DE319037C - Dreifusslafette fuer Maschinengewehre - Google Patents

Dreifusslafette fuer Maschinengewehre

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DE319037C
DE319037C DE1918319037D DE319037DD DE319037C DE 319037 C DE319037 C DE 319037C DE 1918319037 D DE1918319037 D DE 1918319037D DE 319037D D DE319037D D DE 319037DD DE 319037 C DE319037 C DE 319037C
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Germany
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tripod mount
pivot pin
index bolt
machine guns
recoil
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DE1918319037D
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MAX EICKENSCHEIDT
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MAX EICKENSCHEIDT
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/10Spring-operated systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/02Mountings without wheels
    • F41A23/12Tripods ; Mountings having at least three legs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Dreifußlafette für Maschinengewehre. Die Lafetten für Maschinenwaffen, welche die Waffe starr aufnehmen, erleiden bedeutende Erschütterungen, insbesonde:;e seitdem sie mit einem Rückstoßverstärker zur Vermeidung von Ladehemmungen ver@.ehen sind. Bei solchen Maschinengewehren mit Rückstoßverstärkern tritt der Nachteil auf, daß das Geschütz bzw. die Lafette in Schwingungen gerät, welche die Geschoßgarbe unter Umständen recht merklich aus dem Ziele bringen.
  • Um nun die Erfolge des Rückstoßverstärkers auch der Dreifußlafette nach Patent 317526 zu erhalten, ohne jedoch die schädlichen Erscheinungen in Kauf nehmen zu müssen, ist gemäß . der Erfindung der das Geschütz tragende Pivotzapfen gewissermaßen halbstarr gelagert. Es wird nämlich dem Pivot die Möglichkeit gegeben, aus seiner ursprünglichen lotrechten Stellung nach hinten, also in der Rückstoßrichtung, auszuweichen.
  • Gemäß dem Patent 317526 trägt einer der beiden den Pivotzapfen umschließenden kreisförmig ausgerundeten Backen einen bogenförmigen Fortsatz, in welchem zum Zweck der Verstellung (Neigung) des Pivots in der Tiefenfeuerrichtung der Schnappstift (Indexbolzen) eingreift. Erfindungsgemäß ist nun dieser Indexbolzen verschiebbar bzw. um die Pivotzapfenquerachse als Mittelpunkt drehbar gelagert. In:.besondere befindet sich der Indexbolzen auf einem um die Pivotzapfenquerachse als Mittel drehbaren Schlitten, der unter dem Einfluß von Rückzugsfedern steht. Die Spannung der Federn ist .der Größe des auftretenden Rückstoßes entsprechend regelbar.
  • Eine Ausführungsform der Einrichtung, welche den Pivotzapfen in seine lotrechte Stellung zu -ückzuführen strebt, ist auf der Zeichnung beispielsweise darge@ tellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht der Lafette mit Draufsicht auf die Indexbolzenlagerung. Die Fig. 2 bis 4 sind Schnitte nach A-A, B-B und C-C der Fig. i.
  • Fig. 5 ist eine schematische Darstellung der P:vot- bzw. Indexbolzenlagerung zur Veranschaulichung der Vorgänge beim Rückstoß.
  • ' Fig. 6 ist ein Schnitt nach D-D der Fig. 5. Ein auf das Geschütz 39 in Pfeilrichtung kommender Rückstoß (Fig. 5) will den Pivot um seine Querachse Zia drehen und in diesem Sinne das Bogenstück i8'" mitnehmen. Gemäß der E findung wird nun dieses Bogenstück künstlich mit einem dieses in Pfeilrichtung entgegengesetzt ziehenden Gewicht Q belastet.
  • In der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ragt der Indexbolzen 22 in einen bogenförmigen Schlitten 4o, der durch ihn übergreifende Leisten 40" in seiner Kreisbahn geführt wird. An dem Gehäuse 35 des Schnappstiftes 22 oder -- wie in dem dargestellten Beispiel angenommen - an Flanschen 4i, die zwischen dem Bodenkranz des Gehäuses und dem Schlitten 4o eingeklemmt sind (s. Fig. 2), greift ein gebogener Zapfen .q.2 ein, dessen freies Ende .durch eine an der Wange 4 festsitzende Osenschraube 43 hindurchgeführt -ist und hinter derselben auf seinem Schraubengewinde eine Flügelmutter aufnimmt. Zwischen dem Flansch 41 und der Osenschraube 43 ist der Schaft mit einer Spiralfeder 44 umgeben, deren Spannung durch die Flügelmutter 45 geregelt wird. An dem Gegenflansch 41 greift eine Zugfeder 46 an, die an der Wange 4 aufgehängt ist. Die Druckwirkung der Feder 44 und die Zugwirkung der Feder 46 sind nun so gegenseitig abgestimmt, daß der Schlitten bzw. der Indexbolzen 22 in der gezeichneten Lage der Fig. i gehalten wird.
  • Beim. Rückstoß will sich das Geschütz um den Querzapfen Zia drehen, dem wirken aber die den Indexbolzen 22 beeinflussenden Federn 44 und 46 entgegen bzw: gleichen diese die Wirkung des Rückstoßes aus, so daß der Schuß genau im Ziele sitzen muß.
  • Um den Pivot in der Tiefenfeueirichtung verstellen zu können, muß der Wirkung der Federbelastungen nach Ausrücken des Indexbolzens 22 mittels des Hebels 23 entgegengewirkt werden, was dadurch geschieht, daß, wie namentlich hig. 4 erkennen läßt, in den Schlitten 4o eine Feststellschraube 47 eingelassen ist, die den Schlitten 40 gegen die Wange 4 anzupressen gestattet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dreifußlafette für Maschinenwaffen nach Patent 317526, gekennzeichnet durch eine der Lafettenwange (4) gegenüber verschiebbare Lagerung des den Pivotzapfen in Tiefenfeuerrichtung feststellenden Indexbolzens (22).
  2. 2. Dreifußlafette nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den Indexbolzen (22) in seine Mittelstellung und dadurch den Pivotzapfen in seine lotrechte Stellung drängende, in ihrer Spannung der Rückstoßstärke entsprechend regelbare Federn (44 und 46).
  3. 3. Dreifußlafette nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen den Indexbolzen aufnehmenden Schlitten (40), der auf einer mit der Pivotzapfenquer.achse als Mittel geschlagenen Kreisbahn verschiebbar ist.
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