DE3241710A1 - Verfahren und vorrichtung zur pruefung von teilen oder werkstuecken - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur pruefung von teilen oder werkstuecken

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DE3241710A1
DE3241710A1 DE19823241710 DE3241710A DE3241710A1 DE 3241710 A1 DE3241710 A1 DE 3241710A1 DE 19823241710 DE19823241710 DE 19823241710 DE 3241710 A DE3241710 A DE 3241710A DE 3241710 A1 DE3241710 A1 DE 3241710A1
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DE19823241710
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Timothy R. Tecumsen Ontario Pryor
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Diffracto Ltd Canada
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Diffracto Ltd Canada
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Description

  • Diffracto Limited
  • Verfahren und Vorrichtung zur Prüfung von Teilen oder Werkstücken Die Erfindung betrifft die Prüfung von Werkstücken und bezieht sich insbesondere auf die Prüfung durch elektrooptische Mittel.
  • Nachdem ein Werkstück, d.h. ein Teil einer zu fertigenden Einrichtung oder Vorrichtung durch das Werkzeug einer Werkzeugmaschine, beispielsweise einer Fräsmaschine, Schleifmaschine usw., bearbeitet worden ist, ist es erforderlich, eine Bedingung oder einen Zustand dieser Maschine zu prüfen, um sicherzustellen, daß die Bearbeitung ordnungsgemäß erfolgt ist.
  • Es ist bekannt, ein Werkstück oder Teile an einer Stelle zu bearbeiten und an einer nachfolgenden Stelle zu prüfen.
  • Diese getrennten Stationen zur Durchführung der Bearbeitungsvorgänge und der Prüfvorgänge sind verhältnismäßig komplex und kostenaufwendig.
  • Gemäß der Erfindung wird ein elektro-optischer Tastkopf der genannten Art direkt auf einer Werkzeugmaschine befestigt und vorzugsweise auf gerade der Maschine, die die Bearbeitung des Werkstückes vornimmt. Hat die Werkzeugmaschine nur eine einzige Werkzeugaufnahme, so kann, nachdem die Bearbeitung des Werkstückes beendet ist, das Werkstück durch einen Tastkopf ersetzt werden. Die vorliegende Erfindung dient jedoch vorzugsweise zur Verwendung in Kombination mit einer Werkzeugmaschine, die mehrere Werkzeugaufnahmen aufweist, so daß der Tastkopf in einer Werkzeugaufnahme gehalten werden kann, die nicht die ist, die das Werkzeug hält, das die Bearbeitung an dem Werkstück vornimmt. Auf diese Weise wird der Hauptvorteil der vorliegenden Erfindung dadurch erzielt, daß in einer einzigen Arbeitsstation, ohne daß zusätzliche Halterungen oder Bodenfläche erforderlich sind, beide Funktionen durchgeführt werden können, d.h. daß das Werkstück mit dem Werkzeug bearbeitet und dann die elektrooptische Prüfung des Werkstückes durchgeführt werden kann. Die Werkzeughalterungen sind normalerweise an einer Spindel oder einem Kopf befestigt. Somit kann bei der vorliegenden Erfindung, nachdem das Werkzeug seine Arbeit an dem Werkstück beendet hat, die Spindel oder der Kopf manipuliert werden, d.h. entweder in Längs- oder in Querrichtung oder möglicherweise auch in Drehrichtung, um den Tastkopf in die richtige Richtung zur Prüfung des Werkstückes zu bringen.
  • Es ist zweckmäßig, den Tastkopf und das Werkzeug an der gleichen Werkzeugmaschine zu befestigen und dadurch Bodenfläche zu sparen, jedoch können vorteilhafte Ergebnisse auch dann erzielt werden, wenn der Tastkopf an einer gesonderten Werkzeugmaschine hinter (in Richtung der Bewegung des Werkstückes) der Werkzeugmaschine angeordnet ist, die das Werkstück bearbeitet und die zu prüfende Bedingung oder Abmessung erzeugt. Wenn auch in diesem Falle zusätzliche Bodenfläche erforderlich ist, so wird doch noch der Vorteil erzielt, daß der Tastkopf an einer zweiten Maschine gehalten ist, die vielleicht bereits in dem Arbeitsbereich angeordnet ist, so daß dadurch die Notwendigkeit für die Schaffung weiterer Halteeinrichtungen für den Tastkopf entfällt. Diese weitere Maschine kann in ihrer Natur roboterartig sein und verschiedene Tastköpfe aufnehmen und damit nacheinander ein Teil prüfen.
  • Ein Taster mit einer Fotodetektoranordnung weist im wesentlichen eine Anordnung auf, um Licht auf eine Oberfläche des zu prüfenden Werkstücks zu werfen und dann das Licht abzutasten, das dahinter ankommt oder davon reflektiert wird auf eine Anzahl von ausgerichteten Detektoren, gewöhnlich Fotodioden. Die Detektoren werden abgetastet, um das elektrische Ausgangssignal festzustellen, das gegebenenfalls an den Detektoren steht.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist der Tastkopf so an der Werkzeugmaschine gehalten, daß er physikalisch von allen optischen oder elektrischen Leitungen getrennt ist. In diesem Falle würden an der Fotodiodenanordnung empfangene Lichtsignale über eine drahtlose Fernmeßstrecke zu einer Ausgabestation übertragen werden. In diesem Falle würden die Lichtquelle, der Fernmeßsender und eine Versorgungsbatterie in dem Tastkopf angeordnet sein. Bei dieser Ausführungsform gibt es zwei Möglichkeiten. Zunächst ist es möglich, das rohe festgestellte Lichtsignal zu der Ausgabeeinrichtung zu übertragen.
  • Dann ist es aber auch möglich, die gewünschten Daten von dem Lichtsignal an dem Tastkopf zu extrahieren und nur die Antwort zu übertragen.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann anstelle der Verwendung einer drahtlosen Fernübertragung der Tastkopf seine Licht- und/oder elektrischen Signale über ein eingreifendes Teil übertragen, das über eine passende Kupplung mit einer Werkzeugmaschine verbindbar ist, vorzugsweise mit der Spindel oder einem Kopf davon.
  • In diesem Falle brauchen weder die Batterie noch die Lichtquelle in dem Detektor angeordnet zu sein. Die elektrische Energie kann vielmehr durch Leitungen zugeführt werden, die durch das eingreifende Teil laufen, und in gleicher Weise kann das gegen das Werkstück zu reflektierende Licht auch durch Glasfasern übertragen werden, die durch das eingreifende Teil verlaufen.
  • Bei jeder Ausführungsform kann eine Strömungsmittelleitung, die normalerweise dazu verwendet wird, Kühlflüssigkeit zu einem Werkzeug zu bringen, von Kühlmittel gereinigt und statt dessen dazu verwendet werden, Luft in den Tastkopf zu bringen, die durch passende Düsen an dessen Ende austritt, um das Werkstück vor der elektro-optischen Abtastung zu reinigen.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, eine neue und verbesserte Anordnung zur Vereinfachung und allgemeineren Verwendbarkeit eines Tastkopfes mit einer Diodenanordnung zu schaffen.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Kombination eines Tastkopfes mit einer Diodenanordnung mit einer Werkzeugmaschine zu schaffen, bei der der Tastkopf in den üblichen Werkzeughalteteilen der Werkzeugmaschine gehalten ist.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, Mittel zur Übertragung von Signalen und Bildern mehrerer Tastköpfe zu vorhandenen Ausgabeeinrichtungen über nichtkontaktierende fiber-optische oder lichtübertragende Kopplungen vorzusehen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Austauschbarkeit der Tastköpfe zu ermöglichen, die für eine wirtschaftliche roboterartige Verwendung geeignet ist, bei der eine austauschbare Bearbeitung und kontaktfreie Kopplung verwendet wird, und um eine roboterartige Maschine zur Verwendung damit zu schaffen.
  • EineXzusätzliche Aufgabe der Erfindung besteht darin, die bekannten Luftblasvorrichtungen und andere Vorsichtsmaßnahmen anzuwenden, um die Tastköpfe in der Bearbeitungsumgebung funktionsfähig zu halten.
  • Anhand der Zeichnung soll die Erfindung nachfolgend im einzelnen näher erläutert werden.
  • Die Fig. 1 bis 6 zeigen sechs verschiedene Ausführungsformen der Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung, bei der sich ein Werkstück 10 auf einer Maschinenbasis 11 befindet, wo es gerade bearbeitet worden ist. Auf dieser gleichen Maschinenbasis 11 ist die Spindel oder der Kopf der Werkzeugmaschine gelagert, wobei die Spindel Bewegungen relativ zu der Basis wenigstens vertikal in Richtung auf das Werkstück und von diesem weg ausführen kann. Je nach der Ausbildung und Ausstattung der Werkzeugmaschine können auch Mittel zum Drehantrieb der Spindel oder des Kopfes 12 um eine vertikale Achse vorgesehen sein. Diese Ausführungsform weist eine Werkzeughalterung 13 üblicher Art zur Halterung eines Werkzeugs an der Spindel oder dem Kopf 12 auf. In diesem Falle dient sie jedoch zur Halterung eines Tastkopfes 15 derart, daß der Tastkopf in die genaue Position gebracht werden kann, um ein Merkmal in der Oberfläche des Werkstücks 10 zu prüfen. Dieses Merkmal oder diese Eigentümlichkeit kann z.B. ein Gewindeloch, ein äußerer Durchmesser, ein Oberflächendefekt oder dergleichen sein. In jedem Falle wird der Tastkopf 15 durch die Spindel oder den Kopf 12 zu der Position in der Nähe des Werkstücks 10 gebracht, wo Entfernungsdaten von der Oberfläche oder den Oberflächen des Werkstücks abgenommen werden sollen. Der Tastkopf ist miniaturisiert und kann im wesentlichen alle die Bewegungen ausführen, die die Maschine normalerweise gestattet. Eine Drehung ist nicht besonders für alle Anwendungsfälle des Tastkopfes erforderlich.
  • Sie ist jedoch in vielen Fällen höchst wünschenswert.
  • Der Tastkopf 15 weist eine Lichtquelle 16 auf, die vorzugsweise die Form eines Halbleiter-Diodenlasers mit geringer Leistung hat, um über eine Linse 17 das Werkstück 10 zu beleuchten, so daß ein Fleck 14 entsteht, von dem die reflektierte Helligkeit über ein Prisma 18 gebrochen und abgebildet wird, so daß Flecken 14, 19 und 20 auf Fotodetektoranordnungen 21 und 22 abgebildet werden, die jeweils den Fleck 14 in einem anderen und entgegengesetzten Winkel sehen. Die Detektoranordnungen, in diesem Falle Fotodetektoranordnungen, sind in diesem Falle geneigt, um den Fokus über einen größeren Bereich beizubehalten. Die Auflösung eines solchen Systems liegt bei etwa 0,0005 mm (0,00002 Zoll) bei einem Meßbereich von 1 mm (0,040 Zoll). Eine geringere Auflösung und ein größerer Meßbereich ist ebenfalls möglich.
  • Die Diodenanordnungen 21 und 22 werden durch eine Abtasteinrichtung 23 abgetastet, die mit einem drahtlosen Fernmeßsender 25 verbunden ist. Eine Batterie 28 speist den Fernmeßsender, die Beleuchtungseinrichtung mit dem Diodenlaser und die Diodenabtasteinrichtung. Da alle die Elemente des dargestellten Systems Halbleiterelemente sind, ist der Leistungs-und Spannungsbedarf niedrig.
  • Die Signale von dem Fernmeßsender 25 gelangen in eine Ausgabeeinrichtung 35, die eine Empfangsschaltung 36, die nur schematisch dargestellt ist, zum Empfang des übertragenen Signals und zur Verstärkung aufweist. Mit der Bezugsziffer 37 ist eine spezielle Aufbereitungs- und Verbesserungseinrichtung bezeichnet. Eine Ausgabeeinrichtung 38 liefert die Antwort, die in diesem Falle aus den Positionen des abgebildeten Flecks auf der Oberfläche auf den Diodenanordnungen gebildet ist, und mit 39 ist ein Interface-Modul für diese Daten bezeichnet.
  • Die Diodenanordnung ist ein vollkommen digitaler Taster und arbeitet mit hoher Frequenz und ist für eine FM- oder PCM-Übertragung gut geeignet. Für diesen Fall sind auch Halbleiterlichtquellen mit niedriger Spannung und Leistung wünschenswert, z.B. LED-s und Diodenlaser.
  • Lineare oder zirkulare Diodenanordnungen wurden bisher für Meßzwecke verwendet. Typische Anordnungen reichen von einer Länge von 256 Elementen, die mit einer Abtastfrequenz von 1000 bis 10.000 betrieben werden, bis zu einem Maximum von 2048 Elementen, die mit einer maximalen Abtastfrequenz von 1000 betrieben werden. Im Falle einer Matrixanordnung von 250 x 250 Elementen ist eine typische Abtastfrequenz 30 Hz für jede der 250 Zeilen und 250 Elemente. In jedem Fall liegt eine typische Detektor/Detektorfrequenz im Bereich von 0,1 bis 5 MHz.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 1 kann auf zwei verschiedene Weisen verwendet werden. Eine Verwendungsart besteht darin, daß rohe abgetastete Lichtsignale bei 0,1 bis 5 MHz übertragen und entfernt verarbeitet werden. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, die gewünschten Daten aus dem Lichtsignal zu extrahieren und in dem Tastkopf zu verarbeiten, der nur die Antwort übertragen würde. Während beide dieser Möglichkeiten ihren Platz haben, würde die erste natürlich die einfachste Konstruktion für den Tastkopf selbst bilden.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 werden die von den Fotodetektoranordnungen 21 und 22 empfangenen Signale direkt zu der Ausgabeeinrichtung 35 übertragen. In diesem Fall liegt der Detektor/Detektorbereich bei 0,1 bis 5 MHz, wobei die Abtastung mehrere Male pro Sekunde wiederholt wird. Befindet sich der Tastkopf in einer festen Position, so ist das wiederholte Abtastsignal natürlich immer das gleiche, und dieses ermöglicht das höchste Maß der Genauigkeit bei der Übertragung und dekodierendem Aufbau des Signals über eine Zeitspanne von mehreren Zyklen, was eine sehr wirksame Art und Weise der Schaffung eines hohen Signal/Störverhältnisses ist. Dies bedeutet natürlich nicht, daß der Tastkopf nicht auch "fliegend" messen könnte, d.h. bei kontinuierlicher relativer Bewegung zwischen dem Werkstück und dem Tastkopf, da die Diodenlaserlichtquelle gepulst sein kann, um die Position des Flecks einzufrieren, obwohl der Tastkopf selbst sich weiter bewegt.
  • Es sei. darauf hingewiesen, daß der Tastkopf, der vollkommen optisch ist und eine hohe Auflösung hat, beträchtlich schneller und wirksamer ist als ein Kopf mit Punktkontakt, wie das bisher bei zweidimensionaler Messung der Fall war. Das Erfordernis der Geschwindigkeit bei einem solchen Prüfverfahren ist überragend, da beim Ablauf des Prüfvorganges die Maschine das Werkstück nicht bearbeitet und daher während der Prüfung die Basis, die Schlitten usw. der Werkzeugmaschine frei aufsitzen.
  • Wird somit die Prüfung sehr schnell ausgeführt, so geht der Vorteil der Kombination der Prüfmittel mit der Werkzeugmaschine verloren oder er verringert sich zumindest, und in diesem Fall mag es genauso gut sein, den Tastkopf an einer von der Werkzeugmaschine verschiedenen Stelle anzuordnen.
  • Darüber hinaus werden die zuvor genannten Bemerkungen durch die weitere Möglichkeit unterstützt, daß der optische Tastkopf sowohl Defekte des Teils oder eine Oberflächenbeschaffenheit, Durchgang von Löchern oder dergleichen abtastet. Eine solche zusätzliche Abtastung kann mit dem gleichen oder anderen Tastköpfen durchgeführt werden.
  • Die andere Möglichkeit des Einbaus der Signalverarbeitungsmittel in dem Tastkopf ist durchaus möglich, insbesondere unter Berücksichtigung des gegenwärtigen Standes der Leiterplatten mit hoher Schaltungsdichte. Dies könnte jedoch einen sehr komplizierten Prozessor innerhalb des Tastkopfes unter Verwendung eines Mikrocomputers erfordern. In diesem Fall könnte das übertragene Signal eine sich in hohem Maße ändernde Frequenz in Abhängigkeit von der Antwort sein, und diese würde die Übertragungsschwierigkeiten verringern.
  • Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der der Tastkopf physikalisch mit der Werkzeugmaschine gekoppelt ist (und somit spezielle Spindeln, Werkzeughalter usw. erfordert). Bei dieser Ausführungsform ist die Verwendung drahtloser Fernmeßtechnik nicht erforderlich, und zusätzlich können Stromversorgung und Licht über Leitungen zugeführt werden, die den Tastkopf kontaktieren, so daß weder eine Batterie noch eine Lichtquelle (falls notwendig) in dem Tastkopf erforderlich sind.
  • Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Ausführungsform gemäß Fig. 2 besteht darin, daß Luft direkt in den Tastkopf über Leitungen geleitet werden kann, die normalerweise zur Zuführung von Kühlmittel zu einem Werkzeug verwendet werden. Die genannte Luft dient zur Reinigung des Gebietes des Werkstücks, das von dem Tastkopf beobachtet werden soll. Dies ist besonders in einer Umgebung wünschenswert, in der das Werkstück im zu prüfenden Oberflächengebiet eine beträchtliche Menge von Restkühlmittel, Maschinenöl usw. aufweist.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig 2 ist ein Werkstück 50 auf einer Basis 51 der Werkzeugmaschine gehalten. Die Werkzeugmaschine weist außerdem einen Spindelkopf 52 mit einer Werkzeughalterung 54 auf. In diesem Fall weist die Werkzeughalterung 54 einen besonders ausgebildeten Versehlußblock 53 auf, der mit elektrischen Leitungen und faseroptischen Lichtpfaden versehen ist, die für die Verwendung bei dem Tastkopf geeignet sind.
  • In diesem Falle ist der Tastkopf 55 einfach und lösbar in der öffnung des Verschlußblockes 53 gehalten, und in dieser Position sind die elektrischen Mittel darin mit elektrischen Leitungen 60 gekoppelt, während die optischen Pfade mit optischen Leitungen 61 und einer Öffnung darin zur Aufnahme von Luft mit einem Luftdurchlaß 65 fluchten. Am Ende des Tastkopfes 55 liegt ein Fenster 56 dem Werkstück 50 gegenüber. Luft tritt durch Leitungen 65 in den Tastkopf ein und gelangt über Düsen 57 und 58 nach außen, um das Werkstück 50 im zu betrachtenden Gebiet zu reinigen.
  • Fluidum durch die Leitung 65 wird durch ein Ventil 66 gesteuert.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 kann der Tastkopf 55 von jeder Art eines elektro-optischen Tastkopfes sein. Z.B.
  • kann er die Oberflächengüte oder den Abstand des Tastkopfes zu einer Seitenwand messen. In jedem Fall ist der Tastkopf 55 iösbar in den Verschlußblock 53 eingesetzt, so daß dieser Verschlußblock auch noch für andere Arten von Tastköpfen verwendet werden kann. Darüber hinaus ist der Verschlußblock 53 mit dem Spindelkopf 52 über eine Kupplung 54 des Maschinenherstellers verbunden, so daß eine schnelle Auswechslung des Verschlußblockes möglich ist. Eine Werkzeugmaschine dieser Art würde normalerweise für die Zuführung von Kühlmittel über ihr Leitungssystem zu dem Werkzeug ausgelegt sein, und in diesem Fall würde das das Rohr 65 sein.
  • Beim Ineinandergreifen des Tastkopfes 55 mit dem Verschlußblock 53 sind die elektrischen Leitungen 60 so angeordnet, daß sie das Ausgangs signal der innerhalb des Tastkopfes angeordneten Diodenanordnung ableiten. Innerhalb des Verschlußblockes 53 und im Eingriff mit dem Tastkopf 55 befinden sich faseroptische Leitungen 61. Zusätzlich zu dem Ableiten der von der Diodenanordnung abgetasteten Lichtsignale kann diese Faseroptik zur Zuführung von Licht von der Lampe 62 in den Tastkopf dienen, wodurch die Notwendigkeit einer gesonderten Beleuchtungsquelle innerhalb des Tastkopfes überflüssig ist. Darüber hinaus liegt es im Rahmen der vorliegenden Erfindung, diese Faseroptik dazu zu verwenden, Licht von dem Bild zu der Diodenanordnung zurückzubringen, die außerhalb anstatt innerhalb des Tastkopfes angeordnet ist.
  • Bei Betrieb wird Licht auch nach außen geleitet, und es kehrt von der Oberfläche des Werkstücks 50 durch das Fenster 56 zurück. Gegenüber befindet sich Fenster 56 in einer Position, in der zu Reinigungszwecken Luft durch Düsen 57 und 58 bläst.
  • Die genaue Anordnung der Düsen hängt natürlich von der Art der Abtastung und der Betriebsart ab. Z.B. kann es wünschenswert sein, Luftaustrittsdüsen an einem Ort des Umfanges vorzusehen, der von dem verschieden ist, wo die Prüfung stattfindet, so daß das Werkstück saubergeblasen wird, während sich die Spindel etwas dreht, jedoch vor dem Prüfpunkt. Dadurch wird Schmutz von dem Fenster 56 ferngehalten.
  • Tastköpfe, wie sie in dem vorliegenden Fall verwendet werden, sollten wesentliche Lichtkompensationsmöglichkeiten aufweisen, um eine Verringerung der Lichtübertragung aufgrund von Kühlnebel und anderen Fensterverunreinigungen zu kompensieren. Alle Diodenanordnungssysteme können bei Vorhandensein verringerter Übertragung kompensiert werden, indem die Abtastgeschwindigkeit für die Diodenanordnung gesenkt, die Lichtintensität erhöht oder eine längere Integrationszeit für die Diodenanordnung verwendet wird, auch eine Kombination von allen diesen Maßnahmen ist möglich.
  • Es ist offensichtlich, daß aufgrund der austretenden Leitungen 60 und 61 die Drehung der Spindel 52 begrenzt ist, da andernfalls die Leitungen verdreht werden würden. Es ist jedoch nicht wahrscheinlich, daß Drehungen um mehr als 3600 in irgendeinem Fall erforderlich sein würden.
  • Die zuvor genannten Ausführungsformen verdeutlichen die Anwendung der Erfindung bei der Prüfung der Größe und Oberflächengüte eines Teils. Es können jedoch auch viele andere Variable geprüft werden, beispielsweise Defekte der Oberfläche des Teils und dergleichen. Drahtlose Fernmeßtechnik und optische Nichtkontaktkopplung wurden gezeigt. Fernkopplung wie beispielsweise induktive oder hochfrequente Fernmeßtechnik ist im allgemeinen für drehende Teile wünschenswert, jedoch sind auch optische Kopplungen möglich, insbesondere für nicht rotierende Anwendungsfälle, beispielsweise bei Werkzeugwechseln auf Drehbänken und bei Robotern, wie das nachfolgend erläutert wird.
  • Natürlich sind auch bei den nachfolgenden Anwendungsfällen ebenfalls direkte Drahtverbindungen möglich, obwohl sie aufgrund des Kontaktproblems weniger wünschenswert sind.
  • Passende bildübertragende Fasern sind z.B. die unter dem Namen "Selfoc" der Firma Nippon Sheet Glass Company bekannten Wellenführungsfasern oder gelaugte Glasbündel mit jeweils 8000 Fasern mit einem jeweiligen Durchmesser von 20 ß oder sogar Kunststoffaserbündel wie die unter dem Namen "Corfon" bekannten der Firma Dupon. Passende Diodenanordnungen zur Messung und Fehlerbestimmung sind z.B. Reticon 1728C (lineare Anordnung) oder GE TN2500 (Matrixanordnung).
  • Die faseroptische Auskopplung der Signale der Diodenanordnung über die optische Leitung 61 kann dadurch erfolgen, daß das Ausgangssignal der Diodenanordnung in einen Puls- oder Frequenzkode umgewandelt wird, wie das oben angegeben worden ist, was alles digital ist, was somit wünschenswert ist. Darüber hinaus ist kein physikalischer Kontakt mit dem Tastkopf erforderlich.
  • Ein Beispiel ist in Fig. 2B gezeigt. Es kann aber auch ein ähnliches System verwendet werden, das keine physikalische Verbindung mit dem Tastkopf (wie in Fig. 1) erfordert In diesem Fall liest die Diodenanordnung 90, welche Variable auch immer beispielsweise in diesem Fall von Interesse ist, das Bild 95 der Kantenposition 100 eines zylindrischen Objekts 102 ab, das von hinten durch eine äußere Lichtquelle 105 beleuchtet ist.
  • Fenster 106 trennt Linse 107 von der Umgebung.
  • Batterie 110 versorgt eine Diodenanordnung 90 und eine Schaltung 115, die das Abtastsignal der Diodenanordnung in ein Lichtausgangssignal einer Leuchtdiode 120 umwandelt. Dieses Lichtsignal ist in Fenster 121 vorhanden und wird direkt durch Detektor 125 aufgefangen, der mit einer Ausgabeeinrichtung 30 verbunden ist. Es können auch optische Fasern 135 (gestrichelte Linien) verwendet werden, um Licht von der Leuchtdiode zu dem Ausgangs fenster zu übertragen oder um das Licht aufzufangen und zu Detektor 125 zu übertragen.
  • Detektor 125 kann sich an irgendeiner Stelle am Umfang befinden oder bis hinauf zu 3600 in irgendeiner Winkelform auf der Außenseite des Tastkopfes. In dem zuletzt genannten Zustand kann er Signale über bis zu 3600 der Tastkopfdrehung auffangen.
  • Andererseits kann auch ein Einpunktdetektor verwendet werden und eine Lichtquelle, die Licht über bis zu 360C aussendet, beispielsweise ein umlaufender Ring von Lichtdioden 120, um die Werte über den Umfang abzulesen.
  • Die Kopplung der Druckluft ist im wesentlichen ebenfalls kontaktfrei über Stutzen 140, der rund um einen Flansch 145 des Tastkopfes angeordnet ist. Dieser Stutzen kann sich an einem Punkt befinden oder über den gesamten Umfang erstrecken, so daß eine Zuführung von Luft an allen Stellen der Tastkopfdrehung möglich ist. Wie bereits beschrieben, wird Luft zugeführt, um das zu messende Teil freizublasen, um das Tastfenster 106 freizuhalten (Düse 107) und/oder das Fenster 121 zur Ausgabe der Daten sauberzuhalten.
  • Die Schaltung 115, die Diodenanordnung und die Leuchtdioden benötigen nur sehr wenig Strom und Spannung und belasten daher die Batterie nur wenig. Es ist aber auch zweckmäßig, ein zweites System zu verwenden, das mit dem Tastkopf in Verbindung steht, um diese Schaltung je nach Bedarf ein- und auszuschalten.
  • Die-s kann in Fig. 2B z.B. ganz einfach dadurch geschehen, daß die Anwesenheit von Hintergrundslicht von der Lichtquelle 105 dazu verwendet wird, sie einzuschalten. Kein Licht würde normalerweise den Taster ausgeschaltet halten, bis er in die Maschine eingesetzt ist.
  • Schaltung 115, die an die Ausgabeeinrichtung 130 angeschlossen ist, kann verschiedene Formen haben. Im ersten Fall können die Dioden/Dioden-Ausgangsimpulse direkt (typischerweise bei 0,1 bis 5 MHz) übertragen werden, oder in anderen Worten, das Lichtausgangssignal der Leuchtdiode 120 ist entweder Detektor-auf-Detektor gepulst,oder die Detektoren werden abgetastet und gehalten, und die abgetasteten und gehaltenen Spannungen werden aufeinanderfolgend in die Leuchtdioden eingespeist und durch Detektor 125 wieder zurückgewonnen.
  • Die oben beschriebene Schaltungsauslegung führt keine Verarbeitung in dem-Tastkopf durch, Eine andere Auslegung besteht darin, die Schaltung 115 dazu zu verwenden, z.B. die Bildkantenposition selbst zu bestimmen. In diesem Fall kann eine digitale Zahl, die der Position (z.B. Detektor Nr. 1321 in einer Anordnung mit 1728 Elementen) übertragen werden, wobei jede übliche Technik wie beispielsweise FrequenzPoder Pulskodetechnik usw. angewendet wird.
  • Eine dritte und letzte Auslegung besteht darin, daß keine Diodenanordnung verwendet wird, sondern ein analoger Lichtdetektor. In diesem Fall braucht nur das analoge Lichtsignal übertragen zu werden. Z.B. können zwei solche Detektoren jeweils ihre Signale übertragen. Wegen schmutziger Fenster ist es jedoch allgemein besser, selbst die Analogsignale als Pulskode oder Frequenzkode zu übertragen, anstatt sie direkt über Fasern zu übertragen.
  • Die Diodenanordnung 90 ist als normalerweise lineare Diodenanordnung gezeigt. Es kann jedoch auch eine Matrixanordnung sein, die in der Lage ist, eine Abtastung aus der Zeichnungsebene heraus zu ermöglichen. Auf diese Weise kann der Tastkopf ein zweidimensionales Bild des Teiles liefern, beispielsweise den Ort des Zentrums eines Loches. Es kann anstelle des übertragenen Lichtes auch reflektiertes Licht in gleicher Weise verwendet werden, wobei sich die Lichtquelle innerhalb oder außerhalb des Tastkopfes befindet.
  • Fig. 3 zeigt eine neuartige und vorteilhafte Ausführungsform, bei der eine kontaktfreie Kopplung der Fasern verdeutlicht ist.
  • In diesem Falle weist ein Tastkopfkörper 300 fünf Kontakte 301-303 plus zwei 304 und 305 außerhalb der Papierebene auf. Eine Verbindung erfolgt über einen Morsekonusabschnitt 308, wie er gewöhnlich in Werkzeugmaschinen verwendet wird, und der Tastkopf wird durch einen Werkzeugaustauscharm 310 (gestrichelte Linien) in die konische Aufnahme der Maschine eingeführt.
  • Da die meisten Maschinen nut- und federverbundene (d.h.
  • umfangsmäßig orientierte) Futter aufweisen, ist es möglich, den Tastkopf so einzuführen, daß das Ausgangsfenster 320 gegenüber der Ausgabeeinrichtung liegt, die in diesem Fall über das faseroptische Bündel 350 entfernt angeordnet ist und gekreuzte Diodenanordnungen 360 und 370 und eine Linse 380 aufweist, um das Bild des Bündelendes 355 auf den Anordnungen abzubilden.
  • Ein einziges Chip mit einer gekreuzten Diodenanordnung kann gegebenenfalls verwendet werden, andernfalls eine Matrixanordnung oder zwei lineare Anordnungen und ein Strahltrenner oder sogar auch nur eine einzige Anordnung, wenn Teile 302 bis 305 mit zusammenlaufenden Kanten verwendet werden.
  • Während das Futter drehbar ist1 muß der Tastkopf natürlich stationär sein, um die gezeigte Kopplung zu verwenden.
  • Die vier Tastkopfpunkte am Umfang machen im allgemeinen eine Drehung nicht erforderlich, obwohl auch der Tastkopf gedreht werden kann, bis die Ausrichtung erreicht ist, wenn eine Nut/ Federorientierung nicht möglich ist. Es ist auch die Verwendung eines einzigen Tastkopfes 302 möglich, und mehrere optische Lichtleitungen, s. die gestrichelten Linien 351, können am Umfang vorgesehen werden, um eine Messung an mehreren Umfangsorientierungsstellen zu ermöglichen.
  • Der gezeigte Tastkopf hat viele Vorteile gegenüber den herkömmlichen "Berührungsauslöse"-Tastköpfen wie beispielsweise dem "Renishaw"-Tastkopf. Die Vorteile bestehen im wesentlichen in der außerordentlich hohen Genauigkeit und der unmittelbaren Meßmöglichkeit durch die Diodenanordnung. Dadurch ist eine Konturmessung möglich, was nicht bei Berührungstastköpfen der Fall ist, sowie ein elektronischer Nullpunkt.
  • Eine Leuchtdiode oder eine andere Lichtquelle 400 beleuchtet die inneren Kanten federbelasteter Kontaktstifte 402-405, die um 90" versetzt zueinander angeordnet sind. Linse 410 liefert ein Bild dieser Stifte entweder auf einer integralen Diodenanordnung oder Diodenanordnungen 420 (gestrichelte Linien) innerhalb des Tastkopfes und mit drahtloser Fernübertragung, oder, wie in diesem Falle, auf einer äußeren Anordnung 360/370 über einen Spiegel 430 durch Fenster 320 auf die Fläche 431 des faseroptischen Bündels 350. Eine Hilfslinse (oder Linsen) wie beispielsweise 411 können ebenfalls verwendet werden, die innerhalb oder außerhalb des Tastkopfes angeordnet sind.
  • Der axiale oder Zweiachsen-Kontaktpunkt 301 überträgt ein Kantenbild über einen rechtwinkligen Spiegel oder ein Prisma beispielsweise. Bei der gezeigten Ausführungsform ist dieser Kontaktpunkt jedoch (über Arme 415, gestrichelte Linien) mit Linse 410 verbunden, derart, daß eine axiale Bewegung des Kontaktpunktes die Linse bewegt und das Kantenbild der Kontakte 302-305 defokussiert (s. Inschrift). Diese Defokussierung kann als Berührungstaster verwendet werden, indem sie eine zweiachsige Positionsmessung der Achse des Maschinenwerkzeugs auslöst, wenn zehn Elemente der Anordnung (und nicht die normalen zwei bis drei) in dem Kantenbild enthalten sind (s. Inschrift).
  • Das Maß der Defokussierung kann auch andererseits überwacht werden, um die Position des Kontaktpunktes 302 zu messen, und die Anordnung oder eine Linse in dem System wie beispielsweise 411 kann physikalisch bewegt werden, und die Bewegungsstrecke, die erforderlich ist, um die Fokussierung wieder herzustellen, liefert einen Anzeigewert für die Kontaktpunktbewegung.
  • Wenn auch eine Erläuterung in Verbindung mit Kontakttastköpfen erfolgt ist, so kann diese faseroptische Kopplungsanordnung in vielen anderen Fällen verwendet werden, beispielsweise bei dem Triangulationsbeispiel gemäß Fig. 1, Oberflächengüte, Fehlerfeststellung und dergleichen.
  • Fig. 4A zeigt eine andere Ausführungsform, bei der ein robotergesteuerter Tastkopfaustausch erfolgt. Eine Gruppe von Inspektionsköpfen 501-504 sind jeweils in der Lage, Bohrungsabmessungen, Oberflächendefekte oder Kantenorte, beide Defekte, Gewindeverhältnisse und dergleichen zu überwachen, und zwar alles über optische Mittel. Jeder Tastkopf weist eine Positionierfläche 510 auf, an der ein Greifer 512 des Roboters angreifen kann, es können aber auch Morsekonen wie bei Fig. 1 bis 3 oder andere Mittel verwendet werden. Die Tastköpfe sind typischerweise in einem Halter (nicht dargestellt) angeordnet, so daß der Roboter sie wiederholt finden, greifen und auch wieder an dem richtigen Ort absetzen kann. Solche Halter können linear, drehbar oder auch anders ausgebildet sein.
  • Die hinter dieser Anordnung steckende Idee ist zweifach.
  • Als erstes können diese Tastköpfe wie der zuvor geschilderte in Maschinen verwendet werden, in denen sie die noch gegenwärtig verwendeten normalen Bearbeitungswerkzeuge vermehren. Dies gilt für den Werkzeugwechsel oder für Revolverformen. In diesem Fall ist der Roboter 514 ganz einfach der Werkzeugwechselmechanismus der Maschine oder ein gesonderter Mechanismus, der dazu verwendet wird, die beschriebenen Tastköpfe auszutauschen.
  • Es ist jedoch von Interesse, die Verwendung des Roboters zu betrachten, der die tatsächliche Teileinspektion bewirkt, wie das in Fig. 4B gezeigt ist. In diesem Falle wird der Roboter dazu verwendet, den Tastkopf zu verschiedenen Punkten auf dem Teil unabhängig von dem Maschinenwerkzeug oder einer anderen Fertigungsmaschine zu bewegen. Eine Tastkopfeinheit dient zur Prüfung aller möglichen Eigentümlichkeiten und wird dann in den Halter zurückgebracht, und ein neuer Taster wird gegriffen.
  • Es sei nun Fig. 4B betrachtet. Der Roboter 600 kann selektiv Tastköpfe 601 gemäß der Erfindung von dem Halter oder Revolverkopf 610 aufnehmen. In der Zeichnung hat er bereits einen Kontakttastkopf 615 aufgenommen, um einen Durchmesser einer Bohrung 620 in einem Getriebegehäuse 625 auf einer Palette 630 zu messen. Diese Palette kann durch Motor 635 gedreht werden, um alle anderen Flächen des Getriebegehäuses 625 dem Roboter darzubieten.
  • Nachdem alle möglichen Bohrungen mit dem Tastkopf 615 geprüft worden sind, kann der Roboter in einer zweckmäßigen Version zurückfahren und einen Bohrungstastkopf für andere größere Bohrungsdurchmesser ergreifen, und zwar unter Steuerung durch Computer 640, um dann diese größeren Durchmesser zu messen. Nachdem alle größeren Bohrungen geprüft worden sind, ergreift der Roboter aufgrund seiner Programmierung Konturtastköpfe, Bohrungs- oder Oberflächenfehlertastköpfe, Oberflächengütetastköpfe oder andere Tastköpfe gemäß der Erfindung, um die gewünschte Prüfung des Teiles zu vervollständigen.
  • Es seien nun die Tastköpfe gemäß Fig. 4A betrachtet.
  • Vier Arten sind gezeigt, eine optische Achtpunktkontaktversion 501 mit zwei Gruppen von Kontakten 525 und 526, wobei jede Gruppe vier Kontakte hat, um Bohrungsdurchmesser, Konizität, Rundheit (Ovalität) zu messen. Tastkopf 502 sieht auf eine Oberfläche 530 (gestrichelte Linien), wobei eine integrale Lichtquelle Licht 531 auf die Oberfläche wirft, während eine Linseneinrichtung (nicht dargestellt) ein Bild auf die Diodenanordnung wirft, möglicherweise bei faseroptischer Übertragung.
  • Obwohl das in dieser Figur nicht gezeigt ist, können der Triangulationstastkopf der Fig. 1 und in einigen Fällen der Oberflächengütentastkopf gemäß Fig. 2 ebenfalls in dieser Weise betrieben werden.
  • Tastkopf 501 ist ein solcher zur Prüfung von Oberflächendefekten in Bohrungen, und Tastkopf 504 ist ein solcher zur Prüfung von Gewinde 534.
  • Jeder dieser Tastköpfe kann in irgendeiner passenden Weise ausgebildet sein. Fig. 4C zeigt jedoch eine Ausführungsform, bei der jeder Tastkopf, ganz gleich, um welchen Typ es sich handelt, eine gemeinsame Diodenanordnung 649 und/oder eine Lichtquelle 650 verwendet, die von dem Roboter oder der Maschine (nicht dargestellt) gehalten ist. Dies ermöglicht, daß jeder Tastkopf wie beispielsweise 655 auf den einfachsten Teil beschränkt werden kann, wobei die teuren elektronischen Teile (Diodenanordnung, Schaltungen, Lichtquelle usw.) ausgespart sind, wobei Licht zwischen dem individuellen Tastkopf 655 und dem Roboter 651 durch Fenster 653 und 654 verläuft.
  • Eine Anordnung 656 zur Konusauffindung ist in diesem Fall zur weiteren Definition der Meßkopfachse dargestellt. Jeder Meßkopf ist in dem dargestellten Fall so aufgebaut, daß er ein Bild, Beugemuster oder ein anderes Lichtmuster auf die Detektoranordnung wirft, wobei eine genaue Fokussierung durch die gute mechanische Fixierung der Konusverbindung erreicht wird. Es kann auch eine Linse 660 (gestrichelte Linien) in der Basiseinheit 650 enthalten sein, derart, daß das Bild, beispielsweise das der Oberfläche 661, zur Verfügung steht (möglicherweise mit Hilfe von Hilfslinsen in dem Tastkopf). Die Lichtquelle 670 kann außerhalb angeordnet sein, wie das Fig. 2 zeigt, innerhalb des Tastkopfes und batteriegespeist wie in Fig. 1. Auch Mehrfachlichtquellen können so mittels Teilern oder dergleichen vorgesehen sein. Das Licht kann auch mit der gleichen Achse wie die Abbildung nach unten gerichtet sein.
  • Die Darstellung betrifft eine Werkzeugwechsel-Betriebsweise, jedoch kann die gleiche Anordnung bei einer Rotations- oder Revolveranordnung verwendet werden, bei der zweckmäßigerweise Tastköpfe wie die der Fig. 4A verwendet werden, die keine Ein/Ausbewegung in bezug zu einem Sitz erfordern, wie das bei einem Konus der Fall ist. Diese gesamte Revolveranordnung kann durch den Roboter gehalten sein, oder Teile davon können von dem Roboter zu der Revolveranordnung gebracht werden, was natürlich am besten dann geschieht, wenn die Teile kleiner als im gezeigten Fall sind, d.h. wo es bequemer ist, das Teil zu der Meßvorrichtung zu bringen als umgekehrt.
  • Bei Drehmaschinen mit Revolverhalterungen können die obigen Tastköpfe genau wie jedes andere Werkzeug in dem Revolver gehalten sein. Eine gemeinsame Lese- oder Ausgabeeinrichtung wie die zuvor in Verbindung mit Fig. 4C beschriebene jedoch in gleicher Weise entfernt über eine Faserabbildungsanordnung gemäß Fig. 3 kann verwendet werden, Die gezeigten größten Tastköpfe können dazu verwendet werden1 das Teil nach halbfertigen Bearbeitungsvorgängen zu prüfen, um zu sehen, wie das Endbearbeitungswerkzeug für die abschließende Bearbeitung sein sollte. Werden rauhe Schmiedeteile oder Gußstücke bearbeitet, so können diese Tastköpfe, insbesondere die Nichtkontakttastköpfe, schnell und genau das Teil abtasten, um die Lage und die Positionen von Eigentümlichkeiten des Teiles relativ zu der Maschine abzutasten. Die Steuerungen der Maschinenachsen können bei Mehrachsenmaschinen computergedreht sein, um auch Fehlausrichtungen der Teile Rechnung zu tragen.
  • Wenn auch bei der vorliegenden Darstellung ein Freiblasen der optischen Fenster mit Luft beschrieben ist, so kann doch auch das Kühlmittel selbst verwendet werden, wenn es gleichmäßig verteilt ist und so nicht unzulässig das optische Signal stört. Dies kann zweckmäßig sein, da scheinbar alle Maschinenwerkzeuge Vorrichtungen für Kühlmittel aufweisen, jedoch viele nicht einfach für Luft geeignet sind. Auch Verschlußvorrichtungen können verwendet werden, die nur dann öffnen, wenn Messungen erforderlich sind, beispielsweise 390 in Fig. 3.
  • In Fig. 3 ist auch zu beachten, daß Luftblaseinrichtungen 391 und 392 ebenfalls verwendet werden, um das Fenster 320 und Faserende (oder Fenster) 411 ebenfalls sauberzuhalten.
  • In den Fig. 4D und E sind die oben erwähnten Revolver gezeigt. Fig. 4D zeigt einen Revolver, bei dem Tastköpfe 680, 681, 682 und 683 auf einer Skala 684 angeordnet sind, die durch einen Motor 685 angetrieben ist und sich um eine Achse 686 dreht.
  • Bei jeder 90°-Drehung wird ein neuer Tastkopf der gezeigten Art vor die Detektoranordnung 687 der festen Meßkopfeinheit 688 gebracht. Eine Lichtquelle 689 mit gesammeltem Licht richtet Licht auf jeden Meßkopf über einen Strahlteiler 690. Es kann irgendeine passende Zahl von Meßköpfen verwendet werden, nicht nur die vier gezeigten.
  • Fig. 4F zeigt eine andere Ausführungsform mit einer Skala 691, die 900 von der Skala 684 mit der Achse 686 gedreht ist. In diesem Falle sind vier Tastköpfe 692-695 gezeigt, die wie der oben genannte Tastkopf irgendeiner der oben genannten Arten von Tastköpfen sein können. In diesem Falle verwendet die feste Tastkopfanordnung jedoch einen Vidicon-Bilddetektor 696 und eine gemeinsame Linse 697, um Bilder jedes Signals abzutasten, das von den Tastköpfen gewonnen worden ist, während in Fig. 4D jeder Tastkopf seine eigene Linse hat, die in Verbindung mit der Diodenanordnung 687 wirkt. Detektoranordnungen sind allgemein analogen Bilddetektoren wie beispielsweise Vidicons vorzuziehen, jedoch kann jede passende Einrichtung zur Abtastung des Bildes verwendet werden.
  • Tastköpfe der Fig. 4F wurden zweckmäßig in verschiedenen Längen, Durchmessern und Arten gezeigt, da dies allgemein der Fall ist, und die Erfindung ist nicht auf gleiche Arten von Tastköpfen in irgendeiner Gruppe beschränkt.
  • Die roboterartige Tastkopfpositionierungseinheit der Fig. 4 kann dazu verwendet werden, das Arbeiten des Maschinenwerkzeugs wie auch das gefertigte Teil zu überwachen und zu prüfen. Dies kann entweder geschehen, während die Bearbeitung auf der Maschinenspindel abläuft oder nach Eingeben in einen Werkzeugwechsler.
  • Fig. 4G zeigt einen Tastkopf gemäß der Erfindung zur automatischen Schweißnahtprüfung. Flache Teile 699 und 700 sind durch eine Lichtbogen-Füllschweißnaht 698 verbunden und sollen durch einen Tastkopf 701 geprüft werden, der von einem Roboter 702 gehalten ist. Die Schweißung soll bezüglich einer oder aller der folgenden Variablen geprüft werden: Anwesenheit, Ort (in der x-Richtung relativ zu der Verbindung 712), Porosität (größere Löcher), Unterschnitte (nichtgefti.llte Bereiche) im Basismetallteil 700, korrekte Füllform und Vollständigkeit entlang der Verbindung in der z-Richtung, wie in Fig. 4H gezeigt.
  • Der Tastkopf gewinnt Daten über verschiedene Abschnitte in der z-Richtung, die mit korrekten Profilen über Programme verglichen werden, die in dem Mikrocomputer 710 gespeichert sind.
  • Die Funktion beruht auf Triangulation ähnlich wie Fig. 1, jedoch in zwei Dimensionen. Eine Lichtquelle ist in diesem Falle eine lineare Blitzlampe 703, deren Licht über Schlitz 704 projiziert und fokussiert wird auf eine Linie 707 auf dem Teil durch eine Linse 705 über Prisma 706. Linse 708 bildet ein Bild 713 der projizierten Linie 707 des Teiles auf der Matrix-Fotodetektoranordnung oder einem anderen Bilddetektor 709 ab.
  • Die Projektionsrichtung und die Achse der Linse 708 bilden einen Winkel zueinander, so daß Konturabschnitte erzeugt werden. Ein Unterschnitt 711 erscheint als kleine Unregelmäßigkeit in der sonst glatten Kontur der Schweiß zone.
  • Der Tastkopf überträgt das Bild 713 zu dem Mikrocomputer 710, wonach der Roboter den Tastkopf zu einer neuen z-Stellung auf der Schweißnaht bewegt usw., bis alle gewünschten Abschnitte abgetastet sind. Der Tastkopf kann auch fest sein, wobei das Teil an ihm vorbeibewegt wird, z.B. durch den Roboter. Typische Abschnitte sind z.B. 2,5 mm in der z-Richtung breit. Somit sind zehn für eine hundertprozentige Überdeckung einer 25 mm langen Schweißnaht erforderlich.
  • Alternativ kann auch die gesamte Schweißnahtlänge gleichzeitig abgetastet werden, wenn ein Muster paralleler Linien projiziert wird, die in der z-Richtung einen Abstand haben, d.h.
  • indem Schlitz 705 durch ein Gitter ersetzt wird. In diesem Fall muß Linse 708 jede Linie mit einer geringeren Vergrößerung auf der Diodenanordnung 709 abbilden. Die geringere Vergrößerung kann in einigen Fällen ein Nachteil sein, und Drehspiegelsysteme (nicht gezeigt) können dazu verwendet werden, um sowohl die Projektionsachse und/oder die Bildachse in z-Richtung abzulenken.
  • Fig. 5 zeigt einen Anwendungsfall, bei dem die Bearbeitung und/oder Teile bei einer Kopfwechselmaschine geprüft werden.
  • Diese Maschine hat mehrere Werkzeuge 714 -718, gewöhnlich Bohrer oder Gewindebohrer, auf einem gemeinsamen untersetzten Antriebskopf 719, der in der Maschine als ein vollständiger Kopf vorhanden ist, um eine Fläche 708 eines Teiles zu bearbeiten, beispielsweise eine Gleitfläche in einem Getriebekasten.
  • Wie in Fig. 5 gezeigt ist, befindet sich der Kopf 719 auf der Kopfwechselmaschine, und er enthält fünf Bohrer 714-718.
  • Diese sollen in bezug auf richtige Länge, die Anwesenheit von Ausbrüchen am Bohrer und Spitzenkrümmungsänderungen untersucht werden, die Abnutzung anzeigen würden. Wie gezeigt, befindet sich der Kopf in der Seitenposition auf der Maschine 720, und es ist der Kopf, der als nächster geladen werden soll. Andere Köpfe wie beispielsweise Fräskopf 765 befinden sich in Wartestellung. Ein weiterer Kopf 721 mit Werkzeugen 722 ist in der Bearbeitungsposition gezeigt. Der Roboter 725, der in der Tat der gleiche sein mag wie der für die Inspektion des Teiles verwendete, kann auch ein anderer sein, der speziell für die Prüfung des Werkzeuges gedacht ist, und er ist in der gezeigten Draufsicht angeordnet, so daß er den Tastkopf 730 nahe an das erste Werkzeug, den Bohrer 718, bringt. In diesem speziellen Fall wird ein Tastkopf mit einer Diodenmatrixanordnung 731 (5B Inschrift) verwendet, der das ganze Ende des Werkzeugs auf einmal abbilden kann. Wie jedoch gezeigt ist, kann er nur zu einer Zeit mit großer Vergrößerung ein Bild eines axialen (über Linsensystem 734) Teiles eines Werkzeuges, z.B. 718, auf der Matrixanordnung 735 liefern, und er muß daher physikalisch von einem Werkzeug zu dem nächsten bewegt und so positioniert werden, daß er den Bohrer in der gewünschten Inspektionszone sieht. Nach der Prüfung wird der Bohrer herabbewegt (gezeigte z-Richtung) und dann zu dem nächsten Werkzeug oder zurück, um einen anderen Tastkopf aufzunehmen.
  • des Dies wird einfach unter Verwendung/mehrgelenkigen Roboterarmes durchgeführt, der in der Figur in der Position zur Prüfung des Werkzeuges gezeigt ist. Während Beleuchtung 740 von einer äußeren Quelle kommen kann, so handelt es sich in diesem Falle um eine Quelle 738, die von dem Tastkopf selbst gehalten ist. Diese Technik mit Beleuchtung von hinten kann auch bei irgendeinem der Tastköpfe in Fig. 4 angewendet werden.
  • Quelle 738 ist in diesem Fall mit der Diodenanordnung und dem Linsenteil durcheinen"C"-Rahmen 741 verbunden, der um das Werkzeug bewegt werden muß. Da jedoch die Positionen des Werkzeugs dem Computer bekannt sind, der die Maschine und den Roboter steuert, gibt es keine Schwierigkeiten zu versuchen, das Werkzeug zu drehen, nimmt man einmal ein ausreichendes Maß an Freiheit in der Bewegung an. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Tastköpfe gemäß der Erfindung auch dazu verwendet werden, um sie gegen Beschädigungen zu schützen, wenn sie auf Werkzeuge schauen, wenn sie sich hereinbewegen.
  • Eine Prüfung des Werkzeugs kurz vor der Einführung schützt vor schlechtem Werkzeug und verbraucht keine für den Bearbeitungsvorgang selbst vorgesehene Zykluszeit. Es gili jedoch zwei Alternativen. Eine besteht darin, auf die Werkzeuge zu blicken, die gerade hereinbewegt worden sind. In diesem Fall möge der gerade bewegte Kopf ein Werkzeug enthalten, dessen Spitze abgebrochen ist oder andere von verschiedenen Defekten hat, entweder eine falsche Länge, eine abgebrochene Spitze, Abnutzung oder dergleichen mehr, wie sie alle in Fig. 5C aufgeführt sind. Handelt es sich um einen dieser Fälle, so kann ein Signal an die Bedienungsperson gerichtet werden, um heranzukommen und dieses Werkzeug zu ersetzen, bevor es wiederum von der Maschine abgerufen wird. Dies ist dann ein Vorteil für die Prüfung kurz vor dem Laden, wo eine Fehlfunktion den Maschinenzyklus anhalten würde, da ein Werkzeugwechsel zu lange dauern würde. Idealerweise sollte das Werkzeug vor dem Laden geprüft werden, wie auch in dem Fall, in dem die Bedienungsperson das Werkzeug bereits eingesetzt, jedoch nicht auf die richtige Länge eingestellt hat, so daß ein zu kurzes oder zu tiefes Loch gebohrt wird. Es ist zu beachten, daß die Ansichten der Bohrer in Fig. 5C nur ein Profil darstellen. Zwei oder mehrere Ansichten in unterschiedlichen Drehstellungen wären jedoch erforderlich, um die Bohrbedingung vollständig zu charakterisieren.
  • Luftblasvorrichtungen sind oft auch hier erforderlich.
  • In diesem Falle ist eine Luftblasvorrichtung 750 am Ende des Arbeitsarmes des Roboters gezeigt (oder am Ende von 730), während es den Bohrer freibläst, bevor oder während die "C"-Rahmenanordnung mit dem Tastkopf darum angeordnet ist. Eine vorherige Säuberung des Teiles kann auch mit Vakuum und/oder Abstreifmitteln erfolgen. In diesem Falle ist der Roboterpositionierer gut geeignet, um diesen Vorgang auszuführen.
  • Es liegt vollständig im Rahmen der vorliegenden Erfindung, zusätzliche tastköpfe wie beispielsweise 751-753 in der Bank 754 zu verwenden, wie sie in Fig. 4 gezeigt ist, um auch die Werkzeuge zu inspizieren. Es ist auch klar, daß Bohrer und Gewindebohrer zum Beispiel, die beim Werkzeugwechsel verwendet werden, ganz allgemein durch den einzigen gezeigten Meßkopf geprüft werden können. Es können aber auch andere verwendet werden, falls das erforderlich ist.
  • Der Roboter 725 kann herüberschwingen (gestrichelte Linien) und das an dem Kopf zur Bearbeitung gehaltene Werkzeug 722 prüfen oder die Werkstückfläche 760 selbst unter Verwendung der Tastköpfe gemäß der Erfindung, wie sie in Fig. 4 beschrieben sind, prüfen.
  • Bei der Inspektion des Werkzeugkopfes mit anderen Arten von Werkzeugen kann auch eine Kontaktabtastung erfolgen, wie das früher gezeigt worden ist. Eine andere Möglichkeit besteht in der Tatsache, daß bei Anwendung großer Vergrößerung zur Prüfung eines der Enden des Werkzeuges der Roboter die Tasteinheilt über die Länge des Werkzeuges in der "Z"-Richtung, gezeigt in dem Diagramm, nach unten bewegen würde, um aufeinanderfolgende Abtastungen über die Länge des Werkzeugs vorzunehmen.
  • Das gilt insbesondere wieder bei Bohrern und Gewindebohrern, die eine hohe Vergrößerung in der Durchmesserachse erfordern, jedoch eine große Länge haben. Im Falle von Fräswerkzeugen für Stirnfräser oder Bohrwerkzeuge ist das Schneidgerät im allgemeinen sehr kurz und kann daher einmalig abgetastet werden.
  • Zur Unterstützung der Prüfung irgendeines dieser Werkzeuge ist es wünschenswert, eine Möglichkeit zur Drehung des Werkzeugs zu haben. Dies ist normalerweise in Stationen wie der des Kopfes 709 nicht vorgesehen, die keine Bearbeitung ausführen. Es ist somit Gegenstand der Erfindung, eine zusätzliche die Station an der Maschine vorzusehen, in / die Werkzeuge ganz einfach durch Einkuppeln des Antriebs an dem Kopf gedreht werden können. Ein solcher Hilfsmotorantrieb 750 ist in Fig. 5 gezeigt.
  • Es liegt außerdem im Rahmen der Erfindung, die Köpfe in irgendeiner Art anzuordnen, z.B. auf einer endlosen Kette auf einer horizontalen Führung. Kurz gesagt kann man durch Verbindung der Beschreibungen sowohl der Fig. 5 als auch der Fig. 6 erkennen, daß man praktisch jede Art von Werkzeug und jede Werkstückeigenschaft prüfen kann, indem man einen programmierbaren wechselbaren Robotertastkopf verwendet, wie er gezeigt ist. Hier sind somit vollständig die Mittel geschildert, die alle Schlüsselmerkmale liefern - den austauschbaren Werkzeugtastkopf oder Revolver, die bewegbare Tasterposition usw.. Es ist möglich, daß alle Teile von dem Hauptkontrollrechner der Werkzeugmaschine gesteuert werden, in dem Daten für das Werkzeug und für die Form des Werkstückes gespeichert sind.
  • Die Einrichtung kann bei einer Werkzeugmaschine oder einem Werkzeug mit Wechselkopf verwendet werden, sie kann auch bei Transfermaschinen verwendet werden, bei denen das gleiche feste Werkzeug für jedes Teil verwendet wird. Es handelt sich dabei um Maschinen, bei denen keine Anpassungsfähigkeit vorhanden ist, und in einem gewissen Maße werden nicht alle Vorteile der Erfindung in diesen Fällen zum Tragen gebracht. Es gibt jedoch weitere Anwendungen.
  • Zum Beispiel kann eine Transferbearbeitungsstrecke ein einziges Nest von Werkzeugen wie das der Köpfe in Fig. 1 an irgendeiner Station aufweisen, an der zu jeder Zeit die gleiche Fläche eines Werkstücks gebohrt wird. Allgemein gesehen können diese Werkzeuge Bohrwerkzeuge, Schneidwerkzeuge und natürlich Bohrer und Gewindebohrer z.B. sein. Während diese Maschinen sehr oft umfangreich sind, da zwei Gruppen von Maschinen vorhanden sind, eine auf jeder Seite des zu bearbeitenden Werkstückes, ist es zweckmäßig, ein Roboterprüfgerät der in Fig. 5 gezeigten Art zu verwenden, das seitlich oder oberhalb der Bearbeitungsstrecke angeordnet ist und entweder das Werkstück, das Werkzeug oder beides wie in dem oben genannten Fall inspiziert.
  • Bei solchen Transferstrecken ist der Arbeitstakt üblicherweise sehr kurz, typischerweise liegt er in der Größenordnung von 30 Sekunden. In diesem Falle ist es nicht möglich, das Tastwerkzeug wie in Fig. 4 mehr als beispielsweise einmal innerhalb einer gegebenen Prüffolge zu wechseln. Das Roboterkonzept kann jedoch verwendet werden, um verschiedene Werkzeuge oder Teile eines Werkstückes bei aufeinanderfolgenden Takten oder Zyklen zu prüfen. Mit anderen Worten, nicht alle Inspektionen werden bei jedem Takt geprüft, jedoch wird eine statistisch sehr große Zahl geprüft, um sicherzustellen, daß sehr wenig Ausschuß vorkommt.
  • Fig. 6 zeigt ein Roboterprüfgerät 800 der gezeigten Art, das über einer Transferbearbeitungsstrecke 801 angebracht ist.
  • An dieser speziellen Station der Strecke werden die Flächen 805 und 806 eines Getriebegehäuses 807 auf beiden Seiten von Bohrern 810 und 811 an Köpfen 812 und 813 gebohrt. Auf der Oberseite findet keine Bearbeitung statt, vielmehr wurde die Oberseite in einer vorhergehenden Taktstation gebohrt und geschnitten.
  • Es ist die Aufgabe des gezeigten Roboterprüfgeräts, aufgrund programmierter Steuerung die Bohrungen in den Gruppen 810 und 811 und die geschnittenen Löcher 820, 821 und 822 zu prüfen, die in dem vorherigen Durchgang auf der Oberseite erzeugt worden sind. Hierzu werden zwei Arten von Tasteinheiten verwendet, die an einem gemeinsamen Kopf gehalten und in einem Revolver (z.B. Fig. 5) ausgetauscht oder gemäß Fig. 5 nach Werkzeugwechselart verwendet werden können. Nimmt man das letztere an, so ist gezeigt, daß eine Gruppierung 830 des Tastwerkzeuges darüber angeordnet ist, wo sie zwischen den Inspektionen von dem Roboter aufgenommen werden kann. Nachdem das Werkstück in Position gebracht worden ist, wird ein Gewindetastkopf wie der gemäß Fig. 4 von dem Roboter in allen Löchern auf der Oberseite nach unten gefahren, was innerhalb des Maschinentaktzyklus möglich ist. Bei dem nächsten Durchgang würde dann der Roboter die Arbeit beenden, indem er den Rest der Löcher auf der Oberseite prüft. Er fährt dann bei diesem speziellen Beispiel fort und wechselt das Tastwerkzeug, um einen Tastkopf, beispielsweise 731, in die Bohrstellung zu bringen, und fährt dann über jedes der Bohrlöcher aufeinanderfolgend zurück, was im allgemeinen wenigstens zwei Zyklen oder Takte pro Seite erfordert.
  • Es ist klar, daß viele andere Prüfabläufe für dieses System erfolgen können, was eine "in-line"-Prüfung bedeuten würde. Die Verwendung von mehr als einer Roboterprüfstation pro Station ist für jede der Roboterprüfeinheiten möglich, indem sie beispielsweise den gleichen Satz von Tasterwechselwerkzeugen usw. verwenden. Dies ist natürlich auch durchaus für eine schnellere Prüfung ausführbar, sogar bei Wechselmaschinen für eine einzige Tastspitze oder einen Tastkopf.
  • Eine andere Verwendung des Tastkopfes gemäß Fig. 4 dient zur Nullstellung der Maschine. Mit anderen Worten, wenn der Tastkopf auf der Werkzeugmaschinenspindel angebracht ist, kann er als Teil der Maschine verwendet werden, um die Maschine gegenüber einem festen Anschlag einzustellen. Der Tastkopf kann sich auch an irgendeinem Punkt an der Maschine befinden, und die Maschinenwerkzeugspindel mit ihrem Werkzeug wie beispielsweise einem Bohrer oder einem Gewindebohrer über den Tastkopf gebracht werden.
  • Da der optische Taster mehr als nur einen Punkt auf dem Werkzeug prüfen kann, kann natürlich eine vollständige über prüfung der Maschine in dieser Weise erfolgen.
  • In Fig. 4B ist auch die Verwendung eines zweiten Roboters 900 in gestrichelten Linien gezeigt, um eine Lichtquelle 901 ebenfalls in gestrichelten Linien) zu positionieren, die auch auf der gegenüberliegenden Seite eines Loches 910 von der Robotertasteinheit 600 austauschbar ist. Programmiert gesteuert können sowohl die Lichtquelle als auch die entsprechende Tasteinheit (wie 501) durch ihre zugehörigen Roboter bewegt werden, um alle die Durchgangslöcher in dem Werkstück zu inspizieren.
  • Dies ist außerordentlich nützlich bei der Feststellung, ob Kanäle oder Löcher, beispielsweise zur Schmierung, keinen Durchgang haben und die bei Blockierung Garantieausfälle verursachen.
  • Die Positionierung des Lichts und des Tastkopfes mit einem Roboter erlaubt eine intensive Prüfung der herzustellenden Löcher. Dies funktioniert selbst dann, wenn die Löcher nicht gerade durchlaufen, wo vielmehr das durch die Lichtquelle hineingeworfene Licht wie bei 910 einen gekrümmten Pfad durchläuft, um den Detektor zu erreichen.
  • Die Schweißprüfung nach Fig. 4F kann auch mit Triangulation arbeiten mit einem einzigen Tastpunkt ähnlich dem Taster in Fig. 1. In diesem Falle wird ein Lichtfleck auf den augenblicklichen Meßpunkt geworfen und mechanisch über den Schweißabschnitt verfolgt. Dies kann in zweierlei Art erfolgen. Entweder der Punkt und der Bilddetektor, typischerweise eine lineare Anordnung, können zusammen über den Schweißnahtabschnitt geführt werden, oder der Punkt kann abgetastet werden, während der Detektor stationär ist. Im letzteren Fall kann der Punkt abgetastet werden, indem die Lichtquelle physikalisch bewegt wird, oder indem Spiegel bewegt werden, um den Fleck auf unterschiedliche Punkte auf der Schweißung zu richten. In gleicher Weise kann der sich bewegende Fleck durch eine zweite sich bewegende Spiegelanordnung verfolgt werden, um ihn so auf dem Detektor zu halten.
  • Die gewonnenen Schweißdaten können in verschiedener Weise analysiert werden, wie das in Fig. 4G gezeigt ist. Beispielsweise wird das Rohbild der Streifenbreite W verarbeitet, um den Massenmittelpunkt des Bildes zu gewinnen, der dann von dem Computer beurteilt wird, daß er im wesentlichen parallel zu dem Bild der Flächen der Werkstücke 700 und 699 liegt. Dann werden die individuellen Konturen mit den richtigen Werten verglichen. Ist Übereinstimmung innerhalb gewisser Grenzen nicht erreicht, wie das bei dem gezeigten Beispiel der Fall ist, so wird die Schweißnaht zurückgewiesen.
  • Das Bild wird rasterartig quer zur Schweißnaht abgetastet, wie das in Fig. 4G gezeigt ist. Der Massenmittelpunkt des Lichtstreifens wurde als unabhängig von der Lichtenergie gefunden, was in weiten Grenzen variabel sein kann, je nach der Schweißform und Schweißgüte, Anwesenheit von Flußmittel usw.
  • Der Ausdruck Licht bedeutet in dieser Anmeldung nicht nur sichtbares Licht, vielmehr sind alle elektromagnetischen Wellenlängen von Röntgenstrahlung zu Infrarotstrahlung eingeschlossen. Sichtbares oder in der Nähe von infrarot liegendes Licht ist jedoch vorteilhaft.
  • Das oben geschilderte Abtastkongept kann auch unter Verwendung von Beuge- und Reflexionsmustern ausgeführt werden.
  • Das gilt insbesondere für optische Kontaktmeßgeräte wie beispielsweise 510, Fig. 5. In diesem Falle können die Daten in räumlich modulierter Form nicht als Bild, sondern als Beugemuster übertragen werden.
  • Die abgetasteten Daten des Werkstückes oder Werkzeuges können zur Annahme oder zur Zurückweisung der Werkstücke verwendet werden, jedoch ist es häufig wichtiger, sie zur Überwachung der Maschine zu verwenden. Dies kann in verschiedener Weise erfolgen. Abmessungsänderungen der Werkstücke oder Werkzeuge können dazu verwendet werden, um die Werkzeugposition nachzustellen, Defekte an den Werkzeugen können dazu verwendet werden, die Maschine anzuhalten, einen Werkzeugaustauschzyklus in Gang zu setzen und dergleichen mehr. Defekte in der Werkstückoberfläche können anzeigen, daß falsche Rechnungen vorliegen oder daß die Maschineneinstellungen nicht richtig sind. und die gewünschte Endqualität verhindern, so daß Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden können. Nur mit den elektro-optischen Abtastköpfen, die hier beschrieben worden sind, kann der ganze Anfall von Variablen erfaßt werden, die die überwachte Güte beeinflus sen.
  • Die Tastköpfe gemäß den Fig. 1-6 können so ausgebildet sein, daß sie kompatibel aus vorhandenen Werkzeugmagazinen in vorhandene Spindeln durch Wechsler eingesetzt werden können.
  • Sie können außerdem so ausgebildet sein, daß sie von Robotern ergriffen werden können. In dem zuletzt genannten Zusammenhang ist zu beachten, daß ein Roboter mit Greifern oder austauschbaren Greifern Arbeiten wie Anheben oder Schweißen von Werkstücken usw. ausführen und dann herüberkommen und das Tastwerkzeug gemäß der Erfindung ergreifen kann, um das fragliche Werkstück oder andere Teile zu inspizieren.

Claims (51)

  1. Dir facto Limited Patentansprüche: Verfahren zur Bestimmung der Abmessungen oder der Oberflächeneigenschaften eines Teiles, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein elektro-optischer Taster in einer austauschbaren Halterung auf einer Maschine verwendet wird, der Taster oder die Maschine in eine Position zur Prüfung des Teiles bewegt wird, Licht auf das Teil gerichtet wird und daß aus dem Licht von dem Teil die Abmessung oder die Oberflächenbeschaffenheit des Teiles bestimmt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Taster in eine weitere Position beum wegt wird,/einen anderen Bereich des Teiles zu prüfen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Taster durch einen weiteren Taster eines anderen Typs ersetzt wird, um eine andere Eigenschaft des Teiles zu prüfen.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der elektro-optische Taster Oberflächendefekte, Bohrungsabmessungen, Konturen, Oberflächengüte, Vorhandensein von Gewindegängen, Bohrungsfehler und Lochlage feststellt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Maschine eine Werkzeugmaschine ist und daß der Taster in einem Spindelwerkzeughalter oder Revolverkopf angeordnet ist.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Maschine ein Roboter oder eine andere programmierbare Automationsmaschine ist und daß der Taster in einem Greifer davon angeordnet ist.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Taster in der Lage ist, Daten zu einer entfernt angeordneten Ausgabeeinrichtung zu übertragen.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß aus dem Licht von dem Teil ein Bild erl zeugt wird, das abgetastet wird, um die Abmessungen oder Oberflächeneigenschaften zu bestimmen.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n -z ei c h n e t, daß die Daten über eine übertragungsstrecke fürimoduliertes Licht übertragen werden.
  10. i 10. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Teil ein Werkzeug einer Werkzeugmaschine ist.
  11. I Ii. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß mehr als eine Teilart geprüft wird.
  12. 1 12. Verfahren nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daB Werkzeuge auf einer Werkzeugmaschine undlvon der Werkzeugmaschine bearbeitete Teile geprüft werden.
  13. l 13. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß statt dessen Licht auf ein Glied gerichtet wird, das mit dem Teil in Kontakt ist, dessen Position ermittelt wird, um die Abmessungen des Teils zu bestimmen.
  14. 14. Verfahren zur Übertragung von Information, die von einem an einer Maschine angebrachten elektro-optischen Taster abgetastet worden ist, zu einer fern angeordneten Ausgabeeinrichtung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß ein räumlich moduliertes Signal proportional zu der abgetasteten Information gebildet wird, das räumlich modulierte Signal von außerhalb von dem Taster auf einen Detektor gerichtet wird und die abgetastete Information durch Lesen des Detektors bzw. des Ausgangssignals des Detektors gewonnen wird.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 10, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß zusätzlich ein faser-optisches Medium zur Übertragung des Lichts zu dem Detektor verwendet wird.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 14, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das räumlich modulierte Signal die Form eines Bildes hat und daß der Detektor ein Bildabtastdetektor ist.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 16, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Bildabtastdetektor eine Fotodiodenanordnung ist.
  18. 18. Verfahren zur Bestimmung der Abmessung oder Merkmale eines Gegenstandes, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß ein elektro-optischer Tastkopf an einer Maschine angebracht wird, der Tastkopf das Bild des Gegenstandes oder das Bild oder Beugemuster eines mit dem Gegenstand in Kontakt stehenden Tastkopfteiles mit einer Fotodetektoranordnung abtastet, Daten von der Fotodetektoranordnung über drahtlose, induktive oder optische Ubertragungsmittel übertragen werden und daß aus den Daten die Abmessungen oder Merkmale des Gegenstandes bestimmt werden.
  19. 19. Verfahren nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß elektrische Leistung durch eine Batterie geliefert wird.
  20. 20. Verfahren nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein kodiertes Lichtsignal übertragen wird, dessen Kode proportional dem Ausgangs signal der Fotodiodenanordnung ist.
  21. 21. Verfahren nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Ausgangssignal der Fotodiodenanordnung direkt übertragen wird.
  22. 22. Verfahren nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein zusätzlicher Bearbeitungsschritt in dem Tastkopf ausgeführt wird und daß das Ausgangssignal des Verarbeitungsschrittes übertragen wird.
  23. 23. Verfahren zur programmierten Prüfung eines Gegenstandes, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h folgende Schritte: daß eine programmierbare Automationsvorrichtung wie beispielsweise ein Roboter verwendet wird, der in der Lage ist, Tastköpfe zu verschiedenen Merkmalen oder Eigentümlichkeiten des Gegenstandes zu bewegen, daß mehrere elektro-optische Tastköpfe verwendet werden, die in der Lage sind, verschiedene Abmessungen und/oder Merkmale oder Eigentümlichkeiten abzutasten, daß aufeinanderfolgend zwei oder mehr der Tastköpfe mit dem Roboter gekoppelt werden, und daß Daten verwendet werden, die von den Tastköpfen gewonnen werden, die die Prüfung des Gegenstandes durchführen.
  24. 24. Verfahren nach Anspruch 23, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h den zusätzlichen Schritt, daß gewonnene Daten mit gepeicherten Werten verglichen werden, um das Teil anzunehmen oder zurückzuweisen oder zu der Maschine zurückzuführen.
  25. 25. Verfahren nach Anspruch 1, 14, 18 oder 23, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h den zusätzlichen Schritt, daß die Oberfläche des zu prüfenden Teils und/oder die Fenster des Tasters beblasen, abgesaugt oder gewischt werden.
  26. 26. Verfahren zur Prüfung eines Gegenstandes unter Verwendung austauschbarer optischer Tastköpfe, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß ein optischer Tastkopf in einem Gehäuse verwendet wird, um ein den Gegenstand betreffendes Bild zu erzeugen, das durch ein Fenster in dem Tastkopf auf einen Bilddetektor in einem getrennten Gehäuse geworfen wird, und daß Daten von dem Detektor analysiert werden, um so eine Prüfung des Gegenstandes zu bewirken.
  27. 27. Verfahren nach Anspruch 26, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß in dem zweiten Gehäuse eine Linse angeordnet ist
  28. 28. Verfahren nach Anspruch 10, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß mehrere Werkzeuge auf einem einzigen Kopf einer solchen Werkzeugmaschine derart geprüft werden.
  29. 29. Verfahren nach Anspruch 28, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Werkzeuge auf dem Kopf nacheinander geprüft werden.
  30. 30. Verfahren nach Anspruch 28, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß verschiedene Werkzeuge während verschiedener Zyklen der Maschine geprüft werden.
  31. 31. Verfahren nach Anspruch 10, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein Tastkopf mit einer Fotodetektoranordnung zur Digitalisierung des Profilbildes des Werkzeuges verwendet wird.
  32. 32. Verfahren nach Anspruch 31, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Lichtquelle zusammen mit dem Taster gehalten und in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet ist.
  33. 33. Verfahren nach Anspruch 31, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß eine externe Lichtquelle verwendet wird.
  34. 34. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß eine Vielzahl von Tastern in einem Revolverdrehkopf angeordnet ist.
  35. 35. Maschine mit Mitteln, die ein Werkstück halten und mit dem Werkstück zusammenwirken, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Kombination folgender Merkmale: ein elektro-optischer Tastkopf weist Mittel zur elektro-optischen Abtastung einer Bedingung des Werkstücks und Mittel zur lösbaren Halterung des Tastkopfes an der Maschine in einer Position auf, um die Bedingung des Werkstücks abzutasten.
  36. 36. Verfahren nach Anspruch 34, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der elektro-optische Tastkopf Mittel zur Übertragung von Signalen aufweist, die mit der abgetasteten Bedingung in Beziehung stehen, und eine Empfangseinrichtung zum Empfang und Lesen der Signale.
  37. 37. Verfahren nach Anspruch 34, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Maschine eine Schneid- oder spanabhebende Maschine ist und eine Einrichtung zur Werkzeughalterung aufweist, die mit Mitteln zur Halterung des elektrooptischen Tasters in einer Position versehen ist, um die Werkstückbedingung abzutasten.
  38. 38. Maschine nach Anspruch 35, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Tasteinrichtung eine Fotodiodenanordnung und der Sender eine Einrichtung zur Übertragung des Ausgangssignals von der Fotodiodenanordnung zu der Empfangseinrichtung aufweist.
  39. 39. Verfahren nach Anspruch 34, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Tastkopf lösbar in einem ineinandergreifenden Teil der Maschine gehalten ist und daß Mittel zur Übertragung von Signalen, die von der abgetasteten Bedingung abhängen, durch das ineinandergreifende Teil vorgesehen sind.
  40. 40. Verfahren nach Anspruch 34, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Tastkopf eine Fotodiodenanordnung aufweist und daß das ineinandergreifende Teil auf der Maschine befestigbar ist und elektrische Anschlußmittel sowie fiberoptische Mittel aufweist, die in Kontakt mit dem Tastkopf stehen.
  41. 41. Verfahren nach Anspruch 34, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h Mittel zur Speisung von Luft durch den Tastkopf, um Luft gegen das Werkstück zu richten, das die abgetastete Bedingung aufweist.
  42. 42. Verfahren zur Prüfung von Schweißnähten, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß wenigstens ein Streifen von Licht auf die Oberfläche eines Abschnittes der Schweißnaht gerichtet wird, daß der Lichtstreifen auf der Schweißnaht auf einem Bilddetektor mittels einer Linse abgebildet wird, deren Achse einen Winkel zur Projektionsachse des Streifens bildet, daß die Form des Bildes des Streifens analysiert und aus der Bildform die Güte der Schweißnaht bestimmt wird.
  43. 43. Verfahren nach Anspruch 42, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Analyse und Bestimmung durch ein Computerprogramm erfolgt.
  44. 44. Verfahren nach Anspruch 42, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Bilddetektor eine Fotodetektoranordnung ist.
  45. 45. Verfahren nach Anspruch 42, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Einrichtungen zur Streifenprojektion, Abbildung und Feststellung zu einem weiteren Abschnitt der Schweißnaht bewegt werden und daß der Vorgang wiederholt wird.
  46. 46. Verfahren nach Anspruch 45, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß Abschnitte entlang der gesamten Schweißnahtlänge wiederholt abgetastet werden.
  47. 47. Verfahren nach Anspruch 45, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Mittel durch einen Roboter oder eine andere automatische Positioniereinrichtung bewegt werden.
  48. 48. Verfahren nach Anspruch 45, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Mittel fest sind und die Schweißnaht bewegt wird.
  49. 49. Verfahren nach Anspruch 45, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Bewegung indirekt durch Änderung der Richtungen der Projektions- und Abbildungsachse durch Drehspiegel auftritt, um den Streifen aufeinanderfolgend entlang der Länge der Schweißnaht zu führen.
  50. 50. Verfahren nach Anspruch 42, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß mehrere parallele Streifen im Abstand entlang der Schweißnaht projiziert und die Bilder wenigstens eines dieser Streifen auf dem Bilddetektor abgebildet werden.
  51. 51. Verfahren nach Anspruch 42, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Schweißnaht eine gekrümmte Schweißnaht, eine Puddelschweißnaht, eine gefüllte Schweißnaht, eine Punktschweißung, eine Wanderschweißnaht, eine Laserschweißnaht oder eine Strahlauswahlschweißnaht ist.
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