DE29823024U1 - Karussellvorrichtung für einen Eckschrank - Google Patents

Karussellvorrichtung für einen Eckschrank

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    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B49/00Revolving cabinets or racks; Cabinets or racks with revolving parts
    • A47B49/004Cabinets with compartments provided with trays revolving on a vertical axis
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Description

25.11.1998 G 18 506-dlal
Hetal-Werke Franz Hettich GmbH & Co, 72272 Alpirsbach
Karussel!vorrichtung für einen Eckschrank
Die Erfindung betrifft eine Karussel!vorrichtung für einen Eckschrank, insbesondere Kücheneckschrank, mit einer in vertikaler Stellung im Eckschrank anzuordnenden, insbesondere drehbar zu lagernden Säule zum Halten mindestens eines Fachbodens.
Weist ein Eckschrank eine solche Karussel!vorrichtung auf, kann praktisch sein ganzer Innenraum als Stauraum für irgend welche Gegenstände genutzt werden, da der koaxial zur Säule an dieser sitzende, mindestens eine Fachboden mit jeder Stelle seines Umfangs zur am Schrankeck angeordneten Schranköffnung gedreht werden kann, so daß der ganze Fachboden zugänglich ist. Überlicherweise weist eine solche Karussel1 vorrichtung außerdem eine Halte- und Führungseinrichtung für die ein- oder zweiflügelige Schranktüre auf, die zum öffnen nach innen gedruckt wird, so daß sie die Drehbewegung der Karussel!vorrichtung im Schrank mitmachen kann.
Solche Karussel1vorrichtungen sind in großer Vielzahl bekannt,
so beispielsweise aus der DE 30 49 114 A1.
Für Eckschränke unterschiedlicher Höhe werden unterschiedlich hohe Karussel1 vorrichtungen benötigt. Daher müssen seitens der Hersteller der Karussel1 vorrichtungen unterschiedlich hohe Karussel 1 vorrichtungen angeboten und bereitgestellt werden, was mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden ist.
Die vorliegende Erfindung will hier Abhilfe schaffen und sieht hierzu vor, daß die Säule in der Länge veränderbar ist und von einem Hauptrohr und einem koaxial zum Hauptrohr endseitig mit dem Hauptrohr zusammengesteckten und dabei in axialer Richtung vor das Hauptrohr vorstehenden Verlängerungsstab gebildet wird, wobei die Längslage des Verlängerungsstabs bezüglich des Hauptrohrs verstellbar und feststellbar ist.
Somit weist die Karussel!vorrichtung eine in ihrer Länge an die Höhe des jeweiligen Eckschranks anpaßbare Länge auf, so daß die erfindungsgemäße Karussel1vorrichtung für alle gängigen Schranktypen geeignet ist. Außerdem lassen sich innerhalb des gleichen Schranktyps bei der Schrankhöhe auftretende Toleranzen ausgleichen
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Draufsicht eines Kücheneckschranks bei abgenommener oberer Abdeckplatte,
Fig. 2 den Eckschrank nach Fig. 1 im der Winkelhalbierenden des Türecks entsprechenden Vertikal schnitt in schematischer Darstellung, wobei der rückwärtige Schrankbereich weggeschnitten ist,
Fig. 3 den in das Hauptrohr eingesteckten Verlängerungsstab im Längsschnitt, wobei das Hauptrohr strichpunktiert angedeutet ist,
Fig. 4 einen am Verlängerungsstab sitzenden •Betätigungsfortsatz in gesonderter Darstellung im der Fig. 3 entsprechenden Längsschnitt,
Fig. 5 eine auf dem Betätigungsfortsatz sitzende Spreizhülse in gesonderter Darstellung im den Fig. 3 und 4 entsprechenden Längsschnitt und
Fig. 6 die Spreizhülse nach Fig. 5 in Stirnansicht gemäß Pfeil VI.
In einen Eckschrank 1, es handelt sich insbesondere um den Eckschrank einer Einbauküche, ist ein Karussell 2 eingebaut, das von einer Karussel!vorrichtung 3 - üblicherweise auch Eckschrankbeschlag genannt - gebildet wird, die mindestens einen Fachboden
und eine Schranktüre 5 an Ort und Stelle hält.
Der Eckschrank 1 weist zwei rechtwinkelig zueinander gerichtete Seitenwände 6,7 auf, an die sich das jeweilige Nachbarelement der Einbauküche anschließen kann. Zwischen den beiden Seitenwänden 6, 7 befindet sich die Schranköffnung, die durch die Türe 5 verschlossen wird, die ein dem 90°-Schrankeck entsprechendes Türeck bildet, dessen Winkelhalbierende W in Fig. 1 eingezeichnet ist.
Die Karussel!vorrichtung 3 enthält eine in in den Eckschrank eingebauter Lage vertikal verlaufende Säule 8 kreisrunden Querschnitts, die sich zwischen einer unteren Bodenplatte 9 und einer oberen Abdeckplatte 10 des Eckschranks 1 erstreckt und dabei in dessen zentralem Bereich angeordnet ist. Der mindestens eine Fachboden 4 wird von der Säule 8 oder einem an dieser befestigten Tragteil in der Höhe gehalten. Dabei haben die Fachboden 4 üblicherweise einen kreisbogenförmigen Umfang, wobei sie sich jedoch nicht über einen vollen Kreisumfang erstrecken sondern einen sektorenförmigen Ausschnitt 11 enthalten, der in der aus Fig. 1 hervorgehenden Schließstellung, in der die Türe 5 die Schranköffnung verschließt, der Schranköffnung zugewandt ist.
Die Säule 8 ist verdrehbar im Eckschrank 1 gelagert, so daß sich die fest an ihr sitzenden Fachboden 4 mit jeder beliebigen Umfangsstelle zur Schranköffnung drehen lassen. Prinzipiell könnte die Säule auch feststehend und die Fachboden verdrehbar an ihr gelagert sein.
Um den Schrank zu öffnen und das Karussell 2 zu drehen, muß die Türe 5 aus ihrer in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien gezeigten Schließstellung in das Schrankinnere in die strichpunktiert angedeutete Stellung bewegt werden, damit sie von den Seitenwänden 6,7 freikommt und das Verdrehen des Karussells nicht behindert. Zum Halten der Türe und Steuern der Türbewegung ist eine von der Säule 8 abstehende, gestängeartige Halte- und Führungseinrichtung 12 vorhanden, an der die Türe 5 befestigt ist. Die Einzelheiten dieser Halte- und Führungseinrichtung 12 interessiert im vorliegenden Zusammenhang nicht weiter, so daß sie in Fig. 2 nur strichdoppelpunktiert angedeutet ist.
Die Türe 5 besteht im dargestellten Falle aus zwei voneinander gesonderten Türflügeln 13,14, die spiegelbildlich zur Winkelhalbierenden W angeordnet sind und beim nach innen Bewegen eine dieser Bewegung entlang der Winkelhalbierenden W überlagerte Einklappbewegung auf einander zu ausführen. Es könnte sich jedoch auch um eine über Eck gehende, eine feste Einheit bildende Türe handeln. In jedem Falle ragt die Türe 5 in den zu diesem Zwecke vorgesehenen Ausschnitt 11 des mindestens einen Fachbodens 4.
Die bis jetzt beschriebenen Maßnahmen entsprechen den üblichen Karussell vorrichtungen.
Die lichte Höhe des Innenraums des Eckschranks, d.h. der Abstand zwischen der Bodenplatte 9 und der Abdeckplatte 10, ist kein genormtes Maß und kann daher in der Praxis je nach Möbelhersteller und Schranktyp variieren. Um für alle in Frage kommenden
Höhenabmessungen ein und dieselbe Karussel1 vorrichtung 3 verwenden zu können, ist die Säule 8 in der Länge veränderbar und wird hierzu von einem Hauptrohr 8 und einem zweckmäßigerweise von einem Rohrstück gebildeten Verlängerungsstab 16 gebildet, der koaxial zum Hauptrohr 15 endseitig mit dem Hauptrohr zusammen gesteckt ist und dabei in axialer Richtung vor das Hauptrohr 15 vorsteht. Dabei ist die Längslage des Verlängerungsstabes 16 bezüglich des Hauptrohrs 15 verstellbar und in der jeweiligen Längslage feststellbar. Somit ergibt sich eine über die Längenabmessung des Hauptrohres 15 hinaus teleskopartig verlängerbare Säule 8, wobei der Verlängerungsstab 16 eine solche Länge aufweist, daß eine Anpassung der Säulenlänge an alle marktüblichen Schrankhöhen vorgenommen werden kann.
Das eine Ende der Säule 8 wird vom Hauptrohr 15, das andere Säulenende vom Verlängerungsstab 16 gebildet. Im Falle einer drehbaren Säule ist diese mit diesen beiden Enden an der Bodenplatte 9 und der Abdeckplatte 10 drehbar gelagert.
Beim zweckmäßigen Ausführungsbeispiel ist der Verlängerungsstab 16 am in Gebrauchs 1 age oberen Ende des Hauptrohres 15 angeordnet.
Wie aus der Zeichnung ferner hervorgeht, ist beim Ausführungsbeispiel der Verlängerungsstab 16 in das Hauptrohr 15 eingesteckt.
Der Verlängerungsstab 16 kann in seiner jeweiligen Längslage mittels einer Klemmeinrichtung am Hauptrohr 15 feststellbar sein.
Hierzu kann der Verlängerungsstab 16 an seinem im Hauptrohr 15 angeordneten Ende einen Betätigungsfortsatz 18 tragen, der zweckmäßigerweise ein vom Verlängerungsstab 16 gesondertes und mit diesem fest verbundenes Herstellungsteil ist. Der Betätigungsfortsatz 18 weist eine kegelige Aufweitpartie 19 auf, der eine auf dem Betätigungsfortsatz 18 sitzende, auf spreizbare Spreizhülse 20 zugeordnet ist. Die kegelige Aufweitpartie 19 verjüngt sich zum freien Ende des Betätigungsfortsatzes 18 hin. Die Spreizhülse 20 steht mit dem Betätigungsfortsatz 18 in Gewindeeingriff, so daß sie auf der Aufweitpartie 19 in Säulen-Längsrichtung hin und her verschraubt werden kann. Verdreht man den Verlängerungsstab 16 von außen her durch Ergreifen seines aus dem Hauptrohr 15 vorstehenden Bereiches in Richtung eines weiteren Einschraubens des Betätigungsfortsatzes 18 in die Spreizhülse 20, wird die kegelige Aufweitpartie 19 in die Spreizhülse 20 vorbewegt, wodurch die Spreizhülse 20 von der Aufweitpartie 19 aufgespreizt wird. Hierdurch wird die Spreizhülse 20 gegen die Innenwand des Hauptrohres 15 gedruckt, so daß die Spreizhülse 20 zwischen dem Betätigungsfortsatz 18 und dem Hauptrohr 15 verklemmt wird. Auf diese Weise wird der Verlängerungsstab 16 fest mit dem Hauptrohr 15 verspannt, so daß man eine fest eingespannte Längslage des Verlängerungsstabes 16 erhält. Zum Verstellen dieser Längslage verdreht man den Verlängerungsstab 16 in entgegengesetzter Richtung, so daß die Aufweitpartie 19 des Betätigungsfortsatzes 18 etwas aus der Spreizhülse 20 herausgeschraubt wird,wodurch die Klemmung aufgehoben und der Verlängerungsstab 16 in Längsrichtung verschoben werden kann.
Zweckmäßigerweise ist das mit dem Innengewinde 22 der Spreizhülse 20 in Gewindeeingriff stehende Außengewinde 21 des Betätigungsfortsatzes 18 an der kegeligen Aufweitpartie 19 angeordnet.
Die beim Ausführungsbeispiel vorgesehene Spreizhülse 20 weist einen in axialer Richtung, d.h. in Säulen-Längsrichtung, durchgehenden Spreizschlitz 23 auf. Beim Einschrauben der kegeligen Aufweitpartie 19 in die Spreizhülse 20 wird die Spreizhülse 20 unter Verbreiterung des Spreizschlitzes 23 aufgeweitet. In diesem Zusammenhang besteht eine weitere zweckmäßige Maßnahme darin, daß die Spreizhülse 20 in Spreizsegmente 24 unterteilt ist, die in Umfangsrichtung aufeinanderfolgen. Dabei ist zwischen jeweils zwei Spreizsegmenten 24 - sieht man von den beiden den Spreizschlitz 23 begrenzenden Spreizsegmenten ab - eine filmscharnierartige Materialbrücke 25 vorhanden, über die die Spreizsegmente 24 gelenkig miteinander verbunden sind. Auf diese Weise können sich die Spreizsegmente 24 etwas gegeneinander verschwenken, so daß sie sich beim Aufweiten der Spreizhülse 20 rundum an die Innenseite des Hauptrohres 15 anschmiegen .
Das bereits erwähnte Innengewinde 22 der Spreizhülse 20 ist bei dieser Ausführungsform an der Innenseite der Spreizsegmente 24 ausgebildet.
Die Spreizhülse könnte prinzipiell auch anders gestaltet sein. Beispielsweise wäre es möglich, über den Umfang verteilte, sich
in axialer Richtung erstreckende Spreizzungen vorzusehen, die durch Schlitze voneinander getrennt sind, wobei die Spreizzungen am einen Ende frei auslaufen und am entgegengesetzten Ende über eine in Umfangsrichtung durchgehende Ringpartie miteinander verbunden sind, die mit einem entsprechend abgeänderten Betätigungsfortsatz in Gewindeeingriff steht,und die Spreizzungen bei der kegeligen Aufweitpartie des Betätigungsfortsatzes angeordnet sind
Der Außendurchmesser der Spreizhülse 20 sollte so bemessen sein, daß sich bei gelöster Klemmverbindung trotzdem noch ein Berührkontakt zwischen der Spreizhülse 20 und dem Hauptrohr 15 ergibt, so daß sich die Spreizhülse 20 beim Verdrehen des Verlängerungsstabs 16 im Sinne einer Herstellung der Klemmverbindung an der Innenwand des Hauptrohres 15 sozusagen festfressen kann. Andernfalls würde die Gefahr bestehen, daß die Spreizhülse das Verdrehen des Verlängerungsstabes mitmacht, ohne daß sie aufgeweitet wird. Bei kleinerem Außendurchmesser der Spreizhülse läßt sich das gleiche dadurch erreichen, daß man ^or dem Einsetzen des Verlängerungsstabes in das Hauptrohr die kegelige Aufweitpartie 19 genügend weit in die Spreizhülse 20 einschraubt.
Der Betätigungsfortsatz 18 des Verlängerungsstabes 16 weist einen endseitig angeordneten, radial nach außen vorstehenden Sicherungsabsatz 26 auf, dem ein radial nach innen vorstehender Sicherungsvorsprung 27 an der Aufspreizhülse 20 zugeordnet ist. Der Sicherungsabsatz 26 liegt im Bewegungsweg des Sicherungsvorsprunges 27, so daß sich die Spreizhülse 20 in axialer Richtung nicht unabsichtlich von dem Betätigungsfortsatz 18 lösen kann. Der
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Sicherungsvorsprung 27 ist beim Ausführungsbeispiel am dem Verlängerungsstab 16 entgegengesetzten Ende der Spreizhülse 20 angeordnet. Der Sicherungsabsatz 26 befindet sich am Ende des Betätigungsfortsatzes 18 und schließt sich an eine kleineren Durchmesser aufweisende, zylindrische Halspartie 28 des Betätigungsfortsatzes 18 an, die sich zwischen der Aufweitpartie 19 und dem Sicherungsabsatz 26 befindet.
Der Betätigungsfortsatz 18 ist, wie bereits erwähnt, fest mit dem Verlängerungsstab 16 verbunden. Hierzu kann der Betätigungsfortsatz 18, wie dargestellt, eine auf das zugewandte Ende des Verlängerungsstabes 16 feststehend aufgesteckte und den Betätigungsfortsatz am Verlängerungsstab haltende Befestigungspartie
29 aufweisen, die eine im wesentliche zylindrische Gestalt aufweist. An der Innenseite der Befestigungspartie 29 sind über den Umfang verteilte, sich in Längsrichtung erstreckende Klemmstege
30 angeformt, zwischen die der Verlängerungsstab 16 eingepreßt ist. Die auf den Verlängerungsstab 16 aufgesteckte Befestigungspartie 29 liegt der Innenseite des Hauptrohres 15 nahe benachbart gegenüber, so daß sie den Verlängerungsstab 16 möglichst kippfrei im Hauptrohr 16 lagert.
Der Betätigungsfortsatz könnte jedoch auch in den Verlängerungsstab festsitzend eingesteckt sein. In diesem Falle könnte der Befestigungsfortsatz einen vor dem Verlängerungsstab angeordneten und diesen im Hauptrohr lagernden Ringvorsprung aufweisen.
Am Ende des Hauptrohres 15 befindet sich eine Lagerhülse 31,
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die in das Hauptrohr 15 eingesetzt ist und vom Verlängerungsstab 16 verschiebbar und verdrehbar durchgriffen wird. Diese Lagerhülse 31 dient ebenfalls zur Lagerung des Verlängerungsstabs 16. Dabei weist die Lagerhülse 31 außerdem einen Ringbund
32 als Anschlag gegen die Hauptrohr-Stirnseite auf.
In das dem Betätigungsfortsatz 18 entgegengesetzte Ende des Verlängerungsstabs 16, das außerhalb des Hauptrohres 15 angeordnet ist, kann ein Lagerstopfen 33 mit einer axialen Lagerbohrung eingesetzt sein. Beim Ausführungsbeispiel weist der Lagerstopfen
33 eine auf der Stirnseite des von einem Rohrstück gebildeten Verlängerungsstabes 16 aufsitzende, flanschartige Ringpartie auf.
Die Lagerbohrung 34 dient zur Aufnahme eines am Eckschrank angeordneten Lagerbolzens 36, über den die Säule 8 verdrehbar gelagert ist.
Am entgegengesetzten Säulenende kann ebenfalls ein schrankseitiger Lagerbolzen 37 vorhanden sein, der in das Hauptrohr eingesteckt ist.
Das Hauptrohr 15 und der Verlängerungsstab 16 bestehen zweckmäßigerweise aus Metall. Insbesondere der Betätigungsfortsatz 18 und die Spreizhülse 20, zweckmäßigerweise jedoch auch die Lagerhülse 31 und der Lagerstopfen 33, bestehen dagegen aus Kunststoff.

Claims (15)

25*. 11*! 1998 G 18 506-dlal Hetal-Werke Franz Hettich GmbH & Co, 72272 Alpirsbach Karussel!vorrichtung für einen Eckschrank Ansprüche
1. Karussel!vorrichtung für einen Eckschrank, insbesondere Kücheneckschrank, mit einer in vertikaler Stellung im Eckschrank anzuordnenden, insbesondere drehbar zu lagernden Säule zum Halten mindestens eines Fachbodens, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (8) in der Länge veränderbar ist und von einem Hauptrohr (15) und einem koaxial zum Hauptrohr (15) endseitig mit dem Hauptrohr (15) zusammengesteckten und dabei in axialer Richtung vor das Hauptrohr (15) vorstehenden Verlängerungsstab (16) gebildet wird, wobei die Längslage des Verlängerungsstabes (16) bezüglich des Hauptrohres (15) verstellbar und feststellbar ist.
2. KarusselIvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsstab (16) in das Hauptrohr (15) eingesteckt ist.
3. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Verlängerungsstab (16) in seiner jeweiligen Längslage mittels einer Klemmeinrichtung (17) am Hauptrohr (15) feststellbar ist.
4. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsstab (16) an seinem im Hauptrohr (15) angeordneten Ende einen Betätigungsfortsatz (18) trägt, der eine kegelige Aufweitpartie (19) aufweist, wobei auf dem Betätigungsfortsatz (18) eine auf spreizbare Spreizhülse (20) sitzt, die mit dem Betätigungsfortsatz (18) in Gewindeeingriff steht, derart, daß sich beim Verdrehen des Verlängerungsstabes (16) in die eine oder andere Richtung die kegelige Aufweitpartie (19) in die Spreizhülse (20) vorbewegt bzw. aus dieser zurückbewegt, wobei sich die Spreizhülse (20) beim Vorbewegen aufspreizt und von der Aufweitpartie (19) gegen das Hauptrohr (15) geklemmt wird.
5. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Spreizhülse (20) in Gewindeeingriff stehende Gewinde (21) des Betätigungsfortsatzes (18) an dessen kegeligen Aufweitpartie (19) angeordnet ist.
6. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsfortsatz (18) einen endseitig angeordneten, radial nach außen vorstehenden Sicherungsabsatz (26) aufweist, dem ein radial nach innen vorstehender Sicherungsvorsprung (27) an der Spreizhülse (20) zugeordnet ist, der beim Zurückbewegen des Betätigungsfortsatzes (18) aus der Spreizhülse (20)
an deren Sicherungsabsatz (26) zur Anlage gelangt.
7. Karussel!vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsfortsatz (18) ein vom Verlängerungsstab (16) gesondertes und mit diesem fest verbundenes Herstellungsteil ist.
8. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsfortsatz (18) eine auf das Ende des Verlängerungsstabes (16) feststehend aufgesteckte und den Betätigungsfortsatz (18) am Verlängerungsstab (16) haltende, im wesentlichen zylindrische Befestigungspartie (29) bildet.
9. Karussel!vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsstab (16) eine in das Hauptrohrende eingesetzte Lagerhülse (31) verschiebbar und verdrehbar durchgreift.
10. Karussel!vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in das dem Betätigungsfortsatz (18) entgegengesetzte, außerhalb des Hauptrohres (15) angeordnete Ende des Verlängerungsstabes (16) ein Lagerstopfen (33) mit einer Lagerbohrung (34) zum Eingreifen eines am Eckschrank angeordneten Lagerbolzens (36) eingesetzt ist.
11. Karussel!vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsstab (16) von einem
• ·
Rohrstück gebildet wird.
12. Karussel!vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsstab (16) am in Gebrauchslage oberen Ende des Hauptrohrs (15) angeordnet ist.
13. Karussel!vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizhülse (20) einen in axialer Richtung durchgehenden Spreizschlitz (23) aufweist.
14. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizhülse (20) in in Umfangsrichtung aufeinanderfolgende Spreizsegmente (24) unterteilt ist, die durch filmscharnierartige Materialbrücken (25) gelenkig miteinander verbunden sind.
15. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Betätigungsfortsatz (18) in Gewindeeingriff stehende Gewinde (22) der Spreizhülse (20) an der Innenseite der Spreizsegmente (24) ausgebildet ist.
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