DE315364C - - Google Patents

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DE315364C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B81/00Sewing machines incorporating devices serving purposes other than sewing, e.g. for blowing air, for grinding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Es hat sich als wünschenswert herausgestellt, bei Nähmaschinen eine Kontrolle über den Verbrauch von Nähgarn eintreten zu lassen, namentlich dann, wenn es sich um Nähgarn besserer und teuerer Qualität handelt. Bisher wurde für ein bestimmtes Arbeitsstück der Verbrauch von Nähgarn durch Ausprobieren ermittelt, um alsdann bei Vergebung einer größeren Anzahl der gleichen Arbeitsstücke dem Arbeiter oder der Aibeiterin das benötigte Garn zur Fertigstellung des Arbeitsstückes zuzustellen. Auch ließ man den Arbeiter das Nähgarn selbst beschaffen, wobei zum Stücklohn ein entsprechender Zuschlag gemacht wurde.
!5 Ferner gab man in vielen Fällen dem Arbeiter oder der Arbeiterin ein bestimmtes Quantum Nähgarn im Vertrauen darauf, daß das ausgegebene Nähgarn nur für den beabsichtigten Zweck Verwendung rinden würde.
Wie bereits oben gesagt, hat sich vielfach das Bedürfnis geltend gemacht, den Verbrauch von Nähgarn einer Kontrolle zu unterziehen.
Die zur Kontrolle des Nähgarns bestimmte
Einrichtung,, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, beruht darauf, daß man die Fadenbremse der Nähmaschine mit einem Zählwerk kombiniert in der Weise, daß das Meßrad des Zählwerkes zugleich das Bremsrad der Fadenbremse bildet. Da ohne die Fadenbremse die Maschine nicht arbeiten kann, erreicht man durch die angegebene Kombination, daß unter allen Umständen das verbrauchte Nähgarn durch die Meßvorrichtung gemessen und durch die Zählvorrichtung registriert wird.
Die neue Vorrichtung ist in der beifolgenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 die Rückansicht,
Fig.- 3 die Vorderansicht und Fig. 4 den Grundriß der neuen Vorrichtung.
Die Bremsscheibe b der Fadenbremse ist auf einer Achse des Zählwerkes α angeordnet, wobei die Bremsscheibe b gleichzeitig das Meßrad bildet, so daß bei einmaliger Umdrehung der Bremsscheibe b das Zählwerk α um eine Nummer weitergeschaltet wird, die dem Verbrauch eines Stückes Nähgarn entspricht, welche gleich ist dem Umfange des als. Bremsscheibe dienenden Meßrades b. Wie aus der Zeichnung Fig. 3 ersichtlich ist, kommt der Faden k von· der Garnrolle in der Pfeilrichtung über die Führung f, g, h zur Brems- und Meßscheibe δ, um welcher der Faden vollständig herumgeleitet wird, um alsdann durch die öse I zur Nadel bzw. beim Unterfaden zur Greifervorrichtung zu gelangen. Die Bremsung des als Bremsscheibe dienenden Meßrades erfolgt durch Bremsen der Achse dieser Scheibe. . Auf der gleichen Achse mit Scheibe b ist eine Scheibe c angeordnet, um welche das Bremsband d herumgelegt wird, wobei dieses Bremsband durch Schraube j mehr oder weniger angezogen werden kann, um die Stärke der Bremsung zu regeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung an Nähmaschinen zur Kontrolle des verbrauchten Nähgarns in der
    Weise, daß beim Gebrauch der Nähmaschine ι das Meßrad eines Zählwerkes bildet, so daß unter allen Umständen durch ein Zählwerk die einzelnen Umdrehungen der als Meßrad
    die Länge des verbrauchten Nähgarns re- j dienenden Bremsscheibe durch das Zähl-
    gistriert wird, dadurch gekennzeichnet, daß | werk registriert und dadurch die Länge die Bremsscheibe der Fadenbremse zugleich des verbrauchten Nähgarns angegeben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DKR REICHSDRUCIiEREI.
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