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Wurstfüllmaschine
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Wurstfüllmaschine mit einer Füllvorrichtung,
eine Füllrohr, eine Bremsring fXir die ablaufende Wursthülle und einer vuetschvorrichtung
für die gefüllte, ablaufende Wursthülle. Fine derartige Wurstfüllmaschine ist an
sich bereits bekannt, und man kann sie selbstverständlich auch zum Abfüllen anderer
teigiger medien verwenden, die in schlauchartige Hüllen abgefüllt und portionsweise
abgetrennt werden sollen. Das Füllgut - nachfolgend wird lediglich noch vom Brät
bzw. wurstbrät gesprochen - wird von der Füllvorrichtung in das Füllrohr gedrückt,
auf dem die Wursthülle in geraffter Form aufgeschoben ist. Das in die Wursthülle
einströmende Brät zieht die Hülle zwischen dem Bremsring und dem
Füllrohr
von letzteren in Abhängigkeit von der Fördermenge ab.
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Die Bildung von Würster vorgebener Länge, also vorgegebenen Inhalts,
findet in der nachgeschalteten Quetschvorrichtung statt. In dieser wird die prall
gefüllte Wursthülle an vorbestimmter Stelle zusammengedrückt, wodurch zugleich ein
hinterer Zipfel der vorauseilender, und ein vorderer Zipfel der nachfolgend zu bildenden
Wurst entsteht. Außer dem Quetschen der gefillter Wursthülle ist aber auch noch
ein Verdrehen urn die Längsachse notwendig. Das erreicht man dadurch, daß man den
zwischen dem Quetschorgan bzw. dem momentan wirksamen Quetschorgan der Quetscvorrichtung
und dem Bremsring befindlichen Teil der gefüllten Wursthülle wbtrrend des Quetschens
kurz um die Längsachse dreht. Diese Drehung kann man über den Bremsring erzeugen.
Infolgedessen ist bei dieser vorbekannten Wurstfüllmaschine ein ständiges Fin- und
Ausschalten erforderlich. Das stellt einerseits eine hohe Belastung für die Maschine
und anderseits eine Quelle für immer wiederkebrende Störungen dar. Außerdem ist
das ein Hemmnis für die weitere Steigerung der pro minute herzustellenden Würste.
Flierbei darf nicht überseien werden, daP auch mit dieser vorbekannten Maschine
bereits etwa 200 Würste pro Minute hergestellt werden können.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht nunmehr darin, eine Wurstfüllmaschine
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß einerseits ihre Störanfälligkeit
reduziert und andererseits die pro Minute herzustellende Anzahl von Würsten gesteigert
werden
kann.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß
die Wurstfüllmaschine gemäß der Obergriff des Anspruchs 1 entsprechend der kennzeichnenden
Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist. Nachdem das Füllrohr und der Bremsring bei
dieser Wurstfüllmaschine Kontinuierlied und synchron angetrieben sind, führt auch
die ablaufende Wurst eine ständige Drehbung um ihre Längsachse durch. Wenn sie nun
von den Quetschorgan der Quetschvorrichtung erfäßt wird, so wird die Drehung der
hinteen Zipfels der fertigen Wurst schlartig beendet, während sich der vordere Zipfel
der nachfolgenden Wurst weiterdreht.
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Aufgrund dieser Relativdrehung beschbarter Zipfel entsteht eine bleibenge
Hinschrärstelle, die man gegebenenfalls bei der einen oder anderen Wurstsorte noch
durch eine oder zwei Klammern sichern kann. Entscheidend ist jedoch bei dieser Wurstfüllmaschine,
daß der Vorgang des Füllens der Wursthülle und des Abdrehens kontinuierlich abläuft
und aus dieser Grunde das bisher übliche Ein- und Ausschalten der Maschine bzw.
einzelner Maschinenaggregate entfällt. Dadurch erhöht sich nicht nur die Lebensdauer
der erfindungsgemäßen Wurstfüllmaschine, vielmehr kann auch die Kapazität, d.h.
die pro Minute anfallende Würstezahl bedeutend erhöht werden, weil nunmehr die Abbrems-
und Anlaufzeiten zwischen der Abdrehen der einzelnen Würste entfallen.
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Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfidung sieht vor, daß sich das
der Füllpumpe zugeordnete Ende des Füllrohres unmittelbar vor den sich nach außen
trichterförmig verjüngenden Pumpenauslaß befindet. Man erhält dadurch einen extrem
kurzen, im Grunde genommen nicht mehr zu verkürzenden Weg von der Pumpe in das Iüllrohr,
so daß der Reibungswiderstand für das Wurstbrät auf ein absolutes Minimum reduziert
wird. Dadurch ist es möglic, auch Brätsorten zu verarbeiten, die r'an bisher nicht
oder nur mit großen Schwierigkeiten auf derartigen Wurstfüllmaschinen verarbeiten
konnte. Insbesondere eignet sich die Wurstfüllmaschine nunmehr auch zur Herstellung
besonders dünner und langer Salmiwürste. Der sich nach außen trichterförmig verjüngende
Pumpenauslaß ist vorzugsweise ein abnehmbares Teil und vergleichbar mit dem Befestigungsende
herkömmlicher Tüllen.
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Wenn man also ein Wurstfüllrohr anderen Kalibers verwenden will, so
ist dies aufgrund der Austauschbarkeit dieses Pumpenauslaßteils ohne weiteres möglich.
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Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Cuetschvorrichtung
in wesentlichen aus zwei endlosen, umlaufenden, Quetschplatten tragenden Endlosgliedern
besteht, wobei jeweils eine untere und obere Quetschplatte ein Quetschplattenpaar
bilden und der Ph stand der Quetschplattenpaare der Würstchenlänge entspricht. Theoretisch
würde an sich ein Quetschplattenpaar ausreichen, jedoch verwendet man in der Regel
Cuetschvorrichtungen mit mehreren, mindestens aber zwei Quetschplattenpaaren.
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Die Quetschvorrichtung und did Bremse sind in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung an einem in Längsrichtung des Füllrohres verschiebbaren Schlitten
oder Wagen angebracht, der in seiner vom freien Füllrohrende entfernten Schiebeendstellung
in Querrichtung bewegbar, insbesondere schwenkbar ist. Zum Aufziehen einer neuen
erafften Wursthülle zieht man durch Verschieben der Schlittens od. dgl. den Bremsring
vom freien Füllrohrende ab und verschwenkt oder verschiebt das Ganze nachfolgend
zur Seite, so daß das freie Füllrohrende frei wird. Hernach werden diese Bewegungen
in umgelenkhrter Reihenfolge durchgeführt, und die Füllmaschine ist in dem Moment
wieder betriebsbereit, in dem der Bremsring wieder auf das freie Füllrohrende aufgeschoben
ist. Besonders vorteilhaft ist es bei einer Wurstfüllmaschine mit schieb- und schewenkbarem
Schlitten od. dgl., daß letzterer um eine zur Bremsringachse parallel versetzte
Drehachse kippbar ist. Diese Kippbewegung läßt sich leicht von Band oder mit einer
einfachen Vorrichtun--- erzeugen. Außerdem ist es kein Problem, gegebenenfalls notwendige
Anschläge für die beiden Schwenkendlagen vorzusehen. Soweit erforderlich, kann man
entsprechende Verriegelungen anbringen, um unerwünschte Bewegungen zu verhindern.
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Fine weitere Variante der Erfindung sieht vor, daß der Schlitten oci.
dgl. mittels eines insbesondere pneumatischen
Arbeitszylinders
kippbar ist, dessen eines Ende exzentrisch zur Drehachse des Schlittens od. 1. an
letzterem angreift. Wenn man das andere Ende des Arbeitszylinders an einem unverschiebbaren
Teil der Wurstfüllmaschine anlenkt, so muß man die Lagerun am Schlitten od. dcrl.
so ausbilden, daß die Verschiebebewegung des letzteren nicht beeinträchtigt wird.
Dementsprechendes gilt bei mitgeführtem Kipp-Arbeitszylinder.
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Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, daß das Füllrohr und der Bremsring mittels einer gemeinsamen, antreibbaren
und teleskopartig ausziehbaren Antriebswelle antreibbar sind. Hierbei geht es nicht
allein um das Einsparen eines Antriebsmotors, sondern auch um die Möglichkeit, einen
genau synchronen Lauf von Bremsring und Füllrohr zu gewährleisten. Das ist mit einem
einzigen Motor und sich verzweigendem Antrieb in der Regel leichter zu verwirklichen.
Dabei ist es dann besonders vorteilhaft, daß sich ein Antriebsmotor zum Drehen der
Antriebswelle auf dem oder im Schlitten od. dgl. befindet und dieser Motor zugleich
als Antriebsmotor für die Quetschvorrichtung ausgebildet ist. Man erspart sich dennach
auch einen separaten Motor für die Quetschvorrichtung.
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Am Schlitten od. dgl. ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
eine Aufziehvorrichtung für geraffte Wursthüllen mit Magazin angebracht. Letzterem
werden die hursthtillen
einzeln entnommen, und die Aufziehvorrichtung
übergibt sie an das Füllrohr, sobald dessen freies Fnde zugänglich ist. fei automatischer
Steuerung der Schlittenbewegungen kann ran auch den Aufziehvorgang automatisieren.
Die Aufziehvorrichtung weist gemäß einer weiteren Variante der Erfindung eine übergabevorrichtung
mit einer verschiebbar gelagerten Aufnahme fir eine geraffte Wursthülle auf, die
in der einen Verschiebeendstellung nem PTagazin und in der anderen Verschiebeendstellung
bei abgekipptem Schlitten od. dgl. den.- Füllrohr zugeordnet ist. Hierbei handelt
es sich also un eine Art Lift, mit welchen der Weg.
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zwischen Magazin und Füllrohr überbrückt wird. Zum übernehmen der
Wursthülle und übergeben sind in den beiden Endstellungen jeweils spezielle Einrichtungen
erforderlich. In diese Zusanmenhanp wird in besonders vorteilhafter Weise vorgeschlagen,
daß die Aufnahme mittels eines ersten Arbeitszylinders Quer zur Längsachse der @
Wursthülle und mittels eines zweiten Arheitszylinders in Längsrichtung der Wursthülle
verschiebbar ist, wobei der zweite Arbeitszylinder eine übergabevorrichtung. zum
Aufziehen der Wursthülle auf das Füllrohr ist. Sein Arbeitshub muß demnach etwas
größer sein als die Länge der gerafften Wursthülle.
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Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der erfindungsgemäßen Wurstfüllmaschine
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
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Die Zeichnung zeigt ein solches Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Es stellen dar: Figur 1 eine abgebrochene Seitenansicht der Wurstfüllmaschine, Figur
2 einen Teil dieser Wurstfüllmaschine, in Richtung des Pfeils A gesehen.
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Die Wurstfüllmaschine weist eine Fiillvorrichtung 1 mit einen Einfülltrichter
2 und einer Förderpumpe 3 auf. In den Trichter 2 werden von Hand oder noch besser,
mit einer entsprechenden Beschickungsvorrichtung Fleisch, Gewürze u. dgl. eingefilllt,
die nach entsprechender Vor- und ggf. auch Feinzerkleinerung in einer Zerkleinerungsvorrichtung
4 bekannter Bauart in Form von Wurstbrät in die Förderpumpe 3 gelangen. Diese ist
ebenfalls von bekannter Konstruktion und es handelt sich vorzugsweise um eine Zahnrad-Förderpumpe
mit eine innenverzahnten Außenrand und einem dan.it kämmenden, angetriebenen, exzentrisch
gelagerten, außenverzahnten Innenrad. An den Pumpenauslaß schließt sich unmittelbar
ein drehbar gelagertes, antreibbares Fiillrohr 6 an.
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Der Pumpenauslaß wird durch ein abnehmbares, sich gegen das Füllrohr
6 hin trichterförmig verengendes, jedoch undrehbares Pumpenauslaßteil 5 gebildet.
Auf dem freien Ende des Füllrohrs befindet sich bei Benutzung der Wurstfüllmaschine
ein antreibbarer Bremsring 7. Auch seine Konstruktion gehört zum bekannten
Stand
der Technik, weswegen er im einzelnen nicht gezeigt ist.
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Die Umdrehungszahl des Bremsrings und des Füllrohres 6 sind gleich.
Der Bremsring 7 kann vom Füllrohr abgezogen werden, un auf dieses einen gerafften
Carrn oder eine geraffte Funststoff-Wursthülle aufzuschieben, in die das Wurstbrät
eingefüllt werden soll. Zu diesen! Zweck befindet sich der Bremsring 7 an einen
in Richtung des Doppelpfeils 8 verschiebbaren Wagen oder Schlitten 9. Fig. 1 zeigt
diesen Schlitten in seiner linken Verschiebeendlage, in welcher der Prensring 7
vom Füllrohr 6 vollständig abgezogen ist. Da der bei einer einfachen Verschiebung
entstehende Spaltraum 10 zur! Aufziehen der gerafften Wursthülle auf das Füllrohr
nicht ausreicht, kann man den Schlitten 9 so weit um die Drehachse 11 kicen (Fig.2),
daf) das Aufschieben der gerafften Wursthülle auf das Füllrohr problemlos möglich
ist. Zum Kippen dient ein insbesondere pneumatisch betätigbarer Arbeitszylinder
12, dessen eines Fnde 13 in dem aus Fig. 2 ersichtlichen Abstand von der Drehachse
11 an Schlitten 9 angreift. Wenn die Kolbenstange 14 eingezogen wird, so kippt der
Schlitten 9 in Sinne des Pfeils 15 um einen vorgeebenen, ausreichend großen Winkel
ab. In dieser Stellung wird der geraffte Darm in nachfolgend noch näher beschriebener
Weise mittels einer geeigneten Einrichtung auf das Füllrohr aufgeschoben.
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Für den Antrieb des Eremsrings 7 und des Füllrohrs 6 ist, wie bereits
erläutert, eine gemeinsame Antriebswelle 16 vorgesehen.
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Die Verbindung erfolgt vorzu sweise mittels umlaufender Glieder, beispielsweise
Dieser 17 bzw. 18. @ jedoch die Verschiebbarkeit des Bremsrin s 7 i@ Sinne des Doppelpfeils
8 zu gewährleistet, ist die Antriebswelle 1@ teleskopartig ausziehbbar. Die Antriebswelle
lq ist mittels eines Elektromotors 19 antriebbar.
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Seine Drehzahl wird zunächst mit Hilfe eines stufenloser Getriebs
20 übersetzt. Zur nochmaliger Drehzahlabländerung dient ein zweites stufenloses
Betriebe 21, vorzugsweise BIV-Betriebe.
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An die Antriebswelle des letzteren ist die Antriebswelle 16 angekuppelt.
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Die ablaufende, gefüllte Wursthülle wird einer Quetschvorrichtung
22 zugeführt. Diese besteht in Wesentlichen aus zwei endloser, umlaufenden, Quetschplatten
23 bzw. 24 tragenden Endlosgliedern 25 bzw. 26. Jeweils eine Quetschplatte 23 und
24 bilden ein Quetschralattenpaar, und de gegenseitige Abstand der Quetschplatten
legt die Länge der zu bildenden Würste fest. Da sich die vom Füllrohr ablaufende,
gefüllte Wurst um ihre Längsachse dreht, ergibt sich in dem Moment eine Zipfelbildung,
in dem eine obere und untere Quetschplatte 23 bzw. 24 die ablaufende, gefüllte Wursthülle
erfaßt. Beim Quetschen entstehen zwei Zipfel, und zwar in Fig. 1 links dieses nunmehr
wirksamen Quetschplattenpaares der hintere Zipfel der dadurch fertigen Wurst, deren
vorderer Zipfel von vorauseilenden Quetschplattenpaar gebildet wurde, und zugleich
der vordere Zipfel der nachfolgend zu bildenden Wurst. Beim Abquetschen wird die
Drehbewegung
des in Fig. 1 links des nunmehr wirksamen Querschplattenpaares
befindliche Teil der gefüllten Wursthülle schlagartig beendet, während der rechts,
d.h. zwischen diesem Quetschplatttenpaar und dem Bremsring befindliche Teil um seine
Längsachse weitergedreht wird. Durch dieses Verdrillen der Wursthülle um zwei oder
drei Umdrehungen wird jedesfal ein Zipfelpaar mit einem hinteren und vorderen Zapfel
gebildet, wenn wieder zwei Quetschplatten auf der ablaufenden, gefüllten Wursthülle
auftreffen Die Vorschubgsschwindigkeit der Endlosglieder 25 und 26 entspricht genau
der Ablaufgeschwindigkeit der gefüllten Wursthülle von Füllrohr, wodurch ein kontinuierliches
Würstebilden möglich ist. Das bedeutet natürlich auch, daß die Füllpumpe 3 nicht
absatzweise, rondern kontinuierlich fördert.
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Zwischen die Räder 27 des ersten stufenlosen Getriebes 20 und 21
des zweiten stufenlosen Getriebes 22 ist ein Getriebe mit drei Ausgängen geschaltet.
Der dritte Ausgang bildet eine Antriebswelle für die Quetschvorrichtung bzw. deren
Endlosglieder 25 und 26.
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An Schlitten 9 ist, wie beide Figuren deutlich zeigen, eine Aufziehvorrichtung
29 für geraffte Wursthüllen 30 angebracht, die sich in einer Magazin 31 befinden.
Sie besitzt eine Übergabevorrichtung 32, die im wesentlichen aus zwei Stangenführungen
33, einem insbesondere pneumatisch betätigbaren Arbeitszylinder 34, einer Aufnahme
35 sowie einem Gegenhalter 36 besteht. Die beiden letztgenannten Teile sind in der
Art von Prismen ausgebildet, und die zu überachende geraffte Wursthülle
befindet
sich, wie Fig. 2 zeigt, zwischen ihnen, wenn man den Gegenhalter 36 zuvor zugestellt
hat. Die Übergabevorrichtung 32 ist entlang den Schlitten 9 in Richtung des Doppelpfeiis
37 aut- und abverschiebbar. In der oberen Endstellung kann sie eirJe ihr einzeln
zugeführte geraffte Wursthülle übernehmen und in der unteren Endstellung gibt sie
diese an das Fillrohr 6 ab.
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Dazu ist Über außer der Abwärtsbewegung im Sinne des Pfeils 38 auch
noch die Schwenkbewegung des Schlittens und danit der daran verschiebbaren Übergabevorrichtung
32 in Richtung des Pfeils 15 notwendig. Zum Aufschieben der nach der Verschiebe-und
Kippbewegung genau in Verlängerung; von Füllrohr 6 stehende gerafften Wursthülle
dient ein in horizontaler Richtung arbeitender, vorzugsweise auch wieder pneumatisch
betätigbarer Arbeitszylinder 39.
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Das Magazin 31 eist ein endloses, umlaufendes, absatzweise antriebbares
Förderglied 40 mit mehreren, sich senkrecht zur-Umlaufrichtung erstreckenden, rinnenartigen
Traggliedern 41 auf. Aus eine nicht naher dargestellten Spender 42 gelangt in jedes
Tragglied 41 eine geraffte Wursthülle 30. Die Aufnahme 35 der Übergabevorrichtung
32 befindet sich in ihrer angehobenen Endstellunb im Bereich des Abgabeendes 43
des Förderglieds 40.
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Sie liegt jedoch etwas tiefer als die Aufnahme 35, so daß die geraffte
Wursthülle bei angehobenem Gegenhalter 36 durch ihr Eigengewicht in die Tragnut
der Aufnahme 35 hineinfällt, wenn man das förderglied 40 um einen Schaltschritt
weiterdreht. Das
schrittweise Drehen des ecidlosen Förderglieds
40 erreicht ,an mit Hilfe eines Klinkengesperres 44 od. dgl., dessen Flinkenrad
mittels eines insbesondere pneumatischen Arbeitszylinders 45 um einen vorgegebenen
Betrag weitergedreht werden kann. Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß das Aufziehen
einer gerafften Wursthülle auf das Füllrohr 6 automatisch durchgeführt und infolgedessen
sehr schnell erledigt werden kann.
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L e e r s e i t e