DE3203321C2 - - Google Patents

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DE3203321C2 DE19823203321 DE3203321A DE3203321C2 DE 3203321 C2 DE3203321 C2 DE 3203321C2 DE 19823203321 DE19823203321 DE 19823203321 DE 3203321 A DE3203321 A DE 3203321A DE 3203321 C2 DE3203321 C2 DE 3203321C2
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05D7/0009—Adjustable hinges
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein flügelrahmenseitiges Ecklager für Fenster, Türen und dgl., insbesondere für Drehkippfenster, um­ fassend eine Lagerhülse und Befestigungsmittel zum Befestigen der Lagerhülse an einem Flügelrahmen, wobei die Lagerhülsenbohrung an ihrem unteren Ende zur Aufnahme eines in einem blendrahmen­ seitigen Ecklager abgestützten oder abzustützenden Ecklager­ zapfens ausgebildet ist und in ihrem oberen Teil einen Stell­ bolzen aufnimmt, der mit seinem unteren Ende unter Vermittlung eines an diesem unteren Ende abstützbaren, von der Lagerhülse höhenverstellbar aufgenommenen Distanzstücks einen zum Zwecke der Höhenverstellung des Flügelrahmens gegenüber dem Blend­ rahmen verstellbaren Anschlag für das obere Ende des Ecklager­ zapfens bildet.
Ein solches Ecklager ist aus der EP-PS 00 06 440 B1 bekannt. Bei dem bekannten Eck­ lager sind keine Aussagen über die Befestigung der Lagerhülse an dem Flügelrahmen getroffen.
Durch eine offenkundige Vorbenutzung der Fa. Winkhaus ist es bekannt, eine Ecklagerhülse an einem Flügelrahmen wie folgt zu befestigen: Die Ecklagerhülse ist aus einer Blechplatine durch Einrollen gebildet. Dabei wird ein über den Rollstoß hinaus überstehender Randbereich der Ecklagerplatine abgebo­ gen, so daß er annähernd tangential an der Ecklagerhülse an­ liegt. Dieser Randbereich dient dann zur Anlage und zur Be­ festigung an dem Flügelrahmen. Zur Aufnahme von Befestigungs­ schrauben ist der Randbereich mit Befestigungslöchern versehen. Um die Befestigungsschrauben in diese Befestigungslöcher ein­ setzen und anziehen zu können, sind in der Lagerhülse fluch­ tende Durchgänge geschaffen, durch welche hindurch die Be­ festigungsschrauben und der zugehörige Schraubendreher geführt werden kann. Nach Einsetzen und Anziehen der Befestigungs­ schrauben kann die Ecklagerhülse auf den Ecklagerzapfen aufge­ schoben werden. Dann ist aber ein Eingriff des Schraubendrehers in die Befestigungsschrauben nicht mehr möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem flügelrahmen­ seitigen Ecklager der eingangs bezeichneten, aus der EP-PS 00 06 440 B1 bekannten Art ein Anbringen von die Lagerhülse durch­ setzenden Befestigungsschrauben auch dann zu ermöglichen, wenn der Flügelrahmen in das Ecklager eingehängt ist und insbesondere ein Nachziehen der Befestigungsschrauben zu ermöglichen, wenn sich der Ecklagerzapfen in der Lagerhülse befindet.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß bei Ausführung der Lagerhülse mit fluchtenden Durchgängen für die Anbringung mindestens einer im wesentlichen diametral zur Lagerhülsenbohrung einzusetzenden Befestigungsschraube die Durchgänge entweder im Höhenbereich des Distanzstücks angeord­ net sind und mit einem in Höhenrichtung länglichen Langloch des Distanzstücks fluchten.
Diese Ausführungsform wird jedenfalls dann angewandt, wenn der Ecklagerzapfen am blendrahmenseitigen Ecklager um seine Längsachse unverdrehbar ist und die Drehbarkeit des Flügel­ rahmens demnach auf der Drehbarkeit des Ecklagerzapfens gegen­ über der Lagerhülse beruht. Es gibt nun aber auch Ausführungs­ formen, bei denen eine Drehbarkeit des Ecklagerzapfens in dem Ecklager möglich ist, beispielsweise indem der Ecklagerzapfen in eine Lagerpfanne des blendrahmenseitigen Ecklagers ein­ greift. In diesem Falle kann der Ecklagerzapfen in der Eck­ lagerhülse unverlierbar, axial verschiebbar, jedoch unver­ drehbar festgehalten sein. Dann bietet sich als Alternative auch die Möglichkeit an, daß die Durchgänge mit einem in Höhenrichtung längli­ chen Langloch des Ecklagerzapfens fluchten.
Wenn ein Distanzstück vorgesehen ist, so ist es vor­ teilhaft, dieses Distanzstück in der Lagerhülsenboh­ rung unverdrehbar zu machen, so daß das Einführen der Befestigungsschraube erleichtert ist, und nicht erst, wenn die Befestigungsschraube angebracht werden soll, durch Drehen des Distanzstücks die Fluchtstellung zwi­ schen dessen Langloch und den Durchgängen hergestellt werden muß.
Die Befestigungsschraube und die Durchgänge können so aufeinander abgestimmt sein, daß die Befestigungsschrau­ be in angeschlagenem Zustand lediglich den flügelrah­ mennahen Durchgang durchsetzt und mit ihrem Kopf an dessen hülsenbohrungsseitigem Ausgang anliegt, wobei der flügelrahmenferne Durchgang und das Langloch dann einem Schraubenanziehwerkzeug Durchtritt gewähren und natürlich auch der Schraube selbst, wenn diese ange­ bracht wird. Diese Ausführungsform ist aber weniger bevorzugt, weil bei ihr die Befestigungsschraube nicht wesentlich zu der Ausbiegesicherung der Lager­ hülse beitragen kann, die für den Fall benötigt wird, daß ein Druck auf die Lagerhülse senkrecht zur Ebene des Flügelrahmens ausgeübt wird. Bevorzugt ist viel­ mehr eine weitere Ausführungsform, bei der die Befe­ stigungsschraube im angeschlagenen Zustand beide Durch­ gänge und das Langloch durchsetzt und mit ihrem Kopf an dem hülsenbohrungsfernen Ausgang des flügelrahmen­ fernen Durchgangs anliegt und die Lagerhülse quetsch­ steif gegenüber der Einspannwirkung der Befestigungs­ schraube ist.
Im Hinblick auf die Unverdrehbarkeit des Distanzstücks, aber auch mit Rücksicht auf die Bereitstellung aus­ reichender Materialstärken an dem Distanzstück trotz der Unterbringung des Langlochs können zwei Längs­ wülste beiderseits des flügelrahmennahen Durchgangs an dem Distanzstück vorgesehen sein, wobei dann na­ türlich der Querschnitt der Lagerhülsenbohrung ent­ sprechende Ausbuchtungen aufweist.
Zur weiteren Befestigung kann die Lagerhülse oberhalb des Stellbolzens durch eine weitere Befestigungs­ schraube an dem Flügelrahmen befestigbar sein, wobei natürlich darauf zu achten ist, daß der Zugang eines Stellwerkzeugs zu dem Stellbolzen durch diese weitere Befestigungsschraube freigelassen wird. Dies kann etwa in der Weise erreicht werden, daß die Lagerhülse in ihrem flügelrahmennahen Umfangsbereich einen obe­ ren Fortsatz mit einem Durchgang für die weitere Be­ festigungsschraube aufweist.
Im Hinblick auf die üblichen Profilformen im Holz-, Metall- und Kunststoff-Fensterbau ist die Lagerhülse insbesondere zum Anbau an einer Umfangsfläche eines Flügelrahmenüberschlags bestimmt und ausgebildet. Dabei kann eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit dadurch geschaffen werden, daß die Lagerhülse mit einem Schenkel eines annähernd Z-förmigen Befesti­ gungsprofils verbunden ist, welches zum Eingriff in den Falzraum zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen und zur Befestigung an mindestens einer Falzfläche des Flügelrahmens bestimmt und ausgebildet ist. Da­ bei kann der von der Lagerhülse abgelegene Z-Schenkel an einer Schiene befestigt oder befestigbar sein, welche ihrerseits zum Anschlag an der Flügelfalzumfangsfläche bestimmt und ausgebildet ist.
Eine weitere zusätzliche oder alternative Befesti­ gungsmöglichkeit besteht darin, daß an der Lagerhülse Steckzapfen zum Einstecken in Löcher des Flügelrahmens angebracht oder angeformt sind.
Im Hinblick auf optimale Lagereigenschaften kann zwi­ schen dem unteren Ende des Distanzstücks und dem Eck­ lagerzapfen eine Lagerscheibe, vorzugsweise aus Kunst­ stoff, angeordnet werden.
Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen. Es stellt dar
Fig. 1 eine Ansicht teilweise im Schnitt eines erfin­ dungsgemäßen flügelrahmenseitigen Ecklagers,
Fig. 2 eine Detailansicht zu Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 1,
Fig. 5 eine Abwandlung der Ausführungsform nach Fig. 1 und
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Ausführungsform nach Fig. 5 in Pfeilrichtung VI der Fig. 5.
In Fig. 1 ist eine als Druckgußteil hergestellte Eck­ lagerhülse ganz allgemein mit 10 bezeichnet. In diese Ecklagerhülse sind zwei Einschlagzapfen 12, 14 einge­ gossen, welche zum Einstecken in Bohrungen des Flügel­ rahmens bestimmt sind, und zwar regelmäßig in Bohrun­ gen, die parallel zur Flügelrahmenebene in den Flügel­ rahmenüberschlag angeordnet sind und in die Flügel­ überschlagumfangsfläche ausmünden. Die Begrenzungs­ fläche 16 der Lagerhülse 10 ist demgemäß zur Anlage an der Flügelrahmenüberschlagsumfangsfläche bestimmt. Die Lagerhülse 10 weist eine Lagerhülsenbohrung 18 auf, die über die ganze Länge der Lagerhülse 10 durch­ geht. Der obere Abschnitt 18 a der Lagerhülsenbohrung 18 ist als Gewindebohrung ausgebildet und nimmt einen Stellbolzen 20 auf, der ein entsprechendes Außengewin­ de trägt und einen Bolzenkopf 22 mit Querschlitz 24 oder alternativ einer Imbusausnehmung für den Eingriff eines Stellwerkzeugs aufweist. An das untere Ende des Stellbolzens 20 schließt sich nach unten ein Distanz­ stück 28 an, das im einzelnen in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Dieses Distanzstück 28 befindet sich in einem mittleren Abschnitt 18 b der Lagerhülsenboh­ rung, dessen Querschnitt in Fig. 4 dargestellt ist. Das Distanzstück 28 ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, unrund und weist zwei Längswülste 30 auf, die in ent­ sprechende Ausbuchtungen 32 des Bohrungsabschnitts 18 b eingreifen, so daß das Distanzstück 28 unverdreh­ bar, aber axial verschiebbar in der Lagerhülsenboh­ rung 18 aufgenommen ist. Das Distanzstück 28 weist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, ein Langloch 34 auf. Das Langloch 34 ist an seinen beiden Ausgängen angefaßt, wie aus Fig. 2 bei 36 zu ersehen. Die Lagerhülse weist in Flucht mit dem Langloch 34 einen flügelrahmennahen Durchgang 40 und einen flügelrahmennahen Durchgang 42 auf, die insbesondere auch in Fig. 4 dargestellt sind. Diese Durchgänge sind zur Aufnahme einer Senkkopf­ schraube 44 bestimmt, welche auch das Langloch 34 durchsetzt und mit ihrem Kopf 46 am äußeren Ende des Durchgangs 42 anliegt. Die Lagerhülse 10 ist derart quetschsteif ausgebildet, daß sie beim Anziehen der Befestigungsschraube 44 nicht zusammengequetscht wer­ den kann, so daß die Verschiebbarkeit des Distanz­ stücks 28 in dem Bohrungsabschnitt 18 b erhalten bleibt. In einem Fortsatz 48 der Lagerhülse 10 an deren oberen Ende ist ein Durchgang 50 für eine wei­ tere Senkkopfbefestigungsschraube vorgesehen, und zwar so, daß der Zugang von oben zu dem Diagonalschlitz 24 des Bolzenkopfs 22 für ein Drehwerkzeug nicht behin­ dert wird. Der Konus der Senkkopfschraube 44 greift in den konisch ausgebildeten Durchgang 42 und teilweise in die Anfasung 36 des Langlochs 34 des Distanzstücks 28 ein.
In der Lagerhülse 10 ist anschließend an den Abschnitt 18 b der Lagerhülsenbohrung 18 ein weiterer Abschnitt 18 c vorgesehen, der zur Aufnahme eines nicht gezeigten Ecklagerbolzens bestimmt ist. Dieser Ecklagerbolzen kann z. B. ein Kippbolzen sein, der an einem blendrah­ menseitigen Ecklagerteil um eine horizontale, zur Blend­ rahmenebene parallele Achse kippbar gelagert ist, um auch eine Kippbewegung des Flügelrahmens gegenüber dem Blendrahmen zuzulassen. Das obere Ende des nicht ge­ zeichneten Ecklagerzapfens liegt gegen eine Lagerplat­ te 52 aus Kunststoff an, die von dem Bohrungsabschnitt 18 c aufgenommen ist und sich gegen das untere Ende des Distanzstücks 28 abstützt.
Wie aus Fig. 1 ohne weiteres ersichtlich, kann durch Drehen des Bolzens 20 das Distanzstück 28 und damit die Lagerplatte 52 in der Lagerhülsenbohrung 18 ver­ schoben werden, so daß sich bei gleichbleibender Höhe des nicht eingezeichneten Ecklagerzapfens der mit der Lagerhülse 10 verbundene Flügelrahmen gegenüber dem Blendrahmen hebt oder senkt.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß durch die Befe­ stigungsschraube 44 eine solide Befestigung gewähr­ leistet ist, weil diese die beiden Durchgänge 40 und 42 der Lagerhülse 10 durchsetzt. Weiter ist zu er­ sehen, daß die Befestigungsschraube 44 angezogen oder nachgezogen werden kann, ohne daß der Flügelrahmen vom Blendrahmen abgenommen werden muß. Schließlich ist auch leicht einzusehen, daß die Höhenverstellbarkeit durch Drehen des Bolzens 20 ohne weiteres vorgenommen werden kann und durch die Befestigungsmittel, durch die die Lagerhülse 10 am Flügelrahmen befestigt ist, nicht behindert wird.
Man kann sich anhand der Fig. 1 ohne weiteres folgende Alternative vorstellen:
Die Lagerplatte 52 ist entfernt und die Distanzhülse 28 ist bis über das untere Ende der Lagerhülsenbohrung 18 hinaus verlängert und bildet somit einen Ecklager­ zapfen, der mit seinem nach unten vorstehenden Ende in eine Lagerpfanne eines blendrahmenseitigen Ecklagers dort drehend eingesetzt werden kann.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist die Anlagefläche 16 der Ecklagerhülse dachförmig ausgebildet, so daß ein ge­ wisses Eindringen in weiche Flügelrahmenwerkstoffe denk­ bar ist. Dadurch wird der Halt der Lagerhülse am Flü­ gelrahmen noch verbessert.
Die Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 unterscheidet sich von derjenigen nach den Fig. 1 bis 4 dadurch, daß unter Wegfall der Einsteckzapfen 12, 14 die Lagerhülse 110 mit einem Z-förmigen Befestigungsprofil 160 ver­ bunden ist. Dieses Befestigungsprofil weist einen Schenkel 162, einen Mittelschenkel 164 und einen weite­ ren Schenkel 166 auf. Der Schenkel 162 ist in einzelne Lappen 162 a aufgelöst, welche in den Korpus der Lager­ hülse 110 mit eingegossen oder eingestemmt sind. Der Schenkel 166 ist an einer Schiene 168 festgenietet oder sonstwie befestigt, die zum Anschlag an der Falz­ umfangsfläche des Flügelrahmens bestimmt ist. Die Fläche 116 der Lagerhülse ist auch hier zum Anliegen an der Umfangsfläche des Flügelrahmenüberschlags be­ stimmt, während der Schenkel 164 zwischen der Anlage­ fläche des Flügelrahmenüberschlags und der Sichtfläche des Blendrahmens zu verlaufen hat. Die Schiene 168 ist als Winkelschiene ausgebildet, so daß sie auch an dem unteren Flügelrahmenschenkel des jeweiligen Flü­ gelrahmens angelegt und befestigt werden kann.

Claims (12)

1. Flügelrahmenseitiges Ecklager für Fenster, Türen und dgl., insbesondere für Drehkippfenster, umfassend eine Lagerhülse und Befestigungsmittel zum Befestigen der Lagerhülse an einem Flügelrahmen, wobei die Lagerhülsenbohrung an ihrem unteren Ende zur Aufnahme eines in einem blendrahmenseitigen Ecklager abgestützten oder abzustützenden Ecklagerzapfens ausgebildet ist und in ihrem oberen Teil einen Stellbolzen aufnimmt, der mit seinem unteren Ende unter Vermittlung eines an diesem unteren Ende abstützbaren, von der Lager­ hülse höhenverstellbar aufgenommenen Distanzstücks einen zum Zwecke der Höhenverstellung des Flügelrahmens gegenüber dem Blendrahmen verstellbaren Anschlag für das obere Ende des Ecklagerzapfens bildet, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausführung der Lagerhülse (10) mit fluchtenden Durch­ gängen (40, 42) für die Anbringung mindestens einer im we­ sentlichen diametral zur Lagerhülsenbohrung einzusetzenden Befestigungsschraube (44) die Durchgänge (40, 42) entweder im Höhenbereich des Distanzstücks (28) angeordnet sind und mit einem in Höhenrichtung länglichen Langloch (34) des Distanzstücks (28) fluchten oder daß - im Falle der Dreh­ barkeit des Ecklagerzapfens gegenüber dem blendrahmenseitigen Ecklager und deshalb zulässiger Unverdrehbarkeit des Eck­ lagerzapfens gegenüber der Lagerhülse (10) - die Durchgänge (40, 42) mit einem in Höhenrichtung länglichen Langloch (34) des Ecklagerzapfens fluchten.
2. Ecklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzstück (28) in der Lagerhülsenbohrung (18) unverdrehbar ist.
3. Ecklager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Befestigungsschraube (44) in ange­ schlagenem Zustand lediglich den flügelrahmennahen Durchgang (40) durchsetzt und mit ihrem Kopf (46) an dessen hülsenbohrungsseitigem Ausgang anliegt, wo­ bei der flügelrahmenferne Durchgang (42) und das Lang­ loch (34) einem Schraubenanziehwerkzeug Durchtritt ge­ währen.
4. Ecklager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Befestigungsschraube (44) im ange­ schlagenen Zustand beide Durchgänge (40, 42) und das Langloch (34) durchsetzt und mit ihrem Kopf (46) an dem hülsenbohrungsfernen Ausgang des flügelrahmenfernen Durchgangs (42) anliegt und die Lagerhülse (10) quetsch­ steif gegenüber der Einspannwirkung der Befestigungs­ schraube (44) ausgebildet ist.
5. Ecklager nach einem der An­ sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanz­ stück (28) zwei Längswülste (30) aufweist, und zwar bei­ derseits bevorzugt des flügelrahmennahen Durchgangs (40) und daß der Querschnitt der Lagerhülsenbohrung (18 b) entspre­ chende Ausbuchtungen (32) besitzt.
6. Ecklager nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß die Lagerhülse (10) oberhalb des Stellbolzens (20) durch eine weitere Befestigungs­ schraube an dem Flügelrahmen befestigbar ist, welche den Zugang eines Stellwerkzeugs zu dem Stellbolzen (20) freiläßt.
7. Ecklager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhülse (10) in ihrem flügelrahmennahen Umfangsbereich einen oberen Fortsatz (48) mit einem Durchgang (50) für die weitere Befestigungsschraube aufweist.
8. Ecklager nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhülse (10) zum Anbau an einer Umfangsfläche eines Flügelrahmenüberschlags be­ stimmt und ausgebildet ist.
9. Ecklager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhülse mit einem Schenkel (162) eines an­ nähernd Z-förmigen Befestigungsprofils (160) verbunden ist, welches zum Eingriff in den Falzraum zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen und zur Befestigung an mindestens einer Falzfläche des Flügelrahmens bestimmt und ausgebildet ist.
10. Ecklager nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß der von der Lagerhülse (110) abgelegene Z-Schenkel (166) an einer Schie­ ne (168) befestigt oder befestigbar ist, welche ihrer­ seits zum Anschlag an der Flügelrahmenfalzumfangs­ fläche bestimmt und ausgebildet ist.
11. Ecklager nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß an der Lagerhülse (10) Steck­ zapfen (12) zum Einstecken in Löcher des Flügelrahmens angebracht oder angeformt sind.
12. Ecklager nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da­ durch gekennzeichnet, daß an dem unteren Ende des Distanzstücks (28) eine Lagerscheibe (52), vorzugs­ weise aus Kunststoff, angeordnet ist.
DE19823203321 1982-01-28 1982-01-28 Fluegelrahmenseitiges ecklager fuer fenster, insbesondere drehkippfenster Granted DE3203321A1 (de)

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