DE314298C - - Google Patents

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DE314298C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K5/00Gas flame welding
    • B23K5/22Auxiliary equipment, e.g. backings, guides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues
Schweißverfahren, indem C2H2 (Azetylengas) mit Stadtgas (Leuchtgas) bei Wegfall des Sauerstoffes der. Sauerstoffflasche gemischt werden.
An Schweißverfahren sind bisher bekannt: Wassergasschweißung, elektrische Schweißung, Thermitschweißung, Wasserstoff - Sauerstoff-Schweißung, Azetylen - Sauerstoff - Schweißung
ίο und Schweißung mit Azetylenlösung (Dissous).
Die Mischung beim neuen Schweißverfahren
geht auf folgendem Wege vor sich: Das Leuchtgas wird durch die Röhre ι in die Trommel A eingeführt. Diese Röhre reicht bis in einen durch den Abflußhahn 3 begrenzten Wasserstand hinein, wodurch erreicht wird, das eindringende Gas unter Druck zu halten und somit die Zufuhr zu vermindern. Außerdem wird die Zufuhr durch einen Absperrhahn reguliert. Das, Einführen des Azetylengases erfolgt durch die Röhre 2 und wird ebenfalls durch einen Absperrhahn reguliert. Beide Gase sammeln sich in der Trommel über dem Wasser, wo sie sich mischen und gelangen durch den Rohrstutzen 4 und durch den üblichen Schlauch in einen Brenner beliebigen Systems. Die Sauerstoffflasche fällt fort, an ihre Stelle tritt ein Exhaustor, der mit oder ohne Lufttrommel dem Schlauch kurz vor dem Brenner an Stelle des Sauerstoffes atmosphärische Luft zuführt.
' Der Wasserstand in der Trommel ist erforderlich, um die Gase mit Wasser zu sättigen und um das Gas in einer bestimmten Temperatur zu erhalten und somit Explosionen vorzubeugen. Das Wasser wird durch die Röhre 5 eingeführt, an die oben ein Trichter angebracht ist.
Das neue Sch weiß verfahren hat folgende Vorzüge': .
1. Ersparung von mehr als 50 Prozent des bedeutend teueren Azetylengases durch Verwendung des billigeren Stadtgases;
2. Ausschaltung des Sauerstoffs der Sauerstoffflasche durch Verbrauch von atmosphärischer Luft;
3. Vergrößerung des Brennkegels bei Verwendung des neuen Gasgemisches um mehr als die Hälfte, wodurch eine bedeutend bessere und schnellere Schweißung erzielt wird;
4. Bedeutende Verringerung der Abnutzung des Brenners.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schweißanlage für autogene Schweißung, dadurch gekennzeichnet, daß Leuchtgas mit Azetylengas gemischt wird und diese Mischung durch Hinzuführen von atmosphärischer Luft durch einen Exhaustor an Stelle des Sauerstoffes der Sauerstoffflasche auf dem bekannten Wege zur Verwendung gelangt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5618412A (en) * 1993-03-25 1997-04-08 Herding Gmbh Entstaubungsanlagen Fixed-bed bioreactor and carrier body for purifying fluids

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5618412A (en) * 1993-03-25 1997-04-08 Herding Gmbh Entstaubungsanlagen Fixed-bed bioreactor and carrier body for purifying fluids

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