DE29713076U1 - Bremsscheibe - Google Patents

Bremsscheibe

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/02Braking members; Mounting thereof
    • F16D65/12Discs; Drums for disc brakes
    • F16D65/121Discs; Drums for disc brakes consisting of at least three circumferentially arranged segments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE DiPLiNG. HEINER LICHTl
DlPL-PHYS. DR. RER, NAT. JOST LEMPERT
DiPL-ING HARTMUT LASCH D-76207 KARLSRUHE (DURLACH) POSTFACH 410760
TELEFON: (0721) 9432815 TELEFAX: (0721)9432840
Richard Wibmer
Siegmairstraße 16
A-6020 Innsbruck
Österreich
14936.0/97 21. Juli 1997
Bremsscheibe
1
Bremsscheibe
Die Erfindung betrifft eine Bremsscheibe, insbesondere für Motorradscheibenbremsen, mit einer dem zu bremsenden Rad zuordenbaren Trägerscheibe, und einem am Umfang der Trägerscheibe fixierten Bremsring, der zwischen gegeneinander bewegbaren Bremsbacken klemmbar ist.
Bremsscheiben für Motorräder weisen üblicherweise einen geschlossenen Bremsring auf, der an der die Nabe bildenden Trägerscheibe fixiert ist. Die Trägerscheibe weist zur Gewichtseinsparung eine Vielzahl von Löchern auf, die durch Luftverwirbelung auch beim Bremsen entstehende Wärme rascher und besser ableiten. Eine unzureichende Wärmeableitung führt zu nicht tolerierbaren Verformungen des Bremsringes. Es wurde daher auch schon vorgeschlagen, den Bremsring selbst mit Löchern zu versehen oder einen doppelwandigen Bremsring mit dazwischenliegenden Kühlluftkanälen auszubilden.
Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Bremsscheibe der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß der Bremsring möglichst wenig thermisch verformbar ist.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Bremsring aus am Außenumfang der Trägerscheibe einzeln befestigten Ringabschnitten besteht.
Durch die Aufteilung des Bremsringes in Ringabschnitte erstreckt sich ein Abschnitt nur über einen kleinen Winkel und eine derart kleine Bogenlänge, daß das Verformungsausmaß im wesentlichen vernachlässigbar ist. Von doppelwandigen Bremsscheiben ist es zwar bekannt, die Bremsringe aus zwei jeweils den halben Umfang umfassenden Ringabschnitten zusammenzusetzen, doch sind diese Halbringe zu groß, um ausschließlich an der Trägerscheibe fixiert zu werden, und müssen daher direkt verbunden werden, beispielsweise mittels einer Schwalbenschwanzverbindung (EP-A 699 845), oder einer Verschraubung (EP-A 85 361, EP-A 491 227). Sie bilden somit ebenfalls einen vollständigen Ring mit den oben erwähnten Nachteilen.
Vorzugsweise sind zwischen acht und zwölf Bremsringabschnitte vorgesehen, die sich somit über einen Winkel zwischen 45° und 30° erstrecken.
In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, daß jeder Ringabschnitt zwei voneinander beabstandete Befestigungslaschen aufweist, die in am Umfang der Trägerscheibe ausgebildeten Aufnahmen fixiert sind. Für die Fixierung sind insbesondere Schrauben vorgesehen, die jeweils durch eine Bohrung in einer Befestigungslasche in eine Gewindebohrung in der Aufnahme an der Trägerscheibe eingeschraubt sind. Die Gewindebohrung ist beispielsweise in einem Hohlzapfen vorgesehen, der in der nach der Stirnseite der Trägerscheibe offenen Aufnahme angeordnet ist und in die Bohrung eingreift. Jeder Ringabschnitt kann also mit seinen beiden Befestigungslaschen in die Hohlzapfen eingehängt, und mittels zweier Schrauben einschließlich Beilagsscheiben fixiert sein. Anstelle der Beilagsscheiben kann auch eine sich über zumindest zwei Schrauben erstreckende Niederhaltelasche vorgesehen sein.
Bevorzugt sind an den zueinander weisenden Seiten aneinanderstoßender Ringabschnitte, also an den sich radial erstreckenden Seiten jedes Ringabschnittes abgeschrägte oder abgerundete Kanten vorgesehen, um die Übergänge bei einer eventuellen Verformung zu entschärfen. Zu diesem Zweck können auch im äußeren Umfangsbereich des Bremsringes zwischen den zueinander weisenden Seiten der Ringabschnitte Nut-Feder-Verbindungen ausgebildet sein.
Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Figuren der beiliegenden Zeichnung näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Bremsscheibe,
Fig. 2 eine Trägerscheibe und zwei daran zu fixierende Ringabschnitte,
Fig. 3 Ringabschnitte einer zweiten Ausführung der Bremsscheibe, und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 durch die zweite Ausführung der Bremsscheibe.
Eine Bremsscheibe für eine Scheibenbremse, insbesondere für ein Vorder- oder Hinterrad eines Motorrades weist eine als Nabe dienende Trägerscheibe 1 mit Befestigungs- und Belüftungsöffnungen auf, an deren Umfang Aufnahmen 2 zur Befestigung von Ringabschnitten 5 eines Bremsringes ausgebildet sind.
• ·
In der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 sind die Aufnahmen 2 um die Dicke der Ringabschnitte 5 vertieft, zur Stirnseite der Trägerscheibe 1 hin offen und mit hohlen, achsparaüelen Zapfen 3 versehen, die eine Gewindebohrung 4 aufweisen. Jede der gezeigten zehn Ringabschnitte 5 weist zwei Befestigungslaschen 6 auf, die jeweils mit einer Bohrung 7 versehen sind. Der Durchmesser der Bohrungen 7 entspricht dem Durchmesser der Zapfen 3, sodaß jeder Ringabschnitt 5 mit seinen beiden Befestigungslaschen 6 in zwei Zapfen 3 der Aufnahme 2 einhängbar und radial und in Umfangsrichtung formschlüssig gehalten ist. Wie Fig. 1 zeigt, sind die eingesetzten Ringabschnitte 5 bündig mit der Stirnseite der Trägerscheibe 1. Die Ringabschnitte 5 werden durch Beilagsscheiben 9 und Schrauben 8 an der Trägerscheibe 1 fixiert, die in die Gewindebohrungen 4 eingeschraubt werden.
Die Ringabschnitte 5 können einander berühren, bevorzugt verbleiben jedoch schmale radiale Spalte 10 zwischen den Ringabschnitten 4. Die Kanten 13 der radialen Seitenflächen der Ringabschnitte 5 sind gerundet oder abgeschrägt.
In der Ausführung nach Fig. 3 und 4 sind die Befestigungslaschen 6 der in dieser Ausführung neun Ringabschnitte 5 mit zwei unterschiedlichen Durchtrittsbohrungen 7, T versehen, wobei die Bohrung T der Befestigungslaschen 6 jedes Ringabschnittes 5 zur Aufnahme des Schraubenkopfes aufgeweitet ist. Die die Bohrung 7 tragende Befestigungslasche 6 wird, wie Fig. 4 zeigt, ohne Fixierung in einen in der Aufnahme achsparallel hochstehenden Stift 3* eingehängt. Die Fixierung durch eine Schraube 8 genügt, wenn auf die richtige Anordnung des Bremsringes in bezug auf die Laufrichtung des Rades geachtet wird.
Im Bereich des Außenumfanges, d.h. maximal im äußeren Viertel der radialen Seitenflächen der Ringabschnitte sind alternierend Nuten 11 und Stege oder Federn 12 ausgebildet, die ineinander greifen, aber nicht miteinander verbunden sind. Die Ringabschnitte 5 können wiederum Spalte freilassen und gerundete Kanten 13 aufweisen.

Claims (9)

• · • t 4 Schutzansprüche:
1. Bremsscheibe, insbesondere für Motorradscheibenbremsen, mit einer dem zu bremsenden Rad zuordenbaren Trägerscheibe, und einem am Umfang der Trägerscheibe fixierten Bremsring, der zwischen gegeneinander bewegbaren Bremsbacken klemmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsring aus am Außenumfang der Trägerscheibe (1) einzeln befestigten Ringabschnitten (5) besteht,
2. Bremsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsring acht bis zwölf Ringabschnitte (5) umfaßt.
3. Bremsscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringabschnitte (5) zwei voneinander beabstandete Befestigungslaschen (6) aufweisen, die in am Umfang der Trägerscheibe (1) ausgebildeten Aufnahmen (2) gehalten sind.
4. Bremsscheibe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Befestigungslasche (6) eine Bohrung (7) aufweist, und die Aufnahme (2) an der Trägerscheibe (1) eine Gewindebohrung (4) für zumindest eine Befestigungsschraube (8) aufweist.
5. Bremsscheibe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Befestigungslasche (6) zweier Ringabschnitte (5) in einer gemeinsamen Aufnahme (2) an der Trägerscheibe (1) fixiert ist.
6. Bremsscheibe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (2) nach der Stirnseite der Trägerscheibe (1) offen ist, und jede Gewindebohrung (4) in einem in die Bohrung (7) der Befestigungslasche (6) passenden Hohlzapfen (3) vorgesehen ist.
7. Bremsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ringabschnitten (5) radiale Spalte (10) vorgesehen ist.
8. Bremsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zueinander weisende Seiten zweier Ringabschnitte (5) abgeschrägte Kanten (13) aufweisen.
9. Bremsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im äußeren Umfangsbereich des Bremsringes zwischen den zueinander weisenden Seiten der Ringabschnitte (5) Nut-Feder-Verbindungen (11, 12) ausgebildet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1840403A2 (de) 2006-02-09 2007-10-03 Riwi Brake Technology GmbH Motorrad-Bremsscheibe
CN110332265A (zh) * 2019-07-08 2019-10-15 西安航空制动科技有限公司 一种多联体整体式碳刹车动盘钢夹

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CN110332265B (zh) * 2019-07-08 2024-01-30 西安航空制动科技有限公司 一种多联体整体式碳刹车动盘钢夹

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