DE3032033A1 - Verfahren und vorrichtung zum konstanthalten der teilung der wirkwerkzeuge an kettenwirkmaschinen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum konstanthalten der teilung der wirkwerkzeuge an kettenwirkmaschinen

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DE3032033A1 DE19803032033 DE3032033A DE3032033A1 DE 3032033 A1 DE3032033 A1 DE 3032033A1 DE 19803032033 DE19803032033 DE 19803032033 DE 3032033 A DE3032033 A DE 3032033A DE 3032033 A1 DE3032033 A1 DE 3032033A1
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Wolfgang DDR 9250 Mittweida Walther
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    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
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Description

Verfahren und Vorrichtung zum Konstanthalten der Teilung der Wirkwerkzeug an Kettenwirkmaschinen,.
Die Erfindung bezieht eich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Konstanthalten der Teilungen der Wirkwerkzeuge untereinander bei Kettenwirkmaschinen, insbesondere bei Nähwirkmaschinen. Unterschiedliche thermische Einflüsse, die sich im Verlauf der Phasen längerer Stillstand, Anlauf und Dauerbetrieb in ihrer Intensität ändern, bewirken unterschiedliche Wäraeausdehnungen der Barren, die die Träger der Wirkwerkzeuge sind« Diese thermischen Einflüsse können beispielsweise durch, die Raumtemperatur, durch die Reibung der Wirkwerkzeuge untereinander und mit dem zu verarbeitenden Textilgut sowie in beachtlichem Maße durch die Wärmeabstrahlung des Gestrickkastena oder Wärmeableitung benachbarter Bauteile hervorgerufen werden. Die konstruktive Ausbildung ist dabei von Bedeutung,
Die unterschiedliche Wärmeausdehnung der einzelnen Barren mit den maschenbildenden Wirkwerkzeugen führt zu unterschiedlichen Abweichungen der Teilung. Das exakte Zusammenspiel ist nicht mehr gewährleistet} es kommt zu Störungen im Arbeitsprozeß, hervorgerufen durch Brüche und Verbiegungen der Wirkwerkzeuge, und zur Qualitätsminderung. Diese Problematik verstärkt sich mit zunehmender Feinheit und Vergrößerung der Arbeitsbreite.
Es wird versucht, die Teilungsfehler der Wirkwerkzeuge untereinander dadurch zu beseitigen, indem die zu Passungen vereinten Wirkwerkzeuge nachgesetzt werden. Das geschieht in der Weise, daß die Passungen der weniger ausgedehnten denen der mehr ausgedehnten Barren im jeweils erforderlichen Maße angepaßt werden.
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Mit zunehmender Betriebsdauer ändern sich die Teilungsfehler, so daß wiederholt Korrekturen nötig werden. Das Nachsetzen der Fassungen wird bei größerer Arbeitsbreite aufwendiger. Es ist bekannt geworden (DE-GM 1 896 204)» daß zur Annäherung der Teilung das Öl im Getriebekasten auf Betriebstemperatur elektrisch aufgeheizt wird. Durch die Abstrahlung des kompakten Getriebekastens werden die in seinem Einflußbereich liegenden Barren erwärmt, um die Ausdehnung der Barren, die dem Dauerbetrieb entspricht, schon beim Anlauf der Kettenwirkmaschine herzustellen."
Diese Lösung hat den Nachteil, daß nicht bei allen Kettenwirkmaschinen alle Barren durch Wärmeabstrahlung des Getriebekastens in gleichem Maße beeinflußt werden und somit Teilungsfehler nicht ausgeschlossen werden können.
Eine weitere bekannt gewordene Lösung (DD-PS 115 515) bezieht sich - wie andere Neuerungen auch - auf die elektrische Heizung der Barren. Dabei wird davon ausgegangen, daß es "warme" und "kalte" Barren gibt. Im Gegensatz zu den "kalten" Barren werden als "warme" Barren die Barren bezeichnet, die im unmittelbaren thermischen Einflußbereich des Getriebekastens liegen. Die Wirkungsweise dieser Lösung besteht darin, daß den "kalten" Barren empirisch in dem Maße Wärmeenergie zugeführt wird, daß sie in ihren Teilungen übereinstimmen. Nach Erreichen einer gewissen Sättigung werden die Temperaturen der "kalten" und "warmen" Barren automatisch verglichen und die Heizung der "kalten" Barre geregelt«,
In der Praxis hat sich diese Regelung nicht durchsetzen können.
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Ein wesentlicher Mangel besteht in der Einordnung in "kalte" und "wärme" Barren, das heißt in der Festlegung, welche Barre thermisch nachgeführt wird» Es ist zu beobachten, daß die beispielsweise bei den Nähwirkmaschinen zu den "kalten" Barren zählende Nähfadenlegeschiene vor dem Anlauf wärmer sein kann als die als "warm" bezeichnete Schiebernadelbarree Diese Erwärmung der Mhf adenlege schiene zum Beispiel wird durch die Raumheizung hervorgerufen, wobei die als "warm" bezeichneten Barren dem starken thermischen Einfluß des noch kalten Getriebekastens in den Phasen des längeren Stillstands und des Anlaufes unterliegen. Die Erwärmung der betreffenden Barren durch den Getriebekasten kann je nach Maschinentyp und Technologie noch durch die isolierende Wirkung des zu verarbeitenden Textilgutes verzögert werden. Mit der erwähnten Neuerung wird dieser Tatsache nicht Rechnung getragen, zumal die größten Störungen während des Anlaufs nach längeren Stillständen bis zum Erreichen einer längeren Betriebsdauer auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit der in allen Phasen, das heißt, auch bereits zu Beginn des Anlaufes der Kettenwirkmaschine, mit Sicherheit eine gleiche Teilung zwischen den jeweiligen Wirkwerkzeugen vorliegt und keine durch Teilungsfehler begründeten Störungen und sonstigen Nachteile auftreten.
Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst»
Es ist nun möglich, die Barren, die dem thermischen Einfluß des Getriebekastens unterliegen, durch eine geeignete Schaltung vorzugsweise elektrisch jeweils so zu erwärmen, daß ihre
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Temperatur mit Sicherheit einige Grad über der Temperatur der im kalten Zustand wärmsten Barre, die sich außerhalb dea thermischen Einflusses des Getriehekastens befindet, liegt. Mit der Erwärmung der aufgeheizten Barren werden im gleichen Maße die anderen Barren nachgeführt» Dieses Aufheizen geht zunächst so weit, bis alle Barren eine mit einer einmaligen Einstellung der Heizung erzielten Teilungsgleichheit erreicht haben und ihre Temperatur über der der wärmsten Barre im kalten Zustand liegt. Mit zunehmender Betriebsdauer erwärmen sich die Barren, die dem thermischen Einfluß des Getriebekastens unterliegen, so, daß jetzt die Führung sgrö'ße der Regelung die Teilung beziehungsweise der elektrische Widerstand der durch den Getriebekasten gleichmäßig erwärmten Barren ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschriebene
Bei Gestaltung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 3 wird erreicht, daß die Maschine zwangsweise erst dann in Betrieb gesetzt werden kann, wenn sich die Teilungsfehler der Wirkwerkzeuge auf ein zulässiges und den Arbeitsprozeß nicht störende» Maß reduziert haben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der J1Xg. bis 7 erläutert. Es zeigen:
Pig. 1: Querschnitt durch die Maschenbildungsstelle einer Nähwirkmaschine zur Verfestigung von Vlies mittels Nähfaden,
Fig, 2: Draufsicht einer Schiebernadelbarre,
Pig. 3: Draufsicht einer Nahfadenlegeschiene,
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Pig« 4: Übersichtsschaltplan der Rageleinheit zur Heizung der Schiebernadelbarre, Schließdrahtbarre und Abschlagplatinenbarre ,
Pig. 5 J Tabellarische Zusammenstellung zu Mg. 4,
Pig. 6: übersichtsschaltplan der Regeleinheit mit Nachlauf zur Heizung der Nähfadenlegeschienen und der Gegenhalt ebarre,
Pig. 7: Tabellarische Zusammenstellung zu Pig. 6.
Die maschenbildenden Wirkwerkzeuge nach Pig. 1 zur Verfestigung von Vlies durch Übernähen mit einem Nähfaden sind Nadeln oder Platinen, die zu Passungen vereint sind. Das sind die Schiebernadelfassungen 8, die Schließdrahtfassungen S, die Abschlagplatinenfassungen 10, die Lochnadelfassungen, links 11, die Lochnadelfassungen, rechts 12 und die Gegenhaltefassungen 13, die auf den jeweiligen Barren über die Arbeitsbrei~ te aufgeschraubt sind. Die entsprechenden Barren heißen Schiebernadelbarre 2, Schließdrahtbarre 3, Abschlagplatinenbarre 4, Nähfadenlegeschiene, links 5 zur Aufnahme der Lochnadelfassungen, links 11 und Nähfadenlegeschiene, rechts β zur Aufnahme der Lochnadelfassungen, rechts 12 sowie die Gegenhaltebarre 7· Die Nähfadenlegeschiene 5j 6 wurde wegen der ungleichmäßigen Wärmeausdehnung geteilt, um diese Nähfadenlegeschiene 5; 6 in zwei getrennte Regelabschnitte auszubilden.
Der Getriebekasten T übt auf die Schiebernadelbarre 2, die Schließdrahtbarre 3 und die Abschlagplatinenbarre 4 einen praktisch gleichgroßen thermischen Einfluß ause Ein Einfluß der Raumtemperatur auf diese Barren ist wegen der mehr oder weniger isolierenden Wirkung des Abdeckbleches 32, des der Maschenbildungsstelle vorgegebenen Vlieses 33 beziehungsweise
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des hergestellten Nähgewirkes 34 praktisch nicht gegeben. Eine Erwärmung der Nähfadenlegeschienen 5} 6 und der Gegenhaltebarre 7 tritt durch den Getriebekasten 1 nur mittelbar ein„ Infolge Reibung der Schiebernadeln 8 mit dem Vlies 33 beziehungsweise der Lochnadeln 1t; 12 mit dem Nähfaden, der Schiebernadein 8 und Schließdrähte 9 untereinander, durch Kontakt des Vlieses 33 mi"k den Gegenhaltenadeln 13 und den Abschlagplatinen 10 sowie des Nähgewirkes 34 mit der Abschlagpia tinenfassung 10 und der Stützschiene 31 kommt es zur Erwärmung beziehungsweise Wärmeableitung an den Barren. Die Raumtemperatur ist von Bedeutung für den Wärmeinhalt der Nähfadenlegeschienen 5; 6, der Gegenhaltebarre 7» der Stützschiene 31, des Vlies.es 33 und des Nähgewirkes 34·
Diese Komplexität der Einflüsse, die sich mit zunehmender Betriebsdauer in ihrer Intensität und Wirkungsrichtung ändern, sowie die dadurch hervorgerufenen Wärmedehnungen in den jeweiligen Fassungen und Barren erfordern eine Beheizung der Barren im notwendigen umfang. Zur Anpassung an die momentanen Verhältnisse beziehungaweise zu ihrer Konstanthaltung ist eine automatische Regelung der Heizung vorgesehen.
Die Schiehernadelbarre 2, die Schließdrahtbarre 3, die Nähfadenlegeschiene, links 5» die Nähfadenlegeschiene, rechts 6 und die Gegenhaltebarre 7 werden durch die Heizleiter 14} 15} 17; 18j 19, die in in die Barren eingearbeiteten Nuten liegen, geheizt. Die Heizung der Abschlagplatinenbarre 4 erfolgt durch den außen anliegenden Heizleiter 16# Damit wird der vor Arbeitsbeginn herrschende Kältestau in dem Raum, der mehr oder weniger vom Getriebekasten 1, dem Abdeckblech 32, dem Vlies 33 und dem Nähgewirke 34 gebildet wird, beseitigt«
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Die für die Regelung der sich bewegenden Barren erforderlichen Meßfühler apllen kontaktlos, so v/ie es bei den Meßfühlern 20; 21; 22; 23 der Pail ist, ausgeführt sein» Kann diese Forderung nicht erfüllt werden, wie in diesem Ausführungsbeispiel, wo die Meßfühler 26; 27 durch Halterungen 30 an den Nähfadenlegeschienen 5; 6 befestigt sind, sollte darauf geachtet werden, die Zuleitungen bewegungsarm zu installieren. In den Fällen, wo aus konstruktiven Gründen die Meßfühler nicht vollständig von der Barre aufgenommen werden können, erfolgt die Vergrößerung der metallischen Umgebung des Meßfühlers beispielsweise durch einen Ansatz 29 an der Schiebernadelbarre 2«
Die Regeleinrichtung wird vor Inbetriebnahme einmalig eingestellt, um die beabsichtigte Wirkung zu erzielen. Der Sollwertregler 59 wird so eingestellt, daß der Heizleiter 14 die Schiebernadelbarre 2 um einige Grad über die wärmste Barre beziehungsweise Schiene im kalten Zustand heizt. Danach wird mit dem Sollwertregler 60 der Heizleiter 15 der Schließdrahtbarr-e 3 eingestellt. Mit dem Sollwertregler 61 stellt man den Heizleiter 16 der Abschlagplatinenbarre 4 ein. Die Einstellung der Sollwertregler 59j 60$ 61 erfolgt mit dem Ziel, gleiche Teilung der Wirkwerkzeuge in der Schiebernadelfassung β. Schließdrahtfassung 9 und Abschlagplatinenfaasung 10 herzustellen.
Die Regel-Meßfühler 21; 23; 24 und die Sollwertregler 59; 60; 61 sind jeweils ein Teil der Meßbrücken 35J 39; 43 und sind mit dem Differenzeingang der Operationsverstärker 36; 40; 44 verbunden.
Liegt die Temperatur in den Barren noch unter dem Sollwert, so sind die Meßbrücken 35; 39; 43 außer Gleichgewicht, Über
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die Operationsverstärker 36; 4O; 44 und die Endstufen 37; 41 j 45 werden die Relais 33} 42} 46 angesteuert, die die Heizleiter 14 j 15} 16 einschalten. Beim Erreichen der Solltemperatur ste 11t sich in den Meßbrücken 35; 39; 43 Gleichgewicht ein. Über die Operationsverstärker 36; 4O; 44 j die Endstufen 37; 41; 45 und die Relais 38} 42} 46 werden die Heizleiter 14} 15; 16 abgeschaltet«
Mit dem Sollwertregler 62 wird der Heizleiter 17 der iTähfadenlegeschiene, links 5 so eingestellt, daß die Teilung der Lochnadelfassungen, links 11 mit der !Peilung der Schieber nadeIfassungen 8 auf der linken Seite der Schiebernadelbarre 2 übereinstimmt.
Der Regel-Meßfühler 26 ist in der Nähfadenlegeschiene, links 5 montiert. Ein Nachlauf-Meßfühler 20 iat in der linken Seite der Schiebernadelbarre 2 eingebaut. Der Regel-Meßfühler 26 und der Nachlauf-Meßfühler 20 sind Teile der Meßbrücke 47, die sich automatisch im Gleichgewicht hält. Steigt die Temperatur in der Schiebernadelbarre 2 infolge der Aufheizung durch den Heizleiter 14 oder durch die Wärmeabstrahlung des Getriebekastens 1, so wird die Meßbrücke 47 außer Gleichgewicht gebracht. Der Operationsverstärker 48 steuert das Relais 50 über die Endstufe 49 an. Der Heizleiter 17 der Nähfadenlegeschiene, links 5 wird eingeschaltet.
Wird mit dem Regel-Meßfühler 26 in der Nähfadenlegeschiene, links 5 eine Temperatur erreicht, bei der die Teilung der Lochnadelfassungen, links 11 mit der Teilung der linken Schieber nadelf as sungen übereinstimmt, stellt sich das Gleichgewicht in der Meßbrücke 47 ein. Der Operationsverstärker 48 schaltet über die Endstufe 49 und das Relais 50 den Heizleiter 17 aus«,
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Analog erfolgt die Regelung der Nähfadenlegeachiene, rechts 6« In entsprechender Weise wird die erforderliche Temperatur der Gegenhaltebarre 7 der Temperatur der Abschlagplatinenbarre 4 nachgeführt.
Die Zuordnung der jeweiligen Elemente der Regelung zu den betreffenden Barren ist in den Pig. 5 und 7 dargestellt. Die Endstufen 37; 41; 45; 49; 53; 57 und die Relais 38; 42; 50; 54; 58 können durch Triac-Null-Spannungsschalter ersetzt werden.
Die Relais. 38; 42 5 46; 50; 54; 58 steuern die Freigabe-Schutz· beschaltung für den Anlauf der Nähwirkmaschine an. Diese Schutzbeschaltung besteht aus Relais mit Selbsthaltekontakten und Arbeitskontakten. Die Arbeitskontakte sind in Reihe geschaltet und befinden sich im Steuerstromkreis der Nähwirkmaschine β
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Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Konstanthalten der teilung der Wirkwerkzeuge an Kettenwirkmaschinen, insbesondere an Nähwirkmaschinen, zur Kompensation der normalerweise durch unterschiedliche thermische Einflüsse hervorgerufenen Wärmedehnungen und damit verbundenen Teilungsfehlern in den jeweiligen Betriebszuständen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Notwendigkeit alle Barren geheizt werden, indem bei der Regelung die Führung in jeder Betriebsphase von den Barren ausgeht, die im Dauerbetrieb dem großen thermischen Einfluß des Getriebekastens ausgesetzt sind»
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bis zum Wirksamwerden des Wärmeeinflusses des Getriebekastens die in dessen Bereich liegenden Barren auf ein bestimmtes Niveau mit gleichzeitiger Nachführung der außerhalb des Getriebekastenbereiches liegenden Barren aufgeheizt werden,
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der auf das bestimmte Niveau geheizten und nachgeführten Barren um einige Grad über der Temperatur der im kalten Zustand wärmsten Barre liegt, die sich außerhalb der unmittelbaren thermischen Beeinflussung des Getriebekastens befindet«
4. Verfahren nach Anspruch 1 und 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Inbetriebnahme der Kettenwirkmaschine zwangsweise erst nach Erreichen des bestimmten Niveaus erfolgen kann.
5ο Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Barren vorzugsweise mit elektrischen Heizelementen versehen sind, deren Leistungsaufnahme im erforderlichen Maße festgelegt ist.
6, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
3 und 5j dadurch gekennzeichnet, daß Meßbrücke, Operationsverstärker, Endstufe und Relais die Heizung der Barren (2, 3, 4) zu- oder abschalten.
7, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
2 und 5» dadurch gekennzeichnet, daß Meßbrücke, Operationsverstärker, Endstufe und Relais die Barren (5» 6, 7) gegenüber den Barren (2, 4) nachführt·
8« Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Heizung einer oder mehrerer Barren in getrennte Regelabachnitte unterteilt werden kann, wenn die thermischen Bedingungen innerhalb der Barre durch konstante Einflüsse nicht durchgängig gleichbleibend sind»
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DE19803032033 1979-08-28 1980-08-25 Verfahren und vorrichtung zum konstanthalten der teilung der wirkwerkzeuge an kettenwirkmaschinen Withdrawn DE3032033A1 (de)

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