DE29903669U1 - Be- und Entlüftungsventil - Google Patents

Be- und Entlüftungsventil

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    • F16K7/18Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with diaphragm secured at one side only, e.g. to be laid on the seat by rolling action

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Description

Siegmar Förster &idigr; &Sgr; * * &idigr; &idigr;# &Sgr; * "«Heiäenheim, den 26Februar 1999
Be- und Entlüftungsventil Beschreibung
Be- und Entlüftungsventil nach aerokinetischem Prinzip mit Ventilgarnitur und zentrischem Schwimmkörper, wobei die Ventilgarnitur 1 als Hohlzylinder 2 im oberen Ventilbereich vertikal angeordnet iat, am Umfang mit radialen Öffnungen 3 versehen ist und diese öffnungen 3 durch eine Rollmembrane 4 abgedeckt oder freigegeben werden.
Die bekannten Be- und Entlüftungsventile nach aerokinetischem Prinzip sind mit vertikal arbeitenden Ventiltellera ausgestattet, die nach erfolgtem Auftrieb durch den Schwimmkörper gegen einen Ventilsitz anliegen und in dieser Schließstellung den Ventilsitz abdichten sollen. Dies setzt voraus, daß in Schließstellung am Ventilteller ein genügend hoher Differenzdruck ansteht. Be- und Entlüftungsventile werden vorrangig an Hochpunkten der flüssigkeitsführenden Leitungen angeordnet, um eine restlose Entlüftung der Leitung zu erreichen. An diesen Hochpunkten steht meist nur ein geringer Überdruck zur Verfugung, so daß in vielen Fällen der Differenzdruck am Ventilteller zum dichten Abschluß nicht ausreicht, da eine genügend hohe Anpressung der gummielastischen Dichtung fehlt. Undichtheiten sind die nachteilige Folge.
Weiterhin sind bei diesem Dichtprinzip für die Aufgaben „Entlüften beim Füllen und Belüften beim Entleeren der Leitung" im Gegensatz zum „Entlüften der unter Betriebsdruck stehenden Leitung" unterschiedliche Ventilgestaltungen notwendig, also mindestens zwei verschiedene Ventilarten erforderlich. Platz- und Kostennachteile sind die Folge. Die Entlüftung der unter Betriebsdruck stehenden Leitung hat nach den physikalischen Gesetzen nur einen sehr geringen Entlüftungsquerschnitt, so daß nur kleine Luftmengen pro Zeiteinheit abgeführt werden können, was sich bei Anfall größerer Luftmengen sehr nachteilig auswirken kann.
Die Neuerung setzt sich zur Aufgabe diese Nachteile zu beseitigen. Das wird dadurch erreicht, daß ein vertikal im oberen Ventilbereich angeordner Hohlzylinder 2 mit radialen Öffnungen 3 versehen ist, die durch eine Rollmembrane 4, je nach Stellung des Schwimmkörpers 6, abgedeckt oder freigegeben werden. Dabei wird die Rollmembrane 4 durch den Schwimmkörper 6, je nach Flüssigkeitsstand, angehoben oder abgesenkt.
Siegmar Förster t · · ·· 1. I* *#tle!3enheim, den 26.Februar 1999
Die Rollmembrane 4 ist an ihren Enden einerseits an der domartigen Verlängerung 5 des Schwimmkörpers 6 und andererseits am Hohlzylinder 2 befestigt. Durch die Anlage der Rollmembrane 4 mit geringer Vorspannung an der Außenwand des vertikalen Hohlzylinders 2 dichtet die Rollmembrane 4 während der Abdeckung die Öffnungen 3 ab, ohne daß größere Differenzdrücke erforderlich sind. Darüber hinaus ist die Rollmembrane 4 druckausgeglichen, so daß wegen des geringen Eigenwiderstandes über den gesamten Hub nur geringste Verstellkräfte erforderlich sind. Der Hub der Rollmembrane 4 ist durch den oberen Anschlag 10 und den unteren Anschlag 11 begrenzt.
Je nach Höhenstand der Rollmembrane 4, der sich aus dem Höhenstand des Schwimmkörpers 6 ergibt, wird die anstehende Luft über die Öffnungen 3 zu- oder abgeführt oder in der obersten Vollüberdeckung abgesperrt. Zwischen den Aufgaben „Entlüften beim Füllen und Belüften beim Entleeren der Leitung" und „Entlüften der unter Betriebsdruck stehenden Leitung" besteht bei der Neuerung kein Unterschied, da die Lage der Rollmembrane 4 nur von der Auftriebshöhe des Schwimmkörper 6 abhängig ist und unabhängig vom Betriebsdruck arbeitet. Beide Aufgaben werden mit dem vorgegebenen Entlüftungsquerschnitt über den Gesamthub durchgeführt. Durch die Anordnung, sowie Form und Größe der Öffnungen 3 kann die Luftmenge pro Hub und die Charakteristik der Luftmenge über den Hub bestimmt werden. Das im Hohlzylinder 2 eingelegte Füllstück 7 gibt je nach Offenstellung fur die ausströmende Luft die Strömungsfuhrung vor und sorgt für eine vollständige Flüssigkeitsentleerung des Hohlzylinder-Innenraums 8 in Offenstellung der Ventilgarnitur 1.. Die Öffnungen 9 der domartigen Verlängerung 5 sorgen dafür, daß die Außenflächen der Rollmembrane 4 immer mit dem Medium und dem anstehenden Betriebsdruck in Verbindung steht.
Am Schwimmkörper 6 sind Führungslappen 12 befestigt, die gegen Auslenken und Verdrehen des Schwimmkörpers 6 sorgen.
Siegmar Förster t j · · · · . *: * "Jieiaenheim, den 26.Februar 1999
Zeichnungen:
Figur 1 zeigt das neuerungsgemäße Be- und Entlüftungsventil im Schnitt in Geschlossenstellung
Figur 2 zeigt die Einzelheiten der Ventilgarnitur 1 in Geschlossenstellung. Figur 3 zeigt die Einzelheiten der Ventilgarnitur 1 in Offenstellung.

Claims (6)

Siegraar Förster &idigr;&iacgr; · · J J. &idigr; * " iHei5enheim, den 26.Februar 1999 Be- und Entlüftungsventil Schutzansprüche:
1. Be- und Entlüftungsventil nach aerokinetischem Prinzip mit Ventilgarnitur und zentrischem Schwimmkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilgarnitur (1) als Hohlzylinder (2) im oberen Ventilbereich vertikal angeordnet ist, am Umfang mit radialen Öffnungen (3) versehen ist und diese Öffnungen (3) durch eine Rollmembrane (4) abgedeckt oder freigegeben werden.
2. Be- und Entlüftungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Hohlzylinder (2) radial angeordneten Öffnungen (3) als Bohrungen oder Schlitze ausgeführt sind, die zum Beispiel eine runde, quadratische, rechteckige oder dreieckige Form haben können.
3. Be- und Entlüftungsventil nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmkörper (6) mit einer domartigen Verlängerung (5) ausgeführt ist.
4. Be- und Entlüftungsventil nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollmembrane (4) einerseits mit dem Hohlzylinder (2) und andererseits mit der domartigen Verlängerung (5) des Schwimmkörpers (6) verbunden ist.
5. Be- und Entlüftungsventil nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die domartige Verlängerung (5) des Schwimmkörpers (6) mit Öffnungen (9) versehen ist.
6. Be- und Entlüftungsventil nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß im Hohlzylinder (2) ein Füllstück (7) eingesetzt ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012215832B3 (de) * 2012-09-06 2013-11-28 Hawle Armaturen Gmbh Be- und Entlüftungsventil für Rohrleitungen bzw. Armaturen
CN106678429A (zh) * 2016-12-16 2017-05-17 安徽红星阀门有限公司 一种微量排气阀

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DE102012215832B3 (de) * 2012-09-06 2013-11-28 Hawle Armaturen Gmbh Be- und Entlüftungsventil für Rohrleitungen bzw. Armaturen
US9222590B2 (en) 2012-09-06 2015-12-29 Hawle Armaturen Gmbh Ventilating and evacuating valve for conduit pipes and/or braces
CN106678429A (zh) * 2016-12-16 2017-05-17 安徽红星阀门有限公司 一种微量排气阀
CN106678429B (zh) * 2016-12-16 2018-10-09 安徽红星阀门有限公司 一种微量排气阀

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