DE303320C - - Google Patents

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DE303320C
DE303320C DENDAT303320D DE303320DA DE303320C DE 303320 C DE303320 C DE 303320C DE NDAT303320 D DENDAT303320 D DE NDAT303320D DE 303320D A DE303320D A DE 303320DA DE 303320 C DE303320 C DE 303320C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06CDETONATING OR PRIMING DEVICES; FUSES; CHEMICAL LIGHTERS; PYROPHORIC COMPOSITIONS
    • C06C7/00Non-electric detonators; Blasting caps; Primers
    • C06C7/02Manufacture; Packing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein \^erfahren zur Herstellung von Zündsätzen für Zünder beliebiger Art, welche eine bestimmte gewollte Brenndauer besitzen. Bekanntlich besitzt jedes Treibmittel eine bestimmte Gasauflösungsgeschwindigkeit, also, auf den Zünder bezogen, Brenndauer. Davon ist diejenige des SchwarzpLilvers die kürzeste, diejenige der gelatinösen, rauchschwachen Treibmittel die längste. -
Soll ein Zündisatiz gleichmäßig und bei !bestimmter Sorte von Zünderin bei vielen Exemplaren von zuverlässig· gleicher Brenndauer sein, so ist eine Pressung· nicht au umgehen.
Mit der Pressung wird aber !erreicht, daß der Sdhwarzpulver-satz noch viel zu schnell, .'der gelatinöse Nitrosatz gar -nicht mehr weiterbrennt. Beim Schwarzpulver hat man sich durch Verwendung νοήι Zünds-dhinüren1 usf.
geholfen.. Aber das Sobwarzpulrver bleibt feuchtigkeitsempfindlich und soll hier außerdem vermieden wenden. Die gelatinösen NitropulVer sind beute erfabrumigsmäßig feuchtigkeitsfest, uctd dies im sio mehr, je stärker sie gepreßt werden. Um sie in diesem Zustande zu Zünderbrennsätzen ibrauchbar zu machen, wird! hier folgender Weg ein geschlagen:
Das gekörnte, gelatinöse Pulver wird mit genügend feinver teil tem Holdkolhliepuilver, ; Ruß u. dgl. genügend' ionig gemischt, so daß sich diese Stoffe auf den Körnchieniobe-rflächen festsetzen und sie umkleiden. Wird' nun dieses Pulver gepreßt, ζ. B. in ein ZündrÖh-rdien, so bildet die feimverteilte Hoilizkoblie eine waben- oder netzförimige Brennstoffleitung, derart, daß das Pulver je nach 'der ahigeniomnienen Mienge ide;s Eortleituinigsstoffes langsamer Older sdhnelder abbrennt, ohne daß dem Pulver die Fähigkeit genommen wird, einen festen, alber plastischen Preßkuchen- zai.bildienv Das Pulver hat -infolge dieser Eigenschaft noch den wertvollen Vorteil, dlaß es sich fest mit -der Rohr wandung ..verbindet end dadurch Du'i'Ghschläger vermieden wenden:.
Dieses Pulver ist -wasserfest und kann auch 'durch Wasser nicht ausgeilauigt werden.■ Für seine Herstellung sind alle· gelatinösen Nitrotr.e'ibmittel zu- verwenden. !Diese Birenqsätze sind wien ig hiitzend uin-d bilden -w(eniig Rauch und Flamme.
Es wird !besonders darauf hingewiesen, daß es sidh hier nicht um digs Eiinlgnjltejnodjer Zumischen vQp Holzkohlepuitvier o'i'i^i. zu den' gelatinösen .NitrozeHiulosemasisen handelt, um diese als Pulver im ihrem Gasiauiflösungsdharakter zu ändern, sorndiem darum, das gekörnte,, noch etwas klebfähJige Nitrogelatinepulver mit -einer feinen Köhtepullvieroberflädhe auf: .'jedem Korn -zu vereelheri, iderart, idäß Korn an Korn eine wabenf'örimige Branidfoxtleitungsobierflächd erhält und je nach Stärke dieser Fläche in gepreßtem Zustaimd 'lanigsam oder schnäll-er 'aibbrennt, während das geJatinöse NitrO'zellulo.seputlver, idem mian Holzkohjepuliver ο. dgl. in seiner Masse -zugesetzt hat'!dadurch ziwar in freier Luft schneller ,abbrennt, jedoch in- ein Röhrchen- leingepreßt versagt., Das nach dem vorliegenden Verfahren . hergestellte dagegen ergibt· Zündver-
zögenungssätze, dde, in Rährcben eingepreßt, zuverlässig !brennen."

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zor Erzeugung von Zündusnd Breninsätzen· !beliebiger Brenndauer, dadurclh gekennzeichnet, daß man geila tinöse, gekonnte Treibmittel ininiig mit feinen Pulvern van Holzfcoäile, Ruß usf. als Breninleiter imiisclbt, .so diaß dlie KömAen auf ihrer Qberfläcbe die Brieninteiter aufniehmen und die danach gepreßte Masse ein waibenförmiiges Netz dies Brennfekers 'besitzt, diessieti Stärke die Brenndauer des Zünidibrienmsiatzies bestimmt,
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