DE3046250C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Staueinrichtung der im
Oberbegriff von Anspruch 1 angegebenen Art.
Bei der bekannten derartigen Einrichtung (US-PS 37 99 070) besitzt
der Halter in der Ebene der vertikalen Platten bzw. in
einer parallelen Vertikalebene dazu angeordnete Nocken,
die bei Lochschienen mit Winkelprofil im Abstand zur
Schiene angeordnet bleiben. Bei diesem Halter dienen nicht
nur die Nasen zum Hintergreifen des Schienenrandes oder
eines Schienenlochs, sondern auch die Nocken haben bei
manchen Schienenprofilen die Aufgabe, den Halter in der
gewünschten Lage abzustützen oder durch Eingriff in Löcher
die Position des Halters zu sichern. Diese Halter sind
baueinheitlich mit den Packraum durchquerenden Balken
versehen, die aus federnd teleskopierbaren Gliedern
zusammengesetzt sind. Damit lassen sich nicht ohne
weiteres Zwischenböden im Packraum erzeugen, welche die
Aufgabe haben, empfindliches Ladegut in mehreren Etagen
übereinanderliegend im Packraum unterzubringen, um dadurch
die verfügbare Höhe des Packraums besser auszunutzen. Es
wäre zwar möglich, Bretter für solche Zwischenböden über
die dann als Stützen fungierenden querverlaufenden Balken
zu legen, doch müßten diese Bretter dann besonders
gesichert sein. Beim Beschleunigen oder Verzögern des den
Packraum bildenden Behältnisses können nämlich solche
Bretter verschoben werden und endseitig von den Balken
abfallen. Wegen des Längsverlaufs der Bretter müßten
solche Zwischenböden zunächst in ganzer Länge aufgebaut
werden, bevor man an ihrem inneren Ende mit dem Stapeln
von Ladegut beginnen kann. Der Lade- aber auch der
Entladevorgang sind umständlich, weil auf diese Weise der
Packraum bereits in seiner ganzen Länge aufgeteilt ist.
Durch die Bauhöhe der querverlaufenden Balken wird die
nutzbare Höhe im Packraum verringert. Trotz ihrer
Teleskopierbarkeit müssen die Balken für stark
unterschiedlich breite Packräume in verschiedener Länge
hergestellt und bereitgehalten werden. Dies bringt eine
unübersichtliche und platzaufwendige Lagerhaltung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache,
preiswerte und platzsparende Staueinrichtung, der im
Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art so zu verbessern, daß sie
schnell und zuverlässig den Auf- und Abbau von
Zwischenböden in Packräumen beliebiger Breite gestattet.
Dies wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des
Anspruches 1 angeführten Maßnahmen erreicht, denen
folgende besondere Bedeutung zukommt:
Bei der Erfindung verlaufen die Nocken horizontal und
bilden Einhängestützen für davon unabhängige, lose
Winkelträger. Nur die Halter werden mit ihren Nocken in
der Lochschiene festgesetzt und die Winkelträger darauf
eingehängt. Im Montagefall befinden sich die Nocken im
Scheitelbereich zwischen den beiden Schenkeln im Endstück
des Winkelträgers. Dadurch entstehen nach der Montage aus
den Winkelträgern längs der Seitenwand des Packraums
verlaufende Konsolen, die platzsparend sind und keiner
zusätzlichen Sicherung mehr bedürfen. An den Trägerenden
hintergreifen die vertikalen Winkelschenkel die Nocken und
sind unverlierbar, weil sie zwischen den Nocken und den
Lochschienen gefangen sind. Der horizontale Winkelschenkel
dagegen dient zum Auflegen der Enden von Bodenbrettern,
die jetzt quer zum Packraum verlaufen. Daher lassen sich
die Zwischenböden durch bedarfweises Auflegen der
Bodenbretter schrittweise aufbauen. Beim Beladen oder
Entladen des Packraums liegen nur jeweils soviele
Bodenbretter vor, wie nötig sind.
Der erfindungsgemäße Halter ist lediglich eine faustgroße
Baueinheit, der mit seinen horizontalen Nasen lediglich
punktuell in ein ausgewähltes Loch der Lochschiene
eingesteckt wird. Auf die Verlaufsrichtung der Lochschiene
an der Seitenwand des Packraums kommt es nicht an. Im
Abstandsbereich zwischen den vertikalen Platten der Halter
werden nun Winkelträger auf die Nocken aufgelegt, womit
bereits die Montage beendet ist. Weil die Winkelträger auf
den Bereich der Seitenwände beschränkt sind, ist der
Bodenbereich des Packraums zunächst für einen Ladevorgang
frei. Durch die Maßnahmen nach Anspruch 2 übernehmen die
Halter außer ihrer eigentlichen Funktion, den Winkelträger
zu halten, auch noch die weitere Funktion, mit ihren
Platten als Anschläge für die Stirnenden der Winkelträger
zu dienen. Rückwirkend wird damit auch die Lage der Halter
an der Lochschiene gesichert, weil sich diese bei
einseitiger Belastung nicht in den Löchern verdrehen
können, obwohl das Lochprofil eine solche Drehung
ermöglichen würde.
Auch die Winkelträger gewinnen eine doppelte Funktion.
Ihre Vertikalschenkel füllen, wie bereits erwähnt wurde,
die Abstandslücke hinter den Stütznocken der Halter aus
und sichern dadurch den Einsteckzustand der Halter in der
Schiene. Bei Erschütterungen oder Bewegungen der Container
ist ein unbeabsichtigtes Ausknöpfen der Halter aus ihren
Löchern in der Lochschiene nicht zu befürchten. Erst wenn
der Winkelträger abgenommen ist, läßt sich der Halter mit
seinen Nasen durch Drehen oder Kippen aus dem Lochprofil
wieder lösen. Zu dieser Sicherungsfunktion der Vertikal
schenkel tritt die Tragfunktion der Horizontalschenkel der
Winkelträger, weil diese zum Auflegen der den Packraum
durchquerenden Bodenbretter dienen.
Damit ist auch der Lade- und Entladevorgang sehr bequem,
wie bereits ausgeführt wurde. Die Halter und ihre Winkel
träger sind auf den unmittelbaren Bereich der Seitenwände
des Packraums beschränkt. Beginnend im hinteren Packraum
werden nur so viele Bodenbretter quer auf die Winkelträger
aufgelegt, wie für die jeweilige Lademenge erforderlich
ist. Das Ladegut kann daher bequem bis zur Ladestelle im
hinteren Packraum gefahren bzw. von dort wieder wegtrans
portiert werden. Bis zur Ladestelle können Ladeguttrans
porter, wie Gabelstapler, eingesetzt werden. Der vor der
Ladestelle befindliche Raum ist zunächst von querenden
Elementen ganz freigehalten. Beim Fortschreiten des
Ladevorgangs wird der Packraum, je nach Bedarf, sukzessive
mit querverlaufenden Bodenbrettern erst ausgerüstet.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zeichnet sich schließlich
durch eine große Einfachheit ihrer Bestandteile und damit
durch eine preiswerte Herstellung aus. Die Winkelträger
sind gängige L-Profilstangen, die lediglich auf das
jeweils benötigte Längenmaß zugeschnitten zu werden
brauchen. Zum Aufbau der Halter benötigt man lediglich
einlagige oder doppellagige Platten, die als Blechstanz
teile preiswert herzustellen sind und lediglich beiseitig
mit Stütznocken ausgerüstet zu werden brauchen. Als
Stütznocken empfiehlt es sich dabei Rollen zu verwenden,
weil diese einen kleinen Reibungswert aufweisen und
dadurch eine leichtgängige Montage bzw. Demontage der
Winkelträger an den Nocken ermöglichen. Solche Rollen
sollte man auf einem gemeinsamen, die Platte bzw. die
Platten durchsetzenden Bolzen drehlagern. Diese Bolzen
können dann zugleich dazu dienen, um die Baueinheit aus
Platten und stützwirksamen Rollen zusammenzuhalten. Der
Werkstoffaufwand bei der Platte ist gering, weil diese
flächenmäßig nur unwesentlich größer als der Querschnitt
der an ihr befestigten Rolle ausgebildet zu sein braucht.
Bereits dann wird den schmalen Stirnenden der Winkelträger
eine ausreichende Anschlagfläche dargeboten.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen gekennzeichnet.
In den Zeichnungen ist die Erfindung
in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung den Blick in einen Pack
raum eines Containers od. dgl., der mit der erfindungsge
mäßen Einrichtung ausgerüstet ist,
Fig. 2 und 3 im Längs- und Querschnitt längs der jeweiligen
Schnittlinien II-II bzw. III-III ausgeführte Ansich
ten von Details der erfindungsgemäßen Einrichtung einer
ersten Ausführungsform, wobei in Fig. 3 die Bodenbretter
weggelassen wurden,
Fig. 4 und 5 die entsprechenden Quer- und Längsschnittansichten
durch Teile einer erfindungsgemäßen Einrichtung einer
zweiten Ausführungsform, wobei die jeweiligen Schnitt
linien V-V und VI-VI in den Fig. 4 bzw. 5 gezeigt
sind und in Fig. 5 die Bodenbretter weggelassen wurden,
Fig. 6 und 7 die entsprechenden Längs- und Querschnittansichten
einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ein
richtung bei Lochschienen mit einer Schlüssellochprofil
öffnung, wo die Lage der Schnitte VI-VI bzw. VII-VII
in Fig. 6 bzw. Fig. 7 gezeigt sind und in Fig. 7 die Bo
denbretter weggelassen wurden,
Fig. 8 einen horizontalen, teilweise ausgebrochenen Schnitt durch
die Einrichtung von Fig. 6 längs der dortigen Schnittlinie
VIII-VIII,
Fig. 9 und 10 die Seitenansicht bzw. Schnittansicht längs der
Schnittlinie X-X von Fig. 9 eines Bestandteils der Ein
richtung von Fig. 6 bis 8 und
Fig. 11 und 12 die Seitenansicht bzw. Querschnittansicht längs
der Schnittlinie XII-XII von Fig. 11 einer Platte der
in Fig. 6 bis 8 gezeigten Einrichtung.
Wie Fig. 1 verdeutlicht, ermöglicht es die Steuereinrichtung, den Packraum
10 eines Containers od. dgl. in verschiedenen gewünschten Höhen
lagen 11 mit Zwischenböden 12 auszurüsten. Dazu sind
längs der beiden Seitenwände 13 verlaufende Winkelträger 14
vorgesehen, die über Halter, die in Fig. 1 nicht gezeigt, sondern erst in
den nachfolgenden Figuren näher beschrieben sind, lösbar befe
stigt sind. Zum Anbringen dieser Halter werden im Packraum 10
bereits vorhandene Lochschienen 16 ausgenutzt, die im Falle der
Fig. 1 bis 3 aus vertikal an der Seitenwand befestigten Schienen
16 bestehen, die Kreislöcher 17 mit einer Radialnut 26 aufweisen.
Diese Lochschienen 16 dienen normalerweise einer anderen Ladegut
sicherung, z. B. zur Befestigung von Gurten; es bedarf nicht der
Konzipierung, Herstellung und Montage besonderer Lochschienen.
Zur Bildung eines Zwischenbodens werden, wie aus Fig. 1 weiter er
sichtlich ist, in sukzessiver Folge Bodenbretter 18 über horizon
tal liegende Winkelschenkel 30 der montierten Winkelträger 14 ge
legt, wenn der Ladevorgang des Guts, beginnend im hinteren Bereich
19 des Packraums 10, allmählich nach vorne fortschreitet. Der je
weils vor den Bodenbrettern liegende Raum braucht noch nicht von
Bodenplatten 18 durchquert zu sein, weshalb ein Zugang bis zur
Ladestelle im hinteren Bereich 19 des Packraums 10 verbleibt.
Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, umfaßt ein Stützglied (Halter) 20
eine ebene Platte 21, die an ihrem vorderen Plattenrand ein
T-Stück 22 aufweist, das mit den Enden des T-Balkens
zwei Nasen 23, 24 erzeugt, von denen die untere mit einer Rundung
25 versehen ist. Im Montagefall hintergreifen die Nasen 23, 24 in
einer Vertikalebene den oberen und unteren Scheitelbereich 32, 33
eines ausgewählten Loches 17 und der T-Einschnitt der unteren Na
se 23 stützt sich dabei im unteren Scheitelbereich 32 des Loches 17
ab.
Zur Demontage wird die Platte 21 zunächst im Kreisloch 17 ge
dreht, bis die eine Nase 24 mit der erwähnten Radialnut 26 des
Kreislochs 17 ausgerichtet ist und daher durch Verkippen der
Platte aus dem Hohlraum 34 hinter der Lochschiene 16 herausge
schwenkt werden kann. Danach wird die Platte 21 in Richtung der
frei gegebenen Nase 24 verschoben, wodurch auch die andere Nase
23 aus der Kreisöffnung 17 gelangt. Die erwähnte Rundung 25 der
Nase 23 verhindert eine Kollision während dieser Kippbewegungen.
Mit dieser Bewegungsfolge ist die Platte 21 aus dem Loch 17 her
ausknöpfbar. Zur Montage der Platte wird man im umgekehrten Be
wegungssinn verfahren.
Zu dem Halter 20 gehören außer der Platte 21 zwei als Stütznocken 36
dienende Rollen, die im allgemeinen einen solchen Durchmesser
aufweisen, daß im Montagefall, wie Fig. 2 verdeutlicht, eine Ab
standslücke 37 zur schauseitigen Fläche 45 der Stegwand 35 der
Lochschiene 16 hin entsteht. Die beiden Rollen 36 sind mit der
Platte 21 durch einen gemeinsamen Bolzen 38 zu einer Baueinheit
verbunden, der durch einen Durchbruch 39 in der Platte 21 durch
geführt ist und an gegenüberliegenden Breitseiten 40 der Platte
21, wie Fig. 3 verdeutlicht, die beiden Rollen 36 drehbar trägt.
Der Bolzen 38 hält die beiden Rollen 36 durch Sprengringe 41,
die in umlaufenden Kerben an den Bolzenenden sitzen und in einer
stirnseitigen Aussparung 42 der Rollen 36 versenkt angeordnet sind.
Es versteht sich, daß die Sicherung der Rollen 36 am Bolzen 38 und
damit die Schaffung der Baueinheit auch durch andere Endanschläge
am Bolzen 38 erzeugt sein könnte, wie durch Stifte, Köpfe oder
Schultern.
Im Montagefall, der in Fig. 2 und 3 dargestellt ist, werden die
einen Winkelschenkel 31 des Winkelträgers 14 vertikal in die er
wähnten Abstandslücken 37 zwischen den Rollen 36 und der Außen
fläche 45 der Stegwand 35 der Lochschiene 16 eingeschoben. Sie
verlaufen, wie in Fig. 1 beschrieben wurde, parallel zur Seiten
wand 13 des Packraums 10. Die Stirnenden 43 der Winkelträger 14
kommen dabei an den beiden Breitflächen 40 der Platte 21 zu lie
gen, womit deren Drehung innerhalb des kreisförmigen Loches 17
ausgeschlossen ist, selbst wenn einseitig, nur auf eine Rolle 36,
eine Belastung wirken sollte. Wie ersichtlich, dienen die einge
steckten Winkelträger 14 zur Verriegelung der Halteglieder 20 in
ihrer Eingriffslage. Wie bereits erwähnt wurde, dienen die Hori
zontalschenkel 30 zum Auflegen der Bodenbretter 18, die sukzes
siv beim Beladen des Packraums 10 zur gewünschten Verlängerung
des Zwischenbodens benutzt werden.
Am Ende des Packraums 10 befindet sich eine Lochschiene 16, deren
Stützglied 20 nur einseitig mit einem Winkelträger 14 versehen
zu werden braucht, weil zur Abschlußwand des Packraums hin eine
Fortsetzung der Winkelträger nicht mehr möglich ist. Ein solches
endseitiges Stützglied 20 ist, wie das linke Teilbild der Fig. 3
zeigt, mit zueinander unterschiedlichen Rollen 36, 36′
ausgerüstet. Während die eine Rolle 36 zur Aufnahme des Vertikal
schenkels 31 die Abstandslücke 37 erzeugt und daher einen kleinen
Rollendurchmesser 44 aufweist, ist die gegenüberliegende Rolle 36′
mit einem demgegenüber vergrößerten Durchmesser 44′ versehen, der
hier die Abstandslücke 37 ausfüllt. Dadurch liegt im Montagefall
die Rolle 36′ mit ihrem Umfang an der Außenfläche 45 der Steg
wand 35 der Lochschiene 16 an. Wie bereits erwähnt wurde, ist ei
ne Drehung der dortigen Platte 21 aufgrund einer einseitigen Be
lastung der Rolle 36 durch den Winkelträger 14 nicht zu befürch
ten, weil dessen Stirnende 43 der Breitfläche 40 der Platte 21
anliegt. Eine Durchmesservergrößerung der Rolle 36′ ließe sich,
ausgehend von einem Stützglied mit zueinander gleichen kleineren
Rollen 36, auch dadurch erzielen, indem man einen Ring über die
Rolle 36 schiebt und dadurch eine im Durchmesser 44′ erweiterte
Rolle 36′ erhält.
In Fig. 4 und 5 ist ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel
gezeigt, das in vielerlei Hinsicht dem vorausgehenden
Ausführungsbeispiel entspricht, weshalb insoweit die bisherige
Beschreibung gilt. Es braucht lediglich auf die Unterschiede
eingegangen zu werden, die in folgendem liegen:
Es liegen Lochschienen 16′ mit anders profilierten Löchern 17′
vor, die aus Schlitzen bestehen. Darüber hinaus ist die Loch
schiene 16′ horizontal verlaufend an der Seitenwand des Packraums
befestigt. Wegen der größeren Lochweite dieser Schlitze 17′ un
terscheidet sich der Halter 20′ von dem vorhergehenden durch
eine abweichende Profilierung seiner Platte 21′. In übriger Hin
sicht besteht Übereinstimmung.
Der Schlitz 17′ hat seine Profilform, die sich aus einer im vor
liegenden Fall nicht näher interessierenden weiteren Ladegutsi
cherung ergibt. Diese Schlitze 17′ sind zur Erstellung der
Staueinrichtung ohne weiteres verwendbar. Die
Schlitze 17′ sind, abgesehen von endseitigen, eine T-Form be
gründenden Ausschnitten 46 rechteckförmig gestaltet, wobei al
lerdings in der Rechteckmitte eines kreisförmige Ausweitung 47
vorliegt. Zwischen der Ausweitung 47 und den endseitigen Aus
schnitten 46 befinden sich Lappen 48 am Schlitzrand, die aus der
oberen Stegwand 35′ ausgeschnitten sind, wie insbesondere Fig. 4
zeigt, in den Profilraum 34′ der Lochschiene 16′ zurückgebogen
sind. Diese haben aber, wie die rechte Bildhälfte von Fig. 5
zeigt, für die Halterung des Halters 20′ keine Bedeutung.
Wie bereits erwähnt wurde, hat der Halter 20′ eine in ihrem Um
riß abweichend vom vorhergehenden Ausführungsbeispiel gestaltete
Platte 21′, die der längeren Dimension des Schlitzes 17′ in der
zugehörigen Lochschiene 16′ Rechnung zu tragen hat. Ausgehend
von der Rechteckform der vorausgehenden Platte 21, ist die vor
liegende Platte 21′ in ihrem vorderen Teil mit einem verlänger
ten Arm 49 versehen, der dazu bestimmt ist, das bereits oben
funktionsmäßig beschriebene T-förmige Umrißteilstück zu bilden,
welches im vorliegenden Fall 22′ entsprechend länger ausgebildet
ist, so daß die beiden Nasen 23′, 24′ in der bereits oben ge
schilderten Weise mit dem oberen und unteren Scheitelbereich 32′,
33′ des Schlitzes 17′ zusammenwirken können. In übriger Hinsicht,
betreffend die Wechselwirkung mit den Winkelträgern 14 zur Ab
stützung einer querverlaufenden Bodenplatte 18, gilt die voraus
gehende Beschreibung. Das Einkuppeln bzw. Entkuppeln dieses Hal
ters 20′ an der Lochschiene 16′ vollzieht eine Einrenkbewe
gung, wo die beiden Nasen 23′, 24′ durch Kippen der Platte 21′
nacheinander eingeführt werden.
In den Fig. 6 bis 12 ist ein drittes Ausführungsbeispiel
gezeigt, wobei es genügen soll, auch hier die abweichen
den Formgebungen näher zu erläutern.
Hier sind Lochschienen 16′′ mit einem Öffnungsprofil eines
Schlüsselloches 17′′ verwendet. Es wäre möglich, hier auch die
im Zusammenhang mit Fig. 4 und 5 beschriebenen Halter 20′
mit verlängerten Platten 21′ zu verwenden, wo die Nasen als Pro
filumrisse der Platte innerhalb der Plattenebene angeordnet sind.
Doch empfiehlt es sich, hierzu gesonderte Halter 20′′ zu
verwenden, deren Aussehen insbesondere aus den Fig. 8 bis 12
näher zu ersehen ist.
Man verwendet hier ein Platten-Paar, dessen beide Platten 21′′
von einem Abstandhalter 50 in einer Breite 51 des
Stützglieds 20′′ gehalten werden, die, wie Fig. 7 verdeutlicht,
der Spaltweite 52 des verengten Teils 53 des Schlüssellochs 17′′
entspricht. Die beiden Platten 21′′ sind, ausweislich der Fig.
11, mit einer zungenförmigen Verlängerung 55 versehen, die aus
weislich der Fig. 12 eine Abkröpfung 56 aufweist, welches die
Nase zum Hintergriff des Schlüsselloches 17′′
bildet. Beide Platten 21′′ besitzen die gleiche Ausgangsform,
doch sind sie in zueinander speigelbildlicher Lage beidseitig
des Abstandshalters 50 angeordnet, so daß ihre beiden Nasen 56,
wie Fig. 8 verdeutlicht, voneinander weg gerichtet sind.
Der Abstandhalter 50 ist als Spritzgußteil aus Kunststoff od. dgl.
ausgebildet und, wie Fig. 9 verdeutlicht, von rechteckigem Umriß
mit gerundeten Ecken, der ausweislich der Fig. 10 aus Gründen der
Werkstoffersparnis von einem umlaufenden Flansch 57 bestimmt ist
und eine etwa in der Flanschmittenebene verlaufende Stegwand 58
umschließt. Im Zentrum der Stegwand 58 befindet sich eine ange
formte Lagerhülse 59, die im komplettierten Zustand zur Auf
nahme des bereits oben erwähnten Bolzens 38 dient, dessen Bol
zenenden die bereits erwähnten Rollen 36 beidseitig tragen, was
aus Fig. 8 zu entnehmen ist. Im zusammengebauten Zustand ist der
Bolzen 38 beidseitig der Lagerhülse 59 des Abstandshalters 50
durch die entsprechende in Fig. 11 und 12 gezeigte Zentralöffnung
60 der Platte 21′′ hindurchgeführt, wobei auf den Außenflächen
der beiden Platten 21′′ jeweils die Rollen 36 zu liegen kommen.
Die Höhe des Umfangsflansches 57 stützt sich dabei an den Innen
flächen der beiden Platten 21′′ ab und bestimmt die aus Fig. 8
ersichtliche Konstruktionsbreite 51 dieser Baueinheit 20′′. Die
Stegwand 58 des Abstandshalters 50 trägt weiterhin ein Paar beid
seitig angeformter Zapfen 61, die im zusammengebauten Zustand
in entsprechende, aus Fig. 11 ersichtliche Durchbrüche 62 der
Platte 21′′ eingreift und daher die beiden Platten 21′′ bezüg
lich des Abstandhalters 50 undrehbar festhält.
Zur Montage wird die Baueinheit zunächst in den Bereich des aus
Fig. 7 ersichtlichen erweiterten Teils 54 des Schlüsselloches
17′′ gebracht und durch Verkanten zunächst die eine Nase 56 und
dann die andere Nase 56 querliegend in das Schlüsselloch 17′′ ein
geknöpft, woraufhin die Baueinheit 20′′ gedreht und in den ver
engten Teil 53 des Schlüsselloches hinabgeschoben wird. Wegen
der geschilderten Konstruktionsbreite 51 kommen die Außenflächen
der beiden Platten 51 in die aus Fig. 7 ersichtliche Spaltweite
52 des verengten Schlüssellochteils 53 zu liegen und hintergrei
fen mit ihren beiden Nasen 56 die beiden Längsränder des Spalts,
wie aus Fig. 8 hervorgeht. Das Auskuppeln der Baueinheit 20′′ er
folgt im umgekehrten Sinne.
Nach dem Einkuppeln können in den bereits mehrfach erwähnten Ab
standspalt die Vertikalschenkel der Winkelträger 14 eingeführt
werden, worauf sich die Bodenplatten 18 in der bereits beschrie
benden Weise zur Erzeugung eines Zwischenbodens aufbauen können.
Auch hier kommen die Stirnenden 43 der beiden Winkelträger 14
an den Außenflächen der beiden Platten 21′′ zu liegen, wie aus
der Schnittansicht von Fig. 7 zu erkennen ist.
Das Platten-Paar 21′′, 21′′ könnte auch durch eine U-förmige
Abkantung eines gemeinsamen Blechabschnitts zustande kommen,
dessen U-Steg die Funktion des Abstandhalters 50 übernimmt. Zur
Versteifung des Schenkelabstands einen solchen U-förmigen Ge
bildes könnte man ein Zwischenstück zwischen die Innenflächen
der beiden Schenkelplatten 21′′ setzen, wozu sich beispielswei
se eine um den gemeinsamen Bolzen 38 herumgelegte Hülse anbie
ten würde.
Der Halter 20′ ist gemäß Fig. 4 in seiner Kupplungslage in der
Schiene 16′ durch folgende einfache Maßnahme besonders gesichert:
Der obere Hinterschnitt 27 der dortigen Nase 24′ ist mit einer
Stufe 28 versehen, weshalb in der Kupplungslage von Fig. 4 die
Stoßfläche dieser Stufe 28 sich unter den oberen Scheitelbereich
33′ des Schlitzlochs 17′ stellt. Aufgrund des eingeführten Win
kelträgers 14 ist weder eine Kippbewegung noch eine Schiebebe
wegung des Halters 20′ möglich. Die Kupplungslage des Halters
20′ wird also vom Winkelträger 14 gesichert, der damit eine wei
tere wichtige Funktion erfüllt.
Zum Entkuppeln des Halters 20′ muß zunächst der Winkelträger 14
entfernt werden. Dann ist es möglich, die Platte 21′ im Bereich
der oberen Nase 24′ im Sinne des eingezeichneten Schwenkpfeils
etwas nach innen zu kippen, wobei der untere Scheitelbereich 32′
des Schlitzloches als Schwenklagerstelle dient. Dadurch gelangt
die Stufe 28 aus der Schlitzöffnung 17′, weshalb dann die Platte
21′ vertikal nach oben im Ausmaß der Tiefe des Hinterschnitts 27
verschoben werden kann und dadurch die untere Nase 23′ oberhalb
des unteren Scheitelbereiches 32′ des Schlitzlochs 17′ zu liegen
kommt. Jetzt kann die Platte 21′ verkippt und mit ihrer unteren
Nase 23′ aus dem Loch 17′ ganz herausgeführt werden. Dieser Her
ausführungsbewegung folgt dann auch die obere Nase 24′.
Claims (10)
1. Staueinrichtung für Ladegut in Packräumen von Containern,
Lastwagen oder Eisenbahnwaggons,
bestehend aus im Abstand zueinander an der Seitenwand des Packraums angebrachten Lochschienen zur Ladegut sicherung,
aus Haltern mit im Montagefall vertikal verlaufenden Platten,
bestehend aus im Abstand zueinander an der Seitenwand des Packraums angebrachten Lochschienen zur Ladegut sicherung,
aus Haltern mit im Montagefall vertikal verlaufenden Platten,
- die einerseits ausgewählte Löcher der Lochschiene hintergreifende Nasen aufweisen
- und andererseits im Abstand zur Lochschiene angeordnete Nocken tragen,
und aus quer im Packraum zwischen einander gegenüber
liegenden Lochschienen verlaufenden Verbindungsgliedern,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nocken (36; 36′) horizontal aus den vertikalen
Platten (21; 21′, 21′′) herausragen und Einhängestützen
für die Enden von entlang der Seitenwand (13) des
Packraums (10) angeordnete Winkelträger (14) bilden,
- deren vertikaler Winkelschenkel (31) in die Lücke (27) zwischen den Nocken (36; 36′) und den Lochschienen (16; 16′; 16′′) eingesteckt sind
- und deren horizontale Winkelschenkel (30) sich auf den Nocken (36; 36′) abstützen und zum Auflegen der Enden der Verbindungsglieder in Form von den Packraum (10) durchquerenden Boden brettern (18) dienen.
2. Staueinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnenden (43) der Winkelträger (14) jeweils
anschlagartig vor den Platten (21; 21′; 21′′) benachbarter
Halter (20; 20′; 20′′) angeordnet sind.
3. Staueinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Stütznocken jeweils aus einer Rolle be
stehen, die auf einem gemeinsamen, durch die dazwischenlie
gende Platte (21, 21′) beziehungsweise Platten (21′′) geführten Bolzen
(38) drehbar gelagert und mit der Platte beziehungsweise den Platten zu
einer Baueinheit verbunden sind.
4. Staueinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die zur Abstützung eines Winkelträgers (14) dienende Rolle
einen um die Stärke des vertikalen Winkelschenkels
(31) geringeren Radius aufweist gegen
über einer, damit gleichachsigen trägerfrei verbleibenden
Rolle eines das Ende eines Zwischenbodens (12)
bestimmenden Stützgliedes, deren Rollenumfang
im Montagefall der Außenfläche (45) der Lochschiene (16) an
liegt.
5. Staueinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen (23, 24; 23′, 24′)
der Platte (21; 21′) in der Plattenebene angeordnet und
durch ein T-Stück (22; 22′) der Platte ge
bildet sind, das T-Stück (22; 22′) im Montagefall in ein Loch
(17; 17′) der Lochschiene (16; 16′) einknöpfbar ist, das Loch
in einer Vertikalebene im oberen und unteren Lochscheitel
(32; 33; 32′, 33′) hintergreift und einen die lichte Loch
weite unterschreitenden T-Halsteil (15) aufweist.
6. Staueinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Lochschiene mit
Schlüssellochprofil-Öffnungen (17′′) die Nasen durch spiegel
bildliche Abkröpfungen (56) von zungenförmigen Verlängerungen
(55) eines in seitlichem Abstand angeordneten Platten-Paars
gebildet sind, die Platten (21′′) eine der Spalt
weite (52) des verengten Schlüssellochteils (53) entsprechen
de Breite (51) aufweisen und mit den sie beid
seitig überragenden Nasen die beiden Längskanten des
verengten Schlüssellochteils (53) hintergreifen.
7. Staueinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Platten-Paar ein Abstandhalter (50) ange
ordnet ist.
8. Staueinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstandhalter (50) mit den beiden vorzugsweise zueinander
formgleich ausgebildeten, aber spiegelbildlich angeordneten
Platten (21′′) formschlüssig verbunden ist, wie durch Loch-
Zapfen-Verbindungen (61, 62).
9. Staueinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstandhalter (50) auf dem durch das Platten-Paar
geführten gemeinsamen Bolzen (38) sitzt, der die
beidseitig des Plattenpaars angeordneten als Stützklötze die
nenden Rollen auf seinen Bolzenenden trägt und zur Bau
einheit vereinigt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803046250 DE3046250A1 (de) | 1980-12-08 | 1980-12-08 | Staueinrichtung fuer ladegut in packraeumen von containern, lastwagen, eisenbahnwaggons o.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803046250 DE3046250A1 (de) | 1980-12-08 | 1980-12-08 | Staueinrichtung fuer ladegut in packraeumen von containern, lastwagen, eisenbahnwaggons o.dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3046250A1 DE3046250A1 (de) | 1982-07-15 |
| DE3046250C2 true DE3046250C2 (de) | 1989-12-07 |
Family
ID=6118637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803046250 Granted DE3046250A1 (de) | 1980-12-08 | 1980-12-08 | Staueinrichtung fuer ladegut in packraeumen von containern, lastwagen, eisenbahnwaggons o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3046250A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202013103256U1 (de) | 2013-07-21 | 2013-07-25 | Tyroller Hydraulik Herzberg Gmbh | Transportkraftfahrzeug zum Transport einer Anzahl ähnlich geformter, überwiegend quaderförmiger Verpackungsbehälter |
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| DE3433169A1 (de) * | 1984-09-10 | 1986-03-20 | Walter Becker GmbH, 6605 Friedrichsthal | Kabine, insbesondere ueberdruckkabine zur sicherung elektrischer einrichtungen unter tage durch fremdbelueftung |
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| GB2543044A (en) * | 2015-10-05 | 2017-04-12 | Elliott Philip | Shipping Container |
| GB2612577B (en) * | 2021-10-28 | 2024-02-28 | More Housing Ltd | Mounting arrangement |
| US12391467B2 (en) | 2023-06-27 | 2025-08-19 | Iron Mountain Incorporated | Modular loading system for a shipping container |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3799070A (en) * | 1972-04-27 | 1974-03-26 | Railway Eng And Supply Co Inc | Freight retaining bar |
-
1980
- 1980-12-08 DE DE19803046250 patent/DE3046250A1/de active Granted
Cited By (1)
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| DE202013103256U1 (de) | 2013-07-21 | 2013-07-25 | Tyroller Hydraulik Herzberg Gmbh | Transportkraftfahrzeug zum Transport einer Anzahl ähnlich geformter, überwiegend quaderförmiger Verpackungsbehälter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3046250A1 (de) | 1982-07-15 |
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