasenkamra nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schienenstück (9, 10, 11) zum Anschluß mit mehreren Schaltern (4), vorzugsweise drei Schaltern ausgebildet ist.
    4. Phasenkamm nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (14, 17, 20, 27, 31) zumindest zwei Kontaktabschnitte (15;21, 23, 24;29, 30;32, 33) aufweist, die im verbundenen Zustand einander überlappen und miteinander in Kontakt, vorzugsweise gegeneinander gespannt sind.
    5. Phasenkamm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktabschnitte (15) miteinander verschraubt sind.
    6. Phasenkamm nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktabschnitte 18, 19;32, 3 3 fest, vorzugsweise integral einstückig mit den entsprechenden Schienenstücken (9, 10, 11) verbunden sind und im verbundenen Zustand elastisch verformt sind.
    Phasenkamm nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei benachbarten Schienenstücken (9, 10;10, 11) eine Steckverbindung (17) vorgesehen ist, wobei vorzugsweise eines der Schienenstücke als Kontaktabschnitt einen federnden Kontaktbügel (18) aufweist, der mit einem an dem benachbarten Schienenstück angeformten Kontaktabschnitt, insbesondere einem Steckabschnitt (19) in Steckeingriff bringbar ist.
    Phasenkamm nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Isolierung (3) zur Isolierung der Kammschiene (2) vorgesehen ist, wobei die Isolierung vorzugsweise von der Kammschiene lösbar
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    und/oder entsprechend den Schienenstücken {9, 10, 11) teilbar ist.
    9. Phasenkamm nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch mehrere Kammschienen (2) zur mehrpoligen Verbindung der elektrischen Schalter, wobei jede Kammschiene mehrere Schienenstücke (9, 10, 11) aufweist, die miteinander lösbar verbunden sind.
DE29518559U 1995-02-28 1995-11-23 Phasenkamm Expired - Lifetime DE29518559U1 (de)

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DE29518559U DE29518559U1 (de) 1995-02-28 1995-11-23 Phasenkamm

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