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Maschine zum Transportieren einer Folge von
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Büchern Die Erfindung bezieht sich auf Systeme zum Zusammentragen
von Signaturbögen, in welchen aufeinanderfolgende Signaturbögen gefördert und auf
einem Förderer zu einem Buch zusammengetragen werden.
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Bücher einschlieBlich Magazine setzen sich aus Signaturbögen, Druckbögen
und/oder dergleichen zusammen, wobei diese Bögen aus einfach gefalteten Blättern
bestehen, die den gedruckten Sachverhalt tragen. Die für ein Buch erforderlichen
unterschiedlichen Signaturbögen werden von entsprechenden Füllbehältern oder sogenannten
Fächern (pockets) ausgegeben. Die Signaturbögen werden auf einer Förderstraße aufeinanderliegend
oder Seite an Seite liegend gesammelt, wie der Fall liegen mag, und in dem erwähnten
System zu einer Station transportiert, wo die Bögen zu einem Buch miteinander verbunden
werden, und zwar durch Heften (wie bei Stapeln) oder durch Kleben, was von der Buchbindeart
abhängt. Die gebundenen Bücher bzw. Buchblöcke werden in eine gleichmäßige Größe
geschnitten. Der weitere Vorgang kann das Einlegen von Karten oder Anbringen von
Versandzetteln an den Büchern einschließen. Die vollständigen Bücher bzw. miteinander
verbundenen
Bögen werden dann zu einer Stapeleinrichtung gefördert, welche die Bücher oder dergleichen
zählt und zu Stapeln zwecks Versand sammelt.
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Beim Bindeverfahren, welches als Sattelbindung bekannt ist, werden
die Signaturbögen durch Abwerfen jedes einzelnen aufeinanderfolgenden Signaturbogens
auf einen Förderer derart zugeführt, daß ein Signaturbogen die jeweils vorangehenden
Signaturbögen bzw. Bögen spreizt. Die Faltungen der Signaturbögen sammeln sich übereinander
und bilden den Rücken des Buches. Der Oberrand des Buches bzw. Blockes wird als
Kopf und der Unterrand wird als Fuß bezeichnet, während der offene Seitenrand als
Falz benannt wird.
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Ein Problem bei sattelgebundenen Büchern bzw. Blöcken besteht darin,
daß, nachdem sie geheftet worden sind, der Buchrücken etwas dicker ist als der Falzrand.
Die Auswirkung dieser geringfügigen Unebenheit eines sattelgebundenen Buches wird
verstärkt, wenn die Bücher zum Versand gestapelt werden. Wenn alle Rücken auf derselben
Seite des Stapels zu liegen kommen, neigen die Bücher im oberen Stapelbereich zum
Weggleiten, wodurch es schwierig ist, den Stapel gerade und eben zu halten. Abwechselnde
Rückenorientierung ist daher erforderlich, um einen handhabbaren Stapel zu erhalten.
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Gegenwärtig bekannte Einrichtungen zum Anordnen sattelgebundener Bücher
in einem Stapel, in dem die Rücken sich auf abwechselnden Seiten befinden, schließen
sogenannte Routierstapler ein. Diese Einrichtungen erhalten eine gewisse Anzahl
von Büchern in einem Behälter oder auf einer Ablagefläche, der bzw.
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die dann um 1800 gedreht wird, bevor das nächste Buch oben auf dem
Stapel abgelegt wird. Dann wird eine gleiche Anzahl von Büchern auf dem Stapel abgelegt
und dieser dann wiederum gedreht.
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So können beispielsweise fünf Bücher einem Stapel zugeführt werden,
und bevor das sechste Buch zugefügt werden kann, werden die fünf Bücher um 1800
gedreht. Die Schwierigkeit bei dieser Technik besteht darin, daß es erforderlich
ist, daß der Drehvorgang in der Zeitspanne, in welcher das fünfte und sechste Buch
auf dem Stapel abgelegt werden, vollständig durchgeführt sein muß. Während dieses
bei geringen Herstellungsgeschwindigkeiten bzw. Produktionswerten ausgeführt werden
kann, ist das Zeitintervall für die Drehung des Stapels bei modernen Hochgeschwindigkeitssystemen
mit entsprechenden Produktionswerten gekürzt.
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Wenn das Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgenden Büchern, die
einen gegebenen Punkt in dem System erreichen, als ein Buchzyklus definiert ist,
muß der Drehstapler seine Rotation innerhalb eines Buchzyklus durchführen. Die heutzutage
in Gebrauch befindlichen Hochleistungsmaschinen haben einen solchen kurzen Buchzyklus,
daß der Drehstapler zeitlich nicht verläßlich gedreht werden kann. Ebenfalls ist
aufgrund des hohen Anpralls,
der zum Drehen eines Buchstapels nötig
ist, die Neigung zur Beschädigung der Bücher gegeben.
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Eine andere Erscheinung zum Problem der Erreichung abwechselnder Buchrückenorientierung
ist die Verwendung von Stiften, Zapfen oder Ansätzen, die an einerEcke des Buches
angreifen, während der Förderer seine Vorwärtsbewegung fortsetzt. Diese Methode
führt zur Buchbeschädigung bei hohen Geschwindigkeiten, wie sie gegenwärtig angewendet
werden. Bei einer anderen vorbekannten Einrichtung werden die Bücher so angeordnet,
daß sie den Förderer so verlassen, daß ihr Rücken im rechten Winkel zur Förderrichtung
liegt. Einige der Bücher werden dann auf den Stapel abgeworfen bzw. abgegeben, während
andere über das Oberende des Stapels geführt, gedreht und dann von der gegenüberliegenden
Seite auf den Stapel zurückgegeben werden. Dies resultiert in einem ebenen Stapel,
jedoch sind einige der Magazine mit der Oberseite nach unten angeordnet. Hierdurch
ist das Problem der Plazierung von Adressenzetteln bzw. Versand zetteln auf gegenüberliegenden
Seiten des Buches gegeben.
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Die vorliegende Erfindung ist auf eine Maschine gerichtet, die einen
Teil einer Systemförderstraße bildet, mit welcher Maschine die Orientierung der
Buchrücken geändert wird, und zwar bevor die Bücher in eine Stapeleinrichtung eintreten.
Ein Stapelbehälter bzw. eine Stapelstützfläche bleibt stationär, weil die
Bücher
vorher gedreht werden, so daß deren Rücken wie erforderlich positioniert worden
sind, um eine gleichmäßige bzw. gerade Säule oder Stapel zu bilden. Die Maschine
umfaßt Trägerstationen oder Mitnehmer, die an einem Endlosförderer befestigt sind.
Jede Staion besitzt Klemmittel und Drehmittel, welch letztere die Klemmittel drehen.
Die Bücher werden an einer Eingangsstelle in die Maschine eingeführt, wo ein Klemmittel
ein Buch kraftschlüssig erfaßt, um es zu einer Ausgabestelle des Drehförderers zu
tragen. Während die Bücher transportiert werden, verdrehen die Drehmittel die Bücher,
wodurch sich die Buchorientierung ändert.
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Die Verdrehung findet während eines Zeitintervalles von mehrereren
Buchzyklen statt, so daß das Buch keinerlei Stoßbelastung unterworfen ist, wodurch
es beschädigt werden könnte.
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Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in den anliegenden Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
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Es zeigen: Figur 1 einen schematischen Grundriß eines Gesamtsystems
zum Vorbereiten von Büchern, Figur 2 einen schematischen Grundriß eines Drehförderers
nach der Erfindung, Figur 3 eine Seitenansicht des Drehförderers mit einer Mitnehmerstation,
die sich am Hinterende des Förderers befindet,
Figur 4 eine Endansicht
auf das Kopfende des Förderers, Figur 5 eine Aufsicht auf eine Mitnehmer station
in vergrö-Bertem Maßstab, und zwar gemäß der Linie V-V in Figur 3, Figur 6 eine
schematische Aufsicht auf eine alternative Anordnung der Buchbewegungsrichtung,
Figur 7 eine schematische Aufsicht einer weiteren Anordnung für die Buchbewegungsrichtung.
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Figur 1 zeigt eine Anordnung für ein gesamtes System zum Zusammentragen,
Heften und Stapeln von Büchern,Buchblocks oder dergleichen. Ein typisches System
könnte eine Mehrzahl von Signaturbögenausgebern 10 und Kartenzuführern 12 einschließen,
die alle durch einen Hauptantrieb 14 angetrieben werden. Ein Abtaster 16 mißt die
Dicke der Bücher, um sicherzustellen, daß die Signaturbögen weder verdoppelt noch
weggelassen worden sind. Ein Hefter 18 bindet die Bücher bzw. Signaturbögen beim
Stapeln. Ein Buchbeschleunigersammler 20 stapelt zwei Bücher zusammen, so daß sie
gleichzeitig durch einen Schneider beschnitten werden können. Ein Endstapler 24
führt die Bücher zu einer Absendestraße 26, wo einige der Bücher aus der Förderlinie
herausgenommen werden und zu einem Nebenförderer 28 gelangen. Die übrigen Bücher
werden auf der Förderlinie weitergeleitet, und zwar vorbei an Karteneinlegern 30
zu einem Tisch 32 zur postfertigen Weiterbehandlung. An diesem Tisch werden Adressenzettel
oder dergleichen
angebracht. Ein Drehförderer gemäß der vorliegenden
Erfindung ist bei 34 gezeigt. Eine Reihe von Büchern ist in verschiedenen Stufen
beim Durchgang durch den Drehförderer gezeigt. Die Bücher werden an eine Aufschicht-
oder Stapeleinrichtung 36 weitergegeben, welche Mittel zum Zählen der Bücher enthält,
die zu einer Säule oder einem Stapel aufgeschichtet sind. Ein Ablenkförderer 38
kann zum Entnehmen der letzten wenigen Bücher vorgesehen sein, die mit einem besonderen
Versandcode versehen sind, wenn nicht genügend dieser letzten Bücher vorhanden sind,
um einen vollständigen neuen Stapel zu bilden. Ein Ladeförderer 40 vervollständigt
das System.
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Figur 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines Drehförderers
34 in schematischer Form. Diese Maschine weist einen Endlosförderer auf, der schematisch
mit 42 angedeutet ist. Der Förderer erstreckt sich um eine an seinem Kopfende befindliche
vordere Umlenkrolle 44 und um eine an seinem Hinterende befindliche hintere Umlenkrolle
46. Die vordere Umlenkrolle 44 ist mit einer Antriebswelle 48 verbunden. Diese Welle
ist die Ausgangswelle eines Getriebes 50. Ein externer Antrieb bewirkt den Antrieb
des Getriebes 50 über ein Kettenrad 52.
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Der Endlosförderer 42 trägt mit sich eine Vielzahl von Mitnehmerstationen
oder Mitnehmerflügeln, wie es schematisch bei 54 gezeigt ist. Die Bücher werden
in den Vorwärtstrum des Endlosförderers
eingegeben, und zwar im
Bereich der hinteren Umlenkrolle 46. Jede Mitnehmerstation 54 besitzt Klemmittel,
die am Buch angreifen, so daß dieses entlang des Vorlaufes des Drehförderers mitgenommen
wird. Während des Vorlaufes wird das Buch in dem gewünschten Umfang gedreht und
nahe der hinteren Umlenkrolle wieder gelöst, so daß es auf der Herstellungslinie
weiter transportiert wird. Die Mitnehmerstationen laufen um die hintere Umlenkrolle
auf die Rücklaufseite des Endlosförderers. Einzelheiten dieses Aufbaus und seines
Betriebes sind nachstehend erläutert.
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Bauliche Einzelheiten des Drehförderers sind in den Figuren 3 und
4 gezeigt. Der Drehförderer besitzt einen Rahmen 56. Der Rahmen besitzt zwei Hauptsäulen
58 und 60, die je in Nähe des Endes der Maschine vorgesehen sind. Ein Paar länglicher
Winkelträger 62 und 64 verbinden die aufrechten Säulen 58 und 69 miteinander.
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In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Endlosförderer eine
obere und eine untere Rollenkette, und die beiden Umlenkrollen weisen obere und
untere Kettenräder auf. Die hintere Umlenkrolle 46 ist in Figur 3 gezeigt. Ein oberes
Kettenrad 66 und ein unteres Kettenrad 68 ist bzw. sind auf einer gemeinsamen Welle
70 montiert. Geeignete Ringteile und Aufnahmehülsen 71 sind vorgesehen, um die Kettenräder
auf der Welle in bestimmter Stellung zu halten. Die Enden der Welle 70 sind in einem
oberen
Lager 72A und in einem unteren Lager 72B gehalten. Das obere Lager 72A ist an einer
oberen Befestigungsplatte 74 montiert. Diese Platte ist wiederum verschraubt mit
den horizontalen Schenkeln der länglichen Hauptträger 62 und 64. Die Schraubenlöcher
für diese Verbindung sind geschlitzt, um eine Montage-und Einstellmöglichkeit vorzusehen.
Ein Winkelstück 46 ist an der Befestigungsplatte 74 montiert und trägt eine Einstellschraube
78, so daß die Position der Befestigungsplatte und somit die Zugspannung der oberen
Rollenkette eingestellt werden kann.
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Ein ähnlicher Aufbau ist für das untere Ende der Welle 70 vorgesehen.
Das untere Lager 72B ist in einer unteren Montageplatte 80 befestigt. Die Montageplatte
80 wird durch ein Beinpaar abgestützt, von dem eines bei 82 gezeigt ist. Die Verbindung
zwischen der Platte 80 und den Beinen 82 ist geschlitzt, so daß eine Einstellung
der Plattenposition über das Winkelstück 84 vorgenommen werden kann, das an der
Platte 80 befestigt ist. Eine Einstellschraube 86 arbeitet in der gleichen Weise
wie die Einstellschraube 78 der oberen Befestigungsplatte.
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Der Doppelkettenradaufbau ist ebenso vorgesehen für die vordere Umlenkrolle
44 (Figur 4). Die Umlenkrolle 44 umfaßt eine Welle 88, die ein oberes Kettenrad
90 und ein unteres Kettenrad 92 trägt. Die Welle ist entsprechend in einem oberen
Lager 94A und in einem unteren Lager 94B abgestützt. Das obere Lager
ist
an einer oberen Befestigungsplatte 96 montiert, die wiederum an den länglichen Hauptträgern
62 und 64 befestigt ist.
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Das untere Lager 94B ist mit einer unteren Befestigungsplatte 98 verbunden.
Diese Platte wird durch ein Beinpaar 100A und 100B abgestützt. Die vordere Welle
88 ist über eine Kupplung 102 mit der Antriebswelle 48 verbunden.
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Der Rahmen umfaßt ebenfalls verschiedene Kanäle, Führungen und Spuren
bzw. Bahnen zum Abstützen und Führen der Mitnehmerstationen, wenn sie in dem Drehförderer
laufen. Indem zunächst der untere Teil des Rahmens betrachtet wird, so erkennt man,
daß zwei Querträger 104 an den aufrechten Säulen 58 und 60 montiert sind. Diese
Querträger stützen eine längliche Spur bzw.
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Bahn 106A auf der Förderseite des Förderers und eine gleiche Spur
106B auf der Rücklaufseite des Förderers. Ein im allgemeinen halbkreisförmiges Endteil
108 ist an jedem Ende der Maschine vorgesehen, um die beiden Längsspuren 106 A und
106B miteinander zu verbinden. Hierdurch wird eine ununterbrochene Spur um den unteren
Teil des Rahmens herum gebildet. Zusätzlich zur unteren Spur 106 ist ein Paar länglicher
Läufer 110A und liOB vorgesehen. Diese Läufer werden durch Winkelstützen 112A bzw.
112B getragen. Die Stützen 112 sind an den Spurgliedern 106 befestigt, die wiederum
von den Querträgern 104 getragen werden. Die äußere Fläche der Läuder 110 sieht
eine Lagerfläche für die untere Kette vor, wobei Kettenführungen (nicht gezeigt)
vorgesehen
sind, die auf dem Oberrand der Läufer gleiten. Die innere Fläche der Läuder bildet
eine Lagerfläche für eine untere horizontale Rolle an jeder Mitnehmerstation. Eine
Vielzahl von Rollen, z.B. wie bei 114 angedeutet, ist auf der Unterseite jedes Endes
der Maschine vorgesehen. Diese helfen beim Vermeiden des Festsetzens oder Stockens
der Mitnehmerstationen, wenn diese sich um die halbkreisförmigen Endteile bewegen.
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Ein oberer Führungskanal 116A ist auf der Förderseite der Maschine
vorgesehen (Figur 4). Ebenfalls ist auch ein entsprechender Rücklaufkanal 116B vorgesehen.
Diese Kanäle sind durch innenseitige Läufer 118A und 118B zusammen mit außenseitigen
Läufern 120A und 120B gebildet. Ein Paar halbkreisförmiger Endverbinder 122 sehen
einen ununterbrochenen Kreislauf zwischen den innenseitigen Läufern 118A und 118B
vor. Gleiche Endverbinder 124 sind für die außenseitigen Läufer 120 vorgesehen.
Die Läufer 118 und 120 sind durch eine Anzahl von Quertragplatten (nicht gezeigt)
abgestützt, die mit den länglichen Hauptträgern 62 und 64 verschraubt sind.
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Mehrere wichtige Funktionen an den Mitnehmerstationen bzw. Mitnehmerflügeln
werden durch mehrere Nocken bzw. Nachlaufkurven gesteuert. Eine hinterendige Klemmkurve
126 ist unterhalb der unteren Montageplatte 80 vorgesehen. Eine vorderendige Klemmkurve
128 ist an einer entsprechenden Stelle am Vorderende der Maschine «oorgesehen. Die
anderen Nachlaufkurven sind am besten
in Figur 2 zu erkennen. Diese
umfassen eine Einlaufkurve 129, eine Drehkurve 130, eine Rückstellkurve 132 und
eine Hilfskurve 133. Die Hilfskurve und die Rückstellkurve werden durch eine Vielzahl
von Stützarmen 134 getragen, die wiederum an den länglichen Hauptträgern 62 und
64 befestigt sind.
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Die Einlaufkurve 129 ist um den Punkt 136 schwenkbar. Ein Solenoid
138 befindet sich an einem der Stützarme 134 und umfaßt eine Lasche 140, die mit
der Einlaufkurve 129 verbunden ist. Eine Feder (nicht gezeigt) hält die Einlaufkurve
129 normalerweise in einer offenen Stellung, wie es Figur 2 zeigt.
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Eine Betätigung des Solenoides bewirkt, daß die Lasche 140 die Einlaufkurve
129 in eine geschlossene Stellung stößt, welche die Stellung ist, die strichpunktiert
mit 142 angedeutet ist.
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Die Betätigung und Funktion der verschiedenen Kurven bzw. Nocken ist
nachstehend beschrieben.
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Eine Mitnehmerstation oder ein Mitnehmerflügel ist allgemein mit 54
in Figur 3 bezeichnet. Diese Station umfaßt einen Rahmen, der aus drei Teilen besteht.
Hierzu ist ein C-förmiges,zentrales Rahmenteil 144 vorgesehen, das starr mit einem
oberen Rahmenteil 146 und einem unteren Rahmenteil 148 starr verbunden ist. Ein
Gabelteil 150 ist an jedem oberen und unteren Rahmenteil angeordnet. Die Gabelteile
sind mit der oberen und der unteren Kette verstiftet, so daß sich die Mitnehmerstation
54
zusammen mit den Ketten in dem Drehförderer in Umlauf ist. Die
Mitnehmerstation ist durch eine Vielzahl von Rollen abgestützt.
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Diese schließen vertikale Rollen 152 ein, die auf den unteren Bahnen
106 und 108 laufen. Eine untere horizontale Rolle 154 greift an der Innenseite der
Läufer 110 an. Ein oberes horizontales Rollenpaar 156 läuft in dem Kanal 116.
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Eine Klemmeinrichtung ist an dem unteren Rahmenteil 148 der Mitnehmerstation
54 befestigt. Diese Einrichtung umfaßt einen Klemmschaft 158, der zur vertikalen
und rotativen Bewegung in dem unteren Rahmenteil 148 ausgebildet ist. Eine Reaktionsplatte
160 ist starr an dem Schaft 158 befestigt und so angeordnet, daß sie auf einer Führungsstange
162 gleitet. Eine Feder 164, die zwischen der Reaktionsplatte und dem Unterende
des Rahmens 148 angeordnet ist, drückt den Schaft 158 aufwärts. Am Oberende des
Schaftes ist ein unteres Klemmteil 166 vorgesehen. Dieses Teil ist in einem Lager
montiert, so daß es rotieren kann. Es besitzt eine Fläche zum Eingriff mit einem
Buch, ohne dieses zu beschädigen. Das untere Ende des Schaftes 158 trägt einen Klemmnockennachläufer
168. Wenn immer eine Mitnehmerstation oberhalb der Erhöhung eines der Klemmkurven
126 oder 128 ist, bewirkt der Nachläufer 168 eine abwärtsgerichtete Bewegung des
Schaftes 158, um die Klemmeinrichtung zu öffnen. Wenn die Mitnehmerstation die Bereiche
der Nachlaufkurven 126 und 128 verläßt, drückt die Feder 164 die Klemmeinrichtung
in eine geschlossene Position.
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Die Klemmeinrichtung schließt einen Drehschaft 170 ein. Dieser Schaft
ist am oberen Rahmenteil 146 montiert, wobei er in vertikaler Richtung festgelegt
ist, jedoch in Drehbewegung versetzt werden kann. An seinem Unterende ist ein oberes
Klemmteil 172 vorgesehen. Wenn die Klemmeinrichtung an einem Buch geschlossen ist,
wird dieses zwischen dem unteren Klemmteil 166 und dem oberen Klemmteil 172 festgehalten.
Ein Stellrad 174 ist am Drehschaft 170 starr befestigt. Der Drehschaft ist in dem
oberen Rahmenteil 146 durch eine Lagerung 176 (Figur 5) gehalten.
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Eine Dreheinrichtung ist in dem oberen Rahmenteil 146 der Mitnehmerstation
vorgesehen. Zusätzlich zu dem Stellrad 174 weist die Dreheinrichtung ebenfalls einen
Drehschaft 178 auf, der in dem Rahmenteil 146 rotationsfähig montiert ist. Nahe
des Unterendes des Drehschaftes 178 befindet sich ein Befestigungsteil 180, das
an dem Schaft derart angeordnet ist, daß es mit ihm rotiert. Ein Zahnsegment 182
ist an dem Befestigungsteil 180 angeordnet. Ein Hebel 184 ist am Oberende des Drehschaftes
178 befestigt. Ein Nockennachläufer 176 ist rotationsfähig auf einem Zapfen 187
montiert, und zwar an einem Ende des Hebels 184. Eine Endlagenfeder 188 ist ebenfalls
am Zapfen 187 befestigt. Das andere Ende der Endlagenfeder 188 wird von einem festen
Zapfen gehalten, der sich vom Rahmen 146 erstreckt. Einstellbare Anschläge 192A
und 192B begrenzen die Drehung des Zahnsegmentes 182. Nachstehend ist nun die Verwendung,
der Betrieb und die
Funktion der vorstehend beschriebenen Maschine
erläutert.
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Ein Buchzyklus ist definiert als das Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgenden
Büchern, die einen besonderen bzw. bestimmten Punkt in dem Fördersystem erreichen.
Die Dauer dieses Zeit intervalles hängt natürlich von der Gesamtgeschwindigkeit
in dem System ab. Z.B. ist in Figur 2 ein Buch an der Stelle 1 gezeigt, wobei das
ihm nachfolgende Buch an der Eingangsstelle ist. Das Buch an der Eingangsstelle
wird einen Buchzyklus benötigen, um die Stelle 1 zu erreichen. Während dieser Zeit
wird das Buch zur Stelle 2 gelangt sein, usw. Es ist klar, daß sich der Förderer
ständig bewegt und die in Figur 2 abgebildeten Stellen daher lediglich zu Erläuterungszwecken
dienen. Somit werden in einem Augenblick eines Buch zyklus tatsächlich eine Reihe
von Büchern in den gezeigten Stellungen sein. Die in den Drehförderer eintretenden
Bücher sind vervollständigt und fertig zum Stapeln, ausgenommen die Orientierung
der Buchrücken. Die Rückenstelle ist in Figur 2 durch den Großbuchstaben B bezeichnet.
Die Bücher werden am Hinterende des Drehförderers an der Eingangsstelle zugeführt,
welche Stelle in Figur 2 auch so bezeichnet ist. Die Bücher werden durch geeignete
Mittel in Reihe gefördert, die an der Eingangsstelle des Drehförderers 34 enden,
und hier übernehmen die Mitnehmerstationen die Bücher einzeln nacheinander, wobei
die Stationen mit der Ankunft der Bücher vom Eingangsförderer synchronisiert sind.
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Wenn sich eine Mitnehmerstation um die hinterseitige Umlenkrolle des
Drehförderers bewegt, greift der Nockennachläufer 168 an der hinteren Nachlaufkurve
126 an, wodurch der Klemmschaft 158 und sein Klemmteil 166 veranlaßt werden, sich
abwärts in die in Figur 3 gezeigte offene Stellung zu bewegen. Das vom Eingangsförderer
angelieferte Buch wird zwischen die Klemmteile gefördert, und zwar entlang der Buchlinie
194 (Figur 3). Wenn die Mitnehmerstation die hintere Umlenkrolle verläßt und in
den Vorwärtstrum des Förderers eintritt, rollt der Nockennachläufer 168 auf die
Erhöhung der Nachlaufkurve 126. Die Klemmeinrichtung schließt dann und ergreift
das Buch zwischen den beiden Klemmteilen. Somit wird das Buch in der Zeit, in der
es die Stelle 1 in Figur 2 erreicht, fest von der Klemmeinrichtung erfaßt. Das Buch
wird dann von der Mitnehmerstation entlang dem Fördertrum gefördert. An der vorderen
Umlenkrolle öffnet die Nachlaufkurve 128 die Klemmeinrichtung, um das Buch wieder
freizulassen. Die Bücher werden so an einer Ausgangsstelle freigelassen, um dort
von einem Abgangsförderer erfaßt zu werden.
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Die Dreheinrichtung arbeitet während der Dauer von Buchzyklen zwischen
der Stelle 1 und der Stelle 5. Wenn eine Mitnehmerstation die Stelle 1 verläßt,
befindet sich die Dreheinrichtung in ihrer zurückgestellten Stellung, die in Figur
5 gezeigt ist, wobei sie sich in Richtung des Pfeiles 196 bewegt. In diesem Zustand
spannt die Endlagenfeder 188 den Hebel 184 in Richtung auf die
Innenseite
des Förderers vor, d.h. in Richtung des Uhrzeigersinnes (wie aus Figur 5 ersichtlich),
und zwar um den Drehschaft 178. Der Anschlag 192A greift am Zahnsegment 182 an,
um den Drehschaft und den Hebel in der zurückgestellten Position zu halten. Wenn
die Mitnehmerstation sich an der geschlossenen Nockenbahn 129 vorbeibewegt, greift
der Nachläufer 186 an der Nockenbahn an und wird allmählich entgegen dem Uhrzeigersinn
bewegt. Dies veranlaßt den Hebel 184, den Drehschaft 178 und das Zahnsegment 182
zu verdrehen. Das Zahnsegment dreht das Stellrad 174 und den Drehschaft 170. Das
eingeklemmt gehaltene Buch dreht sich mit dem Drehschaft.
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Etwas in der Nähe der Stufe 2 verlagert die Nockenkurve 129 den Nachläufer
186 und die Feder 188 über das Zentrum. Die Feder 188 spannt dann den Hebel 184
und den Drehschaft 178 entgegen dem Uhrzeigersinn, wie es durch den Pfeil 198 gezeigt
ist. Der Drehschaft 178, das Zahnsegment 182, das Stellrad 174 und der Drehschaft
170 fahren fort, das Buch im Uhrzeigersinn unter dem Einfluß der Feder 188 zu verdrehen.
Wenn die Feder über ihr Zentrum gelangt ist, wird die Drehung durch die Nockenkurve
130 gesteuert. Der Nachläufer 186 gleitet auf der Nockenbahn heraus, so daß die
weitere Verdrehung des Zahnsegmentes und des Drehschaftes allmählich stattfindet,
wenn die Mitnehmerstation sich vorwärtsbewegt (Figur 2). Der Anschlag 192B greift
am Zahnsegment an, wenn der gewünschte Verdrehungsbetrag erreicht ist. In
einer
bevorzugten Ausführungsform erlaubt es der Nockenbahnverlauf einem Buch, sich um
450 pro Buchzyklus zu verdrehen. Somit ist der Rücken an der Stelle 2 um 450 aus
seiner Lage an der Stelle 1 verdreht. An der Stelle 3 ist der Rücken um 900 verdreht,
an der Stelle4 um 1350, und an der Stelle 5 ist eine Verdrehung um genau 1800 durchgeführt
worden. Die Klemmeinrichtung löst das Buch, wie vorstehend beschrieben, während
die Mitnehmerstation sich um das vordere Umlenkrad herum auf die Rücklaufseite des
Drehförderers 34 weiterbewegt. Etwa in der Mitte des Rücklaufes greift der Nachläufer
186 an der Rückstellnockenbahn 132 an. Durch diese Bahn wird der Hebel 184 über
das Zentrum wieder in seine zurückgestellte Stellung gebracht, wie es Figur 5 zeigt.
Sobald der Hebel über das Zentrum gelangt ist, greift der Nachläufer 186 an der
Hilfsnachlaufbahn 133 an, mit deren Hilfe eine allmähliche Rückkehr in die Rückstellposition
erreicht wird. Die Klemmeinrichtung wird dann in der Lage sein, das von ihr aufgenommene,
nächste Buch zu verdrehen.
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Um den gewünschten gleichmäßigen Stapel zu erhalten, ist es klar,
daß etwa die Hälfte der Bücher verdreht werden muß. Somit ist Verlaß darauf, daß
bei bestimmten Buchfolgen, bei denen jedes zweite oder jedes fünfte Buch gedreht
werden soll, diese Bücher auch tatsächlich gedreht werden, während die übrigen Bücher,
die den Drehförderer passieren, nicht gedreht werden.
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Die Nockenbahn 129 erlaubt es, daß dies so ausgeführt wird.
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Wenn die Nockenbahn offen ist, wird der Nachläufer 186 nicht aus
der
zurückgestellten Position über das erwähnte Zentrum gebracht.
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In diesem Fall wird das Zahnsegment 182 fortfahren, gegen den Anschlag
192A gedrückt zu werden, und deshalb findet kein Drehvorgang statt. Die Nockeneinlaufbahn
muß geschlossen sein (durch das Solenoid 138), wenn eine Mitnehmerstation entlangläuft,
um eine Buchdrehung einzuleiten. Die Drehfolge kann in der Solenoidsteuerung voreingestellt
sein oder die Drehinformation kann auf den Versandzetteln gedruckt sein oder dergleichen.
Diese Information wird gelesen und dem Solenoid zur Steuerung der Einlaufnockenbahn
zugeleitet.
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Es ist ersichtlich, daß es für ein einzelnes Buch bei einer vollständigen
Drehung um 1800 erforderlich ist, daß sich das Buch durch die Stellen 1 bis 5 bewegt.
Somit findet der Verdrehvorgang über ein Zeitintervall von vier Buchzyklen statt.
Dieser relativ langsame Drehvorgang erlaubt es, daß die Bücher mit größerer Zuverlässigkeit
gedreht werden können, ohne daß eine Gefahr für ihre Beschädigung besteht. Die Bücher
werden weiter dadurch geschützt, daß sie in ihrem Schwerpunkt eingeklemmt werden.
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Dies reduziert weiter die Gefahr von Beschädigungen. Ebenfalls können
Buchbehälter oder Buchtische verwendet werden, welche die Ränder der Bücher abstützen,
wenn diese mitgenommen werden.
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Die Bücher verbleiben relativ flach während des Drehvorganges.
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Figur 6 zeigt alternative Verwendungen der vorstehend beschriebenen
Maschine. Anstatt daß die Bücher in Nähe der vorderen Umlenkrolle
abgefördert
werden, können die Bücher auch in Richtung des Pfeiles 200 abgefördert werden. Hierbei
werden die Bücher um eine Ecke gedreht, wobei der Drehvorgang über zwei Buchzyklen
stattfindet. Figur 7 zeigt eine weitere Abförderanordnung, bei der die Bücher um
eine Ecke herumgefördert werden, bevor sie freigelassen werden. Wenn somit Raumbeschränkungen
das Abfördern von Büchern in gerader Linie nicht zulassen, wird eine einfache Umordnung
der Klemmnachlaufkurve 128 den Büchern erlauben, um die Ecke herum gefördert zu
werden, wie es in Figur 7 gezeigt ist. Ebenfalls kann der Betrag bzw. das Ausmaß
der Drehung eingestellt werden, und zwar durch Xnderung der Position der Anschläge
192 oder durch eine entsprechende Gestaltung der Nockenbahnen.
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Weiterhin kann die Erfindung alternativ in solchen Arten von Systemen
verwendet werden, bei denen sogenannte perfekt gebundene Bücher gesammelt werden.
Bei diesen Bindearten spreizen sich die Signaturbögen nicht; stattdessen liegen
sie flach einer auf dem anderen. Die Buchrücken laufen dann einer Kleberolle vorbei,
die eine Klebemasse aufträgt, -und ein Deckel bzw. Einband wird über das Buch bzw.
über den Buchblock gebracht. Die meisten Bücher sind rechteckig und haben ihren
Rücken entlang der langen Seite der Signaturbögen. Eine größere Produktion kann
erzielt werden, indem ein Buch auf einer Förderlinie derart angeordnet wird, daß
die lange Seite des Buches im rechten
Winkel zu seiner Förderrichtung
liegt. Um dann ein Buch an einem gegebenen Punkt vorbeizubewegen, muß das Buch über
eine Strecke getragen werden, die der kurzen Seite gleicht als vielmehr der längeren
Seite. Hierdurch kommt der Buchrücken in eine rechtwinkelige Lage zur Buchförderrichtung.
Da die Kleberollen ebenfalls rechtwinkelig zur Transportrichtung liegen, sind die
Bücher zum Klebeauftrag unsachgemäß ausgerichtet.
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Dieses Problem kann jedoch korrigiert werden, indem der Drehförderer
nach der Erfindung verwendet wird, um die Bücher vor ihrem Umschwenken auf ihre
Rücken zum Kreuzen bzw. Passieren der Kleberollen um 900 zu drehen.
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