DE29823024U1 - Karussellvorrichtung für einen Eckschrank - Google Patents
Karussellvorrichtung für einen EckschrankInfo
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Description
25.11.1998 G 18 506-dlal
Hetal-Werke Franz Hettich GmbH & Co, 72272 Alpirsbach
Karussel!vorrichtung für einen Eckschrank
Die Erfindung betrifft eine Karussel!vorrichtung für einen Eckschrank,
insbesondere Kücheneckschrank, mit einer in vertikaler Stellung im Eckschrank anzuordnenden, insbesondere drehbar zu
lagernden Säule zum Halten mindestens eines Fachbodens.
Weist ein Eckschrank eine solche Karussel!vorrichtung auf, kann
praktisch sein ganzer Innenraum als Stauraum für irgend welche Gegenstände genutzt werden, da der koaxial zur Säule an dieser
sitzende, mindestens eine Fachboden mit jeder Stelle seines Umfangs zur am Schrankeck angeordneten Schranköffnung gedreht werden
kann, so daß der ganze Fachboden zugänglich ist. Überlicherweise weist eine solche Karussel1 vorrichtung außerdem eine Halte-
und Führungseinrichtung für die ein- oder zweiflügelige Schranktüre
auf, die zum öffnen nach innen gedruckt wird, so daß sie die
Drehbewegung der Karussel!vorrichtung im Schrank mitmachen kann.
Solche Karussel1vorrichtungen sind in großer Vielzahl bekannt,
so beispielsweise aus der DE 30 49 114 A1.
Für Eckschränke unterschiedlicher Höhe werden unterschiedlich
hohe Karussel1 vorrichtungen benötigt. Daher müssen seitens der
Hersteller der Karussel1 vorrichtungen unterschiedlich hohe Karussel
1 vorrichtungen angeboten und bereitgestellt werden, was
mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden ist.
Die vorliegende Erfindung will hier Abhilfe schaffen und sieht hierzu vor, daß die Säule in der Länge veränderbar ist und von
einem Hauptrohr und einem koaxial zum Hauptrohr endseitig mit dem Hauptrohr zusammengesteckten und dabei in axialer Richtung vor
das Hauptrohr vorstehenden Verlängerungsstab gebildet wird, wobei
die Längslage des Verlängerungsstabs bezüglich des Hauptrohrs verstellbar und feststellbar ist.
Somit weist die Karussel!vorrichtung eine in ihrer Länge an die
Höhe des jeweiligen Eckschranks anpaßbare Länge auf, so daß die erfindungsgemäße Karussel1vorrichtung für alle gängigen Schranktypen
geeignet ist. Außerdem lassen sich innerhalb des gleichen Schranktyps bei der Schrankhöhe auftretende Toleranzen ausgleichen
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Draufsicht eines Kücheneckschranks bei abgenommener oberer Abdeckplatte,
Fig. 2 den Eckschrank nach Fig. 1 im der Winkelhalbierenden
des Türecks entsprechenden Vertikal schnitt in schematischer Darstellung, wobei der rückwärtige
Schrankbereich weggeschnitten ist,
Fig. 3 den in das Hauptrohr eingesteckten Verlängerungsstab im Längsschnitt, wobei das Hauptrohr strichpunktiert
angedeutet ist,
Fig. 4 einen am Verlängerungsstab sitzenden •Betätigungsfortsatz
in gesonderter Darstellung im der Fig. 3 entsprechenden Längsschnitt,
Fig. 5 eine auf dem Betätigungsfortsatz sitzende Spreizhülse
in gesonderter Darstellung im den Fig. 3 und 4 entsprechenden Längsschnitt und
Fig. 6 die Spreizhülse nach Fig. 5 in Stirnansicht gemäß
Pfeil VI.
In einen Eckschrank 1, es handelt sich insbesondere um den Eckschrank
einer Einbauküche, ist ein Karussell 2 eingebaut, das von einer Karussel!vorrichtung 3 - üblicherweise auch Eckschrankbeschlag
genannt - gebildet wird, die mindestens einen Fachboden
und eine Schranktüre 5 an Ort und Stelle hält.
Der Eckschrank 1 weist zwei rechtwinkelig zueinander gerichtete
Seitenwände 6,7 auf, an die sich das jeweilige Nachbarelement der Einbauküche anschließen kann. Zwischen den beiden Seitenwänden 6,
7 befindet sich die Schranköffnung, die durch die Türe 5 verschlossen
wird, die ein dem 90°-Schrankeck entsprechendes Türeck bildet, dessen Winkelhalbierende W in Fig. 1 eingezeichnet ist.
Die Karussel!vorrichtung 3 enthält eine in in den Eckschrank
eingebauter Lage vertikal verlaufende Säule 8 kreisrunden Querschnitts, die sich zwischen einer unteren Bodenplatte 9 und einer
oberen Abdeckplatte 10 des Eckschranks 1 erstreckt und dabei in dessen zentralem Bereich angeordnet ist. Der mindestens eine
Fachboden 4 wird von der Säule 8 oder einem an dieser befestigten Tragteil in der Höhe gehalten. Dabei haben die Fachboden 4 üblicherweise
einen kreisbogenförmigen Umfang, wobei sie sich jedoch
nicht über einen vollen Kreisumfang erstrecken sondern einen sektorenförmigen Ausschnitt 11 enthalten, der in der aus Fig. 1
hervorgehenden Schließstellung, in der die Türe 5 die Schranköffnung
verschließt, der Schranköffnung zugewandt ist.
Die Säule 8 ist verdrehbar im Eckschrank 1 gelagert, so daß sich die fest an ihr sitzenden Fachboden 4 mit jeder beliebigen Umfangsstelle
zur Schranköffnung drehen lassen. Prinzipiell könnte
die Säule auch feststehend und die Fachboden verdrehbar an ihr gelagert sein.
Um den Schrank zu öffnen und das Karussell 2 zu drehen, muß die Türe 5 aus ihrer in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien gezeigten
Schließstellung in das Schrankinnere in die strichpunktiert angedeutete
Stellung bewegt werden, damit sie von den Seitenwänden 6,7 freikommt und das Verdrehen des Karussells nicht behindert. Zum
Halten der Türe und Steuern der Türbewegung ist eine von der Säule 8 abstehende, gestängeartige Halte- und Führungseinrichtung
12 vorhanden, an der die Türe 5 befestigt ist. Die Einzelheiten dieser Halte- und Führungseinrichtung 12 interessiert im
vorliegenden Zusammenhang nicht weiter, so daß sie in Fig. 2 nur strichdoppelpunktiert angedeutet ist.
Die Türe 5 besteht im dargestellten Falle aus zwei voneinander
gesonderten Türflügeln 13,14, die spiegelbildlich zur Winkelhalbierenden
W angeordnet sind und beim nach innen Bewegen eine dieser Bewegung entlang der Winkelhalbierenden W überlagerte
Einklappbewegung auf einander zu ausführen. Es könnte sich jedoch auch um eine über Eck gehende, eine feste Einheit bildende Türe
handeln. In jedem Falle ragt die Türe 5 in den zu diesem Zwecke vorgesehenen Ausschnitt 11 des mindestens einen Fachbodens 4.
Die bis jetzt beschriebenen Maßnahmen entsprechen den üblichen
Karussell vorrichtungen.
Die lichte Höhe des Innenraums des Eckschranks, d.h. der Abstand zwischen der Bodenplatte 9 und der Abdeckplatte 10, ist kein
genormtes Maß und kann daher in der Praxis je nach Möbelhersteller und Schranktyp variieren. Um für alle in Frage kommenden
Höhenabmessungen ein und dieselbe Karussel1 vorrichtung 3 verwenden
zu können, ist die Säule 8 in der Länge veränderbar und wird hierzu von einem Hauptrohr 8 und einem zweckmäßigerweise
von einem Rohrstück gebildeten Verlängerungsstab 16 gebildet, der koaxial zum Hauptrohr 15 endseitig mit dem Hauptrohr zusammen
gesteckt ist und dabei in axialer Richtung vor das Hauptrohr 15 vorsteht. Dabei ist die Längslage des Verlängerungsstabes 16 bezüglich
des Hauptrohrs 15 verstellbar und in der jeweiligen Längslage feststellbar. Somit ergibt sich eine über die Längenabmessung
des Hauptrohres 15 hinaus teleskopartig verlängerbare
Säule 8, wobei der Verlängerungsstab 16 eine solche Länge aufweist, daß eine Anpassung der Säulenlänge an alle marktüblichen
Schrankhöhen vorgenommen werden kann.
Das eine Ende der Säule 8 wird vom Hauptrohr 15, das andere Säulenende vom Verlängerungsstab 16 gebildet. Im Falle einer drehbaren
Säule ist diese mit diesen beiden Enden an der Bodenplatte 9 und der Abdeckplatte 10 drehbar gelagert.
Beim zweckmäßigen Ausführungsbeispiel ist der Verlängerungsstab
16 am in Gebrauchs 1 age oberen Ende des Hauptrohres 15 angeordnet.
Wie aus der Zeichnung ferner hervorgeht, ist beim Ausführungsbeispiel
der Verlängerungsstab 16 in das Hauptrohr 15 eingesteckt.
Der Verlängerungsstab 16 kann in seiner jeweiligen Längslage mittels einer Klemmeinrichtung am Hauptrohr 15 feststellbar sein.
Hierzu kann der Verlängerungsstab 16 an seinem im Hauptrohr 15 angeordneten Ende einen Betätigungsfortsatz 18 tragen, der
zweckmäßigerweise ein vom Verlängerungsstab 16 gesondertes und
mit diesem fest verbundenes Herstellungsteil ist. Der Betätigungsfortsatz
18 weist eine kegelige Aufweitpartie 19 auf, der eine
auf dem Betätigungsfortsatz 18 sitzende, auf spreizbare Spreizhülse
20 zugeordnet ist. Die kegelige Aufweitpartie 19 verjüngt sich zum freien Ende des Betätigungsfortsatzes 18 hin. Die Spreizhülse
20 steht mit dem Betätigungsfortsatz 18 in Gewindeeingriff,
so daß sie auf der Aufweitpartie 19 in Säulen-Längsrichtung hin und her verschraubt werden kann. Verdreht man den Verlängerungsstab
16 von außen her durch Ergreifen seines aus dem Hauptrohr 15 vorstehenden Bereiches in Richtung eines weiteren Einschraubens
des Betätigungsfortsatzes 18 in die Spreizhülse 20, wird die kegelige Aufweitpartie 19 in die Spreizhülse 20 vorbewegt, wodurch
die Spreizhülse 20 von der Aufweitpartie 19 aufgespreizt
wird. Hierdurch wird die Spreizhülse 20 gegen die Innenwand des Hauptrohres 15 gedruckt, so daß die Spreizhülse 20 zwischen dem
Betätigungsfortsatz 18 und dem Hauptrohr 15 verklemmt wird. Auf diese Weise wird der Verlängerungsstab 16 fest mit dem Hauptrohr
15 verspannt, so daß man eine fest eingespannte Längslage des Verlängerungsstabes 16 erhält. Zum Verstellen dieser Längslage
verdreht man den Verlängerungsstab 16 in entgegengesetzter Richtung, so daß die Aufweitpartie 19 des Betätigungsfortsatzes
18 etwas aus der Spreizhülse 20 herausgeschraubt wird,wodurch die Klemmung aufgehoben und der Verlängerungsstab 16 in Längsrichtung
verschoben werden kann.
Zweckmäßigerweise ist das mit dem Innengewinde 22 der Spreizhülse
20 in Gewindeeingriff stehende Außengewinde 21 des Betätigungsfortsatzes
18 an der kegeligen Aufweitpartie 19 angeordnet.
Die beim Ausführungsbeispiel vorgesehene Spreizhülse 20
weist einen in axialer Richtung, d.h. in Säulen-Längsrichtung, durchgehenden Spreizschlitz 23 auf. Beim Einschrauben der kegeligen
Aufweitpartie 19 in die Spreizhülse 20 wird die Spreizhülse 20 unter Verbreiterung des Spreizschlitzes 23 aufgeweitet. In
diesem Zusammenhang besteht eine weitere zweckmäßige Maßnahme darin, daß die Spreizhülse 20 in Spreizsegmente 24 unterteilt ist,
die in Umfangsrichtung aufeinanderfolgen. Dabei ist zwischen
jeweils zwei Spreizsegmenten 24 - sieht man von den beiden den Spreizschlitz 23 begrenzenden Spreizsegmenten ab - eine
filmscharnierartige Materialbrücke 25 vorhanden, über die die Spreizsegmente 24 gelenkig miteinander verbunden sind.
Auf diese Weise können sich die Spreizsegmente 24 etwas gegeneinander verschwenken, so daß sie sich beim Aufweiten der
Spreizhülse 20 rundum an die Innenseite des Hauptrohres 15 anschmiegen .
Das bereits erwähnte Innengewinde 22 der Spreizhülse 20 ist bei dieser Ausführungsform an der Innenseite der Spreizsegmente 24
ausgebildet.
Die Spreizhülse könnte prinzipiell auch anders gestaltet sein. Beispielsweise wäre es möglich, über den Umfang verteilte, sich
in axialer Richtung erstreckende Spreizzungen vorzusehen, die durch Schlitze voneinander getrennt sind, wobei die Spreizzungen
am einen Ende frei auslaufen und am entgegengesetzten Ende über eine in Umfangsrichtung durchgehende Ringpartie miteinander verbunden
sind, die mit einem entsprechend abgeänderten Betätigungsfortsatz in Gewindeeingriff steht,und die Spreizzungen bei der
kegeligen Aufweitpartie des Betätigungsfortsatzes angeordnet sind
Der Außendurchmesser der Spreizhülse 20 sollte so bemessen sein, daß sich bei gelöster Klemmverbindung trotzdem noch ein Berührkontakt
zwischen der Spreizhülse 20 und dem Hauptrohr 15 ergibt, so daß sich die Spreizhülse 20 beim Verdrehen des Verlängerungsstabs
16 im Sinne einer Herstellung der Klemmverbindung an der Innenwand des Hauptrohres 15 sozusagen festfressen kann.
Andernfalls würde die Gefahr bestehen, daß die Spreizhülse das Verdrehen des Verlängerungsstabes mitmacht, ohne daß sie aufgeweitet
wird. Bei kleinerem Außendurchmesser der Spreizhülse läßt sich das gleiche dadurch erreichen, daß man ^or dem
Einsetzen des Verlängerungsstabes in das Hauptrohr die kegelige Aufweitpartie 19 genügend weit in die Spreizhülse 20 einschraubt.
Der Betätigungsfortsatz 18 des Verlängerungsstabes 16 weist einen
endseitig angeordneten, radial nach außen vorstehenden Sicherungsabsatz 26 auf, dem ein radial nach innen vorstehender Sicherungsvorsprung
27 an der Aufspreizhülse 20 zugeordnet ist. Der Sicherungsabsatz
26 liegt im Bewegungsweg des Sicherungsvorsprunges 27, so daß sich die Spreizhülse 20 in axialer Richtung nicht unabsichtlich
von dem Betätigungsfortsatz 18 lösen kann. Der
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Sicherungsvorsprung 27 ist beim Ausführungsbeispiel am dem Verlängerungsstab
16 entgegengesetzten Ende der Spreizhülse 20 angeordnet. Der Sicherungsabsatz 26 befindet sich am Ende des
Betätigungsfortsatzes 18 und schließt sich an eine kleineren Durchmesser aufweisende, zylindrische Halspartie 28 des Betätigungsfortsatzes
18 an, die sich zwischen der Aufweitpartie 19 und dem Sicherungsabsatz 26 befindet.
Der Betätigungsfortsatz 18 ist, wie bereits erwähnt, fest mit
dem Verlängerungsstab 16 verbunden. Hierzu kann der Betätigungsfortsatz 18, wie dargestellt, eine auf das zugewandte Ende des
Verlängerungsstabes 16 feststehend aufgesteckte und den Betätigungsfortsatz
am Verlängerungsstab haltende Befestigungspartie
29 aufweisen, die eine im wesentliche zylindrische Gestalt aufweist.
An der Innenseite der Befestigungspartie 29 sind über den Umfang verteilte, sich in Längsrichtung erstreckende Klemmstege
30 angeformt, zwischen die der Verlängerungsstab 16 eingepreßt
ist. Die auf den Verlängerungsstab 16 aufgesteckte Befestigungspartie
29 liegt der Innenseite des Hauptrohres 15 nahe benachbart gegenüber, so daß sie den Verlängerungsstab 16 möglichst kippfrei
im Hauptrohr 16 lagert.
Der Betätigungsfortsatz könnte jedoch auch in den Verlängerungsstab
festsitzend eingesteckt sein. In diesem Falle könnte der Befestigungsfortsatz einen vor dem Verlängerungsstab angeordneten
und diesen im Hauptrohr lagernden Ringvorsprung aufweisen.
Am Ende des Hauptrohres 15 befindet sich eine Lagerhülse 31,
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die in das Hauptrohr 15 eingesetzt ist und vom Verlängerungsstab 16 verschiebbar und verdrehbar durchgriffen wird. Diese
Lagerhülse 31 dient ebenfalls zur Lagerung des Verlängerungsstabs 16. Dabei weist die Lagerhülse 31 außerdem einen Ringbund
32 als Anschlag gegen die Hauptrohr-Stirnseite auf.
In das dem Betätigungsfortsatz 18 entgegengesetzte Ende des Verlängerungsstabs
16, das außerhalb des Hauptrohres 15 angeordnet ist, kann ein Lagerstopfen 33 mit einer axialen Lagerbohrung
eingesetzt sein. Beim Ausführungsbeispiel weist der Lagerstopfen
33 eine auf der Stirnseite des von einem Rohrstück gebildeten Verlängerungsstabes 16 aufsitzende, flanschartige Ringpartie
auf.
Die Lagerbohrung 34 dient zur Aufnahme eines am Eckschrank angeordneten
Lagerbolzens 36, über den die Säule 8 verdrehbar gelagert ist.
Am entgegengesetzten Säulenende kann ebenfalls ein schrankseitiger
Lagerbolzen 37 vorhanden sein, der in das Hauptrohr eingesteckt ist.
Das Hauptrohr 15 und der Verlängerungsstab 16 bestehen zweckmäßigerweise
aus Metall. Insbesondere der Betätigungsfortsatz
18 und die Spreizhülse 20, zweckmäßigerweise jedoch auch die Lagerhülse 31 und der Lagerstopfen 33, bestehen dagegen aus
Kunststoff.
Claims (15)
1. Karussel!vorrichtung für einen Eckschrank, insbesondere
Kücheneckschrank, mit einer in vertikaler Stellung im Eckschrank
anzuordnenden, insbesondere drehbar zu lagernden Säule zum Halten mindestens eines Fachbodens, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule
(8) in der Länge veränderbar ist und von einem Hauptrohr (15) und einem koaxial zum Hauptrohr (15) endseitig mit dem Hauptrohr (15)
zusammengesteckten und dabei in axialer Richtung vor das Hauptrohr (15) vorstehenden Verlängerungsstab (16) gebildet wird,
wobei die Längslage des Verlängerungsstabes (16) bezüglich des Hauptrohres (15) verstellbar und feststellbar ist.
2. KarusselIvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlängerungsstab (16) in das Hauptrohr (15) eingesteckt ist.
3. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Verlängerungsstab (16) in seiner jeweiligen Längslage mittels einer Klemmeinrichtung (17) am Hauptrohr (15)
feststellbar ist.
4. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlängerungsstab (16) an seinem im Hauptrohr (15) angeordneten Ende einen Betätigungsfortsatz (18) trägt, der eine
kegelige Aufweitpartie (19) aufweist, wobei auf dem Betätigungsfortsatz
(18) eine auf spreizbare Spreizhülse (20) sitzt, die mit dem Betätigungsfortsatz (18) in Gewindeeingriff steht, derart,
daß sich beim Verdrehen des Verlängerungsstabes (16) in die eine oder andere Richtung die kegelige Aufweitpartie (19) in die Spreizhülse
(20) vorbewegt bzw. aus dieser zurückbewegt, wobei sich die Spreizhülse (20) beim Vorbewegen aufspreizt und von der Aufweitpartie
(19) gegen das Hauptrohr (15) geklemmt wird.
5. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das mit der Spreizhülse (20) in Gewindeeingriff stehende Gewinde (21) des Betätigungsfortsatzes (18) an dessen kegeligen
Aufweitpartie (19) angeordnet ist.
6. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Betätigungsfortsatz (18) einen endseitig angeordneten, radial nach außen vorstehenden Sicherungsabsatz
(26) aufweist, dem ein radial nach innen vorstehender Sicherungsvorsprung (27) an der Spreizhülse (20) zugeordnet ist, der beim
Zurückbewegen des Betätigungsfortsatzes (18) aus der Spreizhülse (20)
an deren Sicherungsabsatz (26) zur Anlage gelangt.
7. Karussel!vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsfortsatz (18) ein vom Verlängerungsstab (16) gesondertes und mit diesem fest verbundenes
Herstellungsteil ist.
8. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Betätigungsfortsatz (18) eine auf das Ende des Verlängerungsstabes
(16) feststehend aufgesteckte und den Betätigungsfortsatz (18) am Verlängerungsstab (16) haltende, im wesentlichen
zylindrische Befestigungspartie (29) bildet.
9. Karussel!vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verlängerungsstab (16) eine in das Hauptrohrende eingesetzte Lagerhülse (31) verschiebbar und verdrehbar
durchgreift.
10. Karussel!vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß in das dem Betätigungsfortsatz (18)
entgegengesetzte, außerhalb des Hauptrohres (15) angeordnete Ende des Verlängerungsstabes (16) ein Lagerstopfen (33) mit einer
Lagerbohrung (34) zum Eingreifen eines am Eckschrank angeordneten Lagerbolzens (36) eingesetzt ist.
11. Karussel!vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsstab (16) von einem
• ·
Rohrstück gebildet wird.
12. Karussel!vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsstab (16) am in
Gebrauchslage oberen Ende des Hauptrohrs (15) angeordnet ist.
13. Karussel!vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizhülse (20) einen in axialer Richtung durchgehenden Spreizschlitz (23) aufweist.
14. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spreizhülse (20) in in Umfangsrichtung aufeinanderfolgende
Spreizsegmente (24) unterteilt ist, die durch filmscharnierartige Materialbrücken (25) gelenkig miteinander verbunden sind.
15. Karussel!vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das mit dem Betätigungsfortsatz (18) in Gewindeeingriff
stehende Gewinde (22) der Spreizhülse (20) an der Innenseite der Spreizsegmente (24) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29823024U DE29823024U1 (de) | 1998-12-24 | 1998-12-24 | Karussellvorrichtung für einen Eckschrank |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29823024U DE29823024U1 (de) | 1998-12-24 | 1998-12-24 | Karussellvorrichtung für einen Eckschrank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29823024U1 true DE29823024U1 (de) | 1999-02-18 |
Family
ID=8067164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29823024U Expired - Lifetime DE29823024U1 (de) | 1998-12-24 | 1998-12-24 | Karussellvorrichtung für einen Eckschrank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29823024U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002032259A1 (de) | 2000-10-19 | 2002-04-25 | Vauth-Sagel Gmbh & Co. | Tragsäule eines eckschrankkarussells |
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