DE297363C - - Google Patents

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DE297363C
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carburetor
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tube
needle valve
parts
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DENDAT297363D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0047Vapour burners for illumination by radiation, with vaporiser heated by the main flame

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 297363 KLASSE 4#. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1915 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lampe mit Dampfbrenner (Vergaserbrenner) für Hängelicht von der bekannten Art, bei welcher der Verdampfer umgekehrt stehend in der Lampe angeordnet ist und nach oben aus der Lampe entfernt werden kann.
Die Zeichnung stellt eine Benzollichtlampe im Längsschnitt dar.
Dieselbe besteht in der Hauptsache aus der ίο Vergas er einrichtung und der diese umgebenden Blechummantelung (Fig. i).
Die Vergasereinrichtung setzt sich zusammen aus den mit ι bis 27 bezeichneten Teilen.
ι ist die Luftkammer, die durch drei Arme 27 J5 die Luft von außen zugeführt erhält und in welcher die Röhre 8 eingeschraubt ist, an die sich die mit seitlichen Stutzen 12 versehene Muffe 13 anschließt und durch den mit Seitenarm 14 versehenen Verschlußkopf 15 verschlossen wird.
Zwischen der Luftkammer und dem Verschlüßkopf ist der eigentliche Vergaser, der in Fig. 2 und 3 noch besonders in vergrößertem Maßstabe veranschaulicht wird, in das Innere der Röhre 8 eingeschoben.
Dieser Vergaser besteht aus der Röhre 11 mit eingeschraubtem Boden 7 und dem Deckel 16, ferner aus der am unteren Ende mit Siebflansch 17 versehenen Röhre 5, die zwischen Boden und Deckel infolge des Zusammenschraubeiis der Teile 7, 11 und 16 eingeklammert ist und den Vergaser.der Länge nach durchzieht und zur Aufnahme und Führung der Ventilstange 4 dient, die vermittels des mit Handrädchen 10 versehenen Exzenterstiftes 2 auf und ab bewegt wird, wodurch dieselbe mit ihrer Spitze 20 das feine Bodenloch 21 (die Düse) verschließt oder. freigibt.
Der Raum zwischen der Röhre 5 und der Röhre 11 ist mit Magnesitkörnern 6 angefüllt.
Der Vergaser dichtet mit dem Konus 19 unter dem Gewindedruck des Verschlußkopfes in der Muffe ab.
Das Benzol wird dem Vergaser zugeführt durch den Stutzen 12 und dringt durch die Bohrungen 18 des Deckels in das Innere der Patrone ein, um über die den Flüssigkeitsstrom verlangsamenden und die Flüssigkeit fein verteilenden und auf ihrer großen Oberfläche sammelnden Magnesitkörner zum Boden des Vergasers zu gelangen.
Die Beheizung der Lampe zur Einleitung der Vergasung des Benzols geschieht mit .Brennspiritus 0. dgl. von der diesen Heizstoff auf-, nehmenden Rinne 22 aus. Die oberhalb dieser Rinne aufgebauten Lampenteile: Luftkammer 1, Röhre 8, Heizkörper 23 werden durch die Spiritusflammen so stark erhitzt, daß die von denselben an den eingeschlossenen Vergaser abgegebene Wärme in diesem das Benzol zur Vergasung bringt, das alsdann durch das freigegebene Bodenloch als Gas, in der Luftkammer mit Luft gemischt, zum Glühstrumpf gelangt.
In der Luftkammer ist noch eine Regelungseinrichtung für die durch die Arme derselben einströmende Luft angebracht.
Durch den Exzenterstift 24 wird der Pfropfen 25 in senkrechter Richtung gegen die inneren Öffnungen der Arme 27 verschoben, wodurch diese Öffnungen mehr oder weniger versperrt werden können, um mehr oder weniger Luft zuzulassen.
Die Luftzuführungsaniie sind nach außen mit staubschützenden Siebdeckelchen 26 verschlossen.
Bei einer früheren Lampenanordnung war der besondere, in die Röhre 8 einschiebbare und herausnehmbare Vergaser nicht vorhanden. Bei dieser älteren Anordnung und Bauart war die Röhre 8 selbst mit dem Boden 7 und dem Deckel 12 verschraubt und bildete so mit den Innenteilen 4, 5 und der Packung zusammen den Vergaser; Deckel 16 und Muffe 13 waren ein Stück. Diese Anordnung und Bauart hatte aber den sehr großen Nachteil, daß die Lampen zur Vornahme der Reinigung des mit den Magnesitkörnern angefüllten Vergaserraumes gänzlich auseinandergeschraubt werden mußten. Dies war aber nicht so einfach, weil namentlich die unteren Vergaserteile durch die Einwirkung der Hitze ganz erheblich in- und aneinanderhafteten, ferner auch die Magnesitkörner durch die auf ihrer Oberfläche niedergeschlagenen Rückstände aus dem Benzol so fest unter sich wie auch mit den Wänden der einschließenden Röhren zusammengebacken waren, daß es in den meisten Fällen nicht möglich war, den Vergaser und seine Einzelteile ohne Nachteil für dies.e und ohne größeren Zeitaufwand zu zerlegen.
Die Lampen wurden dadurch stets verdorben und waren dann so ohne weiteres nicht mehr benutzbar, was auf den Beleuchtungsbetrieb überaus störend wirkte.
Bei der hier vorliegenden neuen Anordnung und Bauart des Vergasers sind alle diese Nachteile und Störungen vermieden, und zwar dadurch, daß der ehemalige Vergaser nunmehr zu zwei Hauptstücken, dem aus den Teilen 4, 5, 6, 7, 11 und 16 bestehenden eigentlichen Vergaser und den Teilen 1, 8, 13, 15 und 23 be-
4.0 stehenden Vergasergehäuse ausgebildet ist, welche Hauptstücke unabhängig voneinander, besonders nicht durch Verschraubungen, verbunden sind.
Soll eine Reinigung des Innern des Vergasers und seiner Teile vorgenommen werden, so wird Verschlußkopf 15 nach vorheriger Entfernung des Exzenterstiftes 2 abgeschraubt, wodurch der Vergaser frei wird und beim Umkippen der Lampe aus dem Vergasergehäuse herausfällt.
Da der Innendurchmesser der Röhre 8 des Vergasergehäuses ein wenig größer ist als der Außendurchmesser der Röhre 11 des Vergasers, so ist ein Zusammenhaften beider Röhren infolge der Hitzwirkung ausgeschlossen, und es fällt der Vergaser nicht nur aus dem. Vergasergehäuse glatt heraus, sondern er läßt sich auch leichter in seine Einzelteile zerlegen, und zwar deshalb, weil die Heizwirkung auf seine Teile eine mittelbare ist, wodurch ein so festes Ineinanderhaften der Verschraubungen derselben wie bei der älteren Anordnung und Bauart vermieden wird. Alle Verschraubungen, welche zur Entnahme des Vergasers gelöst werden müssen, befinden sich oben an der Lampe, wo sie nicht festbrennen.
Der herausgenommene Vergaser kann sofort durch einen anderen, gleichartigen ersetzt werden, so daß ein Aufenthalt und eine Störung beim Beleuchtungsbetrieb nicht eintritt. Der herausgenommene Vergaser kann alsdann zu geeigneter Zeit gereinigt werden.
Die gesamte Vergasereinrichtung ist mit dem Lampengehäuse durch die Muttern 9 verbunden ; die Öse 3 dient zum Aufhängen der Lampe.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Dampfbrennerlampe für Hängelicht mit umgekehrt stehendem, lösbarem A^erdampfer, dadurch gekennzeichnet, daß in die Lampe ein oben mit dem Anschlußstutzen (12) für die Brennstoffzuleitung versehenes stehendes Mantelrohr (8) fest eingebaut ist, in welches der Vergaser (5, 6, 7, 11, 16) mit Nadelventil (4) von oben und außerhalb der Lampe lose eingesetzt, und in welchem er durch eine oben am Mantelrohr angebrachte Druckschraube oder andere vom Vergaser unabhängige Befestigungsvorrichtung festgelegt und mit Dichtungsflächen an den Anschlußstutzen für die Brennstoffleitung angeschlossen werden kann.
2. Ausführungsform der Lampe gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in das Mantelrohr oben einzufügenden, die Antriebsspindel (2) für das Nadelventil tragenden, gleichzeitig die Druckschraube bildenden Verschlußkopf (15).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT297363D Expired DE297363C (de)

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DE297363C true DE297363C (de) 1900-01-01

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