DE323032C - Einfaedelvorrichtung fuer Webschuetzen - Google Patents

Einfaedelvorrichtung fuer Webschuetzen

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DE323032C
DE323032C DE1916323032D DE323032DD DE323032C DE 323032 C DE323032 C DE 323032C DE 1916323032 D DE1916323032 D DE 1916323032D DE 323032D D DE323032D D DE 323032DD DE 323032 C DE323032 C DE 323032C
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shooter
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thread
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DE1916323032D
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EDUARD THOMA
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EDUARD THOMA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J3/00Weavers' tools, e.g. knot-tying tools
    • D03J3/04Shuttle-threading tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Einfädelvorrichtung für Webschützen. Zur Beseitigung des höchst unhygienischen Ansaugens des Schußfadens durch den Weber zum Einfädeln des Webschützens sind bereits verschiedene Vorrichtungen entstanden. Fast allgemein bestehen dieselben in einer Abänderung der Einfädelöffnung des Schützens. Diese Änderungen der Einfädelöffnungen lassen sich jedoch fast ausschließlich nur auf Kosten der altbewährten Bauart und der aus dieser sich ergebenden Festigkeit des Schützens vornehmen und wirken meist störend bei vorzunehmender irgendwelcher Anordnung im Innern des Schützens, wie z. B. zur Spannung des Schußfadens. Andererseits wurde versucht, den Schützen durch künstliches Ansaugen des Schußfadens einzufädeln. Doch auch diese Art der Einfädelung kann sich, wohl infolge der Unzuverlässigkeit der künstlichen Ansaugewirkung, nicht zu großer Anwendung erfreuen.
  • Es wurden auch bereits Vorrichtungen hergestellt, zu dem Zwecke, den Schußfaden mittels einer Nadel durch das Schützenauge hindurchzuziehen. Ein praktisches, schnelles und sicheres Einfädeln, wie dies beim Weben benötigt wird, ist aber durch die bedingte Handhabung dieser Vorrichtungen bisher nicht ermöglicht.
  • Während schon das Einsetzen der Nadel ins' Webschützenauge bisher nur mit großer Achtsamkeit, somit langsam vor sich gehen kann, erfährt die Einfädelung eine weitere Verzögerung durch die zum Betätigen des Einfädelmechanismus erforderliche ,besondere Handlung. Hierbei ist es dann noch zweifelhaft, ob die so ins Schützenauge eingedrungene Nadel den Schußfaden auch erfaßt.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einfädelvorrichtung für Webschützen, die bei Beibehaltung des noch allgemein gebrauchten gewöhnlichen Webschützens ohne Änderung dessen altbewährter Bauart undohne Anbringung irgendwelchen Mechanismus an demselben ein sicheres und außerordentlich schnelles Einfädeln des Webschützens bewirkt. Die Einfädelung vollzieht sich ganz automatisch durch einzigen Druck mit dem Webschützen. Das Ansetzen des Schützens erfordert keine größere Aufmerksamkeit; die an jedem Schützen übliche seitliche Rinne dient als Führung zum Ansetzen * des Webschützenauges an das Nadelführungsrohr. Das Nachdrücken des Schützens bewirkt nun die ganze Einfädelung: r. dringt die bisher geschützte Nadel aus dem Nadelführungsrohr heraus in das Schützenauge ein; a. wird der quer über der oberen Öffnung des Schützens liegende Faden vom Fadenleger ins Innere des Schützens gedrückt, sicher auf die in das Schützenauge eingedrungene Nadel gelegt und auf dieser festgehalten, bis das Zurückschnellen der Nadel die Einfädelung bewirkt.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
  • Fig. r ist eine Seitenansicht, Fig.2 eine Obenansicht; Fig.3 bis 7 zeigen den Gang der Einfädelung.
  • Der Faden des Kötzers wird quer über die obere Öffnung des Schützens gezogen und festgehalten. Der Webschützen wird mit seinem seitlichen Auge an das Nadelführungsrohr z angelegt. Durch Nachdrücken des Schützens wird dieses Nadelführungsrohr, geführt durch Zapfen 5 im Schieber 6, rückwärts gedrückt, wodurch z. der Haken 8 in das Schützenauge eindringt, 2. der Betätigungshaken 3 im Leerlaufstück 12 hingleitet und letzten Endes den Hebel 13 in Bewegung setzt. Durch diese Bewegung des Hebels wird der Fadenleger 1q. nach unten geleitet und dessen beide Stahlplättchen 15 dringen, unter Mitnahme des über der oberen Öffnung des Schützens liegenden Schußfadens, in diese obere Öffnung ein und legen den Faden quer über den in das: Schützenauge eingedrungenen Haken. Zu gleicher Zeit greift der Zapfen q. 'unter die Sperrklinke 7 und drückt dieselbe in die Höhe. Das hierdurch freiwerdende Verschlußstück 9 schnellt nun durch Wirkung der Feder unter Mitnahme des Hakens 8 rückwärts, wodurch der Faden im Innern des Schützens erfaßt und durch das Schützenauge hindurchgezogen wird.
  • Nach Aufhören des Druckes durch den Schützen wird die ursprüngliche Stellung sämtlicher Teile des Apparates durch Federwirkung wieder hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcH: Einfädelvorrichtung für Webschützen, durch welche der Schußfaden im Innern des Schützens von einem Haken erfaßt und durch das Schützenauge hindurchgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, . daß die im Nadelführungsrohr geschützt liegende Nadel (8) aus demselben heraus und in das Schützenauge eindringt, zu gleicher Zeit der Schußfaden vom Fadenleger (i5) ins rnnere des Schützens geführt, auf die im Schützenauge eingedrungene Nadel .(8) gelegt, auf dieser festgehalten und durch Zurückschnellen dieser Nadel durch das Schützenauge hindurchgezogen wird, wobei sämtliche beschriebenen Bewegungen sich durch Andrücken des Schützens an das Nadelführungsrohr vollziehen. .
DE1916323032D 1916-10-26 1916-10-26 Einfaedelvorrichtung fuer Webschuetzen Expired DE323032C (de)

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