DE309761C - - Google Patents

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DE309761C
DE309761C DE1918309761D DE309761DA DE309761C DE 309761 C DE309761 C DE 309761C DE 1918309761 D DE1918309761 D DE 1918309761D DE 309761D A DE309761D A DE 309761DA DE 309761 C DE309761 C DE 309761C
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DE
Germany
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glasses
bridge
web
joints
clamping effect
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DE1918309761D
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C3/00Special supporting arrangements for lens assemblies or monocles
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C5/00Constructions of non-optical parts
    • G02C5/006Collapsible frames
    • GPHYSICS
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    • G02C5/00Constructions of non-optical parts
    • G02C5/12Nose pads; Nose-engaging surfaces of bridges or rims
    • G02C5/128Pince-nez

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  • Optics & Photonics (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
,- JVl 309761 -KLASSE 42 h. GRUPPE
ALEXANDER HEPKE in BERLIN. Verstellbar zusammenlegbares Augenglas.
Zusatz zum Patent 305372.
Patentiert im Deutschen Reiche vom U. April 1918 ab. Längste Dauer: 25. September 1932.
Durch das Patent 305372 wird ein Augenglas unter Schutz gestellt, dessen wesentliche Unterscheidung gegenüber bekannten Augengläsern darin besteht, daß zwei wahlweise oder zu gleicher Zeit in der Augenhöhle einklemmbare optische Gläser durch einen biegsamen Steg ohne Klemmwirkung miteinander verbunden werden. Hierdurch wird eine vollständige Entlastung des Nasenrückens von Druck und ein unverrückbar fester Sitz des Glases in Sehstellung bewirkt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterausbildung des Gegenstandes des Hauptpatents in der Weise, daß die beiden Gläser zum Zweck des Tragens in den Augenhöhlen verstellbar je nach der Gesichtsbildung sind, ferner, daß sie zum Zweck des Tragens in der Tasche zusammenlegbar oder übereinandergelegt werden können. Man erzielt also durch eine Kon-
ao struktion zwei ganz verschiedene Wirkungen. Die besondere Eigenart des Augenglases nach dem Hauptpatent gestattet ein leichteres und , sicheres Festhalten des Glases in den Augenhöhlen, sowie eine einfachere und handlichere
as Art der Zusammenlegung, welche Gegenstand der Erfindung sind. Es werden hierbei in der ersten Ausführungsform zwischen die optischen Gläser und den Steg Gelenke eingeschoben, um welche diese in parallelen Ebenen gegeneinander verstellbar und übereinander verschoben werden können. Es wird hierdurch erreicht, daß der Steg durch das Verstellen der Gläser verkürzt und verlängert werden kann, ohne eine Biegung des Steges vorzunehmen, je nach der Entfernung der beiden Augenhöhlen zueinander, ferner das Einstellen der beiden Gläser nach der Gesichtsbildung. Vor- : zugsweise besitzt jedes der beiden Gelenke einen Anschlag, welcher den Ausschlag der beiden Gläser nach außen begrenzt, so daß eine Durchbiegung nach oben nicht möglich ist. Ferner drehen sich die Gelenke friktionsartig, so daß die Gläser in jeder drehbaren Lage fest stehen bleiben:
Bei einer anderen Ausführungsform ist die Nachgiebigkeit des Steges ausgenutzt, indem unter Zusammenlegung des Steges die beiden optischen Gläser aufeinandergeklappt und in der zusammengeklappten Lage miteinander verriegelt werden. Diese Verriegelung kann durch beliebige Mittel bewirkt werden, beispielsweise ,durch eine Druckknopfanordnung.
Beide Verbindungsarten der Gläser besitzen gegenüber der Anordnung nach dem Hauptpatent den Vorzug, daß sich bei ihnen die Pupillendistanz selbsttätig regelt, so daß ein vorheriges Zurechtbiegen des Steges sich erübrigt.
Zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt; es zeigen Fig. 1 und 2 die eine Ausführungsform von vorn und von oben in aufgeklapptem, Fig. 3 und 4 in zusammengeschobenem Zustand, Fig. 5 und 6 die andere Ausführungsform von
oben im geöffneten und zusammengelegten Zustand.
Bei der Ausführungsform nach Fig. ι bis 4 besteht dae Augenglas aus zwei optischen in die Augenhöhle einklemmbarenGläsern α und b, welche durch einen nicht klemmenden Steg c miteinander verbunden werden. An den Anlenkpunkten der beiden Gläser an dem Steg ist je ein Gelenk d, β eingefügt, um welches die beiden Gläser in zueinander parallelen Ebenen nach unten und innen verstellt werden können. Um den Hub nach oben und außen zu begrenzen, sind an den Gelenken Anschläge d' e' angeordnet. Soll das Augenglas in die Tasche geschoben werden, so schwenkt man die beiden Gläser a, b um die Gelenke d, e nach unten und innen, dieselben drehen sich reibend friktionsartig, bis sie übereinandergreifend einander decken (Fig. 4). Beim Einsetzen der beiden Gläser in die Augenhöhle stellt sich die Pupillendistanz von selbst ein, so daß eine Biegung des Steges überhaupt nicht erforderlich ist. Der Steg braucht also
. im vorliegenden Falle weder eine Klemmwirkung noch eine Biegsamkeit zu besitzen, vielmehr kann er starr in sich selbst sein.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 und 6 erfordert einen nachgiebigen Steg c', der vorzugsweise aus einer mit feinem Draht übersponnenen Einlage, hergestellt werden kann. Die Wölbung des Steges erstreckt sich hierbei vorzugsweise senkrecht auf der Ebene der Gläser nach vorn. Soll das Glas zusammengelegt werden, so werden die Innenseiten der Gläser unter Zusammenbiegung des Steges aufeinander geklappt, bis sie sich decken. Hierauf werden sie durch eine Verriegelung miteinander verbunden, die beispielsweise in einer Druckknopfanordnung f,g bestehen kann. Auch hier findet eine selbsttätige Einstellung der Pupillendistanz statt, obne daß der Steg eine klemmende Wirkung ausübt.,
Die beiden optischen Gläser können natürlich mit oder ohne Randfassung ausgeführt werden.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Augenglas nach Patent 305372 mit Steg ohne Klemmwirkung, dadurch gekerinzeichnet, daß die Gläser («, V) mit dem Steg (c) durch Gelenke (d, e), welche sich friktionsartig bewegen, verbunden sind, um welche sie in parallelen Ebenen gegeneinander verstellbar und übereinander geschoben werden können.
2. Ausführungsform des Augenglases nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gläser (a, b) an dem Steg (c) ■ ohne Klemmwirkung auf der Nase so befestigt sind, daß sie unter Zusammenbiegen des Steges flach aufeinandergeklappt werden können.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1
- und 2, gekennzeichnet durch eine Verriegelung (f, g), durch welche die Gläser in zusammengelegtem Zustand miteinander verbunden werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918309761D 1917-09-26 1918-04-11 Expired DE309761C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE305372T 1917-09-26
DE309761T 1918-04-11

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Publication Number Publication Date
DE309761C true DE309761C (de) 1918-12-12

Family

ID=562899

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918309761D Expired DE309761C (de) 1917-09-26 1918-04-11

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