DE3204114C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sortieren von aufrecht
stehenden Flaschen oder dgl. nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bereits eine derartige Vorrichtung bekannt, bei welcher
die geradlinig verlaufende, die abgelenkten Flaschen auffangen
de ortsfeste Leitfläche senkrecht steht und oberhalb des Randes
der durch ein Förderband gebildeten Förderfläche sitzt (US-PS
30 03 629). Die Leitfläche begrenzt zusammen mit einer etwas
weiter stromabwärts beginnenden, oberhalb der Mitte der Förder
fläche sitzenden Führungsschiene die zweite Förderbahn für die
abgewiesenen Flaschen, in deren Eintrittsöffnung die ausgesto
ßenen Flaschen durch den in die erste Förderbahn eingeschwenk
ten Abweiser eingeführt werden sollen. Dies bereitet in der
Praxis einige Schwierigkeiten. Infolge der vielfältigen Ein
flüsse wie Transportgeschwindigkeit, Flaschenform, Flaschenge
wicht, Reibung zwischen Förderfläche und Flasche usw. stellt
sich nicht immer die ideale Bewegungsbahn ein, die allein ein
störungsfreies Einlaufen einer ausgestoßenen Flasche in die
zweite Förderbahn ermöglichen würde. Ist z. B. die Bewegungs
energie einer abgelenkten Flasche zu gering bzw. die Reibung
zu groß, so trifft diese Flasche mit ihrem mittleren Bereich
auf das Ende der die beiden parallelen Förderbahnen trennen
den Führungsschiene auf, wobei sie umfallen oder gar in die
erste Förderbahn einlaufen kann. Ist die Bewegungsenergie einer
abgelenkten Flasche zu hoch, so kann diese von der Leitfläche
zurückprallen und dann gleichfalls auf die Führungsschiene auf
schlagen oder kippen und die beiden Förderwege blockieren. Ins
besondere bei hohen Leistungen bzw. Transportgeschwindigkeiten
und entsprechend hohen Bewegungsenergien ist dies kaum zu ver
meiden. Diese bekannte Sortiervorrichtung ist daher grundsätz
lich nicht für den Einsatz in schnellaufenden Flaschenabfüll
anlagen geeignet, wo bei ständig wechselnden Betriebsbedingun
gen ein einwandfreies Aussortieren unterfüllter Flaschen bis
zu Anlagenleistungen von ca. 80 000 Fl/h gefordert wird.
Derartige Leistungen können bisher nur von Sortiervorrichtun
gen mit einer Vielzahl von mit den Flaschen mitlaufenden, ein
zeln steuerbaren Schiebern einigermaßen beherrscht werden, da
hier ein relativ sanftes Überschieben der Flaschen auf die zwei
te Förderbahn möglich ist (US-PS 34 71 012).
Diese Vorrichtungen sind jedoch im Vergleich zu einer Vorrich
tung mit nur einem einzigen, in Transportrichtung unbeweglichen
Abweiser äußerst aufwendig aufgebaut und noch dazu sehr empfind
lich gegen einen Rückstau der Flaschen, der zu einer Beschädi
gung der ausgefahrenen Schieber führen kann.
Es ist daher auch schon versucht worden, durch die Anordnung
spezieller Fang- oder Bremsvorrichtungen an einer rechtwinke
lig oder schräg zur ersten Förderbahn verlaufenden zweiten För
derbahn für die durch einen impulsgesteuerten Stößel oder dgl.
ausgestoßenen Flaschen die vorbeschriebenen Störungen durch
zurückprallende oder umkippende Flaschen zu vermeiden. Alle
diese bekannten Vorrichtungen, die mit einem Klappenstern
(DE-GM 77 24 677), einer federnden Führung und einem umlaufen
den Band (DE-GM 79 01 542), einer umlaufenden Schwammrolle
(DE-OS 25 57 887), zwei gegenläufigen elastischen Bändern (US-
PS 32 70 881) oder dgl. ausgestattet sind, erfordern ein exak
tes Einschießen der auszusortierenden Flaschen in ihre Eintritts
öffnung, wenn sie ihre Funktion einwandfrei erfüllen sollen.
Dies ist wiederum nur bei niedrigen Leistungen bzw. Transport
geschwindigkeiten möglich. Bei höheren Leistungen führt die in
Transportrichtung gerichtete Bewegungskomponente der ausgesto
ßenen Flaschen zu einem mehr oder weniger großen Abweichen von der
idealen Bewegungsbahn, was zu einem Anschlagen an den seit
lichen Begrenzungen der Eintrittsöffnung der Auffangvorrichtung
führt. Da außerdem auch der Stoßbelastung der Flaschen durch
die Stößel gewisse Grenzen gesetzt sind, sind auch diese bekann
ten Sortiervorrichtungen nicht für schnellaufende Anlagen geeig
net. Hinzu kommt, daß sie sich hinsichtlich des konstruktiven
Aufwands bereits an die Sortiervorichtungen mit einer Vielzahl
umlaufender Schieber annähern und sie bei einem Wechseln der
Flaschensorte sehr exakt eingestellt und angepaßt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum
Sortieren von aufrecht stehenden Flaschen oder dgl. der ein
gangs genannten Art mit einfachen Mitteln dahingehend zu ver
bessern, daß auch bei hohen Transportgeschwindigkeiten Störun
gen durch umfallende oder zurückprallende ausgestoßene Flaschen
zuverlässig verhindert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung werden somit alle aus
gestoßenen Flaschen, deren Bewegungsenergie ausreicht, um sie
über den Rand der Förderfläche hinwegzubewegen, bewußt in eine
gewisse Schräglage gebracht und in dieser stabilisiert, d. h. der
Schwerpunkt der schrägstehenden Flaschen liegt seitlich neben der
Förderfläche. Ein Zurückprallen ist daher ausgeschlossen, auch bei
extrem hohen Energien oder Geschwindigkeiten. Der zusätzliche Aufwand
ist im einfachsten Falle auf eine spezielle Formgebung für die
Leitfläche beschränkt und daher sehr gering. Die schrägstehenden
Flaschen werden durch den Rand der Förderfläche, auf dem sie stehen,
weiter zum Aufstellbereich und durch diesen hindurch gefördert, bis
sie wieder vollständig aufrecht auf der Förderfläche stehen.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine spezielle
Eintrittsöffnung für die ausgeschiedenen Flaschen nicht vorhanden; der
eine Schräglage der Flaschen hervorrufende Bereich der Leitfläche kann
daher den gesamten Transportweg bestreichen, in dem unter
Zugrundelegung der verschiedensten Betriebsbedingungen mit einem
Auftreffen einer Flasche auf die Leitfläche zu rechnen ist. Eine
entsprechende Weiterbildung der Erfindung enthält der Anspruch 2.
Dabei kann der Verlauf der zweiten Förderbahn parallel zur ersten
Förderbahn bzw. unmittelbar neben der ersten Förderbahn voll erhalten
bleiben.
Besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Ansprüchen 3 und 4 angegeben. Hier ist neben dem Förderband oder der
Scharnierbandkette kein weiteres Transportorgan vorhanden. Diese
Anordnung genügt in vielen Fällen bereits allen Anforderungen. Für
gewisse Spezialfälle sind jedoch auch andere Anordnungen und
Ausbildungen der Leitfläche möglich. Entsprechende Weiterbildungen der
Erfindung sind beispielsweise in den Ansprüchen 5 und 8 angegeben.
Die an den schrägstehenden Flaschen angreifenden Riemen oder dgl.
können die verschiedensten Formen und Querschnitte aufweisen. Für
besonders problematische Flaschenformen ist die im Anspruch 11
angegebene Weiterbildung vorteilhaft, die sowohl beim Auffangen als
auch beim Weiterbewegen der ausgestoßenen Flaschen einen besonders
großen Stabilisierungseffekt aufweist.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Leitfläche ist in Verbindung mit
den verschiedensten Abweisern einsetzbar. Diese können durch
Druckluftdüsen, impulsgesteuerte Stößel, einschwenkbare Weichen usw.
gebildet werden. Um den Stabilisierungseffekt der Leitfläche optimal
zu nutzen, ist die im Anspruch 12 angegebene Weiterbildung der
Erfindung besonders vorteilhaft.
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im nachstehenden anhand
der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Sortieren von Flaschen,
Fig. 2 den Schnitt A-B nach Fig. 1,
Fig. 3 die Draufsicht auf eine weitere Vorrichtung zum Sortieren von
Flaschen mit einer anders ausgebildeten Leitfläche,
Fig. 4 den Schnitt C-D nach Fig. 3,
Fig. 5 den senkrechten Schnitt durch eine andere Vorrichtung
zum Sortieren von Flaschen.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 dient zum Sortieren von Fla
schen 1, z. B. zum Trennen von unterfüllten Flaschen von einwand
frei gefüllten Flaschen. Sie weist eine Scharnierbandkette 2
auf, deren Breite etwas größer ist als der doppelte Flaschen
durchmesser und deren oberes Trum eine kontinuierlich in Pfeil
richtung bewegte horizontale Förderfläche bildet. Auf der in
Transportrichtung gesehen rechten Seite der Scharnierbandkette
2 ist eine profilierte Führungsschiene 3 aus Kunststoff mittels
mehrerer verstellbarer Stützen 4 am Tragrahmen 5 befestigt.
Über dem mittleren Bereich der Scharnierbandkette 2 ist eine
weitere Führungsschiene 6 in Form eines Blechstreifens mittels
mehrerer nicht gezeigter, von oben her angreifender Stützen an
geordnet, die zusammen mit der rechten Führungsschiene 4 eine
parallel zur Bewegungsrichtung der Scharnierbandkette 2 verlau
fende erste Förderband I für die zu sortierenden Flaschen 1
sowie für die einwandfrei gefüllten Flaschen bildet.
Auf der rechten Seite der Scharnierbandkette 2 ist ferner ein
pneumatisch betätigter Stößel 7 an einer Öffnung im Führungs
geländer 3 angeordnet, der quer zur Transportrichtung bewegbar
ist. Dieser Stößel 7 wird durch eine stromaufwärts angeordnete,
nicht gezeigte Füllhöhenkontrollvorrichtung an der ersten För
derbahn I derart gesteuert, daß er beim Vorbeilaufen einer als
unterfüllt erkannten Flasche 1 kurzzeitig aus seiner von der
Förderbahn zurückgezogenen Ruhestellung in eine in die Förder
bahn hineinragende, strichpunktiert angedeutete Arbeitsstellung
vorbewegt wird, wodurch die auszuscheidende Flasche einen quer
zur Transportrichtung gerichteten Bewegungsimpuls erhält. Die
se Flasche verläßt daher die ursprüngliche Transportrichtung
und bewegt sich durch eine in der mittleren Führungsschiene 6
ausgebildete Öffnung hindurch auf den gegenüberliegenden Rand
der Scharnierbandkette zu, wodurch sie auf eine zweite Förder
bahn II übergeht.
Die zweite Förderbahn II wird durch die mittlere Führungsschiene
6 sowie durch eine auf der in Transportrichtung gesehen linken
Seite der Scharnierbandkette 2 liegende weiteren Führungsschiene
8 definiert und verläuft parallel zur ersten Förderbahn I un
mittelbar neben dieser. Die linke Führungsschiene 8 besteht
wiederum aus einem Kunststoffprofil mit verdickten Enden und
ist mittels mehrerer Stützen 9 am Tragrahmen 5 der Scharnier
bandkette 2 befestigt. Sie beginnt in etwa gegenüber dem Stößel 7
und verläuft in seinem Anfangsbereich über eine Länge von einem
Mehrfachen des Flaschendurchmessers vollständig seitlich neben
der Scharnierbandkette 2 und zwar mit einem gewissen Abstand
von deren Kante. Außerdem ist die Führungsschiene 8 derart ge
neigt, daß die von den beiden Verdickungen definierte Leitflä
che in einem spitzen Winkel zur Senkrechten verläuft. Der seit
liche Abstand und die Höhenlage sowie die Neigung der Führungs
schiene 8 bzw. deren Leitfläche ist derart gewählt, daß eine
sich auf den Rand der Scharnierbandkette 2 mit ausreichender Be
wegungsenergie zubewegende ausgeschiedene Flasche 1 seitlich
über die Kante der Scharnierbandkette 2 abkippen kann und dann
in einer stabilen Schräglage aufgefangen wird. Dabei liegt der
untere Rand des Flaschenbodens tiefer als die Förderfläche 2,
der Schwerpunkt der Flasche liegt mit Abstand seitlich neben
dem Rand der Scharnierbandkette und die Flasche steht in etwa
mit dem mittleren Bereich des Bodens auf der Kante der Schar
nierbandkette auf, welche als Stützelement für die schrägste
henden Flaschen dient. Durch die stabile Schräglage wird ein
Zurückprallen der mit hoher Geschwindigkeit vom Stößel 7 abge
lenkten Flaschen 1 zuverlässig verhindert, wobei sich ein Winkel
bereich zwischen 20 und 40 Grad für normale Getränkeflaschen
als gut geeignet erwiesen hat.
An den geneigten "Fangbereich" der Führungsschiene 8, der infol
ge seiner erheblichen Ausdehnung in Transportrichtung eine Ab
lenkung bzw. ein Auftreffen der Flaschen in einem allen Anforde
rungen genügenden Winkelbereich ermöglicht, schließt sich ein
gekrümmter Zwischenbereich an, in dessen Verlauf die Führungs
schiene 8 in die senkrechte Lage über dem linken Rand der Schar
nierbandkette 2 übergeht. In diesem "Aufstellbereich" werden die
schrägstehenden Flaschen allmählich in die senkrechte Position
zurück und mit ihrem Boden voll auf die Scharnierbandkette 2
im Bereich der zweiten Förderbahn II überführt und anschlie
ßend weiter zu einer nicht gezeigten Sammelstelle transportiert.
Die Translationsbewegung der Flaschen 1 im Fangbereich und im
Aufstellbereich der Führungsschiene 8 wird durch die auf den
Flaschenboden einwirkende Seitenkante der Scharnierbandkette 2
bewirkt, die somit auch als Transportorgan für die schrägstehen
den Flaschen 1 dient. Voraussetzung hierfür ist eine relativ
geringe Reibung zwischen den Flaschen und der Führungsschiene 8.
Mit dieser Anordnung läßt sich bereits eine Vielzahl von Sor
tierproblemen lösen.
Reicht die Förderwirkung der Scharnierbandkette 2 auf die schräg
stehenden Flaschen 1 nicht aus, so ist eine Anordnung nach den
Fig. 3 und 4 zweckmäßig. Bei dieser Variante wird die Leitflä
che für die schrägstehenden Flaschen 2 durch zwei endlose Rie
men 10 mit kreisförmigem Querschnitt gebildet, die über je eine
frei drehbare Umlenkrolle 11 und eine Antriebsrolle 12 laufen.
diese sind mittels Wellen 14, 13 und Konsolen 15 derart am
Tragrahmen 5 der Scharnierbandkette 2 angeordnet, daß die beiden
Riemen 10 im stromaufwärtsliegenden Fangbereich gegenüber dem
Stößel 7 eine mit Abstand neben dem Rand der Scharnierband
kette 2 liegende, gegenüber der Senkrechten geneigte Leitfläche
bilden. Deren Funktion ist die gleiche wie diejenige der Fang
fläche im Anfangsbereich der Führungsschiene 8 nach Fig. 1
und 2. Die beiden senkrechten Wellen 13 der stromaufwärts lie
genden Umlenkrollen 11 sind dementsprechend exzentrisch zueinan
der angeordnet. Die stromabwärts liegenden Antriebsrollen 12 da
gegen sind auf einer gemeinsamen, senkrechten Antriebswelle 14
derart angeordnet, daß die beiden Riemen 10 im Umlenkbereich
über dem linken Rand der Scharnierbandkette 2 liegen. Hieran
schließt sich eine verkürzte Führungsschiene 8 a an. Die Welle
14 ist über ein Winkelgetriebe mit einer horizontalen Welle 16
verbunden, die drehbar im Tragrahmen 5 gelagert und über ein
Kettenrad 17 direkt durch die Scharnierbandkette 2 angetrieben
wird. Der Antrieb ist derart ausgelegt, daß die beiden Riemen
10 die gleiche Translationsgeschwindigkeit aufweisen wie die
Scharnierbandkette 2.
Bei der Variante nach Fig. 5 wird die Leitfläche für die schräg
stehenden Flaschen durch zwei endlose, beidseitig gezahnte Rie
men 18 gebildet, wobei die Achse 19 der beiden stromaufwärts
liegenden Umlenkrollen 20 gegenüber der Senkrechten geneigt ist.
Ferner ist im Fangbereich eine die Riemen 18 an ihrer Innenseite
abstützende Gleitplatte 21 befestigt, so daß ein Einfedern der
Riemen nicht möglich ist. Ansonsten entspricht diese Ausführungs
form weitgehend derjenigen nach Fig. 3. Sie ist infolge der
den Stabilisierungseffekt und den Mitnahmeeffekt verstärkenden
Verzahnung an der Außenseite der Riemen 18 besonders gut für
schwierige Flaschenformen und höchste Leistungen geeignet.
Bei allen drei vorbeschriebenen Ausführungsformen ist der Stößel
7 derart ausgebildet, daß er auch bei der höchsten vorkommenden
Transportgeschwindigkeit alle auszuscheidenden Flaschen derart
beschleunigt, daß sie über den Rand der Scharnierbandkette 2
abkippen. Ein Aufschlagen auf die Stirnseite der mittleren Füh
rungsschiene 6 wird auf diese Weise mit Sicherheit verhindert.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Sortieren von aufrecht stehenden Flaschen oder
dgl., mit einer horizontalen Förderfläche, einem an einer Seite
der Förderfläche angeordneten steuerbaren Abweiser, der bestimmte
Flaschen von einer ersten Förderbahn (I) auf eine dazu parallele
zweite Förderbahn (II) ablenkt, sowie mit einer an der anderen
Seite der Förderfläche angeordneten Leitfläche für die abgelenkten
Flaschen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfläche (8, 10, 18)
einen seitlich neben der Förderfläche (2) liegenden, gegenüber
der Senkrechten geneigten Fangbereich aufweist, der zusammen mit
der am Flaschenboden angreifenden Förderfläche (2) über deren Rand
abkippende Flaschen in einer stabilen Schräglage hält, und daß
sich an den Fangbereich ein Aufstellbereich anschließt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Fangbereich der Leitfläche (8, 10, 18) gegenüber dem Abweiser (7)
beginnt und sich über ein Mehrfaches eines Flaschendurchmessers
entlang der zweiten Förderbahn (II) erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die im Fangbereich der Leitfläche (8, 10, 18) an den
schrägstehenden Flaschen angreifende Förderfläche (2) aus einem
Förderband oder einer Scharnierbandkette gebildet wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Fangbereich der Leitfläche durch
mindestens eine ortsfeste Führungsschiene (8) gebildet wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Fangbereich der Leitfläche durch
mindestens einen endlosen, über Rollen (11, 12, 20) laufenden
Riemen (10, 18) oder dgl. gebildet wird.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß im Aufstellbereich, der die schrägstehenden
Flaschen in die senkrechte Position und voll auf die Förderfläche
(2) leitet, mindestens ein an den in die aufrechte Normalposition
übergehenden Flaschen angreifendes Transportorgan (2, 10, 18)
vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufstellbereich der Leitfläche durch mindestens eine ortsfeste
Führungsschiene (8) gebildet wird, wobei der Rand der Förderfläche
(2) als einziges Transportorgan für die in die Normalposition
übergehenden Flaschen dient.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Transportorgan im Aufstellbereich der Leitfläche durch mindestens
einen endlosen, über Rollen (11, 12, 20) laufenden Riemen (10, 18)
oder dgl. gebildet wird.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5, 6, 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fangbereich und der Aufstellbereich der Leitfläche durch
die gleichen Riemen (10, 18) gebildet wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
stromaufwärts liegenden Rollen (11, 20) für zwei oder mehrere
Riemen (10, 18) mit Abstand seitlich neben der Förderfläche (2)
mit geneigten oder exzentrisch zueinander versetzten Drehachsen
angeordnet sind, während die stromabwärts liegenden Rollen (12)
konzentrisch zueinander mit senkrechten Drehachsen unmittelbar
neben der Förderfläche (2) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5, 6, 8, 9, 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die zu den Flaschen weisenden Außenseiten der
Riemen (10, 18) mit Vorsprüngen, insbesondere mit quer zur
Umlaufrichtung angeordneten Rippen oder Zähnen ausgestattet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abweiser (7) derart ausgebildet ist, daß
alle auszusortierenden Flaschen im Fangbereich der Leitfläche (8,
10, 18) über den Rand der Förderfläche (2) abkippen.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leitfläche (8, 10, 18) im Fangbereich
derart ausgebildet ist, daß eine schrägstehende Flasche in etwa
mit dem mittleren Bereich ihres Bodens auf dem Rand der
Förderfläche (2) aufliegt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5, 9, 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Riemen (18) im Fangbereich an ihrer
Innenseite von einer ortsfesten Gleitfläche (21) abgestützt
werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823204114 DE3204114A1 (de) | 1982-02-06 | 1982-02-06 | Vorrichtung zum sortieren von aufrecht stehenden flaschen oder dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823204114 DE3204114A1 (de) | 1982-02-06 | 1982-02-06 | Vorrichtung zum sortieren von aufrecht stehenden flaschen oder dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3204114A1 DE3204114A1 (de) | 1983-08-11 |
| DE3204114C2 true DE3204114C2 (de) | 1989-06-08 |
Family
ID=6154979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823204114 Granted DE3204114A1 (de) | 1982-02-06 | 1982-02-06 | Vorrichtung zum sortieren von aufrecht stehenden flaschen oder dgl. |
Country Status (1)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3204114A1 (de) | 1983-08-11 |
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