DE3211498C2 - Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Schließen einer unterbrochenen Fernspeiseschleife einer Fernspeiseeinrichtung - Google Patents
Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Schließen einer unterbrochenen Fernspeiseschleife einer FernspeiseeinrichtungInfo
- Publication number
- DE3211498C2 DE3211498C2 DE19823211498 DE3211498A DE3211498C2 DE 3211498 C2 DE3211498 C2 DE 3211498C2 DE 19823211498 DE19823211498 DE 19823211498 DE 3211498 A DE3211498 A DE 3211498A DE 3211498 C2 DE3211498 C2 DE 3211498C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- diode
- circuit arrangement
- circuit
- remote feed
- relay
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims abstract description 40
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 6
- 238000004891 communication Methods 0.000 abstract description 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 abstract 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 6
- 235000014676 Phragmites communis Nutrition 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 238000007790 scraping Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/02—Details
- H04B3/44—Arrangements for feeding power to a repeater along the transmission line
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Schließen einer unterbrochenen Fernspeiseschleife vor der Unterbrechungsstelle, wobei in einem Querzweig eine Vormagnetisierungswicklung vorgesehen ist. Bei einer derartigen Schaltungsanordnung soll eine möglichst große und konstante Vormagnetisierung erzielt werden. Die Erfindung sieht hierzu eine Konstantstromquelle in Serie zur Vormagnetisierungswicklung vor. Eine bevorzugte Verwendung der Schaltungsanordnung bezieht sich auf Nachrichten-Übertragungsstrecken mit ferngespeisten Zwischenverstärkern bzw. Regeneratoren.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Schließen einer unterbrochenen
Fernspeiseschleife vor der Unterbrechungsstelle in der betriebsmäßig vorgesehenen Fernspeiseschleife einer
Fernspeiseeinrichtung, die elektrische Verbraucher mittels Gleichstrom-Reihenspeisung speist wobei ein Relais
und ein Ruhekontakt des Relais zusammen mit einem Widerstand in einem Querzweig angeordnet sind,
wobei zusätzlich zu einer in der betriebsmäßig vorgesehenen Fernspeiseschleife liegenden Wicklung des Uelais
eine im Querzweig angeordnete Vormagnetisierungswicklung vorgesehen ist
Eine derartige Schaltungsanordnung ist bereits aus der DE-OS 30 03 515 bekannt
Ist bei einer solchen Schaltungsanordnung der im Qr.erzweig liegende Ruhekontakt geschlossen, so wird
die Vormagnetisierungswicklung von konstanten Fernspeisestrom durchflossen, so daß das Relais vormagnetisiert
wird. Das Relais spricht daher schon mit geringen Amperewindungen in der Meßwicklung an, die den
Strom im weiterführenden Teil der Fernspeiseschleife mißt Es steht dann für die Halteerregung ein besonders
großer Wickelraum zur Verfügung. Dadurch ergibt sich in vorteilhafter Weise ein gegenüber anderen bekannten
Anordnungen der betrachteten Art wesentlich verringerter Spannungsabfall an der Schaltungsanordnung,
so daß sich die Reichweite der Fernspeisung vergrößert Es kann aber auch bei gleichbleibender Reichweite der
Fernspeisung anstelle eines empfindlichen gepolten Relais ein ungepoltes Relais Verwendung finden.
Fällt das Relais ab, so daß der im Querzweig liegende Ruhekontakt schließt so entlädt sich die Kabelkapazität
über dem Querzweig. Soll das Relais in diesem Fall nicht ansprechen, so muß die mit dem Entladestrom verbundene
Vormagnetisierung des Relais unter dem Apsprechwert bleiben. Hierdurch kann der Fall eintreten,
daß die Vormagnetisierung kleiner als an sich wünschenswert ausgelegt werden müßte. Weiterhin kann es
sich als nachteilig erweisen, daß die Vormagnetisierung mit wachsendem Strom in der betriebsmäßig vorgesehenen
Fernspeiseschleife abnimmt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art derart
auszubilden, daß ohne Rücksicht auf im Fernspeisekreis wirksame Kapazitäten, insbesondere Kabelkapazitäten,
eine möglichst große Vormagnetisierung vorgesehen werden kann und daß diese Vormagnetisierung
bei geschlossenem Querzweig möglichst unabhängig von dem durch die im Längszweig liegende Wicklung
bzw. Meßwicklung fließenden Strom ist.
Gemäß der Erfindung wird die Schaltungsanordnung derart ausgebildet, daß die Vormagnetisierungswicklung
im Querzweig zu einer Konstantstromschaltung ergänzt ist und daß parallel zur Konstantstromschaltung
eine Schaltung zur Spannungsbegrenzung angeordnet ist.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ergibt sich der Vorteil, daß bei einer Unterbrechung der Fernspeiseschleife
eine besonders große und bei geschlossenem Querzweig konstante Vorerregung Verwendung finden
kann, so daß das Relais bei besonders kleinen Längsströmen ansprechen kann.
Als Konstantstromschaltung kann eine Konstantstromdiode oder dergl. dienen. In Weiterbildung der Erfindung
enthält die Konstantstromschaltung einen Transistor, der mit seiner Emitter-Kollektorstrecke in
Serie zur Vormagnetisierungswicklung liegt, derart, daß der Emitter des Transistors mit der Wicklung verbunden
ist, und daß die Basis des Transistors über einen Widerstand an den Kollektor und über eine Z-Diode an
den der Emitter-Kollektorstrecke abgewandten Anschluß der Vormagnetisierungswicklung geführt ist.
Ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung parallel
zur Z-Diode ein Kondensator angeordnet, so wird in vorteilhafter Weise sowohl beim Anziehen als auch
beim Abfallen des Relais ein Scharren auch bei besonders ungünstigen Verhältnissen sicher verhindert
In Weiterbildung der Erfindung enthält die Schaltung
zur Spannungsbegrenzung eine Diodenanordnung mit zwei antiparallelen Zweigen. Als Dioden können dabei
Z-Dioden verwendet werden. Ist die Schaltungsanordnung
für eine bestimmte Stromrichtung im Querzweig ausgebildet so besteht der, bezogen auf die Richtung
des Fernspeisestromes in Durchlaßrichtung gepolte Zweig der Diodenanordnung zweckmäßigerweise aus
einer Serienschalti.<· j mehrerer Diodenstrecken oder
einer Z-Diode und der andere Zweig aus einer einzigen Diodenstrecke. Ist die Schaltungsanordnung für beide
Stromrichtungen im Querzweig ausgebildet, so bestehen die beiden Zweige der Diodenanordnung zweckmäßägerweise
aus je einer Serienschaltung mehrerer Diödenstrecken
oder Z-Dioden. Dabei kann dii Konstantstromschaltung über eine Dioden-GIeichricbterbrücke
an den Querzweig angeschlossen sein und die Diodenanordnung am Eingang der Dioden-Gleichrichterbrükke
liegen.
Die Erfindung wird anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Schaltzusatz für einseitig gespeisete Fernspeisekreise, bei dem im Querzweig eine Konstant-Stromschaltung
liegt und
Fig.2 einen Schaltzusatz mit einer Konstantstromschaltung
in einem für beide Stromrichtungen ausgelegten Querzweig.
Bei der in F i g. 1 gezeigten Schaltungsanordnung werden Zwischenverstärkerstellen über eine mittels der
Stromquelle 1 einseitig gespeiste Fernspeiseschleife mit konstantem Gleichstrom If ferngespeist Von den Zwischenverstärkerstelien
ist in der Figur nur eine einzige dargestellt Diese Zwischenverstärkerstelle 2 enthält
zwei Verstärker 21 und 22, von denen der eine mit seinem Speiseeingang in die eine Ader und der andere mit
seinem Speiseeingang in die andere Ader der Fernspeiseleitung eingeschleift ist Die Adern der Fernspeiseleitung
bzw. die Strompfade der Fernspeiseschleife können z. B. ate Innenleiter von Koaxialkabeln einer Vierdraht-Nachrichtenübertragungseinrichtung
sein.
Die Verstärkerstelle 2 ist mit einem Schaltzusatz 3 versehen, der im Zuge der Fernspeiseleitung auf der der
Stromquelle 1 abgewantiten Seite der Verstärker 21 und 22 angeordnet ist Der Schaltzusatz 3 bildet einen Vierpol
in Form eines Halbgliedes. Der Querzweig des Halbgiiedes ist eine Serienschaltung, bestehend aus dem
Ruhekontakt 83 des Relais, dem Widerstand 91, der Drossel 92 und einer Parallelschaltung aus der Konstantstromschaltung
6 und den antiparallel zueinander geschalteten Diodenzweigen 5V und 52'.
Die Konstantstromschaltung 6 ist ein Zweipol, bei dem in Serie zur Vormagnetisierungswicklung 81 des
Relais die Emitter-Kollektorstrecke des Transistors 61 liegt Der Transistor 61 ist dabei emitterseitig mit der
Vormagnetisierungswicklung 81 verbunden und mit seiner Basis sowohl über die Z-Diode 64 an den dem Transistor
61 abgewandten Anschluß der Vormagnetisierungswicklung 81 'ind andererseits über den Widerstand
63 an den Kollektor des Transistors 61 geführt. Parallel zur Z-Diode 6* liegt der Kondensator 62. Die
Z-Diode 64 ist für den Fernspeisestrom in Sperrichtung gepolt
Der Wicklungsstrom kann dann nicht höher werden als die Zenerdiodenspannung der Z-Diode 64 und der
Spulenwiderstand vorgeben. Jede Spannungserhöhung am Gesamtgebilde bzw. an der Konstantstromschaltung
6 wird durch eine Spannungserhöhung der Kollektor-Emitterstrecke des Transistors 61 abgefangen. Insbesondere
der Kondensator 62 hält das Potential an der Basis des Transistors 61 bei dynamischen Vorgängen
konstant
Parallel zur Konstantstromschaltung 6 liegt die Diodenserienschaltung
52', deren Dioden für den Fernspeisestrom in Durchlaßrichtung gepolt sind. Die Zahl der in
Reihe geschalteten Diodenstrecken ist dabei so gewählt, daß der Spannungsabfall am Transistor 61 und an der
Vormagnetisierungswicklung 81 bei dem Nennwert des Fernspeisestromes der Summe der Schwellenspannung
der Dioden entspricht Die Diodenserienschaltung kann auch durch eine entsprechende Z-Diode ersetzt werden.
Antiparallel zur Diodenschaltung Kf liegt die einzelne Diode 51.
Der Längszweig des Schaltzusatzes besteht aus der Meßwicklung 82 des Relais und den dazu parallel geschalteten
zueinander antiparallelen Einzeldioden 51 und 52
Wird die Fernspeiseeinrichtung in Betrieb genommen, so ist die Fernspeiseschleife zunächst über den
Querzweig des Schaltzusatzes geschlossen. Bei intakter Fernspeiseschleife teilt sich der Ferßspeisestrom entsprechend
dem Widerstand des Querzweiges und dem Widerstand des nachfolgenden Teiles der Fernspeiseschleife
auf den Querzweig mit Wicklung 81 und Längszweig mit Wicklung 82 auf. Der durch die Vormagnetisierungswicklung
81 fließende Strom bewirkt eine Vormagnetisierung des Relais 8. Der durch die Meßwicklung
82 fließende Strom erzeugt eine zusätzliche Durchflutung, die das Relais bei intakter Fernspeiseschleife
zum Ansprechen bringt Der Ruhekontakt 83 c'-fnet, so
daß der Querzweig stromlos wird und der gesamte Fernspeisestrom über den Längszweig mit der Wick-Iu.jg
82 fließt.
Mit Hilfe der Diodenzweige 51 und 52 wird ein v/irksamer
Schutz der Meßwicklung gegen Beeinflussung, insbesondere gegen Überströme, die durch Blitzschläge,
Starkstrombeeinflussung oder durch Schalten der Relais entstehen, erzielt
Die Dioden 51,52 könenn ihren Spannungsabfall bis auf das ca. Fünffache erhöhen, wenn sie von hohen BlLzströmen
durchflossen werden. Damit dieser Spannungsabfall in der Meßwicklung keinen Überstrom erzeugt,
welcher bei bestimmten Anwendungen, insbesondere bei empfindlichen gepoUen Reed-Relais, das Magnetsystem
d*r Relais verändern könnte, kann man — was in
der Figur nicht dargestellt ist — zweckmäßigerweise auch in Reihe zur Meßwicklung eine Konstantstromschaltung
einfügen.
Ein wesentlicher Vorteil der im Querzweig liegenden Vormagnetisierungswicklung besteht darin, daß maximal
nur eine Diouenschwelle als Spannungsabfall in der Längsrichtung des Fernspeisestromes erforderlich ist
Beim Schließen des Relaiskontaktes entlad sich die Kabelkapazität über den Querwiderstand 91. Dabei könnte
ohne besondere Vorkehrung die Gefahr bestehen, daß trotz der Schutzdioden 51,52' die Vorerregung so hoch
wird, daß das Relais anspricht bzw. zu schnarren beginnt. Dieses Schnarren, das aus Personenschutzgründen
zu vermeiden ist, wird in vorteilhafter Weise auch bei ungünstigen Verhältnissen durch die in Reihe zur
Vorerregungswicklung liegende Konstantstromschaltung sicher unterbunden.
Ein weiterer Vorteil der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 besteht darin, daß ein vorgegebenes Relais bei
kleineren Stromwerten zum Ansprechen gebracht wird, da sich die Vorerregung in der Vormagnetisierungswicklung
81 bei anwachsendem Längsstrom in der Meßwicklung 82 nicht verkleinert.
Mit Hilfe des Kondensators 62 wird sichergestellt, daß bei öffnen des Relaiskontaktes die Vorerregung
erst nach einer Verzögerungszeit verschwindet. Dies ermöglicht ein »schnarrfreies« Anziehen des Relais. Ebenso
wird sichergestellt, daß bei Verkleinerung des Längsstromes in der Meßwicklung 82 das Relais ohne Schnarren
abfällt, da sich die Vorerregung nach Abfall des Relais erst nach einer Verzögerungszeit aufbaut. Auch
diese Verzögerungszeit wird durch den Kondensator 62 ermöglicht. Der Vcrzogcrungskondcriaaior S2 kann auf
Grund der Transistorverstärkung entsprechend klein ausfallen.
Die Dioden 5Γ, 52' dürfen kleiner sein als die Dioden
51,52 da die sie durchfließenden Blitzströme durch den Widerstand 91 und die Drosselspule 92 reduziert werden.
Der in F i g. 2 gezeigte Schaltzusatz ist für Fernspeisekreise geeignet, die mit Hilfe von zwei Konstantstromquellen
1 und 4 beiseitig gespeist werden. Ferner ermöglicht er es, die zu speisenden Verstärker bzw. Regeneratoren
von Zwiscl· enstelle zu Zwischenstelle alterniernd
in den einen und den anderen Fernspeise-Strompfad zu schalten, um eine gleichmäßige Lastverteilung
zu erzielen bzw. eine Kompensation der Beeinflussung durch induzierte Wechselströme auf der Strekke
zu erreichen.
Der Schaltzusatz 3' wird auf der einen Seite mit den Anschlüssen A und C. auf der anderen Seite mit den
Anschlüssen B und D in den Fernspeisekreis eingeschaltet.
Die Anschlüsse A und B, an die der Verstärker 2 angeschlossen ist, sind über eine Serienschaltung aus
den Dioden 71 und 72 verbunden. Zwischen den Anschlüssen C und D liegt eine Parallelschaltung aus der
Meßwicklung 82 des Relais und der Serienschaltung aus den Dioden 73 und 74. Zwischen den Verbindungspunkten
der beiden Dioden 71,72 bzw. der Dioden 73 und 74 liegt die Reihenschaltung aus dem Widerstand 91, der
Drossel 92, dem Ruhekontakt 83 und dem Eingang der Gleichrichterbrücke 75... 78.
Am Ausgang der Gleichrichterbrücke liegt die Konstantstromschaltung
3, die wie die nach F i g. 1 aufgebaut ist und die Vormagnetisierungswicklung 81 enthält.
Die antiparallelen Diodenzweige 53,54, die zum Schutz der Konstantstromschaitung gegen Überströme dient,
sind an den Eingang der Dioden-Brückenschaltung 75 ... 78 angeschlossen.
Im Hinblick auf die wechselnde Polarität des Stromes im Querzweig ist die Anzahl der Diodenstrecken in den
antiparallelen Diodenzweigen 53,54 in beiden Richtungen gleich groß. Die Diodenzweige 53,54 können auch
durch entsprechende Z-Dioden ersetzt werden. eo
Tritt die Streckenunterbrechung in Richtung der Anschlüsse
B, D auf, so wird der Verstärker T aus der
Richtung der Anschlüsse A bis C weiterbetrieben. Der Speisestrom fließt dann vom Anschluß A kommend
über den Eingang des Verstärkers 2' (Diode 71 sperrt), Diode 72 und Widerstand 73 zu dem auf seiner Ruheseite
geschlossenen Relaiskontakt 83 und von dort über die Diode 73 und Anschluß C wieder zurück. Das Relais
überwacht die fehlerhafte Richtung der Anschlüsse B und D.
Tritt die Streckenunterbrechung in Richtung der Anschlüsse A und Cauf, so werden die Verstärker 2 aus der
Richtung der Anschlüsse Sund D weiter betrieben. Der
Stromfluß verläuft dann vom Anschluß Düber die Diode
74, den Kontakt 83, die Drossel 92, den Widerstand 91, die Diode 71, den Verstärker 2 zum Anschluß B. Das
Relais 8 überwacht nun die fehlerhafte Richtung der Anschlüsse A und C.
Ferner kann es zweckmäßig sein, anstelle der Meßwicklung 82 parallel zur Serienschaltung der Dioden 73
und 74 eine Konstantstromschaltung mit der Relaiswicklung 82 in Reihe zu schalten.
Die Schaltungsanordnung kann vorteilhaft auch in Speisestellen Verwendung finden, um im Falle einer Unterbrechung
in den abgehenden Fernspeisestrompfaden die Aiisgsr.g33par.nung auf einen ungefährlichen Wert
herabzusetzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Schließen einer unterbrochenen Fernspeiseschleife vor
der Unterbrechungsstelle in der betriebsmäßig vorgesehenen Femspeiseschleife einer Fernspeiseeinrichtung,
die elektrische Verbraucher mittels Gleichstrom-Reihenspeisung speist, wobei ein Relais und
ein Ruhekontakt (83) des Relais zusammen mit ei- ι ο nem Widerstand (91) in einem Querzweig angeordnet
sind, wobei zusätzlich zu einer in der betriebsmäßig vorgesehenen Fernspeiseschleife liegenden
Wicklung (82) des Relais eine im Querzweig angeordnete Vormagnetisierungswicklung (81) vorgese- is
hen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vormagnetisierungswicklung (81) im Querzweig zu
einer Konstantstromschaltung (6) ergänzt ist und daß parallel zur Konstantstromschaltung (6) eine
Q/*haltiin€T 7iir .^ηαηηΐιηα«Κ**ση»η7ΐιησ (^i'. 52'; S'i. τη
"""••—-•-"Ο ——- — χ"~-------^-— — ο- — σ \ — » * * ~—
54) angeordnet ist
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konstantstromschaltung
einen Transistor (61) enthält, der mit seiner Emitter-Kollektorstrecke in Serie zur Vormagnetisierungswicklung
(81) liegt, derart, daß der Emitter des Transistors (61) mit der Vormagnetisierungswicklung
(81) verbunden ist, und daß die Basis des Transistors (61) übe· einen Widerstand (63) an den
Kollektor und über eine Z-Diode (64) an den der Emitter-Kollektorstrecke abgewandten Anschluß
der Vormagnetisierungswicklung (81) geführt ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß pai.ilel zur Z-Diode
(64) ein Kondensator (62) angeordnet ist
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung
zur Spannungsbegrezung eine Diodenanordnung mit zwei antiparallelen Zweigen (51', 52',; 53,
54) enthält
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung
für eine bestimmte Stromrichtung im Querzweig ausgebildet ist und daß der, bezogen auf die
Richtung des Fernspeisestromes in Durchlaßrichtung gepolte Zweig (52') der Diodenanordnung aus
einer Serienschaltung mehrerer Diodenstrecken oder einer Z-Diode und der andere Zweig (51') aus
einer einzigen Diodenstrecke besteht (F i g. 1).
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, da- so durch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung
für beide Stromrichtungen im Querzweig ausgebildet ist und daß beide Zweige (53, 54) der
Diodenanordnung aus je einer Serienschaltung mehrerer Diodenstrecken oder Z-Dioden bestehen
(F ig. 2).
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Konstantstromschaltung
(6) über eine Dioden-Gleichrichterbrücke (75 ... 78) an den Querzweig angeschlossen ist und daß
die Diodenanordnung (53,54) am Eingang der Dioden-Gleichrichterbrücke
liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823211498 DE3211498C2 (de) | 1982-03-29 | 1982-03-29 | Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Schließen einer unterbrochenen Fernspeiseschleife einer Fernspeiseeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823211498 DE3211498C2 (de) | 1982-03-29 | 1982-03-29 | Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Schließen einer unterbrochenen Fernspeiseschleife einer Fernspeiseeinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3211498A1 DE3211498A1 (de) | 1983-10-13 |
| DE3211498C2 true DE3211498C2 (de) | 1984-09-27 |
Family
ID=6159591
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823211498 Expired DE3211498C2 (de) | 1982-03-29 | 1982-03-29 | Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Schließen einer unterbrochenen Fernspeiseschleife einer Fernspeiseeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3211498C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3003515C2 (de) * | 1980-01-31 | 1984-07-19 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schaltungsanordnung zum Schließen der Fernspeiseschleife einer Fernspeiseeinrichtung |
-
1982
- 1982-03-29 DE DE19823211498 patent/DE3211498C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3211498A1 (de) | 1983-10-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3930091A1 (de) | Schaltungsanordnung zum schutz eines stromverbrauchers vor falschpolung seiner speisespannung | |
| DE3008259C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Versorgung einer Last mit Gleichspannung in Fernmeldeanlagen | |
| EP0027511B1 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Inbetriebnahme der beidseitigen Fernspeisung von Zwischenstellen einer Nachrichtenübertragungsstrecke | |
| DE3211498C2 (de) | Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Schließen einer unterbrochenen Fernspeiseschleife einer Fernspeiseeinrichtung | |
| DE3738493C2 (de) | Fehlerortungseinrichtung | |
| DE3003515C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Schließen der Fernspeiseschleife einer Fernspeiseeinrichtung | |
| DE3618500C2 (de) | ||
| EP0090402B1 (de) | Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Schliessen einer ersatzweisen Fernspeiseschleife | |
| DE3330045C2 (de) | ||
| EP0249220A1 (de) | Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Verbinden der Fernspeisestrompfade einer Fernspeiseschleife | |
| DE3211518C2 (de) | Schaltungsanordnung mit einem Relais zum selbsttätigen Verbinden der beiden Fernspeisestrompfade einer unterbrochenen Fernspeiseschleife | |
| DE1105972B (de) | Einrichtung zur Stromausfallueberwachung | |
| DE3028954C2 (de) | Fernspeiseeinrichtung zur Gleichstrom- Reihenspeisung von elektrischen Verbrauchern | |
| DE3407311A1 (de) | Schaltungsanordnung zur ueberwachung einer spannung | |
| EP0090336B1 (de) | Schaltungsanordnung zur Entladung von Kapazitäten mittels eines Relais | |
| EP0170916B1 (de) | Schaltungsanordnung mit zwei miteinander entgegengesetzter Polung an einen Verbraucher anschliessbaren Speiseschaltungen | |
| EP0096743B1 (de) | Schaltungsanordnung zum Schliessen der Fernspeiseschleife einer Fernspeiseeinrichtung | |
| DE3227866C2 (de) | Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Schließen einer unterbrochenen Fernspeiseschleife | |
| DE4116947C2 (de) | Koppelrelaisschaltung | |
| DE1173538B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Belegungsstromkreisen | |
| DE1055052B (de) | Amplitudenbegrenzungsglied | |
| EP0118879B1 (de) | Fernspeise-Baueinheit für Einrichtungen zur Gleichstrom-Reihenspeisung | |
| DE1954579A1 (de) | Schaltungsanordnung zur Impedanzueberwachung | |
| EP0177779A1 (de) | Schaltungsanordnung mit einer Speiseschaltung zur Speisung eines Lastwiderstandes | |
| EP0108228A2 (de) | Fernsprechstelle mit niedrigem Speiseleistungsverbrauch |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |