DE3045813C2 - - Google Patents
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- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
- E05D15/48—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
- E05D15/52—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
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- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fenster oder eine Tür mit aus Metall-Hohlprofilen
und aus Kunststoff-Hohlprofilen zusammengesetztem Flügel und Rahmen,
wobei die Metall-Hohlprofile und die Kunststoff-Hohlprofile mittels komple
mentär zueinander passender, hinterschnittener Profilteile zwecks Bildung
von Verbindungsprofilen in ihrer Längsrichtung zusammengeschoben oder in
ihrer Querrichtung miteinander verrastet sind, und wobei die Flügelbeschlags-
Bauteile in eine abgesetzte Profilnut an den Falzflächen der Kunststoff-
Hohlprofile passend eingreifen sowie darin mittels Schrauben befestigt sind.
Durch die DE-PS 10 40 221 und die DE-OS 16 83 520 ist es bereits bekannt,
die Flügel und Rahmen von Fenstern oder Türen einerseits aus Metall- und
andererseits aus Kunststoff-Profilmaterial zusammenzusetzen und dabei die
Metall- und die Kunststoff-Profile mittels komplementär zueinander passen
der, hinterschnittener Profilteile in Längsrichtung zusammenzuschieben
oder in Querrichtung miteinander zu verrasten.
Bekannt ist es durch die DE-OS 15 09 684 aber auch, die Flügel
und Rahmen von Fenstern oder Türen einerseits durch Benutzung
von Metall-Hohlprofilen und andererseits durch Verwendung von
Profilleisten aus Holz zu bauen.
Bei solchen Fenstern oder Türen werden die Metall-Hohlprofile
zur Bildung der den Witterungseinflüssen ausgesetzten Außenseite
von Flügel und Rahmen herangezogen, während die Kunststoff-
oder Holzprofile an der Innenseite der Flügel und Rahmen liegend
vorgesehen sind, um Fenster oder Türen mit hohem Wärmedämm-
Effekt zu erhalten.
Die zur Erfüllung der Öffnungs- und Schließfunktion des Flügels
relativ zum Rahmen dienenden Beschlagteile, wie beispielsweise
Gelenkbänder, Ecklager, Ausstellschere und Treibstangenbeschläge,
sind dabei den aus den Metall-Hohlprofilen gebildeten Flügel- und
Rahmenteilen zugeordnet, d. h. sie sind an deren Metall-Hohlpro
filen verankert bzw. geführt, so daß die Kunststoff- oder Holzpro
file lediglich als Verkleidungselemente dienen, die keinerlei
tragende Funktion ausüben.
Es ist zwar denkbar, die der Öffnungs- und Schließfunktion dienlichen
Beschläge von Flügel und Rahmen solcher Fenster oder Türen statt
an den Metall-Hohlprofilen an den hauptsächlich der Wärmedämmung
dienenden Kunststoff- bzw. Hohlprofilen zu befestigen. Es liegt
jedoch auf der Hand, daß in einem solchen Falle zwischen den
Metall-Hohlprofilen und den Kunststoff- bzw. Hohlprofilen eine Ver
bindung nicht ausreicht, die dadurch hergestellt ist, daß komplemen
tär zueinander passende, hinterschnittene Profilteile in Längs
richtung zusammengeschoben und/oder in Querrichtung mitein
ander verrastet werden. Vielmehr ist es dann unumgänglich,
eine tragfähige Verbindung der Kunststoff- bzw. Holzprofile
zu den Metall-Hohlprofilen herzustellen, die beispielsweise ent
sprechend der DE-OS 15 09 684 durch Schrauben bewirkt wird,
welche jeweils durch das eine Profilelement hindurchgreifen und
sich im anderen Profilelement verankern.
Eine solche Bauart von Fenstern oder Türen hat sich jedoch bis
her - offensichtlich wegen des hohen Montageaufwandes - in der
Praxis nicht durchsetzen können. Zur Verminderung des baulichen
Aufwandes hat man zwar nach der DE-OS 15 09 684 schon einen
Teil der Schraubverbindungen zwischen den äußeren Metall-Hohl
profilen und den inneren, wärmedämmenden (Holz-)Profilen
gleichzeitig auch als Befestigungsmittel für die tragenden Beschlag
teile benutzt. Hieraus resultierend wurde jedoch eine Anordnung
des Gesamtbeschlages in einem Bereich zwischen den äußeren
Metall-Hohlprofilen und den inneren, wärmedämmenden (Holz-)
Profilen notwendig, die beträchtliche Nachteile zur Folge hat.
So ist es einerseits notwendig, die Anschlagarbeiten für den Ge
samtbeschlag teileweise schon vor und teilweise während des end
gültigen Zusammenbaus der Flügel und Rahmen auszuführen.
Andererseits sind nach erfolgtem Zusammenbau der Flügel und
Rahmen die funktionswesentlichen Beschlagteile praktisch nicht
mehr zugänglich, so daß auftretende Funktionsstörungen sich nur
mit einem erheblichen Arbeitsaufwand beseitigen lassen.
Durch die DE-OS 27 00 100 gehören bereits Fenster und Türen zum Stand
der Technik, bei denen sowohl der Flügel als auch der Rahmen einerseits
aus Metall-Hohlprofilen und andererseits aus Kunststoff-Profilen zusammenge
baut werden. Nach diesem Stand der Technik sind jedoch die die Verbindung
zwischen dem feststehenden Rahmen und dem Flügel herstellenden Beschlags-
Bauteile (Scharniere) jeweils vor der Vorderfläche der Kunststoffprofile aufliegend
montiert, also in einem Bereich, wo die Kunststoffprofile und die Metall-
Hohlprofile - quer zur Fenster- und Türebene - in Hintereinander-Anordnung
vorgesehen sind.
Hier geht es dabei darum, die vom Flügel her auf den Festrahmen zu über
tragenden Gewichtsbeanspruchungen praktisch vollständig, nämlich unter
Überbrückung der Kunststoffprofile in die Metall-Hohlprofile einzuleiten,
so daß die Kunststoffprofile des Festrahmens zum Rauminneren hin lediglich
als Verblendungs- und Wärmedämmelemente wirksam sind, aber keinerlei tragende
Funktion ausüben können.
Ziel der Erfindung ist, es ein Fenster oder eine Tür der eingangs spezifizierten
Bauart zu schaffen, bei welchem bzw. welcher unter Benutzung der für Holz-
und Kunststoffenster üblichen, im Flügelfalz zu befestigenden Beschläge
die Anschlagarbeiten hierfür nach der endgültigen Fertigstellung von Flügel
und Rahmen derart durchführbar sind, daß sich hierbei gleichzeitig die tragende
Verbindung zwischen den äußeren Metall-Hohlprofilen und den tragenden
Flügelbeschlagteilen zustandebringen läßt.
Die Lösung dieser Aufgabe wird nach den Kennzeichnungsmerkmalen des
ersten Anspruchs dadurch erreicht, daß wenigstens die tragenden - also das
Flügelgewicht in den feststehenden Rahmen ableitenden - Flügelbeschlags-
Bauteile Übergreifungselemente aufweisen, welche zu den und in die Metall-Hohlpro
file form- und/oder kraftschlüssig übergreifen, um mit diesen eine tragende
Verbindung zu bilden.
Diese Ausbildung und Anordnung der Beschläge hat den wesentlichen Vorteil,
daß sich die Flügel und Rahmen für Fenster oder Türen aus Metall- und Kunst
stoff-Hohlprofilen fix und fertig zusammenbauen lassen, bevor die jeweils
funktionsnotwendigen Beschläge angeschlagen werden, und daß mit dem An
schlagen dieser Beschläge - bei einem gegenüber herkömmlichen Beschlägen
für Holz- und Kunststoff-Fenster nur geringfügigen Mehraufwand - zugleich
die tragende Verbindung von den Metall-Hohlprofilen direkt zu den Flügel-
Beschlagteilen herbeigeführt wird.
Die zur Verbindung der Metall-Hohlprofile und der Kunststoff-Hohlprofile
komplementär zueinander passenden, hinterschnittenen Profilteile des Flügels
werden auf diese Art und Weise völlig von den Kraftwirkungen entlastet,
welche in die Flügel-Beschlagteile eingehen.
Nach Anspruch 2 liegt ein erfindungsförderliches Ausgestaltungs
merkmal darin, daß die Übergreifungselemente Laschen aufweisen, die wenigstens
durch Schrauben am Metall-Hohlprofil verankert sind, vorzugsweise aber
zusätzlich durch Zapfen daran lagenfixiert sind, die sich parallel zu den
Schrauben erstrecken.
Diese Ausgestaltung und Einbauart der Flügelbeschlagteile hat den Vorteil,
daß sich eine tragende Verbindung ergibt, die sowohl parallel als auch quer
zur Haupt-Verbindungsebene zwischen dem Metall-Hohlprofil und dem Kunststoff-
Hohlprofil wirksam ist.
Besonders bewährt hat es sich erfindungsgemäß, wenn entsprechend den Merk
malen des dritten Anspruchs die Übergreifungslaschen fest
mit den am Kunststoff-Hohlprofil fixierten Sockelabschnitten der Flügelbe
schlagteile verbunden, z. B. verschweißt, sind. In manchen Fällen erweist
es sich aber auch als sinnvoll, nach Anspruch 4 die Übergreifungslaschen
als lose, aber form- und kraftschlüssig mit den Sockelabschnitten
gekuppelte Teile vorzusehen.
Schließlich hat es sich erfindungsgemäß auch als vorteilhaft herausgestellt,
wenn gemäß Anspruch 5 die Übergreifungslaschen auch im Bereich des Metall-
Hohlprofils eine Auflage auf einem Teil des Kunststoff-Hohlprofils haben,
weil hierdurch eine zusätzliche Klemmverspannung des Kunststoff-Hohlpro
fils auf dem Metall-Hohlprofil über die Befestigungsschrauben herbeigeführt
werden kann.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 in räumlicher Übersichtsdarstellung die funktionswesentlichen
Elemente eines Einhand-Drehkippbeschlages, der sich in
Flügel und Rahmen eines Fensters oder einer Tür einbauen
läßt, die jeweils aus äußeren Metall-Hohlprofilen und inneren
Kunststoff-Hohlprofilen zusammengesetzt sind,
Fig. 2 etwa in natürlicher Größe einen Schnitt längs der Linie
II-II in Fig. 1, wobei der Beschlag in ein Fenster oder
in eine Tür eingebaut ist und
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1 in natür
licher Größe und bei in ein Fenster oder in eine Tür einge
bautem Beschlag.
Der in Fig. 1 als Ausführungsbeispiel gezeigte Einhand-Drehkippbeschlag
weist als Flügelbeschlagteile ein an der Verschlußseite einzubauendes Kan
tengetriebe 1 auf, das durch einen Bedienungsgriff 2 betätigbar ist. Mit dem
unteren Ende des Kantengetriebes 1 ist ein Kippriegelbauteil 3 kuppelbar,
an welches sich wiederum ein unterer, waagerechter Mittelverschluß 4 an
schließen läßt.
Mit dem oberen Ende des Kantengetriebes 1 wird der vertikale
Schenkel einer Eckumlenkung 5 verbunden, an deren horizon
talen Schenkel sich das Scherenbauteil 6 anschließt.
Mit dem hinteren Ende des Scherenbauteils 6 kann im Bedarfs
falle ein der Schwenkgelenkseite zugeordneter, senkrechter
Mittelverschluß 7 getrieblich verbunden werden.
Als Rahmenbeschlagteile sind an der Verschlußseite Schließ
platten 8′ und 8′′ vorzusehen, die mit Riegelzapfen 9′ und 9′′ an
der Eckumlenkung 5 bzw. am Kantengetriebe 1 zusammenwirken.
Außerdem ist dort noch eine Kippriegel-Verschlußplatte 10 vor
handen, die mit einem Kippriegel-Verschlußorgan 11 des Kipp
riegelbauteils 3 in Wirkverbindung tritt.
Auch den Riegelzapfen 9 der Mittelverschlüsse 4 und 7 sind am
Rahmen Schließplatten 8 zuzuordnen. Ebenso werden dem Scheren
bauteil 6 Schließplatten 8 zugeordnet, wenn daran Riegelzapfen 9
vorhanden sind.
An der dem Schnittpunkt der unteren waagerechten Kippachse und
der seitlichen, senkrechten Drehachse benachbarten Ecke des
Fensters oder der Tür weist der Einhand-Drehkippbeschlag in
üblicher Weise ein sogenanntes Eckgelenk 12 auf, das aus einem
mit dem Flügel zu verbindenden Eckband 13 und einem am Rahmen
zu befestigenden Ecklagerbock 14 gebildet ist. Dieses Eckgelenk 12
bildet dabei einen wesentlichen, tragenden Bestandteil des Einhand-
Drehkippbeschlages, weil es die Hauptlast des Flügels sicher in
den Rahmen abzuleiten hat.
Als weiterer tragender Bestandteil des Einhand-Drehkippbe
schlages ist das Scherenbauteil 6 wirksam, welches einerseits
über die Stulpschiene 6′ am Flügel verankert wird, während es
über das hintere Ende der Ausstellschere 6′′ mit einem am
Rahmen befestigten Scherenlagerbock 15 in Gelenkverbindung
gehalten ist. Die Ausstellschere 6′′ ist in bekannter Weise so
ausgelegt, daß sie einerseits die Kippöffnungsbewegung des
Flügels um seine untere waagerechte Gelenkachse ermöglicht
und begrenzt, während sie andererseits in der Schließlage und
beim Drehöffnen des Flügels diesen in exakter Fluchtlage mit der
seitlichen, senkrechten Drehachse fixiert und damit eine wesent
liche Lastkomponente des Flügels in den Rahmen einleitet.
Ein solchermaßen ausgelegter Einhand-Drehkippbeschlag ist
ohne weiteres für den Einbau in Fenster und Türen verwendbar,
deren Flügel und Rahmen in Holzkonstruktion gefertigt oder aber
aus Kunststoffprofilen, insbesondere Kunststoff-Hohlprofilen,
zusammengesetzt sind.
Für den Einbau eines solchen Einhand-Drehkippbeschlages in
Fenster oder Türen, deren Flügel und Rahmen aus äußeren
Metall-Hohlprofilen und inneren Kunststoff-Hohlprofilen zu
sammengesetzt sind, und bei denen der Beschlageinbau im Be
reich der inneren Kunststoff-Hohlprofile vorzunehmen ist, muß
aus Sicherheitsgründen Vorsorge getroffen werden, daß eine
tragende Verbindung der äußeren Metall-Hohlprofile mit den
inneren Kunststoff-Hohlprofilen dauerhaft gewährleistet ist.
Zur Herstellung dieser tragenden Verbindung zwischen den
äußeren Metall-Hohlprofilen und den inneren Kunststoff-Hohl
profilen von Flügel und Rahmen werden die tragenden Beschlag
teile des Einhand-Drehkippbeschlages nach Fig. 1, also einer
seits die Stulpschiene 6′ und die Ausstellschere 6′′ des Scheren
bauteils 6 in Verbindung mit dem Scherenlagerbock 15 sowie
andererseits das Eckgelenk 12 mit dem Eckband 13 und dem Eck
lagerbock 14, nutzbar gemacht.
In den Fig. 2 und 3 der Zeichnung sind verschiedene Querschnitte
durch ein Fenster oder eine Tür gezeigt, das bzw. die einen
Rahmen 16 und einem Flügel 17 hat.
Der Flügel 17 setzt sich aus einem äußeren Metall-, insbe
sondere Leichtmetall-Hohlprofil 22 und einem inneren Kunststoff-
Hohlprofil 23 zusammen, die durch komplementär zueinander
passende, hinterschnittene Profilteile 24 und 25 verbunden sind, in
dem diese in Längsrichtung zusammengeschoben und/oder in Quer
richtung miteinander verrastet werden und dadurch formschlüssig
zusammengehalten sind.
Der Einbau sämtlicher Flügelbeschlagteile 1 bis 7 und 13 des
Einhand-Drehkippbeschlages am Flügel 17 erfolgt im Bereich
des Kunststoff-Hohlprofils 23 dergestalt, daß sie jeweils mit
Sockelabschnitten 26 in eine abgesetzte Profilnut 27 an den Falz
flächen des Kunststoff-Hohlprofils 23 passend eingreifen und
darin mittels Schrauben 28 befestigt sind.
Von den Rahmenbeschlagteilen sind der Ecklagerbock 14 und der
Scherenlagerbock 15 auf der raumseitigen Stirnfläche des Kunst
stoff-Hohlprofiles 19 montiert, welches zusammen mit dem
Leichtmetall-Hohlprofil 18 den Rahmen 16 bildet.
Wie bereits weiter oben erwähnt wurde, erfolgt das Anschlagen
sämtlicher jeweils funktionsnotwendigen Beschlagteile des Ein
hand-Drehkippbeschlages am Rahmen 16 und am Flügel 17 in
gleicher Art und Weise, wie bei Fenstern und Türen, die in
Holzkonstruktion ausgeführt oder aber insgesamt aus Kunststoff-
Hohlprofilen zusammengesetzt sind.
Wie ebenfalls bereits hervorgehoben worden ist, sind wenigstens
die tragenden - also das Flügelgewicht in den Rahmen ableitenden -
Beschlagteile, nämlich das Scherenbauteil 6 mit Stulpschiene 6′,
Ausstellschere 6′′ und Scherenlagerbock 15 sowie das Eckgelenk
12 mit Eckband 13 und Ecklagerbock 14 so ausgelegt, daß sie
eine tragende Verbindung zum äußeren
Metall-Hohlprofil 22 des
Flügels 17
schaffen.
Zu diesem Zweck weisen sie
Übergreifungselemente auf, die zu den oder in die äußeren Metall-
Hohlprofile 22 bzw. 18 form- und/oder kraftschlüssig übergreifen.
Die tragenden Flügelbeschlagteile, nämlich im vorliegenden Falle
die Stulpschiene 6′ des Scherenbauteils 6 und das Eckband 13 des
Eckgelenkes 12 sind mit Übergreifungslaschen bzw. -platten
35 bzw. 36 ausgestattet, die im wesentlichen quer zur Haupt-
Verbindungsebene 37 über das Kunststoff-Hohlprofil 23 bis
in den Bereich des Metall-Hohlprofils 22 hinausragen.
Mit Abstand hinter der Haupt-Verbindungsebene 37 greifen
Schrauben 38 durch die Übergreifungslaschen bzw. -platten 35
und 36 hindurch und sind im Metall-Hohlprofil 22 verankert,
dergestalt, daß unter Vermittlung der Flügelbeschlagteile,
nämlich der Stulpschiene 6′ und des Eckbandes 13 eine trag
fähige Verbindung zwischen dem Metall-Hohlprofil 22 und dem
Kunststoff-Hohlprofil 23 geschaffen ist.
Es ist ohne weiteres denkbar, auch die Übergreifungslaschen
bzw. -platten 35 und 36 mit parallel zu den Schrauben 38 ge
richteten Tragzapfen zu versehen, deren Endabschnitte in
angepaßte Bohrungen des Metall-Hohlprofils 22 eingreifen, wo
bei auch hier diese Endabschnitte auf einen geringeren Durch
messer abgesetzt sein können, um eine übermäßige Verspannung
des Kunststoff-Hohlprofils 23 gegenüber dem Metall-Hohlprofil
22 beim Anziehen der Schrauben 38 zu verhindern. Diese Maß
nahme erweist sich besonders dann als zweckmäßig, wenn die
Übergreifungslaschen bzw. -platten 35 und 36 auch im Bereich
des Metallprofils 22 eine Auflage auf einem Teilabschnitt 39 des
Kunststoff-Hohlprofils 23 erhalten, wie das aus den Fig. 2 und
4 ersichtlich ist.
Wie der Fig. 1 entnommen werden kann, besteht einerseits die
Möglichkeit, die Übergreifungslaschen bzw. -platten 35 und
36 als lose Teile auszuführen (siehe Übergreifungslasche bzw.
-platte 35) diese aber form- oder kraftschlüssig mit den
Sockelabschnitten 26 der Beschlagteile 6′ und 13 in Verbindung
zu bringen. Andererseits ist es aber auch denkbar (siehe
Übergreifungslasche bzw. -platte 36), die Übergreifungslaschen
bzw. -platten 35 und 36 fest mit den am oder im Kunststoffprofil
23 fixierbaren Sockelabschnitten 26 der Flügelbeschlagteile 6′
und 13 zu verbinden, beispielsweise zu verschweißen.
Wenn die Übergreifungslaschen 35 bzw. 36, wie im Falle der Fig. 2
anhand der Übergreifungslasche bzw. -platte 35 gezeigt, als lose
Teile Verwendung finden, dann ist es wichtig, diese an ihrer Unter
seite mit zapfenartigen Vorsprüngen 40 zu versehen, die in
komplementär hierzu passende Vertiefungen oder Ausnehmungen
41 der Sockelabschnitte 26 eingreifen und mit diesen durch die
Schrauben 28 in Formschlußeingriff gehalten sind.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 werden die zapfenartigen
Vorsprünge 40 der Übergreifungslasche bzw. -platte 35 von
trichterartigen Einprägungen gebildet, während die Ausnehmungen
41 im Sockelabschnitt 26 Ansenkungen sind, wie sie üblicherweise
zur Aufnahme der Köpfe von Senkschrauben dienen. Die die Ver
bindung zwischen den Übergreifungslaschen bzw. -platten 35
und den Sockelabschnitten 26 herstellenden Schrauben 28 können
dann unmittelbar und konzentrisch zu den zapfenartigen Ansätzen
40 und den Ausnehmungen 41 eingebracht werden.
Selbstverständlich ist es aber auch denkbar, die zapfenartigen
Ansätze 40 und die Eingriffsausnehmungen 41 hierfür seitlich
versetzt zu den Schrauben 28 anzuordnen, falls sich hieraus
Vorteile ergeben sollten.
Außer den tragenden - also das Flügelgewicht in den Rahmen
ableitenden - Beschlagteilen können auch die übrigen Beschlag
teile des Einhand-Drehkippbeschlages nach Fig. 1, nämlich das
Kantengetriebe 1, das Kippriegelbauteil 3, die Eckumlenkung 5,
die Mittelverschlüsse 4 und 7 sowie die Schließplatten 8, 8′, 8′′
mit Übergreifungslaschen bzw. -platten ausgestattet werden,
die vom Kunststoff-Hohlprofil 23 bzw. 19 aus zum Metall-Hohl
profil 22 bzw. 18 hin übergreifen und mit letzteren wenigstens
durch Schrauben verbindbar sind. Durch diese Maßnahmen wird
die tragende Verbindung zwischen den Metall-Hohlprofilen und den
Beschlagteilen von Flügel und Rahmen weiter verbessert.
Die vorstehend beschriebenen Maßnahmen können auch bei Fenstern
und Türen zum Einsatz gelangen, deren Flügel nicht als Drehkipp
flügel ausgeführt ist, sondern relativ zum Rahmen eine andere
Öffnungsart hat. Es kann sich also um Fenster und Türen mit
nur drehbarem Flügel handeln, aber auch um Fenster, deren
Flügel relativ zum Rahmen nur kippbar oder klappbar ist. Anwend
bar sind die vorstehend beschriebenen Maßnahmen aber auch bei
Fenstern mit Schiebeflügeln, Schwingflügeln, Wendeflügeln oder
Parallelabstellflügeln.
Claims (5)
1. Fenster oder Tür mit aus Metall-Hohlprofilen und aus Kunststoff-
Hohlprofilen zusammengesetztem Flügel und Rahmen,
wobei die Metall-Hohlprofile und die Kunststoff-Hohlprofile mittels komplementär zueinander passender, hinterschnittener Profilteile zwecks Bildung von Verbundprofilen in ihrer Längsrichtung zusammen geschoben oder in ihrer Querrichtung miteinander verrastet sind, und
wobei die Flügelbeschlags-Bauteile in eine abgesetzte Profilnut an den Falzflächen der Kunststoff-Hohlprofile passend eingreifen sowie darin mittels Schrauben befestigt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die tragenden - also das Flügelgewicht in den fest sehenden Rahmen ableitenden - Flügelbeschlags-Bauteile (6; 6′; 6′′ und 13) Übergreifungselemente (35, 36, 38) aufweisen, welche zu den und in die Metall-Hohlprofile (22) form- und/oder kraftschlüssig übergreifen, um mit diesen eine tragende Verbindung zu bilden.
wobei die Metall-Hohlprofile und die Kunststoff-Hohlprofile mittels komplementär zueinander passender, hinterschnittener Profilteile zwecks Bildung von Verbundprofilen in ihrer Längsrichtung zusammen geschoben oder in ihrer Querrichtung miteinander verrastet sind, und
wobei die Flügelbeschlags-Bauteile in eine abgesetzte Profilnut an den Falzflächen der Kunststoff-Hohlprofile passend eingreifen sowie darin mittels Schrauben befestigt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die tragenden - also das Flügelgewicht in den fest sehenden Rahmen ableitenden - Flügelbeschlags-Bauteile (6; 6′; 6′′ und 13) Übergreifungselemente (35, 36, 38) aufweisen, welche zu den und in die Metall-Hohlprofile (22) form- und/oder kraftschlüssig übergreifen, um mit diesen eine tragende Verbindung zu bilden.
2. Fenster oder Tür nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Übergreifungselemente (6′ und 13) Übergreifungslaschen (35 und 36) aufweisen, die
wenigstens durch Schrauben (38) am Metall-Hohlprofil (22) verankert
sind, vorzugsweise aber zusätzlich durch Zapfen daran lagenfixiert
sind, die sich parallel zu den Schrauben (38) erstrecken.
3. Fenster oder Tür nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Übergreifungslaschen (36) fest mit den am Kunststoff-Hohl
profil (23) fixierten (28) Sockelabschnitten (26) der Flügelbeschlag
teile (6′ und 13) verbunden, z. B. verschweißt, sind.
4. Fenster oder Tür nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Übergreifungslaschen (35) aus losen, aber form- und kraft
schlüssig mit den Sockelabschnitten (26) gekuppelten (40, 41, 28)
Teilen bestehen.
5. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Übergreifungslaschen (35 und 36) auch im Bereich des Metall-
Hohlprofils (22) eine Auflage auf einem Teil (39) des Kunststoff-
Hohlprofils (23) haben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803045813 DE3045813A1 (de) | 1980-12-05 | 1980-12-05 | Fenster oder tuer mit fluegel und rahmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803045813 DE3045813A1 (de) | 1980-12-05 | 1980-12-05 | Fenster oder tuer mit fluegel und rahmen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3045813A1 DE3045813A1 (de) | 1982-07-08 |
| DE3045813C2 true DE3045813C2 (de) | 1990-04-12 |
Family
ID=6118338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803045813 Granted DE3045813A1 (de) | 1980-12-05 | 1980-12-05 | Fenster oder tuer mit fluegel und rahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3045813A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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