DE3018356C2 - Etikettiermaschine für Gegenstände, insbesondere Flaschen - Google Patents
Etikettiermaschine für Gegenstände, insbesondere FlaschenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Etikettiermaschine für ίο Gegenstände, insbesondere Flaschen, bestehend aus
Transportmitteln für die Gegenstände, einem rotierenden Träger mit mindestens einem darauf drehend oder
oszillierend gelagerten Entnahmeelement für die Etiketten und um den Träger herum angeordneten
Stationen, und zwar einer Beleimungsstation, einer Etikettenvorratsstation und einer Etikettenübertragungsstation,
mit denen das bzw. die Entnahmeelemente zusammenarbeitet bzw. zusammenarbeiten, wobei die
Beleimungsstation aus einer rotierenden Leimwalze, einem abschaltbaren Leimauftragsorgan und einem
anstellbaren Leimschaber besteht, wobei insbesondere das Leimauftragsorgan und der anstellbare Leimschaber
auf einem gemeinsamen Träger derart angeordnet sind, daß durch Verdrehen des Trägers das Leimauftragsorgan
von der Leimwalze weg und der Schaber gegen die Leimwalze geschwenkt werden.
Eine Etikettiermaschine mit einem ersten und einem zweiten Leimschaber ist bekannt (DE-OS 28 38 158). Bei
diese^ Etikettiermaschine kann mit dem zweiten Leimschaber die Leimschichtdicke eingestellt werden.
Der erste Leimschaber beil der eingangs genannten Etikettiermaschine ist zusammen mit dem Leimauftragsorgan
auf einem verschwenkbaren Träger angeordnet. Durch Verschwenken des Trägers wird das als
Schlitzdüse ausgebildete Leimauftragsorgan von der Leimwalzenoberfläche weggeschwenkt, wodurch der
Leimauftrag abgeschaltet wird, und gleichzeitig wird mit dieser Bewegung der Leimschaber tangential an die
Leimwalzenoberfläche angestellt. Der Leimschaber hat dann d'e Aufgabe, den noch auf der Walze befindlichen
Leim abzuschaben. Da die Entnahmeelemente sich weiter an der Leimwalzenoberfläche abwälzen, wird
von diesem Leim auf die Leimwalzenoberfläche zurückübertragen, so daß auf diese Art und Weise
<5 indirekt auch die Entnahmeelemente entleimt werden
können.
Es hat sich aber gezeigt, daß das völlige Trockenschaben der Leimwalzenoberfläche und dc.s völlige Trockenfahren
der Aufnahmeflächen der Entnahmeelemente gewisse Nachteile hat. Zwar wird der größere Nachteil,
daß weggeschleuderter Leim die Maschine beschmutzt, unterbunden, doch kann nicht verhindert werden, daß
an den Rändern der Aufnahmeflächen der Entnahmeelemente Vertrustungen durch antrocknenden Leim
entstehen, wodurch die Aufnahmefläche vergrößert wird, so daß Leim auch auf solche Bereiche an den zu
etikettierenden Gegenständen übertragen wird, wo es nicht erforder-lich ist und wo der Leim als Verschmutzung
optisch stört. Darüber hinaus tritt bei völlig trockenen Oberflächen erhöhte Reibung und damit
erhöhter Verschleiß auf.
In der Praxis hat man sich damit beholfen, daß bei
Betriebsunterbrechungen, z. B. in Pausen, die Maschine mit feuchten Tüchern abgedeckt wird, um ein Antrocknen
so gering wie möglich zu halten, und/oder am Ende der Pause die Maschine gereinigt wird. Diese Art der
Inbetriebsbereitschafthaltung einer Etikettiermaschine ist primitiv und aufwendig.
Da die Forderung, eine Etikettiermaschine leerlaufen zu lassen, häufig auftritt, z. B. bei Inspektion und bei
Inbetriebnahme, und sich auch aus anderen Gründen (Arbeitspausen u.dgl.) Betriebsunterbrechungen ergeben,
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Etikettiermaschine ^u schaffen, die längere Zeit ohne
nachteilige Leimverkrustungen oder erhöhten Verschleiß im Leerlauf betrieben werden kann und die
praktisch ohne Zeitverzögerung wieder in Betrieb genommen werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Leimwalze oder dem bzw. den Entnahmeelementen
einschaltbare Sprühköpfe für Wasser oder ein anderes Medium zum Frischhalten oder Verdünnen des Leims
zugeordnet sind, mit denen die Manteloberfläche der Leimwalze oder die Aufnahmefläche der Entnahmeelemente
besprühbar sind.
Bei der Erfindung wird zwar ebenfalls, wie bei der bekannten Etikettiermaschine, die Leimzufuhr bei
Leerlauf gestoppt, doch werden die Oberflächen sowohl der Leimwalze als auch der Entnahmeelemente feucht
gehalten, damit die Oberflächen tatsächlich völlig leimfrei werden und der Ltim sich nicht im Laufe der
Zeit auf diesen Oberflächen als Leimkruste aufbaut und/oder an den Rändern der Oberflächen sich
verkrustet. Die Feuchtigkeit auf den Oberflächen wirkt ferner als Schmierfilm, der einer vorzeitigen Abnutzung
der sich aufeinander abwälzenden oder aufeinander reibenden Elemente entgegenwirkt Auch wird die
Etikettiermaschine durch die feucht gehaltenen Oberflächen betriebsbereit gehalten, so daß nach einer
Betriebsunterbrechung die Etikettierung der Flaschen ohne Vorlaufzeit wieder aufgenommen werden kann.
Da auch die Gefahr besteht, daß sich am Greiferzylinder Leimverkrustungen bilden, ist es von Vorteil, auch
dem Greiferzylinder einen abschaltbaren Sprühkopf zuzuordnen.
Vorzugsweise ist bei der Leimwalze zugeordnetem Sprühkopf dieser in Drehrichtung der Leimwalze hinter
dem Schaber angeordnet. So kann das Sprühmedium länger wirksam sein und gelangt auch auf die
Aufnahmefläche des Entnahmeelementes, ohne vorher den Schaber passieren zu müssen.
Es ist nicht erforderlich, den Leimwalzenmantel ständig zu besprühen. Vorzugsweise ist der bzw. sind die
Sprühköpfe impulsweise jeweils mindestens für die Dauer einschaltbar, die sämtlich Entnahmeelemente
zum Abwälzen an der Leimwalze benötigen. Diese Ausgestaltung der Erfindung läßt es zu, daß die
Aufnahmeflächen der Entnahmeelemente nicht bei so jedem Abwälzvorgang an der Leimwalze mit frischem
Sprühmedium beaufschlagt werden. Die ständige Zufuhr von Sprühmedium, das wie sonst der Leim
aufgefangen wird, führt nämlich dazu, daß der Leim im Laufe der Zeit durch das Sprühmedium verdünnt wird.
Bei den Entnahmeelementen zugeordneten Sprühköpfen sind diese vorzugsweise in der Trägermitte oder
außerhalb des Trägers zwischen den Stationen angeordnet. Auch in diesem Fall können die Sprühköpfe
impulsweise jeweils mindestens für die Dauer einschaltbar sein, in der die Aufnahmeflächen der Entnahmeelemente
ihnen zugekehrt sind.
Da in der Regel die Grunddrehzahl der Maschine durch den Hauptantrieb für die Aufrechterhaltung einer
Betriebsbereitschaftsstellung noch zu hoch ist, sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß dem
Hauptantrieb für die Etikettiermaschine ein Nebenantrieb zugeordnet ist, mit dem die Etikettiermaschine
während des Besprühens im Schleichgang betreibbar ist Eine solche Ankupplung kann beispielsweise mit einer
Oberholkupplung verwirklicht werden.
Die verschiedenen Steuervorgänge lassen sich in Abhängigkeit von dem Flaschendurchlauf mit einer
bekannten Steuereinrichtung (DE-PS 18 03 332) steu em, die sowohl bei einer Etikettiermaschine als auch bei
einer Kombination mit einer vorgeordneten Flaschenfüllmaschine verwendbar ist die mit d?r Etikettiermaschine
von einem Hauptantrieb synchron angetrieben wird. Bei einer solchen Steuereinrichtung sind am
Transportweg der Flaschenfüllmaschine ein erster Fühler für einen Flaschenstau und eine Flaschensperre
und am Transportweg zwischen der Füllmaschine und der Etikettiermaschine ein zweiter, auf Einzelflaschen
bzw. auf eine Flaschenlücke in einer Flaschenfolge ansprechender Fühler und am Transportweg hinter der
Etikettiermaschine ein dritter Fühler für einen Gegenstandsrückstau vorgesehen, wobei der erste Fühler bei
einem Flaschenstau die Maschinenkombination auf maximale Leistung und bei fehlendem Flaschenstau die
Flaschensperre einlegt und die Maschinenkombination auf kleine Leistung steuert und bei einem Flaschenrückstau
der dritte Fühler unabhängig von der Beaufschlagung des ersten Fühlers die Flaschensperre einlegt und
die Maschinenkombination auf kleine Leistung steuert und wobei schließlich der zweite Fühler bei einer Lücke
die Etikettenentnahme z. B. durch Zurückfahren des Etikettenkastens unterbricht. Bei dieser Steuereinrichtung
kann durch Zeitglieder die Reihenfolge der einzelnen Steuervorgänge den Betriebsnotwendigkeiten
angepaßt werden. Bei einer Kombination von Etikettiermaschine und Flaschenfüller wird beispielsweise
die Flaschensperre bei voller Maschinenleistung eingelegt und die Maschine erst in der Leistung
vermindert, wenn die Flaschen den Flaschenfüller verlassen haben. Bei einer Etikettiermaschine dagegen
wird zur Schonung der Flaschen die Maschine zuerst in der Leistung heruntergefahren, und dann erst die
Flaschensperre eingelegt Da der Lückenfühler &n einer
ganz bestimmten Stelle angeordnet ist, kann mittels eines Zeitgliedes erreicht werden, daß die Etikettierung
erst abgeschaltet wird, wenn die letzte Flasche die Etikettierstation passiert hat. Bei einer Etikettiermaschine
mit einer solchen oder ähnlichen Steuereinrichtung lassen sich auch die Leimzufuhr und die
Befeuchtung steuern. In diesem Fall erfolgt ebenfalls in Abhängigkeit der Zufuhr und dem Abtransport der
Flaschen die Abschaltung der Leimzufuhr und die Einschaltung der Befeuchtung. Das Abschaltsignal wird
in einem solchen Fall dann gegeben, wenn kein Etikett mehr beleimt werden soll.
Bei der erfindungsgemäßen Etikettiermaschine wird aber nicht nur ein Verschmutzen durch wegspritzenden
Leim im Leerlauf der Etikettiermaschine oder ein Verkrusten von Leim verhindert, sondern durch
Aufsprühen des Wassers oder des anderen Mediums bei abgeschalteter Leimzufuhr läßt sich die Maschine auch
Reinigen und in Betriebsbereitschaftsstellung halten.
■ Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt
■ Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 eine Etikettiermaschine mit der Leimwalze zugeordnetem Sprühkopf in schematischer Darstellung
urA in Aufsicht,
F i g. 2 eine Etikettiermaschine mit den Entnahmeelementen zugeordneten Sprühköpfen, in schematischer
Darstellung und in Aufsicht,
Fig.3 eine Etikettiermaschine mit Transportmitteln
für die Flaschen in schematischer Darstellung und in Aufsicht,
Fig.4 eine Etikettiermaschine in Kombination mit einem Flaschenfüller und Transportmitteln für die
Flaschen in schematischer Darstellung und in Aufsicht und
F i g. 5 ein Blockschaltbild einer Steuereinrichtung für eine Etikettiermaschine.
In einem als Rundläufer ausgebildeten Flaschenträger 1 werden Flaschen 2 an einem Greiferzylinder 3
vorbeibewegt und dabei mit Etiketten versehen.
Auf einem sich drehenden Träger 4 sind mehrere Entnahmeelemente 5, 6, 7 drehbar angeordnet. Flaschenträger
1, Greiferzylinder 3, Entnahmeelementträger 4, Entnahmeelemente 5 bis 7 und Leimwalze 8
werden von einem gemeinsamen, nicht dargestellten Antrieb synchron angetrieben. Dabei wälzt sich die
Aufnahmefläche eines jeden Entnahmeelementes an der belcimten Leimwalzenoberfläche ab, entnimmt dem
Etikettenkasten 9 durch Haftwirkung ein Etikett, wobei dieses auf der Rückseite beleimt wird und gibt es an den
Greiferzylinder 3, der es auf die Flaschen 2 überträgt.
Der Leimwalze 8 ist ein Auftragsorgan 10 in Form eines Düsenschlitzes oder Düsenlochreihe in einem
Leimzufuhrrohr 11 zugeordnet. An dem Leimzufuhrrohr 11 ist ein Leimschaber 12 befestigt. Das
Leimzufuhrrohr 11 kann um seine eigene Achse derart verschwenkt werden, daß die Strahlrichtung des
schlitzförmigen Leimauftragsorgans von der Walzenmantelfläche 8 weggeschwenkt und der Leimschaber 12
an die Walzenoberfläche angeschwenkt wird. Auf diese Art und Weise wird bei ununterbrochener Leimzufuhr
der Leimauftrag abgeschaltet. Der weiter zugeführte Leim fließt in eine Auffangwanne 13. Ein weiterer,
einstellbarer Schaber 14 bestimmt die Leimschichtdicke.
Der Leimwalze 8 ist ferner zwischen dem Entnahmeelement 5,6,7 einerseits und dem Leimauftragsorgan 10
und dem Schaber 12,14 andererseits ein Sprühkopf 15 in Form einer Schlitzdüse oder Düsenlochreihe zugeordnet,
deren Strahlrichtung gegen den Walzenmantel gerichtet ist. Über diesen Sprühkopf kann Sprühmedium
auf die Walzenmantelfläche aufgesprüht werden. Mit nicht dargestellten Ventilen in einer Zufuhrleitung 16
kann die Zufuhr impulsweise eingeschaltet werden.
Auch dem Greiferzylinder 3 ist ein Sprühkopf 17 zugeordnet, zu dem das Sprühmedium mittels nicht
dargestellter Ventile impulsweise einschaltbar ist.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 2 unterscheidet sich von dem der F i g. 1 nur darin, daß an Stelle des
Sprühkopfes 15 auf dem Träger 4 ein Sprühkopf 15' mit drei radial sprühenden Düsenschlitzen oder Düsenlochreihen
vorgesehen ist. fcs ist aber auch möglich und insbesondere bei oszillierenden Entnahmeelementen
von Vorteil, wenn ein Sprühkopf 15" außerhalb des Trägers 4 zwischen den Stationen 3,4,8 angeordnet ist.
Auch in diesen Fällen kann das Sprühmedium über ein in der Zufuhrleitung angeordnetes, nicht dargestelltes
Ventil impulsweise eingeschaltet werden.
Beim Ausführungsbeispiel der F i g. 3 sind neben der Etikettierstation 3 bis 17 mit dem Rundläufer 1 für die
Flaschen 2 die Transportmittel mit Fühlern für die Steuerungseinrichtung vorgesehen. Die Flaschen passieren
zunächst einen ersten Fühler 18, der auf einen Flaschenstau anspricht und dann einen zweiten Fühler
19, der auf eine Lücke in der Flaschenreihe anspricht Im Bereich des Fühlers 19 ist auch eine Flaschensperre 20
angeordnet, die die Flaschen zurückhalten kann. Im Bereich des zweiten Fühlers 19 beginnt eine Einteilschnecke
21, die die in geschlossener Reihe ankommenden Flaschen einen bestimmten Abstand auseinanderrückt,
der dem Abstand der Teilung eines Einlaufsterns 22 entspricht. Der Einlaufstern übergibt die Flaschen an
den Rundläufer. Aus dem Rundläufer gelangen die Flaschen über einen Auslaufstern 23 in eine Transportstrecke,
wo ein dritter Fühler 24 vorgesehen ist, der auf einen Rückstau anspricht.
ίο Die Einteilschnecke 21, der Einlaufstern 22, der
Rundläufer 1, die Etikettierstation 3, 4, 8 und der Auslaufstern 23 werden synchron von einem gemeinsamen
Antrieb angetrieben, der aus einem Hauptantriebsmotor 25 und aus einem Nebenantriebsmotor 26
besteht. Hauptantriebsmotor 25 und Nebenantriebsmotor 26 sind über eine Überholkupplung miteinander
derart gekuppelt, daß bei eingesehalieiern Hauptantriebsmotor
25 der Nebenantriebsmotor 26 keine Leistung abgeben kann. Der Etikettiermaschine ist
ferner ein Steuerpult 27 zugeordnet.
In F i g. 5 ist die Steuereinrichtung dargestellt. Von den Fühlern 18, 19, 24 und von dem von Hand zu
betätigenden Steuerpult 27 werden Befehle an eine Steuereinheit 28 gegeben, der den Hauptantriebsmotor
25, den Nebenantriebsmotor 26, die Stellglieder für die Flaschensperre 20, den Etikettenkasten 9. das Leimzufuhrrohr
11 mit dem Leimauftragsorgan 10 und dem Schaber 12 sowie die Sprühköpfe 15 bzw. 15', 15"
steuert. Die Steuereinheit 28 verarbeitet die von den Fühlern 18, 19, 24 sowie dem Steuerpult 27 gegebenen
Befehle in der Weise, daß bei einem vom dritten Fühler
24 gemeldeten Rückstau die Maschine auf kleine Leistung gefahren wird, indem der Hauptantriebsmotor
25 ausgeschaltet wird. Sobald die kleine Leistung erreicht ist, wird die Flaschensperre 20 eingelegt. Der
Etikettenkasten und das Leimauftragsorgan bleiben noch eine Zeitlang eingeschaltet, damit auch die letzte,
die Etikettierstation passierende Flasche noch etikettiert wird. Dann wird durch Verschwenken des
Leimzufuhrorgans 10 und Anschwenken des Leimschabers 12 die Leimwalze 8 entleimt und durch Einschalten
des Sprühkopfes 15 feucht gehalten.
Sobald vom Fühler 24 kein Stau mehr festgestellt wird, wird die Maschine wieder hochgefahren. Die
Flaschensperre 20 gibt die Flaschen frei. Der Sprühkopf 15 wird abgeschaltet und der Leimauftrag wieder
eingeschaltet
Ähnlich wie bei einem vom Fühler 24 gemeldeten Rückstau wird die Maschine gesteuert, wenn der Fühler
so 18 das Fehlen eines Staues meldet In diesem Fall wird
die Maschine in der Leistung heruntergefahren und die Flaschensperre 20 bei niedriger Leistung eingeschaltet.
Der Fühler Ϊ9 meidei die erUsiehende Lücke, so daß mit
einer gewissen Zeitverzögerung Etikettenkasten 9, Leimauftragsorgan 10 und Schaber 12 verstellt werden.
Sobald der Fühler 18 einen Stau feststellt, wird die Flaschensperre 20 gelöst und die Flaschen gelangen
wieder lückenlos in die Etikettierstation. Der Fühler 19 meldet den Anfang einer neuen Flaschenfolge, so daß
mit einer entsprechenden Zeitverzögerung der Sprühkopf 15 abgeschaltet, das Leimaüftragsorgan 10 wieder
angestellt und der Etikettenkasten 9 wieder vorgesteuert werden und die Maschine in der Leistung wieder
hochgefahren werden können.
Damit es zu keiner Kollision der Steuerbefehle kommen kann, ist der Rückstaufühler 24 dem Fühler 18
übergeordnet
Beim Ausführungsbeispiel der F i g. 4 ist der in F i g. 3
dargestellten Etikettiermaschine ein Flaschenfüller 30 vorgeordnet. Die Flaschen gelangen über einen
Einlaufstern 31 in den als Rundläufer ausgebildeten Füller 30 und über einen Auslaufstern 32 und mehrere
Zwischensterne 33 bis 36 zum Einlaufstern 37 der Etikettiermaschine. Füller 30, Sterne 31 bis 36 und
Etikettiermaschine werden von einem gemeinsamen Antrieb synchron angetrieben. Damit die Etikettiermaschine
für Wartungs- und Reparaturzwecke aber auch unabhängig laufen kann, ist eine lösbare Kupplung 29
vorgesehen.
Auch in dieser Kombination ist am Eingang des Füllers 30 ein auf einen Flaschenstau ansprechender
Fühler 38 und zwischen Fühler 30 und Etikettiermaschi-
ne ein auf Lücke ansprechender Fühler 39 vorgesehen. Vor dem Füller 30 ist ferner eine Flaschensperre 40
vorgesehen. Am Ausgang der Etikettiermaschine ist ein dritter Fühler 41 angeordnet. Die Fühler 38, 39, 41
entsprechen in ihren Funktionen den Fühlern 18,19, 24 der Etikettiermaschine der Fig. 3, während die
Flaschensperre 40 der Flaschensperre 20 entspricht. Der einzige Unterschied im Ablauf der Steuerung
besteht darin, daß bei einer Füller-Etikettiermaschine-Kombination die Flaschensperre 40 bereits bei voller
Maschinenleistung eingelegt wird, und erst dann die Maschine in der Leistung heruntergefahren wird, weil
nur bei voller Maschinenleistung eine einwandfreie Füllung der Flaschen gewährleistet wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Etikettiermaschine für Gegenstände, insbesondere Raschen, bestehend aus Transportmitteln für
die Gegenstände, einem rotierenden Träger mit mindestens einem darauf drehend oder oszillierend
gelagerten Entnahmeelement für die Etiketten und um den Träger herum angeordneten Stationen, und
zwar einer Beleimungsstation, einer Etikettenvorratsstation und einer Etikettenübertragungsstation,
mit denen das, bzw. die cntnahmeelemente zusammenarbeitet bzw. zusammenarbeiten, wobei die
Beleiir-ungsstation aus einer rotierenden Leimwalze,
einem abschaltbaren Leimauftragsorgan und einem anstellbaren Leimschaber besteht, wobei insbesondere
das Leimauftragsorgan und der anstellbare Leimschaber auf einem gemeinsamen Träger derart
angeordnet sind, daß durch Verdrehen des Trägers das Leimauftragsorgan von der Leimwalze weg und
der Schaber gegen die Leimwalze geschwenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der
Leimwalze (8) oder dem bzw. den Entnahmeelementen (5—7) einschaltbare Sprühköpfe (15,15', 15") für
Wasser oder ein anderes Medium zum Frischhalten oder Verdünnen des Leims zugeordnet sind, mit
denen die Manteloberfläche der Leimwalze (8) oder die Aufnahmefläche der Entnahmeelemente (5—7)
besprühbar sind.
2. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Greiferzylinder (3) ein
einschaltbarcr Sprühkopf (17) für Wasser oder ein anderes Medium zum.Frischhalten oder Verdünnen
des Leims zugeordnet ist.
3. Etikettiermaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Leimwalze (8)
zugeordnetem Sprühkopf (15) dieser in Drehrichtung der Leimwalze hinter dem Schaber (12)
angeordnet ist.
4. Etikettiermaschine nach einem d^.r Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Leimwalze zugeordneten Sprühköpfen (15) diese
impulsweise jeweils mindestens für die Dauer einschaltbar sind, die sämtliche Entnahmeelemente
(5—7) zum Abwälzen an der Leimwalze (8) benötigen.
5. Etikettiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei den
Entnahmeelementen (5—7) zugeordneten Sprühköpfen (15', 15") diese in der Mitte des Trägers (4)
oder außerhalb des Trägers (4) zwischen den Stationen (3,4,8) angeordnet sind.
6. Etikettiermaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühköpfe (15', 15")
impulsweise jeweils mindestens für die Dauer einschaltbar sind, in der die Aufnahmeflächen der
Entnahmeelemente (5—7) ihnen zugekehrt sind.
7. Etikettiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hauptantrieb
(25) für die Etikettiermaschine ein Nebenantrieb (26) zugeordnet ist, mit dem die Etikettiermaschine
während des Besprühens im Schleichgang betreibbar ist.
8. Etikettiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7: mit einer die Maschinendrehzahl in Abhängigkeit
von der Flaschenzufuhr zur Etikettiermaschine und dem Abtransport der Flaschen von der
Maschine steuernde Steuereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (18, 19,
24,27,28) in Abhängigkeit von der Zufuhr und dem Abtransport der Flaschen die Leimzufuhr abschaltet
und die Befeuchtung einschauet
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3018356A DE3018356C2 (de) | 1980-05-14 | 1980-05-14 | Etikettiermaschine für Gegenstände, insbesondere Flaschen |
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| FR8109557A FR2482557B1 (fr) | 1980-05-14 | 1981-05-13 | Machine d'etiquetage, notamment pour bouteilles, dispositif de commande pour machine d'etiquetage, et procede de nettoyage et de maintien en ordre de marche d'une telle machine |
| GB8114698A GB2075869B (en) | 1980-05-14 | 1981-05-13 | Glue applicators in labelling machines |
| BR8102983A BR8102983A (pt) | 1980-05-14 | 1981-05-13 | Maquina de etiquetagem para objetos, especialmente garrafas, conjunto de comando para maquina de etiquetagem, e processo para limpeza e manutencao em estado de prontidao de servico de uma maquinas de etiquetagem |
| ES502252A ES502252A0 (es) | 1980-05-14 | 1981-05-14 | Un procedimiento para limpiar y mantener en posicion de disposicion de servicio un puesto de etiquetado y su correspondiente maquina etiquetadora. |
| JP7154481A JPS578641A (en) | 1980-05-14 | 1981-05-14 | Labeller,its controller and method of purifying labeller |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE3018356A DE3018356C2 (de) | 1980-05-14 | 1980-05-14 | Etikettiermaschine für Gegenstände, insbesondere Flaschen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3018356A1 DE3018356A1 (de) | 1981-11-19 |
| DE3018356C2 true DE3018356C2 (de) | 1983-03-24 |
Family
ID=6102348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3018356A Expired DE3018356C2 (de) | 1980-05-14 | 1980-05-14 | Etikettiermaschine für Gegenstände, insbesondere Flaschen |
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Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE3022040C2 (de) * | 1980-06-12 | 1983-11-24 | Jagenberg-Werke AG, 4000 Düsseldorf | Verfahren zum Vorbereiten der Betriebsbereitschaftsstellung einer Etikettierstation einer Etikettiermaschine |
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2838158C3 (de) * | 1978-09-01 | 1982-12-16 | Jagenberg-Werke AG, 4000 Düsseldorf | Beleimungsvorrichtung für eine Etikettiermaschine |
-
1980
- 1980-05-14 DE DE3018356A patent/DE3018356C2/de not_active Expired
-
1981
- 1981-05-14 JP JP7154481A patent/JPS578641A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS578641A (en) | 1982-01-16 |
| DE3018356A1 (de) | 1981-11-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8162 | Independent application | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: JAGENBERG AG, 4000 DUESSELDORF, DE |
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| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KRONES AG HERMANN KRONSEDER MASCHINENFABRIK, 8402 |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |