DE3149437C2 - - Google Patents
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Dreistrahl-Inline-
Farbfernsehröhre der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
genannten Art. Eine solche Farbbildröhre ist aus der DE-
OS 28 26 858 bekannt.
Die DE-OS 28 26 858 beschreibt eine Dreistrahl-Inline-Farbbildröhre mit
magnetischem Fokussiersystem, das Polstücke aufweist, die
als kreisrunde Scheiben ausgebildet sein können und in denen
Durchtrittsöffnungen für die Elektronenstrahlbündel mit ellipsenförmigem
Querschnitt vorgesehen sind, wobei die große Hauptachse der Ellipsen
jeweils senkrecht auf der
Inline-Ebene steht.
Durch diese Ausgestaltung der Durchtrittsöffnungen sollen
die unterschiedlichen magnetischen Widerstände in horizontaler
und vertikaler Richtung der kreisförmigen Polstücke
ausgeglichen werden.
Mit dieser Ausgestaltung der Durchtrittsöffnungen gelingt
es jedoch nicht, eine Fehlanpassung der Seitenstrahlen
auszugleichen und Elektronenstrahlbündel mit kreisförmigem
Querschnitt zu erzeugen. Es kommt daher bei dem Fokussierungssystem
nach der DE-OS 28 26 858 zu Verzeichnungen des
wiedergegebenen Farbfernsehbildes.
Aus der CH-PS 3 08 673 ist eine Anordnung zur Fokussierung
von Elektronenstrahlen bekannt. Diese Fokussieranordnung
weist eine magnetische Doppellinse auf, die sich aus
außerhalb der Kathodenstrahlröhre befindlichen Permanentmagneten
zusammensetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dreistrahl-
Inline-Farbfernsehröhre der genannten Art so weiterzuentwickeln,
daß mangelhafte statische Konvergenz
der Seitenstrahlen ausgeglichen wird und Elektronenstrahlbündel
mit kreisförmigem Querschnitt erzeugt werden.
Diese Aufgabe wird bei der Dreistrahl-Inline-
Farbfernsehröhre der im Oberbegriff des Patentanspruchs
angegebenen Art mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
aufgeführten Merkmalen gelöst.
Die mangelhafte statische Konvergenz wird durch die
Verschiebung des Permanentmagneten in Schirmrichtung beseitigt,
wohingegen die Ellipsenform der Öffnungen eine
durch diese Verschiebung bewirkte Strahlfleckverformung
ausgleicht. Durch das Zusammenwirken dieser beiden Merkmale
wird also eine verzeichnungsfreie höhere Bildauflösung
von Farbfernsehröhren erreicht.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung
näher erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt in Längsrichtung
eines Ausführungsbeispiels der Strahlerzeugereinheit
nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Querschnittsansicht VI-VI nach
Fig. 1 der Strahlerzeugereinheit,
Fig. 3 eine Grafik, die die Beziehung der statischen
Konvergenz-Abweichung bzw. -Verschiebung
zu der Magnetbefestigungslage
zeigt,
Fig. 4 die Beziehung zwischen der Konfiguration
des Strahlflecks (das Verhältnis des längeren
zum kürzeren Durchmesser des auf dem
Leuchtschirm gebildeten Strahlflecks) und
der Magnetbefestigungslage,
Fig. 5 eine Querschnittsansicht eines Strahlerzeuger-
Polstücks mit drei Öffnungen für den
Strahlendurchgang und von elliptischer
Form, dessen Hauptachse mit der X-Richtung
der gesamten Farbfernsehröhre fluchtet,
gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
Fig. 6 einen Querschnitt in Längsrichtung durch
eine Strahlerzeugereinheit gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 7 und 8 Querschnitte in Längsrichtung durch Strahlerzeugereinheiten
gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel, längs verschiedener Ebenen,
die die Röhrenachse einschließen,
Fig. 9 eine schematische Ansicht der Strahlerzeugereinheit
zur Erläuterung der Dimensionen
des Permanentmagneten und des Röhrenhalses,
Fig. 10 eine Mehrzahl Kurven zur Verdeutlichung der
Beziehungen zwischen dem Verhältnis h b /h u
des Polstückpaars in axialer Röhrenlängsrichtung
und der statischen Konvergenz-
Verschiebung, und zwar relativ zu verschiedenen
Größen von Dauermagneten; und
Fig. 11 eine Mehrzahl Kurven zur Verdeutlichung
der Beziehungen zwischen dem Durchmesserverhältnis
Φ 0/Φ i des Magneten und dem
axialen Längenverhältnis h b /h u der Polstückpaare,
und zwar relativ zu verschiedenen
Verhältnissen zwischen Magnetdicke und
Innendurchmesser des Magneten.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine beispielhafte Dreistrahl-
Inline-Farbfernsehröhre mit externen Magneten, die umfaßt:
Elektrodenhaltestäbe 9 a zum Haltern magnetischer
Polstücke 50 (die später erläutert werden), einer
Abstandselektrode 14 a von flacher Form, die an
das Profil der benachbarten Polstücke angeglichen
ist und eines drittes Gitter 15 a von flacher
Form, die an das Profil des angrenzenden Polstücks
angepaßt ist. Wie am besten aus Fig. 2 hervorgeht, ist das
Profil der Polstücke 50, betrachtet von einer zur Röhrenachse
senkrechten Ebene, nicht kreisförmig
sondern im wesentlichen als
Ellipse ausgebildet, deren Hauptachse mit der X-Richtung
der Bildröhre fluchtet. Mit einem solchen Aufbau ist eine
wesentlich einfachere Montage der Strahlerzeugereinheit
möglich, und die Montagegenauigkeit wird im Gegensatz zu
herkömmlichen Strahlerzeugereinheiten erheblich verbessert.
Die Konfiguration der Polstücke wird unter Bezugnahme auf
Fig. 2 erläutert. Dabei sei die große Hauptachse der
Ellipse der Polstücke 50 Φ max und die kleine Nebenachse
der Ellipse Φ min .
Damit die Polstücke 50 den Magnetfluß von
dem Permanentmagneten 8 in wirksamer Weise anziehen, sind
die Polstücke bevorzugt so gewählt, daß sie möglichst nahe
an der Innenwand des Röhrenhalses 1 liegen. Andererseits
erfordert es die Durchschlagspannungs-Charakteristik
des Röhrenhalses, daß die Polstücke möglichst weit von der
Innenwand des Röhrenhalses entfernt angeordnet sind. Um
einen Kompromiß zwischen beiden Forderungen zu finden,
wurden Versuche durchgeführt, und es wurde experimentell
ermittelt, daß bevorzugt die Beziehung 0,65<Φ max /Φ<
0,92 erfüllt sein sollte, wobei Φ den Innendurchmesser des Röhrenhalses bezeichnet. In bezug auf die Festigkeit der
Halterung der Polstücke ist es erwünscht, die Dicke t s der Haltestäbe 9 a zu
vergrößern, was unvermeidlich mit einer verringerten Länge
Φ min der Nebenachse verbunden ist. Ferner hängt die Nebenachsenlänge
Φ min , wie noch im einzelnen erläutert wird,
wesentlich von der Größe des Strahlflecks oder der statischen
Konvergenzcharakteristik ab und wird bevorzugt so
gewählt, daß sie möglichst nahe am längeren Durchmesser
Φ max der Polstücke 50 liegt. Das heißt, es ist erwünscht, daß
die Polstücke 50 im Querschnitt kreisförmig sind. Daher
ist die Dicke t s der Haltestäbe 9 a durch die für die Halterung
der Polstücke 50 erforderliche Festigkeit bestimmt.
Im Versuch wurde ermittelt, daß t s /Φ bevorzugt zwischen
0,1 und 0,2 liegt.
Insbesondere wurde gefunden, daß die Flachheit Φ min /Φ max
für die Polstücke zwischen 0,69 und 0,89 liegt.
Nach Fig. 1 ist der Permanentmagnet 8 längs der Röhrenachse
zur Seite des Leuchtschirms hin in bezug auf das magnetische
Hauptfokussierungslinsensystem 13 verschoben. Die
Montage des Permanentmagneten 8 auf dem Röhrenhals nahezu
in der gleichen Röhrenachsenlage wie das Linsensystem 13
bei der herkömmlichen Einrichtung bewirkt, daß Seitenstrahlen
nach unten oder oben (in Y-Richtung) abgelenkt
werden, d. h. die statische Konvergenz wird verschlechtert. Der
verschobene Permanentmagnet 8 bewirkt einen Ausgleich der
resultierenden Verschiebung der Seitenstrahlen. Fig. 3
zeigt die Beziehung der statischen Konvergenz-Verschiebung
in den Seitenstrahlen zur Montagelage (einen verschobenen
Abstand des Permanentmagneten 8 von dem Spalt zwischen den
Polstückpaaren in der Röhrenaxialrichtung) des Permanentmagneten,
wenn in Verbindung mit diesem Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 1 und 2 Versuche durchgeführt werden. Die
statische Konvergenz-Verschiebung ist definiert als der
Abstand zwischen dem grünen G-Strahl und dem roten
R-Strahl in Y-Richtung auf dem RGB-Bereich des
Leuchtschirms, wobei dieser Abstand gleich dem halben Abstand
zwischen dem R-Strahl und dem blauen B-Strahl auf dem
Schirm ist. Wenn der R-Strahl auf eine höhere Position
als der G-Strahl gerichtet ist, wird der Wert des Abstands
positiv. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die
Befestigung des Magnets an dem Röhrenhals in einer um ca.
3 mm verschobenen Position in Richtung zur Leuchtschirmseite
bewirkt, daß die statische Konvergenz-Verschiebung
Null wird. Die Ausbildung von Polstücken 50 mit etwas
abgeflachtem oder im wesentlichen elliptischem Querschnitt
ermöglicht es, daß ein in X-Richtung verlaufendes Magnetfeld
B x auf
der Achse der Seitenstrahlbündel 12 S₁ und 12 S₂ im Spalt 5 b
relativ stark ist im Vergleich mit dem Fall, in dem Polstücke
in konventioneller Weise Kreisquerschnitt aufweisen.
Der Grund hierfür ist, daß sich in bezug auf die
Polstücke 50 die Permeanz in X-Richtung nicht merklich
ändert, während die Permeanz in Y-Richtung geringer wird,
was bedeutet, daß die Permeanz in X-Richtung relativ groß
wird. Dadurch verschiebt sich die statische Konvergenz
größtenteils in Y-Richtung im Gegensatz zu der konventionellen
Strahlerzeugereinheit. Andererseits bewirkt die
Positionierung des Permanentmagnets 8 auf dem Röhrenhals
in verschobener Lage relativ zur Leuchtschirmseite entsprechend
Fig. 1 eine Steigerung des Magnetflusses, der
direkt in den Spalt 5 b von der Endfläche des Magnets 8 auf
der Kathodenseite zugeführt wird, wobei dieser Magnetfluß
die relativ erhöhte Stärke des in X-Richtung verlaufenden
Magnetfeldes B x , die durch den elliptischen Querschnitt der
Polstücke 50 bewirkt ist, ausgleicht. Dies ist aus Fig. 3
ohne weiteres ersichtlich.
Fig. 4 ist eine Strahlfleck-Charakteristik, die die Beziehung
zwischen dem Verhältnis des längeren Durchmessers
zum kürzeren Durchmesser eines durch den Elektronenstrahl
12 c auf dem Leuchtschirm erzeugten Bilds und der Montagelage
d des Permanentmagnets zeigt. Dabei bedeutet ein Wert
von 1,0 auf der Ordinate, daß das Profil eines Strahlflecks
ein wahrer Kreis ist und daß somit die Röhre den
besten Betriebszustand hat. Aus Fig. 4 ist ersichtlich,
daß bei d=3,0 für STC (statische Konvergenz) = 0 in Fig.
3 das Fleckprofil kein wahrer Kreis ist. Dadurch, daß in
den magnetischen Polstücken 52 (vgl. Fig. 5) Strahldurchtrittsöffnungen
16 c, 16 S₁ und 16 S₂ mit elliptischer Konfiguration
ausgebildet sind und deren Hauptachsen mit der X-
Achse der Röhre fluchten, kann das Profil des Strahlflecks
ohne Änderung der Bedingung STC=0 zu einem wahren Kreis
gemacht werden.
Fig. 6 zeigt eine Strahlerzeugereinheit mit magnetischer
Fokussierung, wobei auf dem Röhrenhals zwei äußere Permanentmagnete
8 a und 8 b so angeordnet sind, daß sie zwei
magnetische Linsensysteme 13 a und 13 b umgeben, und die
beiden Magnete sind so angeordnet, daß gleichnamige Polflächen
einander gegenüberliegen. Theoretisch muß diese
Art von Strahlerzeugereinheit ein Bild hoher Güte erzeugen,
weil die Rotation des Elektronenstrahls um seine
Strahlachse ausgeschaltet ist und die
sphärische Aberration sehr gering ist. Es war jedoch bisher
schwierig, eine solche Strahlerzeugereinheit mit hoher
Genauigkeit zu montieren, da diese in Axialrichtung der
Röhre lang ist, um ihr beabsichtigtes Betriebsverhalten zu
erreichen. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann die erwünschte
Abbildung hoher Güte in einfacher Weise erhalten
werden.
Bei den vorstehend erläuterten Ausführungsbeispielen ist
es möglich, mit hoher Genauigkeit die Kathodenstrahlröhre
mit magnetischer Fokussierung, die die magnetischen Polstücke
zur Erzeugung hochdichter Magnetfelder aufweist,
herzustellen.
Die Fig. 7-9 zeigen eine weitere Strahlerzeugereinheit.
Dabei ist Fig. 7 ein Schnitt durch die Einheit
in der Inline-Ebene, Fig. 8 ist
ein Schnitt längs einer Ebene, die die Röhrenachse
einschließt und senkrecht zu der Inline-Ebene verläuft,
und Fig. 9 ist eine schematische Ansicht der Einheit längs der
Schnittlinie XIII-XIII von Fig. 8. Die magnetischen Polstücke
51 a und 51 b sowie eine Abstandselektrode 14 a sind
im Querschnitt etwas abgeflacht bzw. im wesentlichen
elliptisch ausgebildet und die zwischen den Polstücken 51 a
und 51 b und der Innenwand des Röhrenhalses gebildeten
Zwischenräume nehmen gemeinsame Haltestäbe 9 a auf, die in
den jeweiligen Zwischenräumen die Polstücke 51 a und 51 b
sowie die Abstandselektrode 14 a und weitere Elektroden
haltern.
Anschließend wird auf die Größe oder die Abmessungen des
Permanentmagnets 8 Bezug genommen, der in der Strahlerzeugereinheit
der Fernsehröhre mit magnetischer Fokussierung
verwendet wird. Die Größe des Magnets 8 wird
hauptsächlich durch zwei Faktoren bestimmt. Einen Faktor bilden
die Röhrendaten,
also: der Außendurchmesser des Röhrenhalses 1, die Anodenbetriebsspannung
usw. Der andere Faktor ist
der von dem Permanentmagneten erzeugte maximale magnetische Fluß.
Die Größe des Magnets ist so
gewählt, daß der Magnet bei einem maximalen B · H-Punktprodukt
(maximaler Permeanz) auf der BH-Kurve (die durch
den Magnetwerkstoff bestimmt ist) arbeitet. Da diese Bildröhre
für die Anwendung in Heimfernsehgeräten bestimmt
ist, ist es günstig,
Ferrit als Magnetwerkstoff aufgrund seines hohen
Kosten-Leistungsverhältnisses zu verwenden. Daher wurde
bei dem Versuch ebenfalls ein Ferritmagnet
verwendet. Die Tabelle 1 gibt beispielhaft Ringmagnete
an, die bei dem Versuch auf der Basis der obigen Überlegungen
verwendbar sind. Zum Beispiel bedeutet Röhren-Typ
2 in Tabelle 1, daß diese Magnetgröße für eine Röhre mit
einem Durchmesser von 35,56 cm, einer Ablenkung von 90°
und einer Betriebsspannung der Anode von 21 kV verwendet
wird.
Bei der Bestimmung der Dimensionen des Permanentmagnets 8
sollte besonders auf das magnetische Streufeld des Magneten
geachtet werden, da der Magnet 8 nahe am Ablenkjoch 10 (vgl.
Fig. 7) angeordnet ist und sein Streufeld einen nachteiligen
Einfluß auf das magnetische Ablenkfeld im Joch hat.
Um dies zu verhindern, kann der Röhrenhals 1 lang
gemacht werden, so daß zwischen dem Permanentmagnet und
dem Ablenkjoch ein ausreichender Abstand vorgesehen ist.
Diese Möglichkeit ist jedoch begrenzt und unerwünscht,
weil dabei die Tiefe eines Fernsehempfängers entsprechend
groß gemacht werden muß. In der Praxis ist es häufig
erforderlich, die Dicke t des Magneten und/oder den Außendurchmesser
Φ₀ so zu wählen, daß sie kleiner als die
Dimensionen nach der Tabelle 1 sind. Auch ist der Abstand
l g zwischen den Polstücken 51 a und 51 b natürlich ein
Hauptfaktor bei der Bestimmung der Permeanz am Linsenort. Wenn ferner
l g zu klein ist, wird die Magnetlinse klein und stark, so
daß die sphärische Aberration zunimmt; wenn dagegen l g
zu groß ist, wird es unmöglich, eine ordnungsgemäße statische
Konvergenz zu erreichen. Wenn der Magnet die Dicke t
hat, liegt l g bevorzugt zwischen 0,3 t und 1,0 t (einschließlich
dieser beiden Werte); bei den Versuchen wurde
in den meisten Fällen l g mit 0,5 t verwendet. Wie vorstehend
erläutert wurde, sind Form oder Dimensionen des
Permanentmagneten hauptsächlich durch die genannten Faktoren
bestimmt. Simulation im Rechner sowie die gemachten
Versuche zeigten, daß Φ 0/Φ i erwünschterweise zwischen 1,7
und 2,3 (beide Werte eingeschlossen) und t/ Φ i erwünschterweise
zwischen 0,35 und 0,65 (beide Werte eingeschlossen)
liegt.
Fig. 10 zeigt Kurven, die bei den Versuchen erhalten
wurden und die die Beziehungen zwischen dem Verhältnis
h b /h u der axialen Röhrenlänge h b (der Polstücke 51 b auf
der Kathodenseite) zu der axialen Röhrenlänge h u (des Polstücks
51 a auf der Leuchtschirmseite) und der statischen
Konvergenz-Verschiebung für verschiedene
Größen von Permanentmagneten entsprechend der Tabelle 1
zeigen. Dabei wurde von der Überlegung ausgegangen, daß
dann (wie aus Fig. 8 ersichtlich ist), wenn der Permanentmagnet
8 mittig zwischen
den Polstücken 51 a und 51 b positioniert ist, so daß
das Strahlfleckprofil ein Kreis ist,
die
statische Konvergenz unter Beibehaltung des
kreisförmigen Fleckprofils nur dadurch verbessert werden kann, daß die
Magnetfelder an den Vorderenden der Polstücke 51 a und 51 b,
d. h. ihren Enden in Längsrichtung, geändert werden.
In Fig. 10 nimmt die statische Konvergenz bzw. STC einen
positiven Wert an, wenn der Seitenstrahl 12 S₁ in einer
oberen Lage längs der Y-Richtung relativ zum Mittenelektronenstrahl
12 c liegt. Die Symbole 1 bis 7 entsprechen
denjenigen aus der Tabelle 1. Kurven mit schwarzen
Punkten entsprechen dem Fall, daß h u konstant
und h b variabel ist, und Kurven mit weißen Punkten entsprechen
dem Fall, daß h b konstant und h u
variabel ist. Der Permanentmagnet 8 wurde dabei in einer Lage
positioniert, in der der Strahlfleck ein Kreis
ist, d. h. in der Mitte des Zwischenraums
zwischen den Polstücken 51 a und 51 b.
Um das Magnetfeld des Permanentmagneten 8 stärker zu
nutzen, wäre h u im allgemeinen größer zu wählen, was aus den
bereits erläuterten Gründen jedoch
nicht praktikabel ist. Wie aus Fig. 10 ersichtlich
ist, hängen die Werte von h b /h u ,
für die der Strahlfleck ein Kreis und die STC Null ist,
jedoch von der Form oder den Dimensionen des Magnets ab. Zum Beispiel
ist ersichtlich, daß h b /h u für den Magnet 2,1, für den
Magnet 1,13 und für den Magnet 1,45 ist.
Fig. 11 zeigt die Beziehungen zwischen dem Innen- und
Außendurchmesser Φ i und Φ₀ des Magneten 8 und den Polstücklängen h b und h u zur Feststellung erwünschter Werte,
wenn die STC Null wird, wobei h b /h u auf der Abszisse
aufgetragen ist und Φ₀/ Φ i auf der Ordinate als eine
Funktion von t/ Φ i (mit t der Dicke des Permanentmagnets)
bestimmt ist. Das heißt, wenn die Dimension des Magneten 8 und
der magnetischen Polstücke 51 a und 51 b den Werten auf den
Kurven von Fig. 11 entsprechen, kann der Strahlfleck zu
einem wahren Kreis gemacht werden, und die STC kann zu Null
gemacht werden in der resultierenden Kathodenstrahlröhre
mit magnetischer Fokussierung. Der schraffierte Bereich in
Fig. 11 bezeichnet den bevorzugten h b /h u -Bereich, wenn die
Permanentmagnete der vorher erwähnten Größe verwendet
werden.
Claims (2)
- Dreistrahl-Inline-Farbfernsehröhre mit
- - einer im Röhrenhals (1) der Farbfernsehröhre angeordneten Einheit aus Kathoden (2) und Gittern (3, 4, 15) zum Erzeugen eines koaxial zur Längsachse des Röhrenhalses (1) verlaufenden zentralen (12 c) und zweier seitlicher Inline-Elektronenstrahlbündel (12 S₁, 12 S₂),
- - einer magnetischen Fokussierungseinrichtung (8, 52), die
aufweist:
- - mindestens einen hohlzylinderförmigen, koaxial zur Längsachse des Röhrenhalses (1) und außerhalb dessen angeordneten Permanentmagneten (8), dessen bzw. deren Magnetisierungsrichtung parallel zur Längsachse des Röhrenhalses (1) verläuft,
- - mindestens ein Paar innerhalb des Röhrenhalses (1), senkrecht zu dessen Längsachse voneinander beabstandet und in die Einheit integriert angeordnete Polstücke (52) aus hochpermeablem magnetischem Material mit im wesentlichen elliptischem Umriß und mit auf der großen Hauptachse der im wesentlichen elliptischen Polstücke (52) angeordneten Durchtrittsöffnungen (16 c, 16 S₁, 16 S₂) für die drei Inline- Elektronenstrahlbündel (12 c, 12 S₁, 12 S₂), wobei sich zwischen den Polstücken (52) ein magnetisches Fokussierlinsensystem (13) ausbildet
- dadurch gekennzeichnet, daß
- a) der bzw. die sich außerhalb der Röhre befindliche(n) Permanentmagnet(e) (8) längs der Röhrenaxialrichtung in bezug auf das magnetische Fokussierungs- Linsensystem (13) zum Leuchtschirm hin verschoben ist (sind) und
- b) jede Durchtrittsöffnung (16 c, 16 S₁, 16 S₂) die Form einer Ellipse hat, deren große Hauptachse mit der Inline- Richtung der Elektronenstrahlbündel (12 c, 12 S₁, 16 S₂) zusammenfällt.
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