DE301398C - - Google Patents

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DE301398C
DE301398C DENDAT301398D DE301398DA DE301398C DE 301398 C DE301398 C DE 301398C DE NDAT301398 D DENDAT301398 D DE NDAT301398D DE 301398D A DE301398D A DE 301398DA DE 301398 C DE301398 C DE 301398C
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galvanizing
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/006Pattern or selective deposits
    • C23C2/0064Pattern or selective deposits using masking layers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

' Durch, das amerikanische Patent 492588 vom Jahre 1892 und-das Patent 300380 sind Verfahren bekannt geworden zum einseitigen . Verzinnen von Blechen, welche die gemeinschaftlichen Grundgedanken haben, zwei Bleche ringsum an den Rändern durch Falzen, Kleben, Löten oder Schweißen miteinander zu verbinden und die so mit den In-. . nenseiten arieinanderliegenden Bleche durch Eintauchen in das flüssige Bad zu verzinnen, verzinken oder verbleien usw.
Es ist nie davon gehört worden, daß das
ältere Patent, das amerikanische 492588, zur praktischen Ausführung gelangte.
: Das neuere deutsche Patent 300380 sagt in seinem Anspruch, daß die Bleche an den .Rändern oder in der Nähe derselben durch ■ autogene Oder elektrische Lötung oder .Schweißung so verbunden werden; daß sie auch während'der Verzinnung dicht aneinanderliegen.
"•-Wie dieses »so« sein soll, ist nicht ange-■ -geben, obgleich-es die Hauptsache für die
praktische Ausnutzung sein dürfte.
.25 "Bringt man die an den Rändern verbundenen Bleche in das. flüssige Bad, so erhitzt sich -die- zwischen den- Blechen befindliche Luft..dermaßen, daß. die Bleche'■■ sich -aufbeü- ·■ Jen,, daß.-die -.Gefahr, einer: Explosion besteht, -30 keinesfalls würden die- irgendwie verbundenen Ränder verhindern können, daß die ausgedehnte Luft die Nähte weder zerreißt oder das Blech selbst platzt.
Durch die beiden vorgenannten Patent-Schriften ist daher die Aufgabe der einseitigen Verzinnung von Blechen . durchaus ■ nicht gelöst. Um zu einem praktischen Resultat zu kommen, .muß entweder die Luft vor Vereinigung der Ränder ausgetrieben, oder ihre Ausdehnung verhindert werden.
Die gänzliche Austreibung der Luft dürfte außerordentlich schwierig sein, wenn nicht das ganze Verfahren derartig kompliziert werden soll, daß es keine Vorteile mehr mit sich bringt.' Luft besteht bekanntlich außer geringfügigen Nebenbestandteilen in der Hauptsache aus 80 Prozent Stickstoff und 20 Prozent Sauerstoff. Der Sauerstoff könnte unter Umständen leicht absorbiert werden, indem vor Verbindung der Ränder eine Masse zwischen die Bleche eingebracht oder auf dieselben aufgetragen wird, welche bei der Temperatur des Bades sich entzündet und den Sauerstoff verbrennt. Dagegen ist die Fällung des Stickstoffs nicht durchführbar. Es würde also durch das eben beschriebene Verfahren höchstens der Sauerstoff verschwinden und die Ausdehnung sich um 20 Prozent verringern, was völlig ungenügend ist. ■ " " ,60
Die Auspressüng der Luft, etwa durch Rollendruck, also auf mechanischem Wege oder durch den Druck einer aufliegenden schweren Platte, ist nicht genügend, da immer noch so viel Luft zurückbleibt, daß deren Ausdehnung Gefahr mit sich bringen kann. Das Ausdrücken der Luft dürfte auch dann nicht genügen, wenn die Bleche. zwischen zwei magnetisierte Druckplatten zu liegen kommen, also einem vielfachen Druck ausgesetzt werden. ,
Dagegen .gibt es ein einfaches Verfahren,

Claims (5)

  1. die Ausdehnung der Luft hintanzuhalfert, indem maü entweder die Bleche unmittelbar oder mittelbar durch Erhitzen der erwähnten Druckplatten .,auf..,, die Temperatur des Bades bringt, und zwär"'sö,'daß während der Dauer der Sthließungviei",Ränder' die Temperatur sich den Blechen und damit auch der dazwir schenliegenden Luft mitteilt, letztere sich daher ausdehnt und bis zur vollen Schließung
    ίο der Naht Zeit hat, an den noch offenen Teilen der Ränder auszutreten.' . . '
    Wenn die Bleche zwischen den Platten herausgenommen und nicht sofort in das Bad gesetzt werden, so ist das weiter ohne Belang.
    Der Rückgang der Blechtemperatur wird zwischen den aufeinanderliegenden Blechen ein teilweises Vakuum herbeiführen, das nur den Vorteil hat, die Bleche recht stark aufeinanderzupressen, und bei erneuter Erwärmung durch das Bad kann sich die Luft nicht mehr weiter erwärmen, daher auch nicht weiter ausdehnen als früher, und ein Aufbeulen der Bleche ist vermieden und jede Gefahr beseitigt.
    Die Ausübung des Verfahrens ist am einfachsten, wenn die Bleche noch warm sind, , also noch die annähernde Temperatur des Bades von der Walze her haben. Wenn dies nicht der Fall ist, wird man praktisch zu Mitteln greifen, die eine einfache Lösung der Aufgabe ergeben, indem man entweder die Bleche von einem Wärmeofen aus auf die Maschine zum Zusammenschweißen der Ränder bringt, oder indem man, wie schon erwähnt, die Blechpaare zwischen Druckplatten setzt, die von außen oder innen her erwärmt werden.
    Besonders geeignet zur Erwärmung, der Bleche ist auch ein elektrischer Rost, welcher in dem Patent 315502 näher erläutert, ist und darin besteht, daß das Blechpaar auf einen Rost aus Stäben mit abwechselnder Polarität gelegt wird, so daß sich der Strom von den Stäben über das Blech! ausgleicht und dieses erwärmt,, was innerhalb der Zeit, welche zur Schließung der Ränder notwendig ist, leicht und mit wenig Stromaufwand geschehen kann.
    '. Um ganz sicher zu "gehen, steht nichts im Wege, außer der Erhitzung auch noch Druck anzuwenden, -wodurch das Austreiben der Luft verstärkt und erleichtert werden kann. Auch die Anwendung des Magnetismus zur Erhöhung des Druckes wird weitere günstige Folgen zeigen, und soll· eine ganz besondere Luftleere aus irgendwelchen Gründen erzeugt werden, kann auch die Anwendung von \ Sauerstoff absorbierenden Mitteln im Innern der Bleche vorgesehen werden. Als solches kann' beispielsweise eine Lösung von Schwefei ·. in Petroleum oder von giftfreiem, rotem Phosphor, auch Zellulose oder Magnesiumpulver dienen,. welche möglichst nahe dem zunächst einzutauchenden Rand eingebracht oder. eingestrichen werden. ' .
    ■ Patent-Ansprüche:
    ι . Verfahren zum einseitigen Verzinnen, Verzinken, Verbleien usw. von BIechen, welche an.den Rändern durch Löten, Schweißen oder auf beliebig andere. Weise luftdicht verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche vor Schließung der Ränder auf eine dem flüssigen Bade, in ,welches, sie getaucht werden sollen, entsprechende Temperatur mittelbar oder unmittelbar erhitzt werden,, um Aufbeulung und Reißen durch Ausdehnung der Luft zwischen den Blechen zu verhindern.
  2. 2. ' Verfahren zum einseitigen Verzinnen, Verzinken, Verbleien usw. von BIe- : chen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzung der Bleche unmittelbar auf oder zwischen elektrisehen Rosten nach Patent 315502 durch Stromübergang zwischen den Roststäben erfolgt.
  3. 3. Verfahren zum einseitigen Verzinnen, Verzinken, Verbleien usw. von Blechen nach Anspruch ι und 2; dadurch gekennzeichnet, daß die erhitzte.Luft durch Anordnung von einfachen oder magnetischen Druckplatten ausgetrieben wird.
  4. 4. Verfahren zum einseitigen Verzinnen, Verzinken, Verbleien usw. von BIe-
    . chen nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatten erhitzt werden und ihre Wärme auf die Bleche und von da auf die zwischenbefindliche Luft übertragen.
  5. 5. Verfahren zum einseitigen Verzinnen, Verzinken, Verbleien usw.. von Blechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,-daß vor Schließung der Ränder eine Masse zwischen die Bleche eingebracht wird, deren Entzündungstemperatur unter der Temperatur des Bades liegt, zwecks Absorbierung des Sauerstoffs der eingesperrten Luft.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006056346A1 (de) 2004-11-23 2006-06-01 Wieland-Werke Ag Verfahren und fertigungslinie zum einseitigen beschichten von metallbändern und deren verwenwung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2006056346A1 (de) 2004-11-23 2006-06-01 Wieland-Werke Ag Verfahren und fertigungslinie zum einseitigen beschichten von metallbändern und deren verwenwung

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