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Patentanmeldung
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!?Verfahren zur kontinuierlichen Steuerung eines Mischprozesses mit
festen und/oder flüssigen Rohstoffen" Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren
zur kontinuierlichen Steuerung eines Mischprozesses mit festen und/oder flüssigen
Rohstoffen mit laufender Erfassung der Abweichungen des geforderten physika-]ischen,
chemischen und technologischen Wertebildes zur Erzielung eines Halbfertigfabrikates
und/oder Endproduktes mit vorgegebenem Funktionsverhalten.
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In Mischprozessen mit festen und/oder flüssigen Rohstoffen kommt
es zur Erzielung von Halbfertigfabrikaten und/oder Endprodukten mit einem vorgegebenen
Funktionsverhalten wesentlich darauf an, daß sowohl die einzelnen, die Mischung
bildenden Komponenten in exakt vorqegebener Menge in den Prozeß eingegeben, ihr
chemisches Verhalten weitgehend konstant bleibt und die von außen dem Mischprozeß
aufgegebenen mechanischen Einwirkunen in festen Größenordnunqen ab7aufen. Solche
Vorausset zunqen aind zwingend notwendig, um ein vorgegebenes Funktionsverhalten
des Halbfertigfabrikates bzw. Endproduktes zu oewährleisten.
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Diese Grundvoraussetzungen müssen beispielsweise insbesondere in der
Gummi industrie bei der Herstellung von Endprodukten für die Reifenherstellung und
in der Glasindustrie für die Herstellung von getrennten Mischungen für Schwarz/weiß-und
Farbfernseher-Bildröhren erfüllt sein.
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Die bisher bekannte Verfahrenstechnik erfaßt nur über die abwägetechnische
Seite mögliche Abweichungen der Mischkomponenten. Das mitunter auch sich.
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ändernde chemische Verhalten der miteinander'zu mischenden Komponenten
als auch die von außen auf die Mischung einwirkenden Einflüsse werden nicht erfaßt.
Hierdurch wird z.B. auf den Sachgebieten der Gummi, Glas- und Kunststoffindustrie
das vorgegebene Funktionsverhalten des Halbfertigfabrikates oder Endproduktes nicht
erreicht.
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Im nachfolgenden wird anhand von Ausführungsbei spielen auf den Gebieten
der Gummiherstellung, der Glas- und Kunststoffverarbeitung die bisherige Verfahrenstechnik
näher beschrieben.
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Bei der Gummiherstellung werden die Rohstofferfassung, das Mischen
und die iomogenisierung, deren Ergebnis eine gleichmäßige Oberflächenverteilung
aller Gemengekomponenten (Additive) zur Zielsetzung hat, -heute bevorzugt im diskontinuierlichen
Chargenbetrieb durchgeführt.
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Moderne Technologien wenden Kombinationen zwischen einem diskontinuierlichen
Knetprozeß (in Innenmischern bzw. Stempelknetern) und nachoeschalteten Stainern
oder Knetextrudern an (5. Figuren 1, 2 und 3).
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In der Verqangenheit haben die kautschukverarbeitenden Großbetriebe
immer wieder Entwicklungen begonnen, deren Zielsetzung eine vollkommene kontinuierlich
arbeitende Be,schickungs- und Aufbereitungstechnik war, ohne jedoch ein befriedigendes
Ergebnis zu erreichen.
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Eine wesentliche Problematik für die Erreichung des
gestellten
Zieles der kontinuierlichen Verfahrenstechnik liegt in der Hauptsache in einer exakten
kontinuierlichen Zusammenführung aller am Rezept beteiligten Ingredienzien. Fließbandwaagen
oder ähnliche Dosierbetriebsmittel bieten keine exakt reproduzierbaren Genauigkeitswerte/Zeiteinhei
t.
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Das gleiche Problem liegt bei den heute allgemein angewendeten diskontinuierlichen
Schüttwaagen. Auch dann, wenn-z.B. Gemenge-Kompensationseinrichtungen mechanischer
oder elektrischer Art angewendet werden, ist das Genauigkeitsspektrum dieser Wiegeeinrichtunqen
im wesentlichen nur ausreichend zur Beschickung von Chargenmischern, die es dann
ermöglichen, eine Teilchen- oder Gemengeverteilung so vorzunehmen, daß dann eine
genauere anteilmäßige Teilchenvertei1un entsteht.
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Kontinuierlich arbeitende Knet- oder Mischextruder sind nicht oder
nur ungenügend in der Lage, Gemenzefehler auszugleichen. Ein wesentlicher'Nachteil
der bestehenden Systeme liegt ferner darin, daß Hilfszuschläge einer Gummimischung,
z,.B. Ruß, im Reinzustand abrasiv sind, und die Einzugszonen der Knetextruder vorzeitig
ausschleißen.
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Wie die Figuren 1 bis 3 zeigen, ist die hierin darqestellte'gebräuchlichste
Methode, insbesondere bei der Verarbeitung großer Mengen von Natur- und Kunstkautschuk,
das Zweistufen-Mischverfahren, das wie folgt, abläuft: Stufe ;i - Grundmischungen
MB (Masterbatch): In einem Innenmischer 1 werden Kautschukblöcke zusammen mit Ruß
und Weichmacherölen unter erheblicher Friktionswärmeentwicklung zerkleinert bzw.
geknetet
und zu einer sogenannten Masterbatch-Mischung verarbeitet.
Die erforderlichen Bestandteile werden aravimetrisch bereitgestellt.
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Die aus dem diskontinuierlich arbeitenden Innenmischer in Klumpen
anfallenden Rohmischungen werden im Extruder 2 entweder zu Pellets oder (nicht dargestellt)
zu Fellen weiterverarbeitet und gekühlt, wodurch sie dosier- bzw. lagerfähig werden.
Damit ist die erste Stufe abgeschlossen.
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Stufe 2 - Fertigmischungen (Finalmix): Vor Einlauf in die zweite Stufe
werden die Felle oder das pelletierte Masterbatch - Vormaterial zur Vermischung
von Rezepturabweichungen zunächst untereinander verschnitten und die Ubrigen Zuschlagstoffe
gravimetrisch zudosiert. Dieses Gemenge wird dann z.B, über einen Rollspritzkopf
oder ein Walz- -werk geführt, dort vermischt und zu Fellen oder Strängen verformt.
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In der Batch-off-Anlage (Fellkühlanlage) erfolgt wieder eine Abkühlung
in einen zwischengelagerten Zustand. Damit ist auch die zweite Stufe abgeschlossen.
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In der Stufe 2 wird vorgewärmt, kalandriert und textil- bzw. stahlcordgummiert.
Als vorläufig letzter Arbeitsgang werden MischungscharqPn gleicher Rezept tur -aber
mit evtl. Sollwertabweichungen untereinander verschnitten und beispielsweise'zu
Ro,hlaufstreifen extrudiert, die später die Lauffläche für das Reifenprofil ergeben.
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Wesentliche Nachteile des vorbeschriebenen Verfahrens sind: Ein umfangreicher,
kostspieliger Maschinenpark und
extrem hohe Energlekosten für das
Mischen und Verschneiden der Chargen. Weiter ist keine Sicherheit gegeben, Rezepturabweichungen
und für die Einhaltung der für jedes Fell (Gummistrang) individuell richtigen Vulkanisationsdaten
sowie vielfach unzureichende Homogenität der Mischungen auszugleichen. Die Folge
ist u,.a. Gefahr für Leib und Leben durch fehlerhafte und nicht den heutigen Anforderungen
aewachsene Automobil- oder Flugzeugreifen und andere hochbelastete Präzisions-Gummiartikel,
wie sie in den letzten J,ahren häufig auch durch fehlerhafte Gummiqualitäten zu
Flugwesen- und Straßenverkehrskatastrophen geführt haben..
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In der Glasindustrie werden bei den herkömmlichen Verfahren filr die
Glasgemengeaufbereitung branchenübliche diskontinuierliche Gemengeerfassungen und
Mischungen im Chargenansatz auf Kollergang-Mischkombinationen angewendet.
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Pelm Verfahren fr die Herstellung von getrennten Mischungsqualitäten
für z.B. Fernsehschirme schwarz -weiß oder Farb-Fernsehbildröhren werden getrennte
Chargenansätze schon allein aus Gründen verschiedener Rezepte oder Bestandteile
der Additive bevorzugt.
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Die auf dem Markt befindlichen Meßsysteme, z.B. Bandwaagen, haben
keine ausreichende Genauigkeitsgaran-,tie zu bieten. Obgleich der heutige Stand
der Technik bereits auf Genauigkeiten von 0,1 % hinweist, liegt die Genauigkeit
in einer Zeiteinheitih. Beim kontinuierlichen Mischbetrieb müssen aber faktisch
in jeder Sekunde/Zeiteinheit alle Anteile der Gemengeadditive präsent sein. Es handelt
sich hierbei um die gleiche Problematik wie bei dem vorbeschriebenen
Anwendungsfall
Kautschuk oder auch bei Kunststoffmischereibetrieben.
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Bei der Glasindustrie wird aus schmelztechnischen GrUnden entweder
ein Glasrecycling oder Scherbenmaterial zugesetzt. Damit bei dem herkömmlichen Verfahren
eine reproduzierbare Glasqualität si chergestellt wird, müssen die Scherben exakten
Qualität ansprüchen entsprechen, was aber besagt, daß dann, wenn Scherben als Ausschußware
einer Produktion anfallen, diese Ausschußware in der Regel das Resultat eines Gemengefehlers
ist. Es müssen dann umfangreiche Laboruntersuchungen mit aufwendiger Methodik angewendet
werden, so daß zu guter Letzt'lediglich Erfahrungswerte des Gemengemeisters eine
exakt reproduzierbare Qualität sicherstellen.
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PUr die Herstellung von Präzisionsglas für z.B.
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Röntgenröhren oder von modernem Fiberglas-Nachrichtenübertragungskabel
geht man heute bereits auf aufwendige neue Verfahren über, die voraussetzen, daß
die einzelnen, zum Gemenge gehörenden Additive auf- Granuliertellern als Teilchen
aneinandergesintert werden, so daß hierdurch die Problematik der Scherbenzugabe
weitaehend eliminiert wird.
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In Großanlagen wurden in jüngster Zeit auch halbautomatische Spektral-Color-Analysen
angewendet, wobei aber die Umwandlung der Color-Spetralwerte in elektrisch meßbare
WiderständeSpannungswellen oder Frequenzgrößen trotz allem umfangreiche, eher empirisch
anzusehende Korrekturmaßnahmen nach sich ziehen, die einen vollautomatischen, qu,alitätsge,
treuen Betrieb nach dem heutigen Stand nicht gewährleisten.
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In der kunststoffverarbeitenden Industrie wird
folgendermaßen
vorgegangen: Auch hier wird das herkömmliche Aufbereitungsverfahren in der Regel
mit diskontinuierlich arbeitenden Verwienunqen und nachgeschaltetem Chargenmischer
angewendet. Gemengekorrekturen lassen sih bei diesem Chargenbetrieb faktisch nicht
anwenden,, weil bei thermoplastischen Kunststoffen der Sinter-oder Agglomerationsprozeß,
z.B. bei der Herstellung von ,PVC-Weich (auch teilweise bei PVC-Hart), praktisch
keine Zwischenanalysen möglich macht.
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Man versucht zwar, in dem einen oder anderen Fall PrUf- oder Laborsysteme
zur Ermittlung der Dichte in Verbindung von Temperatur und Viskositätsüberwachungsgrößen
usw. einzuschalten, hat aber faktisch immer den Nachteil, daß entweder Mischungen
zu kalt aufFereStat sind, wodurch sich Extrusions- und Plastifizierunqsprobleme
erqeben, oder daß bei kUnstlicher Unterbrechung zum Einleiten anderer Kompensationsgrößen
Uberhitzungsprobleme auftreten, die in der Fachsprach-e als "Verbrenner" bezeichnet
werden.
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Besonders problematisch bei der Kunststoffaufbereikung ist das Einsetzen
von vollautomatischen Einfärb-oder narhgeschalteten Veredlungsprozessen. Bei al]
den vorgenannten Systemen ist es nicht möglich, eine Gemengewertigkeitsprotokollierung
auf das Mischgut direkt aufzutrauen. So ist beim technischen Stand in der Kunststoffaufbereitung,
insbesondere im PVC-Berejchlein zusätzlicher Risikofaktor in den armierungs- oder
viskositäts-beeinflußbaren Füllstoffen zu sehen. Bei PVC-Hart-Aufbereitunglz.B.
für die Kunststoffenster-Herstellung, ist die Einfärbung, insbesondere die Zugabe
von Lichtschutzkomponenten (Bleistabilisatoren usw.) in Verbindung mit den übrigen
Füllstoffen, wie Kreide, Kaolin usw., problematisch. Die Chemie bietet daher compoundierteZuschiagstoffe
an,
um dem Rohstoffveredler bzw. Aufbereitungsbetrieb annähernde Qualitätsgarantien
sicherzustellen.
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Es ist aber aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten, aber auch aus Rezeptur-Geheimhaltungsgründen
kaum möglich, daß der Rohstoffaufbereitungsmarkt für alle nur denkbaren Anwendungsfälle
Compound oder Fertiooranulate anbieten kann.
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Dem Kunststoff-Spritz- oder Extrusionsbetrieb wird wohl mittel- bis
langfristig die Aufbereiung über lassen. Die Einfärbung kann zwar durch empirisch
ermittelte Rezeptqrößen erfolgen, wird aber für einen vollautomatischen Betrieb
zur Herstellung einer reproduzierbaren Farbqualität mit den bisherigen Aufbereitungsverfahren
immer ein Problem bleiben.
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Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein Verfahren zu
entwickeln, mit dem es möglich ist, durch eine laufende Erfassung der Abweichungen
des geforderten physikalischen, chemischen und technologischen Wertebildes prozeßtechnisch
Korrekturen vornehmen zu können, um sowohl bei Halbfertigfabrikaten als auch bei
Endprodukten das vorqegebene Funktionsverhalten sicherzustellen.
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Zur Lösung-dieser Aufgabe wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß
die Abweichungen des geforderten physikalischen, chemischen und technlogischen Wertebildes
des Halbfertigfabrikates oder-Endproduktes einzeln erfaßt werden, danach qespeichert,
in optimale Arbeitsgrößen umoewandelt,'und anschließend mit Hilfe der umgewandelten
optimalen Arbeitsgrößen die Abweichungen durch Korrektur minimiert und/oder gleichzeitig
dem produzierten Flalbfertigfabrikat oder Endprodukt das vorgegebene und das von
diesem abweichende Wertebild als Träger aufprotokolliert werden.
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Die Erfindung und ihre Vorteile sind nachfolgend unter Bezug auf die
Figuren näher erläutert.
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Es zeigen: Figuren l bis 3 eine Anlaqe zur Herstellung von Kautschukmischungen
im herkömmlichen Sinne unter Anwendung der Erfindung, insbesondere (s. Fig. 1) der
Werteprotokollierung hinter dem Plastifizierextruder, der Auslesung (s. Fig. 2)
der Werteprotokolierung vor der Einspeisung in den Aufheizextruder und (5. Fig.
3) eine Werteprotokollierung des Endproduktes, z.B. Rohlaufstreifen für die Herstellung
von Laufdecken für Reifen; Fig. 4 eine Produktionslinie für die Herstellung einer
Gummigrundmischung (Masterbatch); Fig. 5 eine Produktionslinie für die Herstellung
einer Gummifertigmischung (Finalmix); Fig. 6 a das Markieren des Werteprotokolles
an einer unvulkanisierten Reifenkarkasse; Fig. 6 b das Ablesen der Markierungen
aus Fig. 6 a, z.B. zur Bestimmung der Temperatur und Heizzeit beim Vulkanisieren;
Fig. 7 in vergrößerter Darstellung den Bereich der gravimetrischen Zusammenführung
von Plastomeren
in Ballenform (Gummi oder Kautschuk) mit den Füll-
und Zuschlagstoffen; Fig. 8 in vergrößerter Darstellung den Bereich der gravimetrischen
Bereitstellung von Plastomeren in Krel-oder Pulverform (Gummi od. Kautschuk); Fig.
9 eine Prägeprotokollierung über Rollen oder Stößel auf das Halbfertigfabrikat oder
Endprodukt der vorher erfaßten physikalischen, chemischen oder technologischen Werte;
Fig. lO das Aufbringen eines endlosen Protokollträgers, z.B. Tonband- oder Papierstreifen
mit nachgeschaltetem Protokollierkopf (z.B. Hallgenerator zur Magnetisierung) auf
das Halbfertigfabrikat oder Endprodukt der vorher erfaßten physikalischen, chemischen
oder technologischen Werte; Fig. ll das Aufbringen einer Werteprotokolleerung in
unterbrochenen Streifen oder in Wellenform in Farbe auf das Halbfertigfabrikat oder
Endprodukt der vorher erfaßten physikalischen, chemischen oder technologischen Werte;
Fig. 12 das Magnetisieren einer gemäß Fig. 11 auf das Endprodukt oder, Fertigprodukt
anstelle des Farbbandes aufgebrachten, magnetisierbaren Material spur;
Fig.
13 eine Ergänzung zu Fig. 9, wobei eine Prägeprotokollierung in.
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unterschiedlichen Rillentiefen erfolgt; Fig. 14 einen Längsschnitt
eines protokollierten Halb- oder Fertigfabrikates mit unterschiedlichen Tiefenerstreckungen,
Längenerstreckungen und Unterbrechungen; Figuren 15 bis 20 Auslesesysteme der in
den Figuren 9 bis 14 gezeigten Protokolliersysteme; Fig. 21 die Fig. 14 im Zusammenhang
mit einer Auslesung der auf das Halb-oder Fertigfabrikat aufgebrachten Prägeprotokollierung;
,Figuren 22 und 23 die Anwendung der Erfindung bei der Massenaufbereitung von Kunststoff-,
Papier- oder Kartonagengrundstoffen; Figuren 24 und 25 die Anwendung der Erfindung
bei der Aufbereitung von Glas- oder Feinkeramik-Grundstoffen.
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Nach Fiq. 1 - Stufe 1 - MB (Masterbatch) kann bereits in. Anwendung
des alten Verfahrens und bei Verwendung eines Chargenmischers 1 mit nachgeschaltetem,
kontinuierlichen Schnecken-Plastifizierer 2 eine Granulierung bzw. Pelletierung
erfolgen.
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Extrudier-Pelletizer 4 mit Schneidkopf 5 und nachgeschaltetem Kühlaggregat
6 übergibt die weitgehend
heruntergekühlten Pellets über einen
Förderer 7 in eine Zwischenlagerung 8.
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Die Zwischenlagerung 8 ist so ausgebildet, daß die mittels Trennmittel
z.B. einer Kaolin-- oder Årosil-Kaschierung versehenen Pellets chargenmäßig in unterschiedlichen
Zellen bevorzugt 9, 10, 11, 12 (hier im Bild nicht dargestellt) mit kontinuierlich
arbeitenden Drehrohr-oder Taumelmischern eingelagert werden, um das nachträgliche
Aneinandersintern oder -kleben der Pellets zu vermeiden.
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Zur Umwandlung des ursprünglich kontinuierlichen Charqenkneterbetriebes
des Innenmischers 1 wird durch die Nachschaltung.des Pelletizers 2 - 6 bereits ein
nahezu kontinuierlicher Produktausstoß erreicht, der jedoch durch die Zwischenlagerung
in mehrere Zwischenchargen-Bevorratungssysteme 9 - 12 parallel bei Bedarf entnommen
wird, so daß hierdurch faktisch eine Qualitätsverschneidung unterschiedlicher Gewichts-
oder Rohstoffqualitätsschwankungen erfolgt.
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Die Masterbatch-Produktion endet theoretisch nach der Produktion der
Pellets- oder Kautschukfelle.
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Die Stufe 2 -FM = Finalmix- (Fig. 1) beginnt (hier im Bild dargestellt)
wieder nach zwar modernem, aber jetzt faktisch schon altem Stand der Technik mit
e,iner diskontinuierlichen oder kontinuierlichen Charaenerfassung der Elastomere
bzw. Kautschukpellets und der gravimetrischen Erfassung der Kautschuk-Zuschlaghilfsstoffe
über Bevorratung der Rohstoffe 13 und den nachgeschalteten Dosier- und Verwiegeeinrichtungen
14, 15 für mehrere Komponenten.
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Ein Plastifizierextruder 16 in ähnlicher Bauart wie bei Stufe l homogenisiert
und plastifiziert die
Ingredienzien bis zum Rolledei 17 (Rollspritzkopf),
der dem Zwecke einer endlosen Fell- oder Strangbildunq dient.
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Am Ausgang des Kautschuk-Fertigproduktes (Finalmix) befindet sich
der Werteprotokollgeber 19. Das extrudierte und durch die Aufbereitungsknet- und
Friktionsenergie aufgeheizte Fell 18 wird dann selbsttätig in eine Fell-Kühlanlage
mit Wigwag-Stapel- oder Plattenschneidanlaqe, bezeichnet "Batch-off-Anlage" 18 a
überführt zwecks direkten Transports o,der über Paletten 21 (Zwischenlager) mittels
eines hier im Bild dargestellten Hubstaplers 20 befördert.
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Die Weiterverarbeitung der Finalmix-Endlosfelle 18 (s. Fig. 2), wie
dargestellt in Wigwag-Form auf Paletten 21 gestapelt, erfolgt gemäß der Erfindung
durch Einleitunq der Fellbahn auf eine kontinuierliche, Wiegeeinrichtung 22, die
lediglich dem Zwecke einer Ausbeute oder Verarbeitungs-Gewichtskontrolle dient,
über den Auslesekopf 23, der dem Aufheizextruder eine Aussage Werden Rohstoff-Qualitäts-Istzustand
anhietet.
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Die Einführung der Textil- oder Stahlcordwaren, hier dargestellt durch
Bobinen 24 und 25, über einen Reck- und Aufheiztunnel 26 und Zusammenführungdes
aufgeheizten und auf eine festgelegte Breiten-und Dickenquerschnitts-Dimensionierung
erfolgt im Kalander 27.
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Die ietzt entstandene Textil- oder Stahlc-ord-Kautschukverbindung
28 wird wiederum gemäß der Erfindung über Protokolliergeber 29 werteprotokolliert,
so daß hiernach der Kühl- und N,achbehandlungstunnel~30 je nach Bedarf einer erneuten
Werteprotokollirung über Protokollierer 31 eine endgültige
Aussage
über die Kalandrierware hat.
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Der Zwischentransport und die Überführunq des kontinuierlich laufenden
Kalandermaterialswerden'z.-B.
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über eine Tanzerroliengruppe 32, über einen automatischen oder halbautomatischen
Wechselwlckler 33 geführt, so daß das fertig kalandrierte Textil- oder Stahlcordmaterial
für den Weiterverarbeitungsprozeß, z.B. zu Auto-, Flugzeug- oder sonstigen Fahrzeugreifen,
bereitsteht.
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Fig. 3 zeigt die Stufe 3 -Konfektionieren.
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Hier werden von der Ausstoßstelle der Stufe 2 Finalmix-Paletten 21
mit Wigwag-Stapelung (hier dargestellt) z.B. Hubstaper 20 vor die Aufheiz- und Profilstrang-Extruder
36, 37 gestellt. Die doppelten Transportband-Serviceeinrichtungen 34, 35 dienen
dem Zwecke des Palettenwechsels zur ÜberbrUckung des diskontinuierlichen Bereitstellens
der Wigwag-Stapel 21 zu einem kontinuierlichen Beschickungsprozeß der Extruder 36,37.
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Die Extrusion z.B. der Laufdeckenprofile zeigt vor oder nach der Check-Weigher-Einrichtung
38 zum Zwecke einer,Massenbestimmung, bezogen auf einen rechnerisch ermittelten
Umfangswert der unterschiedlichsten Umfangslängen der zu produzierenden Rohlaufstreifen
39 für die Reifenkarkassen. Unmittelbar nach der Extrusion, z.B. der Rohlaufstreifen
39 oder anderer Extrud'ate, wird die Werteprotokollierung 39 a für die -Deklarierung
des End-Rohstoffhalbzeuges durchgeführt.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Anwendung einer
Werteprotokollierung im rein kont inuierl ichen Verfahren. (Ausführungsbeispiel
eines vollkommen kontinuierlichen Gummiaufbereitungsverfahrens - Figuren 4 bis 8
-).
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Figur 4 zeigt die Linie zur Herstellung von Masterbatch
MB.
Die Bevorratung der z.B. zu einer Kautschukmischung gehörenden Additive erfolgt
in den Vorlage- oder Vorratsbehältern 40 (A - F).
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Unterhalb der Behälteraustrags und -auslaufvorrichtungen 41 befinden
sich die Schnecken-Dosieraggregate 42.
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Die Zusammenführung und Gewichtserfassung der Produkte erfolgt beispielsweise
über jeweils zwei Dosiereinheiten unter Nachschaltung von Kleinschritt-Verwiegeein,richtungen
43 bis 45-. In der Linie MB sind drei Zweikomponenten-Kleinschrittverwiegeeinrichtungen'43,
44, 45 dargestellt, die in der Lage sind, in einem fest zugeordneten Zwangsentleerrythmus
intervallmäßig kleine Portionsgrößen, z.B. 100 g bis 2000 g oder je nach Auslegung
der Kapazität und Rezeptur 1000 g bis 2000 g, aravimetrisch zu erfassen und in einzelnen
oder parallelen Entleerungsschritten in einen Trocken-Homoenisierungsmischer 4h
abzuwerfen.
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Der wesentliche Grundgedanke der Erfindung ist, daß die Abweichung
der Istgewichtsgröße von der voroeoebenen Sollgewichtsgröße einzeln oder deren Abweichung
ermittelt aus beispielsweise zwei, fünf oder zehn Wägungen in den folgenden gleichen
Wa.ge- oder Meßschritten in Richtung Nullwert-Abweichung kompensiert, d.h. daß wenn
z,B. das Resultat des ersten Wägeprozesses (in Einzelwägung oder ermittelt aus z.B.
zehn Wägungen) eine Unterschreitung von z.B. 10 g gegenüber dem vorqegebenen Sollgewicht
ergibt, sich dann die folgende Mengengröße pro Einzelwägung oder im Resultat mehrere
nacheinander folgende Wägungen einer parallelen Meßeinheit um diese 10 g vergrößern.
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Hierdurch wird gemäß des Neuheitsgedankens erreich-t, daß die Mengenabweichungstoleranzen
sich bis zum Nullfehler einstellen läßt.
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Die in den Figuren 4 bis G und~7 bis 8 dargestellte Misch- und Homogenisierungseinrichtung
46 sollte vorzugsweise möglichst in kleiner Volumengröße gewahlt,werden, damit die
Püfferverweilzeit in diesem' Homogenisierungsmischer 46 nur so groß bemessen ist,
daß eine Nachhomogenisierung der einzelnen diskontinuierlich hereingesebenen Gemengegrößen
oder -schritte ausreichend gegeben ist.
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Dieser zwischengeschaltete Homogenisierungsmischer 46 kann gemäß dem
Erfindungsgedanken kontinuierlich austraten, indem die Austragsleistung, z.B. über
dem Requlierschiebergiied 47, mit der Ausstoßleistunq des nachgeschalteten Fütterschneckenmischers
48 konform ist oder aber im reinen diskontinuierlichen Chargenbetrieb gefahren wird,
wenn der nachgeschaltete Fütterschneckenmischer 48 eine Puffer- und Verweilgröße
entsprechend der Belade- und Entladezeit des'vorgeschalteten Konus des Homogenisierungsmischers
46 aufweist.
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Der Fütterschneckenmischer 48 steht auf einer (hier dargestellten)
elektronischen Waage mit Meß- und Sollwertkompensator 49 und ist in der Lage, in
Form einer Differenz- oder Differentialwaage eine Gemengegröße pro Zeiteinheit auszustoßen.
Diese Ausstoßleistung pro Zeiteinheit ist in Abhängigkeit der Massenflußgeschwindigkeit
(gravimetrisch pro Zeiteinheit) geschaltet. Plastomere, Natur- oder Kunstkautschukelastomere
werden entweder über eine diskontinuierliche Las.tnehmerbandwaage in Blockform 51
mit ihren Wäqemeßzellen 50 und dem dazugehörigen, Wägemeßkompensator 50 a pro Gewichtsgröße
pro Zeiteinheit und über das Bereitstellungsband 52 aufgegeben oder in Form von
Pellets, Krümel oder bevorzugt in Pulverkautschukform über die Behälter 53 bevorratet
und über die Austragsvorrichtunqen
54 sowle Dosieraggregate 54
a auf die hier dargestellte, Zweikomponenten-Kleinschrittverwiegeanlage 55 bzw.
Differentlalwaage beaufschlagt.
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Gemäß der Erfindung wird das Plastomer- oder Elastomermaterial über
einen horizontal oder vertikal angeordneten Stopf- oder Strainerextruder 56 vorplastifiziert.
Dieser Stopfextruder steht auf einer mechanischen oder elektro-mechanischen Wägemeßbrücke
57 mit ewichtsanzeiqe und Sollwertkompensator 58. Dieser z.B. Stift- oder Schnecken-(Shearmix-)
Extruder 56 kann gemäß des Erfindungsgedankens so ausgebildet sein, daß hierin auch
eine Eindüsuna der Weichmacherkomponenten über gravimetrische Portionserfassung
und eine nachgeschaltete volumetrische Hochdruckpumpe 58 oder rein volumetrisch,
z.B. über bevorzugte Dosierpumpen oder Ovalradzähler, oder wie in Fig. 7 unter 59
dargestellt, Drehkolben- oder Doppelspindelpumpe erfolgt.
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Ein Rollerdei oder Profilspritzkopf 60 bringt den vormastizierten
und vorplastifizierten Strang 61 vorzugsweise in eine aufgeschlitzte Rohrform (omegaförmig>oder
in ein Endlosbandprofil, welches mittels Rollen 62 bis 65 dieses Band in eine wannen-
oder spulenförmige oder wie vorbenannt in eine omegaförmige Hoh]körper-Querschnittsform
61 umwandelt.
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Das Mengenverhältnis der kontinuierlichen Mengenflüsse der Plastomere
oder Elastomere und die Summe aller zum Masterbat(h gehörenden FUll- oder Zuschlagstoffkompatenten,
hier-unter verstanden Ruße, Kaolin, Ärosil oder dergleichen, wird ein reproduzierbares
Mengenverhältnis.
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Durch die Sicherstellung einer gravimetrisch fest erfaßten Größe aller
Additive in einer nicht mehr sich
entmischenden kompakten Form
eines zugerollten oder verschlossenen Strangpaketes 67 ist gewährleistet, daß in
dem nachoeschalteten, hier im Bild dargestellten Plastifizierextruder 68 selbst
im kleinsten Extrudierteilschnitt, z.B. 10 mm, alle für das Rezept erforderlichen
Gemengepartikel oder -teilchen enthalten sind.
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Durch die Anwendung der Erfindung kann die Extruderlänge wesentlich
herabgesetzt werden, wodurch sich preisliche und technologische Vorteile ergeben
und auch die Knetenergie-Scherkräfte weniger in eine Wärmeenergie umgewandelt werden.
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Ein zusätzlicher Vorteil ist, daß dieser Extruder 68 im wesentlichen
nur eine Kompaktier- und Homoqenisierungs aufgabe hat, wodurch sich das Knet- und
Extrudierwerkzeug formtechnisch einfacher gestalten läßt, so daß neben dem fertigungstechnischen
und wirtschaftlichen Vorteil gleichzeitig auch die Oberflächen-Abrieb-Verschleißeigenschaften,
insbesondere bei abrasiven, stark mit Ruß gefüllten Mischungen miniert werden.
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Ein wesentlicher Vorteil ist die Ummantelung der Zuschlagkomponenten
durch den Plastomermantel 57. Hierdurch kommen die teilweise sehr abrasiven Zuschlaqstoffe
nicht mehr mit den Einzussteilen des Extruders in Berührung. Dadurch wird der Verschleiß
minimiert.
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Insgesamt gesehen sinkt die erforderlich,e Antriebsleistung durch
die Verkürzung des Extruder, durch die wesentlich geringere Knet- und Scherenergie
und durch die nicht mehr unmittelbare Berührung der abrasiven Zuschlagstoffe mit
wesentlichen Extruderteilen.
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Nach der Fllextrusion erfolgt die Endlosprotokollierung
des
Masterbatchstranges. Die unterschiedlichsten Anwendungsformen der Protokollierung
sind in den Figuren 9 bis 14 später näher beschrieben.
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Mit der Protokolliereinrichtung ist eine kontinuierlich arbeitende
Ausbeutekontrollwaage 70 kombiniert. Es besteht auch die Möglichkeit, diese Waage
70 hinter der Protokollierung 69 einzusetzen. Gemäß der Erfindung dient die Waage
70 entweder zur qravimetrischen Erfassung der Ausstoßleistung des Masterbatch-Extruders,
kann aber auch bei der Extrusion eines Halbzeugprofilstranges, z.B. für eine Gummi-Schaumstoff-Extrusion
als Wertmesser der Dichte fungieren und somit eine Aussage für eine zusätzliche
Istwert-Protokollierung als Kenndatenverfassung oder auch zur Bestimmung von Wertigkeitsparametern
filr einen Weiterverarbeitungsprozeß machen.
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Mit diesem für die Gummi- oder Kautschukaufbereitungstechnik notwendigen
Verfahren ist die Masterbatch-Aufbereitungslinie abgeschlossen. Es könnte am Ende
der Protokolliereinricht,unq eine Batch-off-Anlage, d.h.
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@ell-, Kiihl- Shneideinrichtung mit z.B. einer Wiqwag-@@apeleinrichtung
<len kon inti!eri eichen Eertigungsprozeß der Masterbatch-(Grund-)mischung abschließen.
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Gemäß Figur 6 -Konfektionieren- kann dann eine diskontinuierlich -bereitgestellte
Teilportion, z.Bf über Transportpaletten 71 mit Wigwag-Stapelware, über eine entsprechende
Beschickungseinrichtung die Textil- oder Stahlcord-Ware aufkaschiert oder kalandriert
werden.
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Dieser Prozeß ist in Figur 6 nicht näher beschrieben, hingegen zum
Zwecke einer vereinfachten Darstellung aemXn des Erfindungsgedankens eine an dieser
Position eingesetzte Lastnehmerbandwaage 72, deren gravimetri sche Aussage in Kombination
mit dem aufzuprotokollierenden Werteparameter anderer physikalischer und auch chemischer
Qualitätswerte Figuren 9 bis 14 dargestellt
ist.
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Eine automatische Auslesung, z.B. über Reflexionslichtschranke 74
(Fig., 16) oder Fernsehkamera 75 oder eine permanent magnetische Hallgeneratoren-Auslesung,
ist später unter differenzierter Beschreibung der unterschiedlichsten Protokolliermöglichkeiten
näher erläutert.
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Ein wesentliches Merkmal dieser Erfindung ist die Erreichung eines
vollkommenen, vollautomatischen und kontinuierlichen Aufbereitungsprozesses, wonach
die Abweichungen des geforderten physikalischen, chemischen und technologischen
Wertebildes des Halbfertigfabrikates oder Endproduktes einzeln erfaßt und in optimalen
Arbeitsgrößen umqewandelt werden und anschließend mit Hilfe der umoewandelten, optimalen
Arbeitsgrößen die Abweichungen im Wertebild der festen und flüssigen Rohstoffe durch
Korrektur minimiert und/oder,cleichzeitiq dem produzierten Halbfertigfabrikat oder
Endprodukt das vorgegebene und das von diesem abweichende Wertebild als Träger aufprotokolliert
werden, so daß hiernach gemäß 79, 7S, 77 mit Pfeillinie versehener Zeitverlust des
Rohstoff-Halbzeuqes, hier verstanden Masterbatch-Mischung, mit Transportband oder
sonstigen Stetigfördersystemen 78 und/oder unmittelbar hinter der Waaoe 72 oder
vorzugsweise unter Zwischenschaltung einer Fell-Kiihleinrichtung in den Stopf- oder
Fütterextruder, der gemäß Figur 5 dargestellten Finalmix-Linie eingespeist wird.
Gemäß dem Erfindungsge,danken soll unmittelbar vor der Einspeisunq z.B. der Füttervorrichtung
gemäß 79, die Auslesung 80 entsprechend den Alternativen in den Figuren 15 bis 21
der Werteprotokollierung erfolgen. In den Figuren 20 bis 15 sind Auslesevorrichtungen
einer Prägeprotokollierung 18, 19, 20-und eine photoelektrische Anlage oder Fernsehkamera
zur Auslesung einer optisch erkennbaren Strich- oder Weilenlinien-Protokollierung
dargestellt.
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Das Aufbereitungsverfahren der gemäß Figur 5 dargestellten Fina)mix-Linie
ist stark identisch mit der vorbeschriebenen Masterbatch-Linie (Fig. 4). Ein wesentlicher
Unterschied ist entgegen den unter 40, 51, 52 (A - H) beschriebenen Grund- oder
Füllstoffkomponenten die unter 28 (k - q) dargestellten Kautschuk-Hilfschemikalienj
die im praktischen Anwendungsfall Schwefel und Beschleuniger darstellen, darüber
hinaus aber auch identische Zuschlagadditive, wie sie unter A - H bezeichnet sind,
die sich aber im wesent]'ichen auf wirkstoffintensive Rohstoffe beschränken, die
bei einer Gemengenachbesserungskorrektur auf der Masterbatch-Linie (Fig. 4)entscheidend
für eine Qualitätsoptimierung sind. Der Erfindungsgedanke setzt voraus, dan selbstverständlich
nur erkannte, protokollierte und ausgelesene Gemengeunterdeckungen durch zusätzliches
Einwiegen nachgebessert werden können.
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Hierdurch wird selbstverständlich die Erfassung der Masterbatch-Gemengegrößen
eher in Unterdeckung dieser aemenqeintensiven Zuschlagstoffe gefahren und ein gesteuert.
Gemäß dem Erfindungsgedanken erfolgt die Auswiegung der Zuschlagkomponenten analog
der Masterbatch-Aufbereituna über eine Kleinschrittverwiegung 83 bis 85 und einer
Soll-Istwert-Korrektur durch die Toleranzsteuer-Überwachung.
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Die Verschneidung der feinkörnigen Zuschlagkomponenten erfolgt ueber
einen Homogenisierungsmischer 86, der aurh vie bei Masterbatch im diskontinuierlichen
oder auch im kontinuierlichen Betrieb gefahren werden kann.
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Die Misch- und Speiseschnecke 87 steht auf einer Differenz- oder Differentialwaage
88,- 89, gleichfalls der Plastifizierungsextruder 90 mit den Merkmalen, wie bei
Masterbatch nähe-r beschrieben, wonach ein Halbrohr oder omegaförmiger Schlauch
91 extrudiert wird, der in Form einer gefüllten Wurst 91 in einem reproduzierbaren
Gemengeverhältnis
von Zuschlägen zu Plastomer- und Elastomermasse steuerbar ist.
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Der Homogenisier- oder Strangextruder 93 ist in der Lage, entweder
ein vulkanisierfähiges Endprodukt zu strainen oder, wie in Figur 5 dargestellt,
die vulkanisationsfähige Strang- oder Plattenmasse über eine Fell-, Kühl- oder Schneidanlaqe
(Batch-off-Anlage) 94 durch Nachschalten einer Wigwag-Stapeleinrichtung 95 auf Transportpaletten
71 zu beladen. Nach der Fell-oder Strangextrusion erfolgt erneut eine Werteprotokollierung
97, 98 entsprechend den Figuren 9 bis 14 oder auch gemäß dem Erfindungsgedanken
wird an dieser Stelle eine Werteprotokollierung und/oder eine -auslesevorrichtung
eingesetzt, wobei die Werteparameter entweder bei Protokollieren in den Speicher
bzw. auf Diskette oder Floppdisk ilbernommen und konserviert werden bzw. beim Ausleseprozeß
die Simpel- oder Primitivprotokollierung auf die Remember-Kennwerte des Speichers
eingehen, wodurch dann das gesamte Werteparameter filr den Welterverarbeitungsprozeß
der Kautschukmischungen verwendet werden.
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Figur 6a zeigt in 97 a die Protokollierung einer Reifenkarkasse vor
dem Vulkanisationsvorgang und Fig. 6b in 98 a eine photoelektrische oder mittels
Fernsehkamera oder dergleichen angewendete Auslegung der Protokollierung, wonach
sich die Vulkanis,ationstemperaturen und Heizzeiten usw. ermitteln lassen (s. auch
Figuren 15 bis 21).
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Die Protokollierchiffre kann auch an der Innenseite der Reifenkarkasse
angebracht werden, wonach z.B. der Refenhersteller bei evtl. späteren Reklamationen
den zumindest Gemenge oder sonstigen Wertigkeitsparameternachweis labormäßig rekonstruieren
kann, wodurch
sich gemäß eines wesentlichen Grundgedankens der
Erfindung bei evtl. Straßen- oder Luftfahrtunfällen rechtlich glaubhafte Indizienbeweise
anhand des positiven oder negativen Qualitätszustandes erbringen lassen.
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Gemäß inem weiteren Erfindungsgedanken nach den Figuren 22 und 23,
z.B. einer thermoplastischen Kunststoffaufberei-tung, werden die Additive eines
Gemenges in den Vorlagebehältern A 1 bis G 1 99 analog dem Kautschukaufbereitungsverfahren
mit nachgeschalteten Dosier-' 100 und Kleinschrittverwiegungen 101 bereitoestellt
und über einen nachträglichen Kompakt-Homogeni sierungsmischer 103 verteilt. Bei
exakter Gemengekorrektur und Erkennung der Soll-Ist-Abweichungen sowie andersartiger,
für den Aufbereitungsprozeß wichtiger Parameter kann mittels der Prozeßrechnertechnik
(Fig. 23) der Einfärbeprozeß eines Gemenges, z.B. zu einer braunen oder andersfarbiqen
Fenster-Hohlprofilmasse 104 oder Extrusion, vollautomatisch eingestellt werden.
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Darüber hinaus trägt der Erfindungsgedanke auch eine Prägeart oder
andere, später näher beschriebene Protokollierungsart für eine Strangextrusion,
wonach sich der Folgeverarbeitungsprozeß auf die Werteparameter, z.B.
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einer Polysterol- oder PVC-Tiefzieh-Plattenware, aufprägen. Gemäß
dem Erfindungsgedanken ist ein Farbfernsehkamera 105 zur licht- oder photoelektrischen
Aufnahme des Pigmentbildes dargestellt. Eine in der Zeichnung nicht dargestellte
Spektralcolor-Analyse läßt gleichzeitig die evtl. schwankende, aber an der Pigmentierung
beteiligte Füllstoffgröße, z.B. Kreide, mit ins rechnerische Kalkül einbeziehen,
-so daß gemäß dem Erfindungsgedanken reproduzierbare Farbqualitätswerte erreichbar
sind.
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Eine Werte'protokollierung eines Fertigextrudates gewinnt z.B. dann
an Bedeutung, wenn die Kunststoffextrudate,
z.B. für Kabel, eine
laufende Werteprotokollierung, z.B. für eine Isolationswertaussage, ferner für eine
reproduzierbare Farbwertkontrolle, benötigen.
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Den hierfür erforderlichen elektrischen oder elektronischen Steuer-,
Regel- und Computeraufwand zeigt Fig. 23. Für die Erfassung der Spektralcolorwerte
dient die Farbfernsehkamera 105. lOh zeigt einen Multiplayer mit der Meß- und Regeltechnik
als Umwandler der Spektralcolorwerte, z.B. in elektrisch meßbare Wellen, Spannungs-,
Widerstands- oder Frequenzgrößen. 107 zeigt das Interface. 108 zeigt das symbolisch
dargestellte Softwarepaket für den Computer 109 als Prozeßrechner mit angeschlossenem
Teletyp 109 a, d.h. Programm- oder Protokollschreiber. 110 zeigt die Logiksteuerung
der Elektrowaagen. 111 zeigt die allgemeinen Schaltsteuerwerte mit Blindschaltbild
zur optischen Überwachung des gesamten Verfahrensablaufs mit der evtl. Handdrucktastensteuerung,
die im Störungsfall des vollautomatischen Betriebes durch manuelle Bedienung einspringen
kann. t12 zeigt die elektrische Leistunqssteuerung für alle Stellglieder und motorische
Antriebe.
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Die Figuren 24 bis 25 zeigen die Kombination von zwei Glasaufbereitungslinien,
wo z.B. das Scherben- bder Recyclingmaterial der Linie I 113 für z.B. d.ie Herstellung
von schwarz-weiß-Fernsehschirmen oder -röhren auf die Linie II 114 für die Herstellung
von z.B.
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Farbfernsehschirmen oder sonstigem Präzisionsglas verwendet wird.
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Gemäß dem Erfindungsgedanken des neuen Verfahrens werden die einzelnen
Glasgemengefraktionen, hier dargestellt in den Bevorratungsbehältern I - VIII 115,
in der Form herausgebildet, daß die Vorratsbehä-lter, z,BP je Produktauslauf 116
und damit verbundene Austrags-und Dosiersysteme 116 a tragen. Es ist hierdurch dargestellt,
daß
alle oder einzelne am Rezept beteiligte Produkte parallel oder nacheinander auf
die Kleinschritt-Verwiegeeinrichtungen 116 bis 118 der LinienI 113 und II 114 bzw.
umgekehrt dosiert und verarbeitet werden können. Die in den Figuren 24 und 25 dargestellte
Verfahrenstechnik kann als Ein- oder Zweistufen- (Dosier-und Schmelz-) bzw. Aufbereitsungs-Verfahren
angesehen werden, wobei in der Linie I 113 z.B. das Recycling-, Sherben- oder Frittenmaterial
hergestellt wird, und analog der Verfahrenstechnik Kautschuk, Kunststoff und Papier
und dergl. zu einer Werteprotokollierung gebracht werden. Bei dem Weiterverarbeitungsprozeß
auf der Linie II 114 wird nach erfolgter Auslesung die Kompensation der Schlagkomponenten
,für eine reproduzierbare Qualität zur Präzision einer Mischung für z.B.
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die Herstellung einer Farbfernseh-Bildröhre oder sonsteges Präzisionsglas
fUr z.B. Röntgenröhren oder sogar für die Herstellung von Fiberglaskabeln für die
moderne Nachrichten- oder Fernsehübertraeungstechnik durch Automatisation erreicht.
Im wesentlichen ist jedoch die Verfahrenstechnik nach den Figuren 24 und 25, wie
erwähnt für Linie II, zur Herstellung von schwarzweiß und die Linie II zur Herstellung
von Farbfernsehschirmen entwickelt worden. Zurückkommend auf die Beschreibung gemäß
dem Gegenstand der Erfindung Linie I: Liefern den Dosieraggregaten 116 die geförderten
Produkte aus den drei kleinen Schrittverwiege-Einrichtungen 1.1F bis 118, wobei
zwei dieser Einrichtungen 16 und 17, z.B. für die Portionserfassung von Pottasche,
Soda, Quarzsand und eine Verwiegeeinrichtuno 118, z.B. zur Erfassung der Additive,
Bariumkarbonat IV und Feldspat V dienen. Die Kleinschrittverwiequng 116 bis 118
erfolgt analog, wie diese im Bereich Kautschuk umfangreich beschrieben ist. Das
gleiche gilt für den Folge-Homooenisierungsmischer 120 (132), der das Produkt in
eine kontinuierliche oder
diskontinuierlich arbeitende Schütt-
oder Differenz-bzw. Differentialwaage 127 über Dosier-Schwingförder rohr 126 übergibt.
Die Speisung erfolgt direkt in die Schmelzwanne 122.
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Die von der Formpresse 123 und dem nachgeschalteten Brecher 12ffreiwerdenden
Scherben oder Recyclingmaterialien werden mittels eines Förderers 125 (hier als
Elevator oder auch als Kübelaufzug darsestellt) über hoben und auf die Dosierrinne
126 vorgegeben' so daß die Scherbenwaaae 127 im dis- oder kontinuierlichen Verfahren
das Mischungsverhältnis zwischen neuen Glasgemenge-Zuschlagfraktionen und dem Recyclingmaterial
sicherstellt.
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Eine temperaturgeschützte Farbfernseh-Kamera 128 beobachtet den Spektralcolorwert
der Schmelze und ist in der Lage, wie Figuren 24 und 25 zeigen' die Spektralcolorwerte
über das Multiplayer 106, das Interface 107 durch das Softwareproqramm 108 über
den Computer 109 (Prozeßrechner) mit seinem Speicher und einem Protokoll über Teletype
als automatisch ausgeschriebenes Listino zur Systemüberwachung eine Soll-Istwert--Kompensation
des Gemenges sicherzustellen.
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Die Aufgabe der Wägeelektronik über dem Schrank mit.
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den Wäqeanzeice- und Sollwertkompensatoren 110, die Überwachung des
gesamten Systems erfolgt an der Steuerwarte 111, woran gleichzeitig bei Ausfall
einer Automatik das System von Hand qefahren-werden kann.
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Die Leistunqssteuerung ist mit 112 dargestellt. .Linie II 114 ist
absolut identisch mit Linie I.
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Die Dosierungen 116 arbeiten auf die zwei Dreikompo nentenwaaaen 129
bis 131S z.B. für Betholit, Bleimennige, Puder uswvs und eine zusätzliche Zweikompo
nentenwaage
für z.B. eine Arsenikpuder-Komponente usw.
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Die Homogenisierung der Schüttgutkomponenten erfolgt über Mischer
132 und wird analog wie bei Linie I auf die Zuschlagkomponentenwaage 133 in die
Wanne geführt.
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Das. Recycling-Scherbenmaterial, von einem Brecher oder im Chargen-Kübeltransport
bereitgestellt, über die Menge oder Ausbeute-Kontrollwaaqen Linie I oder desgleichen
der Waage 137 der Linie II auf einen Stetigförderer, Kübeltransport 135 und dergleichen
geführt und eine Transportlinie von der Linie II z.B. für Farbfernsehbildschirme
auf die Linie I ist gleichfalls Gegenstand der Erfindung, aber in Figur 14 nicht
mehr dargestellt. Der Gegenstand der Erfindung besteht hauptsächlich auch aus der
verschiedenen Methan dik der Istwert-Protokollierung eines Stranges unterschiedlicher
Werkstoffet wie z.B. Kautschuk, Halb-oder Fertigprodukt, Thermoplaste, Glas, Papier.
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Figur 9 zelgt elne Präqeprotokollierung, bei welcher mittels pneumatischer,
hydraulischer oder elektrischer Hub- oder Stellglieder 135 Rollen oder Stößel 139,
Hebel 140 sich in das Extrudat des Preß- oder Kalandrierproduktes 141 einrollen
bzw. eindrücken. Die Signier spuren können in Form einer in Rollen oder Bahnen 142
hinterlassenen Ho-,Tief- oder Mitteltiefeinprä nuno erfolgen, wie Figur 14 zeigt,
oder auch in Form von hinterlassenen Nocken 143 oder Schwingungs-Schlangen]inien
ähnlich einer Schallplatten-Scheiben-Vorrichtung erfolgen.
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Flaur -10 zeigt eine Protokollierung über z.B. das Aufrollen eines
Ton- oder Magnetophonbanes 114, welches so lange selbst haftend mit dem zu protokollierenden
Werkstoff verbunden ist, bis der Weiterverarbeituflgs prozeß dieses Codiermaterial
wieder entfernt.
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Es versteht sich, daß auch Codierwerkstoffe mit nahezu identischer
Qualität wie das Extrudat Verwendung finden können, die dann im Weiterverarbeitungspro
zeß so verteilt und spurenfrei eingemischt werden können.
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Figur 11 zeigt eine Strlch-Auftragsvorrichtung, die im Grundverfahren
wie ein Leimwerk 145 in der Cartonagenindustrie arbeitet. Ein pneumatisches, hydraulisches
oder elektrisches Stellglied 146 ist in der Lage, z.B. eine Codierschrift ähnlich
einer Morseschrift 147 auf das zu codierende Material aufzutragen.
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144 zeigt eine Wellenlinie, deren Aussage der Rillenhöhen, Abstände
und Frequenzschritte, eine Aussage über das Werteprotokoll des jeweiligen Teilstückes
hat.
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Es ist auch möglich, anstelle der farblichen Hell- oder Dunkelschriftdeklarierung
mit Hilfe der Auftragsvorrichtung ein Manganstaub-Gemisch in Teilstücken oder auch
endlos aufzurollen oder aufzudrücken,. so daß wie Figur 11, zeigt, eine permanent
magnetische Aufladung dieses magnetisierfähigen Codierstreifens ermöglicht wird.
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Figur 13 zeigt eine Ausführungsform der Prägeprotokollierung mit der
Ansteuerung der unterschiedlichsten Signaltiefen, wobei das Stellglied 148 die.grundsätzliche
Eindrück- oder Einfahrbewegung ausführt, und das Stellglied 149 einen Mittelanschlagwert
darstellt, wenn z.B. die Signaltiefe 142 eine andere Informationsaussage verlangt.
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Figur 19 zeigt die Abroll- oder Lesevorrichtung für eine Prägeprotokollierung,
wobei das Gelenkteil 150 in der Lage ist, eine Wellenlinie durch evtl. nachträgliche
Verformung
des Zertifikates nachzufahren oder auch, daß diese Wellenlinie durch horizontales
Verändern Signalaussaqen 151 haben kann, sofern eine Wellenprågeprot-okollierung
angewendet wird.
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Figur 17 zeigt einen elektromagnetischen Ablesekopf, ähnlich wie beim
Hallgenerator eines Tonbandgerätes.
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Figur 16 zeigt eine photoelektrische Selenzelle und -lampe, wirksame
Auslesevorrichtung 152 einer z.B.
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morseschriftähnlichen Strichprotokollierung, die auch eine Fernsehkameraübertragung
optisch darstellen kann.
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Figur 15 zeigt eine Auslesevorrichtung 153 in Kombination mit einer
permanent magnetischen, in Verbindung mit einer vorübergehenden schwachen isotopen-oder
radioaktiven Bestrahlung, die nach Intensität und horizontalem Streuwinkelunterschied
gleichfalls Protokollierungsaussagen hat.
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Die Figuren 20 und 22 zeigen ein Schema einer evtl.
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Spurencodierung, bezoaen auf die Auslesemöglichkeit, wobei 1.54 bis
154,1 die Signaltiefe, 155 die Signallänge, 156 die komplette Dicke des Halb- oder
Fertig-Rohstoffstranges oder Plattenmaterials und 157 die Signalpause darstellen.