DE321902C - Einrichtung zum selbttaetigen Fuellen und Entleeren von Fluessigkeitsgetrieben - Google Patents
Einrichtung zum selbttaetigen Fuellen und Entleeren von FluessigkeitsgetriebenInfo
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- DE321902C DE321902C DE1916321902D DE321902DD DE321902C DE 321902 C DE321902 C DE 321902C DE 1916321902 D DE1916321902 D DE 1916321902D DE 321902D D DE321902D D DE 321902DD DE 321902 C DE321902 C DE 321902C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
- F16H61/38—Control of exclusively fluid gearing
- F16H61/48—Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic
- F16H61/64—Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the amount of liquid in the working circuit
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Description
- Einrichtung zum selbttätigen Füllen und Entleeren von Flüssigkeitsgetrieben. Zur Inbetriebsetzung von Flüssigkeitsgetrieben bekannter Art ist es notwendig, diese zunächst mit der Betriebsflüssigkeit anzufüllen. Im allgemeinen geschieht dies durch eine besondere Pumpe, die unter Zuhilfenahme besonderer Steuerglieder aus einem Betriebsflüssigkeitsbehälter saugt und nach dem Getriebe drückt.
- Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung, durch die das Auffüllen und Entleeren des Getriebes unter Vermeidung besonderer Steuerglieder durch In- oder Außerbetriebsetzen der treibenden Welle selbsttätig erfolgt, und zwar dadurch, daß die von der treibenden Welle des Flüssigkeitsgetriebes aus angetriebene Auffüllpumpe an der tiefsten Stelle des Getriebes, und zwar unter ihm angeordnet ist, wobei die Pumpe zugleich zur Aufrechterhaltung der zum Betrieb notwendigen Drücke im Innern der Getrieberäder und zum Ersatz des durch die Stopfbüchsen austretenden Leckwassers dient.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt. .
- Die treibende Welle 6 des in der Zeichnung nicht dargestellten Flüssigkeitsgetriebes arbeitet mittels Kegelräder 13 und 14 auf eine Welle 7, an deren unterem Ende das Laufrad einer Betriebswasserpumpe i und an deren entgegengesetztem Ende das Laufrad einer Kühlwasserpumpe 5 sitzt. Der Saugraum der Pumpe i steht mit dem Betriebswasserbehälter 2 in Verbindung, der wiederum durch Öffnungen 17 mit dem Betriebswassertank 15 verbunden ist, während der Druckraum durch ein Rohr ¢ mit dem treibenden Teil des. Flüssigkeitsgetriebes in Verbindung steht.
- An den Sauraum der Pumpe 5 ist ein Rohr 3 angeschlossen, welches aus einem beliebigen Behälter, z. B. auch aus See, Kühlwasser saugt, das durch ein an den Druckraum angeschlossenes Rohr i o einem dem Flüssigkeitsgetriebe vorgebauten, nicht gezeichneten Kühler zugeführt wird. Der Druckraum und der Saugraum dieser Pumpe5 sind ferner durch enge Rohrleitungen i i und 12 mit je einer Seite des in einem Zylinder ig geführten Kolbens g eines Schiebers 8 verbunden, welcher zum selbsttätigen Öffnen und Schließen der Öffnung 17 zwischen dem Betriebswasserbehälter 2 und dem Tank 15 dient. Auf der Saugseite ist zwischen dem Kolben g und der Zylinderabschlußwand eine Schraubenfeder i8 angeordnet.
- Beim Inbetriebsetzen des Flüssigkeitsgetriebes läuft gleichzeitig mit der treibenden Welle 6 auch die Betriebswasserpumpe i an, saugt aus dem Behälter z und füllt somit das entleerte Flüssigkeitsgetriebe durch das Rohr q. selbsttätig auf. Die Entleerung erfolgt, indem das Wasser nach Stillsetzen der treibenden Welle 6 durch die Auffülleitung d. und durch die stillstehende Pumpe i hindurch absinkt,- und zwar soweit, daß das entsprechend höher gelagerte, angetriebene Rad des Getriebes außerhalb des Wassers zu liegen kommt, wodurch. das Flüssigkeitsgetriebe außer Betrieb gesetzt ist, so daß eine mit der angetriebenen Welle des Getriebes gekuppelte Maschine nun unmittelbar, ohne durch das Getriebe auf die Welle übertragene Leistung arbeiten kann. Beginnt sich die treibende Welle fr .des Flüssigkeitsgetriebes wieder zu drehen, so wird durch die Betriebswasserpumpe i das Getriebe allmählich wieder mit Wasser gefüllt, so daß die Übertragung der Leistung auf die angetriebene Welle des Flüssigkeitsgetriebes ebenfalls, und zwar allmählich wieder beginnt. Die Einrichtung wirkt also gleichzeitig wie eine gesondert angetriebene Pumpe und ein gesteuertes Absperrglied und bewirkt, daß das Flüssigkeitsgetriebe sich bei Außerbetriebsetzen und Inbetriebsetzen der treibenden Welle 6 selbsttätig aus- und einschaltet.
- Der Schieber 8 dient zur Beschleunigung der Entleerung.
- Beim Inbetriebsetzen der treibenden Welle 6 entsteht in dem Gehäuse der oben befindlichen Kühlwasserpumpe 5 Druck der durch das Röhrchen ii auf den Kolben 9 übertragen wird, so daß dieser sich verschiebt und der Schieber 8 die Öffnung 17 zwischen dem Betriebswasserbehälter 2 und dem Tank 15 abschließt. Bei Stillsetzen des Getriebes und infolgedessen nachlassendem Druck gelangt die zusammengedrückte Feder i8 zur Wirkung auf den Kolben 9, so daß dieser und damit der Schieber 8 zurückgeschoben und die Öffnung 17 wieder geschlossen wird.
- Der erforderliche Druck kann auch von einer beliebigen anderen Pumpe, z. B. von der Betriebswasserpumpe i, entnommen werden, wenn mit Rücksicht auf das offene Getriebegehäuse durch geeignete Mittel, z. B. durch Einschalten einer Drosselscheibe, ein Druck gesichert wird.
Claims (2)
- PA'LENT-ANsPRÜcHE: i. Einrichtung zum selbsttätigen Füllen und Entleeren von Flüssigkeitsgetrieben, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Auffüllen und Unterdruckhalten des Getriebes dienende Pumpe (i) von der das Getriebe treibenden Welle (6) aus angetrieben wird und außerdem so tief angeordnet ist, daß beim Stillsetzen der treibenden Welle (6) das Flüssigkeitsgetriebe sich durch die Pumpe (i) hindurch entleeren kann.
- 2. Einrichtung nach- Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beschleunigung der Entleerung ein besonderes Absperrglied (8) des Betriebswasserbehälters (15) vorgesehen ist und dieses durch einen vom Druck der Auffüllpumpe (i) oder einer anderen, beliebigen Zwecken dienenden, von dem Gang der das Getriebe bewegenden Welle (6) abhängigen Pumpe (5) bewegten und durch eine zweite Kraft, z. B. eine Schraubfeder (18), belasteten Kolben (9) derart bewegt wird, daß der Pumpendruck auf Absperren des Behälters (15) und die Feder (18) auf Öffnen desselben wirkt, so daß der Schieber (8) beim Stillsetzen der treibenden Welle (6) geöffnet und beim Ingangsetzen der treibenden Welle geschlossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE321902T | 1916-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE321902C true DE321902C (de) | 1920-06-15 |
Family
ID=6164103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916321902D Expired DE321902C (de) | 1916-12-17 | 1916-12-17 | Einrichtung zum selbttaetigen Fuellen und Entleeren von Fluessigkeitsgetrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE321902C (de) |
-
1916
- 1916-12-17 DE DE1916321902D patent/DE321902C/de not_active Expired
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