DE3142432A1 - "duebel mit setzkraftanzeige" - Google Patents

"duebel mit setzkraftanzeige"

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DE3142432A1 DE19813142432 DE3142432A DE3142432A1 DE 3142432 A1 DE3142432 A1 DE 3142432A1 DE 19813142432 DE19813142432 DE 19813142432 DE 3142432 A DE3142432 A DE 3142432A DE 3142432 A1 DE3142432 A1 DE 3142432A1
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Description

  • B e s c h r e i b u n g
  • Die Erfindung betrifft einen in einem Bohrloch in einem Untergrund einsetzbaren kraft- oder formschlüssig setzbaren Dübel mit einem in einen in das Bohrloch eingesetzten Verankerungsteil eingreifenden und aus dem Bohrloch vorstehenden Gewindebolzen, an dessen äußerem, außerhalb des Bohrlochs siedenden Ende eine Mutter bzw. ein Schraubenkopf vorgegehen ist, der sich über eine unter der Einwirkung von in Dübel längsrichtung, wirkenden Axialkräften verformbare, im wesentlichen kugelabschnittsförmig gewölbte Unterlegscheibe am Untergrund bzw. einem zu befestigenden Werkstück abstützt, deren Verformungswiderstand so bemessen ist, daß sie bei Erreichen der für den Gewindebolzen vorgeschriebenen Größe der Setzkraft des Dübels bzw. eines vorgegebenen Bruchteils der Setzkraft von der gewölbten Ausgangsform aus zu einer ebenflächigen Scheibe verformt ist.
  • Wenn Werkstücke mit Dübeln auf oder an einem Untergrund befestigt werden sollen, wird die je Dübel erreichbare höchste Haltekraft, und damit auch die höchste Beanspruchbarkeit und Lebensdauer der Befestigungsanordnung, ganz allgemein dann erreicht, wenn die für den jeweiligen Dübel charakteristische Setzkraft, doh. die im Hinblick auf den jeweiligen Beanspruchungsfall und die kuerschnittsfläche des Gewindebolzens zulässige Zugkraft bzw. die zulässigen Zugspannungen im Gewindebolzen eingehalten werden. Da die im Gewindebolzen herrschende Kraft bzw. die Zugspannung nicht direkt meßbar sind, schreiben die Dübelhersteller für den jeweiligen Dübel aufgrund der im Querschnitt des jeweiligen Gewindebolzens zulässigen Zugspannung berechnete, an der auf den Gewindebolzen aufzuschraubenden Mutter bzw. dessen Schraubenkopf auf zubringende Anzugs momente vor, deren Einhaltung mit Drehmomenten-Schlüsselm leicht sichergestellt werden kann In der Praxis ent spricht nun aber das berechnete (und vorgeschriebene) Anzugsmoment nicht der im Hinblick auf die Belastbar keit des Gewindebolzens zulässigen Setzkraft0 Infolge von zwischen den Dübelbauteilen beim Setzvorgang auf tretender Reibung wird nur ein Teil des ausgeübten Anzugsmoments in eine Spannung im Gewindebolzen umgesetzt. Wenn der Reibungsverlust zumindest bei Dübeln gleichen konstruktivenAufbaus jeweils in etwa gleich wäre, könnte das einfach durch entsprechend höhere vorgeschriebene Anzugsmomente berücksichtigt werden, d.h. man könnte einen Anzugs-irkungsgrad einführen. Leider schwankt aber die bei gleichartigen Dübeln mit gleicher Anzugskraft erzielte Setzkraft so stark, daß ihre korrekte Festlegung durch rechnerische Korrektur des Anzugsmoments nicht möglich ist. Vom Anmelder wurde daher bereits ein Dübel der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen (Patent anmeldung P 30 22 011.2), bei dem das Erreichen der vorgeschriebenen Setzkraft unbeeinflußt von den beim Anziehen des Dübels auftretenden unterschiedlichen Reibungswiderständen durch eine Bugelibschnittsa förmig gewölbte Unterlegscheibe gezeigt wird0 Durch geeignete Materialwahl und Bemessung weist diese Unterlegscheibe nämlich einen Verforrnungswiderstand auf, der bei der axialen Verformung aus der ursprung- -lichen Kugelschalenabschnittsform zur ebenflächigen Scheibe gerade der Größe der für den betreffenden Dübel vorgeschriebenen Setzkraft entspricht. D,h.
  • ein mit dieser Unterlegscheibe ausgerüsteter Dübel ist gerade dann mit der vorgeschriebenen Anzugskraft gesetzt, wenn die Unterlegscheibe gerade bis in satte ebenflächige Anlage an das zu befestigende Werkstück bzw. den Untergrund verformt ist.
  • In der Praxis hat sich nun aber gezeigt, daß die Beobachtung des Erreichens der genau ebenflächigen Form der Unterlegscheibe beim Anziehen des Dübels schwierig ist,-weil das menschliche Auge die geringen Verformungsunterschiede der Unterlegscheibe kurz vor Erreichen der völlig ebenen Form nicht eindeutig wahrnimmt. Eine Kontrolle - beispielsweise durch ein auf die flachgedrückte Unterlegscheibe aufzulegendes Lineal o.dgl. - ist aber ebenfalls nicht möglich, weil die auf die Unterlegscheibe drückende Mutter bzw. der Schraubenkopf des Dübels das Auflegen eines solchen Lineals nicht erlauben. Daher ist auch bei Verwendung der mit der kugelabschnittsförmig gewölbten Unterlegscheibe versehene Dübel nicht ganz auszuschleßen, daß die Mutter bzw. der Schraubenkopf mit zu geringer oder - was noch gefährlicher ist - mit zu hoher Anzugskraft angezogen wird.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Dübel der eingangs erwähnten Art so weiterzubilden, daß beim Setzvorgang das Erreichen der vorgeschriebenen Setzkraft eindeutig erkennbar ist.
  • Diese Aufgabe wird ertindungsgemäß dadurch gelöst daß von-dem im übrigen im wesentlichen kreisförmig begrenzten äußeren Randbeleich der Unterlegscheibe an wenigste B einer Stelle ein Abschnitt wegge schnitten ist. Im Bereich des weggeschnittenen Randabschnitts stützt sich die Scheibe also nicht auf dem zu befestigenden Werkstück bzw. dem Untergrund ab 9 und infolge ihrer Wölbung entsteht im weggeschnittenen Randbereich eine deutlich sichtbare Schattenfuge 9 die sich beim Anziehen der Mutter bzw. des Schraubenkopfs des Dübels mit zunehmender Verformung der Unterlage scheibe verkleinert, bis sie - bei Erreichen der ebenflächigen Form der Scheibe, d.h. der vorgeschriebenen Setzkraft - gerade verschwindet0 Der Augenblick des Verschwindens dieser Schattenfuge und damit das Erreichen der vorgeschriebenen Setzkraft ist aber relativ genau erkennbar.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Unterlegscheibe aus federelastischem Metalls vorzugsweise Stahl, hergestellt. Gegenüber der an sich ebenfalls möglichen Herstellung aus einem plastisch verformbaren Material hat eine solche federnde Scheibe den Vorteil, daß jederzeit kontrollierbar ist, ob bei dem gesetzten Dübel noch die volle Setzkraft auf den Gewindebolzen einwirkte oder ob ein Setzen des Dübels mit entsprechender Verringerung der Setzkraft stattgefunden hat, weil dann wieder die Schattenfuge im weggeschnittenen Bereich der Unterlegscheibe auftritt0 Durch Nachziehen der Mutter bzw des Schraubenkopfs des Dübels so weit, daß diese Schattenfuge wieder verschwindet, kann dann wieder die vorgeschriebene Setzkraft hergestellt werden.
  • 1al eilier vorteilhaften Werterbildung der Erfindung kann auf der konkav gewölbten Seite der Unterleg scheibe mit Abstand von ihrem äußeren Rand an wenigstens einer Stelle eine geringe Menge einer plastisch verformbaren Masse haftend aufgebracht sein, wobei die Menge der plastisch verformbaren Masse zweckmäßig so bemessen ist, daß beim Setzvorgang des Dübels bei Erreichen der ebenflächigen Form der Scheibe wenigstens ein Teil der Masse im Bereich des weggeschnittenen Randabschnitts austritt. Der Austritt der Masse ist dann ein zusätzliches Zeichen dafür, daß die vorgeschriebene Setzkraft des Dübels erreicht ist.
  • Diese Erkennbarkeit wird noch verbessert, wenn die Masse eine von der Farbe der Unterlegscheibe abweichende Farbe hat. In vorteilhafter weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Masse in einem Bereich der konkav gewölbten Fläche der Scheibe aufgebracht sein, der eine niedrige rinnenförmige Vertiefung aufweist, welche sich bis in den Bereich des weggeschnittenen Randabschnitts erstreckt und in diesem Bereich mündet. Dadurch wird dann ein Kanal für die verdrängte Masse gebildet, der sicherstellt, daß die Masse zum weggeschnittenen Randabschnitt und nicht etwa zur Mittelbohrung der Unterlegscheibe verdrängt wird.
  • Der weggeschnittene Randabschnitt hat zweckmäßig Segmentform. Alternativ kann er auch die Form eines vom äußeren Rand ein kurzes Stück radial in Richtung zur Mittelbohrung der Unterlegscheibe gerichteten Ausschnitts, beispielsweise eines keilförmigen oder ausgerundeten Aus schnitts haben.
  • Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt bzw, zeigen: Fig. la und lb jeweils eine Schnittansicht durch eine unter Verwendung eines in der erfindungsgemäßen Weise aus gebildeten Dübels hergestellte Dübel-Befestigungsanordnung, bei welcher ein Werkstück mit einem doppelt spreizenden Dübel auf einer Unterlage befestigt wirts wobei Fig. la den bis auf die verformbare Unterlegscheibe nicht geschnittenen Dübel in lose angesetztem Zustand und Fig ib den fertig gesetzten Dübel zeigte Fig. 2a und 2b den Fig. la und lb entsprechende Schnittansichten einer Be:lestigungsanordnung eines Werkstücks auf einem Untergrund mittels eines vom bohrlochinneren Ende her konisch spreizenden Spreizdübels; Fig. 3 eine Schnittansicht durch eine Befestigungsanordnung mittels eines formschldssig an einer Hinterschnittfläche im Bohrloch im Untergrund verankerbaren Dübels vor der Erzeugung der Spannkraft im Gewindebolzen durch Anschrauben der Dübel-Mutter; Fig. 4a und 4b eine Unteransicht auf die konkav gewölbte Innenfläche einer in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeten Unterlegscheibe bzw0 eine Schnittansicht durch die Unterlegscheibe gesehen in Richtung der Pfeile 4b lSb und Fig. 5a, 5b und 5c perspektivische Ansichteji einer erfindungsgemäßen verformbaren Unterlegscheibe in verschiedenen Stadien der Verformung0 Das in den Fig. la und lb gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt eine Befestigungsanordnung eines Werkstücks 10 auf einem Untergrund 12, der beispielsweise ein Betonboden sein möge. Die Befestigung erfolgt mittels eines doppelt spreizenden Dübels 14, der in Durchsteckmontage durch die Befestigungsbohrung 16 im Werkstück in ein Bohrloch 18 im Untergrund eingeschoben ist. Der Dübel 14 weist als Verankerungsbauteil eine Spreizhülse 20 auf, die vom bohrungsinneren Ende her durch eingearbeitete Längsschlitze 23 in einzelne lamellenartige Abschnitte unterteilt ist. Die Schlitze 23 sind nicht ganz bis zum oberen Ende der Spreizhülse 20 geführt, so daß die Spreizhülse also am oberen Ende durch die verbleibenden Reststege 24 zusammengehalten wird.
  • In die Enden der Spreizhülse 20 sind jeweils die verjüngten Enden von kegelstumpfförmigen Spreizkörpern 26 und 28 eingesetzt, wobei ein den Dübel 14 über seine gesamte Länge durchsetzender Gewindebolzen 30 in eine Gewindebohrung im bohrungsinneren Spreizkörper 26 eingeschraubt ist. Im anderen Spreizkörper 28 ist eine glatte Durchgangsbohrung vorgesehen, durch welche der Gewindebolzen 30 mit Spiel hindurchtritt.
  • Auf den letztgenannten Spreizkörper 28 ist eine Distanzhülse 32 aufgesetzt, welche die Spannkraft einer auf das bohrungsäußere Ende des Gewindebolzens 30 aufgeschraubten Mutter 34 auf dem Spreizkörper 28 abstützt. Zwischen dem oberen Ende der Distanzhülse 32 und der Mutter 34 ist dann noch eine mit einer mittigen Durchtrittsöffnung 36 für den Gewindebolzen versehene, im wesentlichen kugelschalenabschnittsförmige Unterlegscheibe 38, deren genauere Ausgestaltung nachstehend noch in Verbindung mit den Figuren 4a und 4b näher erläutert wird, so angeordnet, daß ihre konvexe Fläche zur Mutter 34 weist, d,h. ihr äußerer Rand sich auf der Oberseite des Werkstücks 10 abstützt. Der Dübel 14 wird in üblicher Weise nach dem Einführen in das Bohrloch 18 durch Drehen der Mutter 34 und dadurch bewirktes Aufspreizen der Spreizhülse 20 gesetzt.
  • Der Widerstand, den die Unterlegscheibe 38 einer Verformung durch Anziehen der Mutter 34 aus dem in Fig. la gezeigten unverformten Zustand in die in Figß lb gezeigte ebenflächige Form entgegensetzt, ist so bemessen, daß bei Erreichen des ebenflächigen Zustands der Unterlegscheibe im Gewindebolzen gerade die vorgeschriebene Axialkraft (Setzkraft) herrscht Die Unterlegscheibe 38 verformt sich dabei um das in Fig. 1 angedeutete Maß a. In Fig. ib ist ersichtlich, daß der Reststeg 24 der Spreizhülse 20 infolge der beim Eindringen des Spreizkörpers 38 in die Spreiz hülse 20 ausgeübten radialen Kraftkomponente gesprengt worden ist, wodurch die Spreizhülse 20 von beiden Enden her gleichmäßig, d,h. zylindrisch aufgespnflzt wurde und mit ihrer Außenfläche großflächig an die Wandung des Bohrlochs 18 angepreßt ist0 Bei der in den Fig. 2a und 2b gezeigten Befestigungs anordnung ist anstelle des doppelt spreizenden Dübels 14 ein von seinem inneren Ende her konisch spreizender Dübel 40 zur Befestigung des Werkstücks 10 auf dem Untergrund 12 verwendet. Da bei diesem Dübel deiYUfolge ein Spreizkörper 42 nur am bohrlochinneren Ende der Spreizhülse 40 vorgesehen ist, die sich nach dem konischen Aufspreizen nicht mehr weiter ins Bohrlochinnere verschieben läßt, muß Sorge dafür getragen werden, daß nach dem ersten Anlegen der Spreizhitlse 44 an die Wandung der Bohrung 18 die Distanzhülse 46 des Dübels 40 nicht bereits dicht an der Unterseite des - in diesem Falle anstelle einer Mutter am äußeren Ende des in den Spreizkörper 42 eingeschraubten Gewindebolzens 48 vorgesehenen -Schraubenkopfs 50 anliegt, sondern noch einen gewissen Abstand von ihm hat, so daß das Werkstück 10 auf die Oberfläche der Unterlage 12 gespannt werden kann.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß die der Unterlegscheibe 38 entsprechend ausgebildete Unterlegscheibe 52 in im Vergleich zum DUbeliumgekehrter Lage, d.h. mit der konvexen Fläche zum Werkstück weisend, zwischen der Distanzhülse 46 und dem Schraubenkopf 50 angeordnet wird. Um die Unterlegscheibe 52 abzustützen, ist dann zwischen dem Schraubenkopf 50 und der Unterlegscheibe 52 eine weitere ebenflächige Unterlegscheibe 54 angeordnet, die so stark bemessen ist, daß sie sich beim Einschrauben des Gewindebolzens 48 im wesentlichen nicht verformt. Die Verformung ist also auf die Unterlegscheibe 52 beschränkt. Der Verformungsweg ist in der Zeichnung wieder mit a angegeben.
  • Es ist ersichtlich, daß der innere Rand der Unterlegscheibe 52 die obere Stirnfläche der Distanzhülse zunächst etwas unterhalb der Oberfläche des Werkstücks 10 hält. Beim Flachdrücken der Unterlegscheibe 52 in die Ebene der Oberfläche des Werkstücks versetzt sich der innere Rand der Unterlegscheibe nach oben, wodurch dann die erforderliche Spannmöglichkeit gegeben ist.
  • Auch zur Befestigung des im Gewindebolzen 80 eines formschlüssig an einer Hinterschnittfläche 82 einer Bohrung 84 setzbaren Dübels 86 ist eine verformbare Unterlegscheibe 88 verwendbar, wie in Fig0 4 ver'-anschaulicht ist. Der Dübel 86 entspricht in seiner Ausgestaltung und Funktion im wesentlichen dem in der DE-OS 29 06 914 des Anmelders bescriebenen Dübel, so daß er im vorliegenden Zusammenhang nicht näher erläutert werden muß. Die erfindungsgemäße Weitern bildung liegt lediglich in der Verwendung der speziellen, bei einer durch die vorgegebene Beanspruchung des Gewindebolzens 80 genau d'finierten Kraft in die ebenflächige Form verformbaren Unterlage scheibe 88.
  • Die genaue Form der bei den zuvor beschriebenen Dübeln 14, 40 und 86 verwendeten Unterlegscheiben 38, 52 bzw. 88 geht aus den Fig. 4a und 4b hervor0 Es handelt sich um eine im wesentlichen kugelabschnitts förmig durchgewölbte Unterlegscheibe, von deren in der Zeichnung unten liegenden Randbereich ein strichpunktiert dargestellter segmentförmiger Abschnitt 90 weggeschnitten ist. Da sich die Unterlegscheibe in diesem weggeschnittenen Randbereich 90 ]lochwölbt , kann iiire Randbegrenzung in diesem Bereich auf einer ebenen Unterlage nicht aufliegen, sondern es entsteht in diesem Randbereich zwischen der Unterlage z.B.
  • der Oberfläche eines mit einem erfindungsgemäßen Dübel zu befestigenden Werkstücks 10 und der Unterlegscheibe ein plan-konvexer Spalt, der in den Fig. la, 2a und 3 jeweils bei 92 angedeutet ist. Dieser Spalt markiert sich beim montierten Dübel zunächst als entsprechend geformte Schattenfuge, die beim Andrehen der Mutter 34 bzw. des Schraubenkopfs 50 allmählich kleiner wird und schließlich verschwindet, sobald die Unterlegscheibe flachgedrückt ist (Fig. lb, 2b).
  • Auf der konkav gewölbten Innenfläche der Unterlage scheibe 38 bzw. 52 oder 88 ist eine geringe Menge einer plastisch verformbaren Masse 94 haftend aufgebracht, wobei ihre Menge so bemessen ist, daß sie beim Setzvorgang des DLibels gerade beim Erreichen der ebenflächigen Form der Scheibe im Bereich des weggeschnittenen Randabschnitts 90 herausquillt. Um sicherzustellen, daß die Masse auch tatsächlich im weggeschnittenen Randbereich 90 austritt, kann in der konkav gewölbten Innenfläche der Unterlegscheibe 38 eine nedrige rinnenförmige Vertiefung 96 eingeprägt sein, die sich von der Stelle, an welcher die plastisch verformbare Masse 94 aufgebracht ist, bis zum weggeschnittenen Randabschnitt erstreckt. Die rinnenförmige Vertiefung 96 bildet dann also einen Fließkanal für die plastische Masse 94.
  • In den Fig. 5a, 5b und 5c ist die Unterlegscheibe 38 (52; 88) in drei verschiedenen Stadien ihrer Verformung perspektivisch dargestellt, wobei die im Bereich des vom weggeschnittenen Randabschnitt 90 gebildeten Spalt 92 entstehende Schattenfuge kreuzschraffiert ist. Es ist ersichtlich, daß die bei unverformter, hochgewölbter Unterlegscheibe (Fig. 5a) relativ hohe Schattenfuge mit zunehmendem Flachdrücken (Fig. 5b) flacher wird, und bei Erreichen der ebenflächigen Form (Fig. 5c) verschwindet.

Claims (8)

  1. Dübel mit Setzkraftanzeige Patent ansprüche 1. In einem Bohrloch in einem Untergrund einsetzbarer kraft- oder formschlüssig setzbarer Dübel mit einem in einen in das Bohrloch eingesetzten Verankerungsteil eingreifenden und aus dem Bohrloch vorstehenden Gewindebolzen, an dessen äußerem, außerhalb des Bohrlochs liegenden Ende eine Mutter bzw0 ein Schraubenkopf vorgesehen ist, der sich über eine unter der Einwirkung von in Dübellängsrichtung wirkenden Axialkräften verformbare 9 im wesentlichen kugel abschnittsförmig gewölbte Unterlegs che ibe am Untergrund bzw. einem zu befestigenden verkstäck abstützt, deren Verformungswiderstand so bemessen ist, daß sie bei Erreichen der für den Gewindebolzen vorgeschriebenen Größe der Setzkraft des bügels bzw0 eines vorgegebenen Brucllteils der Setzkraft voii der gewölbten Ausgangsform aus zu einer ebenflächigen Scheibe verformt ist, dadurch gekennzeichnet, daß von dem im übrigen im wesentlichen kreisförmig begrenzten äußeren Randbereich der Unterlegscheibe (38; 52; 88) an wenigstens einer Stelle ein Abschnitt (90) weggeschnitten ist.
  2. 2. Dübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegscheibe (38; 52; 88) aus federelastischem Metall, vorzugsweise Stahl, hergestellt ist.
  3. 3. Dübel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die konkav gewölbte Seite der Unterlegscheibe (38; 52; 88) mit Abstand von ihrem äußeren Rand an wenigstens einer Stelle eine geringe Menge einer plastisch verformbaren Masse (94) haftend aufgebracht ist.
  4. 4. Dübel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge der plastisch verformbaren Masse (94) so bemessen ist, daß beim Setzvorgang des Dübels (381 52; 88) bei Erreichen der ebenflächigen Form der Scheibe wenigstens ein Teil der Masse (94J im Bereich des weggeschnittenen Randabschnitts (90) austritt.
  5. 5. Dübel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse (94) eine von der Farbe der Unterlegscheibe (38; 52; 88) abweiohende Farbe hat.
  6. 6. Dübel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse (94) in einem Bereich der konkav gewölbten Fläche der Unterlegscheibe (38; 52; 8X) aufgebracht stS der eine niedrige rinnenförmige Vertiefung (96) aufweist, welche sich bis in den Bereich des weggeschnittenen Randabschnitts (90) erstreckt und in diesem Randabschnitt-Bereich mündet
  7. 7. Dübel nach einem der Ansprüche 1 bis 62 dadurch gekennzeichnet, daß der weggeschnittene Randabschnitt (90) Segmentform hat.
  8. 8. Dübel nach einem der Ansprüche 1 bis 69 dadurch gekennzeichnet, daß der weggeschnittene Randabschnitt (90) die Form eines vom äußeren Rand ein kurzes Stück radial in Richtung zur Mittelbohrung (36) der Unterlegscheibe (389 52g 88) gerichteten Ausschnitts hat.
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