DE3146483C2 - - Google Patents

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DE3146483C2 DE3146483A DE3146483A DE3146483C2 DE 3146483 C2 DE3146483 C2 DE 3146483C2 DE 3146483 A DE3146483 A DE 3146483A DE 3146483 A DE3146483 A DE 3146483A DE 3146483 C2 DE3146483 C2 DE 3146483C2
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Description

Die Erfindung geht aus von einem selbsteinstellenden Filter gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Aus "Nachrichtentechnische Zeitschrift 1971", Heft 1, Seiten 18-24, ist ein selbsteinstellendes Filter bekannt. Ein derartiges Filter eignet sich zum Gebrauch in Fern­ sehempfängern, wenn das automatische Einstellen des Filters bei einem Teletextsignal erfolgt, das als Daten­ signal in einer oder mehreren Zeilenzeiten während der Vertikal-Bildaustastperioden in dem Fernsehsignal vor­ handen ist und das als "pseudorandom"-Testsignal für das Filter dienen kann.
Aus der DE-OS 27 03 107 ist ein adaptiver Entzerrer bekannt mit einer den Übertragungsweg entzerrenden Ketten­ schaltung einer Anzahl von m Vierpolen, deren Über­ tragungsfunktionen mittels einstellbarer Parameter steuer­ bar sind und der ein Hilfsnetzwerk enthält, das Steuer­ signale für die Einstellung der Parameter für die einzel­ nen Vierpole erzeugt und bei dem wenigstens eines der Eingangs- oder Ausgangssignale eines der Vierpole als Eingangssignale des Hilfsnetzwerkes vorgesehen ist. Das Hilfsnetzwerk enthält eine mit der Anzahl der Parameter übereinstimmende Anzahl von zueinander parallel verlaufen­ den Zweigen. Jedem Zweig ist ein Parameter zugeordnet, und jeder Zweig ist mit dem Eingang des den zugeordneten Para­ meter enthaltenden Vierpoles verbunden. Dadurch soll eine nicht-minimalphasige adaptive Entzerrerstruktur erhalten werden, durch die gewährleistet ist, daß auch Verzerrun­ gen, die mit minimalphasigen Entzerrern nur äußerst auf­ wendig entzerrt werden können, mit nicht-minimalphasigen Entzerrern adaptiv beseitigt werden können.
Des weiteren ist aus der DE-OS 27 03 166 eine Abwandlung des vorstehend genannten adaptiven Entzerrers bekannt, bei dem zusätzlich die zusammengefaßten Eingänge der zuein­ ander parallel geschalteten Zweige gemeinsam mit dem Ausgang der entzerrenden Vierpolkette verbunden sind. Die einzelnen Vierpole der entzerrenden Vierpolkette sind durch Schalter zeitlich verschoben überbrückt. Jeder Zweig im Hilfsnetzwerk enthält einen Empfindlichkeitsvierpol, dessen Übertragungsfunktion durch die partielle Ableitung der Übertragungsfunktion des den zugeordneten Parameter enthaltenden Vierpoles bezüglich dieses Parameters gegeben ist. Die Steuersignale treten bei dieser Anordnung an den Ausgängen der einzelnen Zweige zeitlich verschoben auf.
Aus der DE-OS 23 39 616 ist außerdem ein digitales Trans­ versalfilter mit phasenverschiebungsfreier Bandfilter­ charakteristik bekannt, bei dem eine Konvolutionsoperation zwischen dem zu filternden Eingangssignal und dem vorgege­ benen Impulsübertragungsgang ausgeführt wird. Um bei einem solchen Transversalfilter mit geringem Schaltungsaufwand einen Filtervorgang ohne Phasenverschiebung zu erreichen, ist gemäß den Ausführungen der DE-OS 23 39 616 eine digitale Verzögerungsleitung mit einem Anfangsabgriff, an dem das Eingangssignal zugeführt wird, einem Endabgriff und einem Mittelabgriff vorgesehen. Diese Abgriffe sind mit Eingängen einer linearen Verknüpfungseinrichtung verbunden. Der Ausgang der Verknüpfungseinrichtung ist mit einer ersten Rekursionseinrichtung verbunden, die die Differenz zwischen dem zugeführten verknüpften Signal und ihrem Ausgangssignal vom vorangegangenen Abtastzeitpunkt als Ausgangssignal bildet. Der Ausgang der ersten Rekur­ sionseinrichtung ist mit einer zweiten Rekursionsein­ richtung verbunden, die die Differenz zwischen dem zuge­ führten Signal und ihrem Ausgangssignal vom vorangegan­ genen Abtastzeitpunkt als Ausgangssignal des Filters bildet.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, ein selbsteinstellendes Filter der eingangs genannten Art zum Gebrauch in Fernseh­ empfängern noch besser geeignet zu machen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnen­ den Merkmale des Hauptanspruchs gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme werden eine Anzahl der Amplitudenregelschaltungen nun bei Verwendung des Filters zur Korrektur eines empfangenen Fernsehsignals mit Aus­ nahme beispielsweise durch das periodisch auftretende zweiwertige Teletextsignal kontinuierlich ein­ gestellt, und zwar durch das analoge Fernsehsignal, wodurch eine bessere Echodämpfung erhalten wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher be­ schrieben. Es zeigen
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines selbsteinstel­ lenden Filters nach der Erfindung,
Fig. 2 ein beschränktes Blockschaltbild einer weiteren Ausarbeitung eines selbsteinstellenden Filters nach der Erfindung.
In Fig. 1 wird einem Eingang 1 einer Verzöge­ rungsschaltung 3 ein Fernsehsignal zugeführt, das ein in einer Anzahl Zeilenzeiten der Vertikal-Austastzeit auftretendes zweiwertiges Datensignal, beispielsweise ein Teletextsignal, und weiterhin analoge Bild- und Syn­ chronsignale aufweist.
Eine Verzögerungsschaltung 3 hat eine Anzahl reihengeschalteter Verzögerungselemante 5, 7, 9, 11, 14, 15, 17 und 19 mit je einer Verzögerungszeit nahezu gleich 1/2f, wobei f die höchste Frequenz in dem Fernsehsignal ist, die meistens etwa 5 MHz beträgt.
Ein Mittenzweig 21 der Verzögerungsschaltung liegt an einem Eingang 23 einer Summierschaltung 25, von der weitere Eingänge 27, 29, 31, 33, 35, 37, 39 bzw. 41 über als Multiplizierer ausgebildete Amplitudenregelschal­ tungen 43, 45, 47, 49, 51, 53, 55 bzw. 57 mit den weite­ ren Abzweigungen 59, 61, 63, 65, 67, 69, 71 bzw. 73 der Verzögerungsschaltung 3 verbunden sind.
Die Amplitudenregelschaltungen 43, 45, 47, 49, 51, 53, 55, 57 erhalten über einen Integrator 75, 77, 79, 81, 83, 85, 87 bzw. 89 ein Regelsignal von einer als Mul­ tiplizierer ausgebildeten Schaltungsanordnung 91, 93, 95, 97, 99, 101, 103 bzw. 105 zum Erhalten eines Regelsignals, die je von einem Abgriff 59, 61, 63, 65, 67, 69, 71 bzw. 73 der Verzögerungsschaltung 3 ein Eingangssignal zuge­ führt bekommen.
An einem Ausgang 107 der Summierschaltung 25 erscheint ein Signal, in dem unter dem Einfluß der Ampli­ tudenregelschaltungen 43, 45, 47, 49, 51, 53, 55, 57 Echos unterdrückt sind und das untenstehend als ein durch das Filter korrigiertes Signal bzw. ein korrigiertes Sig­ nal bezeichnet wird. Dieses korrigierte Signal wird an einem Ausgang 109 des Filters abgegeben und weiterhin einem invertierenden Eingang 111 einer Addierschaltung 113 und einem Eingang 115 einer Addierschaltung 117 zu­ geführt. An einem Ausgang 119 der Addierschaltung 113 ent­ steht eine inverse Form des korrigierten Signals, das den Multiplizierern 91 und 105 und über einen Dämpfer 121 bzw. 123 einer Addierschaltung 125 bzw. 127 zugeführt wird, die den Multiplizierer 93 bzw. 103 steuert.
Ein etwaiger Gleichstromanteil in dem korrigier­ ten Signal an dem Ausgang 119 der Addierschaltung 113 wird durch einen mit diesem Ausgang 119 verbundenen Integrator 129 unterdrückt, der einen Multiplizierer 131 steuert, von dem ein weiterer Eingang an einer Gleichstromsignalquelle 133 liegt und von dem ein Ausgang mit einem weiteren in­ vertierenden Eingang 134 der Addierschaltung 113 verbunden ist.
Von der Addierschaltung 117 ist ein Ausgang 135 mit einem invertierenden Eingang einer als differenzbestim­ mende Schaltungsanordnung dienenden Addierschaltung 139 verbunden und über einen doppelseitigen Begrenzer 141 und einen Multiplizierer 143 mit einem weiteren Eingang 145 der Addierschaltung 139. Von dem Signal an dem weiteren Eingang 145 der Addierschaltung entspricht beim Auftritt des Teletextsignals die Wellenform fast der gewünschten Wellenform des durch das Filter korrigierten Signals, so daß an einem Ausgang 147 der differenzbestimmenden Schal­ tungsanordnung 139 ein Fehlersignal entsteht, das über einen Umschalter 149 den Multiplizierern 95, 97, 99 und 101 zugeführt wird und weiterhin über ein Dämpfungsglied 151 bzw. 153 einem weiteren Eingang der Addierschaltung 125 bzw. 127. Das Fehlersignal wird weiterhin einem Integrator 155 zugeführt, der einen Multiplizierer 157 steuert, von dem ein weiterer Eingang an einer Gleichstromsignalquelle 159 liegt und wobei ein Ausgang an einem weiteren Eingang 161 der Addierschaltung 117 liegt und ein Gleichstromsig­ nal liefert, das den Gleichstromanteil in dem Signal an dem Ausgang 135 der Addierschaltung 117 unterdrückt.
Der Multiplizierer 143 bestimmt die Amplitude des Signals an dem Eingang 145 der differenzbestimmenden Schaltungsanordnung 139 infolge eines über einen inver­ tierenden Integrator 163 eines Multiplizierers 165 erhal­ tenen Regelsignals, welchem Multiplizierer 165 das Fehler­ signal und ein durch den Begrenzer 141 doppelseitig be­ grenztes korrigiertes Signal zugeführt werden.
Der Umschalter 139 steht unter dem Einfluß des einem Eingang 167 desselben zugeführten Bedienungssignals beim Auftritt des als Datensignal wirksamen Teletextsignals in der dargestellten und während des restlichen Teils der Zeit in der nicht dargestellten Stellung, wodurch in die­ ser restlichen Zeit das Fehlersignal Null wird und die Integratoren 77, 79, 81, 83, 85, 87, 155 und 163 nicht beeinflußt werden.
Die Schaltungsanordnungen 91 bzw. 105 zum Er­ halten eines Regelsignals für die Amplitudenregelschal­ tungen 43 bzw. 57 werden also nur durch eine inverse Form des durch das Filter korrigierten Signals, die Schaltungs­ anordnungen 93 bzw. 103 zum Erhalten eines Regelsignals für die Amplitudenregelschaltungen 45 bzw. 55 durch die inverse Form des korrigierten Signals und durch das Feh­ lersignal und die Schaltungsanordnungen zum Erhalten eines Regelsignals für die Amplitudenregelschaltungen 47, 49, 51 bzw. 53 nur durch das Fehlersignal gesteuert.
In diesem Fall beträgt die Summe der Dämpfungen der Dämpfungsglieder 121 und 151 ebenso wie die der Dämpfungsglieder 123 und 153 eins von jedem dieser Dämpfungsglieder ist die Dämpfung gleich 1/2 gewählt worden. Gewünschtenfalls können andere Werte gewählt werden.
Der Einfluß des Fehlersignals auf die Amplitu­ denregelschaltungen nimmt ab, je nachdem diese sich in einer Abzweigung der Verzögerungsschaltung befinden, die weiter von der Mittenabzweigung entfernt ist, während der Einfluß der inversen Form des korrigierten Signals gerade zunimmt. Die Signale an den Abzweigungen in der Nähe der Mittenabzweigung weisen auch beim Fehlen von Echos eine zu starke Korrelation mit dem Signal an der Mittenabzwei­ gung auf. Weiterhin ist diese Signalautokorrelation nicht von Korrelation naheliegender Echos zu unterscheiden. Die Amplitudenregelschaltungen in diesen Abzweigungen können deswegen durch die inverse Form des korrigierten Signals nicht gut geregelt werden. Die Amplitudenregel­ schaltungen eignen sich jedoch wohl zum Regeln mit Hilfe des Fehlersignals, weil naheliegende Echos in diesem Feh­ lersignal sehr störend sind.
Um unerwünschte Korrelationen, wie beispiels­ weise von einer Trägerwelle, zu vermeiden, kann in den Ausgang 119 ein Filter aufgenommen werden.
Es dürfte einleuchten, daß wenn weniger weite Vorechos erwartet werden können, ein größerer Teil der Schaltungsanordnung links von der Mittenabzweigung fortgelassen werden kann, was bei weniger weiten Nachechos rechts von der Mittenabzweigung der Fall sein kann. Weiter wegliegende Echos erfordern dagegen eine Vergrößerung der Schaltungsanordnung.
Der Gleichstromausgleich an dem Eingang 134 bzw. 161 der Addierschaltung 114 bzw. 117 ist zur Anwendung der erfindungsgemäßen Massnahme nicht erforderlich und kann gewünschtenfalls fortgelassen werden. Die Anwendung ist insbesondere günstig bei integrierten Schaltungen mit Gleichstromkopplungen zwischen den jeweiligen Stufen, wo­ durch auf leichte Weise unerwünschte Gleichstromanteile auftreten können.
Weiterhin dürfte es einleuchten, daß die Anzahl Amplitudenregelschaltungen, die durch das Fehlersignal sowie durch das invertierte korrigierte Signal beeinflußt wird, größer gewählt werden kann.
Ein allmählicherer Übergang von völlig durch das Fehlersignal zu völlig durch die inverse korrigierte Signal gesteuerten Amplitudenregelschaltungen, was den Fehlersignalprozentsatz anbelangt gegenüber dem Prozent­ satz korrigierten Signals, kann dabei gewünschtenfalls an­ gewandt werden.
In Fig. 2 sind für entsprechende Teile dieselben Bezugszeichen verwendet worden wie in Fig. 1. Für die Beschreibung derselben sei auf Fig. 1 verwiesen. Die Ver­ zögerungselemente 13, 15, 17 und 19 und die zugehörenden Amplitudenregelschaltungen 51, 53, 55 und 57 sind in diesem Fall fortgelassen, so daß in der Addierschaltung 25 nur Vorechos ausgeglichen werden.
Weiterhin sind deutlichkeitshalber die Schaltun­ gen zum Gleichstromausgleich 129, 133, 131 und 155, 159, 157 ebenso wie die Dämpfungsglieder 121, 151, die Amplitudenregel­ schaltung 165, 163, 143 und der Umschalter 149 aus Fig. 1 nicht dargestellt.
Zwischen den Ausgang 107 der Addierschaltung 25 und die mit dem Ausgang 109 verbundenen Eingänge der Inver­ tierschaltung 113 und den Begrenzer 141 ist nun ein rekur­ siver Teil 201 aufgenommen. Dieser rekursive Teil 201 hat eine Addierschaltung 203, eine Anzahl Verzögerungselemente 205, 207, 209, 211, eine Anzahl mit den Ausgängen dersel­ ben verbundener Amplitudenregelschaltungen 213, 215, 217, 219 und eine mit den Ausgängen dieser Amplitudenregelschal­ tungen verbundene Addierschaltung 221, deren Ausgang an einem weiteren Eingang der Addierschaltung 203 liegt.
Die Amplitudenregelschaltungen 213, 215 bzw. 217 erhalten von drei Integratoren 223, 225 bzw. 227 dieselben Regelsignale zugeführt wie drei Amplitudenregelschaltungen 229, 231 bzw. 233 von einem Transversalfilter 235. Die Am­ plitudenregelschaltung 219 bekommt ein Regelsignal von einem Integrator 237 zugeführt, von dem ein Eingang an einem Ausgang eines Multiplizierers 239 liegt, von welchem Multiplizierer 239 ein Eingang an einem Ausgang des Verzö­ gerungselementes 211 liegt und ein weiterer Eingang an dem Ausgang 129 der Invertierschaltung 113 zum Erhalten eines invertierten, durch das Filter korrigierten Signals.
Das Transversalfilter 235 hat weiter eine Anzahl Verzögerungselemente 241, 243, 244, eine Addierschaltung 245 und eine Addierschaltung 247. Die Eingänge der Addier­ schaltung 245 liegen an den Ausgängen der Amplitudenregel­ schaltungen 229, 231, 233, und der Ausgang der Addierschal­ tung 245 liegt an einem Eingang der Addierschaltung 247, von der ein weiterer Eingang an dam Ausgang 107 der Addier­ schaltung 25 liegt. Die Addierschaltung 247 erhält also das Ausgangssignal des Transversalfilters 235 von dem Ausgang der Addierschaltung 245 und das Eingangssignal des rekur­ siven Teils 201, das das Ausgangssignal der Addierschaltung 25 ist. Der Ausgang der Addierschaltung 247 liegt an dem Eingang 137 der differenzbestimmenden Schaltung 139, von deren Ausgang 147 das Fehlersignal erhalten wird. Einem Eingang des Verzögerungselementes 241, der der Eingang des Transversalfilters ist, wird das Bezugssignal zugeführt, das von dem Ausgang des Begrenzers 141 erhalten wird. Die­ ses Bezugssignal ist das Signal, das auch dem Eingang 145 der differenzbestimmenden Schaltung 139 zugeführt wird und wobei das Datensignal fast die gewünschte Wellenform hat.
Die Integratoren 223, 225 bzw. 227 erhalten ein Signal von einem Ausgang eines Multiplizierers 249, eines Multiplizierers 251 bzw. einer Addierschaltung 253. Die Addierschaltung 253 erhält ein Signal von einem Ausgang eines Multiplizierers 255 und eines Multiplizierers 257.
Dem Multiplizierer 249 wird das Ausgangssignal des Verzögerungselementes 241 und das Fehlersignal zuge­ führt; dem Multiplizierer 251 das Ausgangssignal des Ver­ zögerungselementes 243 und das Fehlersignal; dem Multipli­ zierer 255 das Ausgangssignal des Verzögerungselementes 244 und das Fehlersignal und dem Multiplizierer 257 das Ausgangssignal des Verzögerungselementes 209 des rekur­ siven Teils 201 und das invertierte Signal von dem Aus­ gang 119 der Invertierschaltung 113.
An dem Ausgang der Addierschaltung 247 des Trans­ versalfilters 235 entsteht infolge des Regelsystems mit den Amplitudenregelschaltungen 229, 231, 233 ein Korrek­ tursignal, das durch Zusammenfügung in der Addierschaltung 247 das Signal an dem Ausgang 107 der Addierschaltung 25 zu einem Signal korrigiert, das möglichst gut dem Signal an dem Ausgang des Begrenzers 141 entsprechend gemacht wird.
Weil der rekursive Teil 201 gleich gesteuerte Amplituden­ regelschaltungen 213, 215, 217 hat wie die Amplitudenregel­ schaltungen 221, 231, 233 des Transversalfilters 235, ent­ steht dieses Korrektursignal auch an dem Ausgang der Ad­ dierschaltung 221 und macht die Wellenform des Signals an dem Ausgang der Addierschaltung 203 fast der an dem Aus­ gang der Addierschaltung 247 gleich. Durch den rekursiven Teil 201 werden weiterhin Echos höherer Ordnung korrigiert, die durch ein Querfilter nicht korrigiert werden können. Dazu ist keine schwer zu stabilisierende Regelschaltung in dem rekursiven Teil notwendig.
Außer den Amplitudenregelschaltungen 213, 215, 217 des rekursiven Teils 201, die an dem Amplitudenregel­ schaltungen 229, 231, 233 des Transversalfilters 235 iden­ tisch gesteuert werden, hat der rekursive Teil 201 noch die Amplitudenregelschaltung 219, die hinter ein Verzöge­ rungselement 211 aufgenommen ist, das kein entsprechendes Element in dem Querfilter 235 hat. Diese Amplitudenregel­ schaltung 219 dient zum Unterdrücken weit entfernt liegen­ der Echos und erhält sein Regelsignal von dem Integrator 237, dar an dem Ausgang des Multiplizierers 239 liegt und nur durch das Ausgangssignal des betreffenden Verzöge­ rungselementes 211 und durch das invertierte Signal von dem Ausgang 119 der Invertierschaltung 113 gesteuert wird.
Obschon in diesem Fall nur ein derartiges Ver­ zögerungselement 211 mit der zugehörenden Amplitudenregel­ schaltung 219 dargestellt ist, kann in dem rekursiven Teil hinter das Verzögerungselement 211 noch eine gewünschte Anzahl Verzögerungselemente mit zugehörenden, auf dieselbe Art und Weise durch das invertierte Signal gesteuerten Amplitudenregelschaltungen zur Unterdrückung weit entfernt liegender Echos aufgenommen sein.
Zum leichteren Verständnis der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung sind die Addierschaltungen 203, 221 und 245, 247 einzeln dargestellt. Es dürfte einleuchten, daß gewünschtenfalls die Addierschaltung 203 mit der Addierschaltung 221 und die Addierschaltung 245 mit der Addierschaltung 247 kombiniert werden kann.

Claims (5)

1. Selbsteinstellendes Filter mit einer Verzögerungs­ schaltung, deren Abzweigungen Amplitudenregelschaltungen enthalten, und mit einer differenzbestimmenden Schaltungs­ anordnung, durch die ein Fehlersignal aus einem durch das Filter korrigierten Signal und aus einem Bezugssignal gebildet wird, das eine Wellenform hat, die der gewünschten Wellenform des durch das Filter korrigierten Signals nahezu entspricht, wobei mit Hilfe des Fehler­ signals Schaltungsanordnungen zum Erhalten von Regel­ signalen für die Amplitudenregelschaltungen gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl der Schaltungs­ anordnungen (93, 77; 103, 87) zum Erhalten der Regel­ signale für die dazugehörigen Amplitudenregelschal­ tungen (45, 55) weiterhin durch eine in der Polarität inver­ tierte Version des durch das Filter korrigierten Signals (vom Ausgang 119) gesteuert wird.
2. Selbsteinstellendes Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Anzahl Amplituden­ regelschaltungen (47, 49, 51, 53) aufweist mit Schaltungs­ anordnungen (95, 79; 97, 81; 99, 83; 101, 85) zum Erhalten eines Regelsignals für diese Amplitudenregelschaltungen, die außer durch ein Signal der betreffenden Abzweigung nur durch das Fehlersignal (vom Ausgang 147) gesteuert werden, und eine Anzahl Amplitudenregelschaltungen (43, 57) mit Schaltungsanordnungen (91, 75; 105, 89) zum Erhalten eines Regelsignals für diese Amplitudenregelschaltungen, die außer durch ein Signal der betreffenden Abzweigung nur durch eine in der Polarität invertierte Version des durch das Filter korrigierten Signals (vom Ausgang 119) gesteuert werden.
3. Selbsteinstellendes Filter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dies eine Schaltungsanord­ nung (129, 131, 133) aufweist zum Unterdrücken des Gleichstromanteils in dem durch das Filter korrigierten Signal, um der in der Polarität invertierten Version des durch das Filter korrigierten Signals zu erhalten.
4. Selbsteinstellendes Filter nach einem der vorstehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es einen rekursiven Teil (201) aufweist mit Amplitudenregelschaltungen (213, 215, 217, 219), von denen eine Anzahl (213, 215, 217) durch Regelsignale geregelt wird, die von Schaltungsanord­ nungen (249, 223; 251, 225; 255, 257, 253, 227) zum Erhalten von Regelsignalen für die Amplitudenregelschal­ tungen (229, 231, 233) eines selbsteinstellenden Transversalfilters (235) herrühren, dem das Bezugs­ signal (über 141) zugeführt wird, daß die Schaltungs­ anordnungen zum Erhalten von Regelsignalen des Trans­ versalfilters durch Signale der betreffenden Abzweigungen des Transversalfilters und das Filtersignal (am Ausgang 147) gesteuert werden und daß das Fehlersignal (in 139) aus dem Bezugssignal (am Ausgang 145) und der λ in einem (247) gebildeten Summe eines Ausgangssignals des Transversalfilters (aus 245) und eines Eingangssignals (am Ausgang 107) des rekursiven Teils (201) gebildet wird. (Fig. 2).
5. Selbsteinstellendes Filter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schaltungs­ anordnung (239, 237) zum Erhalten von Regelsignalen für Amplitudenregelschaltungen des rekursiven Teils (205) durch die in der Polarität invertierte Version eines durch das Filter korrigierten Signals und ein Signal einer betreffenden Abzweigung des rekursiven Teils gesteuert wird.
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