DE296525C - - Google Patents
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- DE296525C DE296525C DENDAT296525D DE296525DA DE296525C DE 296525 C DE296525 C DE 296525C DE NDAT296525 D DENDAT296525 D DE NDAT296525D DE 296525D A DE296525D A DE 296525DA DE 296525 C DE296525 C DE 296525C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/18—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic
- E04H12/187—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic with hinged sections
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 296525 KLASSE 37ö. GRUPPE
ERNST HOEFER in CÖLN.
Verfahren zum Aufstellen von Licht- oder Leitungsmasten.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufstellen von Licht- oder Leitungsmasten
beliebiger Bauart, die in der Höhenrichtung ein- oder mehrteilig sein können. Der Mast
muß hierzu an seinem Fuße so ausgebildet werden, daß der Schwerpunkt möglichst tief
liegt. Diese Schwerpunktlage entspricht etwa derjenigen eines gewöhnlichen Mastes einschließlich
des vielfach üblichen Betonsockels,
ίο der daher bei dem neuen Verfahren schon an
dem liegenden Mast anzubringen ist.
Nach dem neuen Aufstellverfahren wird der liegende Mast mit frei über· der Baugrube
schwebendem Fußende auf einer am Rande der Baugrube drehbar gelagerten Wippe oder
einer anderen zum Aufrichten geeigneten Vorrichtung befestigt und dann das zur Aufnahme
von Beschwerungsstoffen eingerichtete Fußende so lange belastet, bis sich der Mast
selbsttätig und zwangläufig aufrichtet, worauf der Mast in üblicher Weise ausgerichtet
und durch Ausfüllen der Baugrube festgestellt wird.
Anstatt einer Betonfüllung kann der Mastfuß selbstverständlich auch eine lose Füllung
mit Erde, Sand, Schotter oder sonstigem Beschwerungsstoff erhalten, wenn nur dafür gesorgt
wird, daß dieser beim Aufrichten nicht vorzeitig herausfällt. Es kann auch, eine
künstliche Beschwerung mit Gußeisenplatten oder -blocken, die zugleich als elektrische
Erdungsplatte dienen können, oder mit Schlackenguß- oder Eisenbetonklötzen in
Frage kommen. Diese Beschwerungsteile können nach dem Einsenken des Mastes am Fuße bleiben oder vor dem Zuwerfen der
Mastgrube wieder abgenommen und beim folgenden Maste von neuem verwendet werden.
Das Verfahren ist auf der Zeichnung im Grundriß (Fig. 1), im Aufriß (Fig. 2) und
in Querschnitten (Fig. 3 und 4) in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dicht oberhalb
der steilen Schmalwand der Baugrube G wird eine Wippe W aufgelegt, die-z.B. als
eisenbeschlagener Holzbalken mit eisernen Drehzapfen an jedem Balkenende hergestellt
werden kann. Diese Zapfen liegen in Holzklotzlagern L, die ihrerseits auf Lagerbohlen
B befestigt sind. Der beim Abladen schon möglichst passend gelagerte Mast M
wird mit seinem Fußende so über die Wippe W geschoben, daß sein vorher an-'
gezeichneter Schwerpunkt S", den er aber erst
nach Beschwerung des Fußendes erhält, etwas vor die Wippe (vom Fußende an gerechnet)
zu liegen kommt. Dieses einseitige Übergewicht ist nötig, um den Mast in Bewegung
zu bringen und die Zapfenreibung des Wippenlagers zu überwinden. In der richtigen
Lage wird jetzt der Mast mit Klammern K an der Wippe W befestigt und eine Blechoder
Holzverschalung V am Mastfuß angebracht. Wenn nach Einfüllung des Betons oder sonstigen Füllstoffes F noch kein ausreichendes
Übergewicht erzielt sein sollte, so wird das Fußende des Mastes, also die wirksamste
Stelle, durch Platten oder Klötze P aus Gußeisen, Schlackenguß oder Eisenbeton
beschwert, bis sich der Mast aufrichtet. Zur Prüfung und zur Nachhilfe beim Kippen hebt
man den Mast an seinem Kopfende, woselbst ein Zugseil Z befestigt ist, etwas an. Sobald
der Mast etwa senkrecht steht, lockert man die Schrauben der Klammern K etwas, wodurch
sich der Mast langsam senkt und auf den Fuß stellt, während er noch zwangläufig
senkrecht geführt ist. Hierauf wird in üblicher Weise das Erdreich zunächst im unteren
Teile um den Fuß herum festgestampft, mit Steinen verkeilt oder sonstwie der Mast gesichert.
Sodami kann man die Verschalung V
ίο und die BeschwerungsplattenP entfernen und
die Grube ausfüllen. Nun erst wird die Wippe W ganz vom Mast gelöst, die Stellung
des Mastes geprüft und wenn nötig durch Ziehen am Hilfsseil Z ausgebessert. Bei sehr
lockerem Erdreich und besonders schweren Masten kann schließlich noch eine Betonhaube
H als oberer Abschluß um den Mast gelegt werden. Zu der beschriebenen Mastaufstellung
genügen 2 bis 3 Mann, während sonst die doppelte bis dreifache Anzahl nötig
ist. Auch an Zeit wird ganz erheblich gespart, und die sonst vorhandene Gefahr des
Umschlagens von Masten ist so gut wie ausgeschlossen. Ein so eingebetteter Mast kann
in umgekehrter Reihenfolge der beschriebenen Arbeiten verhältnismäßig leicht auch wieder
ausgehoben und anderweit verwendet werden. Das Verfahren bietet also ganz erhebliche
wirtschaftliche und technische Vorteile.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ;Verfahren zum Aufstellen von Lichtoder Leitungsmasten, dadurch gekennzeichnet, daß der liegende Mast mit frei über der Baugrube schwebendem Fußende auf einer am Rande der Baugrube drehbar gelagerten Wippe o. dgl! befestigt und dann das zur Aufnahme von Beschwerungsstoff eingerichtete Fußende so lange belastet wird, bis sich der Mast selbsttätig und zwangläufig aufrichtet, worauf der Mast in üblicher Weise ausgerichtet und durch Ausfüllen der Baugrube festgestellt . wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296525C true DE296525C (de) |
Family
ID=550906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296525D Active DE296525C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296525C (de) |
-
0
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