DE325820C - Kartoffellegmaschine mit Vorratstrommel - Google Patents

Kartoffellegmaschine mit Vorratstrommel

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DE325820C
DE325820C DE1919325820D DE325820DD DE325820C DE 325820 C DE325820 C DE 325820C DE 1919325820 D DE1919325820 D DE 1919325820D DE 325820D D DE325820D D DE 325820DD DE 325820 C DE325820 C DE 325820C
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DE
Germany
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drum
potato
cup
laying
potatoes
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Application number
DE1919325820D
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ALBERT HAUPT FA
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ALBERT HAUPT FA
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Publication of DE325820C publication Critical patent/DE325820C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/04Potato planters with bucket wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Den Gegenstand der. Erfindung bildet die Verbesserung und weitere Ausgestaltung der in dem Patent 311881 beschriebenen Kartoffellegmaschine ' mit Vorratstrommel. Bei dieser Maschine ist die Vorratstrommel am Außenumfanger mit fest angeordneten Bechern versehen, in welche die Kartoffeln durch bei der Drehung der Trommel selbsttätig zur Wirkung kommende bewegliche Trichter eingelegt werden, die hierbei durch Öffnungen im Trommelumfang hindurchtreten, die Kartoffel aufnehmen, dann nach außen schwingen und die Kartoffel in, den festen Becher fallen lassen. Bei dieser Maschine kann es vorkommen, daß einesteils bei der großen Ungleich'förmigkeit der zur Auslegung kommenden Saatkartoffeln, andernteils durch die eigenartige Elastizität derselben ein. Festklemmen von Kartoffeln stattfinden kann, sobald der Kartoffel eine Ecke, ein Vorsprung oder ein anderes, wenn auch nur ganz unbedeutendes Hindernis im Wege ist. Bei der verbesserten Maschine ist dieser Übelstand dadurch, beseitigt worden, daß die Fangbecher feat im Innern der Trommel angeordnet sind, die Trichter in 'Wegfall gekommen und an deren SteEe Legebecher getreten sind, die auf Klappen außerhalb der Trommel angeordnet sind. Die Kartoffeln fangen sich in dem jeweils am niedrigsten stehenden Fangbecher, in dem sie durch einen Gewichtshebel bis zur Abgabe der Kartoffel an den Legebecher festgehalten werden, der bis dahin durch Auflaufen auf eine Führungsschiene hochgehalten wird, damit die zuviel im Fangbecher befindlichen Kartoffeln zum Vorratshaufen zurückfallen können. Die den Legebecher aufnehmende Klappe fällt nach dem Freiwerden in die Trommel, in welcher der Legebecher dem Fangbecher gegenübersteht,, so daß die inzwischen von dem Gewichtshebel freigegebene Kartoffel in den Legebecher rollen kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die verbesserte Kartoffellegmaschine in einem Ausführungsbeispiel dargesteUt, und zwar zeigt:
Fig. r die Vorratstrommel in einem senkrechten Schnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Trommel nach der Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Trommel nach der Linie C-D der Fig. 1 und
Fig. 4 eine abgeänderte Ausführungsform eines Legebechers.
Die Vorratstrommel α ist völlig rund und bietet daher keine Ecken und Kanten, an denen sich Kartoffeln festsetzen können. Auch im Querschnitt ist die Trommel abgerundet, nur am Außenmantel δ ist die Trommel ab-
geflacht, in .dem acht öffnungen c gebildet sind, die durch je eine um einen Zapfen e frei bewegliche Klappe d abgedeckt sind. Im Gegensatz zum Hauptpatent sind auf den Klappen d die Legebecher f befestigt. Die Beweglichkeit der Klappen d nach innen wird durch die Anschläge g begrenzt, die sich hierbei auf Rasten g1 auflegen (Stellung V und VI). Die Beweglichkeit der Klappen d nach außen ίο wird durch die Anschläge k begrenzt, die sich hierbei gegen die innere Mantelfläche b anlegen (Stellung VII, VIII und I). Die beim Hauptpatent als Ausgeber dienenden, außerhalb der Trommel fest angeordneten Becher I dienen im vorliegenden Falle als Fangbecher und sind innerhalb der Trommel fest angeordnet.
Die mit einer nicht zu großen Menge Kartoffeln gefüllte Trommel a, deren Füllung von der Seite aus durchweine in der einen Trommelwand befindliche öffnung ο unterhalb der Drehachse φ in .geeigneter Weise bewirkt wird, . wird durch Zahnrad- oder Kettenübertragung mittels der Laufräder der Maschine in Drehung versetzt. Dadurch fangen sich die Kartoffeln in dem jeweils am niedrigsten stehenx den Fangbecher I (Stellung I). Bevor die Klappen d Neigung zum Einfallen in die Trommel erhalten, müssen diese eine Zeitlang in der Außenstellung festgehalten werden, damit etwa von den Fangbechern zuviel mitgenommene Kartoffeln zum Vorratshaufen zurückfallen können. Zu diesem Zwecke dient eine Führungsschiene q, die konzentrisch zur Trommel in einiger Entfernung von dieser angeordnet ist, . wie Fig. ι zeigt. Auf diese Schiene läuft der Anschlag, g auf (Fig. 3), wodurch die Becher f hochgehalten werden. Stellung II zeigt das Auflaufen - des Anschlages g auf die Schiene q. Je mehr sich die Trommel dreht, desto mehr zeigt die im Fangbecher zurückbleibende, auszulegende Kartoffel Neigung, aus dem Becher herauszufallen, was aber durch einen unter der Wirkung seines Eigengewichts stehenden Hebel r (Fig. 2) ver-' hindert wird, an dem ein beweglicher Halter s angelenkt ist, der sich unter der Wirkung des evtl. durch ein Gewicht beschwerten Hebels r auf die Kartoffel auflegt und im Fangbecher festhält, wie die Stellungen III und IV erkennen lassen. Wenn der Legebecher f die j Höchstlage der Schiene q passiert hat, läuft der Anschlag g von der Schiene herunter, so daß die Klappe mit dem Legebecher unter der Wirkung ihres Eigengewichts in die Trommel zurückfällt (Stellung V). - Gleichzeitig ist , der Gewichtshebel r auf eine kurze Verlängerung t der Schiene q aufgelaufen, wie die punktierten Linien in Fig. 2 zeigen, wodurch der Hebel mit dem' Halter s angehoben wird, so daß dieser die Kartoffel freigibt,- die nunmehr in 'den Legebecher rollt. In Stellung VI befindet sich der Legebecher mit der Kartoffel noch in der Trommel, während der Halter s mit dem Hebel / unter der Wirkung ihres Gewichts ganz in den Becher I eingetaucht sind. In den Stellungen VII und VIII hat sich die Wirkung des Gewichts von Legebecher und Hebel wieder nach außen hin geäußert, so daß diese Teile mit dem in der Trommel angesammelten Kartoffelhaufen nicht in Berührung kommen. In Stellung I oder früher nimmt der Fangbecher I wieder eine neue Kartoffel auf und der Legebecher f entleert sich im Sinne der eingezeichneten Pfeilrichtung.
Es kann ferner die Einrichtung getroffen werden, daß die auszulegenden Kartoffeln stets an derselben Stelle die Legebecher verlassen, so daß der Abstand der Reihen der ausgelegten Kartoffeln gleichmäßig wird.. Zu diesem Zwecke ist ungefähr in der Mitte.der Trommel ein Konsol mit einem Finger υ angeordnet, wie die punktierte Stellung in Fig. 1 zeigt. Sämtliche Legebecher erhalten einen durchgehenden Schlitz u (Fig. 4), der bis zur Mitte des Bechers bzw. bis zu dessen Boden reicht. Kommt nun bei der Umdrehung der Legebecher in die Stellung VIII, so trifft der Finger in den Schlitz des Bechers, ein und schiebt die Kartoffel heraus. Es ist zweck- · mäßig, am Maschinengestell- noch eine Rinne anzubringen, in welcher die Saatkartoffel bis auf den Boden geleitet wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kartoffellegmaschine mit Vorratstrommel nach Art des Patents 311881, dadurch gekennzeichnet, daß die von den fest am Innenumfang der Trommel angeordneten Fangbechern aufgenommenen Kartoffeln von einem unter der Wirkung seines Eigengewichts stehenden selbsttätigen Halter (r, s) so lange festgehalten werden, bis die Drehung 'der Vorratstrommel bis über die Senkrechte hinaus erfolgt ist, wonach der Halter durch Auflaufen seines Hebels auf eine Schienen Verlängerung-(if) zur Freigabe der Kartoffel entsprechend angehoben wird, so daß die Kartoffel in den inzwischen in die Trommel eingefallenen Legebecher, der mit seiner Mündung hierbei dem Fangbecher gegenübersteht, hineinfallen kann.
2. Kartoffellegmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Legebecher durch Auflaufen, eines Anschlages ■ derselben auf eine konzentrisch um einen Teil der Trommel angeordnete Führungs-
. schiene (q) so lange hochgehalten werden,
bis die von den Fangbechern überschüssig mit hochgenommenen Kartoffeln in die Trommel zurückgefallen sind.
3. Kartoffellegmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Maschinengestell angebrachter Finger (v) in einen Schlitz («) der Legebecher hineingreift und dadurch die Kartoffel aus dem 'Legebecher an einer bestimmten Stelle herausschiebt, um eine gleichmäßige Entfernung der ausgelegten Kartoffeln voneinander durchzuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919325820D 1919-05-04 1919-05-04 Kartoffellegmaschine mit Vorratstrommel Expired DE325820C (de)

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DE325820T 1919-05-04

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ID=6183292

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919325820D Expired DE325820C (de) 1919-05-04 1919-05-04 Kartoffellegmaschine mit Vorratstrommel

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DE (1) DE325820C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3261511A (en) * 1964-12-01 1966-07-19 Nils Albert Bernerup Conveying mechanisms
WO2024251654A1 (de) * 2023-06-05 2024-12-12 Grimme Landmaschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Legevorrichtung für hackfrüchte

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3261511A (en) * 1964-12-01 1966-07-19 Nils Albert Bernerup Conveying mechanisms
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