DE29906566U1 - Anordnung zum Beseitigen oberflächig vorhandenen Pflanzenwuchses, partiellen Herstellens eines Planums und dessen Auflockerung - Google Patents
Anordnung zum Beseitigen oberflächig vorhandenen Pflanzenwuchses, partiellen Herstellens eines Planums und dessen AuflockerungInfo
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Description
Anordnung zum Beseitigen oberflächig vorhandenen Pflanzenwuchses, partiellen Herstellens eines Planums und dessen Auflockerung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Beseitigen oberflächig vorhandenen Pflanzenwuchses, partiellen Hersteilens eines Planums und dessen Auflockerung zur Vorbereitung des gewachsenen Bodens, insbesondere von Waldboden, für das Einbringen von Pflanzen und dergleichen.
Nach dem Abholzen eines Waldstückes wird dieses in der Regel neu bepflanzt. Das hat die Konsequenz, dass die bisherige Pflanzordnung regelmässig nicht mehr zutreffend ist und die Neuanpflanzung nach anderen Massgaben erfolgt. Das ist insbesondere dann zutreffend, wenn sich Baumarten und Abstände der Bäume zueinander ändern. Oftmals ist bei Ersatzpflanzungen das Vorhandensein sogenannter Hälterbäume zu berücksichtigen, sodass uneingeschränkt grosse Flächen nicht zur Verfügung stehen.
Es hat deshalb nicht an Versuchen gefehlt, auch unter unterschiedlichen Bedingungen die Bodenvorbereitung und das Pflanzen selbst zu mechanisieren.
Nach der DE-OS 3 032 368 wurde deshalb vorgeschlagen, eine Einrichtung zu schaffen, bei der von einem schlittenähnlichen Aufbau ein Pflanzgraben vorbereitet und hergerichtet wird, Jungbäume eingebracht, der Pflanzgraben geschlossen wird und über einen aufgesattelten Tank ein Angiessen der Pflanzung erfolgt. Diese Einrichtung ist ausschliesslich als Einzweckeinrichtung brauchbar und offensichtlich für Pflanzungen grösserer Bäume sowie zum Einsatz auf grossen Flächen vorgesehen. Auf Grund der umfangreichen Ausstattung weist diese Einrichtung ein erhebliches Gewicht auf und benötigt eine
dementsprechende Zugleistung. Damit ist diese Einrichtung für kleinere Flächen nicht brauchbar.
Um den Nachteil einer Einzweckeinrichtung zu verändern, wurden mehrfach auf der Basis bekannter Gerätschaften Kombinationen vorgeschlagen. So sieht beispielhaft eine nach der DE-OS 33 27 568 vorgeschlagene Lösung vor, dass der Boden in einem ersten Arbeitsgang tief gelockert wird und im weiteren eine Bodenzubereitung im Sinne einer ordentlichen Saatbeetherrichtung, verbunden mit einer Tiefenlockerung, erfolgt. Diese Lösung ist bei der Vorbereitung nahezu uneingeschränkt grösserer Flächen für eine umfassende Aufbereitung als Saatgutfläche vorteilhaft einsetzbar, ist jedoch unter eingeschränkten Bedingungen bei der Wiederraufforstung besonders kleinerer forstwirtschaftlich genutzter Flächen nicht ökonomisch oder gar nicht einsetzbar. Ein tiefes Lockern und gleichmässiges Planieren des Bodens ist für das Neuanpflanzen von Forstanzuchten weder erwünscht, noch nötig.
Bekannt ist nach dem DE-Gm 88 12 484 ebenfalls eine an einer Planierraupe vor dieser quer angebrachte Bodenauflockerungseinrichtung in Form einer mit Schneidwerkzeugen besetzten Zerkleinerungswalze, mit der Waldböden bearbeitet werden. Auch hier handelt es sich um eine Einzweckeinrichtung zur Bearbeitung schwerer Böden und grösserer Flächen, die aufgelockert werden. Für Neuanpflanzungen kleiner Jungbäume ist das aus der technischen Ausbildung der Einrichtung resultierende Verfahren nicht geeignet, da diese Jungbäume bei ihrer Grosse von wenigen Zentimetern im ansonsten naturbelassenen Boden nicht hinreichend wahrgenommen werden. Das ist insoweit von Interesse, als derartige Pflanzungen im weiteren vor Wildverbisszu schützen und anderweitig zu beobachten sind.
Die DE-OS 37 02 988 beschreibt eine Einrichtung zur Entfernung des Unkrauts insbesondere in Jungpflanzenreihen in Baumschul- oder Forstkulturen, bei der zum Entfernen von Unkrautwuchs zwischen den Jungpflanzenreihen zunächst eine Auflockerung des Bodens durch eine meisselartige Hackschar erfolgt und im weiteren ein Durchkämmen des Bodens über eine geringfügig tiefer gehende Wirbelwalze erfolgt mit dem Ziel, das Unkraut aus dem Boden zu entfernen und über ein die Wirbelwalze abdeckendes Prallblech oberflächenhaft auf dem Boden abzulegen. Mit Hilfe dieser Einrichtung wird eine Säuberung bepflanzter Böden durchgeführt.
Des weiteren sei stellvertretend für ähnliche weitere Einrichtungen auf eine in der DE-OS 33 30 745 beschriebene Lösung verwiesen, die mit einem Meissel ein Aufreissen des Bodens und ein anschliessendes Zerkleinern der aufgebrochenen Massen herbeiführt, ohne diesen für eine neue Pflanzung von aus Saatgut gezogenen 2 bis 4-jährigen Jungbäumen in einem hinreichenden Masse aufzubereiten.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Anordnung zu entwickeln, die bei partiellem Beseitigen eines vorhandenen, den Boden bedeckenden Pflanzenwuchses ein ebenfalls partielles Auflockern und somit eine Pflanzvorbereitung des Bodens herbeiführt und weitere pflanzliche Restbestandteile im Boden zerkleinert werden. Des weiteren ist die Anordnung so auszubilden, dass während des Bearbeitens bei grösseren Widerständen im gewachsenen Boden, beispielsweise bei eingelagerten grösseren mineralischen Bestandteilen, eine Beschädigung der Anordnung nicht erfolgt.
Die Aufgabe wird gelöst durch die Auslegung einer Anordnung entsprechend der im Anspruch 1 genannten Merkmale.
Erfindungsgemäss ist die Schäleinrichtung aus symmetrisch parallel zueinander angeordneten den Boden auseinanderwerfenden und ein Planum schaffenden Pflugscharen gebildet. Damit eine in oberflächennahen Schichten oftmals intensive Durchwurzelung des Bodens und im Boden vorhandene andere relativ zähe Bestandteile das Abschälen nicht behindern, läuft der Schäleinrichtung eine Schneideinrichtung, die vorzugsweise als Schneidrad ausgebildet und in der Höhe verstellbar sowie unter Rasensohle laufend eingestellt ist, voraus. Damit ist die Schäleinrichtung in die Lage versetzt, die oberflächlich regelmässig stark mit pflanzlichen Wurzeln durchsetzte Schicht nach Zerschneiden eingelagerter Wurzeln abzuschälen und maschinell beiseite zu legen, ohne diese Schicht des weiteren zu zerstören. Eine erfindungsgemässe Vorzugsvariante sieht des weiteren vor, dass an der Unterkante der Pflugschare befestigt sowie entgegen der Fahrtrichtung weisend Gleitbleche befestigt sind, die bei der Bewegung der Einrichtung in Arbeitsrichtung einen Glätteffekt für den Bodens verbessern.
Des weiteren ist die Auflockerungseinrichtung im Sinne einer nachlaufenden Sohlenfräse in einem separatem Hilfsrahmen gelagert, der im Verhältnis zur vorauslaufenden Schäleinrichtung und an dieser in einem Schwenklager und um diesen Schwenkpunkt in der Vertikalen schwenkend festgelegt ist. Zusätzlich ist die Auflockerungseinrichtung gegenüber der Schäleinrichtung gegen unbeabsichtigtes Schwenken durch eine Verstrebung hinreichenden Widerstandsmoments festgelegt. Erfindungsgemäss ist der untere Anschlag fest eingestellt und der obere Anschlag begrenzt verschieblich ausgestaltet. Das wird verwirklicht, indem die Verstrebung hinreichenden Widerstandsmoments als einen Festlegungspunkt in Nähe eines ihrer Enden in Längsrichtung ein Langloch aufweist und als Festlegungspunkt in Nähe des gegenüberliegenden Endes in Längsrichtung befindlich in einer willkürlichen Teilung mehrere Lagerungsbohrungen zur lösbaren Anlenkung an der vorauslaufenden Anordnung einge-
bracht sind. Über die in einer willkürlichen Teilung vorhandenen Lagerungsbohrungen wird die Arbeitstiefe der Auflockerungseinrichtung im Verhältnis zur Schäleinrichtung vor Beginn der Arbeiten fest eingestellt, indem die Auflockerungseinrichtung so in einer der Lagerungsbohrungen befestigt wird, dass die Arbeitstiefe der Auflockerungseinrichtung grosser ist als die Arbeitstiefe der Schäleinrichtung. Das notwendige Mass dafür ergibt sich aus aus der notwendigen und/oder gewünschten Auflockerungstiefe.
Die erfindungsgemässe Ausführung der oberen Anlenkung in Form eines Langloches ermöglicht es der Auflockerungseinrichtung, bei einem die lineare Fortbewegung überlagenden Drehsinn beim Auftreffen auf eine grössere und feste Einlagerung im Boden auf diese aufzuklettern und im weiteren darüber hinwegzulaufen, ohne dass ein Bruch irgendwelcher Elemente eintritt. Durch ihr Eigengewicht gräbt sich die Auflockerungseinrichtung anschliessend wieder in den Boden ein.
Die Auflockerungseinrichtung weist hinsichtlich der Lockerungswerkzeuge eine spezifische Ausbildung auf. Eine auf die Antriebswelle der Auflockerungseinrichtung aufgeschobene Nabe kann mittig geteilt ausgeführt sein und zwischen beiden Hälften eine Schneidscheibe sternförmig mit zunächst radial gerichteten und im weiteren mit einem Radius ausgeführten quer zur Fortbewegungseinrichtung wechselweise zur Waagerechten hin abgebogenen Schneiden klemmen. Die Länge der Schneiden ist vorzugsweise so bemessen, dass die Gesamtschneidbreite annähernd dem von der Schäleinrichtung geschaffenen PIanum entspricht, wobei ein Überstreichen der Gesamtbreite des von der Schäleinrichtung geschaffenen Streifens vorteilhaft ist. Die Schneidscheibe kann ebenso aus zwei Scheiben mit gleicher Anzahl sternförmiger Enden bestehen, wobei vorzugsweise beide Scheiben eine halbe Teilung der sternförmigen Enden zueinander verschwenkt und die Enden der einen Scheibe ausschliesslich
nach einer Seite und die Enden der anderen Scheibe ausschliesslich entgegengesetzt abgebogen sind, indem beide Schneidscheiben spiegelbildlich seitenverkehrt zueinander auf die die Nabe tragende Welle aufgeschoben sind.
Ebenso kann die Nabe mittig zur Fortbewegungsrichtung der Anordnung gelagert sein und hinsichtlich ihrer Breite auch in einer mehrteiligen Ausführung mindestens dem von der Schäleinrichtung geschaffenen Planum entsprechend ausgeführt sein. Dann ist jeweils links und rechts der Nabe mindestens je eine Schneidscheibe mit sternförmig zunächst radial gerichteten und im weiteren mit einem Radius ausgeführten quer zur Fortbewegungseinrichtung zur Waagerechten und aufeinander zu abgebogenen Schneiden versehen. Vorzugsweise überlappen sich diese Schneiden hinsichtlich ihres projezierten Rotationsumfanges gegenseitig, wobei es selbstverständlich ist, dass deren Gesamtschneidbreite annähernd dem von der Schäleinrichtung geschaffenen Planum entspricht.
Wie bei anderen Bodenbearbeitungsanordnungen üblich und notwendig, ist die Umfangsgeschwindigkeit der Schneiden der Auflockerungseinrichtung nach einer Vorzugsvariante höher als die lineare Fortbewegungsgeschwindigkeit, und die Rotation erfolgt in einem die lineare Fortbewegungsgeschwindigkeit überlagerndem Drehsinn.
Damit erfolgt nicht nur ein intensives partielles Auflockern des Bodens, sondern ebenfalls ein Zerschneiden von im Boden noch immer vorhandenen Wurzelbewuchses oder anderer auf dem Boden oder im Boden vorhandener pflanzlicher Bestandteile und deren Einarbeiten in diesen aufgelockerten Boden. Eine Neuanpflanzung von aus Sämlingen gewonnenen 2- bis 4-jährigen Jungbäumen kann damit ungehindert erfolgen. Insbesondere wird eine manuelle Pflanzung
damit wesentlich erleichtert. Ebenso wirkt sich das auf die Anwuchsbedingungen günstig aus, indem diese verbessert werden.
Um die Drehzahlgebundenheit an einen Zapfwellenantrieb zu überwinden, ist die Antriebseinheit der Auflockerungseinrichtung eine hydraulisch betriebene, wie das bei anderen Bodenbearbeitungsgeräten ebenfalls üblich ist. Durch deren Verbindung mit dem Hydrauliksysten des Schleppers ist damit eine ungehinderte Drehzahlregelung und deren Anpassung an die Arbeitsgeschwindigkeit sowie an unterschiedliche Bodenverhältnisse möglich.
Die Differenzgeschwindigkeit zwischen Lineargeschwindigkeit der Anordnung und Umfangsgeschwindigkeit der Auflockerungseinrichtung führt überhaupt erst dazu, dass ein Zerkleinern und Auflockern des Waldbodens erfolgen kann.
Vorzugsweise wird die erfindungsgemässe Anordnung als Anbaugerät von einem Schlepper getragen. Es ist aber ebenso möglich, diese grosser auszuführen und als separates Fahrzeug hinter einem geeigneten Zugfahrzeug laufen zu lassen, wobei hier vorzugsweise eine seitliche Führung durch das Zugfahrzeug erfolgt. Mit ihr ist es insbesondere als Anbaugerät möglich, auf kleinen Flächen und unter beengten Verhältnissen wirtschaftlich den Boden für die Pflanzung von aus Sämlingen gezogenen Jungbäumchen vorzubereiten.
Es ist selbstverständlich, dass die Anordnung mit weiteren bekannten Einrichtungen kombiniert werden kann. So kann das beispielsweise eine Streueinrichtung sein, die dem Boden nährstoffhaltige und im weiteren sich auflösende Stoffe übergibt.
Die Anordnung ist dort vorteilhaft einsetzbar, wo insbesondere auf Flächen mit Hälter- oder Schirmbäumen eine Neuanpflanzung eines Mischwaldes erfolgen soll. Bei der Anlage eines Mischwaldes sind nicht nur die Jungbäume in ihren Größenverhältnissen sehr unterschiedlich, vielmehr entwickeln sich diese artenbedingt unterscheidlich. Dem Beseitigen des oberflächenhärten Pflanzenbewuchses, dem Beseitigen von Unebenheiten im Pflanzbereich und dem kleinkrümeligen Lockern des Bodens kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu, und die Vorbereitung des Bodens zur Aufnahme kleiner Jungpflanzen durch die erfindungsgemässe Anordnung kann als gut bezeichnet werden.
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1 die Ausbildung einer erfindungsgemässen Anordnung als
Anbaugerät in der Seitenansicht,
Fig. 2 die Schäleinrichtung in einer Vorderansicht,
Fig. 3 die Draufsicht auf die Welle einer Auflockerungseinrichtung
mit seitlich angeordneten Schneidscheiben und in die Ansicht gedrehten Schneiden,
Fig.4 die Draufsicht auf die Welle einer Auflockerungseinrichtung
mit mittig angeordneter Schneidscheibe und wechselweise abgebogenen Schneiden, die ebenfalls in die Ansicht gedreht wurden.
Der beispielhaft aus Kastenprofiol bestehende Grundrahmen 1 weist einerseits Anlenkungspunkte 2 zur Befestigung an einem nicht dargestellten Schlepper
auf. Des weiteren ist in sich zu einer senkrechten Führung ergänzenden Kastenprofilen ein Schneidrad 3 gelagert, das gleichzeitig hinsichtlich seiner Höhe über eine senkrecht angeordnete Spindel verstellt werden kann. Dem Schneidrad 3 folgend sind als Schäleinrichtung 4 zwei symmetrisch parallel zueinander angeordnete den Boden auseinanderwerfende und ein Planum schaffende Pflugschare 4' und 4" ausgebildet.
Dem Grundrahmen 1 ist des weiteren ein Hilfsrahmen 5 nachgeordnet, der über ein Schwenklager 6 in der Vertikalen schwenkbar am Grundrahmen 1 festgelegt ist. Des weiteren wird die Möglichkeit eines Nach-Unten-Schwenkens des Hilfsrahmens 5 durch eine Verstrebung 7 hinreichenden Widerstandsmoments begrenzt. Diese Verstrebung 7 weist beispielhaft als oberen Festlegungspunkt ein Langloch 8 auf, um dessen Länge der Hilfsrahmen eine Winkelbewegung nach oben ausführend schwenken kann. Damit kann er nach oben ausweichen, falls die Schneiden 15 auf eine nicht dargestellte und als Hindernis wirkende Einlagerung treffen. Zur Festlegung gegenüber dem Hilfsrahmen 5 besitzt die Verstrebung 7 in einer willkürlichen Teilung vorzugsweise in gleichem Abstand zueinander mehrere Lagerungsbohrungen 9, über die die Arbeitstiefe der im Hilfsrahmen 5 angeordneten Auflockerungseinrichtung vorbestimmt wird. Ist eine andere Tiefeneinstellung erforderlich, wird der Gelenkbolzen 11 gelöst und die Verstrebung 7 durch eine andere Festlegung im Verhältnis zum Hilfsrahmen 5 neu arretiert.
Die Auflockerungseinrichtung weist zunächst einen Hydraulikmotor 12 auf, der der in eine im Hilfsrahmen 5 gelagerten Nabe 13 eine Rotationsbewegung initiiert.
Nach Fig. 3 ist diese Nabe 13 mittig geteilt. Zwischen ihren Hälften sind zwei Schneidscheiben 14 seitenverkehrt symmetrisch zueinander geklemmt, die
sternförmig mit zunächst radial gerichteten und im weiteren mit einem Radius ausgeführten quer zur Fortbewegungseinrichtung zur Waagerechten nach aussen hin abgebogenen Schneiden 15 besetzt sind. Die Länge der Schneiden 15 ist vorzugsweise so bemessen, dass die Gesamtschneidbreite annähernd dem von der Schäleinrichtung 4 geschaffenen Planum entspricht.
Nach Fig. 4 sind die Schneidscheiben 14 links und rechts von der Nabe 13 symmetrisch seitenverkehrt zueinander so angeordnet, dass die sternförmig mit zunächst radial gerichteten und im weiteren mit einem Radius ausgeführten quer zur Fortbewegungseinrichtung zur Waagerechten nach innen hin abgebogenen Schneiden 15 sich gegenseitig geringfügig überlappen, sodass eine Auflockerung des Planums in voller Breite erfolgt.
10
Bezugszeichen:
Grundrahmen 1
Anlenkungspunkte 2
Schneidrad 3
Schäleinrichtung 4
Pflugschare 4', 4'
Hilfsrahmen 5
Schwenklager 6
Verstrebung 7
Langloch 8
Lagerungsbohrungen 9
Auflockerungseinrichtung 10
Gelenkbolzen 11
Hydraulikmotor 12
Nabe 13
Schneidscheibe 14
Schneiden 15
Gleitbleche 16
Claims (19)
1. Anordnung zum Beseitigen oberflächig vorhandenen Pflanzenwuchses, partiellen Herstellens eines Planums und dessen Auflockerung, eine quer zur Fortbewegungsrichtung angeordnete sowie rotierend angetriebene und eine Nabe (13) besitzende Auflockerungseinrichtung (10) aufweisend, bei der
1. eine den Boden auseinanderwerfende und der Auflockerungseinrichtung vorauslaufende Schaleinrichtung (4) vorhanden ist und
2. die Nabe (13) der Auflockerungseinrichtung (10) mittig der Schäleinrichtung (4) folgend und von der Nabe (13) ausgehend sternförmig mit zunächst radial gerichteten und im weiteren quer zur Fortbewegungseinrichtung zur Waagerechten abgebogenen Schneiden (15) besetzt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, bei der
1. mit waagerechter Achse quer zur Fahrtrichtung eine Schneideinrichtung und der Schäleinrichtung (4) mittig vorauslaufend ausgebildet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, bei der
1. die Schneideinrichtung ein Schneidrad (3) ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, bei der
1. die Schneideinrichtung unter Rasensohle laufend eingestellt ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der
1. die Schäleinrichtung (4) aus symmetrisch parallel zueinander angeordneten den Boden auseinanderwerfenden und ein Planum schaffenden Pflugscharen (4', 4") besteht.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der
1. an der Unterkante der Schäleinrichtung (4) befestigt sowie
2. entgegen der Fahrtrichtung weisend
3. Gleitbleche (16) befestigt sind.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der
1. die Nabe (13) wenigstens mittig zur Fortbewegungsrichtung der Anordnung geteilt ist und
2. zwischen beiden Hälften eine Schneidscheibe (14) sternförmig mit zunächst radial gerichteten und im weiteren mit einem Radius ausgeführten quer zur Fortbewegungseinrichtung wechselweise zur Waagerechten hin abgebogenen Schneiden (15) versehen ist, deren Gesamtschneidbreite dem von der Schäleinrichtung (4) geschaffenen Planum entsprechend gestaltet ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7, bei der
1. die Schneidscheibe (14) aus zwei Scheiben mit gleicher Anzahl sternförmiger Enden besteht, beide Scheiben eine halbe Teilung der sternförmigen Enden zueinander verschwenkt und die Enden der einen Scheibe ausschliesslich nach einer Seite und die Enden der anderen Scheibe ausschliesslich entgegengesetzt abgebogen sind.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der
1. die Nabe (13) mittig zur Fortbewegungsrichtung der Anordnung gelagert ist und
2. hinsichtlich ihrer Breite mindestens dem von der Schäleinrichtung (4) geschaffenen Planum entsprechend ausgeführt ist,
3. links und rechts der Nabe mindestens je eine Schneidscheibe (14) mit sternförmig zunächst radial gerichteten und im weiteren mit einem Radius ausgeführten quer zur Fortbewegungseinrichtung zur Waagerechten und aufeinander zu abgebogenen Schneiden (15) versehen ist,
4. diese Schneiden (15) sich hinsichtlich ihres projezierten Rotationsumfanges gegenseitig überlappen und deren Gesamtschneidbreite dem von der Schäleinrichtung (4) geschaffenen Planum entsprechend gestaltet ist.
10. Anordnung nach Anspruch 9, bei der
1. die Nabe (13) geteilt ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der
1. die Umfangsgeschwindigkeit der Schneiden (15) der Auflockerungseinrichtung (10) höher ist als die lineare Fortbewegungsgeschwindigkeit der Anordnung.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, bei der
1. die Auflockerungseinrichtung (10) in einem die lineare Fortbewegungsgeschwindigkeit überlagerndem Drehsinn rotiert.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei der
1. die Auflockerungseinrichtung (10) in einem separaten Hilfsrahmen (5) gelagert ist, der
2. im Verhältnis zur vorauslaufenden Schäleinrichtung (4) und an dieser in einem Schwenklager (6) und um diesen Schwenkpunkt in der Vertikalen schwenkend festgelegt ist.
14. Anordnung nach Anspruch 13, bei der
1. die Auflockerungseinrichtung (10) gegenüber der Schäleinrichtung (4) gegen unbeabsichtigtes Schwenken zusätzlich durch eine Verstrebung (7) hinreichenden Widerstandsmoments festgelegt ist.
15. Anordnung nach Anspruch 14, bei der
1. der untere Anschlag fest eingestellt ist.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 oder 15, bei der
1. der obere Anschlag begrenzt verschieblich ausgestaltet ist.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, bei der
1. die Verstrebung (7) hinreichenden Widerstandsmoments als einen Festlegungspunkt in Nähe eines ihrer Enden in Längsrichtung ein Langloch (8) aufweist und als Festlegungspunkt in Nähe des gegenüberliegenden Endes in Längsrichtung befindlich in einer willkürlichen Teilung mehrere Lagerungsbohrungen (9) zur lösbaren Anlenkung an der vorauslaufenden Anordnung eingebracht sind.
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, bei der
1. die Antriebseinheit der Auflockerungseinrichtung (10) eine hydraulische ist.
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, bei der
1. der Schwenkwinkel der Auflockerungseinrichtung (10) so eingestellt ist, dass in deren unteren Stellung die Schneiden (15) tiefer als die Schäleinrichtung (4) laufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29906566U DE29906566U1 (de) | 1999-04-14 | 1999-04-14 | Anordnung zum Beseitigen oberflächig vorhandenen Pflanzenwuchses, partiellen Herstellens eines Planums und dessen Auflockerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29906566U DE29906566U1 (de) | 1999-04-14 | 1999-04-14 | Anordnung zum Beseitigen oberflächig vorhandenen Pflanzenwuchses, partiellen Herstellens eines Planums und dessen Auflockerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29906566U1 true DE29906566U1 (de) | 1999-10-07 |
Family
ID=8072149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29906566U Expired - Lifetime DE29906566U1 (de) | 1999-04-14 | 1999-04-14 | Anordnung zum Beseitigen oberflächig vorhandenen Pflanzenwuchses, partiellen Herstellens eines Planums und dessen Auflockerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29906566U1 (de) |
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- 1999-04-14 DE DE29906566U patent/DE29906566U1/de not_active Expired - Lifetime
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