DE3012205C2 - Multiprozessor-Datenverarbeitungsanlage mit mehreren jeweils einem Prozessor zugeordneten Pufferspeichern - Google Patents
Multiprozessor-Datenverarbeitungsanlage mit mehreren jeweils einem Prozessor zugeordneten PufferspeichernInfo
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- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F12/00—Accessing, addressing or allocating within memory systems or architectures
- G06F12/02—Addressing or allocation; Relocation
- G06F12/08—Addressing or allocation; Relocation in hierarchically structured memory systems, e.g. virtual memory systems
- G06F12/0802—Addressing of a memory level in which the access to the desired data or data block requires associative addressing means, e.g. caches
- G06F12/0806—Multiuser, multiprocessor or multiprocessing cache systems
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Multiprozessor-Datenverarbeitungsanlage
gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Eine derartige Datenverarbeitungsanlage mit mehreren Prozessoren und diesen zugeordneten Pufferspeichern
ist aus der DE-AS 22 26 382 bekannt.
Größere Datenverarbeitungsanlagen enthalten neben einem Zentralprozessor vielfach noch wenigstens
einen Ein/Ausgabe-Prozessor, der selbständig die Übertragung von Daten zwischen peripheren Einheiten
und dem Arbeitsspeicher bzw. umgekehrt steuert. Es ist ferner bekannt, ab einer bestimmten Leistungsklasse
zwischen Zentralprozessor und Arbeitsspeicher einen Pufferspeicher, ein sogenanntes Cache, vorzusehen, in
welchem ein Teil des im Arbeitsspeicher enthaltenen Gesamtdatenbestandes zum Zwecke eines schnelleren
Zugriffs zwischengespeichert werden kann. Die Effektivität eines solchen Pufferspeichers ist dabei dann am
größten, wenn er ausschließlich vom Zentralprozessor benutzt wird, d. h. auf Multiprozessor-Anlagen übertragen,
wenn — wie aus der DE-AS 22 26 382 bekannt — jedem Prozessor dieses Systems ein eigener Pufferspeicher
ein sogenannter »Private Cache« zur Verfügung steht. Beim Private Cache ergeben sich jedoch
Probleme in bezug auf die korrekte Datenhaltung, was
im folgenden anhand einer kurzen Erläuterung von Aufbau und Arbeitsprinzip eines Cache näher dargelegt
werden soll.
Ein Pufferspeicher besteht üblicherweise aus π Zeilen, in die Daten aus dem Arbeitsspeicher übertragen
werden können. Aus organisatorischen Gründen sind der Hauptspeicher und das Cache i:· Seiten bzw. Bänke
und in Klassen eingeteilt.
Stellt man sich bildlich vor, daß die Klassen in horizontaler Richtung und die Seiten (Bänke) in
vertikaler Richtung gezählt werden, dann werden die zu übertragenden Daten, z. B. in Form von Datenblöcken
immer nur in vertikaler Richtung von der jeweiligen Klasse des Hauptspeichers in die jeweils gleiche Klasse
des Cache bzw. umgekehrt übertragen.
Das Adreßwort zum Auffinden einer bestimmten Speicherstelle im Hauptspeicher setzt sich folgerichtig
aus drei Teilen zusammen, nämlich der Seitenadresse mit den höchstwertigen Bits, der Klassenadresse mit
niederwertigeren Bits und der Zellenadresse mit den niederwertigsten Bits. Jeder dieser Dalenpufferzellen ist
für den jeweils zugehörigen Seitenadreßteil (Tag) sowie für ein oder mehrere Kennzeichenbits (Flag) eine im
sogenannten Tag/Flag-Speicherteil vorhandene Tag/ Flag-Zelle fest zugeordnet. Bei Lesezugriffen des
Zentralprozessors wird deshalb zunächst dieser Tag/ Flag-Speicher daraufhin untersucht, ob die vom
Zentralprozessor gesendete Adresse bzw. die zugehörigen Daten überhaupt im Pufferspeicher enthalten sind.
Sofern die gewünschte Adresse gespeichert ist, können die zugehörigen Daten unmittelbar aus dem Datenpufferteil
zum Zentralprozessor übertragen werden, ansonsten wird ein Zugriff zum Arbeitsspeicher
erforderlich. In bezug auf Schreiboperationen werden Arbeitsspeicher und Pufferspeicher vielfach so betrieben,
daß gemäß dem »Store-through«-Prinzip immer in den Arbeitsspeicher geschrieben wird und in das Cache
nur dann, wenn die zu überschreibenden Daten bereits im Cache dupliziert werden. Wenn dann bei einem
Lesezugriff die gewünschte Adresse nicht im Tag/Flag-Speicherteil des Caches vorgefunden wird, können die
zugehörigen, aktuellen Daten auf alle Fälle aus dem Arbeitsspeicher geholt werden. Die konsequente
Anwendung des »Store-through«-Prinzips bei Multiprozessor-Systemen
hat nun zwangsläufig zur Folge, daß bei Schreiboperationen in den Arbeitsspeicher und
in jeden der im System vorhandenen »Private-Caches« geschrieben wird, sofern dort die zu überschreibenden
Daten bereits dupliziert waren. Letzteres ist jedoch nur dann festzustellen, wenn die Tag/Flag-Speicher aller
»Private-Caches« durchgemustert werden. Daraus ergeben sich nun zwei unangenehme Folgen. Einmal muß
von jedem »Private-Cache« zu allen anderen je eine Schreibverbindung hergestellt werden und zum anderen
wird der private Lese-Schreibbeirieb zwischen einem Zentralprozessor und seinem »Private-Cache« zeitlich
empfindlich gestört. Das erstgenannte Verbindungsproblem läßt sich dadurch entschärfen und zumindest im
Aufwand reduzieren, wenn die Aktualisi^rungsaufforderung bei Schreiboperationen zentral vom Arbeitsspeicher
gesteuert wird. Hinsichtlich des zweiten Problems, d. h. der zeitlichen Störung des Betriebs zwischen
Zentralprozessor und seinem »Private-Cache« durch Schreiboperationen anderer Prozessoren wird davon
ausgegangen, daß die verschiedenen, an einem System beteiligten Prozessoren nie ständig simultan die
gleichen Bereiche, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit verschiedene Adreßbereiche im Arbeitsspeicher
beschreiben. Es folgt de raus, daß bei nur wenigen der
von anderen Prozessoren bewirkten Schreibaktualisierungsaufforderungen
die zu überschreibenden Daten dupliziert vorliegen und daß der Inhalt des Datenpuffers
deshalb nur selten modifizieri werden muß. Nur ein
sc'cher Vorgang ist in den laufenden Betrieb des Zentralprozessors und seines »Private-Cache« einzuschieben
und führt zu einer zeitlichen Störung.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe
ίο zugrunde, einen Lösungsweg aufzuzeigen, wie die beim
»Private-Cache«-Betrieb durch Aktualisierungsanforderungen bedingten zeitlichen Störungen möglichst
einfach verhindert oder wenigstens erheblich reduziert werden können.
Ausgehend von einer Multiprozessor-Datenverarbei-Kingsanlage
der eingangs näher bezeichneten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Hauptanspruches genannten Merkmale gelöst.
Die MaiEnahme, den Tag/Flag-Speicher eines jeden »Private-Cache« zu duplizieren, hat nämlich den Vorteil,
daß der eine als Original bezeichnete Tag/Flag-Speicher wie üblich zur Auffindung der Daten im Datenpufferteil
bei Lese/Schreibzugriffen des zugehörigen Prozessors dient, während der zweite, als Duplikat bezeichnete
Tag/Flag-Speicher zur Auffindung der Daten im DatenpuFerteil bei Schreiboperationen aller anderen
Prozessoren herangezogen wird. Beide Tag/Flag-Speicher werden demnach völlig unabhängig voneinander
benutzt und laufen mit zwei Ausnahmen asynchron zueinander. Der eine Ausnahmefall ist dann gegeben,
wenn die Lesedaten in den Daienpufferteil eingetragen
werden, weil dann die Adresse des Dateneintrags in beide Tag/Flag-Speicher simultan eingeschrieben werden
muß. Im zweiten Fall, wenn das Duplikat bei einer Aktualisierungsanforderung das Vorhandensein der zu
überschreibender, Daten anzeigt, wird der Prozessor Cache-Betrieb angehalten und eine Schreib- oder auch
Löschoperation ausgeführt.
■to Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Die Figur zeigt den prinzipiellen Aufbau eines in einem Muütiprozessorsystem zwischen Arbeitsspeicher
und je einem der Prozessoren eingeschalteten Puffer-Speichers. Arbeitsspeicher und Pufferspeicher sind
jeweils in Seiten unterteilt, die beispielsweise einen Umfang von 2 KByte haben. Jede Seite ist wiederum in
Klassen unterteilt. Für die Arbeitsweise des Pufferspeichers ist dabei wesentlich, daß Daten aus dem
Arbeitsspeicher nur in die gleiche Klasse im Datenpuffer eingetragen werden, aus der sie im Arbeitsspeicher
stammen.
Jedem Pufferspeicher, der üblicherweise auch als Cache bezeichnet wird, ist ein eigenes Adreßregister
ARP zur Speicherung der vollständigen Adresse zugeordnet, mit der über den Arbeitsspeicher zum
Pufferspeicher zugegriffen wird. Der höherwertige Teil des Adreßregisters ARP enthält dabei die sogenannte
Seitenadresse, während im niederwertigen Teil die Klassenadresse gespeichert ist, die die Adressierung
innerhalb einer Seite vornimmt. Der Pufferspeicher besteht im einzelnen aus einem in η gleich große Bänke
DX ... Bn unterteilten Datenpuffer und ebenfalls n, den
einzelnen Datenpufferbänken zugeordneten Tag/Flag-Speichern, in denen die Seitenadressen aller Pufferspeichereinträge
gespeichert sind, wobei gemäß dem »Set-Assoz:iativ«-Prinzip keine strenge Zuordnung auf
eine bestimmte Bank, sondern nur eine teilassoziative
Zuordnung auf eine von mehreren Bänken vorgesehen ist.
Jeder Tag/Flag-Speicher besteht aus zwei Speichereinheiten
mit identischem Speicherinhalt, wobei die erste Speichereinheit im folgenden als Original-Tag/
Flag-Speicher TFO 1 ... η und die andere Speichereinheit
als Duplikat-Tag/Flag-Speicher TFD1 ... π
bezeichnet wird. Beide Speichereinheiten 7"FO \ ... η und 7"FD1 ... η sind am Dateneingang mit dem
Seitenadreßteil des dem zugehörigen Prozessor, z. B. dem Zentralprozessor zugeordneten Adreßregister
ARP verbunden. Lese/Schreib-Zugriffe des jeweiligen
Prozessors erfolgen wie üblich in der Weise, daß mit Hilfe der im Adreßregister ARP vorhandenen niederwertigen
Adreßbits, der Klassenadresse, eine Seitenadresse pro Bank ausgewählt und diese ausgewählte
Seitenadresse mit der Seitenadresse des Adreßregisters ARP verglichen wird. Dieser Adressenvergleich findet
in einzelnen, den Original-Tag/Flag-Speichern 7"FO 1
... π nachgeschalteten Vergleichsschaltungen CO 1 ... η statt, die bei Gleichheit beider Adressen anzeigen, daß
die adressierten Daten in einer der Bänke Bi ... Bn des
Datenpuffers vorhanden sind und in den zugehörigen Prozessor übertragen werden können.
Bei Schreibaktualisierungsanforderungen an das »Private-Cache« wird nun anstelle des Original-Tag/
Flag-Speichers 7"FO1 ... η das sogenannte Duplikat
7FD1 ... η verwendet, wodurch die ansonsten
unvermeidliche zeitliche Belastung des Private-Cache in vorteilhafter Weise weitgehend reduziert werden kann.
Die für die Schreiboperationen erforderlichen Aktualisierungsadressen werden in einem eigenen, dem
Arbeitsspeicher zugeordneten Adreßregister ARS bereiigestellt.
Der Zugriff erfolgt auch hier analog zum Original-Tag/Flag-Speicher TFO 1 ... /7 in der Weise,
daß über die Klassenadresse, d. h. in diesem Fall über die niederwertigen Adreßbits des Adreßregisters A/?S eine
Seitenadresse pro Bank im Duplikat TFD1 ... π ausgewählt und mit Hilfe von den Duplikat-Tag/Flag-Speichern
TFD1 ... η nachgeschalteten Vergleichsschaltungen CDI ... η ein Vergleich zwischen der
ausgewählten Seitenadresse und der im Adreßregister ARS vorhandenen Seitenadresse durchgeführt wird.
Die in Abhängigkeit von der Art der verschiedenen Zugriffe zum Pufferspeicher unterschiedliche Zuschaltung
der in den beiden Adreßregistern ARP und ARS bereitgestellten Adressen erfolgt mittels zweier Multiplexer
MUXX bzw. MUX 2, wobei die Ausgänge des Multiplexers MUX 1 mit dem Original-Tag/Flag-Speicher
TFO 1 ... η und die Ausgänge des Multiplexers MUX2 mit dem Duplikat-Tag/Flag-Speicher TFDX ...
η verbunden sind. Eingangsseitig s:nd die beiden
Multiplexer MUXX und MUX 2 in der Weise geschaltet, daß der Klassenadreßteil des Adreßregisters
ARP mit dem ersten Eingang von MUX1 und mit dem
zweiten Eingang von MUX 2 verbunden ist, während der Klassenadreßteil des Adreßregisters A/?Smit dem
ersten Eingang von MUX 2 und mit dem zweiten Eingang von MUX 1 verbunden ist.
Normale Lesezugriffe vom Prozessor erfolgen nun in der Weise, daß — sofern an einem der Vergleicherschaltungen
COl ... η Adressengleichheit signalisiert wird
— über einen mit den Ausgängen aller Vergleicherschaltungen CO1... η verbundenen Bankauswahlcodierer
BACein Auswahlcode an einen Bankauswahlmultiplexer
BAM geht, mit dem die jeweils zuständige Bank B1... η eingestellt und die angeforderten Daten D vom
Pufferspeicher zum Prozessor durchgeschaltet werden.
Bei Schreiboperationen muß zunächst festgestellt
werden, ob die Information im Cache dupliziert ist. Dazu
sind die Ausgänge der Korriparatoren COl ... η
außerdem mit jeweils zugeordneten UND-Gliedern UD1 ... π verbunden, deren jeweils zweite Eingänge
mit einem Schreibimpuls WCL angesteuert werden. Die Ausgänge dieser UND-Glieder wiederum sind mit der
jeweils zugehörigen Bank BX ... η des Datenpuffers
verbunden, so daß bei Schreiboperationen, sofern eine Adreßübereinstimmung vorliegt, die neuen Daten in den
Datenpuffer eingetragen werden können. Dem Datenpuffer ist ferner ein eigenes Datenregister DR
zugeordnet, in dem in Abhängigkeit von der jeweiligen Operation ent weder die Leseda ten vom Arbeitsspeicher
oder die Schreibdaten vom Prozessor bereitgestellt werden.
Die Ausgänge der den Duplikat-Tag/Flag-Speichern
TFD 1 ... π zugeordneten Vergleichsschaltung-^ CD 1
... η sind über eine ODER-Verknüpfung OG mit
nachgeschaltetem Flipflop FF mit einer Ablaufsteuerung AS verbunden, die unter anderem die Ansteuerung
für die beiden Adreßmultiplexer MUX1 und MUX 2
sowie die Erzeugung eines Schreib/Löschsignals SL bewirkt.
Die Ausgänge der Vergleichsschaltungen CD X ... η
sind außerdem über η weitere UND-Glieder UD X ... η mit dem Schreib- bzw. Löschsignal SL verknüpft,
während die jeweiligen Ausgänge dieser UND-Glieder UD1 ... π sowohl mit den zugehörigen Original-Tag/
Flag-Speichern TFOl ... η als auch mit den
entsprechenden Duplikat-Tag/Flag-Speichern TFD1
... η verbunden sind. Auf diese Weise können bei Schreibaktualisierungen — sofern in den jeweiligen
Vergleichsschaltungen CDX ... η Adressengleichheit
gegeben ist — die Tag/Flag-Einträge duplizierter Daten
sowohl im Original-Tag/Flag-Speicher 7F01 ... π als
auch im Duplikat-Tag/Flag-Speicher TFD1... π jeweils
für ungültig erklärt werden. Bei Lesezugriffen, bei denen die gewünschten Daten nicht im Pufferspeicher
vorhanden sind und deshalb erst neu eingetragen werden müssen, kann mit Hilfe des Schreibimpulses
WCL die zugehörige Schreibadresse sowohl in den Original- als auch in den Duplikat-Tag/Flag-Speicher
eingetragen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Multiprozessor-Datenverarbeitungsanlage mit
einem Arbeitsspeicher und mehreren, jeweils zwischen Arbeitsspeicher und je einem der Prozessoren
eingeschalteten Pufferspeichern, die jeweils ein Adreßregister mit einem niedrigwertigen Teil für dl·;
Klassenadresse und einem höherwertigen Teil für eine Seitenadresse enthalten, die ferner aus einem in
mehrere gleich große Seiten unterteilten Datenpuffer und mehreren, jeweils einem dieser Seiten
zugeordneten, der Speicherung der Seitenadresse dienenden Original-Tag/Flag-Speichern bestehen,
wobei Pufferspeicher und Arbeitsspeicher in eine vorgegebene Anzahl von Klassen unterteilt sind und '5
die Daten in beiden Speichern in die jeweils gleiche Klasse eingespeichert werden, ferner mit der
Klassenadresse der jeweilige Inhalt von Datenpuffer und zugehörigem Original-Tag/Flag-Speicher ausgewählt
wird und am Ausgang eines jeden Original-Tag/Flag-Speichers mit Hilfe je einer
Vergleichsschaltung ein Adressenvergleich zwischen der unmittelbar vom Adreßregister des
Prozessors stammenden Adresse und der im Original-Tag/Flag-Speicher gegebenen gespeicherten
Seitenadresse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Original-Tag/Flag-Speicher
(TFO 1 ... n) ein Duplikat-Tag/Flag-Speicher (TFD 1 ... n) zugeordnet ist, der einerseits ebenso
wie der Original-Tag/Flag-Speicher mit dem Seitenadreßteil des dem zugehörigen Prozessor zugeordneten
Adreßregister (ARP) verbunden und andererseits mit dem Klassen-Adreßteil eines dem Arbeitsspeicher
zugeordneten weiteren Adreßregisters (ARS) steuerbar ist und dessen Ausgang mit einer
weiteren Vergleichsschaltung (CD 1 ... n) verbunden ist, in der ein Adressenvergleich zwischen der im
Duplikat-Tag/F!ag-Speicher gespeicherten Seitenadresse und einer unmittelbar vom Arbeitsspeicher
kommenden Seitenadresse stattfindet, daß Original- ίο
Tag/Flag-Speicher (TFO 1 ... n>
und Duplikat-Tag/ Flag-Speicher (TFD 1 ... n) wechselweise vom
Klassenadreßteil des Prozessor-Adreßregisters (ARP) und des weiteren Adreßregisters (ARS)
ansteuerbar sind und daß die Ausgänge der Vergleichsschaltungen in der Weise geschaltet sind,
daß mittels der Ausgangssignale der Original-Vergleichsschaltungen (CO i ... n) sowohl die Datenausgabe
aus der jeweils zugehörigen Datenpufferbank (B i ... n) als auch die Einspeicherung neuer
Daten in die jeweils zugehörige Datenpufferbank (B 1 ... n) gesteuert werden und mittels der mit
einem Schreib/Löschsignal (SL) verknüpfbaren Ausgangssignale der Duplikat-Vergleichsschaltungen
(CD 1 ... n) die jeweiligen Einträge sowohl im Original- als auch im Duplikat-Tag/Flag-Speicher
löschbar und neue Einträge einspeicherbar sind.
2. Multiprozessor-Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Adreßregistern (ARP, ARS) des f>o
Prozessors und des Arbeitsspeichers und dem Original- bzw. Duplikat-Tag/Flag-Speicher (TFO i
... π bzw. TFDi ... n) zwei Multiplexer (MUXi,
MUX2) eingeschaltet sind, derart, daß der Klassenadreßteil
des dem Prozessor zugeordneten Adreßregisters (ARP) mit dem ersten Eingang (1) des einen
Multiplexers (MUX 1) und mit dem zweiten Eingang (2) des anderen Multiplexers (MUX2) verbunden ist,
wahrend der Klassenadreßteil des dem Arbeitsspeicher zugeordneten Adreßregisters (ARS) mit dem
zweiten Eingang (2) des einen Multiplexers (MUX 1) und dem ersten Eingang (!) des anderen Multiplexers
(MUX 2} verknüpfi ist und daß ferner der Ausgang des einen Multiplexers (MUXi) mi·, dem
Original-Tag/Flag-Speicher (FOi ... n) und der Ausgang des anderen Multiplexers (MUX 2) mit
dem Duplikat-Tag/Flag-Speicher verbunden ist.
3. Multiprozessor-Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgänge der dem Original-Tag/Flag-Speicher (TFOi ... n) nachgeschalteten Vergleicherschaltungen
(COi ... n) einerseits mit einem Bankauswahlcodierer (BAC) zur Ansteuerung eines
den Datenpufferbänken (B 1 ... n)nachgeschalteten Bankauswahlmu.'tiplexers (BAM) verbunden und
andererseits mit einem Schreibimpuls (WCL) über jeweils zugeordnete UND-Glieder (UGi ... n)
verknüpft sind, deren Ausgänge mit den jeweils zugeordneten Bänken (Bi ... n) des Datenpuffers
verbunden sind.
4. Multiprozessor-Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausgänge der den Duplikat-Tag/Flag-Speichern (TFDi... ^zugeordneten
Vergleichsschaltungen (CD i ... n) einerseits mit einem Schreib-Löschsignal (SL) über jeweils
zugeordnete zweite UND-Glieder (UDi ... n) verknüpft sind, deren Ausgänge sowohl mit den
jeweils zugehörigen Duplikat-Tag/Flag-Speichern (TFD 1 ... n) als auch mit dem jeweils entsprechenden
Original-Tag/Flag-Speichern (TFO i ... n) verbunden sind und andererseits über ein ODER-Glied
(OG) mit einer Ablaufsteuerung (AS) verbunden sind, deren Ausgangssignal zur Ansteuerung
sowohl der Adreß-Multiplexer (MUX 1, MUX2) als
auch des Schreib-Löschsignal-Eingangs der zweiten UND-Glieder (UD 1... n^dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3012205A DE3012205C2 (de) | 1980-03-28 | 1980-03-28 | Multiprozessor-Datenverarbeitungsanlage mit mehreren jeweils einem Prozessor zugeordneten Pufferspeichern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3012205A DE3012205C2 (de) | 1980-03-28 | 1980-03-28 | Multiprozessor-Datenverarbeitungsanlage mit mehreren jeweils einem Prozessor zugeordneten Pufferspeichern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3012205A1 DE3012205A1 (de) | 1981-10-08 |
| DE3012205C2 true DE3012205C2 (de) | 1982-05-27 |
Family
ID=6098714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3012205A Expired DE3012205C2 (de) | 1980-03-28 | 1980-03-28 | Multiprozessor-Datenverarbeitungsanlage mit mehreren jeweils einem Prozessor zugeordneten Pufferspeichern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3012205C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5724549A (en) * | 1992-04-06 | 1998-03-03 | Cyrix Corporation | Cache coherency without bus master arbitration signals |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3771137A (en) * | 1971-09-10 | 1973-11-06 | Ibm | Memory control in a multipurpose system utilizing a broadcast |
-
1980
- 1980-03-28 DE DE3012205A patent/DE3012205C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3012205A1 (de) | 1981-10-08 |
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