DE306945C - - Google Patents

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DE306945C
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tape
music
carrier
markings
tone
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor

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  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMi^
Es sind bereits Notenbänder für mechanische Musikinstrumente bekannt, die am Rande^mit im Abstand voneinander angeord-,, nete Öffnungen versehen sind, durch welche auf pneumatischem Wege zwecks Erzielung eines Gleichlaufs zwischen einer selbsttätigen Klavierspielvorrichtung und einer Sprechmaschine ein .Ventil gesteuert wird, um die Antriebsgeschwindigkeit des Motors für die
ίο Klavierspielvorrichtung, der zeitweise zum schnelleren Antrieb , des Notenbandes eine Beschleunigung erhält, wieder zu verzögern.
Zweck vorliegender Erfindung ist auch,
einen völligen.·. Gleichlauf zwischen zwei mechanisch angetriebenen Musikinstrumenten, z. B. einer Klavierspielvorrichtung und einer Sprechmaschine zu erzielen. Nach vorliegender Erfindung soll zu diesem Zwecke das Notenband mit in bestimmten Abständen voneinander angeordneten Markierungen versehen wenden, .die für das Auge des Spielers gleichzeitig mit einer an dem Tonzeichenträger des zweiten Musikinstrumentes angebrachten Markierung erscheinen müssen, wenn beide Instrumente völlig synchron laufen. Dem Spieler ist somit durch Beobachtung der Markierungen die Möglichkeit gegeben, den Gleichlauf beider.Instrumente nachzuprüfen und erforderlichenfalls zu regeln.
Um solche Markierungen auf dem Notenband herzustellen, ist es erforderlich, daß die Markierungen in bestimmte Abhängigkeit von der Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Tonzeichenträgers gebracht werden. Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Markierungen auf dem Nptenband durch eine mechanische Vorrichtung hergestellt werden, deren Arbeit durch die Geschwindigkeit des . zweiten Tonzeichenträgers während der Wiedergabe des Stückes. geregelt wird, und daß gleichzeitig mittels einer Lochvorrichtung die 'Notenöffnungen im Notenband hergestellt werden und das vom zweiten Tonzeichenträger ■wiedergegebene Stück auf dem mechanischen Musikinstrument von einem Musiker begleitet wird.
Die Form der Markierungen auf dem Notenband kann hierbei beliebig sein. Es können wie in beiliegender Zeichnung, in der 1 das Notenband, 2 die Markierungen und 4, 5,6 die Notenschlitze sind, Öffnungen sein, j edoch können die Markierungen auch aus Einkerbungen oder sonstigen Zeichen auf dem Notenband bestehen. /Dasselbe trifft für die Markierung des zweiten Tonzeichenträgers zu. ,
Zu der Herstellung der Markierungen auf dem Nötenband läßt man den zweiten Tonzeichenträger, z. B. die Platte einer Sprechmaschine, gleichzeitig mit dem leeren Notenband des ersten Musikinstrumentes (Piano, Orgel o. dgl.) laufen, wobei ein Spieler von Hand die Begleitung des zweiten Tonzeichen trägers übernimmt und hierbei mit einer durch das Spiel des Spielers angetriebenen Lochvorrichtung die Notenschlitze oder Notenöffnungen 4, 5, 6 im Notenband erzeugt werden. Das begleitende Spiel wird somit völlig synchron mit dem vom zweiten Tonzeichenträger wiedergegebenen Tonstück auf dem Notenband 1 fixiert. Damit man nun aber die Möglichkeit hat, beide Tonzei-
chenträger später in völligem Gleichlauf wiederzugeben, wird gleichzeitig· mittels einer mechanischen Vorrichtung die Markierung 2 auf dem .Notenband 1 vorgenommen. Zu diesem Zwecke ist die Anordnung derart getroffen, daß z. B. nach je einer, zwei oder mehreren Umdrehungen des zweiten Torizeichenträgers eine Markierung 2 auf dem Notenband angebracht wird, so daß der Abstand der Markierungen 2 voneinander genau einer, zwei oder mehreren Umdrehungen des zweiten Tonzeichenträgers entspricht und bei; der späteren Wiedergabe jedesmal dann für. das Auge des Spielers eine Markierung auf dem Notenband erscheinen muß, wenn der zweite Tonzeichenträger eine, zwei oder mehrere Umdrehungen zurückgelegt hat, so daß die Markierung des Notenbandes mit der zu diesem Zwecke an dem zweiten Tonzeichen-
ao träger angebrachten Markierung zusammentrifft. Ist das nicht der Fall, so laufen beide Instrumente nicht im Gleichlauf miteinander, und-es ist dem Spieler die Möglichkeit gegeben, durch entsprechende Regelung den Gleichlauf wieder herzustellen. Damit nun die Markierungen 2 in der angegebenen Weise auf das Notenband 1 gebracht werden, muß die Markierungsvorrichtung von der Antriebsvorrichtung des zweiten Torizeichenträgers angetrieben werden. Das kann auf verschiedene Art und Weise erreicht werden.
. In Fig. 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer zur Herstellung der Markierungen dienenden, durch den zweiten Tonzeichenträger geregelten Einrichtung dargestellt. 7 ist der zweite Tonzeichenträger, z. B. eine Sprechmaschinenplatte, die durch die Spindel 8 angetrieben wird. Von der Spindel 8 aus wird durch ein Kegelradgetriebe 10, ioa eine Spindel 11 angetrieben, die durch ein zweites Kegelradgetriebe 12, i2a eine auf einer Spindel 13 sitzende Scheibe 9 in Drehung setzt, die am Umfange mit einem Nocken 9a versehen ist. Die Kegelräder 10, ioffi und 12, i2a sind von gleicher Größe, so daß die Nockenscheibe 9 dieselbe Anzahl Umdrehungen macht wie die Sprechmaschinenplatte 7. ι ist das Notenband, das über eine gelochte Stempelunterplatte 14 läuft. Über dem Notenband befindet sich der in senkrechter Richtung auf und ab bewegliche, zur Herstellung der Markierungen auf dem Notenband dienende Stempel 15, der in einem Rahmen 16 geführt ist, dessen beide Querarme durch senkrechte Arme 17 verbunden sind. Der Stempel 15 wird durch eine Feder 18, die gegen eine obere Verstärkung 15® wirkt, gewöhnlich in seiner Hochlage gehalten. Über dem Stempel 15 ist auf einer Welle 23 ein Exzenter 22 angeordnet, dessen Exzenterschleife 21 in einem Hebel 20 endigt. Dieser Arm 20 wirkt auf einen in dem oberen Querarm des Rahmens 16 geführten Stempel 19. Zwischen dem Stempel 19 und dem Bund I5a des Stempels'15 ist ein ein- oder beiderseitig abgeschrägter oder abgestufter Arm 24 verschiebbar, der an einem um 26 ' drehbaren Hebel 25 angelenkt ist. Der Hebel 25, der gewöhnlich durch eine Feder 28 gegen die Nockenscheibe 9 hingezogen wird, trägt eine Rolle oder einen Bolzen 27, der gegen die Nockenscheibe 9 anliegt. ,
In der gezeichneten Stellung kommt der Markierstempel 15 unter der Einwirkung des Exzenters 22 mit dem Notenband 1 nicht in Eingriff. Sobald aber der Nocken ga . der Scheibe 9 gegen die Rolle 27 des Hebels 25 schlägt, wird dieser Hebel 25 entgegen der Wirkung der1 Feder 28 ausgeschwungen, wodurch das an dem Hebel 25 angelenkte Glied 24 um ein entsprechendes Maß zwischen die Stempel 15, 19 hindurchgeschoben wird, so daß sich der Markierstempel 15 dem Notenband nähert und durch den Exzenterantrieb, nun eine Markierung auf dem Notenband hergestellt wird. Das geschieht bei jeder Umdrehung der Nockenscheibe 9 und damit auch der Sprechmaschinenplatte 7 einmal, so daß also der Abstand der 'Markierungen auf dem Notenband 1 einer Umdrehung ■ der Sprechmaschinenplatte 7 entspricht.
In der gezeichneten Ausführungsform macht die Nockenscheibe die gleiche Umdrehungszahl wie die Sprechmaschinenplatte, ; also etwa 60 Umdrehungen in der Minute. Die Exzenterwelle 23 wird- dagegen, mit etwa 4000 Umdrehungen, in der Minute angetrieben, so daß bei jedem Vorschub des Armes 24 durch den Nocken ga mit Sicherheit eine Lochung oder sonstige Markierung des Notenbandes ι unter Einwirkung des Stempels 15 eintritt.
Es ist. leicht ersichtlich, daß der Abstand der Markierungen 2 auf dem Notenband 1 einer, zwei oder drei Umdrehungen des zweiten Tonzeichenträgers 7 entspricht, je nachdem die Nockenscheibe 9 ebensoviel Umdrehungen oder durch entsprechende Wahl der Übersetzung nur die Hälfte oder ein Drittel der Umdrehungen des Tonzeichenträgers 7 macht. Bei der späteren gleichzeitigen Wiedergabe des Tonstückes' durch beide Musikinstrumente muß also: die an dem zweiten Tonzeichenträger angebrachte Markierung, z.B. ein stark auffallender Strich am Rande der Sprechmaschinenplatte, nach einer, zwei oder drei Umdrehungen genau mit je einer Markierung des Notenbandes zusammentreffen. Um dem Spieler die Übersicht zu er- : leichtern, ist es zweckmäßig, den Abstand
der Markierungen 2 voneinander entsprechend einer Umdrehung des zweiten Tonzeichenträgers , zu wählen.
Die Stelle, an welcher die Markierungen des Notenbandes 1 in bestimmten Zeitpunkten erscheinen, kann in der Mitte oder am Rande des Gleitblocks oder auch irgendwo anders liegen. Es empfiehlt sich nur, die Stellen, wo die Markierungen beider Tonzeichenträger gleichzeitig erscheinen sollen, nicht zu weit voneinander zu legen, um die Beobachtung für den . Spieler zu erleichtern. Die Markierungen 2 des Notenbandes kön-. nen dementsprechend anstatt am Rande auch an anderer Stelle des Notenbandes angebracht sein.
Aus Vorstehendem ist ersichtlich, daß auf diese Weise durch den Spieler jederzeit der völlige Gleichlauf beider Instrumente hergestellt werden kann, wenn die Markierungen beider Tonzeichenträger nicht gleichzeitig an der bestimmten Stelle erscheinen. Jede erforderliche Geschwindigkeitsänderung wird in der Antriebsvorrichtung zur Bewegung des Notenbandes vorgenommen, so daß1 die Geschwindigkeit der Sprechmaschinenplatte, wenn das zweite Musikinstrument aus einer Sprechmaschine besteht, nicht geändert zu werden braucht und somit die ι Tonhöhe der letzteren dauernd unverändert bleibt.
Es wird noch darauf hingewiesen, daß der
Markierstempel 15 in einer Reihe mit den ' übrigen zur Herstellung der Notenöffnungen dienenden Stempeln angeordnet sein kann, die durch das Begleitspiel während der Wiedergabe; des zweiten Tonzeichenträgers betätigt weiden. ■ :.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Verfahren zur Herstellung von Notenbändern für mechanische Musikinstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß das Notenband dadurch mit in einem bestimmten Verhältnis zur Bewegungsgeschwindigkeit eines- zweiten Tonzeichenträgers.stehenden Markierungen1 versehen wird, daß die letzteren selbsttätig durch eine mechanische Vorrichtung hergestellt werden, deren Arbeit durch die Geschwindigkeit des zweiten Tonzeichenträgers während der Wiedergabe; des Stückes geregelt wird, und daß gleichzeitig mittels einer Lochvorrichtung die;Notenöffnungen im Notenband erzeugt werden, indem das,, vom zweiten Tonzeichenträger wiedergegebene Stück auf dem mechanischen Musikinstrument von einem Musiker begleitet wird. ' ;■'■■
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung des zweiten Tonzeichenträgers mit der mechanischen Vorrichtung zum Markieren des Notenbandes in Eingriff steht, die mit' der: an sich bekannten, durch das Begleitspiel in Tätigkeit zu setzenden Notenbandlochvorrichtung in das Tasteninstrument eingebaut ist. '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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