DE3138256C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vakuumfiltrationsbank.
Eine "Vakuumfiltrationsbank" im Sinne der Erfindung ist
eine Vorrichtung, die bestimmungsgemäß zwischen den Anschluß
stutzen einer Vakuumquelle und einen Filter eingefügt ist
und generell der Beaufschlagung des Filters mit Unterdruck
und der Aufnahme des Filtrats dient. Ein "Filtrationsgerät"
in dem im Rahmen der Erfindung benutzten Sinne besteht zumin
dest aus einem Filter und besteht üblicherweise aus einer
Filterunterstützung, einem Filter und einem mit diesen bei
den Elementen eine Einheit bildenden Aufgußgefäß. Das solcher
art definierte separate Filtrationsgerät wird nicht mehr als
Bestandteil der Vakuumfiltrationsbank im Sinne der Erfindung
betrachtet. Die Filtrationsgeräte können prinzipiell solange
beliebiger Art sein, wie sie in der Weise mit der Vakuumfil
trationsbank verbindbar sind, daß sie über diese mit einem
der Durchführung der Vakuumfiltration dienenden Unterdruck
beaufschlagbar sind. Filtrationsgeräte in diesem Sinne sind
also beispielsweise trichterartige oder becherartige offene
oder geschlossene Filter oder Filteraufsätze für den Betrieb
mit Papierfiltern, Membranfiltern oder Filtern aus Sinter
material.
Vakuumfiltrationsbänke der eingangs genannten Art gehören
in den vielfältigsten Ausbildungen zum gebräuchlichen Stand
der Technik und dienen insbesondere der gleichzeitigen Vakuum
filtration mehrerer Flüssigkeitsproben bei der Durchführung
von Reihenuntersuchungen, insbesondere in der Produktions
qualitätsüberwachung, in der Partikelkontrolle, zur mikro
biologischen Routinekontrolle von Wasser, Lebensmitteln und
Getränken sowie zur Qualitätsüberwachung von pharmazeutischen
und kosmetischen Produkten (vgl. beispielsweise den Pro
spekt "Vakuumfiltrationsgeräte" der Anmelderin, Ausgabe
Dezember 1980).
Eine gebräuchliche Vakuumfiltrationsbank der genannten Art
besteht im wesentlichen aus einem zentralen Absaugrohr, das
mit zwei querliegenden Stativplatten unter Bildung einer
stabilen Bank fest verbunden ist. Das im wesentlichen hori
zontal angeordnete zentrale Absaugrohr ist auf einer Seite
vakuumdicht verschlossen und weist auf seiner gegenüberlie
genden Seite einen Anschlußstutzen zur Herstellung einer
Verbindung zu einer Vakuumquelle auf. Von diesem horizonta
len Absaugrohr zweigen radial senkrecht nach oben Abzweig
stutzen ab, in die ein Absperrhahn eingeschaltet ist und die
an ihrem oberen Ende so ausgebildet sind, daß sie den An
schluß eines separaten Filtrationsgerätes der oben definier
ten Art ermöglichen. Üblicherweise sind ungefähr zwei bis
zehn Filtrationsgeräte auf einer solchen Vakuumfiltrations
bank gleichzeitig einsetzbar.
Auf Grund ihrer übersichtlichen und bequemen Zugänglichkeit,
ihrer großen Standfestigkeit, ihres geringen Raumbedarfs und
ihrer nur geringen Einschränkung der Bewegungsfreiheit am
Arbeitsplatz bringen solche Vakuumfiltrationsbänke insbeson
dere an Routineuntersuchungsplätzen eine wesentliche Arbeits
erleichterung mit sich. Nachteilig an diesen Vakuumfiltra
tionsbänken ist jedoch, daß die Filtrate im zentralen Absaug
rohr abgesaugt werden und dadurch verlorengehen.
Zur Vermeidung dieses Nachteils ist für Forschungsanwendungen
eine Vakuumfiltrationsbank entwickelt worden (vgl. ebenfalls
den vorstehend genannten Prospekt der Anmelderin), die nach
Art eines Mehrfach-Saugtopfes ausgebildet ist. In einem topf
artigen Unterteil, das über einen Anschlußstutzen mit einer
Vakuumquelle verbindbar ist, stehen zehn separate Filtrat
auffanggefäße. Der Topf ist mit einem Deckel verschließbar,
auf den die separaten Filtrationsgefäße aufsetzbar sind und
aus denen das abgesaugte Filtrat in die Auffanggefäße ab
tropft. Nachteil dieser Vorrichtung ist vor allem, daß die
Filtrationen nicht unabhängig voneinander, sondern nur
gleichzeitig durchgeführt werden können. Nachteilig ist
weiterhin, daß die Gefahr einer Filtratvermischung besteht,
und zwar sowohl durch Versprühen und Verspritzen des Filtrats
als auch über die Dampfphase.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Vakuumfiltrationsbank der ein
gangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß unter
Beibehaltung der Standfestigkeit, Übersichtlichkeit und Kom
paktheit der Vorrichtung sowie unter Beibehaltung des wesent
lichen Merkmals eines einzigen zentralen Anschlußstücks zur
Verbindung der Vorrichtung mit einer Vakuumquelle und unter
Beibehaltung des von Filtrationsgerät zu Filtrationsgerät
unabhängigen Betriebes ein sauberes und separates Auffangen
des Filtrats ermöglicht wird.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vakuumfiltrationsbank gemäß
der Lehre des Patentanspruchs 1.
Der Grundgedanke der Erfindung liegt also darin, zur Lösung
der vorstehend genannten Aufgabe auf die Verwendung gebräuch
licher Saugflaschen zurückzugreifen, diese in einem
Trägergestell zu einer als Einheit handhabbaren Batte
rie zusammenzufassen, in der eine zentrale Vakuumverteiler
leitung integriert ist, so daß die gesamte Saugflaschenbatte
rie nur über eine einzige Anschlußleitung mit der Vakuumquel
le verbunden zu werden braucht. Von der zentralen Vakuumverteilerleitung
führen mehrere Vakuumzweigleitungen ab,
von denen jede zu einer Saugflasche führt und einen Absperrhahn aufweist.
Dabei gewährleistet die Ab
sperrbarkeit jeder einzelnen Vakuumzweigleitung vor dem Anschluß
an die Saugflasche, daß das Filtrat aus jeder beliebigen
einzelnen Saugflasche gesammelt und aufbereitet werden
kann, ohne daß dazu in einem der anderen Filtrationsgerä
te der Vakuumfiltrationsbank der Filtrationsvorgang unter
brochen zu werden braucht.
Jede Saugflasche ist mit einem eigenen Filtrationsgerät derart ausgerüstet, daß beide
über einen als Belüftungsventil fungierenden Absperrhahn miteinander verbunden sind.
Zur Stabilisierung der Standfestigkeit der Saugflasche in
dem quaderförmigen Stativrahmen weist dieser vorzugsweise
einen zur Bodenplatte und Oberseite oder Deckplatte paral
lelen Zwischenboden auf, in dem konzentrisch und flächen
deckungsgleich zu jeder der Öffnungen in der Oberseite des
Stativrahmens weitere Öffnungen ausgebildet sind. Vorzugs
weise weisen alle Öffnungen des Stativrahmens gleiche Ab
messungen auf und sind insbesondere kreisrunde Öffnungen
mit gleichem Durchmesser. Um bei dieser Ausbildung des Sta
tivrahmens auch unterschiedlich dimensionierte Saugflaschen
einsetzen zu können, ist die Vakuumfiltrationsbank vorzugs
weise mit Reduzierringsätzen versehen, die eine schrittwei
se Verringerung des lichten Durchmessers der Öffnungen er
möglichen, und zwar insbesondere in gleicher Weise der
Öffnungen in der Oberseite und gegebenenfalls im Zwischen
boden des Stativrahmens. Jeder dieser Reduzierringe hat im
wesentlichen die Form eines relativ dickwandigen Zylinder
ringes, der an seinem oberen Rand einen Außenflansch trägt.
Mit diesem Außenflansch liegt jeder der Reduzierringe ent
weder auf der Oberfläche der Oberseite des Stativrahmens
oder auf der Oberseite des Außenflansches eines radial außen
umschließenden Reduzierringes auf. Insbesondere weisen vor
zugsweise sämtliche Reduzierringe eines Satzes Außenflanscne
mit ein und demselben Außendurchmesser auf.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Vakuumvertei
lerleitung vorzugsweise eine Rohrleitung, insbesondere frei
tragende formstabile Rohrleitung, die außerhalb des Stativ
rahmens geführt und an seitlichen Verlängerungen oder Vor
sprüngen der Seitenwände des Stativrahmens gehaltert ist.
Die Halterung ist vorzugsweise als lösbare Halterung, ins
besondere als Steckverbindung ausgebildet. Dies ermöglicht
eine gute Zugänglichkeit der Vakuumverteilerleitung zu Rei
nigungs- und Wartungszwecken.
Zur flexibleren Handhabung der Vakuumfiltrationsbank ist
nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorzugsweise auch
zwischen der Saugflasche und dem Filtrationsgerät ein Ab
sperrhahn eingeschaltet. Dabei können sowohl dieser Absperr
hahn als auch der Absperrhahn in der Vakuumzweigleitung als
Dreiwegehahn ausgebildet sein, über den die Vakuumflasche
bei abgesperrter Vakuumzweigleitung und gegebenenfalls zu
sätzlich abgesperrter Filtratzulaufleitung belüftet werden
kann. Alternativ kann die Saugflasche jedoch auch über einen
separaten Absperrhahn direkt belüftet werden.
Der Stativrahmen, die Vakuumverteilerleitung und die Absperr
hähne bestehen vorzugsweise aus Kunststoff. Die Vakuumzweig
leitung ist insbesondere flexibel, beispielsweise als Vakuum
gummischlauch, ausgebildet.
Optimal ist jede Vakuumfiltrationsbank gemäß der Erfindung
mit zwei bis zehn Filtrationsstationen ausgestattet.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand von Ausführungsbei
spielen in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung und in Drauf
sicht ein erstes Ausführungsbeispiel der Er
findung;
Fig. 2 einen Schnitt nach II-II in Fig. 1; und
Fig. 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel in einem
der Darstellung in Fig. 2 entsprechenden
Schnitt.
Ein erstes Ausführungsbeispiel der Vakuumfiltrationsbank
ist in der Fig. 1 schematisch in Draufsicht dargestellt. Die
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach II-II in Fig. 1, ebenfalls
in schematischer Darstellung. Die in den Fig. 1 und 2 ge
zeigte Vakuumfiltrationsbank besteht im wesentlichen aus einem
Trägergestell, in dem mehrere Saugflaschen gehaltert werden, mit
einer gemeinsamen Vakuumverteilerleitung (12, 12′), die ein
Anschlußstück (19) zum Verbinden mit einer Vakuumquelle aufweist.
Von dieser Vakuumverteilerleitung (12, 12′) führen mehrere Vakuum
zweigleitungen (20, 21) derart ab, daß jede zu einer
Saugflasche (5) führt. Jede der Vakuumzweigleitungen
(20, 21) weist einen Absperrhahn (23) auf. Jede der Saugflaschen
(5) ist über einen als Belüftungsventil fungierenden Absperrhahn
(25) mit einem Filtrationsgerät (24) verbunden.
Das Trägergestell ist ein liegend angeordneter und zumindest im wesentlichen
quaderförmiger Stativrahmen 1 mit geschlossenem Boden 2. In der am Bo
den 2 gegenüberliegenden Oberseite 3 sind mehrere Öffnungen 4,
in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel insgesamt fünf Öffnungen,
nebeneinanderliegend ausgebildet. In jeder der Öffnungen
4 steht jeweils eine Saugflasche 5, die mit ihrem Boden
auf dem Boden 2 des Stativrahmens 1 aufsteht. Der Innenrand
der Öffnung 4 umschließt die Saugflasche 5 paßgenau (Fig. 3),
um deren Stand zu stabilisieren. Im Fall von beispielsweise
zylindrischen Saugflaschen 5 muß dabei der Durchmesser der
Öffnungen 4 selbstverständlich so gewählt werden, daß er dem
fertigungsbedingten Durchmessertoleranzbereich der Saugflaschen
Rechnung trägt. Selbstverständlich kann der Innenrand
der Öffnung 4 auch mit einem elastisch verformbaren Werkstoff
ausgekleidet sein, beispielsweise einer Lippendichtung oder
einer Klemmwulst, oder mit Federelementen ausgestattet sein,
so daß auch innerhalb von Toleranzbereichen die eingesetzten
Saugflaschen stets federnd oder klemmend ergriffen und gehaltert
werden. Alle fünf Öffnungen 4 in der Oberseite 3 des Sta
tivrahmens 1 weisen den gleichen Durchmesser auf.
Um in den relativ großen Einsatzöffnungen 4 auch Saugfla
schen mit kleinerem Durchmesser sicher und fest stabilisieren
und haltern zu können, ist für jede Öffnung 4 ein jeweils
nach Bedarf einsetzbarer Satz von Reduzierringen 6, 7 (Fig. 2)
vorgesehen, mit dem der lichte Durchmesser der Öffnung 4
reduziert werden kann. Jeder der Reduzierringe 6, 7 hat im
wesentlichen die Form eines relativ dickwandigen flachen
Zylinderringes 8 bzw. 9, an dessen oberem Rand ein kreis
ringförmiger Außenflansch 10 bzw. 11 angeformt ist. Der
Außenrand des zylindrischen Teils 8 des größten Reduzier
ringes 6 des Satzes liegt paßgenau am Innenrand der Öffnung 4
in der Oberseite 3 des Stativrahmens 1 an. Dabei liegt der
Außenflansch 10 des Reduzierringes 6 auf der Oberfläche der
Oberseite 3 des Stativrahmens 1 auf und hält so den gesam
ten Reduzierring 6 in der Öffnung. Der innere Reduzierring 7
ist in gleicher Weise ausgebildet und liegt mit dem Außenman
tel seines zylindrischen Abschnitts 9 am Innenmantel des äuße
ren Reduzierringes 6 paßgenau an. Der innere Reduzierring 7
ist mit seinem Außenflansch 11 auf der Oberfläche des Außen
flansches 10 des äußeren Reduzierringes 6 abgestützt. Der
Außenflansch 10 des äußeren Reduzierringes 6 und der Außen
flansch 11 des inneren Reduzierringes 7 weisen den gleichen
Außendurchmesser auf.
Die Vakuumverteilerleitung 12 ist als integriertes
Bestandteil der Vakuumfiltrationsbank fest mit dem Stativrahmen 1 verbunden.
In dem in den Fig. 1 und 2
gezeigten Ausführungsbeispielen ist die Vakuumverteilerleitung 12
außerhalb des Stativrahmens 1 an seitlichen Verlängerungen 15
bzw. 16 der Seitenwände 13 bzw. 14 des Stativrahmens 1 befestigt.
Die Befestigung ist als lösbare Klemmverbindung bzw. Steckver
bindung ausgebildet. Ein mit einer umlaufenden Randnut versehe
ner Steckblock 17 ist auf jeder Seite fest mit der als starres
Rohr ausgebildeten Vakuumverteilerleitung 12 verbunden und in
eine Ausnehmung 18 der Verlängerung 16 der Seitenwand 14 bzw.
in eine entsprechende in den Figuren nicht dargestellte Ausneh
nung in der Verlängerung 15 der Seitenwand 13 eingesteckt, de
ren Rand nach Art einer Feder in die Randnut des Steckblocks 17
eingreift.
Bei dem in der Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist da
gegen die Vakuumverteilerleitung 12′ als einstückig angeform
ter Bestandteil des Stativrahmens 1 innenliegend ausgebildet.
Die Vakuumverteilerleitung 12′ (Fig. 3) ist ebenso wie die
Vakuumverteilerleitung 12 (Fig. 1 und 2) einseitig ge
schlossen ausgebildet. An dem gegenüberliegenden Ende ist
ein Anschluß 19 für eine in den Figuren nicht dargestellte
Vakuumquelle vorgesehen. Dieser Anschluß kann prinzipiell be
liebiger Art sein, beispielsweise eine Flanschverbindung,
eine Steckverbindung oder eine Schraubverbindung.
Von der Vakuumverteilerleitung 12 bzw. 12′ zweigen Vakuum
zweigleitungen 20, 21 ab, in die jeweils ein Absperrhahn 23
eingeschaltet ist und die mit einem flexiblen Abschnitt 21,
hier ein Vakuumschlauch aus Gummi, die Vakuumverbindung von
der Vakuumverteilerleitung 12 bzw. 12′ zur Saugflasche 5 her
stellen. Mit jeder der Saugflaschen 5 kann ein separates Fil
trationsgerät 24 verbunden werden. Zwischen das Filtrations
gerät 24 und die Saugflasche 5 ist ein Absperrhahn 25 einge
schaltet. In dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist
der Absperrhahn 25′ als Dreiwegehahn ausgebildet, der eine
Belüftung der Saugflasche 5 ermöglicht. Statt dessen oder zu
sätzlich kann selbstverständlich auch der Absperrhahn 23 in
der Vakuumzweigleitung 20, 21 als Dreiwegehahn ausgebildet sein.
In der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise ist im Stativrahmen 1
zwischen dessen Oberseite 3 und dessen Boden 2 ein horizonta
ler fester Zwischenboden 26 angeordnet. Dieser Zwischenboden 26
weist konzentrisch zu jeder der Öffnungen 4 in der Oberseite 3
des Stativrahmens 1 Öffnungen 27 auf, die jeweils den identi
schen Querschnitt wie die Öffnungen 4 in der Oberseite 3 des
Stativrahmens 1 haben. Sind in die Öffnung 4 der Oberseite 3
ein oder mehrere Reduzierringe 6, 7 eingesetzt, so sind
entsprechende Ringe 6′ 7′ vorzugsweise auch in die jeweils ent
sprechende Öffnung 27 des Zwischenbodens 26 eingesetzt, wo
durch ein Maximum der Stabilisierung nicht nur der einzelnen
Saugflasche 5, sondern des Gesamtsystems der Vakuumfiltra
tionsbank erhalten wird.
Der Stativrahmen 1 mit allen seinen Teilen, die Reduzierrin
ge 6, 7, die Vakuumverteilerleitung 12 mit allen ihren Teilen
und die Hähne 23 und 25 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff.
Die Saugflasche 5 besteht vorzugsweise aus Glas. Die Ausbil
dung der nicht zur Vakuumfiltrationsbank gerechneten separa
ten Filtrationsgeräte 24 ist prinzipiell beliebiger Art.
Claims (8)
1. Vakuumfiltrationsbank für die Vakuumfiltration einer
Fluidprobe oder für die voneinander unabhängige und bei
Bedarf auch gleichzeitige Vakuumfiltration mehrerer
Fluidproben, die mehrere in einem Trägergestell
gehalterte Saugflaschen besitzt, mit
- a) einer gemeinsamen Vakuumverteilerleitung (12; 12′), die ein Anschlußstück (19) zum Verbinden mit einer Vakuumquelle aufweist,
- b) mehreren Vakuumzweigleitungen (20, 21), von denen jede zu einer Saugflasche (5) führt und einen Absperrhahn (23) aufweist,
- c) einem Filtrationsgerät (24) für jede Saugflasche, welches mit letzterer über einen als Belüftungsventil fungierenden Absperrhahn (25, 25′) verbunden ist.
2. Vakuumfiltrationsbank nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägergestell aus einem zumindest im wesentlichen
quaderförmigen Stativrahmen (1) mit geschlossenem Boden
(2) und mehreren Öffnungen (4) in der dem Boden (2)
gegenüberliegenden Oberseite (3) des Stativrahmens (1)
zur Halterung der Saugflaschen (5) besteht.
3. Vakuumfiltrationsbank nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Trägergestell zwischen dem Boden (2) und der
Oberseite (3) des Stativrahmens (1) ein horizontaler
fester Zwischenboden (26) angeordnet ist, der konzen
trisch zu jeder Öffnung (4) in der Oberseite (3) des
Stativrahmens (1) eine Öffnung (27) mit identischem
Querschnitt aufweist.
4. Vakuumfiltrationsbank nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß paßgenau in die Öffnungen (4; 27) in der Oberseite (3)
und/oder im Zwischenboden (26) des Stativrahmens (1)
mindestens ein Reduzierring (6, 7) zur Reduzierung des
lichten Querschnittes eingesetzt ist.
5. Vakuumfiltrationsbank nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Reduzierringe (6, 7) ein Zylinderring (8, 9)
ist, der an seinem oberen Rand einen Außenflansch (10, 11)
trägt.
6. Vakuumfiltrationsbank nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vakuumverteilerleitung eine Rohrleitung (12) ist,
die an seitlichen Verlängerungen (15, 16) oder Vorsprüngen
der Seitenwände (13, 14) des Stativrahmens (1) außerhalb
des Stativrahmens gehaltert ist.
7. Vakuumfiltrationsbank nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die feste Halterung der Vakuumverteilerleitung (12)
an dem Stativrahmen (1) als lösbare Verbindung (17, 18),
insbesondere Steckverbindung, ausgebildet ist und daß die
Vakuumzweigleitungen (20, 21) zumindest teilweise flexibel
sind.
8. Vakuumfiltrationsbank nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Absperrhahn (23) in der Vakuumzweigleitung
(20, 21) und/oder der Absperrhahn (25) zwischen der Saug
flasche (5) und dem Filtrationsgerät (24) als Dreiwege
hahn (25′) ausgebildet ist, über den die Saugflasche (5)
wahlweise (a) mit der Vakuumverteilerleitung (12) bzw.
mit dem Filtrationsgerät (24) oder (b) mit der Umgebungs
atmosphäre verbindbar oder (c) absperrbar ist.
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