DE300934C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE300934C DE300934C DENDAT300934D DE300934DA DE300934C DE 300934 C DE300934 C DE 300934C DE NDAT300934 D DENDAT300934 D DE NDAT300934D DE 300934D A DE300934D A DE 300934DA DE 300934 C DE300934 C DE 300934C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switch
- dynamo
- safety lamp
- battery
- lighting system
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/14—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/80—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries including monitoring or indicating arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsanlage für Selbstfahrer, bei welcher zur
Speisung des Lampennetzes eine Dynamomaschine und eine Sammlerbatterie vorhanden
ist, und bei welcher das Netz durch einen Hauptschalter abwechselnd mit der einen oder
anderen Stromquelle oder mit beiden verbunden oder auch von beiden getrennt werden kann.
Zu den Beleuchtungsanlagen der Kraftfahrzeuge gehört bekanntlich auch stets eine
besondere Sicherheitslampe, welche meist an der Rückseite des Fahrzeuges angebrächt ist
und Rücklaterne heißt. Eine solche Lampe ist polizeilich vorgeschrieben, und es ist
*5 wünschenswert, daß diese Sicherheitslampe
auch dann brennt, wenn das Beleuchtungsnetz ausgeschaltet ist. Die Sicherheitslampe darf
aber nicht in Abhängigkeit vom Hauptschalter stehen. Die einfachste Lösung der Aufgabe
bestünde darin, daß man die Sicherheitslampe unabhängig vom Hauptschalter unmittelbar
an die Batterie anschließt und mit einem besonderen Schalter aus- und einschaltet.
Diese Schaltung hat aber den Nachteil, daß bei einem Versagen der Batterie, mit welchem
Umstand immerhin gerechnet werden muß, die Sicherheitslampe erlischt. Auch bedeutet es
eine unerwünschte Mehrbelastung der Batterie, wenn ein auch noch so kleiner Stromverbraucher
ständig an sie angeschlossen ist.
Die Erfindung gibt eine Anordnung an, welche sowohl die Bedingung erfüllt, daß die
Sicherheitslampe unabhängig vom Hauptschalter gespeist wird, als auch die Speisung
der Sicherheitslampe bei defekter Batterie oder zur Schonung der Batterie nach Möglichkeit
der Dynamomaschine zuweist.
Gegenstand der Erfindung ist eine Fahrzeugbeleuchtungsanlage
der gekennzeichneten Art, bei welcher eine Sicherheitslampe durch einen Hilfsschalter so mit den beiden Stromquellen
verbunden wird, daß sie in jeder Stellung des Hauptschalters, auch in dessen Nullstellung, von einer der beiden Stromquellen
gespeist wird und nur durch einen besonderen in ihrer unmittelbaren Nähe angebrachten
Handschalter ausgeschaltet werden kann.
In der Zeichnung sind alle Figuren schematische Darstellungen verschiedener Ausführungsbeispiele
der Erfindung, und zwar ist in der Fig. ι eine mechanische Verbindung des Hilfsschalters
mit dem Hauptschalter, in den Fig. 2 und 3 eine selbsttätige elektrische Umschaltung
des Hilfsschalters dargestellt.
In allen Figuren sind die Hauptteile des Beleuchtungssystems eine Dynamomaschine a mit
Nebenschlußerregerwicklung c, eine Sammlerbatterie e und das Netz, welches durch die
Lampenstromkreise fv f2, fs überbrückt wird.
Ferner ist in allen drei Ausführungsbeispielen ein Hauptnetzschalter g vorhanden, welcher in
die vier folgenden Schaltstellungen einschnappt:
i. die Stellung D B, bei welcher die bewegliche
Schalterplatte gx die' feste. Kontaktplatte h
der Batterie mit der festen .Kontaktplatte i der Dynamomaschine verbindet, so daß sowohl
der Batteriestrom wie der Strom der Dynamo-
maschine durch den vom Drehpunkt des Schalters g ausgehenden Leiter m in das Netz
gelangen; .
2. die punktiert gezeichnete Stellung D, in welcher die Schalterfläche gx nur den festen
' Kontakt i mit der Netzleistung m verbindet;
3. die'strichpunktiert gezeichnete Stellung Β,
in welcher der Kontaktknopf I, somit nur die Batterie mit dem Netz verbunden ist;
4. die Stellung Null des Schalters am weitesten rechts, in welcher der Schaltarm gr
keinen Kontaktknopf berührt, und welche im folgenden die Nullstellung genannt wird, da
das Netz von beiden Stromquellen getrennt ist. Endlich ist in allen Figuren die Sicherheitslampe
r angegeben, deren einer Pol am Fahrzeugkörper liegt. Der zweite Pol der Stromquellen
α und e liegt, wie gezeichnet, auch am
Fahrzeugkörper. Die Sicherheitslampe kann durch einen Handschalter s, der sich unmittelbar
an der Sicherheitslampe befindet, vom Netz abgeschaltet werden.
Nach Fig. 1 ist der nicht geerdete Pol der Sicherheitslampe an einen Schalthebel η gelegt,
der mit dem. Schaltarm gx des Hauptschalters durch eine Stange p gelenkig verbunden ist.
Wenn der Hauptschalter gedreht wird, bestreicht dieser Schalter η der Reihe nach die
festen Kontaktplatten db, d, b und 0, von denen nur die Platte d durch einen Leiter q
mit der Dynamomaschine verbunden ist, während die drei übrigen durch einen Leiter t
mit der Batterie verbunden sind.
Steht daher der Schalter g in der Stellung DB, so verbindet der Schalthebel η durch den
Kontakt db die Sicherheitslampe r mit der Batterie. Steht der Hauptschalter g in der
Stellung D, so verbindet der Schalthebel η die Sicherheitslampe durch die Leitung q und
durch die Metallplatte d und den Hebel η mit der Dynamomaschine. In der Stellung B des
Hauptschalters ist die Sicherheitslampe durch den Schalthebel η mit dem Kontakt b, sonach
mit der Batterie allein verbunden. In der Nullstellung des Schalters g endlich steht der
Schalthebel η auf dem Kontakt 0, verbindet
also, trotzdem jetzt das Netz von beiden Stromquellen getrennt ist, die Sicherheitslampe
ebenfalls noch mit der Batterie. Bei der Ausführungsform nach der Fig. ist der mechanische Hilfsschalter np ersetzt
durch einen selbsttätigen elektromagnetischen Hilfsschalter. Der freie Pol der Sicherheitslampe
r ist an eine Feder u geführt, die im ungespannten Zustand am festen Kontakt υ
liegt, der mit der Batterie verbunden ist. An die Klemmen der Dynamomaschine ist eine
Spannungsspule w gelegt, welche den Weicheisenkern χ eines Relais erregt, der die Feder u
nach oben zieht. Die Feder u macht, wenn angezogen, Kontakt mit dem festen Gegenkontakt
y, welcher durch einen Draht ζ an den Stromkreis der Dynamo gelegt ist.
Die beschriebene Vorrichtung wirkt folgendermaßen :
Solange die Dynamomaschine läuft, ist die Spannungsspule w erregt und der Kontakt uy
geschlossen, so daß der für die Sicherheitslampe r benötigte Strom aus der Dynamo
durch die Leitung z, y, u, s in die Sicherheitslampe
geleitet wird. Dabei ist es ganz gleichgültig, in welcher Stellung der Hauptschalter
steht. Die Speisung der Sicherheitslampe hängt bei dieser Ausführungsform lediglich
vom Gang der Dynamomaschine ab. Läuft die Dynamo zu langsam, oder steht sie infolge
Stillstandes des Wagens still, so geht die Relaisfeder u auf den Kontakt ν zurück, und
die- Batterie übernimmt die Speisung der Sicherheitslampe. Auch in diesem Falle ist
für jede beliebige Stellung des Hauptschalters das Brennen der Sicherheitslampe sichergestellt
und nur durch öffnen des besonderen an der Sicherheitslampe-befindlichen Schalters s kann
dieselbe abgeschaltet werden.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist zwischen die Dynamomaschine α und die
Batterie β ein automatischer Minimalschalter bekannter Art eingeschaltet. Sein feststehender
Kontakt I ist durch einen Draht 2 mit dem Kontakt i des Netzschalters g verbunden,
während sein beweglicher Kontakt 3, der isoliert auf den Weicheisenkern χ aufgesetzt
ist, durch einen Draht 5 mit einem festen Kontakt y verbunden ist. Der Weicheisenkern χ
wird durch die Spannungsspule w erregt, die an den Klemmen der Dynamomaschine liegt.
Er ist mit einem Kontakthebel u gelenkig verbunden, der mit dem freien Pol der Sicherheitslampe
r elektrisch verbunden ist. Ein am Stromkreis der Batterie liegender Kontakt c
wird durch den Hebel u in der Offenstellung des Minimalschalters mit der Sicherheitslampe
verbunden.
Die beschriebene Einrichtung wirkt folgendermaßen:
Läuft die Dynamomaschine mit so niedriger Tourenzahl, daß ihre Spannung niedriger ist
als die Batteriespannung, so ist die Spannungsspule w ungenügend erregt und der Minimal-
schalter steht offen, so daß die Dynamomaschine vom Netz getrennt ist und die Batterie sowohl das Netz m, wie auf dem
Wege h, v, u, s, r, Körper, die Sicherheitslampe
speist. Sobald die Spannung der Dynamo-115 maschine einen gewissen Wert erreicht hat,
veranlaßt die Spannungsspule w den Minimal- · schalter, sich zu schließen und die Dynamomaschine
ist nun durch die Kontakte 3, 1, den Leiter 2, den Knopf i, die Schaltplatte ga
parrallel mit der Batterie auf das Netzgeschaltet. Durch die Schließung des Minimalschalters
ist aber der Kontakthebel u mit dem Gegenkontakt
y verbunden worden, so daß der Strom der Dynamomaschine auf dem Weg 5, y, u, s, r, Körper, die Sicherheitslampe in allen
verschiedenen Stellungen des Hauptschalters, auch in den Stellungen B und O speist.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Beleuchtungsanlage für Selbstfahrer, bei welcher das Netz durch einen Hauptschalter abwechselnd mit einer Dynamomaschine oder "mit einer Sammlerbatterie oder mit beiden verbunden bzw. von beiden getrennt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sicherheitslampe durch einen Hilfsschalter so mit den beiden Stromquellen verbunden wird, daß sie in jeder Stellung des Hauptschalters, auch in dessen Nullstellung, von einer der beiden Stromquellen gespeist wird und nur durch einen besonderen in ihrer unmittelbaren Nähe angebrachten Handschalter (s) ausgeschaltet werden kann.
- 2. Fahrzeugbeleuchtungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschalter (n) mit dem Hauptnetzschalter (S> Si) gekuppelt ist und die Sicherheitslampe mit dem Stromkreis der Dynamomaschine nur dann verbindet, wenn der Hauptschalter das Netz mit der Dynamomaschine allein verbindet, in allen anderen Stellungen des Hauptschalters aber die Sicherheitslampe an die Batterieklemmen legt.
- 3. Fahrzeugbeleuchtungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Dynamomaschine erregtes Relais (w, x) einen Kontakt (u,v) zwischen der Sicherheitslampe und der Batterie öffnet und einen Kontakt (u, y) zwischen der Sicherheitslampe und der Dynamomaschine schließt, wenn die Klemmenspannung der Dynamo einen gewissen Mindestwert überschreitet.
- 4. Fahrzeugbeleuchtungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der selbsttätige Minimalschalter (1.,. 3, x) der Beleuchtungsanlage gleichzeitig als Relais zur Umschaltung der Sicherheitslampe benutzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE300934C true DE300934C (de) |
Family
ID=554873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT300934D Active DE300934C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE300934C (de) |
-
0
- DE DENDAT300934D patent/DE300934C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2607328B2 (de) | Steuer- und Überwachungsschaltung für Drehstrom-Weichenantriebe | |
| DE19837585C1 (de) | Schaltungsanordnung und Verfahren zur Abschaltung einer elektrischen Energiequelle eines Fahrzeuges | |
| DE300934C (de) | ||
| DE2821068A1 (de) | Kraftstoffsparvorrichtung | |
| DE292403C (de) | ||
| DE2121079C3 (de) | Schaltungsanordnung fur das Abblend und Fernlicht von Kraftfahrzeugen | |
| DE555706C (de) | Schaltanordnung fuer elektrische Bahnen | |
| DE268885C (de) | ||
| DE487092C (de) | Schutzvorrichtung gegen Kurzschluesse und Leitungsungerbrechung nebst Verriegelungsvorrichtung fuer die elektrische Beleuchtungsanlage und die Anlassvorrichtung, insbesondere von Kraftfahrzeugen | |
| DE2730267A1 (de) | Notbremseinrichtung fuer elektropneumatische fahrzeugbremsen, insbesondere fuer schienenfahrzeuge | |
| DE200598C (de) | ||
| DE153377C (de) | ||
| DE90826C (de) | ||
| DE182779C (de) | ||
| DE415635C (de) | Einrichtung zur elektrischen Betaetigung von Eisenbahnweichen, Signalen o. dgl. | |
| DE55543C (de) | Schalteinrichtung an elektrischen Kraftmaschinen | |
| DE238477C (de) | ||
| DE964023C (de) | Blinkeinrichtung fuer Kraftfahrzeuge zur Fahrtrichtungsanzeige | |
| DE301945C (de) | ||
| DE272744C (de) | ||
| DE87751C (de) | ||
| DE243379C (de) | ||
| DE697623C (de) | Signalanlage fuer Mehrwagenzuege | |
| DE962735C (de) | Vorrichtung zur unstetigen Spannungssteuerung, insbesondere zur Flugplatzbeleuchtung | |
| DE2121240C3 (de) | Lampenausfall-Kontrollsystem für Kraftfahrzeuge |