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Titel der Erfindung
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Verfahren zur Herstellung von Schaumstoffsystemen Anwendunæsgebiet
der Erfindung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schaumstoffsystemen,
die zur Fertigung von Mehrachichtelementen mit starren oder flexiblen Deckschichten
und einem Schaumstoffkern, der gleichzeitig Polyisocyanurat- und Polyurethanstrukturen
enthält, geeignet sind und sich auf Doppelbandanlagen verarbeiten lassen.
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Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Die Herstellung
isocyanurathaltiger Schaumstoffe mit hoher Flammwidrigkeit und Temperaturbeständigkeit
sowie ausgezeichnetes thermisches Isoliervermögen ist bekannt. In DD-WP 100 273
und 100 274 werden Schawnstofie beschrieben, die durch Umsetzung von organischen
Polyisocyanaten mit einem Gemisch aus Polyethern, Polyestern und Flammschutzmittel
in Gegenwart von Zellstabilisatoren, Treibmitteln und einem Trimerisierungskatalysator
zugänglich sind. Die in diesen WP beschriebenen Systheme eignen sich jedoch nur
zur Verarbeitung nach dem Sprübverfasen, zur Herstellung von Isolierungen nach dem
Überschichtungsverfahren und zur Fertigung kleinvolumiger Formteile unter Vedichtung,
Bei der Herstellung dieser Schaumstoffe laufen jedoch zwei Polymerbildungsreaktionen
nacheinander ab, die Polyadditionsreaktion des Solyisocyanats mit den Polyolen und
die Trimerisierungsreaktion des Polyisocyanats. Aus den Messungen
des
Steigverhaltens und des Temperaturverlaufs während der Schaumbildung geht hervor,
daß die Trimerisierungsreaktion erst nach der Urethanbildung verläuft. Im Steigverhalten
und Temperaturverlauf sind deutlich zwei gehemmte Stufen zu erkennen. Dieses Reaktionsverhalten
führt insbesondere bei der Herstellung von Mehrschichtenelementen auf Doppelbandanlagen
zu erheblichen Schwierigkeiten, so daß die Herstellung qualitätsgerechter Elemente
nicht möglich ist. Systeme, die auf Doppelbandanlagen verarbeitet werden sollen,
müssen eine schnelle Aushärtung besitzen, damit eine hohe Produktionsgeschwindigkeit
realisierbar ist. Bei zu geringer Aushärtung verformen sich die Elemente nach dem
Verlassen des Doppelbandes. Bei Einstellung einer schnellen Aushärtung wird das
durch die Polyurethanreaktion vorgebildete Polymergemisch aufgrund der bei der Trimerisierungsreaktion
freigesetzten Wärme nochmals starkgestreckt. Dadurch kommt es bei der Abkühlung
zu Schrumpferscheinungen, die sich bei Mehrschichtenelementen mit flexiblen Deckschichten
besonders negativ bemerkbar machen. Weiterhin besitzen die bisher bekannten Systeme
zur Herstellung von isocyanuratgruppenhaltigen Schaumstoffen ein gegenüber PUR-Systemen
ungünstigeres Fließverhalten. Dies hat größere Rohdichteunterschiede über die Elementbreite
zur Folge. Besonders im Handbereich der Elemente entstehen Zonen mit relativ niedriger
Rohdichte. An diesen Stellen tritt die Schrumpfung nocht verstärkt auf.
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In analoger Weise verhalten sich Systeme zur Hsrstellung isocyanurathaltiger
Schaumstoffe die z. B. nach den Lehren von DE-OS 1 745 177, 2 261 545, 1 769 023
und 2 145 424 hergestellt wurden.
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Aufgrund dieser Schwierigkeiten wird in DE-OS 2 502 330 festgestellt,
daß es bis dahin nicht möglich war, Mehrschichtenelemente, die Polyisocyanuratschaumstoffe
enthalten, mit optimaler Haftung zwischen Schaumstoff und Deckschicht, guten physikomechanischen
Eigenschaften und guter Temperaturbeständigkeit herzustellen. Zur Lösung dieses
Problems wurde nach DE-OS 2 502 330 ein Katalysatorsystem eingesetzt, das aus einem
Carbonsäureamid-Salz, einem Mannich-Produkt aus einem Alkaliglycinat, Phenol und
Pormaldehyd und gegebenenfalls einem tertiären Amin in Kombination mit einem monomeren
Polyepoxid besteht.
Das in der DE-OS 2 502 330 als optimal beschriebene
Katalysatorsystem erfordert jedoch eine Kombination aus einem Carbonsäureamid-Salz,
dem Alkalisalz einer Mannich-Verbindung, einem tertiären Amin und einem monomeren
Polyepoxid Das Eatalysatörsystem ist jedoch selbst schon nicht stabil und so erfordert
die Verarbeitung der entsprechenden Systeme zur Herstellung der isocyanuratgruppenhaltigen
Schaumstoffe Verschäummaschinen mit einer Dreikomponentendosierung. Dieser Nachteil
wird durch die in der DE-OS 2 741 614 beschriebenen Katalysatorenkombination beseitigt.
Die beschriebene Katalysatorenkombination besteht aus dem Mannich-Produkt eines
Alkaliglycinates mit Phenol und Formaldehyd, einem Hydroxyalkyl-trialkyl-ammoniumearboxylatsalz
und entweder einem Carbonsäureamidsalz oder einem Alkylicarboxylat. Diese Katalysatorkombination
eingesetzt in Systemen zur Herstellung isocyanuratgruppenhaltiger Schaumstoffe ermöglicht.gleichfalls
die Herstellung von Mehrschichtenelementen, wobei der Schaumstoff die erforderliche
Aushärtung besitzt und die Schrumpfneigung weitgehend beseitigt ist.
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Ein wesentlicher Nachteil der in DE-OS 2 502 330 und DE-OS 2 741 619
beschriebenen Katalysatorenkombinationen ist die Kompliziertheit der eingesetzten
Katalysatoren. In beiden Erfindungen ist der Einsatz eines Katalysators, der aus
dem Alkalisalz eine Aminosäure, Phenol und Formaldehyd in einem speziellen Verfahren
erst hergestellt werden muß. Die Katalysatorenkombinationen in der DE-OS 2 502 330
und die optimalen Katalysatorenkombinationen in der DE-OS 2 741 619 enthalten außerdem
noch ein Carbonsäureamidsalz, das aus Phenylisocyanat und einem Carbonsäuresalz
in wasserfreien Lösungsmitteln erst hergestellt werden muß.
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Ein weiterer Nachteil ist die beschriebene Nachhärtung der Elemente,
die nach DE-OS 2 502 330 bei 93 OC und nach DE-OS 2 741 619 bei 85 °C notwendig
ist. Derartig hohe Nachhärtungstemperaturen lassen sich nicht mit allen Doppelbandanlagen
realisieren, so daß die Verarbeitbarkeit dieser Systeme eingeschränkt ist.
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Ziel der Erfindung Ziel der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung
von Schaumstoffsystemen,
die sich auf Doppelbandanlagen zu Mehrachichtei
elementen mit starren oder flexiblen Deckschichten und einem Schaumstoffkern, der
gleichzeitig Polyisocyanurat- und Polyurethanstrukturen enthält, verarbeiten lassen.
Die Schaumstoffsysteme sollen die ökonomisch günstigen Alkalicarboxylate als Trimerisierungskatalysator
enthalten und als Zweikomponentensysteme verarbeitbar sein. Die Verarbeitung der
Schaumstoffsysteme soll bei Temperaturen des Doppelbandes von max.- 50 °C und bei
einer der Doppelbandlänge entsprechenden hohen Produktionage schwindigkeit erfolgen.
Die gefertigten Mehrschichtelemente sollen eine gute Konturstabilität, gute physiko-mechanische
und thermische EigenschaSten, hohe Flammwidrigkeit und gute Haftung zwischen dem
Schaumstoffkern und den Deckschichten aufweisen.
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Wesen der Erfindung Der Erfindung liegt zur Erreichung des Zieles
die Aufgabe zugrunde, ein geeignetes Schaumstoffsystem, insbesondere Zweikomponentensystem,
aus einem speziellen Gemisch und einem Polyisocyanat herzustellen.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in dem speziellen
Gemisch das Verhältnis des Polyetheralkoholgemisches zum Polyesteralkohol zum Diol
als Kettenverlängerer.im Bereich von 1 zu 0,2 bis 2,0 zu 0,2 bis 2,0 liegt und die
Trichlorfluormethanverträglichkeit des Polyesteralkohols mindestens 0,8 g Trichlorfluormethan
pro g Polyesteralkohol und die Trichlorfluormethanverträglichkeit des Diols als
Kettenverlängerer mindestens 0,5 g Trichlorfluormethan pro g Diol beträgt und das
Mischungsverhältnis des speziellen Gemisches zum Polyisocyanat im Bereich von 1
zu 1,8 bis 2,1 liegt.
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Das spezielle Gemisch besteht aus einem Polyetheralkohol mit einer
Molmasse größer 1000 und einer Funktionalität von 2 bis 3, gegebenenfalls weiteren
Polyetheralkoholen mit der Molmasse kleiner 1000, einem Polyesteralkohol, einem
niedermolekularen Diol als Kettenverlängerer, einem Trimerisierungskatalysator,
bestehend aus einer Lösung eines Alkalicarboxylates in einem niedermolekularen Diol
gleich oder verschieden von dem als Kettenverlängerer eingesetzten Diol, einem Treibmittelgemisch,
beispiesweine
Wasser und Trichlorfluormethan, Flammschutzmittel und weiteren Zus'tzstoffen, wie
Stabilisatoren.
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Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden Polyetheralkohole eingesetzt,
die vorwiegend Alkylenoxidaddukte von zwei-dreitertigen Alkoholen, wie beispielsweise
Glycerol, Trimethylolpropan, Ethylenglykol darstellen. Die Molmasse der Polyetheralkohole
liegt im Bereich von 1000 bis 6000. Zur Einstellung einer bestimmten Kennzahl im
Bereich von 300 bis 450 können gegebenenfalls auch Polyetheralkohole mit Molmassen
im Bereich von 300 bis 1000 eingesetzt werden.
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Es wurde festgestellt, daß von denen im speziellen Gemisch enthaltenen
Diolen nur Polypropylenglykol, techn. Oktandiol und Neopentylglykol die erforderliche
Trichlorfluormethanverträglichkeit aufweisen und zur Erreichung des Zieles geeignet
sind.
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Desweiteren wurde ermittelt, daß von den bekannten Polyesteralkoholen
nur solche einsetzbar sind, die aufgrund ihres Aufbaus die notwendige Trichlorfluorme
thanverträglichkeit besitzen. Bevorzugt verwendbar sind solche Polyesteralkohole,
deren OH-Zahl im Bereich von 200 bis 500 liegt.
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Als Trimerisierungskatalysatoren sind vorwiegend die ökonomisch günstigen
und technisch leicht zugänglichen Natrium- oder Kaliumformiate, -acetate oder -ethylhexoate
einsetzbar. Sie werden in Fcrm von Lösungen in Ethylenglykol, Diethylenglykol oder
Dipropylenglykol angewendet. eben diesen Trimerisierungskatalysatoren können auch
relativ kleine engen der in der PUR-Chemie üblichen stickstoffhaltigen Katalysatoren
eingesetzt werden. Zur Verminderung der Sprödigkeit und zum Erreichen eines hohen
Flammschutzes eignen sich vorwiegend additive Plammschutzmittel, wie beispielsweise
solche, die Phosphor und Halogen im Molekül enthalten.
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Neben den additiven Flammschutzmitteln können auch spezielle reaktive
eingesetzt werden.
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A1F Stabilisatoren kommen die bekannten Polysiloxanpolyoxyalkylen-Copolymere
zum Einsatz.
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Als Treibmittel sind die in der PUR-Chemie üblichen Halogenkohlenwasserstoffe
geeignet. Diese physikalisch wirkenden Treibmittel werden bevorzugt in Kombination
mit Wasser angewendet.
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Für das erfindungsgemä13e Verfahren kommen als Polyisocyanat vorwiegend
Polymethylenpolyphenylpolyisocyanate zur Anwendung,
die neben 4.4'-Diisocyanatdiphenylmethan
etwa 30 bis 70 % Polyisocyanatverbindungen mit mindestens drei Isocyanatgruppen
im Molekül enthalten. Daneben sind auch modifizierte Polyisocyanate einsetzbar,
besonders solche, die Urethan- bzw. Allophanat-Gruppen enthalten.
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Die Erfindung wird durch nachstehende Ausführungsbeispiele näher erläutert:
Ausführungabeispiel 1 Eg wird ein spezielles Gemisch, bestehend aus: 9,5 Masse-Teilen
Polyesteralkohol auf Basis Glycerol, Propylenoxid und Ethylenoxid, OH-Zahl = 35
8,0 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol und Propylenoxid, OH-Zahl =
420 20,0 Masse-Teilen Polyesteralkohol auf der Basis Trimethylolpropan, Phthalsaureanhydrid,
Tallölfettsäure und Adipinsäure, OH-Zahl = 370, MonoSluortrichlormethanverträglichkeit
= 1,1 g C Cl3F/g 6,5 Masse-Teilen Dipropylenglykol, Monofluertrichlormethanverträglichkeit
4 g C Cl3F/g 15,0 Masse-Teilen Tris-ß-chlorpropylphosphat 1,0 Masse-Teilen Stabilisator
4,2 Masse-Teilen einer 50%eigen Lösung von Kaliumacetat in Ethylenglykol 0,5 Masse-Teilen
Dimethylbenzylamin 0,3 Masse-Teilen Wasser 35,0 Masse-Teilen Trichlorfluormethan
hergestellt, wobei das Masse-Verhältnis von Polyetheralko.holgemisch zu Polyesteralkohol
zu niedrigmolekularem Diol gleich 1,0 : 1,1 : 0,4 ist. Das so erhaltene spezielle
Gemisch ist homogen und lagerstabil und ergibt mit Polyphenylpolymethylenpolyisocyanat
nach TGS 28 257 im Verhältnis 1,0 zu 1,8 vermischt
folgende Parameter:
Startzeit 23 s Abbindezeit 50 s Rohdichte 34 kg/m3 Bei Verschäumung in einer nach
oben hin offenen Metallform gebildeter Schaumstoff ist gleichmäßig feinzellig, besitzt
ene geringe Schrumpfung und eine gute Haftung gegenüber angeschäumten Deckschichten
verschiedener Art. Darüber hinaus weist dieser Schaumstoff eine rasche Aushärtung
auf.
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Aus diesem Schaumstoffsystem werden unter Einsatz einer Wiederdruckmaschine
auf einer kontinuierlich arbeitenden Doppelbandanlage Dämmelemente mit einer Deckschicht
aus Asbestpapier gefertigt. Bei einer Stützbandtemperatur von ca. 43 0C und einer
Bandgeschwindigkeit von 4,4 m/min werden Elemente erhalten, die beim Verlassen des
Stützbandes soweit ausgehärtet sind, daß es nachfolgend nicht zu störenden Verzugs-
oder Nachtrieberscheinuigen kommt. Der gebildete Schaumstoff ist feinzellig, haftet
gut an den angeschäumten Deckschichten und besitzt eine gleichmäßige Rohdichteverteilung.
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Die Elemente weisen folgende physikomechanische Kennwerte auf.
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Rohdichte ohne Randzone kg/m3 36 Druckfestigkeit senkrecht zur kPa
170 Plattenebene Dimensionsstabilität bei 100 oC % 0s5 DImensionsstabilität bei
150 0C % 1,5 Brandverhalten nach TGL 28247/06 - selbstverlöschend Brandverhalten
nach GOST 17088-71 % Gewichts- 16 verlust Wärmeleitfähigkeit W 0,020 m.k Ausführungsbeisniel
2 Es wird ein spezielles Gemisch bestehend aus:
5,9 Masse-Teilen
Polyetheralkohol auf Basis Glycerol, Propylenoxid und Ethylenoxid, OH-Zahl = 35
5,0 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol und Propylenoxid, OH-Zahl =
420 15,0 Masse-Teilen Polyesteralkohol auf Basis Trimethylol propan, Phthalsäureanhydrid,
Tallölfettsäure und Adipinsäure, OH-Zahl 2 370, Monofluortrichlormethanverträglichkeit
1,1 g C C13F/g 7,0 Masse-Teilen Dipropylenglykol, Monofluortrichlormethanverträglichkeit
4 g C C13F/g 20,0 Masse-Teilen Flammschutzmittel auf Basis Tetrabromphthalsäureanhydrid
auf propoxyliertes Glycerol, OH-Zahl = 175 10,0 Masse-Teilen Tris-ß-chlorpropylphosphat
1,0 Masse-Teilen Stabilisator 5,6 Masse-Teilen einer eigen Lösung von Kaliumacetat
in Ethylenglykol 0,5 Masse-Teilen Wasser 30,0 Masse-Teilen Trichlorfluormethan hergestellt,
wobei das Masse-Verhältnis von Polyetheralkoholge misch zu Polyesteralkohol zu niedrigmolekularem
Diol gleich 1,0 : 1,3 : 0,6 ist. Das so erhaltene spezielle Gemisch ist homogen
und lagerstabil und ergibt mit Polyphenylpolymethylenpolyisocyanat nach TGL 28257
im Verhältnis 1,0 zu 2,1 vermischt .folgende Parameter: Startzeit 23 8 Abbindezeit
50 s Rohdichte 35 kg/m3 Der bei der Verschäumung in einer nach oben hin offenen
Metallform gebildete Schaumstoff ist gleichmäßig feinzellig, besitzt eine geringe
Schrumpfung und eine gute Haftung entiber angeschäumten Deckschichten verschiedener
Art. Darüberhinaus weist dieser Schaumetoff eine rasche Aushärtung auf.
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Ausführungsbeispiel 3 Es wird ein spezielles Gemisch bestehend aus:
16,8 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol, Propylenoxid und Ethylenoxid,
OH-Zahl = 35 5,0 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol und Propylenoxid,
OH-Zahl = 420 6,0 Masse-Teilen Polyesteralkohol auf Basis Trimethylolpropan, Phthalsäureanhydrid,
Adipinsäure und Tallölfettsäure, OH-Zahl = 370, Trichlorfluormethanverträglichkeit
= 1,1 g C Cl3F/g 5,0 Masse-Teilen Dipropylenglykol, Trichlorfluormethanverträglichkeit
4 g CCl3F/g 26>0 Masse-Teilen Tris-B-chlorpropylphosphat 1,5 Masse-Teilen Stabilisator
4,8 Masse-Teilen einer 50%igen Lösung von Kaliumacetat in Ethylenglykol 0,5 Masse-Teilen
Wasser 35,0 Masse-Teilen Trichlorfluermethan helgestellt, wobei das Masse-Verhältnis
von Polyetheralkoholgemisch zu Polyesteralkohol zu niedrigmolekularem Diol gleich
1 : 0,28 t 0,23 ist, Das so erhaltene spezielle Gemisch ist homogen und lagerstabil
und ergibt mit Polyphenylmethylenpolyisocyanat nach TGL 28257 im Verhältnis 1 :
2,0 vermischt folgende Parameter: Startzeit 18 s Abbindezeit 50 s Rohdichte 34 kg/m3
Bei Verschäumung analog Beispiel 1 wird ein feinzelliger Schaum-Stoff mit hoher
Plammwidrigkeit, geringer Schrumpfung und guter Haftung zu angeschäumten Deckschichten
erhalten. Die Verarbeitung dieses Schamstoffsystems auf Doppelbandanlagen liefert
Elemente mit höherer Flammwidrigkeit jedoch ist im Vergleich zu
Beispiel
1 die Haftung nicht so optimal. Der Schaumstoff härtet schnell aus, so daß hohe
Bandgeschwindigkeiten realisierbar sind.
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Ausführungsbeisiel 4 Es wird ein spezielles Gemisch bestehend aus:
5,0 Masse-Teilen .Polyetheralkohol auf Basis Glycerol, Propylenoxid und Ethylenoxid,
OH-Zahl = 35 5,0 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol und Propylenoxid,
OH-Zahl = 420 5,0 Masse-Teilen Polyesteralkohol auf Basis Trimethylolpropan, Phthalsäureanhydrid,-
Adipinsäure und Tallölfettsäure, OK-Zahl = 370 Trichlorfluormethanverträglichkeit
= 1,1 g CCl3F/g 17,5 Masse-Teilen Dipropylenglykol, Trichlorfluormethanverträglichkeit
4 g CCl3F/g 30,0 Masse-Teilen Tris-ß-chlorpropylphosphat 1,5 Masse-Teilen Stabilisator
5,6 Masse-Teilen einer 50%igen Lösung von Laliumacetat in Ethylenglykol 0,5 Masse-Teilen
Wasser 31,0 Masse-Teilen Trichlorfluormethan hergestellt, wobei das Masse-Verhältnis
von Polyetheralkoholgemisch zu Polyesteralkohol zu niedrigmolekularem Diol gleich
1 : 0,25 s 1,75 ist. Das so erhaltene Gemisch ist homogen-und lagerstabil und ergibt
mit Polyphenylpolymethylenpolyisocyanat nach TGL 28257 im Verhältnis 1 : 2,0 vermischt
folgende Parameter: Startzeit 22 s Abbindezeit 47 s Rohdichte 36 kg/m3 Bei Verschäumung
analog Beispiel 1 wird ein feinzelliger Schaumstoff mit hoher Flammwidrigkeit, geringer
Schrumpfung und guter
Haftung zu angeschäumten Deckschichten erhalten.
Die Verarbeitung dieses Schaumstoff systems auf Doppelbandanlagen liefert Elemente
mit höherer Flammwidrigkeit, jedoch ist im Vergleich zu Beispiel 1 die Neigung zur
Schrumpfung etwas höher. Der Schaumstoff härtet jedoch noch schneller aus, so daß
höhere Bal.dgeschtindigkeiten realisierbar sind.
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Ausführungsbeispiel 5 Es wird ein spezielles Gemisch bestehend aus:
5,0 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol, Propylenoxid und Ethylenoxid
OK-Zahl = 35 5,0 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol und Propylenoxid,
OH-Zahl = 420 20,0 Masse-Teilen Polyesteralkohol auf Basis Trimethylolpropan, Phthalsäureanhydrid,
Adipinsäure und Tallölfettsäure, OH-Zahl = 370 Trichlorfluormethanverträglichkeit
= 1,1 g CCl3F/g 8,0 Masse-Teilen Dipropylenglykol, Trichlorfluormethanverträglichkeit
4 g OCl3F/g 28,0 Masse-Teilen Tris-ß-chlorpropylphosphat 1,5 Masse-Teilen Stabilisator
5,6 Masse-Teilen einer eigen Lösung von Kaliumacetat in Ethylenglykol 0,5 Masse-Teilen
Wasser 31,0 Masse-Teilen Trichlorfluormethan hergestellt, wobei das Masse-Verhältnis
von Polyetheralkoholgemisch zu Polyesteralkohol zu niedrigmolekularem Diol gleich
1 : 2,0 : 0,8 ist. Das so erhaltene spezielle Gemisch ist homogen und lagerstabil
und ergibt mit Polyphenylpolymethylenpolyisocyanat nach TGL 28257 im Verhältnis
1 : 2,0 vermischt folgende Parameter: Startzeit 20 s Abbindezeit 48 s
Rohdichte
36 kg/m3 Bei Verschäumung analog Beispiel 1 wird ein feinzelliger Schaumstoff mit
hoher Flammwidrigkeit, geringer Schrumpfung und guter Haftung zu angeschäumten Deckschichten
erhalten. Die Verarbeitung dieser Scheumstoffsysteme auf Doppelbandanlagen liefert
Elemente mit höherer Flammwidrigkeit, jedoch ist im Vergleich zu Beispiel 1 die
Neigung zur Schrumpfung etwas höher. Der Schaumstoff härtet schnell aus, so daß
hohe Bandgeschwindigkeiten realisierbar sind.
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Ausführungsbeispiel 6 Es wird ein spezielles Gemisch bestehend aus:
31,0 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol, Propylenoxid und Ethylenoxid
OH-Zahl = 35 12,0 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol und Propylenoxid,
OH-Zahl = 420 11,0 Masse-Teilen Dipropylenglykol, Trichlorfluormethanverträglichkeit
4 g CC13F/g 10,0 Masse-Teilen Tris-ß-chlorpropylphosphat 1,0 Masse-Teilen Stabilisator
4,5 Masse-Teilen einer 5obigen Lösung von Kaliumacetat in Ethylenglykol 0,5 Masse-Teilen
Wasser 30,0 Masse-Teilen Trichlorfluormethan hergestellt, wobei das Masse-Ve.rhältnis
von Polyetheralkoholgemisch zu Polyesteralkohol zu niedrigmolekularem Diol gleich
1,0 : 0 : 0,4 ist.-Das so erhaltene spezielle Gemisch ergibt mit Polyphenylpolymethylenpolyisocyanat
nach TGL 28257 im Verhältnis 1,0 zu 1,9 vermischt folgende Parameter: Startzeit
18 5 Abbindezeit 49 s Rohdichte 35 kg/m3
Bei Verschäumung in einer
nach oben hin offenen Metallform gebildeter Schaumstoff ist relativ grobzellig,
weist eine erhöhte Sprödigkeit und verschlechterte Aushärtung auf.
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Ausführungsbeispiel 7 Es wird ein spezielles Gemisch bestehend aus:
14,9 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol, Propylenoxid und Ethylenoxid,
OH-Zahl = 35 7,0 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol und Propylenoxid,
OH-Zahl = 420 10,0 Masse-Teilen Polyesteralkohol auf Basis Trimethylolpropan, Phthalsäureanhydrid,
Tallölfettsäure und Adipinsäure, OH-Zahl = 370 Trichlorfluormethanverträglichkeit
1,1 g CCl3F/ g 2,3 iasse-Teilen len Dipropylenglykol, Trichlorfluormethanverträglichkeit
4 g CC13F/g 30,0 Masse-Teilen Tris-B-chlorpropylphosphat 1,0 Masse-Teilen Stabilisator
4,6 Masse-Teilen einer 50%igen Lösung von Kaliumacetat in Ethylenglykol 0,5 Masse-Teilen
Wasser 30 ru Masse-Teilen Monofluortrichlormethan hergestellt, wobei das Masse-Verhältnis
von Polyetheralkoholge misch zu Polyesteralkohol zu niedrigmolekularem Diol gleich
1,0 : 0,5 : 0,1 ist. Dieses spezielle Gemisch ist inhomogen und wurde deshalbnicht
weiter untersucht.
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Ausführungsbeispiel 8 Es wird ein spezielles Gemisch bestehend aus:
2,0 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol, Propylenoxid und Ethylenoxid,
OH-Zahl = 35
2,0 Masse-Teilen Polyetheralkohol auf Basis Glycerol
und Propylenoxid, OH-Zahl = 420 17,1 Masse-Teilen Polyesteralkohol auf Basis Trimethylolpropan,
Phthalsäureanhydrid, Tallölfettsäure und Adipinsäure, OH-Zahl = 370 Trichlorfluormethanverträglichkeit
1,1 g CC13P/g 9,0 Masse-Teilen Dipropylenglykol, Trichlorfluormothanvcrträglichkeit
4 g CCl32/g 30,0 Masse-Teilen Tris-ß-chlorpropylphosphat 1,0 Masse-Teilen Stabilisator
4,5 Masse-Teilen einer 5obigen Lösung von Kaliumacetat in Ethylenglykol 0,4 Masse-Teilen
Wasser 34,0 Masse-Teilen Monofluortrichlormethan - Trichlorfluormethan hergestellt,
wobei das Masse-Verhältnis von Polyetheralkoholgemisch zu Polyesteralkohol zu niedrigmolekularem
Diol gleich 1,0 : 4,3 : 2,2 ist. Dieses spezielle Gemisch ergibt mit Polyphenylpolymethylenpolyisocyanat
nach TGL 28257 im Verhältnis 1,0 zu 1,9 vermischt folgende Parameter: Startzeit
46 s Abbindezeit 117 5 Rohdichte 36 kg/m Der gebildete Schaumstoff weist eine sehr
schlechte Aushärtung, insbesondere in der Randzone auf und schrumpft sehr stark.
Die gemessenen Reaktionszeiten, die für eine kontinuierliche Verarbeitung zu Mehrachichtenelementen
wesentlich zu lang sind, lassen sich zwar durch Erhöhung der Katalysatormenge um
ca. 100% im normalen Bereich einstellen, dabei verbessern sich jedoch die o. g.
schlechten technologischen Eigenschaften nur geringfügig.