DE3043361A1 - Spanabhebende werkzeugmaschine - Google Patents

Spanabhebende werkzeugmaschine

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DE3043361A1 DE19803043361 DE3043361A DE3043361A1 DE 3043361 A1 DE3043361 A1 DE 3043361A1 DE 19803043361 DE19803043361 DE 19803043361 DE 3043361 A DE3043361 A DE 3043361A DE 3043361 A1 DE3043361 A1 DE 3043361A1
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    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
    • B23Q7/14Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting co-ordinated in production lines
    • B23Q7/1426Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting co-ordinated in production lines with work holders not rigidly fixed to the transport devices
    • B23Q7/1431Work holder changers

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding Of Workpieces (AREA)
  • Multi-Process Working Machines And Systems (AREA)

Description

  • BESCHREIBUNG
  • Die Erfindung bezieht sich auf spanabhebende Werkzeugmaschinen mit automatischem Palettenwechsel.
  • Die Erfindung kann bei spanabhebenden Werkzeugmaschinen mit automatisiertem Palettenwechsel angewendet werden, die mit numerischer Steuerung ausgestattet und zur Bearbeitung von Gehäuse- und anderen Teilen unterschiedlicher Form bestimmt sind.
  • Bekannt ist eine spanabhebende Werkzeugmaschine mit automatisiertem Palettenwechsel (Modell DX Nr. 350-1 der Firma "Toyoda"), die ein Gestell enthält, auf dem verschiebbar in der Horizontalebene längs einer Koordinationsachse ein Schlitten angeordnet ist. Die Werkzeugmaschine enthält auch einen Arbeitstisch, der in der Horizontalebene längs einer anderen Achse bewegbar gelagert ist, die zur ersten Koordinatenachse senkrecht verläuft.
  • Der Arbeitstisch ist mit Führungen für die Verschiebung von Paletten mit auf ihnen befestigten Werkstücken versehen.
  • Außerdem umfaßt die Werkzeugmaschine eine Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel auf dem Arbeitstisch bei dessen Einstellung in die Palettenwechselposition. Diese Einrichtung umfaßt einen feststehenden Unterbau und eine auf diesem montierte drehbare Plattform mit zwei Stationen, in Jeder von denen Führungen zum Aufsetzen und Verschieben von Paletten mit Rohlingen vorhanden sind.
  • Auf der drehbaren Plattform ist in jeder der Stationen eine Vorrichtung zur Verschiebung einer Palette von der entsprechenden Station auf den Arbeitstisch und zurück vorgesehen.
  • Nach der Beendigung der Bearbeitung wird die Palette mit dem zu bearbeitenden Werkstück mit Hilfe ihrer Verschiebevorrichtung in die freie Station der drehbaren Plattform der Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel verschoben, welche sich in einer solchen Lage befindet, daß ihre Führungen mit den Führungen des Arbeitstisches übereinstimmen.
  • Dann erfolgt mit Hilfe eines am feststehenden Unterbau montierten Antriebs die Drehung der Plattform der Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel um einen erforderlichen Winkel (180 Grad bei zwei Stationen) und so, daß mit den Führungen des Arbeitstisches die Transportführungen der anderen Station der Plattform zum automatischen Palettenwechsel gekoppelt werden, in welcher sich die Palette mit dem neuen Rohling befindet. Hiernach wird die Palette mit dem neuen Rohling mit Hilfe ihrer Verschiebevorrichtung auf den Arbeitstisch verschoben, wo sie fixiert und eingespannt wird, damit ein nächster Bearbeitungszyklus möglich ist.
  • Einrichtungen ähnlichen Typs werden auch in den Werkzeugmaschinen Modell "Regent" der Firma Mandelli (Italien), BZ-30 der Firma Steinel (BRD), in den Maschinen der Werkzeugmaschinen-Produktionsvereinigung Iwanowo und in vielen anderen verwendet.
  • Bei den beschriebenen Einrichtungen zum automatischen Palettenwechsel ist außer dem feststehenden Unterbau eine starre und eine drehbare Plattform vorhanden, die zwei oder mehrere Paletten mit Rohlingen tragen kann, ein Drehantrieb für die Plattform sowie Langhubvorrichtungen zur Verschiebung der Paletten von der Station der drehbaren Plattform der Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel auf den Arbeitstisch und zurück. Zur Ausführung des Palettenwechselssind drei Bewegungen erforderlich; die Verschiebung der Palette mit dem bearbeiteten Werkstück auf eine der Stationen der genannten Einrichtung, die Drehung der Plattform und die Verschiebung der neuen Palette auf dem Arbeitstisch.
  • Die mehreren genannten Verschiebungen verlängern die Zeit des Palettenwechsels.
  • Außerdem wird wegen der zwei Stationen auf der drehbaren Plattform der Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel das Außenmaß der Werkzeugmaschine mehr als um die doppelte Länge der Palette vergrößert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Werkzeugmaschine mit einer solchen konstruktiven Ausführung der Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel und der Führungen zu schaffen, die eine minimale Anzahl von Bewegungen beim Palettenwechsel gewährleisten und das Außenmaß der Werkzeugmaschine verringert.
  • Die gestellte Aufgabe wird mittels einer spanabhebenden Werkzeugmaschine mit automatischem Palettenwechsel gelöst, die ein Gestell mit einem Schlitten, der auf diesem in der Horizontalebene längs einer Koordinatenachse verschiebbar angeordnet ist, einem auf dem Schlitten in der Horizontalebene längs einer zu der ersten Koordinatenachse senkrecht bewegbaren Arbeitstisch, der Führungen zur Verschiebung der Paletten mit auf ihnen befestigten zu bearbeitenden Werkstücken besitzt, und eine Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel auf dem Arbeitstisch bei dessen Einstellung in die Palettenwechselposition enthält und bei der erfindungsgemäß die Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel einen feststehenden Unterbau mit auf diesem starr befestigten Führungen, eine auf dem feststehenden Unterbau montierte Palettenverschiebevorrichtung und mindestens einen am Schlitten befestigten Konsolträger mit Führungen umfaßt, wobei die Führungen des Arbeitstisches, des Unterbaues und des Konsolträgers derart ausgeführt sind, daß beim Einstellen des Tisches in die Palettenwechselposition diese Führungen eine einheitliche geschlossene Bahn bilden, über welche mit Hilfe der genannten Palettenverschiebevorrichtung der Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel die Paletten auf den Arbeitstisch und zurück verschiebbar sind.
  • Dank der Verschiebung der Paletten über die aus den Führungen bestehende geschlossene Bahn, die einen Kreis, ein Oval, eine Ellipse, ein Quadrat mit abgerundeten Ecken u.dgl. darstellen kann, wird die Verschiebung der Paletten von der Beschickungsvorrichtung auf den Arbeitstisch und zurück mit einer minimalen Anzahl von Bewegungen sichergestellt.
  • Außerdem bietet die genannte konstruktive Ausführung der Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel die Möglichkeit, die Außenabmessungen der Werkzeugmaschine zu verringern.
  • Die größte Vereinfachung der Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel wird erreicht, wenn die geschlossene Bahn der Führungen einen Kreis darstellt; hierbei können die Führungen des Arbeitstisches, des Unterbaues und des Konsolträgers in Form von Bögen eines Kreises ausgeführt sein.
  • Zweckmäßigerweise ist die Palettenverschiebevorrichtung als Schwenkhebel ausgebildet, bei dem die Anzahl der Arme der Gesamtzahl von auf dem Arbeitstisch und der Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel angebrachten Paletten gleich ist und der Schwenkhebel auf dem feststehenden Unterbau zwecks Verschiebung der Paletten mittels seiner Arme von der Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel zum Arbeitstisch und zurück angeordnet ist.
  • Eine solche konstruktive Ausführung ermöglicht die Verschiebung aller Paletten durch ein und denselben Antrieb.
  • Im folgenden wird die Erfindung durch eine Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf Zeichnungen erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 die spanabhebende Werkzeugmaschine in schematischer Darstellung, Vorderansicht; Fig. 2 dieselbe, Draufsicht; Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2; Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV- IV der Fig. 2; Fig. 5 eine Ausführungsvariante der spanabhebenden Werkzeugmaschine mit einer Mehrfacheinrichtung zum automatischen Palettenwechsel, Planansicht.
  • Die vorgeschlagene spanabhebende Werkzeugmaschine enthält ein Gestell 1 (Fig. 1), das Führungen 2 besitzt, auf denen ein Schlitten 3 in der Horizontalebene längs einer Koordinatenachse X verschiebbar angeordnet ist. Der Schlitten 3 weist ebenfalls Führungen 4 auf, auf denen in der Horizontalebene beweglich längs einer anderen Koordinatenachse Y (Fig. 2), die zur Koordinatenachse X senkrecht verläuft, ein Arbeitstisch 5 (Fig. 1) der Werkzeugmaschine gelagert ist.
  • Auf dem Arbeitstisch 5 ist eine Vorrichtung 6 zum Fixieren und Einspannen von Paletten starr befestigt, auf die nicht näher eingegangen wird, weil eine beliebige, für diese Zwecke geeignete Vorrichtung verwendet werden kann. Auf der oberen Fläche dieser Vorrichtung 6 sind zwei Führungen 7 und 8 zum Aufsetzen und Verschieben von Paletten auf denselben, und zwar einer Palette 9 bzw. einer Palette 10, vorgesehen, wobei die Führung 7 flach und die Führung 8 V-förmig ausgebildet ist.
  • Die Führung 7 nimmt lediglich die Belastung von den Paletten mit dem auf diesen befindlichen Werkstück, während die Führung 8 auch noch die Lage der Paletten bei deren Beförderung von der Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel auf den Arbeitstisch und zurück orientiert. Die Paletten 9 und 10 sind mit Rollen versehen, auf denen sie sich über die Führungen 7 und 8 verschieben können, wobei die die Führung 8 umfassende Lagerung so ausgeführt ist, daß sie eine radiale Verschiebung der Paletten 9 und 10 relativ zur Fuhrwrg 8 verhindert. Die Konstruktion der Lagerungen ist in der Zeichnung nicht dargestellt, da sie auf das Wesen der Erfindung keinen Einfluß hat.
  • Die Führungen 7 und 8 können in der Vertikalrichtung abgefedert sein, wenn zum Einspannen der Palette auf dem Arbeitstisch 5 eine gewisse Verschiebung derselben zur Oberfläche der Vorrichtung 6 hin erforderlicb ist.
  • Die Bewegung des Arbeitstisches 5 längs der Achse X erfolgt mit Hilfe eines Motors 11, der über eine Spindel 12 (Fig. 3) mit dem Arbeitstisch 5 kinematisch verbunden ist.
  • Die Bewegung des Arbeitstisches 5 längs der Achse Y zusammen mit dem Schlitten 3 erfolgt von einem Motor 13, welcher über einen Spindeltrieb 14 (in Fig. nicht abgebildet) mit dem Schlitten 3 kinematisch verbunden ist.
  • Mit dem Gestell 1 ist eine Säule 15 (Fig. 1) mit Führungen 16 starr verbunden, an denen längs einer Achse Z ein Schlitten 17 vertikal verschiebbar ist, an welchem ein Spindelstock 18 angebracht ist, der eine Spindel 19 trägt, die in diesem Ausführungsbeispiel der Werkzeugmaschine senkrecht angeordnet ist, Jedoch auch waagerecht angeordnet sein kann.
  • Die Spindel 19 wird von einem Elektromotor 20 der Hauptbewegung in Drehung versetzt.
  • Die Verschiebung des Spindelstocks 18 längs der Achse Z erfolgt von einem Motor 21, der über einen Spindeltrieb 22 mit dem Schlitten 17 des Spindelstocks 18 kinematisch verbunden ist.
  • Die Werkzeugmaschine besitzt auch eine Einrichtung 23 zum automatischen Palettenwechsel auf dem Arbeitstisch 5, die einen feststehenden Unterbau 24 enthält, der mit dem Gestell 1 starr verbunden ist und dessen oberer Teil eine Platte 25 darstellt. Auf der Platte 25 sind zwei Führungen 7 a und 8 a starr befestigt. Die Führung 7 a ist flach und die Führung 8 a V-förmig ausgebildet.
  • Die Führungen 7 a und 8 a weisen entsprechend dieselben Profile und Halbmesser auf wie die Führungen 7 und 8 der auf dem Arbeitstisch 5 installierten Vorrichtung 6.
  • Die Einrichtung 23 enthält ferner eine auf dem feststehenden Unterbau 24 montierte Palettenverschiebevorrichtung und am Schlitten 3 befestigte Konsolträger 26 und 27, auf deren oberen Flächen Führungen 7 b, 8 b und 7 c, 8 c vorgesehen sind.
  • Die Führungen 7 b und 8 b befinden sich auf dem Konsolträger 26 und die Führungen 7 c und 8 c auf dem Konsolträger 27.
  • Hierbei sind die Führungen 7 und 8 des Arbeitstisches 5, die Führungen 7 a und 8 a des feststehenden Unterbaues 24 und die Führungen 7 b, 7 c und 8 b, 8 c der Konsolträger 26 und 27 derart ausgeführt, daß beim Einstellen des Arbeitstisches 5 in die Palettenwechselposition sie alle einheitliche geschlossene Bahnen aus den Führungen 7, 7 a, 7 b und 7 c sowie 8, 8 a, 8 b und 8 c bilden, auf welchen mit Hilfe der genannten Palettenverschiebevorrichtung die Paletten von der Einrichtung 23 zum automatischen Palettenwechsel auf den Arbeitstisch 5 und zurück verschoben werden.
  • Die Führungen 7 und 8 des Arbeitstisches 5, die 7 a und 8 a des feststehenden Unterbaues 24, die 7 b und 8 b des Konsolträgers 26 und die 7 c und 8 c des Konsolträgers 27 sind in Form von Kreisbögen ausgebildet.
  • Die Palettenverschiebevorrichtung ist als ein Schwenkhebel 28 mit Armen 29 und 30 ausgebildet, die über jeweilige Anschläge 29 a, 29 b und 30 a, 30 b mit der Palette 9 bzw. 10 zusammenwirken. Hierbei ist die Anzahl der Arme des Schwenkhebels 28 der Gesamtzahl von auf dem Arbeitstisch 5 angebrachten Paletten gleich.
  • Der Schwenkhebel 28 (Fig. 4) ist über eine Kupplung 31, eine Welle 32, Zahnräder 33, 34 und 35, Zahnräder 37 und 38 (Fig.3) mit einem Motor 39 zur Schwenkung des Hebels 28 in Verbindung gesetzt.
  • Auf der Einrichtung 23 zum automatischen Palettenwechsel der in Fig. 5 dargestellten Werkzeugmaschine sind mehrere Paletten, in dem beschriebenen Beispiel vier Paletten 40, 41, 42 und 43, angebracht. Der Hebel 44 besitzt in diesem Fall vier Arme 45, 46, 47 und 48, die mit ihren Jeweiligen Anschlägen 45 a und 45 b, 46 a und 46 b, 47 a und 47 b, 48 a und 48 b mit der auf dem Arbeitstisch 5 angebrachten Palette 40 und den auf einer Platte 49 angebrachten Paletten 41, 42,und 43 gekoppelt werden.
  • Damit auf der Einrichtung 23 drei Paletten Platz finden, ist anstatt des Konsolträgers 27 (Fig, 2) ein entsprechender Vorsprung an der Platte 49 vorgesehen.
  • Diese Ausführung der Einrichtung 23 ist zweckmäßigerweise in einer automatischen Werkzeugmaschine anzuwenden, die für langandauernden Betrieb ohne ständige Anwesenheit des Maschinenführers bestimmt ist.
  • Die Stationen, in denen die Palette 10 auf der Platte 25 (Fig. 2) oder die Paletten 41, 42 und 43 (Fig. 5) auf der Platte 49 der Einrichtung 23 angebracht werden, werden nach irgendeinem bekannten Verfahren, beispielsweise mit Hilfe von Feder- und steuerbaren Feststellern fixiert.
  • Die Führungen 2 des Gestells 1 sind beiderseits des Schlittens 3 durch Schutzeinrichtungen 50 (Fig. 1) und 51 abgedeckt, wobei die Schutzeinrichtung 51 unter der Platte 25 so angeordnet ist, daß sie die Verschiebung der Paletten nicht behindert.
  • Die Führungen 4 des Schlittens 3 sind beiderseits des Arbeitstisches 5 durch Schutzeinrichtungen 52 (Fig. 2) und 53 abgedeckt.
  • Die Werkzeugmaschine ist mit einer numerischen Steuerungseinrichtung versehen, auf deren Befehle sämtliche Arbeits- und Hilfsbewegungen der Antriebe der Werkzeugmaschine erfolgen.
  • Die Arbeitsweise der spanabhebenden Werkzeugmaschine wird durch Fig. 1, 2 und 5 veranschaulicht.
  • Während der Arbeit der Werkzeugmaschine befindet sich die Palette 9 mit einem zu bearbeitenden Werkstück auf dem Arbeitstisch 5. Hierbei kann der Arbeitstisch 5 beliebige Koordinatenbewegungen längs der Achse X und zusammen mit dem Schlitten 3 und den Konsolträgern 26 und 27 längs der Achse Y ausführen.
  • Die Palette 10 befindet sich währenddessen in der fixierten Lage auf der Platte 25, wobei sie mit den Anschlägen 30 a und 30 b des Armes 30 des Schwenkhebels 28 gekoppelt ist. In dieser Lage wird von der Palette 10 das bearbeitete Werkstück abgenommen und ein neues Werkstück auf dieselbe aufgebracht, wobei dies gleichzeitig mit der Bearbeitung des Werkstücks vorgenommen wird, das auf der auf dem Arbeitstisch 5 befindlichen Palette 9 befestigt ist.
  • Die Einrichtung 23 ist in Bezug auf den Arbeitstisch 5 der Werkzeugmaschine derart angeordnet, daß sich die Station des Arbeitstisches 5 beim Palettenwechsel in den Endstellungen desselben 5 auf den Achsen X und Y befindet. Deshalb behindert der Arm 29 des Schwenkhebels 28 beliebige mögliche Koordinatenbewegungen des Arbeitstisches 5 nicht.
  • Nach Beendigung der Bearbeitung des Werkstücks auf der Palette 9 wird der Arbeitstisch 5 gemäß dem Programm der numerischen Steuerungseinrichtung in Palettenwechselposition bewegt.
  • Hierbei bilden die Transportführungen des Arbeitstisches 5 und der feststehenden Platte 25 einheitliche äquidistante geschlossene Bahnen (im gegebenen konkreten Beispiel - konzentrische Kreise), während die Palette 9 mit den Anschlägen 29 a und 29 b des Armes 29 des Schwenkhebels 28 gekoppelt wird.
  • Dabei bilden die Transportführungen 7 des Arbeitstisches 5, die Führungen 7 a der Platte 25, die Führungen 7 b des Konsolträgers 26 und die Führungen 7 c des Konsolträgers 27 sowie die Führungen 8 des Arbeitstisches 5, die Führungen 8 a der Platte 25, die Führungen 8 b des Konsolträgers 26 und die Führungen 8 c des Konsolträgers 27 eine einheitliche geschlossene Bahn aus den genannten Führungen. Des weiteren erfolgt auf Befehl der Steuerungseinrichtung das Lösen der Palette 9 auf dem Arbeitstisch 5, die Entriegelung der Paletten 9 und 10, falls die Fixiereinrichtungen als gesteuerte Mechanismen ausgeführt sind, und die Schwenkung des Hebels 28 um 180 Grad, bei der gleichzeitig die Palette 9 auf den entstandenen einheitlichen geschlossenen Bahnen der Transportführungen 7, 7 a, 7 b, 7 c und 8, 8 a, 8 b, 8 c auf die Platte 25 der Einrichtung 23 verschoben und dort fixiert wird, die Palette 10 aber auf den Arbeitstisch 5 bewegt wird, wo sie zur Ausführung eines nächstfolgenden Arbeitszyklus fixiert und eingespannt wird.
  • Wenn die Einrichtung 23 (Fig. 5) drei Beschickungsstationen auf der Platte 49 hat, so beträgt der Schwenkwinkel des Hebels 44 900 oder n360i Grad, worin n die Anzahl der Stationen bedeutet und etwas größer sein muß als der Gesamtwinkel der Transportführungen 7 und 7 b, 8 und 8 b auf dem Arbeitstisch 5 und dem Konsolträger 26.
  • Die vorstehend beschriebene bevorzugte Variante der Erfindung ist als Beispiel angeführt und beschränkt nicht den Erfindungsumfang. Es sind verschiedene Modifikationen und Abänderungen der Erfindung ohne Abweichung von ihrem Wesen und Umfang möglich, die durch Patentansprüch1e festgelegt sind.
  • Leerseite

Claims (3)

  1. Spanabhebende Werkzeugmaschine PATENTANSPRÜCHE Spanabhebende Werkzeugmaschine, die ein Gestell mit einem Schlitten, der auf diesem in der Horizontalebene längs einer Koordinatenachse verschiebbar angeordnet ist, einem auf dem Schlitten mit in der Horizontalebene längs einer zu der ersten Koordinationsachse senkrecht bewegbaren Arbeitstisch, der Führungen zur Verschiebung von Paletten mit auf ihnen befestigten Werkstücken besitzt, und eine Einrichtung zum automatischen Palettenwechsel enthält, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Einrichtung (25) zum automatischen Palettenwechsel einen feststehenden Unterbau (24) mit auf diesem starr befestigten Führungen (7 a und 8 a), eine an dem feststehenden Unterbau (24) montierte Palettenverschiebevorrichtung und mindestens einen am Schlitten (3) befestigten Konsolträger (26 und 27) mit Führungen (7 b u. 8b), 7 c und 8 c) zur Palettenverschiebung umfaßt, wobei die Fuhrungen (7 und 8, 7 a und 8 a, 7 b und 8 b, 7 c und 8 c) des Arbeitstisches (5), des Unterbaues (24) und des Konsolträgers (26 und 27) derart ausgeführt sind, daß beim Einstellen des Arbeitstisches (5) in die Palettenwechselposition diese Führungen (7 und 8, 7 a und 8 a, 7 b und 8 b, 7 c und 8 c) eine einheitliche geschlossene Bahn bilden zur Verschiebung der Paletten (9 und 10) von der Einrichtung (23) zum automatischen Palettenwechsel auf den Arbeitstisch (5) und zurück.
  2. 2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Führungen (7 und 8, 7 a und 8 a, 7 b und 8 b, 7 c und 8 c) des Arbeitstisches (5), des Unterbaues (24) und der Konsolträger (26 und 27) Kreisbögen sind.
  3. 3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Palettenverschiebevorrichtung als Schwenkhebel (28) ausgebildet ist, bei dem die Anzahl der Arme (29 und 30) der Gesamtzahl von auf dem Arbeitstisch (5) und der Einrichtung (23) zum automatischen Palettenwechsel angebrachten Paletten (9 und 10) gleich ist und der Schwenkhebel (28) auf dem feststehenden Unterbau (24) zwecks Verschiebung der Paletten 9 und 10) mittels seiner Arme (29 und 30) von der Einrichtung (23) zum automatischen Palettenwechsel zum Arbeitstisch (5) und zurück angeordnet ist.
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