DE29909766U1 - Reihenklemme, insbesondere Durchgangs-Reihenklemme - Google Patents

Reihenklemme, insbesondere Durchgangs-Reihenklemme

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  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Description

Anmelderin:
Weidmüller Interface GmbH & Co.
Klingenbergstraße 16
32758 Detmold
8. Juni 1999
PA896
Reihenklemme, insbesondere Durchgangs-Reihenklemme Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Reihenklemme, insbesondere eine Durchgangs-Reihenklemme, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Gattungsgemäße Reihenklemmen sind in verschiedensten Ausfuhrungsformen bekannt, so z.B. „in schräger Bauform" aus der DE 38 05 158 Al. Die in dieser Schrift gezeigte Reihenklemme weist zwei Versorgungsleiter-Klemmstellen auf, die ausgehend von einer Einspeiseklemme durch Querbrücker mit Strom versorgt werden. Um die Reihenklemme auch als Einspeiseklemme verwenden zu können, ist vorgesehen, daß die Brückenanschlüsse für die Versorgungsleiter-Klemmstellen spiegelsymmetrisch in Bezug auf eine Symmetrieebene und die Versorgungsleiter-Klemmstellen auf derselben Seite der Symmetrieebene angeordnet sind.
Symmetrieebene ist die Ebene, die beim Aufrasten der Klemme auf die Tragschiene senkrecht zur Tragschiene durch die axiale Mittelachse der Tragschiene verläuft. Die Geometrie der Klemme entspricht im wesentlichen der eines Daches mit schrägen, zueinander geneigten Anschlußflächen. Der Innenraum des Klemmengehäuses wird im wesentlichen für Anschlüsse und Querbrücker genutzt.
Eine Anpaßbarkeit der Klemme an verschiedene Einsatzzwecke ist aufgrund des beengten Bau-Freiraumes quasi nicht gegeben.
Daher ist es ein erstes Ziel der Erfindung, die gattungsgemäße Reihenklemme derart weiterzuentwickeln, daß sie auf einfache Weise an verschiedene Einsatzwecke anpaßbar und insbesondere auf einfache Weise mit einer Zusatzelektronik versehbar ist.
Die Erfindung erreicht dieses Ziel durch den Gegenstand des Anspruches 1.
Demnach weist zumindest eine der beiden zueinander parallelen Gehäusewandungen wenigstens einen aus der jeweiligen Gehäusewandung austrennbaren Wandungsabschnitt oder einen Durchbruch auf. Diese austrennbaren Wandungsabschnitte erlauben auf einfache Weise das Ausbilden eines sich über mehrere aneinandergereihte Reihenklemmen hinweg erstreckenden Multifunktionsraumes, der zum Unterbringen einer Elektronikleiterplatte - auch über mehrere Klemmen hinweg - und/oder zur Unterbringung andere Bauelemente nutzbar ist.
Die Austrennbarkeit läßt sich unkompliziert dadurch realisieren, daß die parallel ausgerichteten Gehäusewandungen mit Sollbruchstellen versehen werden, die z.B. als umlaufende Perforationen ausgebildet werden können und damit die Herstellung der Reihenklemme gegenüber herkömmlichen Reihenklemmen nicht verteuern.
Um die leichte Einschiebbarkeit einer Elektronikleiterplatte in eine Klemmenaneinanderreihung zu gewährleisten, ist die Stromschienenanordnung der Reihenklemme mit Federkontakten versehen, welche die Elektronikleiterplatte schräg von oben und/oder seitlich kontaktieren. Die Elektronikleiterplatte kann mit entsprechenden seitlichen Kontaktzonen versehen werden.
Ein weiteres bevorzugtes Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung weist folgenden Aufbau auf: das Klemmengehäuse ist an seiner von der Tragschiene abgewandten Oberseite mit wenigstens zwei zueinander geneigten Schrägflächen versehen,
in den Schrägflächen sind die Anschlüsse für die externen Leiter ausgebildet, an einer der beiden Schrägflächen ist eine Querbrückungseinrichtung zur Verbindung mit benachbarten Reihenklemmen anbringbar, und die der Schrägfläche mit der Brückungseinrichtung gegenüberliegende Schrägfläche weist einen der Querbrückungseinrichtung im wesentlichen symmetrisch gegenüberliegenden Mehrfunktionsanschluß auf. Der Mehrfunktionsanschluß nutzt den bei dem gattungsgemäßen Stand der Technik jeweils für Querbrücker genutzten Raum in viel vorteilhafterer Weise für verschiedene Funktionselemente, da es nach einer Erkenntnis der Erfindung in den meisten Einbausituationen nicht unbedingt notwendig ist, an beiden Schrägflächen Querbrücker vorzusehen.
Nach einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Mehrfunktionsanschluß mit einer ansteckbaren Prüf-, Sicherungs- und/oder Trenneinrichtung versehen. Ein- und dieselbe Klemme kann damit allein durch ein Austauschen des ansteckbaren Elementes am Mehrfunktionsanschluß für verschiedene Einsatzzwecke genutzt werden.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung zeichnet sich durch ein vorzugsweise zwischen dem Gehäuse und einem externen Bauteil ausgebildetes Halteband zur unverlierbaren Anordnung des Bauteiles, insbesondere eines Elektronikbauteiles, an der Reihenklemme aus. Die Unverlierbarkeit dieses Bauteiles erleichtert die Wartungs- und Montagearbeiten am Einbauort der Klemme erheblich.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den übrigen Unteransprüchen zu entnehmen.
Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung anhand von Ausfuhrungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigt: 30
Fig. la eine aus erfindungsgemäßen Reihenklemmen gebildetes
Klemmensystem zum Aufreihen auf eine Tragschiene; und
Fig. Ib eine weitere Ansicht des Systems aus Fig. la;
Fig. 2-9 verschiedene Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer
Reihenklemmen.
5
Fig. 1 und b zeigen ein Reihenklemmensystem 2, welches aus einer Aneinanderreihung von Reihenklemmen 4 besteht, von denen eine - die Klemme 6 - als Einspeiseklemme zur Einspeisung eines Potentiales in das Reihenklemmensystem 2 ausgebildet ist. Die Einspeiseklemme 6 weist ein Gehäuse mit breiteren und gegenüber den benachbarten Klemmen höheren Abmessungen auf, so daß in die Öffnung 8 zum Einführen eines externen (hier nicht abgebildeten) Leiters ein Leiter größeren Querschnittes als in die übrigen Reihenklemmen 4 einführbar ist.
Ein Teil der Reihenklemmen 4 ist mit Querbrückern 10, 12 zur Querverteilung von Potentialen versehen. Ein weiterer Teil der Reihenklemmen 4 weist ferner Trenneinrichtungen (Trennhebel) 14 auf. Schließlich ist auf eine hintere Reihenklemme 4 ein Elektronikmodul 16 aufgesteckt.
Der Aufbau der verschiedenen Reihenklemmen wird nachfolgend unter Bezug auf die Fig. 2-8 beschrieben.
Fig. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Reihenklemme 4 mit abgenommener „vorderer" Gehäusewandung. Die Reihenklemme 4 besitzt ein Isolierstoffgehäuse 18, das im unteren Bereich mit Rasthaken 20, 22 zum Aufklemmen der Reihenklemme 4 auf eine (hier nicht dargestellte) Tragschiene versehen ist. Die Klemme weist in ihrem unteren, zur Tragschiene liegenden Bereich im wesentlichen eine Rechteckkontur auf, die nach oben hin von einer Art „Dach" abgeschlossen wird, d.h. von zwei aneinanderliegenden Schrägflächen 24, 26, welche im wesentlichen in einer Senkrechten S zur axialen Mittelachse der Tragschiene zusammenlaufen. An der
Spitze der Reihenklemme 4 bzw. des Gehäuses 18 ist eine Rastausnehmung 28 für eine (hier nicht dargestellte) Kennzeichnung vorgesehen.
In den beiden von der Kennzeichnung 28 abgewandten Endbereichen der Schrägflächen 24, 26 sind diese mit jeweils einem Anschluß 30, 32 zum Anschliessen externer Leiter versehen. Die in Fig. 2 rechte Anschluß- bzw. Schrägfläche 26 ist zudem mit Querbrückerausnehmungen bzw. -kanälen 34, zum Einsetzen der (in Fig. 1 nur ansatzweise zu erkennenden Querbrücker 10, versehen, die beispielsweise nach Art der DE 42 23 540 C2 ausgestaltet sein können.
Die Anschlüsse 30, 32 für externe Leiter sind über federnde Stromschienenstücke 38, 40, welche eine parallel zur Tragschiene ausgerichtete, im unteren Teil der Reihenklemme liegende Elektronikleiterplatte 42 kontaktieren, miteinander verbunden.
Die Elektronikleiterplatte 42 erstreckt sich — wie besonders gut in Fig. 1 zu erkennen - durch einen axial in Richtung der Tragschiene über mehrere Reihenklemmen hinweg verlaufenden Multifunktions- und insbesondere Elektronik-Einbauraum 44 im unteren mittleren Bereich der Reihenklemmen. Dieser Einbauraum 44 wird dadurch gebildet, daß die zueinander parallelen seitlichen Gehäusewandungen 46, 48, mit denen die Reihenklemmen 4 axial aneinanderliegen, Ausnehmungen 50 aufweisen, die derart aufeinander abgestimmt sind, daß es möglich ist, Elemente aller Art - hier die mit einer Elektronik bestückte Leiterplatte 42 - über mehrere Reihenklemmen 4 hinweg in die Reihenklemmenaneinaderreihung auf der Tragschiene einzusetzen. Dazu ist die Reihenklemme 4 in den beiden zueinander parallelen Gehäusewandungen des Gehäuses 18 vorzugsweise mit austrennbaren Wandungsabschnitten 54 versehen, an deren Position nach dem Austrennen der Wandungsabschnitte der axial durch die Klemmenaneinanderreihung verlaufende Einbauraum 44 ausgebildet wird.
Die Stromschienenstücke 38,40 sind in ihrem Endbereich mit Federkontakten 52 versehen, welche die Leiterplatte 42 schräg von oben an ihren Seiten einfassen. Die Leiterplatte weist entsprechende seitliche Kontaktzonen auf. Diese Art der Leiterplattenkontaktierung macht es besonders einfach, in den nach dem Heraustrennen der Wandungsabschnitte 54 mehrerer aneinandergereihte Reihenklemmen 4 entstehenden Einbauraum 44 über mehrere Reihenklemmen hinweg die Elektronikleiterplatte 42 einzuschieben.
Fig. 3 veranschaulicht anhand eines elektrischen Bauelementes 56 die Möglichkeit, die Elektronikleiterplatte 42 in dem relativ geräumigen Einbauraum 44 auch mit Bauelementen größerer Abmessung - z.B. mit Sicherungen oder Kondensatoren — zu bestücken, ohne daß diese die Gehäuse 18 der Reihenklemmen 4 berühren würden. In Fig.3 ist die hintere Gehäusewandung geschlossen.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung. Bei dieser Reihenklemme 4 wird der untere Einbauraum 44 nicht für das Einschieben einer Elektronikleiterplatte genutzt. Dagegen sind die von den Anschlüssen 30, 32 abgehenden Stromschienenstücke 3 8, 40 im oberen, mittigen Freiraum 45 zwischen den Anschlüssen 30, 32 direkt über ein eklektrisches Bauelement 58 miteinander verbunden. Das Nutzen des in oberen Bereich der Klemme zwischen den Anschlüssen 30, 32 bestehenden Freiraumes 45 für das Unterbringen elektrischer Bauelemente ist ein weiteres Verdienst der Erfindung.
Das Ausfuhrungsbeispiel der Fig. 5 - eine Durchgangsklemme, deren Stromschienennanordnung hier nicht von weiterer Bedeutung ist und daher nicht detailliert dargestellt wurde - unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 dadurch, daß ein extern ansetzbares Bauelement 58 im mittleren Bereich der linken oberen Schrägfläche 24 über ein Sicherungsband 60 unverlierbar und vorzugsweise einstückig mit dem Gehäuse 18 der Reihenklemme verbunden ist. Das Bauelement 58 ist bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 als Trennhebel 14 ausgestaltet.
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Als Einbauraum für das Bauelement 58 eignet sich nach einer weiteren Erkenntnis der Erfindung insbesondere die der Position der Querbrückerausnehmungen 34, 36 bezüglich der Symmetrieachse S symmetrisch gegenüberliegende Position der Schrägfläche 24. Entgegen der Lehre der DE OS 38 05 158 ist es in den meisten Anwendungsfällen nämlich keineswegs erforderlich, an den beiden Symmetriepositionen zugleich Querbrücker 10, 12 vorzusehen. In den allermeisten Anwendungsfällen empfiehlt es sich vielmehr, nur Querbrücker 10, 12 an einer der Schrägflächen (hier die Schrägfläche 26) vorzusehen und den an der Symmetriestelle entstehenden Raum zum Anbringen anderer Bauelemente zu nutzen. Die Erfindung realisiert damit eine Klemmenanordnung, bei der an der einen Symmetriestelle ein Querbrücker liegt und bei der die symmetrisch zur Querbrückerposition liegende Position an der Schrägfläche 24 als Mehrfunktionenbereich bzw. Mehrfunktionsanschluß 62 genutzt wird.
Der Mehrfunktionsanschluß 62 kann beispielsweise mit einer Prüf-, Sicherungs- und/oder Trenneinrichtung versehen werden. Nach Fig. 5-7 wird jeweils ein Trennhebel 14 realisiert. Hierzu weisen die Stromschienenstücke 38, 40 jeweils im wesentlichen senkrecht zur Schrägfläche verlaufende, zueinander parallele Stromschienenansätze 64, 66 auf, deren Endbereiche über den Trennhebel 14 miteinander verbindbar sind.
Fig.6 veranschaulicht die Einbaustellung des Trennhebels 14 und die Lage des Haltebandes 60. Daß es vorteilhaft ist, den Trennhebel 14 durch das Halteband 60 unverlierbar auszugestalten, liegt angesichts der bekanntermaßen zumeist beengten Einbauverhältnisse im Schaltschrank auf der Hand. Als besonders vorteilhaft zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang die besondere Ausgestaltung des Arretierstückes 68 und des daran angesetzten Haltebandes 60' nach Fig. 7. Dieses Halteband 60' weist in seinen Endbereichen jeweils Schlitze (nicht dargestellt) auf, die es ermöglichen, das Halteband 60' an Befestigungvorsprüngen 70, 72 am Arretierstück 68 und am Gehäuse quasi „festzuknöpfen". Der besondere Vorteil dieser Ausgestaltung ist, daß der Vorteil der Unverlierbarkeit des am Halteband 60'
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befestigten Elementes mit dem Vorteil der leichten Auswechselbarkeit des Bauelementes 58 kombiniert wird.
Der letztgenannte Vorteil kommt insbesondere auch bei dem Ausfuhrungsbeispiel der Fig. 8 zum Tragen. Die in Fig. 8 dargestellte Reihenklemme 4 verdeutlicht die Möglichkeit zur Nutzung des Mehrfunktionsanschlusses 62 zur externen Anbringung des Elektronikmodules 16 an der Schrägfläche 24. Zunächst ist es vorteilhaft, daß das Elektronikmodul 16 an einer Schrägfläche angeordnet wird, da trotz der relativ zu Reihenklemme vergleichsweise großen Abmessungen des Elektronikmodules 16 die Zugänglichkeit der Querbrückerausnehmungen 34, 36 an der gegenüberliegenden Schrägfläche 26 gut gewahrt bleibt. Darüberhinaus kann ein- und dieselbe Klemme (nach Fig. 6, 7 und 8) durch den Mehrfiinktionsnanschluß für verschiedenste Einsatzzwecke genutzt werden, denn der Mehrfunktionsanschluß 62 ist mit leicht auswechselbaren, unterschiedlichen Bauelementen 58 versehbar.
Ein abschliessender Blick auf Fig. 1 veranschaulicht, daß lediglich die Einspeiseklemme 6 eine andere Form aufweist als die übrigen Reihenklemmen 4, die jeweils im wesentlichen mit gleichen Gehäusen 18 versehen sind und lediglich je nach Einsatzzweck - unterschiedlich bestückt werden. Ein Teil der Klemmen besitzt sogar die gleiche Bestückung - unterschiedliche Funktionen werden einfach durch Austausch des externen Bauelementes 58 am Mehrfunktionenanschluß 62 realisiert.
Fig. 9 zeigt die Einspeiseklemme 6 mit einem einzelnen Anschluß 30 zur Kontaktierung durch die Öffnung 8 senkrecht von oben. Zur Querverteilung des Einspeisepotentiales dienen die zueinander parallelen Querbrücker 10, 12.
Reihenklemmensystem 2 »« · · · · · *
Reihenklemmen 4
Einspeiseklemme 6
·· *· Öffnung 8
Bezugszeichen Querbrücker 10,12
Trenneinrichtungen (Trennhebel) 14
Elektronikmodul 16
Gehäuse 18
Rasthaken 20,22
Schrägflächen 24,26
Rastausnehmung 28
Anschluß 30,32
Ausnehmungen 34,36
Stromschienenstücke 38,40
Elektronikleiterplatte 42
Einbauraum 44
Gehäusewandungen 46,48
Ausnehmungen 50
Federkontakte 52
Wandungsabschnitte 54
Bauelementes 56
Sicherungsband 60
Mehrfunktionsanschluß 62
Stromschienenansätze 64,66
Arretierstück 68
Befestigungvorsprünge 70,72

Claims (12)

1. Reihenklemme; insbesondere Durchgangs-Reihenklemme, zum Aufrasten auf eine Tragschiene, mit einem Klemmengehäuse (18), das zwei zueinander parallel ausgerichtete seitliche Gehäusewandungen (46, 48) aufweist und - vorzugsweise an der von der Tragschiene abgewandten Oberseite - mit Anschlüssen (30, 32) zum Anschluß externer Leiter vorgesehen ist, die über eine Elektronik (42) und/oder eine Stromschienenanordnung (38, 40) im Klemmengehäuse (18) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der beiden zueinander parallelen Gehäusewandungen (46, 48) wenigstens einen aus der jeweiligen Gehäusewandung (46, 48) austrennbaren Wandungsabschnitt (54) oder einen Durchbruch aufweist.
2. Reihenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die parallel ausgerichteten Gehäusewandungen (46, 48) mit Sollbruchstellen versehen sind.
3. Reihenklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbruchstellen als umlaufende Perforationen ausgebildet sind.
4. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbruchstellen zum Heraustrennen der Wandungsabschnitte (54) im unteren, zur Tragschiene liegenden Bereich der Reihenklemme ausgebildet sind.
5. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromschienenanordnung (38, 40) der Reihenklemme (4) mit Federkontakten (52) versehen ist, welche zur Kontaktierung einer in den unteren Bereich der Reihenklemme eingesetzten Elektronikleiterplatte (52) ausgelegt ist.
6. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronikleiterplatte (52) im wesentlichen parallel zur Tragsschiene in den beim Austrennen der Wandungsabschnitte gebildeten Einbauraum (44) einschiebbar ist, wobei die Federkontakte (52) dazu ausgelegt sind, die Elektronikleiterplatte schräg von oben und/oder seitlich zu kontaktieren.
7. Reihenklemme, insbesondere Durchgangs-Reihenklemme, insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch folgenden Aufbau:
- das Klemmengehäuse (18) ist an seiner von der Tragschiene abgewandten Oberseite mit wenigstens zwei zueinander geneigten Schrägflächen (24, 26) versehen,
- in den Schrägflächen (24, 26) sind die Anschlüsse (30, 32) für die externen Leiter ausgebildet,
- an einer der beiden Schrägflächen (24, 26) ist eine Querbrückungseinrichtung (10, 12) zur Verbindung mit benachbarten Reihenklemmen anbringbar,
- die der Schrägfläche (26) mit der Brückungseinrichtung (10, 12) gegenüberliegende Schrägfläche (24) weist einen der Querbrückungseinrichtung (10, 12) im wesentlichen symmetrisch gegenüberliegenden Mehrfunktionsanschluß (62) auf.
8. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehrfunktionsanschluß (62) mit einer Prüf-, Sicherungs- und/oder Trenneinrichtung versehen ist.
9. Reihenklemme, insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein vorzugsweise zwischen dem Gehäuse (18) und einem externen Bauteil (58) ausgebildetes Halteband (60, 60') zur unverlierbaren Anordnung des Bauteiles (58) an der Reihenklemme.
10. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (58) ein Trennhebel (14) oder ein Elektronikmodul (58) oder ein Arretierstück (68) zur Sicherung des Elektronikbauteiles (58) ist.
11. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüch, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteband (60) mit dem Klemmengehäuse (18) und/oder der Prüf-, Sicherungs- und/oder Trenneinrichtung einstückig verbunden ist.
12. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteband (60) Öffnungen oder Schlitze aufweist, mit denen es an Vorsprüngen (70, 72) am Gehäuse (18) und/oder am Bauteil (58) befestigbar ist.
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