DE310027C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE310027C DE310027C DENDAT310027D DE310027DA DE310027C DE 310027 C DE310027 C DE 310027C DE NDAT310027 D DENDAT310027 D DE NDAT310027D DE 310027D A DE310027D A DE 310027DA DE 310027 C DE310027 C DE 310027C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cylinders
- cylinder
- welded
- double ring
- welding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 20
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 13
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 11
- 239000002360 explosive Substances 0.000 claims 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 238000004880 explosion Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K5/00—Gas flame welding
- B23K5/006—Gas flame welding specially adapted for particular articles or work
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
- Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
Description
Es sind bereits verschiedene Vorschläge gemacht worden, um die-Zylinder von Explosionskraftmaschinen
statt aus einem einzigen ,Gußstück herzustellen, aus verschiedenen Teilen
5" zusammenzuschweißen; vor allen Dingen wird in diesem Fall zwecks Erzielung eines geringen
Gewichtes der Kühlmantel um den Zylinder geschweißt. Sollen zwei Zylinder durch
Schweißen miteinander vereinigt werden, so
ίο werden bisher an einen etwa in der Mitte der
_ Zylinder vorgesehenen,, zur Befestigung des •Kühlmantels dienenden Bund Winkelstücke
angeschweißt und diese an den Enden ihrer parallel gerichteten freien Schenkel miteinander
verschweißt.
Ferner ist ein Verfahren bekannt, nach dem die Vereinigung zweier Zylinder durch mehrere
an sie angeschweißte Doppelringe bewirkt wird, von denen der eine als unterer Bodenflansch
wirkt,.während der.andere als unterer Abschluß
des Kühlmantels Verwendung findet.
Von den vorstehend angegebenen "bekannten Verfahren» unterscheidet sich das Verfahren
gemäß der Erfindung dadurch, daß zuerst die einander zugekehrten Ränder der kreisförmigen
Ausschnitte des Doppelringes, dann die Bodenflanschen der Zylinder durch eine geradlinige
Schweißnaht und zum Schluß die übrigen Teile des Doppelringes mit den Zylindern verschweißt
werden. Die geradlinige Schweißnaht der Bodenflansche verläuft dabei in der .senkrechten
Mittelebene zwischen den beiden Zylindern. Dieses Verfahren ermöglicht es, zu verhindern,
daß sich die Zylinder infolge der Lei Beginn des Schweißens an einer der beiden
Vereinigungsstellen auftretenden einseitigen Erhitzung in der Längs- und Querachse verziehen.
Zu dem Zweck wird mit dem Schweißen bei dem unteren Anschlußflansch des Kühlmantels
begonnen, und zwar so, daß' zunächst an den einander zugekehrten Seiten der beiden Zylinder,
und zwar immer von außen nach der Mitte zu, geschweißt wird. Hierbei zeigt sich
infolge der einseitigen Erwärmung, daß die beiden Zylinder aus ihrer ursprünglichen Parallellage
sich etwas gegeneinander verziehen. Je nachdem dieses Verziehen nach der einen oder anderen Richtung erfolgt, wird mit der
Vereinigung der Bodenflanschen an dem einen oder anderen Ende begonnen. Die an der
Anfangsstelle auftretende Wärmeentwicklung bewirkt ein Verziehen in entgegengesetzter
Richtung, so daß die Zylinder sich "wieder in die gewünschte Lage zueinander einstellen.
Erst nach Fertigstellung der Bodenflanschverschweißung wird der untere Kühlmantelflansch
fertiggeschweißt.
Das Verschweißen der Bodenflanschen vor Fertigstellung der Schweißnaht an den Kühlmantelflanschen
hat den Vorteil, daß die Verbindung der zuerst hergestellten, einander zugekehrten
Schweißnähte der Kühlmantelflanschen wirksam gesichert und ein Reißen auch bei Verwendung spröden Baustoffes verhindert
wird. Weiterhin hat dieses Verfah" en den
Vorteil, daß infolge der Sicherheit der Verbindung die Kühlmantelflanschen näher an die
Bodenflanschen herangerückt werden können.
Dies bedeutet eine Verlängerung des Kühl- '
. mantels und: daher eine Steigerung der Kühlwirkung.
■ ' ■ ,
Auf der Zeichnung ist das Verfahren in j einem Ausführungsbeispiel erläutert. . ,
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die beiden zu vereinigenden Zylinder,
Fig. 2 ein" Querschnitt,
Fig. 3 eine Unteransicht zu Fig. i.
Fig. 2 ein" Querschnitt,
Fig. 3 eine Unteransicht zu Fig. i.
ίο Die beiden miteinander zu vereinigenden
Stahlzylinder a, a! sind aus dem Vollen gedreht.
Die Oberböden sind in bekannter Weise mit je zwei kreisrunden Öffnungen b bzw. V
versehen, an deren Ränder die Gehäuse für die Ein- und Auslaßventile angeschweißt werden.
An dem unteren" Ende trägt· jeder Zylinder einen Flansch c bzw. c'. Die beiden
Flanschen sind an der einander zugekehrten Seite d, d' geradlinig abgeschnitten und an der
ao unteren Kante der senkrechten Schnittfläche d bzw. d' mit einer schrägen oder gewölbten
Auskehlung e bzw. e'' versehen.
Etwa in der Mitte oder unterhalb der. Mitte . tragen die Zylinder ■ einen ringförmigen Ansatz
f bzw. f; an der Stoßstelle sind diese Ansätze f, f in der senkrechten Mittelebene
zwischen den beiden Zylindern geradlinig abgeschnitten, so,daß sie sich in der ebenen
Fläche f" berühren. Die Ansätze dienen zur Befestigung eines von der Oberseite über die
Zylinder zu ■ schiebenden Doppelringes g, g', der dazU bestimmt ist, als unterer Abschlußboden des Kühlmantels der beiden Zylinder
und gleichzeitig als Verbindungsstück zwischen den letzteren zu dienen.
Das Schweißen geschieht in folgender Weise.:
Zuerst wird mit dem Verschweißen des
Doppelringes g, g' an den Zylinderringen f, f
begonnen, und zwar wird zunächst in Richtung und in Länge der Pfeile A, A' (Fig. 2)
von außen nach einwärts bis zu der gemeinschaftlichen wagerechten Querachse der beiden
Zylinder und hierauf in Richtung und der Länge der Pfeile B, B' ebenfalls bis zu dieser
Querachse geschweißt. Nunmehr ist, zweckmäßig auf einer Richtplatte, sofort zu prüfen,
ob sich die beiden Zylinder in der Längsund Querachse unter der einseitigen Hitzeeinwirkung
verzogen haben. Je nachdem das Verziehen, in der einen oder anderen Richtung
erfolgt ist, muß die nunmehi/ vorzunehmende Verschweißung der Bodenflanschen c,'c'
an dem einen_ oder anderen Ende der Flächen d, d' bzw. e, e' begonnen werden.
Wird ein Verziehen festgestellt, beispielsweise
derart, daß die Mittellinien"M der beiden -Zylinder, welche parallel verlaufen sollen, in
die Lage M' übergegangen sind (Fig. 3), dann beginnt das Schweißen der-Flanschen c und c'
beim Punkt h, d. h. an. demjenigen Ende'der
■ Flächen d, .&'-■ bzw. e, - 0', die sich.. infolge. des
Verziehens einander genähert.haben. Hab2n sich aber die Zylinder so verdreht, daß die
Mittellinie M. in die Lage M" (Fig. 3) gelangt ist, dann wird das Schweißen der Bodenflanschen
c, 0' von der Seite V aus begonnen. Die einmal begonnene Schweißung der Bodenflanschen
c, c' entweder von h aus oder von h'
aus wird bis zu dem entgegengesetzten Ende durchgeführt.
Nach Beendigung des Schweißens der Bodenflanschen c, c' wird die unterbrochene An- ' ·
schweißung des Doppelringes g, g' fortgesetzt, und ' zwar -in Richtung der Pfeile C, C; d. h.,
wenn z. B. bei dem Zylinder a, entgegen- '75 gesetzt zur Uhrzeigerbewegung, geschweißt wird,
erfolgt das Schweißen bei dem Zylinder a' in derselben Richtung. Diese . Maßnahme hat
einerseits den Vorzug der Einfachheit und Beschleunigung, weil an der Stelle, an welcher
< mit dem Schweißen an dem einen Zylinder aufgehört wird, das Schweißwerkzeug auf kürzestem
Wege zu der Stelle des anderen Zylinders gebracht werden kann, an der mit der Schweißung dieses Zylinders begonnen wird;
andererseits ist dieses * Verfahren von Einfluß auf die Aufhebung der beim Schweißen eintretenden
Verziehung.
Würde zuerst eine Schweißung der unteren Bodenflanschen c, c' vorgenommen, bevor
die Kühlmantelflanschen bei A1A', B, B'
geschweißt sind, so würde sich hieraus der Nachteil ergeben, daß die Zylinderkörper nach
oben hin auseinandergehen und der zunächst lose aufgesetzte Doppelring g, g' infolge seiner
verhältnismäßig geringen Mäterialstärke reißt. Die gleichen Folgen müßten eintreten, wenn
der Doppelring g, g' vor der Verschweißung der Bodenflanschen vollständig an die ringförmigen
Ansätze f, f angeschweißt wird.
Claims (4)
1. Verfahren zur Vereinigung zw.eier Motorzylinder
von Explosionskraftrriaschmen,
■ bei dem auf den Zylindern ein als unterer Kühlmantelboden dienender Doppelring und
ein Bodenflansch aufgeschweißt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst die einander zugekehrten Ränder der kreisförmigen ,110
Ausschnitte des Doppelringes, ; dann die Bodenflanschen der Zylinder durch eine
geradlinige Schweißnaht und zum Schluß die übrigen Teile des Doppelringes mit den
Zylindern verschweißt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschweißen der
einander zugekehrten Ränder der kreisförmigen Ausschnitte des Doppelringes an die Zylinder von -außen'nach innen gegen
die -Berührungsstelle der Zylinder : so er-
. - folgt, daß zuerst an . den ; zu einer, Seite
der gemeinsamen senkrechten Mittelebene
der beiden Zylinder liegenden Stellen und dann auf der gegenüberliegenden Seite,
dieser Mittelebene begonnen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschweißen der
Bodenflanschen miteinander an demjenigen Ende ihrer ,Berührungsflächen begonnen
wird, andern sich infolge Verziehens der
Zylinder die Mittelebene der Zylinder bzw. eines Zylinders, die vorher senkrecht zu
der gemeinsamen senkrechten Mittelebene der letzteren stand, von dieser gemeinsamen
Mittelebene entfernt hat. . 1^
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ^gekennzeichnet, daß das fertige Verschweißen
des Doppelringes mit den beiden Zylindern in einer Richtung erfolgt, d. h., daß mit der Schweißung an dem Zylinder,
der zuletzt mit dem Doppelring verschweißt "wird, an der Stelle begonnen wird, die
der Stelle gegenüberliegt, an der die Verschweißung des Ringes mit dem_ ersten
Zylinder aufgehört hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE310027C true DE310027C (de) |
Family
ID=563146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT310027D Active DE310027C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE310027C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917161C (de) * | 1952-08-03 | 1954-08-26 | Erich Zander | Verfahren zum gasdichten und druckfesten Einschweissen von eine Rohrwand bildenden Rohren in Kessel- oder Sammlerwaende |
-
0
- DE DENDAT310027D patent/DE310027C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917161C (de) * | 1952-08-03 | 1954-08-26 | Erich Zander | Verfahren zum gasdichten und druckfesten Einschweissen von eine Rohrwand bildenden Rohren in Kessel- oder Sammlerwaende |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2437880A1 (de) | Verfahren zum schweissen von rohren | |
| DE6931901U (de) | Vorrichtung zum ausrichten der stirnflaechen von miteinander zu verbindenden zylindrischen teilen. | |
| DE2554855B2 (de) | Kupplungsstück für Baugerüste | |
| DE1900951B2 (de) | Schweißverbindung | |
| DE310027C (de) | ||
| DE1627530A1 (de) | Schweisszusatzmittel | |
| DE3225126C2 (de) | Verfahren zum Verbinden innen plattierter zylindrischer Werkstücke | |
| DE844055C (de) | Stabfoermiges Bauelement, insbesondere fuer voruebergehend benutzte Gerueste oder Vorrichtungen | |
| DE102008038929A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer verzugsarmen Schweißverbindung | |
| AT79747B (de) | Verfahren zur Vereinigung zweier Motorzylinder durVerfahren zur Vereinigung zweier Motorzylinder durch Schweißen. ch Schweißen. | |
| DE3116083A1 (de) | "vorrichtung zum einschweissen von rohren in rohrboeden" | |
| DE2312757A1 (de) | Rohrhalterung | |
| DE69406021T2 (de) | Verfahren zum Verschweissen von Teilen aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung | |
| DE2208222B2 (de) | Spannvorrichtung zum ausrichten von zu verschweissenden plattenfoermigen werkstuecken | |
| WO2021259735A1 (de) | SPANNUNGSVORRICHTUNG FÜR LÄNGSNAHTVERSCHWEIßTE ROHRSCHÜSSE | |
| DE19741130C1 (de) | Lösbare Stoßverbindung für Rohre | |
| DE426058C (de) | Verfahren zum Verschweissen bei einem Motorzylinderblock mit mehreren Zylindern und einem gemeinsamen Blechmantel | |
| DE825504C (de) | Stockloser Klippanker | |
| DE2241579A1 (de) | Verfahren zum einseitigen, selbsttaetigen verschweissen aneinanderstossender, plattenartiger schweissteile | |
| DE1540704C3 (de) | Spannvorrichtung zum Schweißen der Längsnaht rohrförmiger Mäntel | |
| DE2942667A1 (de) | Zange zum halten und ausrichten von auf rohre aufzuschweissenden flanschen mit schraubenloechern | |
| DE2208221A1 (de) | Druckmittelbetatigte Spannvorrichtung zum Ausrichten von plattenförmigen Werk stucken relativ kleiner Plattenbreite | |
| DE635878C (de) | Vorrichtung zur Herstellung geschweisster Traeger | |
| DE310328C (de) | ||
| DE3046077C2 (de) | Arbeitsgerät für die Schweißverbindung von Rohrstücken |