DE3241430C2 - Pumpe für viskose Stoffe - Google Patents
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Abstract
Eine Pumpe für viskose Stoffe soll so ausgestaltet werden, daß sie konstruktiv einfach und wenig fremdkörperempfindlich ist. Hierzu sind in einem Gehäuse mehrere gleichsinnig drehantreibbare Wellen (13) angeordnet, auf denen Scheiben (26) angebracht sind, die einerseits weitgehend spielfrei gegenüber dem entsprechenden Wandabschnitt einer Ausnehmung (25) und einer benachbarten Welle (13) angeordnet sind. Mindestens eine solche Scheibe (26) und mindestens einen benachbarte Welle (13) und der zugeordnete Wandabschnitt der Ausnehmung (25) begrenzen eine Kammer (27), von denen mehrere in Reihe hintereinander angeordnet sind und durch jeweils mindestens einen Überströmkanal (33) miteinander verbunden sind. es Garn insbesondere für die Herstellung von Tufting-Ware eignet.
Description
empfindlich gegen Fremdkörper. Mit der Pumpe kann auch lediglich teilweise aufgeschmolzenes Material gepumpt
werden, da zwischen den Scheiben noch eine Restaufschmelzung nach dem obengeschilderten Prinzip
erfolgen kann. Wegen der Robustheit und Einfachheit der Ausbildung kann auch besonders vorteilhaft mit
Füllstoffanteilen versetztes Material gepumpt werden. Aufgrund der vorgegebenen Ausgestaltung mit in Reihe
geschalteten Kammern, die senkrecht zur Achsrichtung der Wellen hintereinander angeordnet sind, erfolgt der
Materialstrom von Kammer zu Kammer etwa in Tangentialrichtung zu den Scheiben, d. h. ohne nennenswerte
Umlenkungen. Dies führt dazu, daß zum einen keine nennenswerten Strömungs- und damit Druckverluste
auftreten, und zum anderen dazu, daß das Material nicht in engen Umlenkbereichen unerwünscht hoch beansprucht
wird. Dadurch daß die Kammern mindestens von einer und meistens von zwei Scheiben und dem
zugeordneten Umfang der benachbarten Welle begrenzt werden, liegt ein selbstreinigendes System vor.
Durch die mindestens dreistufige Ausgestaltung ist ein hoher Druckaufbau möglich. In vielen Fällen sind Ausgestaltungen
mit 4 bis 6 Wellen besonders bevorzugt
Um Gehäusereibungen, d. h. eine Reibung des Materials
gegenüberstehenden Gehäuseteilen weitestgehend auszuschalten, sind die Maßnahmen nach Anspruch 2
von Vorteil. Eine besonders gedrungene Bauweise ist durch die Maßnahmen nach Anspruch 3 und insbesondere
nach Anspruch 4 gegeben.
Der Antrieb nach Anspruch 5 hat den Vorteil, daß in der eigentlichen Pumpe keine wesentlichen zusätzlichen
Maßnahmen vorgesehen sein müssen. Anspruch 6 gibt hierzu die konkrete Ausgestaltung an. Ansprüche 7 bis 9
geben Ausgestaltungen an, bei denen der volle Scheibenumfang jeder Scheibe zur Druckerzeugung voll ausgenutzt
wird und wo der jeweilige Totraum auf ein Minimum reduziert ist
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der
Zeichnung. Ev zeigt
F i g. 1 eine teilweise entsprechend der Schnittlinie l-l
in F i g. 2 aufgebrochen dargestellte Pumpe mit zugehörigem Antrieb in Seiten-Längs-Ansicht,
Fig. 2 eine Stirnansicht der Pumpe in teilweise entsprechend
der Schnittlinie H-II in Fig. 1 aufgebrochener Darstellung,
Fig.3 eine weitere Schnittdarstellung der Pumpe entsprechend der Schnittlinie UI-IIl in Fig. 2,
F i g. 4 einen Teilschnitt entsprechend der Schnittlinie
IV-IVin Fig. 2,
F i g. 5 eine abgeänderte Ausführungsform in einer Darstellung entsprechend F i g. 3 und
F i g. & und 7 jeweils eine abgeänderte Ausführungsform in einer Darstellung entsprechend F i g. 2.
Die in den Fig.! bis 4 dargestellte Pumpe weist ein
etwa quaderförmig« Gehäuse 1 auf. Dieses Gehäuse 1 wiederum weist einen Gehäusemantel 2 auf, der stirnseitig
mit Stirnwänden 3 und 4 verschlossen ist, die mit dem Gehäusemantel 2 mittels langer Gewindeschrauben
5 mit Muttern 6 verschraubt sind. Außerdem weist das Gehäuse 1 noch einen innerhalb des Gehäusemantels
2 angeordneten, sich von Stirnwand 3 zu Stirnwand 4 erstreckenden Gehäusekern 7 auf. der zweckmäßigerweise
an einer der Stirnwände 3 bzw. 4, beispielsweise durch Verschweißen, befestigt ist. Zweckmäßigerweise
ist der Gehäusemantel 2 in einer der Haupt-Symrnetrieebenen
des Gehäuses 1, >?ispielsweise also in einer horizontalen
Trennebene 8. geteilt ausgebildet, um die Montage und Demontage des Gehäusemantels 2 zu erleichtern.
Wie aus Fig.2 hervorgeht, ist das Gehäuse 1, und
zwar insbesondere der Gehäusemantel 2, mit Heizkanälen
9 versehen, denen das entsprechende strömungsfähige Heizmedium über an der einen Stirnwand 3 angebrachte
Zuführstutzen 10 und Abführstutzen 11 zu- bzw. abgeführt wird. In den Stirnwänden 3,4 sind parallel
zur Mittel-Längs-Achse 12 des Gehäuses 1 mehrere
ίο Wellen 13, im vorliegenden Fall sechs Wellen 13, nach
außen abgedichtet in Lagern 14, 15 gelagert Die als Gleitlager ausgebildeten Lager 14,15 sind bereits dicht
Die Wellen 13 sind — wie aus F i g. 2 erkennbar ist — gleichmäßig, also in gleichen Winkelabständen bezogen
auf die Mittel-Längs-Achse 12, auf einem Kreis angeordnet Die Wellen 13 werden von einem Motor 16 über
ein Vorgelege-Getriebe 17 angetrieben, an dessen Abtriebswelle 18 ein koaxial zur Achse 12 angeordnetes
Antriebszahnrad 19 angebracht ist Dieses zentrale Antriebszahnrad 19 greift kämmend in sechs Zahnritzel 20
ein, von denen jeweils eines an jeder *VeIle 13 drehfest angebracht ist Durch diese Art des Antsiebes werden
alle Wellen 13 gleichsinnig in Drehrichtung 21 angetrieben.
Auch die Wellen 13 können heizbar ausgebildet sein. Entsprechenden nur angedeuteten Heizbohrungen 22 in
den Weilen 13 wird Heizmedium durch entsprechende bekannte Wellen-Rohr-Kupplungen 23 zu- bzw. abgeführt,
die auf der dem Antrieb abgewandten Seite angeordnet sind.
Im Gehäusemantel 2 und im zugehörigen Gehäusekern 7 sind zugehörig zu den Wellen 13 und koaxial zu
deren Längsachsen 24 im wesentlichen zylindrische Ausnehmungen 25 ausgebildet Wie insbesondere aus
F i g. 2 hervorgeht, sind diese Ausnehmungen 25 jeweils teilweise im Gehäusemantel 2 teilweise im Gehäusekern
7 ausgeformt.
Auf den Wellen 13 sind geschlossene, ringzylindrische Scheiben 26 angebracht, deren Außenumfang nur ein
geringes, konstruktionsnotwendiges Spiel gegenüber der Wand der jeweiligen Ausnehmung 25 aufweist, das
also höchstens einige Zehntel Millimeter beträgt Die Scheiben 26 erstrecken sich jeweils bis zu den beiden
benachbarten Wellen 13, gegenüber denen sie ebenfalls
nur ein konstruktionsnotwendiges Spiel von höchstens einigen Zehntel Millimetern aufweisen. Die Scheiben 26
benachbarter Wellen 13 sind demzufolge axial gegeneinander versetzt, wobei wiederum zwischen zwei einander
teilweise überdeckenden Scheiben (siehe F i g. 2)
so nur ein geringes, konstruktionsnotwendiges axiales Spiel von einigen Zehntel Millimetern besteht (siehe
F ig.3).
Durch diese Ausgestaltung werden Kammern 27 gebildet,
die von zwei einander zugewandten Stirnseiten von zwei Scheiben 26 oder — in Ausnahmefällen — von
einer Stirnseite einer Scheibe 26 und dem zugeordneten inneren Wandabschnitt einer Stirnwand 3 bzw. 4, dem
zugehörigen, im Gehäusemantel 2 ausgebildeten Wandabschnitt 28 der jeweiligen Ausnehmung 25 und vom
zugehörigen Oberflächenabschnitt der entsprechenden Welle 13 begrenzt werden. Diese Kammern 27 sind also
ganz überwiegend von sich bewegenden Wanden begrenzt.
In dem Gehäuse 1, und zwar im Gehäusemantel 2, ist ein Zuführkanal 29 ausgebildet, durch den viskose, also
mittels der Pumpe pumpbare Stoffe in Förderrichtung 30 einer ersten Kammer 27 zugeführt werden. Die
Drehrichtung 21 von Wellen 13 und der Scheiben 26 ist
im Bereich der Kammern 27 identisch mit der Förderrichtung
30, entspricht in Fig. 2 also jeweils dem Uhrzeigersinn.
Jede Kammer 27 endet — in Förderrichtung gesehen — dort wo die sie begrenzende Scheibe 26 bzw.
die sie begrenzenden Scheiben 26 gegen die in Förderrichtung nächstbenachbarte Welle 13 anliegen. Hier bildet
sich demzufolge eine Staustelle 31. Unmittelbar vor dieser Staustelle 31 ist jeweils in dem an der Durchdringungsstelle
zweier benachbarter Ausnehmungen 25 im Gehäusemantel 2 gebildeten Zwickel 32 ein Überströmkanal
33 ausgebildet, durch den zwei ;n Förderrichtung 30 benachbarte und axial etwa um die Breite einer
Scheibe 26 gegeneinander versetzte Kammern 27 miteinander verbunden sind. Durch diese Ausgestaltung
kann also das viskose Material in Förderrichtung 30 von Kammer 27 zu Kammer 27 gefördert werden, wobei die
Förderung unter ständiger Druckerhöhung durch die hohe Wandreibung zwischen den bewegten Teilen und
dem viskosen Material bewirkt wird. Aus der in Förderrichtung 30 letzten Kammer 27 wird das viskose Material
mit einem entsprechend hohen Druck durch einen Auslaßkanal 34 abgegeben. Die zwischen dem Zuführkanal
29 und dem Auslaßkanal 34 angeordnete Welle 13 mit Scheiben 26 hat die Funktion einer Sperre 35, so daß
hier keine Kammern ausgebildet sind, sondern der freie Raum zwischen den Scheiben 26 bzw. der Stirnwand 4
mit Füllstücken 36 ausgefüllt ist.
Da die Kammern 27 und Überströmkanäle 33 im Außenbereich der Wellen-Scheiben-Anordnung verlaufen,
ist es zweckmäßig, den durch den Gehäusekern 7 ausgefüllten Totraum möglichst klein zu machen. Aus diesem
Grunde ist es sinnvoll, auch am Gehäusekern 7 Füllstükke 37 vorzusehen, die jeweils in den Raum zwischen
zwei auf einer Welle 13 benachbarten Scheiben 26 bzw. den Raum zwischen einer solchen Scheibe 26 und der
zugehörigen Stirnwand 3 bzw. 4 hineinragen und diesen soweit wie möglich füllen.
Um zu unterbinden, daß Kammern 27 auf einer Seite von dem zugehörigen Wandabschnitt der Stirnwand 3
bzw. 4 begrenzt werden, kann — wie in F i g. 5 dargestellt — die Ausnehmung 25 bis in die entsprechende
Stirnwand 3 bzw. 4 hinein erstreckt sein, und zwar um das axiale Maß einer Scheibe 26. Außerdem ist zusätzlich
eine entsprechende Scheibe 26 vorgesehen, die in diesem Bereich angeordnet ist, so daß dann jede Kammer
27 axial von zwei Scheiben 26 begrenzt wird, so daß also alle Hauptbegrenzungsflächen einer Kammer 27
bewegt sind. Dies führt zu einer stärkeren Druckerhöhung und — was noch wesentlicher ist — zu einer weiteren
Vergleichmäßigung der Verweilzeit der Stoffe in der Pumpe.
Aus Fig.5 geht weiter hervor, daß die Wellen 13' in
dem nicht mit Scheiben 26 besetzten Bereich, also im Bereich ihrer Lager 14' und außerhalb des Gehäuses 1
schlanker ausgebildet sein können. Hierdurch wird der Materialaufwand und auch das Trägheitsmoment des
rotierenden Systems herabgesetzt Außerdem bietet sich eine solche konstruktive Lösung dann an, wenn die
Wellen 13' aus einzelnen Abschnitten montiert werden. Der in einer solchen fünfstufigen Pumpe erreichbare
Druck für viskose Stoffe beträgt 300 bar und mehr.
Selbstverständlich müssen die Wellen 13 bzw. 13' nicht auf einer geschlossenen Kurve angeordnet sein.
Sie können auch auf einer offenen Kurve angeordnet sein, wobei insbesondere die Längsachsen der Wellen
alle parallel zueinander in einer Ebene angeordnet sind. Die dargestellte Ausgestaltung läßt aber eine besonders
koiTiDakte Bauweise zu. Außerdem wird hierbei die relative Länge der Kammern 27 in Förderrichtung 30 bezogen
auf die Durchmesser von Wellen 13 bzw. 13' und Scheiben 26 besonders groß.
Die abgewandelten Ausführungsformen nach den
F i g. 6 und 7 sind konstruktiv den bisher beschriebenen Ausführungsformen sehr ähnlich. Aus diesem Grunde
werden identische Teile jeweils mit identischen Bezugsziffern versehen und funktionell gleiche, aber konstruktiv
andere Teile in F i g. 6 mit einem hochgesetzten "
ίο und in F i g. 7 mit einem hochgesetzen '" versehen, wobei
die Beschreibung jeweils auf das Notwendigste beschränkt wird.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 6 werden zwei Materialströme
jeweils gegeneinander gefördert. Hierbei
π wird — wie in der Ausgestaltung nach Fig. 2 — das
Material durch einen Zuführkanal 29" zugeführt und mittels der Scheiben 26 und der Wellen 13 durch Kammern
27 über Überströmkanäle in Zwickeln 32 in der geschilderten Weise in Förderrichtung 30 zu einem Auslaßkanal
34" gefördert, wobei in der ebenfalls geschilderten Weise eine Druckerhöhung auftritt.
Bei der Ausgestaltung nach Fig.6 wird eine Sperre
35" zwischen der Zuführseite und der Auslaßseite nicht durch eine Welle 13 mit Scheiben 26 gebildet, die hier
fortgelassen sind, sondern durch eine gegebenenfalls einstückige Verbindung zwischen dem Gehäusekern 7"
und dem Gehäusemantel 2". Der Gehäusekern 7" weist keine Füllstücke 37 auf; vielmehr sind auch im Innenbereich
der Wellen-Scheiben-Anordnung Kammern 27a zwischen den Wellen 13, benachbarten Scheiben 26 und
den zugeordneten teilzylindrischen Wandabschnitten 28a des Gehäusekerns 7" ausgebildet. Der in diesem
Falle ersten Kammer 27a wird das Material durch einen Zuführkanal 29a in Förderrichtung 30a zugeführt und
über einen ersten Zwickel 32a mit Überströmkanälen der nächsten Kammer bzw. den nächsten Kammern zugeführt
und erreicht so einen Auslaßkanal 34a. In den Zwickein 32ä sind die UbcTSiröiTikanäle identisch mit
der Ausgestaltung nach F i g. 4 ausgebildet, so daß eine erneute Darstellung der Beschreibung nicht erforderlich
ist. Als Staustellen 31 dienen auch hier die Berührungsstellen zwischen einer Scheibe 26 und der benachbarten
Welle 13. Der Antrieb und die Beheizung wird wie bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 vorgenommen,
wobei einerseits lediglich eine obere Welle entfällt, und wobei andererseits zusätzlich im Gehäusekern
7" noch Heizkanäle 9a vorgesehen sind.
Der Zuführkanal 29" und der Auslaßkanal 34a einerseits
und der Auslaßkanal 34" und der Zuführkanal 29a andererseits sind jeweils durch einen Staukörper 38
voneinander getrennt, der beispielsweise auch als rotierender Zylinder ausgeführt sein kann.
Bei der Ausgestaltung nach F i g. 7 ist ebenfalls eine Sperre 35'" im Bereich von Einlaß und Auslaß durch
eine gegebenenfalls einstückige Verbindung von Gehäusemantel 2'" und Gehäusekern T" gebildet Der Gehäusekern
ist hier ansonsten wie bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 ausgebildet, weist also zylindrische
Wandabschnitte 28a zur Begrenzung von zusätzlichen Kammern 27a auf. Im Gehäusekern sind weiterhin
Zwickel 32a mit Überströmkanälen ausgebildet. Das Material wird in der bereits mehrfach beschriebenen
Weise durch einen Zuführkanal 29"' zugeführt und durchläuft die Pumpe in Förderrichtung 30 durch Kammern
27, Zwickel 32 mit Überströmkanälen, und zwar im Außenbereich der Welien-Scheiben-Anordnung bis
zu der in Förderrichtung 30 letzten Wellen-Scheiben-Anordnung, an die sich im Ausführungsbeispiel nach
F i g. 2 der Auslaßkanal 34 anschließt. Hier wird das Material aber lediglich umgelenkt und durchläuft jetzt die
Wellen-Scheiben-Anordnung in ihrem Innenbereich in Förderrichtung 3Oj durch die Kammern 27a, die Zwikkel 32a und die entsprechenden Überströmkanäle zum
Auslaßkanal 34'". Zwischen Zuführkanal 29'" und Auslaßkanal 34'" ist auch hier ein Staukörper 38 vorgesehen.
Durch die Ausgestaltungen nach den Fig.6 und 7
wird jeweils der volle Scheibenumfang zur Druckerzeugung ausgenutzt, so daß mit weniger Scheibin-Wellen-Einheiten ein gewünschter Druck erreichbar ist. Bei dieser Ausgestaltung sind Drücke bis 300 bar und mehr in
vielen Fällen bereits mit drei Wellen-Scheiben-Anordnungen möglich. Darüber hinaus entfallen mögliche r>
Toträume völlig, was auch noch zu einer Verbesserung des Selbstreinigungseffektes beiträgt.
hierzu 7 Bist! Zeichnungen
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Claims (9)
1. Pumpe für viskose Stoffe mit einem Gehäuse, in dessen einander teilweise durchdringenden und im
wesentlichen kreiszylindrischen Ausnehmungen mehrere drehantreibbare geschiossene Scheiben mit
kreisförmigem Außenumfang angeordnet sind, die auf mindestens drei zueinander parallelen Wellen
angeordnet sind, und die nur ein geringes Spiel gegenüber der Wand der entsprechenden Ausnehmung
aufweisen, wobei jeweils die mindestens eine auf jeder Welle angeordnete Scheibe mit ihrem Außenumfang
weitgehend spielfrei gegenüber mindestens einer benachbarten Welle und axial versetzt
gegenüber der mindestens einen Scheibe der benachbarten Welle angeordnet ist, wobei zwischen
jeweils mindestens einer Scheibe und jeweils einer benachbarten Welle und dem zugeordneten Wandabschniu
der Ausnehmung begrenzte, einander benachbarte Kammern mittels jeweils mindestens eines
Überströmkanais untereinander verbunden sind,
und wobei in eine Ausnehmung eine Einlaßöffnung und aus einer Ausnehmung eine Auslaßöffnung
mündet, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (27, 27a) mittels jeweils mindestens eines
Überströmkanals (33) miteinander in Reihe verbunden sind, der in einem Zwickel (32, 32a) ausgebildet
ist, der im Durchdringungsbereich von zwei einander benachbarten Ausnehmungen (25) im Gehäuse
(1) gebildet ist, daß alle Scheiben (26) gleichsinnig antreibbar sind, und daß die auf benachbarten Wellen
(13,13') axial zueinander vernetzt angeordneten
Scheiben (26) axial weitgehend spielfrei zueinander angeordnet sind.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kammer (27,27a^ axial von zwei Scheiben
(26) begrenzt wird.
3. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (13, 13') auf einer Kurve angeordnet
sind.
4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (13, 13') auf einem Kreis angeordnet
sind.
5. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Welle (13,13') gesondert antreibbar ist.
6. Pumpe nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (13, 13') von einem zentrisch
angeordneten Antriebs-Zahnrad (19) antreibbar sind, in das Zahnritzel (20) der Wellen (13, 13')
kämmend eingreifen.
7. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Scheibe (26) zwei einander etwa diametral
gegenüberliegende Kammern (27, 27a) zugeordnet
sind.
8. Pumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (27, 27a,; zu zwei Reihen mit
jeweils gesondertem Zufuhrkanal (29", 29a^und gesondertem Auslaßkanal (34", 34a) und mit einander
entgegengesetzter Förderrichtung (30, 30a) hintereinandergeschaltct
wird.
9. Pumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß alle Kammern (27, 27 a) in einer Reihe hintereinander
geschaltet sind, wobei im Bereich der am weitesten vom Zuführkanal (29'") entfernten
Scheibe (26) eine Umkehr der Förderrichtung (von 30 in 30a) vorgesehen ist.
Die Erfindung betrifft eine Pumpe nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine Pumpe mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches t ist aus der FR-PS 4 52 393 bekannt.
Hierbei sind zwei gegensinnig zueinander antreibbare Wellen vorgesehen, deren jeweils axial zueinander versetzte
Scheiben ineinandergreifen. Die Förderung von Luft, Wasser, Dampf o. dgl. erfolgt in zwei parallel zueinander
angeordneten Strömen, die durch die jeweils einer Welle zugeordneten Kammern fließen. Diese beiden
Ströme werden in einer gemeinsamen Auslaßöffnung wieder zusammengeführt Diese Pumpe ist für viskose
Stoffe nur schwer einsatzbar; sie dürfte auch insbesondere für viskose Stoffe keinen hohen Druckaufbau
zulassen. Um einen höheren Druckaufbau zu ermöglichen, ist es für die bekannte Pumpe noch bekannt, mehrere
derartige Pumpen hintereinander anzuordnen, wobei jeweils die Auslaßöffnung der einen Pumpe mit der
Einlaßöffnung der nachfolgenden Pumpe verbunden wird. Pumpen für viskose Stoffe werden unter anderem
aber als sogenannte Schmelzepumpen eingesetzt, mitteis
dei er in vorgeschalteten Schneckenmaschinen aufgeschmolzene Kunststoffe Granuliereinrichtungen zugeführt
werden. In solchen Anwendungsfällen müssen Drücke bis zu 300 bar erzeugt werden.
Aus der DE-AS 29 33 655 (entsprechend US-Ser. No. 9 35 257) ist eine Vorrichtung zum Bearbeiten von viskosen
Stoffen bzw. Stoffen, die bei der Bearbeitung viskos werden, bekannt, die ein Gehäuse aufweist, in dessen
zylindrischer Bohrung ein drehantreibbarer Scheiben-Rotor angeorduet ist, dessen geschlossene Scheiben
nur ein geringes Spiel gegenüber der Wand der Bohrung aufweisen. Zwischen einander axial benachbarten
Scheiben ist jeweils eine Kammer begrenzt, die vor einer Staustelle einen Auslaß aufweist. Von diesem
Auslaß führt ein Überströmkanal in Achsrichtung des Rotors unter Überbrückung der entsprechenden Scheibe
in die auf der anderen Seite der entsprechenden Scheibe befindliche Kammer. Das Stauelement ist je-
AO weils ortsfest im Gehäuse angebracht. Das zu bearbeitende,
d. h. zu plastifizierende, zu mischende, zu entgasende,
oder einem Reaktionsprozeß zu unterwerfende Material wird in jeder Kammer dadurch einem Reibprozeß
unterworfen, daß es sich vor dem Stauelement aufstaut, wodurch eine Relativbewegung zwischen dem
zu bearbeitenden Stoff und den Stirnseiten der Scheiben erfolgt, wodurch ein Verflüssigen, Plastischmachen,
Fördern, Pumpen, Mischen oder Entgasen bewirkt wird. Nachteilig an dieser bekannten Vorrichtung ist, daß das
ortsfeste Stauelement keine Selbstreinigung erfährt und daß die Übergabe der viskosen Stoffe von Kammer zu
Kammer außerhalb des eigentlichen Verfahrensraumes erfolgen muß, was sich auf die Bearbeitungsqualität
nachteilig auswirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Pumpe
der gattungsgemäßen Art so auszugestalten, daß sie bei konstruktiv einfachem Aufbau und geringer Fremdkörperempfindlichkeit
einen hohen Druckaufbau auch bei Förderung von viskosen Stoffen ermöglicht
bO Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst,
Die erfindungsgemäße Pumpe ist in ihrem Aufbau außerordentlich einfach, da sie im wesentlichen nur aus
Drehteilen besteht. Aus diesem Grunde kann sie auch
b5 außerordentlich robust ausgeführt werden. Da die materialführenden
Kammern weitgehend glatte Begrenzungswände und keine extremen Querschnittsveränderungen
aufweisen, ist die Pumpe außerordentlich un-
Priority Applications (5)
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