DE3121047A1 - Abschlussprofile fuer modifizierte hohlplatten - Google Patents

Abschlussprofile fuer modifizierte hohlplatten

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DE3121047A1
DE3121047A1 DE19813121047 DE3121047A DE3121047A1 DE 3121047 A1 DE3121047 A1 DE 3121047A1 DE 19813121047 DE19813121047 DE 19813121047 DE 3121047 A DE3121047 A DE 3121047A DE 3121047 A1 DE3121047 A1 DE 3121047A1
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DE
Germany
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end profile
hollow
slots
edges
hollow slabs
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19813121047
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English (en)
Inventor
Friedrich 6112 Gross-Zimmern Hanstein
Theodor Peter 6114 Groß-Umstandt Mönch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roehm GmbH Darmstadt
Original Assignee
Roehm GmbH Darmstadt
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Publication date
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Publication of DE3121047A1 publication Critical patent/DE3121047A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/54—Slab-like translucent elements
    • E04C2/543—Hollow multi-walled panels with integrated webs
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/34—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Abschlußprofile für modifizierte Hohlplatten
Hohlplatten, insbesondere in einer lichtdurchlässigen Ausführung, werden in neuerer Zeit, insbesondere auf dem Bausektor, häufig eingesetzt.
Die lichtdurchlässigen Hoblplatten bestehen in der Regel aus zwei Deckplatten (und gegebenenfalls einer parallel zu diesen angeordneten Zwischenschicht), die durch Stege im gegenseitigen Abstand gehalten werden, so daß Deckplatten und Stege Hohlräume umschließen (sogenannte Stegdoppel- bzw. Stegdreifachplatten) .
Die Hohlplatten besitzen im allgemeinen "offene Stirnseiten" senkrecht zu den versteifenden Stegen. Von diesen "offenen Stirnseiten" her betrachtet, stellen sich die Hohlplatten als ein System parallel nebeneinander angeordneter Hohlkammern dar. Als lichtdurchlässiges Material zur Herstellung von Hohlplatten eignet sich beispielsweise Polyvinylchlorid, Polyäthylen und Polypropylen, Polystyrol, Polyamid, Polyformaldehyd und insbesondere Polyacrylate und -methacrylate und Polycarbonat.
Es ist leicht einzusehen, daß diese offenen Stirnseiten bei der praktischen Handhabung von Hohlplatten Probleme mit sich bringen. Bei der Stapelung, beim Transport und beim Einbau besteht die Gefahr der mechanischen Beschädigung. Darüber hinaus können von den "offenen Stirnseiten" her leicht Wasser, Staub und Schmutz und in der Folge Algen, Moos usw. in den Hohlraumbereich der Hohlkammem eindringen. Die spätere Beseitigung solcher in den Kammern sitzenden Verunreinigungen ist sehr mühsam und aufwendig. Als Sicherung der offenen Stirnseiten bis zum erfolgten Einbau hat sich ein Verschlußelement aus einem flexiblen Band gemäß der DE-PS 27 08 758 sehr bewährt. Die oben·geschilderten Probleme, die mit den offenen Stirnseiten der
'^ Hohlkammerplatten zusammenhängen, sind häufig auch nach der Fixierung der Hohlkammerplatten an Ort und Stelle, d.h. nach dem Einbau, z.B. als Dachplatten, Balkonverkleidungen, in Gewächshäusern, Sportstätten, Industriebauten usw. noch akut.
Man hat in der Praxis gewisse Lösungen der oben geschilderten Probleme gefunden, die jedoch noch verbesserungsfähig erscheinen. Im deutschen Gebraur" 3-muster G 77 20 885 wird eine Kantenabschlußle'^te aus metallischem Werkstoff, bestehend aus einer abdeckenden Leiste, ausgestattet mit einer Anzahl von in die Profilhohlkammern von Hohlkammerplatten passenden, im Querschnitt einen spitzen Winkel bildenden, verhakenden
Zungen empfohlen.
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BAD
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Derartige Kantenabschlußleisten lassen sich in der Regel nicht ohne Beschädigung- wieder abnehmen. Vielfach werden in der Praxis Abschlußprofile aus Aluminium in Form eines sogenannten U-Profils den offenen Stirnseiten von Stegdoppelplatten u.a. übergezogen. Kantenabdeckungen aus metallischen Werkstoffen haben u.a. den Vorteil, daß sie die Entflammbarkeit von Stegdoppelplatten von den dafür besonders anfälligen Kanten her deutlich herabsetzen.
Allerdings beobachtet man z.B. bei Dachverglasungen mit Stegdoppelplatten, deren offene Stirnseiten mit U-Profilleisten geschützt sind, daß die auf den Dächern niedergeschlagenen Schmutzteilchen bei Regen in den von den U-Profilleisten abgedeckten Teil der Stegdoppelplatten eingeschwemmt werden, um dort zu verbleiben. Die Schmutzteilchen aggregieren sich, bilden Schmutzränder, verkrusten bein Austrocknen der Platten und verstopfen mitunter einzelne Kammern.
in der Folge können Kondenswasserstau, Algenbildung, Fäulnis usw. als sekundäre Folgeerscheinungen eintreten.
Die Primärverschmutzung und die davon herrührenden Folgeerscheinungen können zumindest das Aussehen transparenter und translucenter Hohlkammerplatten ziemlich beeinträchtigen. Nicht zu vernachlässigen ist aber auch der verminderte Lichtdurchtritt durch die Stegdoppelplatte, insbesondere bei Algenbefall
an Gewächshäusern.
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Außerdem stellte sich' bei Üachverglasungen mit flachen Neigungswinkel der Nachteil ein, daß das Wasser, etwa unter Windeinwirkung, auf der Unterseite zurückfließen kann, so daß sich ebenfalls Schmutzränder, Algenbefall usw. einstellen.
Ein weiteres Problem stellt das Eindringen von Pollen, Blütenstaub oder sonstigem Staub bzw. feinem Sand unter Windeinwirkung oder infolge Sogwirkung in den Hohlkammern, speziell bei Verwendung in nördlichen Breiten bzw. in ariden und semiariden Zonen dar.
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Abschlußprofilleisten für Hohlplatten setzen eine bestimmte Modifikation der Hohlplatten (1) voraus: Dabei werden sämtliche Stege (2) der Hohlplatten (1) unmittelbar angrenzend an die beiden Kanten
(3) der offenen Stirnseiten unterbrochen, so daß die Stege (2) im Kantenbereich vorzugsweise als annähernd rechteckig mit den Kanten (3) abschließende Zungen stehenbleiben. [Fig. 1], Die Herstellung der beiden Reihen von Schlitzen
(4) kann bereits bei der Formung der Hohlplatte (1) oder zweckmäßig durch Herausfräsen bei Bedarf erfolgen. Die Form der Schlitze (4) ist bis zu einem gewissen Grad auf die spezifische Ausführungsart der Abschlußprofilleisten (5) zugeschnitten. Im allgemeinen liegt die Tiefe der Schlitze dimensionsmäßig
*0 innerhalb des Abstands der beiden Deckplatten fiO} (Profilhöhe).
Die einstückigen, in sich symmetrischen Abschlußprofilleisten (S) aus elastischem Material bestehen aus zwei Schenkeln (6), die über eine Stirnfläche (7) miteinander verbunden sind, wobei der Abstand (93 der Schenkelkanten (8) größer ist als die Profilhöhe (10) der Hohlplatten (1), um eine Federwirkung zu gewährleisten.
Die Breite der Schlitze liegt in der Regel bei 1/4 bis 1/2 der Stegbreite, Ihre Tiefe ist mindestens so bemessen, daß über die federnden Schenkel (6) eine ausreichende Haftwirkung zustande, kommt. Zur Herstellung der Abschlußprofilleiste (5) kommen Materialien infrage, die elastisch und genügend widerstandsfähig (witterungsbeständig) und haltbar
^5 sind. Vorteilhafterweise sind sie selbst transparent.
Es eignen sich somit z.B. Metalle, wie z.B. Eisen- oder Aluminiumblech, die gegebenenfalls noch oberflächengeschützt werden können, vorzugsweise aber Kunststoffe,
wie z.B. Polycarbonat und ABS.
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Die Wanddicke der Abschlußleiste (5) hängt mit der Art des verwendeten Materials zusammen, wobei zweckmäßigerweise nur die sachlich erforderliche Dicke eingehalten wird, auch unter dem Gesichtspunkt einen -5 unzulässig starken Druck auf die Kammerwände zu vermeiden.
In der Regel wird die Wanddicke 0,2 bis 2,0 mm, vorzugsweise 0,2 bis 1 mm betragen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Stirnfläche (7) in der Mitte eine Rinne (11) auf. Weiter ist die Ausbildung der Schenkelkanten (8) zu wulstartigen Verdickungen vorteilhaft. In einer der vorteilhaften Ausführungen resultiert demnach eine M-förmige Gestaltung der Abschlußprofilleisten (5). (Vgl. Fig. 2). Wie ohne weiteres zu ersehen, kann die Abschlußprofilleiste (S) in die beiden Reihen von Schlitzen (4) eingeschoben bzw. eingesprengt werden, so daß die Stirnfläche (7) auf ihrer Unterseite auf den verbleibenden Stegen (2) aufsitzt. Die Länge der Abschlußprofilleiste (5) entspricht in der Regel der gesamten Breite der "offenen" Kanten der Hohlplatten (1). Dabei stellt die erfindungsgemäß gefügte Abschlußprofilleiste (5) auch einen wirksamen Schutz für die empfindlichen Kanten (3) der Hohlplatten dar. Außer der'oben beschriebenen M-Form sind auch noch Abwandlungen dieser Form möglich. Eine vollständige Dichtung erhält man, indem man die zwischen den Kanten (3) der offenen Stirnseiten und den eingefügten Abschlußprofilleisten (7) auftretenden Zwischenräume (12) mit einem geeignten Material mindestens außen abdichtet, wobei es in der Regel genügt, vxr aer Oberfläche her abzudichten (Fig. 3). Zur Abdich .ung eignen Si0J1 mit jen sonstigen verwendeten Werkstoffen kompatible Dichtungsmassen, die auch Temperaturschwankungen mitmachen, wie z.B. Silikonkautschuk.
Die Schlitze C4) sollen mindestens so breit sein, daß sich die beiden Schenkel (6) der Abschlußprofilleiste (5), wenn man seitlichen Preßdruck ausübt, in die Schlitze (4) anstandslos einfügen lassen. Das Ausfräsen der Schlitze (4) kann, wie bereits ausgeführt, "vor Ort", d.h. unmittelbar vor Einbau oder zu einem beliebigen früheren Zeitpunkt vorgenommen werden.
Die erfindungsgeraäße Verwendung der Äbschlußprofilleiste CS) sieht somit das Anbringen von Schlitzen (4) an den Hohlkammern, das Einfügen der passenden Abschlußprofilleisten (5) und gegebenenfalls deren anschließendes Abdichten mit einem geeigneten Material vor.

Claims (9)

Patentansprüche
1. Modifizierte Hohlplatten, die aus zwei Deckplatten und einer Anzahl durchgehender, die beiden Deckplatten in gleichmäßigem Abstand voneinander haltender Verbindungsstege in regelmäßiger Anordnung aufgebaut sind und die offene Stirnseiten besitzen,
dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche Stege (2) der Hohlplatten (1) unmittelbar angrenzend an die beiden Kanten (3) ihrer offenen Stirnseiten durch gleichartige Schlitze (4) unterbrochen sind.
2. Modifizierte Hohlplatten gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Schlitze (4) dimensionsmäßig innerhalb des Abstands der beiden Deckplatten (10) (Profilhöhe) liegt.
3. Modifizierte Hohlplatten gemäß den Ansprüchen
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Schlitze bei 1/4 bis 1/2 des Abstands der beiden Deckplatten liegt.
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4. Einstückige Abschlußprofilleiste aus elastischem Material für gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 modifizierte Hohlplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußprofilleiste (5) aus zwei Schenkeln (6) besteht, die über eine Stirnfläche (7) verbunden sind, wobei der Abstand Γ9) der Schenkelkanten (8) größer ist als die Profilhöhe (10) der Hohlplatten M),
5. Einstückige Abschlußprofilleiste gemäß Anspruch 4, "ΐ5 dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche (7) eine Rinne (11) aufweist.
6. Abschlußprofilleiste gemäß den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelkanten (8) wulstartige Verdickungen aufweisen.
7. Verwendung der Abschlußprofilleisten gemäß
den Ansprüchen 4 bis 6, zur Abdeckung der gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 modifizierten Hohlplatten. 25
8. Verwendung der Abschlußprofilleisten gemäß den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man die Abschlußprofilleiste (5) unter seitlichem Druck auf die beiden Schenkel (6) in die Schlitze (4) der Hohlplatten (1) einsprengt und anschließend die gebildeten Zwischenräume (12) zwischen den beiden Kanten (3) und der Abschlußprofilleiste (5) mit einem Dichtungsmittel dichtet.
9. Verwendung der Abschlußprofilleisten gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man Silikongummi als Dichtungsmittel verwendet.
DE19813121047 1981-05-27 1981-05-27 Abschlussprofile fuer modifizierte hohlplatten Withdrawn DE3121047A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0149443A3 (en) * 1983-11-25 1986-10-08 Heinrich Wuster Clamping connection between double-walled panels provided with cross-beams and a profile, especially for small greenhouses
DE3521848A1 (de) * 1985-06-19 1987-01-15 Moench Kunststofftechnik Gmbh Hohlkammerplatte
US5003427A (en) * 1987-05-06 1991-03-26 Sachsenwerk Aktiengesellschaft Metal encapsulated multi-phase high voltage switching system filled with compressed gas
DE102021127925A1 (de) 2021-10-27 2023-04-27 SLP Alufloor OHG Verbundhohlplatte und Anordnung mit einer Anzahl von Verbundhohlplatten

Cited By (5)

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DE102021127925A1 (de) 2021-10-27 2023-04-27 SLP Alufloor OHG Verbundhohlplatte und Anordnung mit einer Anzahl von Verbundhohlplatten
EP4174249A1 (de) 2021-10-27 2023-05-03 SLP Alufloor OHG Verbundhohlplatte und anordnung mit einer anzahl von verbundhohlplatten

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