DE29611998U1 - Rohrbelüfter für Trinkwasserinstallationen - Google Patents

Rohrbelüfter für Trinkwasserinstallationen

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    • E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/10—Devices for preventing contamination of drinking-water pipes, e.g. means for aerating self-closing flushing valves
    • E03C1/108—Devices for preventing contamination of drinking-water pipes, e.g. means for aerating self-closing flushing valves having an aerating valve

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Description

HERRMANN-TRENTEPOHL ·: :":Ä1^5^^hÄr ^l^ AI^T^r
^d^ccc · ' MÜNCHEN· ■ 'UBRNE · LEIPZIG ■ AUCANTE
BÖCKHORN! & PARTNER
Dipi.-lng, W. Herrmann-Trentepohl. Herne Dipl.-Phys. Klaus D. Kirschner, München Dipl.-lng, Wolfgang Grosse, München Dip!.-!ng Josef Bockhorni, München Dr. Christian Thiel, Dipl.-Chem., Herne Dr. jur. York-Gero v. Amsberg, RA, München Dipl.-!ng. Johannes Dieterle, Leipzig
Rossweiner Armaturen und
Messgeräte GmbH
0-04741 Roßwein
Leipzig
8. Juli 1996
B 58646 DE (DT-gß)
Rohrbelüfter für Trinkwasserinstallationen
Die Erfindung betrifft einen Rohrbelüfter in Durchflußform für Trinkwasserinstallationen. Rohrbelüfter werden in Trinkwasserleitungen als selbsttätige Sicherungseinrichtungen eingesetzt, um bei eintretendem Unterdruck in der Trinkwasserleitung ein Rücksaugen von Wasser in das Rohrnetz zu verhindern.
Aus der DE 44 04 384 Al ist ein Rohrbelüfter in Durchflußform für Trinkwasserinstallationen bekannt, bei dem in einem einteiligen zylindrischen Metallgehäuse mit seitlich nach außen führenden Belüftungsöffnungen ein zylindrischer Belüftungseinsatz, z. B. aus Kunststoff angeordnet ist, der mit vom Gehäuseeingang zum Gehäuseausgang des Rohrbelüfters führenden Durchflußkanälen und mit einer zentrisch angeordneten zylindrischen, an eine Belüftungsbohrung angeschlossenen Schließkörper führung, in der sich ein vom Druck des durchströmenden Wassers gesteuerter Schließkörper befindet, versehen ist. Der Belüftungseinsatz ist vom Gehäuseeingang her in das Gehäuse eingeschoben, und seine zylindrische Außen-
Forstonrleder Allee 59 Schaefersfrasse 18 Hainstrasse 20/24 Paseo Explanada De Espana No.
D - 81476 München D - 44623 Herne D - 04109 Leipzig ES - 03002 Alicante
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fläche ist mit elastischen Dichtungsringen gegen die Innenfläche des Gehäuses abgedichtet. Der Schließkörper schließt im Falle eines Unterdruckes in der Leitung gegen einen im Belüftereinsatz gesondert angeordneten elastischen Dichtungssitz.
Dieser bekannte Rohrbelüfter hat den Nachteil, daß er aus einer größeren Anzahl von Präzisionsteilen montiert werden muß und seine Herstellung sich deshalb sehr kostenaufwendig gestaltet.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Rohrbelüfter in Durchlaßform für Trinkwasserinstallationen zu entwickeln, der, bei größtmöglicher Zuverlässigkeit in seiner Funktion, aus nur wenigen Einzelteilen besteht und deshalb besonders kostengünstig hergestellt werden kann.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Schutzanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Merkmale der Schutzansprüche 2 bis 7.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Figuren 1 bis 4 näher erläutert werden.
Figur 1 zeigt den Rohrbelüfterkörper in halbseitiger Längsschnittdarstellung mit eingesetztem Schließkörper.
Figur 2 ist ein Querschnitt durch den Rohrbelüfterkörper in Richtung der Schnittlinie A - A in Figur 1.
Die Figuren 3 und 4 zeigen den Rohrbelüfter, wie er am Ende einer Trinkwasserinstallation in der Auslauföffnung eines Auslaufventilgehäuses montiert ist, wobei die Schnittdarstellung der Figur 4 gegenüber der Halbschnittdarstellung in Figur 3 um 90° gedreht ist, um zum einen den Verlauf der
Durchflußöffnungen (Figur 3) und zum anderen den Verlauf der Belüftungsöffnungen (Figur 4} zu verdeutlichen.
Der Rohrbelüfter 1, wie er in den Figuren 1 und 2 als Baugruppe dargestellt ist, umfaßt einen Rohrbelüfterkörper 2, welcher als Präzisionsgußteil, vorzugsweise als Kunststoff-Spritzgußteil, mit einem in der Spritzmasse fest eingebetteten Metallgewindering 3 ausgebildet ist, sowie den Schließkörper 4 mit einer daran befestigten Dichtung 5, der im Rohrbelüfterkörper 2 in einer zentrisch angeordneten, zylindrischen Schließkörperführung 6 axial frei beweglich geführt wird. Der untere Bereich des Schließkörpers 4 hat einen im wesentlichen gleichseitig dreieckigen Querschnitt, wobei die Ecken zur Bildung dreier zylinderwandsegmentförmiger, in der Schließkörperführung 6 gleitend geführter Gleitflächen 20, mit einem Radius gerundet sind, der gegenüber dem Radius des Zylinders der Schließkörperführung 6 zur Gewährleistung einer Gleitpassung geringfügig vermindert ist. Der obere Bereich des Schließkörpers 4 umfaßt eine zylinderförmige Platte 21 mit einer planen, kreisförmigen oberen Schließfläche 17. Unterhalb der Platte 21 ist in einer Haltenut eine ringförmige elastische Dichtung 5 gehalten. In Durchflußstellung liegt diese Dichtung auf einem am oberen Ende der Schließkörperführung 6 befindlichen Sitz 10 auf.
Der Rohrbelüfterkörper 2 umfaßt ferner zwei axial durch ihn hindurchführende, symmetrisch zu seiner Mittelachse angeordnete, rohrwandsegmentförmige Durchflußöffnungen 11, sowie zur Mittelachse radial angeordnete, von der Schließkörperführung 6 den Rohrbelüfterkörper nach außen durchdringende Belüftungsöffnungen 15, ein im unteren Bereich an der Außenseite des Rohrbelüfterkörpers angeordnetes Anschlußgewinde 19, z. B. zum Anschluß von Schlauchtüllen usw., sowie ein Außensechskant 8 zum Eingriff eines Steckschlüssels.
Die Funktion des erfindungsgemäßen Rohrbelüfters 1 soll nun anhand der Figuren 3 und 4 näher erläutert werden.
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Der Rohrbelüfter 1 wird unter Beilage eines elastischen Dichtungsringes 7 mit dem Außengewinde, das sich an dem in den Rohrbelüfterkörper 2 fest eingespritzten Metallgewindering 3 befindet, in das im Inneren der Auslaßöffnung des Auslaufventilgehäuses angeordnete Innengewinde eingeschraubt. Zum Anziehen dieser Gewindeverbindung, um den elastischen Dichtungsring 7 unter Vorspannung zu setzen, dient das an der Unterseite des Rohrbelüfterkörpers 1 angespritzte Außensechskant 8. In Figur 1 befindet sich der Rohrbelüfter 1 in Durchflußstellung, d. h. aufgrund eines an der Auslaßöffnung des Auslaufventiles vorhandenen Überdruckes wird der Schließkörper sowohl durch die auf ihn wirkende Schwerkraft als auch durch das unter Druck ausströmende Trinkwasser auf einem Sitz 10 gehalten. Das Wasser strömt durch die beiden Durchflußöffnungen 11 (in Figur 3 ist nur in der Schnittdarstellung (links) eine der beiden Durchflußöffnungen 11 erkennbar) auf dem Wege der Pfeile 12 nach außen.
Figur 4 zeigt den an der Auslaßöffnung eines Auslaufventiles am Ende einer Trinkwasserinstallation angeordneten Belüfter in einer der Figur 1 ähnlichen, um 90° gedrehten Ansicht. In Figur 4 befindet sich der Belüfter in belüfteter, d. h. den Rückfluß von Wasser in die Trinkwasserinstallation sperrender Stellung. Durch einen in der Zuleitung zum Auslaufventil möglicherweise auftretenden Unterdruck wird der in Schließkörperführung 6 axial verschiebbare Schließkörper 4 mit seiner Schließfläche 17 gegen den Sitz 18 an die Auslauföffnung des Auslaufventilgehäuses gedrückt. Mit der Hubbewegung des Belüfterkörpers 2 strömt gleichzeitig Luft entsprechend dem Weg des Pfeiles 16 in das Innere des Belüftergehäuses 2. Die vorhandene, durch den Unterdruck gehaltene Wassersäule reißt an der belüfteten Stelle ab. Wasser, das die Auslauföffnung bereits verlassen hatte, kann nicht in die Trinkwasserleitung zurückgesaugt werden.
Der erfindungsgemäße Rohrbelüfter erfüllt damit, bei einem bisher unerreicht geringem Aufwand, alle bestehenden Vorschriften, die ein Rücksaugen von Trinkwasser in die Trinkwasserinstallation verbieten.

Claims (7)

  1. Schutzansprüche
    Rohrbelüfter (1) in Durchflußform, der am Ende einer Trinkwasserinstallation zwecks Verhinderung des Rücksaugens von Wasser, das die Trinkwasserinstallation verlassen hat, angeordnet ist, mit axial verlaufenden, vom Rohrbelüftereingang zum Rohrbelüfterausgang führenden Durchflußöffnungen (11), einer axial angeordneten zylindrischen Schließkörperführung (6) , einem in der Schließkörperführung mit seinem unteren Bereich geführten, axial beweglichem Schließkörper (4) , der in seinem oberen Bereich eine nach oben wirkende Schließfläche und eine nach unten wirkende Dichtungsfläche aufweist, sowie mit von der Rohrbelüfteraußenseite in das Innere der Schließkörperführung (6) verlaufenden Belüftungsöffnungen (15), wobei der Schließkörper (4) bei überdruck in der Trinkwasserinstallation den ungehinderten Ausfluß des Wassers durch die Durchflußöffnungen (11) ermöglicht und die Schließkörperführung (6), in die die Belüftungsbohrungen (15) münden, mit seiner nach unten wirkenden Dichtungsfläche verschließt, und bei Unterdruck mit seiner nach oben wirkenden Schließfläche (17) das Ende der Trinkwasserinstallation verschließt und die Schließkörperführung (6) zwecks Zufuhr von atmosphärischer Luft durch die Belüftungsöffnungen (15) unmittelbar unterhalb des Endes der Trinkwasserinstallation öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrbelüfter (1) einen im wesentlichen einstückigen Rohrbelüfterkörper (2) besitzt, welcher umfaßt: die Durchflußöffnungen (11), die Schließkörperführung (6), einen Sitz (10) für die untere Schließkörperdichtungsflache, die Belüftungsöffnungen (15) sowie ein oberes und ein unteres Außengewinde (3, 19).
  2. 2. Rohrbelüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß an der Unterseite des Rohrbelufterkorpers (2) ein Außensechskant axial angeformt ist.
  3. 3. Rohrbelüfter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben wirkende Schließfläche (17) des Schließkörpers (4) beim Schließen direkt auf einen am Ende der Trinkwasserinstallation angeordneten Sitz, z. B. in einem Auslaufventil, aufsetzt.
  4. 4. Rohrbelüfter nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrbelüfterkörper {2} aus Metall besteht und vorzugsweise durch ein Präzisionsgußverfahren hergestellt ist.
  5. 5. Rohrbelüfter nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrbelüfterkörper (2) aus Kunststoff besteht und im Spritzgußverfahren hergestellt ist.
  6. 6. Rohrbelüfter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Rohrbelüfterkörper (2) aus Kunststoff mit einem oder mehreren eingespritzten Metallteilen besteht.
  7. 7. Rohrbelüfter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Außengewinde (3) des Rohrbelufterkorpers (2) ein in den Kunststoffkörper eingespritztes Metallteil ist.
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DE202014103079U1 (de) 2014-07-03 2014-07-28 Flühs Drehtechnik GmbH Rohrbelüfter

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DE2534175A1 (de) * 1975-07-31 1977-02-17 Eggemann Fa Carl Rohrbeluefter
DE4404385A1 (de) * 1993-04-15 1994-10-27 Seppelfricke Geb Gmbh Rohrbelüfter für Trinkwasserinstallationen

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