DE317268C - - Google Patents

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DE317268C
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pipes
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M20/00Details of combustion chambers, not otherwise provided for, e.g. means for storing heat from flames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Heizrohr.
Es sind Vorrichtungen bekannt geworden,
bei denen die Verbrennung im Innern eines mit poröser Masse ausgefüllten Rohres stattfindet. Das eigentliche Verbrennungsgebiet nimmt dabei einen kleinen Raum ein und liegt räumlich durch schlechtleitende Stoffe getrennt von dem zu beheizenden Gegenstand.
Das Anzünden und Regeln erfordert besondere Hilfsmittel, z. B. den elektrischen Strom oder Platinschwamm, wodurch der Betrieb verteuert und erschwert wird. Auch ist ein starkes Druckgefälle nötig, um die Verbrennungszone an ihrer Stelle zu erhalten.
Ferner ist es bekannt, solche Rohre, besonders wenn sie mit flüssigen Brennstoffen betrieben werden sollen, mit einem Vorraum zu versehen, in welchem ein Teil des Öle's zur Verbrennung gelangt, der übrige Teil des Öles vergast und der porösen Masse zugeführt wird, wo er flammenlos verbrennt. Auch bei dieser Anordnung bleiben die Nachteile schlechter Wärmeübertragung und großen Widerstandes. Man hat auch vorgeschlagen, das den gasförmigen Brennstoff zuführende Rohr mit einer katalytischen Masse zu umhüllen, durch die lediglich der gasförmige Brennstoff geleitet und mittels der auf der andern Seite der Masse befindlichen Luft zur A^erbrennung gebracht wird.
Bei dieser Anordnung hat man neben dem Nachteil der schlechten Wärmeübertragung noch den der schlechten Mischung des Brennstoffes mit der Luft und die Unmöglichkeit, das Mischungsverhältnis zu regeln, sowie eine schlechte Ausnützung der Wärme der Abgase.
Diesen Nachteilen sucht vorliegende Erfindung abzuhelfen, indem sie in den freien Verbrennungsraum einen Wärmespeicher aus feuerfester, poröser Masse einlagert, durch den die Heizgase abziehen, und zwar besteht das Wesen der Erfindung darin, daß bei einer Heizvorrichtung für gasförmige und flüssige Brennstoffe, bei der das in der Achse des zu beheizenden Rohres liegende Brennstoffzuführungsrohr von feuerfester Masse und diese von dem A^erbrennungsraum umgeben ist, die Verbrennungsgase durch die von einem gelochten Mantel umgebene feuerfeste Masse abziehen.
Die Figur zeigt im Längsschnitt eine Ausführungsform, α ist das Zuleitungsrohr für die brennbaren Stoffe und Luft (Sauerstoff), gemischt oder getrennt, das die Abzweigungsrohre b trägt. Diese können nach allen Rieh- tungen über die Oberfläche des Rohres α verteilt sein. Sie ragen in den Verbrennungsraum c, der nach außen von der zu beheizenden Rohrwand d, nach innen von dem Mantelrohr e aus feuerfester Masse abgeschlossen ist.
Das Mantelrohr e ist mit Löchern f versehen und umgibt den AVärmespeicher und AVärmestrahler g, der mit lose geschichteter feuerfester, poröser Masse ausgefüllt ist. Er besitzt am Ende für die Heizgase Abzugs-Öffnungen, die durch Siebe verschlossen sind.
h sind bewegliche Verschlußstücke zum Anzünden und Überwachen der Flamme,

Claims (3)

Das Zuleitungsrohr α ist seiner Länge nach in den Wärmespeicher g· eingelagert, die Abzweigungsrohre b sind ebenfalls von der feuerfesten Masse g umgeben. Deshalb erfahren die durch α und b strömenden Stoffe eine gute Vorwärmung. Zugleich dient der Mantel e als Wärmestrahler, der die Rohrwand d erhitzt. Die Rohrwand d und der Mantel e können ίο zylindrisch sein, doch hat die in der Figur dargestellte kegelige Form von d und e ge wisse. Vorteile. Der Querschnitt nimmt entsprechend der Menge der strömenden Stoffe zu, der Widerstand der feuerfesten Masse g für die Heizgase wird vermindert. Man hat die Möglichkeit, auch den durch die letzten öffnungen / entweichenden Gasen einen längeren Weg aufzuzwingen, um zu große Abgasverluste zu vermeiden. Zugleich wird auch die Wärme gleichmäßiger über die Rohrwand d verteilt. Nach außen erfolgt durch die kegelige Form die Übertragung der Wärme auf die Flüssigkeit, Luft usw. besser, als bei einem zylindrischen Rohre, da die zirkulierenden beheizten Massen beim Ansteigen in Berührung mit der schrägen Rohrwand bleiben, besonders wenn mehrere solcher Rohre neben- und übereinander angebracht sind, oder λνεηη diese Rohre vertikal gestellt werden. Um das Rohr α vor der unmittelbaren Berührung mit den Heizgasen zu schützen, kann es, wie die Figur zeigt, durch einen Mantel i aus feuerfester Masse umhüllt .werden. Es sind noch andere Ausführungsformen möglich. Man kanu zur Erhöhung der Vorwärmung die den Wärmespeicher g durchziehenden Gase im Gegenstrom an dem Zuleitungsrohr a vorbeiführen, indem man dieses von rechts her in das Heizrohr einleitet. Beschränkt man sich auf die Vorwärmung der Verbrennungsluft, so leitet man nur diese durch die Rohre α und b und läßt die Brennstoffe durch h in den Verbrennungsraum einströmen. Ist eine Vorwärmung nicht angezeigt, so läßt man die Brennstoffe und Luft bei h eintreten, die Rohre a, b und i fallen weg, die feuerfeste Masse g nimmt den ganzen Innenraum des Mantels e ein. Die Rohre können mit gasförmigen und mit flüssigen Brennstoffen beheizt werden. Pate ν τ-Ansprüche :
1. Heizvorrichtung für gasförmige und flüssige Brennstoffe für Flammrohre und ähnliche Hohlräume, bei welcher das in der Achse des zu beheizenden Rohres liegende Brennstoffzuführungsrohr von feuerfester Masse und diese von dem Verbrennungsraum umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch die von einem durchlochten Mantel (e) umgebene feuerfeste Masse (g) die Verbrennungsgase hindurchgeleitet werden.
2. Heizvorrichtung- nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feuerfeste Masse (g) nach innen durch einen Mantel (/) begrenzt ist, der nur von den Abzweigungsrohren (b) der Brennstoffzuleitung (a) durchbrochen wird.
3. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Verbrennung'sraum (c) als auch der von der feuerfesten Masse (g) gefüllte Raum sich in der Zugrichtung erweitert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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