DE29823254U1 - Anordnung zum Mischen der zwei Komponenten eines Kunstharzes - Google Patents
Anordnung zum Mischen der zwei Komponenten eines KunstharzesInfo
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Description
• · ·&igr;
98/130 GM Bruno Thiergart, 94086 St. Salvator 3 0. Dez. &Mgr;®
Anordnung zum Mischen der zwei Komponenten eines Kunstharzes
Es sind Kunstharze bekannt, die nach Zugabe eines Härters vom flüssigen Zustand in den festen Zustand überwechseln. Bedingung
für den Erhalt der optimalen Eigenschaften des Kunstharzes ist die Einhaltung eines genauen Mischungsverhältnisses von Kunstharz
und Härter. Nach Mischung bleibt das Material nur eine verhältnismäßig kurze Zeit verarbeitungsfähig. Daher ist es erforderlich,
eine derartige, z.B. als Kleber oder Kittmasse zu verwendende Kunstharzmischung kurz vor der Verarbeitung ihrer
handelsüblichen Verpackung zu entnehmen und in einem Mischgefäß
im erforderlichen Verhältnis zusammenzumischen. Für Zweikomponentenkleber
sind auch Tuben bekannt, die zwei nebeneinanderliegende Austrittstüllen für Kleber und Härter aufweisen und so
das Mischen der beiden Komponenten bei der Verarbeitung des Materials erleichtern.
Da das mit dem Härter fertig gemischte Zweikomponentenkunstharz in jedem Falle aushärtet und chemisch praktisch neutral
ist, können Reste und Behälter dieses Materials als normaler Restmüll entsorgt werden. Die Behälter, in denen jeweils die
Einzelkomponenten enthalten waren, sind ebenso wie Restbestände dieser Materialien dem Sondermüll zuzuführen, was insbesondere
in Industriebetrieben, die zunehmend größere Mengen derartiger Zweikomponentenkunstharze verarbeiten, einen erheblichen Aufwand
bedeutet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Umgang mit Zweikomponentenmaterialien,
wie Zweikomponentenkleber, zu erleichtern und das Problem der Entstehung von Sondermüll zu lösen.
Mit der Erfindung wird eine Anordnung zum Mischen von Zweikomponentenklebern
odgl. vorgeschlagen, bei der zwei Behälter für die beiden Komponenten vorgesehen sind, von denen mindestens
einer nur teilweise gefüllt ist. Ferner ist ein Adapter vorgesehen, der anstelle der Behälterverschlüsse beide Behälter zur
Mischung der Komponenten verbindet. Hierzu kann beispielsweise einer der Behälter aus einer Tube mit Schraubverschluß bestehen
und derart bemessen sein, daß er das Gemisch aus beiden Komponenten aufzunhmen vermag. Der mit dem erstgenannten Behälter
über den Adapter verbundene zweite Behälter, der z.B. den Härter enthält, läßt sich nun völlig in die als ersten Behälter
dienende Tube entleeren, und das sich dort bildende Gemisch kann durch Druck auf die Tube zumindest teilweise in den Behälter
des Härters zurückgeführt werden. Am Ende des Mischvorganges befindet sich Zweikomponentenmaterial wieder in dem größer.en
Behälter, also beispielsweise der Tube, wo es zur Verarbeitung entnommen werden kann. Nach der Verarbeitung bleiben also
nur die beiden Behälter und der Adapter übrig. Alle diese Überreste sind lediglich mit Resten von ausgehärtetem Material verschmutzt
und können problemlos als Restmüll entsorgt werden.
Die Erfindung und weitere Einzelheiten sind nachstehend anhand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles erläutert.
Es zeigen:
Fig.l eine Anordnung von zwei Behältern und einem Adapter zu
beiden Behältern;
Fig.2 einen Behälterverschluß mit Tülle;
Fig 3 einen Adapter, der als Behälterverschluß geeignet ist.
In Fig.l ist ein mit zwei Innengewinden versehener Adapter mit
1 bezeichnet, der die Schraubverschlüsse der Kunststofflasche
und der Tube 3 zu verbinden gestattet. Das Volumen der Tube 3 ist so bemessen, daß neben dem darin enthaltenen Kunstharzmaterial
auch der aus dem Behälter 2 zugeführte Härter Platz findet. Der Behälter 2 kann beispielsweise aus einer Kunststofflasche
bestehen. Zweckmäßig können die Verschraubungen 4 des Behälters 2 und 5 des Behälters 3 an ihren jeweiligen öffnungen
mit Membranen versehen sein, auf die gegebenenfalls noch
eine nicht dargestellte Kappe aufgeschraubt sein kann. Nach öffnen der Behälter 2 und 3, gegebenenfalls nach Durchstoßen
der genannten MembranverSchlüsse bzw. Abschrauben der erwähnten
Verschlußkappen, werden diese mit ihren Gewinden 4 und 5 mit dem Adapter 1 verschraubt und durch mehrmaligen Druck auf die
Tube 3 läßt sich das vermischte Zweikomponentenkunstharz zwischen den Behältern 2 und 3 zur weiteren Mischung hin- und herbewegen.
Bei der Verarbeitung des Materials dient die mit einer Kappe verschließbare Tube 3 als Behälter. Wie in Fig.2 dargestellt,
kann zum Verschließen der Tube 3, die das Zweikomponentenmaterial für die Verarbeitung enthält, eine Kappe 6 verwendet werden,
die eine Tülle 7 aufweist, deren Spitze zur Entnahme des Materiales abgeschnitten wird. Die Kappe 6 mit Tülle 7 läßt
sich auch zum Verschluß des Behälters 3 verwenden, solange dieser am Anfang noch das unvermischte Material enthält.
Der Adapter 1 ist ebenfalls als Verschluß eines der Behälter für die beiden Komponenten, beispielsweise für den Behälter 2,
verwendbar. Sofern nicht die öffnung des Behälters 2 eine durchstoßbare Membrane aufweist, läßt sich diese im Adapter
zwischen den beiden Verschraubungen vorsehen und vor dem Verbinden mit dem anderen Behälter durchstoßen.
Fig.3 zeigt als Ausführungsbeispiel einen Adapter 8 im Schnitt,
der zwischen den Innengewinden 9 und 10 eine durchstoßbare Membrane 11 aufweist. Der Adapter 8 kann beispielsweise als Behälterverschluß
im Lieferzustand dienen. Die Adapter 1,8 werden zweckmäßigerweise aus Kunststoff gefertigt und stellen einen
geringen Aufwand dar. Die ganze Verpackung, einschließlich
Adapter, läßt sich normal als Restmüll entsorgen, da alle Teile mit dem gemischten Zweikomponentenmaterial benetzt werden.
8 Schutzansprüche,
1 Blatt Zeichnungen
1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Anordnung zum Mischen von Zweikomponentenkleber odgl., dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Behälter (2,3) für die beiden Komponenten vorgesehen sind, von denen mindestens einer nur
teilweise gefüllt ist und, daß ein Adapter (1) vorgesehen ist, der anstelle der Behälterverschlüsse beide Behälter (2,3)zur
Mischung der Komponenten verbindet.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
einer der Behälter (3) durch eine Tube mit Schraubverschluß gebildet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Behälter (3) derart bemessen ist, daß er das Gemisch
aus beiden Komponenten aufzunehmen vermag.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer der Behälter (2,3) durchsichtig ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der Behälter (2,3) einen Tüllenverschluß (6) aufweist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der Behälter (2,3) als Verschluß mit einem Adapter versehen ist, der zwei auf die Behälter passende
Schraubgewinde (8,9) aufweist, die zum Mischen miteinander in Verbindung gebracht werden können.
7. Adapter für eine Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei, gegebenenfalls unterschiedliche
auf die Behälterverschlüsse passende Innengewinde (8,9) vorgesehen sind.
8. Adapter nach Anspruch &Iacgr;, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den Innengewinde (8,9) eine mit einem Werkzeug durchstoßbare oder durch Knicken oder Drücken zu öffnende Verschlußmembrane
(11) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29823254U DE29823254U1 (de) | 1998-12-30 | 1998-12-30 | Anordnung zum Mischen der zwei Komponenten eines Kunstharzes |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE29823254U DE29823254U1 (de) | 1998-12-30 | 1998-12-30 | Anordnung zum Mischen der zwei Komponenten eines Kunstharzes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29823254U1 true DE29823254U1 (de) | 1999-03-18 |
Family
ID=8067321
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29823254U Expired - Lifetime DE29823254U1 (de) | 1998-12-30 | 1998-12-30 | Anordnung zum Mischen der zwei Komponenten eines Kunstharzes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29823254U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004028923A1 (en) * | 2002-09-24 | 2004-04-08 | Sealants International Limited | Multiple component container system |
| BE1023806B1 (fr) * | 2016-06-28 | 2017-07-27 | R&O Lab Sprl | Récipient de mélange adaptable à tout récipient récepteur |
-
1998
- 1998-12-30 DE DE29823254U patent/DE29823254U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
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| WO2004028923A1 (en) * | 2002-09-24 | 2004-04-08 | Sealants International Limited | Multiple component container system |
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| CN109562882A (zh) * | 2016-06-28 | 2019-04-02 | R&O实验室有限公司 | 适用于任何接收容器的混合容器 |
| RU2731936C2 (ru) * | 2016-06-28 | 2020-09-09 | РэндО ЛАБ СПРЛ | Смесительный сосуд, приспособляемый к любому принимающему сосуду |
| US11247834B2 (en) | 2016-06-28 | 2022-02-15 | R&O Lab Sprl | Mixing vessel adaptable to any receiving vessel |
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