DE3024509A1 - Wurstfuellmaschine - Google Patents

Wurstfuellmaschine

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DE3024509A1
DE3024509A1 DE19803024509 DE3024509A DE3024509A1 DE 3024509 A1 DE3024509 A1 DE 3024509A1 DE 19803024509 DE19803024509 DE 19803024509 DE 3024509 A DE3024509 A DE 3024509A DE 3024509 A1 DE3024509 A1 DE 3024509A1
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sausage
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sausage casing
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Karl 7065 Winterbach Schnell
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/10Apparatus for twisting or linking sausages
    • A22C11/107A string passing between two rotary members comprising dividing elements cooperating with each other
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A22C11/02Sausage filling or stuffing machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Wurstfüllmaschine
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Wurstfüllmaschine mit einer Füllvorrichtung, eine Füllrohr, eine Bremsring fXir die ablaufende Wursthülle und einer vuetschvorrichtung für die gefüllte, ablaufende Wursthülle. Fine derartige Wurstfüllmaschine ist an sich bereits bekannt, und man kann sie selbstverständlich auch zum Abfüllen anderer teigiger medien verwenden, die in schlauchartige Hüllen abgefüllt und portionsweise abgetrennt werden sollen. Das Füllgut - nachfolgend wird lediglich noch vom Brät bzw. wurstbrät gesprochen - wird von der Füllvorrichtung in das Füllrohr gedrückt, auf dem die Wursthülle in geraffter Form aufgeschoben ist. Das in die Wursthülle einströmende Brät zieht die Hülle zwischen dem Bremsring und dem Füllrohr von letzteren in Abhängigkeit von der Fördermenge ab.
  • Die Bildung von Würster vorgebener Länge, also vorgegebenen Inhalts, findet in der nachgeschalteten Quetschvorrichtung statt. In dieser wird die prall gefüllte Wursthülle an vorbestimmter Stelle zusammengedrückt, wodurch zugleich ein hinterer Zipfel der vorauseilender, und ein vorderer Zipfel der nachfolgend zu bildenden Wurst entsteht. Außer dem Quetschen der gefillter Wursthülle ist aber auch noch ein Verdrehen urn die Längsachse notwendig. Das erreicht man dadurch, daß man den zwischen dem Quetschorgan bzw. dem momentan wirksamen Quetschorgan der Quetscvorrichtung und dem Bremsring befindlichen Teil der gefüllten Wursthülle wbtrrend des Quetschens kurz um die Längsachse dreht. Diese Drehung kann man über den Bremsring erzeugen. Infolgedessen ist bei dieser vorbekannten Wurstfüllmaschine ein ständiges Fin- und Ausschalten erforderlich. Das stellt einerseits eine hohe Belastung für die Maschine und anderseits eine Quelle für immer wiederkebrende Störungen dar. Außerdem ist das ein Hemmnis für die weitere Steigerung der pro minute herzustellenden Würste. Flierbei darf nicht überseien werden, daP auch mit dieser vorbekannten Maschine bereits etwa 200 Würste pro Minute hergestellt werden können.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht nunmehr darin, eine Wurstfüllmaschine der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß einerseits ihre Störanfälligkeit reduziert und andererseits die pro Minute herzustellende Anzahl von Würsten gesteigert werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Wurstfüllmaschine gemäß der Obergriff des Anspruchs 1 entsprechend der kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist. Nachdem das Füllrohr und der Bremsring bei dieser Wurstfüllmaschine Kontinuierlied und synchron angetrieben sind, führt auch die ablaufende Wurst eine ständige Drehbung um ihre Längsachse durch. Wenn sie nun von den Quetschorgan der Quetschvorrichtung erfäßt wird, so wird die Drehung der hinteen Zipfels der fertigen Wurst schlartig beendet, während sich der vordere Zipfel der nachfolgenden Wurst weiterdreht.
  • Aufgrund dieser Relativdrehung beschbarter Zipfel entsteht eine bleibenge Hinschrärstelle, die man gegebenenfalls bei der einen oder anderen Wurstsorte noch durch eine oder zwei Klammern sichern kann. Entscheidend ist jedoch bei dieser Wurstfüllmaschine, daß der Vorgang des Füllens der Wursthülle und des Abdrehens kontinuierlich abläuft und aus dieser Grunde das bisher übliche Ein- und Ausschalten der Maschine bzw. einzelner Maschinenaggregate entfällt. Dadurch erhöht sich nicht nur die Lebensdauer der erfindungsgemäßen Wurstfüllmaschine, vielmehr kann auch die Kapazität, d.h. die pro Minute anfallende Würstezahl bedeutend erhöht werden, weil nunmehr die Abbrems- und Anlaufzeiten zwischen der Abdrehen der einzelnen Würste entfallen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfidung sieht vor, daß sich das der Füllpumpe zugeordnete Ende des Füllrohres unmittelbar vor den sich nach außen trichterförmig verjüngenden Pumpenauslaß befindet. Man erhält dadurch einen extrem kurzen, im Grunde genommen nicht mehr zu verkürzenden Weg von der Pumpe in das Iüllrohr, so daß der Reibungswiderstand für das Wurstbrät auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Dadurch ist es möglic, auch Brätsorten zu verarbeiten, die r'an bisher nicht oder nur mit großen Schwierigkeiten auf derartigen Wurstfüllmaschinen verarbeiten konnte. Insbesondere eignet sich die Wurstfüllmaschine nunmehr auch zur Herstellung besonders dünner und langer Salmiwürste. Der sich nach außen trichterförmig verjüngende Pumpenauslaß ist vorzugsweise ein abnehmbares Teil und vergleichbar mit dem Befestigungsende herkömmlicher Tüllen.
  • Wenn man also ein Wurstfüllrohr anderen Kalibers verwenden will, so ist dies aufgrund der Austauschbarkeit dieses Pumpenauslaßteils ohne weiteres möglich.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Cuetschvorrichtung in wesentlichen aus zwei endlosen, umlaufenden, Quetschplatten tragenden Endlosgliedern besteht, wobei jeweils eine untere und obere Quetschplatte ein Quetschplattenpaar bilden und der Ph stand der Quetschplattenpaare der Würstchenlänge entspricht. Theoretisch würde an sich ein Quetschplattenpaar ausreichen, jedoch verwendet man in der Regel Cuetschvorrichtungen mit mehreren, mindestens aber zwei Quetschplattenpaaren.
  • Die Quetschvorrichtung und did Bremse sind in weiterer Ausgestaltung der Erfindung an einem in Längsrichtung des Füllrohres verschiebbaren Schlitten oder Wagen angebracht, der in seiner vom freien Füllrohrende entfernten Schiebeendstellung in Querrichtung bewegbar, insbesondere schwenkbar ist. Zum Aufziehen einer neuen erafften Wursthülle zieht man durch Verschieben der Schlittens od. dgl. den Bremsring vom freien Füllrohrende ab und verschwenkt oder verschiebt das Ganze nachfolgend zur Seite, so daß das freie Füllrohrende frei wird. Hernach werden diese Bewegungen in umgelenkhrter Reihenfolge durchgeführt, und die Füllmaschine ist in dem Moment wieder betriebsbereit, in dem der Bremsring wieder auf das freie Füllrohrende aufgeschoben ist. Besonders vorteilhaft ist es bei einer Wurstfüllmaschine mit schieb- und schewenkbarem Schlitten od. dgl., daß letzterer um eine zur Bremsringachse parallel versetzte Drehachse kippbar ist. Diese Kippbewegung läßt sich leicht von Band oder mit einer einfachen Vorrichtun--- erzeugen. Außerdem ist es kein Problem, gegebenenfalls notwendige Anschläge für die beiden Schwenkendlagen vorzusehen. Soweit erforderlich, kann man entsprechende Verriegelungen anbringen, um unerwünschte Bewegungen zu verhindern.
  • Fine weitere Variante der Erfindung sieht vor, daß der Schlitten oci. dgl. mittels eines insbesondere pneumatischen Arbeitszylinders kippbar ist, dessen eines Ende exzentrisch zur Drehachse des Schlittens od. 1. an letzterem angreift. Wenn man das andere Ende des Arbeitszylinders an einem unverschiebbaren Teil der Wurstfüllmaschine anlenkt, so muß man die Lagerun am Schlitten od. dcrl. so ausbilden, daß die Verschiebebewegung des letzteren nicht beeinträchtigt wird. Dementsprechendes gilt bei mitgeführtem Kipp-Arbeitszylinder.
  • Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß das Füllrohr und der Bremsring mittels einer gemeinsamen, antreibbaren und teleskopartig ausziehbaren Antriebswelle antreibbar sind. Hierbei geht es nicht allein um das Einsparen eines Antriebsmotors, sondern auch um die Möglichkeit, einen genau synchronen Lauf von Bremsring und Füllrohr zu gewährleisten. Das ist mit einem einzigen Motor und sich verzweigendem Antrieb in der Regel leichter zu verwirklichen. Dabei ist es dann besonders vorteilhaft, daß sich ein Antriebsmotor zum Drehen der Antriebswelle auf dem oder im Schlitten od. dgl. befindet und dieser Motor zugleich als Antriebsmotor für die Quetschvorrichtung ausgebildet ist. Man erspart sich dennach auch einen separaten Motor für die Quetschvorrichtung.
  • Am Schlitten od. dgl. ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung eine Aufziehvorrichtung für geraffte Wursthüllen mit Magazin angebracht. Letzterem werden die hursthtillen einzeln entnommen, und die Aufziehvorrichtung übergibt sie an das Füllrohr, sobald dessen freies Fnde zugänglich ist. fei automatischer Steuerung der Schlittenbewegungen kann ran auch den Aufziehvorgang automatisieren. Die Aufziehvorrichtung weist gemäß einer weiteren Variante der Erfindung eine übergabevorrichtung mit einer verschiebbar gelagerten Aufnahme fir eine geraffte Wursthülle auf, die in der einen Verschiebeendstellung nem PTagazin und in der anderen Verschiebeendstellung bei abgekipptem Schlitten od. dgl. den.- Füllrohr zugeordnet ist. Hierbei handelt es sich also un eine Art Lift, mit welchen der Weg.
  • zwischen Magazin und Füllrohr überbrückt wird. Zum übernehmen der Wursthülle und übergeben sind in den beiden Endstellungen jeweils spezielle Einrichtungen erforderlich. In diese Zusanmenhanp wird in besonders vorteilhafter Weise vorgeschlagen, daß die Aufnahme mittels eines ersten Arbeitszylinders Quer zur Längsachse der @ Wursthülle und mittels eines zweiten Arheitszylinders in Längsrichtung der Wursthülle verschiebbar ist, wobei der zweite Arbeitszylinder eine übergabevorrichtung. zum Aufziehen der Wursthülle auf das Füllrohr ist. Sein Arbeitshub muß demnach etwas größer sein als die Länge der gerafften Wursthülle.
  • Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der erfindungsgemäßen Wurstfüllmaschine ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
  • Die Zeichnung zeigt ein solches Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellen dar: Figur 1 eine abgebrochene Seitenansicht der Wurstfüllmaschine, Figur 2 einen Teil dieser Wurstfüllmaschine, in Richtung des Pfeils A gesehen.
  • Die Wurstfüllmaschine weist eine Fiillvorrichtung 1 mit einen Einfülltrichter 2 und einer Förderpumpe 3 auf. In den Trichter 2 werden von Hand oder noch besser, mit einer entsprechenden Beschickungsvorrichtung Fleisch, Gewürze u. dgl. eingefilllt, die nach entsprechender Vor- und ggf. auch Feinzerkleinerung in einer Zerkleinerungsvorrichtung 4 bekannter Bauart in Form von Wurstbrät in die Förderpumpe 3 gelangen. Diese ist ebenfalls von bekannter Konstruktion und es handelt sich vorzugsweise um eine Zahnrad-Förderpumpe mit eine innenverzahnten Außenrand und einem dan.it kämmenden, angetriebenen, exzentrisch gelagerten, außenverzahnten Innenrad. An den Pumpenauslaß schließt sich unmittelbar ein drehbar gelagertes, antreibbares Fiillrohr 6 an.
  • Der Pumpenauslaß wird durch ein abnehmbares, sich gegen das Füllrohr 6 hin trichterförmig verengendes, jedoch undrehbares Pumpenauslaßteil 5 gebildet. Auf dem freien Ende des Füllrohrs befindet sich bei Benutzung der Wurstfüllmaschine ein antreibbarer Bremsring 7. Auch seine Konstruktion gehört zum bekannten Stand der Technik, weswegen er im einzelnen nicht gezeigt ist.
  • Die Umdrehungszahl des Bremsrings und des Füllrohres 6 sind gleich. Der Bremsring 7 kann vom Füllrohr abgezogen werden, un auf dieses einen gerafften Carrn oder eine geraffte Funststoff-Wursthülle aufzuschieben, in die das Wurstbrät eingefüllt werden soll. Zu diesen! Zweck befindet sich der Bremsring 7 an einen in Richtung des Doppelpfeils 8 verschiebbaren Wagen oder Schlitten 9. Fig. 1 zeigt diesen Schlitten in seiner linken Verschiebeendlage, in welcher der Prensring 7 vom Füllrohr 6 vollständig abgezogen ist. Da der bei einer einfachen Verschiebung entstehende Spaltraum 10 zur! Aufziehen der gerafften Wursthülle auf das Füllrohr nicht ausreicht, kann man den Schlitten 9 so weit um die Drehachse 11 kicen (Fig.2), daf) das Aufschieben der gerafften Wursthülle auf das Füllrohr problemlos möglich ist. Zum Kippen dient ein insbesondere pneumatisch betätigbarer Arbeitszylinder 12, dessen eines Fnde 13 in dem aus Fig. 2 ersichtlichen Abstand von der Drehachse 11 an Schlitten 9 angreift. Wenn die Kolbenstange 14 eingezogen wird, so kippt der Schlitten 9 in Sinne des Pfeils 15 um einen vorgeebenen, ausreichend großen Winkel ab. In dieser Stellung wird der geraffte Darm in nachfolgend noch näher beschriebener Weise mittels einer geeigneten Einrichtung auf das Füllrohr aufgeschoben.
  • Für den Antrieb des Eremsrings 7 und des Füllrohrs 6 ist, wie bereits erläutert, eine gemeinsame Antriebswelle 16 vorgesehen.
  • Die Verbindung erfolgt vorzu sweise mittels umlaufender Glieder, beispielsweise Dieser 17 bzw. 18. @ jedoch die Verschiebbarkeit des Bremsrin s 7 i@ Sinne des Doppelpfeils 8 zu gewährleistet, ist die Antriebswelle 1@ teleskopartig ausziehbbar. Die Antriebswelle lq ist mittels eines Elektromotors 19 antriebbar.
  • Seine Drehzahl wird zunächst mit Hilfe eines stufenloser Getriebs 20 übersetzt. Zur nochmaliger Drehzahlabländerung dient ein zweites stufenloses Betriebe 21, vorzugsweise BIV-Betriebe.
  • An die Antriebswelle des letzteren ist die Antriebswelle 16 angekuppelt.
  • Die ablaufende, gefüllte Wursthülle wird einer Quetschvorrichtung 22 zugeführt. Diese besteht in Wesentlichen aus zwei endloser, umlaufenden, Quetschplatten 23 bzw. 24 tragenden Endlosgliedern 25 bzw. 26. Jeweils eine Quetschplatte 23 und 24 bilden ein Quetschralattenpaar, und de gegenseitige Abstand der Quetschplatten legt die Länge der zu bildenden Würste fest. Da sich die vom Füllrohr ablaufende, gefüllte Wurst um ihre Längsachse dreht, ergibt sich in dem Moment eine Zipfelbildung, in dem eine obere und untere Quetschplatte 23 bzw. 24 die ablaufende, gefüllte Wursthülle erfaßt. Beim Quetschen entstehen zwei Zipfel, und zwar in Fig. 1 links dieses nunmehr wirksamen Quetschplattenpaares der hintere Zipfel der dadurch fertigen Wurst, deren vorderer Zipfel von vorauseilenden Quetschplattenpaar gebildet wurde, und zugleich der vordere Zipfel der nachfolgend zu bildenden Wurst. Beim Abquetschen wird die Drehbewegung des in Fig. 1 links des nunmehr wirksamen Querschplattenpaares befindliche Teil der gefüllten Wursthülle schlagartig beendet, während der rechts, d.h. zwischen diesem Quetschplatttenpaar und dem Bremsring befindliche Teil um seine Längsachse weitergedreht wird. Durch dieses Verdrillen der Wursthülle um zwei oder drei Umdrehungen wird jedesfal ein Zipfelpaar mit einem hinteren und vorderen Zapfel gebildet, wenn wieder zwei Quetschplatten auf der ablaufenden, gefüllten Wursthülle auftreffen Die Vorschubgsschwindigkeit der Endlosglieder 25 und 26 entspricht genau der Ablaufgeschwindigkeit der gefüllten Wursthülle von Füllrohr, wodurch ein kontinuierliches Würstebilden möglich ist. Das bedeutet natürlich auch, daß die Füllpumpe 3 nicht absatzweise, rondern kontinuierlich fördert.
  • Zwischen die Räder 27 des ersten stufenlosen Getriebes 20 und 21 des zweiten stufenlosen Getriebes 22 ist ein Getriebe mit drei Ausgängen geschaltet. Der dritte Ausgang bildet eine Antriebswelle für die Quetschvorrichtung bzw. deren Endlosglieder 25 und 26.
  • An Schlitten 9 ist, wie beide Figuren deutlich zeigen, eine Aufziehvorrichtung 29 für geraffte Wursthüllen 30 angebracht, die sich in einer Magazin 31 befinden. Sie besitzt eine Übergabevorrichtung 32, die im wesentlichen aus zwei Stangenführungen 33, einem insbesondere pneumatisch betätigbaren Arbeitszylinder 34, einer Aufnahme 35 sowie einem Gegenhalter 36 besteht. Die beiden letztgenannten Teile sind in der Art von Prismen ausgebildet, und die zu überachende geraffte Wursthülle befindet sich, wie Fig. 2 zeigt, zwischen ihnen, wenn man den Gegenhalter 36 zuvor zugestellt hat. Die Übergabevorrichtung 32 ist entlang den Schlitten 9 in Richtung des Doppelpfeiis 37 aut- und abverschiebbar. In der oberen Endstellung kann sie eirJe ihr einzeln zugeführte geraffte Wursthülle übernehmen und in der unteren Endstellung gibt sie diese an das Fillrohr 6 ab.
  • Dazu ist Über außer der Abwärtsbewegung im Sinne des Pfeils 38 auch noch die Schwenkbewegung des Schlittens und danit der daran verschiebbaren Übergabevorrichtung 32 in Richtung des Pfeils 15 notwendig. Zum Aufschieben der nach der Verschiebe-und Kippbewegung genau in Verlängerung; von Füllrohr 6 stehende gerafften Wursthülle dient ein in horizontaler Richtung arbeitender, vorzugsweise auch wieder pneumatisch betätigbarer Arbeitszylinder 39.
  • Das Magazin 31 eist ein endloses, umlaufendes, absatzweise antriebbares Förderglied 40 mit mehreren, sich senkrecht zur-Umlaufrichtung erstreckenden, rinnenartigen Traggliedern 41 auf. Aus eine nicht naher dargestellten Spender 42 gelangt in jedes Tragglied 41 eine geraffte Wursthülle 30. Die Aufnahme 35 der Übergabevorrichtung 32 befindet sich in ihrer angehobenen Endstellunb im Bereich des Abgabeendes 43 des Förderglieds 40.
  • Sie liegt jedoch etwas tiefer als die Aufnahme 35, so daß die geraffte Wursthülle bei angehobenem Gegenhalter 36 durch ihr Eigengewicht in die Tragnut der Aufnahme 35 hineinfällt, wenn man das förderglied 40 um einen Schaltschritt weiterdreht. Das schrittweise Drehen des ecidlosen Förderglieds 40 erreicht ,an mit Hilfe eines Klinkengesperres 44 od. dgl., dessen Flinkenrad mittels eines insbesondere pneumatischen Arbeitszylinders 45 um einen vorgegebenen Betrag weitergedreht werden kann. Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß das Aufziehen einer gerafften Wursthülle auf das Füllrohr 6 automatisch durchgeführt und infolgedessen sehr schnell erledigt werden kann.
  • L e e r s e i t e

Claims (13)

  1. A n s p r ü c h e 1. Wurstfüllmaschine mit einer Füllvorrichtung, einem Füllrohr, einem remsring für die ablaufende Wursthülle und einer Quetschvorrichtung für die gefüllte, ablaufende Wursthülle, dadurch rekennzeichnet, daß das Füllrohr (1) und der Premsring (7) synchron und nur gemeinsam antreibbar sind, die Fiillvorrichtung als kontinuierlich fördernde Füllpumpe (3) ausgebildet ist und die Quetschvorrichtung (22) mindestens ein mit der Wurst mitbewegbares Quetschorgan oder -paar (23, 24) aufweist.
  2. 2. Füllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das der Füllpumpe (3) zugeordnete Fnde des Füllrohrs (6) unmittelbar vor der: sich nach außen trichterförmig verjüngenden Pumpenauslaß (5) befindet.
  3. 3. Füllmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschvorrichtung; (22) im wesentlichen aus zwei endlosen, umlaufenden Quetschplatten (23, 24) tragenden Endlosgliedern (25, 26) besteht, wobei Jeweils eine untere (24) und obere Quetschplatte (23) ein Quetschplattenpaar bildet und der Abstand der Quetschplattenpaare der türstchenlänge entspricht.
  4. 4. Müllmåschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschvorrichtung (22) und der Eremsring (7) an einem in Längsrichtung des Füllrohres (6) verschiebbaren Schlitten (9) oder zargen angebracht sind, der in seiner vom freien Füllrohrende entfernten Schiebeendstellung in Querrichtung (15) bewegbar, insbesondere schwenkbar ist.
  5. 5. Füllmaschine nach Anspruch 4, mit schieb- und schwenkbarem Schlitten od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (9) od. dgl. um eine zur Eremsringachse parallel versetzte Drehachse (11) kippbar ist.
  6. 6. Füllmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (9) od. dgl. mittels eines insbesondere pneumatischen Arbeitszylinders (12) kippbar ist, dessen eines Ende exzentrisch zur Drehachse (11) des Schlittens (9) od. dgl. an letzterem angreift.
  7. 7. Füllmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllrohr (6) und der Bremsring (7) mittels einer gemeinsamen, antreibbaren und teleskopartig ausziehbaren Antriebswelle (16) antreibbar sind.
  8. 8. Füllmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein Antriebsmotor (19) zum Drehen der Antriebswelle (16) auf de oder im Schlitten (9) od. dgl. befindet und dieser rotor zugleich als Antriebsmotor für die Guetschvorrichtung (22) ausgebildet ist.
  9. 9. Fülimaschine nach einem oder mehreren der AnsprL-che 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ar Schlitten (9) cd. dgl. eine Aufziehvorrichtung (29) für geraffte Wursthüllen (30) mit ttagazin (31) angebracht ist.
  10. 10. Füllmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufziehvorrichtung (29) eine Übergabevorrichtung (32) mit einer verschiebbar gelagerten Aufnahme (35) für eine geraffte Wursthülle (30) aufweist, die in der einen Verschiebeendstellung dem Magazin (31) und in der anderen Verschiebeendstellung bei gekipptem Schlitten (9) od. dgl. dem Füllrohr (6) zugeordnet ist.
  11. 11. Füllmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (35) mittels eines ersten Arbeitszylinders (33) quer zur Längsachse der Wursthülle (30) und mittels eines zweiten Arbeitszylinders (39) in Längsrichtung der Wursthülle verschiebbar ist, wobei der zweite Arbeitszylinder eine Ubergabevorrichtung zum Aufziehen der Wursthülle auf das Füllrohr (6) ist.
  12. 12. lülliaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das magazin (31) ein endloses, umlaufendes, absatzweise antreibbares Förderglied (40) mit rinnenartigen Traggliedern (41) rr je eine Wursthülle (30) aufweist und die Aufnahme (35) der Ubergabevorrichtung (32) in ihrer einen, angehobenen Fndstellung derr Ab-abeende (43) des Förderglieds zugeordnet ist.
  13. 13. Füllmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderglied (40) des Tragazins (31) mittels eines Elinkengesperres (44) oder eines cihnlichen Ratschenantriebs antreibbar ist, wobei das Klinkenrad od. dgl. mittels eines insbesondere pneumatischen Arbeitszylinders (45) drehbar ist.
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