DE296525C - - Google Patents

Info

Publication number
DE296525C
DE296525C DENDAT296525D DE296525DA DE296525C DE 296525 C DE296525 C DE 296525C DE NDAT296525 D DENDAT296525 D DE NDAT296525D DE 296525D A DE296525D A DE 296525DA DE 296525 C DE296525 C DE 296525C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mast
foot end
pit
attached
filling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT296525D
Other languages
English (en)
Publication of DE296525C publication Critical patent/DE296525C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/18Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic
    • E04H12/187Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic with hinged sections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 296525 KLASSE 37ö. GRUPPE
ERNST HOEFER in CÖLN.
Verfahren zum Aufstellen von Licht- oder Leitungsmasten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1915 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufstellen von Licht- oder Leitungsmasten beliebiger Bauart, die in der Höhenrichtung ein- oder mehrteilig sein können. Der Mast muß hierzu an seinem Fuße so ausgebildet werden, daß der Schwerpunkt möglichst tief liegt. Diese Schwerpunktlage entspricht etwa derjenigen eines gewöhnlichen Mastes einschließlich des vielfach üblichen Betonsockels,
ίο der daher bei dem neuen Verfahren schon an dem liegenden Mast anzubringen ist.
Nach dem neuen Aufstellverfahren wird der liegende Mast mit frei über· der Baugrube schwebendem Fußende auf einer am Rande der Baugrube drehbar gelagerten Wippe oder einer anderen zum Aufrichten geeigneten Vorrichtung befestigt und dann das zur Aufnahme von Beschwerungsstoffen eingerichtete Fußende so lange belastet, bis sich der Mast selbsttätig und zwangläufig aufrichtet, worauf der Mast in üblicher Weise ausgerichtet und durch Ausfüllen der Baugrube festgestellt wird.
Anstatt einer Betonfüllung kann der Mastfuß selbstverständlich auch eine lose Füllung mit Erde, Sand, Schotter oder sonstigem Beschwerungsstoff erhalten, wenn nur dafür gesorgt wird, daß dieser beim Aufrichten nicht vorzeitig herausfällt. Es kann auch, eine künstliche Beschwerung mit Gußeisenplatten oder -blocken, die zugleich als elektrische Erdungsplatte dienen können, oder mit Schlackenguß- oder Eisenbetonklötzen in Frage kommen. Diese Beschwerungsteile können nach dem Einsenken des Mastes am Fuße bleiben oder vor dem Zuwerfen der Mastgrube wieder abgenommen und beim folgenden Maste von neuem verwendet werden. Das Verfahren ist auf der Zeichnung im Grundriß (Fig. 1), im Aufriß (Fig. 2) und in Querschnitten (Fig. 3 und 4) in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dicht oberhalb der steilen Schmalwand der Baugrube G wird eine Wippe W aufgelegt, die-z.B. als eisenbeschlagener Holzbalken mit eisernen Drehzapfen an jedem Balkenende hergestellt werden kann. Diese Zapfen liegen in Holzklotzlagern L, die ihrerseits auf Lagerbohlen B befestigt sind. Der beim Abladen schon möglichst passend gelagerte Mast M wird mit seinem Fußende so über die Wippe W geschoben, daß sein vorher an-' gezeichneter Schwerpunkt S", den er aber erst nach Beschwerung des Fußendes erhält, etwas vor die Wippe (vom Fußende an gerechnet) zu liegen kommt. Dieses einseitige Übergewicht ist nötig, um den Mast in Bewegung zu bringen und die Zapfenreibung des Wippenlagers zu überwinden. In der richtigen Lage wird jetzt der Mast mit Klammern K an der Wippe W befestigt und eine Blechoder Holzverschalung V am Mastfuß angebracht. Wenn nach Einfüllung des Betons oder sonstigen Füllstoffes F noch kein ausreichendes Übergewicht erzielt sein sollte, so wird das Fußende des Mastes, also die wirksamste Stelle, durch Platten oder Klötze P aus Gußeisen, Schlackenguß oder Eisenbeton beschwert, bis sich der Mast aufrichtet. Zur Prüfung und zur Nachhilfe beim Kippen hebt man den Mast an seinem Kopfende, woselbst ein Zugseil Z befestigt ist, etwas an. Sobald
der Mast etwa senkrecht steht, lockert man die Schrauben der Klammern K etwas, wodurch sich der Mast langsam senkt und auf den Fuß stellt, während er noch zwangläufig senkrecht geführt ist. Hierauf wird in üblicher Weise das Erdreich zunächst im unteren Teile um den Fuß herum festgestampft, mit Steinen verkeilt oder sonstwie der Mast gesichert. Sodami kann man die Verschalung V
ίο und die BeschwerungsplattenP entfernen und die Grube ausfüllen. Nun erst wird die Wippe W ganz vom Mast gelöst, die Stellung des Mastes geprüft und wenn nötig durch Ziehen am Hilfsseil Z ausgebessert. Bei sehr lockerem Erdreich und besonders schweren Masten kann schließlich noch eine Betonhaube H als oberer Abschluß um den Mast gelegt werden. Zu der beschriebenen Mastaufstellung genügen 2 bis 3 Mann, während sonst die doppelte bis dreifache Anzahl nötig ist. Auch an Zeit wird ganz erheblich gespart, und die sonst vorhandene Gefahr des Umschlagens von Masten ist so gut wie ausgeschlossen. Ein so eingebetteter Mast kann in umgekehrter Reihenfolge der beschriebenen Arbeiten verhältnismäßig leicht auch wieder ausgehoben und anderweit verwendet werden. Das Verfahren bietet also ganz erhebliche wirtschaftliche und technische Vorteile.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ;
    Verfahren zum Aufstellen von Lichtoder Leitungsmasten, dadurch gekennzeichnet, daß der liegende Mast mit frei über der Baugrube schwebendem Fußende auf einer am Rande der Baugrube drehbar gelagerten Wippe o. dgl! befestigt und dann das zur Aufnahme von Beschwerungsstoff eingerichtete Fußende so lange belastet wird, bis sich der Mast selbsttätig und zwangläufig aufrichtet, worauf der Mast in üblicher Weise ausgerichtet und durch Ausfüllen der Baugrube festgestellt . wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT296525D Active DE296525C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE296525C true DE296525C (de)

Family

ID=550906

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT296525D Active DE296525C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE296525C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10158524A1 (de) Pfahlvorrichtung und Verfahren zur Konstruktion von Betonpfählen in weichem Erdboden
AT398323B (de) Einrichtung zum rammen einer fundierung vorzugsweise für einen mast
CH610966A5 (en) Rock or slope revetment and method of constructing it
DE296525C (de)
DE2022787C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer gegen Auftrieb gesicherten Unterwasserbetonsohle
EP0040326B1 (de) Fundament für Schilderpfosten
AT7121U1 (de) Grabmal
DE92223C (de)
DE407614C (de) Durchbohrte Vortreibspitze
AT241362B (de) Verfahren zur Gründung von Bauwerken unterhalb des Grundwasserspiegels
DE220608C (de)
DE1634292A1 (de) Verfahren zur Herstellung in den Boden gegossener Waende oder Mauern
DE293396C (de)
DE537358C (de) Gruendungsverfahren in wenig tragfaehigem Boden unter Anwendung von Betonpfaehlen
DE612475C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Ortpfaehlen
AT286150B (de) Staender fuer voruebergehend aufstellabre straszenverkehrsschilder
DE942619C (de) Rammgeraet
DE815327C (de) Verfahren zur Herstellung von Tiefgruendungen
DE2317071C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines pfahlartigen Stahlbetonfundaments für einen Freileitungsmast
DE893922C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Ortbetonpfaehlen oder -pfeilern
DE3520755C2 (de)
AT518483B1 (de) Mobile Spannvorrichtung
DE873979C (de) Verfahren zur Gruendung von Bauwerken mit Schwimmkaesten auf Pfaehlen
DE34268C (de)
DE2710456A1 (de) Abstuetzvorrichtung zum unterfangen einer auf einem grund stehenden mauer