DE3045575C2 - Verfahren zur Steuerung und Regelung einer direktumrichtergespeisten Synchronmaschine - Google Patents

Verfahren zur Steuerung und Regelung einer direktumrichtergespeisten Synchronmaschine

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DE3045575C2
DE3045575C2 DE3045575A DE3045575A DE3045575C2 DE 3045575 C2 DE3045575 C2 DE 3045575C2 DE 3045575 A DE3045575 A DE 3045575A DE 3045575 A DE3045575 A DE 3045575A DE 3045575 C2 DE3045575 C2 DE 3045575C2
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P21/00Arrangements or methods for the control of electric machines by vector control, e.g. by control of field orientation
    • H02P21/06Rotor flux based control involving the use of rotor position or rotor speed sensors
    • HELECTRICITY
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    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P2207/00Indexing scheme relating to controlling arrangements characterised by the type of motor
    • H02P2207/05Synchronous machines, e.g. with permanent magnets or DC excitation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Steuerung und Regelung einer direktumrichtergespeisten Synchronmaschine gemäß dem Oberbegriff des vorlieeenden Hauptanspruches (Brown. Boveri Mitteilungen [1970], Heft 3, S. 121-129).
Der Direktumrichter in Verbindung mit der Synchronmaschine ist ein Antrieb für hohe Leistungen und niedrige Drehzahlen. Die Steuerung erlaubt nahezu sinusförmige Ströme, so daß auch bei Schleichdrehzahlen nur sehr geringe Drehmomentpulsationen verursacht werden.
Durch die hohe Schaltfrequenz des Direktumrichters im Verhältnis zur Ausgangsfrequenz ermöglicht er eine quasistetige Verstellung des Augenblickwerts seiner drei Ausgangsspannungen. Eine ähnliche quasistetige Verstellmöglichkeit besteht sonst nur noch beim selbstgeführten Pulswechselrichter.
Das speisende Netz wird von jedem Umkehrstromrichter durch mit doppelter Maschinenfrequenz pulsierende Steuerblindleistung belastet Aus der dreiphasigen Anordnung ergibt sich eine Steuerblindleistung, die mit der sechsfachen Maschinenfrequenz fm pulsiert. Ein Minimum der Blindleistung liegt bei reinem Wirkleistungsbetrieb der Last, weil dann kleine Stromrichteraussteuerungen mit kleinen Strömen zusammenfallen.
Ein blindleistungsarmer Betrieb des Direktumrichters ist daher nur mit einer Synchronmaschine möglich, bei der der Lastwinkel durch den Erregerstrom eingestellt werden kann.
Wegen der Vorteile des Betriebs mit reiner Wirkleistung wird der Direktumrichter in Verbindung mit einer Synchronmaschine betrieben.
Es ist eine reine Steuerung bekannt, wie sie im Aufsatz von H. Stemmler »Antriebssystem und elektronische Regeleinrichtung der getriebelosen Rohrmühle« aus der Zeitschrift »Brown, Boveri Mitteilungen« (1970), Heft 3, Seiten 121 bis 129, beschrieben ist. Hier werden jedoch die Steuergrößen rein gesteuert vorgegeben, so daß das nichtlineare Verhalten der Maschine nicht genau berücksichtigt wird. Außerdem ist ein Flußschwächbereich zwar erwähnt, seine Ausführung mit dem dort beschriebenen Verfahren jedoch nicht möglich.
Es ist außerdem eine feldorientierte Regelung mit Hilfe eines Direktumrichters durch den Aufsatz von Th. Salzmann »Direktumrichter und Regelkonzept für getriebelosen Antrieb von Rohrmühlen« aus der »Siemens-Zeitschrift« 51 (1977), Heft 5, Seiten 416 bis 422. bekannt.
Hier wird ein Feldgrößenrechner beschrieben, der über die Integration des Spannungsvektors die räumliehe Lage des Flußraumzeigers ermittelt.
Hierbei ist die Steuerung und Regelung jedoch sehr kompliziert und erfordert eine extrem genaue Analogtechnik oder einen sehr großen Aufwand an Digitaltechnik.
Es ist ferner die deutsche Offenlegungsschrift 27 34 430 von Hitachi bekannt, in der nur die Phasenlage des Stromführungsgrößensystems durch den Meßwert der Blindleistung korrigiert wird. Hier wird nach F i g. 8 die Blindleistung aus den Klemmengrößen bestimmt, mit einem einstellbaren Wert verglichen und das Ergebnis als vorgegebene Phasenlage direkt verwendet. Es ist dazu noch zu bemerken, daß dieses Verfahren nicht im Stillstand möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Steuerungs- und Regelungsverfahren mit gutem dynamischem Verhalten zu erreichen, bei dem der Leistungsfaktor der Maschine im gesamten Drehzahlbereich, also von Null bis in den Feldschwächbereich bei 1 liegen soll, um Netzrückwirkungen des Umrichters zu minimieren.
und bei dem belastungsabhängige Flußänderungen vermieden werden sollen.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung durch die im Kennzeichen des Anspruchs angegebenen Verfahrensschritte gelöst.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß eine einfache Steuerung und Regelung ohne Komponentenauflösung möglich ist. Die Steuerung ist im gesamten Drehzahlbereich, also auch im Stillstand, einsetzbar.
3 4
Das Verfahren gemäß der Erfindung wird in dem Um die Ausgestaltung des Maschinenmodells 1 vernachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel an ständlich zu machen, seien zunächst einige Überlegun-Hand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt die gen an Hand von Zeigerdiagrammen gemacht
Fi g. 1 den grundsätzlichen Ablauf des Steuerungs- Es zeigt die Fig. 2 ein vereinfachtes Ersatzbild einer
und Regelungsverfahrens gemäß der Erfindung, die 5 Synchronmaschine.
F i g. 2 eine vereinfachte Ersatzschaltung einer Syn- Es zeigen die F i g. 3a, 3b, 3c die Zeigerdiagramme für
chronmaschine, die die Synchronmaschine im Motorbetrieb (Vollast), und
F i g. 3a—3c Zeigerdiagramme für die Synchronma- zwar die F i g. 3a für kapazitive, die F i g. 3b für ohmsche
schine im Motorbetrieb, die und F i g. 3c für induktive Belastung.
Fig.4a—4c Zeigerdiagramme für die Synchronma- 10 Es zeigen die Fig.4a,4b,4cdie Zeigerdiagramme für
schine im Generatorbetrieb, die die Synchronmaschine im Generatorbetrieb (Vollast),
F i g. 5 den Aufbau eines Maschinenmodells mit Kor- und zwar die F i g. 4a für kapazitive, die F i g. 4b für
rekturregelkreisen und die ohmsche und die F i g. 4c für induktive Belastung.
F i g. 6 den Aufbau eines Sollwertbildners. Die Zeigerdarstellungen gelten genau für Trommelin der F i g. 1 ist der grundsätzliche Ablauf des Steue- 15 läufer, können jedoch auch für Näherungsberechnunrungs- und Regelungsverfahrens gemäß der Erfindung gen. an Einzelpolmaschinen herangezogen werden,
dargestellt: der die Synchronmaschine SM speisende Im Ersatzschaltbild ist mit Ip der Erregerstrom, mit U\ Direktumrichter ist mit DU bezeichnet Mit einem Win- die Klemmenspannung, mit /1 der Ständerstrom, mit X0 kelmeßgerät 6 wird der Drehwinkel ωη · t der Syn- die Ständerstreureaktanz, mit Uh die Magnetisierungschronmaschine gemessen und durch Differenzierung im 20 spannung, mit h der Magnetisierungsstrom und mit X/, Differenzierglied 7 die Ist-Drehzahl nx gewonnen. Diese die Hauptreaktanz bezeichnet
Ist-Drehzahl wird zusammen mit einem Führungswert Die Zeigerdiagramme bestehen aus dem Durchflun„ einem Drehzahlregler 8 zugeführt, der aus der Regel- tungsdreieck (Ip , /1, /*) und dem hiervon über die Hauptabweichung Vorzeichen und Amplitude des Ständer- reaktanz linear abhängigen Spannungsdreieck (Up, stromwertes I\w herleitet Dieser Wert wird einem Soll- 25 I\Xh, Uh) und einem Zusatz zur Ermittlung der Klemwertbildner 3 zugeführt, der ein Sollwertsystem i'rw, i'sw, menspannung U\ aus dem Ständerspannungsabfall /Vv für die Augenblickswerte der drei Ständerströme /1 ■ X„ (R\ vernachlässigt). Eingetragen ist der Phasenerzeugt. Diese werden mit den gemessenen Ständer- winkel φι zwischen Eingangsspannung und Strom, die strom-lstwerten Irx, /s«, /V> im — dreiphasig aufgebau- Verschiebung ε zwischen Hauptspannung und Einten — Stromregler 9 verglichen; wegen der Rückwir- 30 gangsspannung und der Steuerwinkel χ zwischen fiktikung der sich mit Maschinenfrequenz ändernden iadu- ver Polradspannung und Eingangsstrom. Diese Winkel zierten Maschinenspannung werden in vereinfachter Finden sich auch im Durchflutungsdreieck wieder und Weise die Klemmenspannungen Urx, Usx, Utx auf den können zu dessen Bestimmung herangezogen werden.
Stromreglerausgang als Störgrößenaufschaltung zu- Aus dem Durchflutungsdreieck folgt nach dem Sinusrückgeführt. Nach einer Trapezkorrektur werden die 35 satz die Beziehung
Ausgangssignale ocr, as, «τ des Stromreglers den drei
Steuersätzen der Stromrichtersteuerung 10 zugeführt, ~j~ ~ " /
wobei der Umschaltvorrichtung zwischen den Strom- — = —:—-( —————r-·
richtern noch die Soll- und Istwerte der Ständerströme sin (— - A Sin (κ ε φ"
zugeführt werden. 40 V /
Der gemessene Erregerstrom ipx wird in einem Erregerstromregler 11 mit einem Erregerstromführungs- Für den beabsichtigten Betrieb mit reiner Wirkleiwert Ipw, dessen Herleitung anschließend näher be- stung wird im Motorbetrieb <p\=0 und damit
schrieben wird, verglichen; sein Ausgangssignal steuert
über einen Steuersatz 12 den Erregerstromrichter 13. 45 h = A
Mit 1 ist ein Maschinenmodell bezeichnet; diesem cos Kn, sin (Kn, - ε) '
wird der Ständerstromsollwert /i* und die resultierende
Magnetisierung hw zugeleitet, wobei diese aus einem Unter Vernachlässigung der Streuung (e=0) ergibt
vorgegebenen Wert hwo, ggf. nach Begrenzung durch sich:
einen von der Drehzahl nx gesteuerten Kennliniengeber 50 ... . ._
2, abgeleitet wird. Dieser Kennliniengeber 2 nimmt ab- _ /1
hängig von der Drehzahl nx durch Begrenzung unter- K7n - arc tan —. (1)
halb hwo die Feldschwächung vor.
In dem Maschinenmodell werden in der weiter unten Im Generatorbetrieb ist mit φ\ = π und ε=0
geschilderten Weise der Steuerwinkel κ zwischen fikti- 55 ._ . .
ver Polradspannung und Eingangsstrom sowie der Erre- , _ . /_ h\ n^
gerstromführungswert lpw für den Erregerstrom be- Kc \ jh)' w stimmt.
Mit 4 ist eine Korrekturschaltung für den im Maschi- Dem Zeigerdiagramm gemäß den F i g. 4a—4c kann
nenmodell 1 bestimmten Führungswert des Erreger- eo man entnehmen, daß der Steuerwinkel nicht dem
Stroms lpw bezeichnet; dieser Korrekturschaltung wer- Hauptwert Xg der arc tan-Funktion entspricht, sondern
den die Klemmenspannungen Urx, Usx, Utx zugeführt. um π verdreht ist:
Mit 5 ist eine weitere Korrekturschaltung für den im
Maschinenmodell 1 bestimmten Steuerwinkel κ be- kg = xd+π (3)
zeichnet; ihm werden neben den Klemmenspannungen 65
noch die Ständerstrom-Istwerte Irx, isx, in zugeführt. Mit einer Steuerung des Ständerstromes nach den
Beide Korrekturschaltungen werden weiter unten nä- Gleichungen (1), (2), (3) ist eine Voraussetzung für den
her erläutert. reinen Wirkleistunesbetrieb seeeben. Die weitere Vor-
5 6
aussetzung ist die Einhaltung des richtigen Magnetisie- Dieses Steuer- und Regelverfahren erfordert die
rungsstromes/*. Messung der Polradlage und des Erregerstroms. Es ar-
Der notwendige Erregerstrom Ip ist im Durchflu- beitet auch im Stillstand und bei extrem niedrigen Drehtungsdreieck durch den gewünschten Magnetisierungs- zahlen einwandfrei.
strom Ih und die Ankerrückwirkung I\ bestimmt. 5 Bei höheren Drehzahlen führen die getroffenen Ver-
Aus der F i g. 3a folgt nachlässigungen zu Abweichungen, die durch zusätzli
che Korrekturregelkreise ausgeglichen werden:
Ip- = h'2 + Ii'2 Diese Korrekturregelkreise sind, mit 4 und 5 bezeich
net, in der F i g. 5 dargestellt.
mit den fiktiven Strömen h' und I\'. io In dem Korrekturregelkreis 4 wird der Führungswert
Mit für den Erregerstrom Ipw durch eine Magnetisierungs-
Regelung dadurch korrigiert, daß der tatsächlich wirk-
W = I\ · cos(£+0>i) same Magnetisierungsstrom durch Integration der Ma
schinenspannungen (Integrierglied 4a) festgestellt, mit
Ih' ·= L\ ■ sm(e+g?i)+h 15 dem zweiten Führungswert hw verglichen und die Re
gelabweichung einein Magnetisierungsregler 46 zuge-
ergibt sich führt wird. Das Ausgangssignal des Reglers 4b wird zur
zweiten Führungsgröße hw addiert Durch die untere
Ip2 — h2+Ii2+2Ih ■ I\ ■ sin(f+0>i). Grenzfrequenz der Messung und eine Begrenzung des
20 Reglers auf ca. 10% des Magnetisierungsstroms läßt
Für reine Wirkleistung (g>\ =0; ji) und vernachlässig- sich die Unwirksamkeit des Reglers bei niedrigen Drehter Streuung (^=0) ergibt sich zahlen erreichen.
^^_^ In dem zweiten Korrekturregelkreis 5 wird der Steu-
Ip = i/T/F+Ti* (4) erwinkel κ durch eine Lastwinkelregelung mit der Ab-
25 sieht korrigiert, daß der reine Wirkleistungsbetrieb der
Diese Überlegungen sind Anlaß, das bisher beschrie- Maschine sichergestellt wird.
bene Verfahren zur Steuerung und Regelung einer di- Dazu wird die Aussteuerung des Stromrichters bei
rektumrichtergespeisten Synchronmaschine mit Hilfe Laststromrichtungswechsel ermittelt (Ermittlungsglied eines Maschinenmodells 1 durchzuführen: es wird die- 5a) und mit dem Sollwert LW=O verglichen,
sem Maschinenmodell, wie bereits dargelegt, sowohl 30 An die Stelle der Ermittlung der Aussteuerung des der Ständerstromführungswert I\w als erster Führungs- Stromrichters kann auch eine Ermittlung des Lastwinwert als auch der drehzahlabhängig über einen Kennli- kels oder eine Blindleistungsmessung treten,
niengeber 2 hergeleitete Führungswert der resultieren- Die Regelabweichung wird einem Regler 56 zuge-
den Magnetisierung hw als zweiter Führungswert züge- führt Der Reglerausgang darf hier nicht allein additiv führt 35 eingeführt werden, da er bei/iw=0 unwirksam sein soll.
Dieses Maschinenmodell liefert, wie ebenfalls bereits Sein Ausgangssignal wird daher im Bewertungsgüed 5c dargelegt den Steuerwinkel κ, der dem Sollwertbildner mit hw multiplikativ bewertet Das Ergebnis wird zu 3 zugeführt wird, und den Erregerstromführungswert dem Führungswert I\w addiert
ipw. Der Einfluß des Reglers 5b beträgt nur ca. 10% des
Der Aufbau des Maschinenmodells 1 ist in der F i g. 5 40 Ständerstroms. Daher bleibt er bei niedrigen Drehzahnäher dargestellt: in den Quadrierern la und \b werden len unwirksam.
die Quadrate der beiden Führungswerte gebildet dann Die Korrekturregelkreise 4 und 5 verstellen jeweils
die Summe gebildet und das Ergebnis einem Radizierer nur eine der beiden Ausgangsgrößen Ipw und κ. Sie sind ic zugeführt An seinem Ausgang erscheint die Füh- daher weitgehend entkoppelt
rungsgröße/pw für den Erregerstrom. 45
Ferner wird durch die Division des ersten Führungs- Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
werts I\w durch den zweiten Führungswert hw in der
Divisionsschaltung id mit nachfolgender arc tan-Bildung in dem Glied leder Steuerwinkel λ;bestimmt
Dieser Steuerwinkel κ wird dem Sollwertbildner 3, 50
der in der F i g. 6 dargestellt ist zugeführt Er besteht
aus zwei Verknüpfungsteilen 3a und 3b.
Dem ersten Verknüpfungsteil 3a wird neben dem
Steuerwinkel κ der gemessene Drehwinkel ωΓ. ■ t zugeführt Es wird dort ein um den Winkel κ gegenüber der 55
Läuferstellung con ■ t verschobener Winkelwert erzeugt,
aus dem drei um 120° gegeneinander verschobene
Nonnsinuswerte (Bildner 3c; 3d, 3e) gebildet werden.
Die nachfolgende Stromsollwertbildung im Verknüpfungsteil 3b bewertet diese Normsinuswerte mit dem 60
Amplitudenwert I\ w (Bewertungsglieder 3f, 3g, 3A).
Die Vorzeichenumkehr von I\w bewirkt hier die Sollwertverschiebung um π bei Wechsel der Drehmomentrichtung. Im bisher beschriebenen Steuer- und Regelverfahren sind bis auf die erwähnten Vernachlässigun- 65
gen die Voraussetzungen für den reinen Wirkleistungsbetrieb als Motor und als Generator bei gleichem Maschinenfluß erfüllt

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Steuerung und Regelung einer direktumrichtergespeisten mit dem Leistungsfaktor cos φ = 1 betriebenen Synchronmaschine mit einer übergeordneten Drehzahlregelung, aus der das Vorzeichen und die Amplitude des Ständerstromführungswertes gewonnen wird, mit dem in einem Sollwertbildner ein um den Steuerwinkel (κ) zwischen Polradspannung und Ständerstrom gegenüber dem gemessenen Drehwinkel η ■ t) verschobener Winkelwert erzeugt wird, aus dem drei um 120° gegeneinander verschobene Normsinuswerte gebildet werden, und durch die Bewertung dieser Sinuswerte mit der Stromführungsgröße (I\w) ein Sollwertsystem (irw, is*, ir«) für die Augenblickswerte der drei Ständerströme erzeugt wird, wobei der Leistungsfaktor cos φ = 1 dadurch erhalten wird, daß in einem Maschinenmodell der Steuerwinkel κ mitteils der Funktion arc tan vom Quotienten aus dem einen ersten Führungswert darstellenden Ständerstromführungswert (Im) und einer magnetisierungsstromproportionalen Größe und einer Führungsgröße für den Erregerstrom (Ipw) aus der radizierten Summe aus dem Quadrat des ersten Führungswertes und dem Quadrat der magnetisierungsstrornproportionalen Größe bestimmt werden, dadurch gekennzeichnet,
    daß ein drehzahlabhängig über einen Kennliniengeber (2) hergeleiteter Führungswert der resultierenden Magnetisierung (/*».) als zweiter Führungswert dem Maschinenmodell (1) zugeführt wird und die magnetisierungsstromproportionale Größe darstellt,
    daß vor dem Quadrieren durch eine Magnetisierungsregelung der zweite Führungswert dadurch korrigiert wird, daß der tatsächlich wirksame Magnetisierungsstrom durch Integration der Maschinenspannungen festgestellt, mit dem zweiten Führungswert (/*«,) verglichen und die Regelabweichung einem Magnetisierungsregler (4b) zugeführt wird, dessen Ausgangssignal zur zweiten Führungsgröße addiert wird, und
    daß die Aussteuerung des Stromrichters bei Laststromrichtungswechsel, der Lastwinkel oder die Blindleistung ermittelt, mit einem Sollwert (LW = 0) verglichen und die Regelabweichung einem Regler (5i>) zugeführt wird, dessen Ausgangssignal multiplikativ bewertet mit dem ersten Führungswert (I\w), zu diesem Führungswert addiert wird und das Ergebnis den Dividenden der arc tan Funktion darstellt.
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