DE3307846C2 - - Google Patents

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DE3307846C2
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Katsuji Habikino Osaka Jp Nishimura
Hachizou Nara Nara Jp Yamamoto
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Description

Die Erfindung betrifft ein Bargeldverarbeitungssystem nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Eine aus der DE-OS 30 11 934 bekannte elektronische Registrierkasse weist Funktionseinheiten zur Dateneingabe und Datenausgabe und ein Grundgerät zur Datenverarbeitung und Datenspeicherung auf. Diese Registrierkasse kann mit einer Geldschublade sowie mit einer Einrichtung zur Geldrückgabe versehen sein. Die Geldschublade dient lediglich zur Aufbewahrung des Bargeldes.
Ein konventionelles Bargeldverarbeitungssystem für Auszahlungsdienstleistungen, das im Schalterdienst von Banken o. dgl. verwendet wird, ist, wie in Fig. 1 gezeigt aufgebaut, wobei ein Bargeldverarbeitungsgerät I und ein Geldautomat II elektrisch miteinander über eine Leitung L verbunden sind.
In dem Bargeldverarbeitungsgerät I sind in einem Funktionstastenfeld 1 Postentasten I bis N für einfache Berechnung, laufende Berechnung usw., eine Zahlungstaste A, eine Nennwerttaste t und eine Zahlungsanweisungstaste T zusammengefaßt. Das Bezugszeichen 2 kennzeichnet einen Tastendiskriminator des Funktionstastenfeldes 1, das Bezugszeichen 3 eine zentrale Prozeßeinheit (CPU), das Bezugszeichen 4 eine numerische Eingabeeinheit, das Bezugszeichen 5 einen Tastenkodierer, das Bezugszeichen 6 einen primären Adressenzähler und das Bezugszeichen 7 einen Primärspeicher zum Speichern verschiedener Daten, der einen Geldbetragsspeicherbereich b und einen Nennwertspeicherbereich c hat. Das Bezugszeichen 8 kennzeichnet die primäre Eingabe-/Ausgabesteuereinheit des Speichers 7, das Bezugszeichen 9 eine Druckereinheit, das Bezugszeichen 10 eine Anzeigeeinheit und das Bezugszeichen 11 einen Lesespeicher (ROM) zum Speichern eines Mikroprogrammes, das notwendig ist, um die Bearbeitungsfolge des Gerätes zu steuern. Außerdem kennzeichnet das Bezugszeichen 12 einen sekundären Adresszähler, das Bezugszeichen 13 eine sekundäre Eingabe-/Ausgabesteuereinheit, das Bezugszeichen 14 einen Sekundärspeicher zum Speichern aller Registrierdaten und das Bezugszeichen 15 eine Betriebsartenwähleinheit, um das Gerät auf eine Einstellbetriebsart, eine Registrierbetriebsart, eine Prüfungsbetriebsart (minute investigation) o. dgl. einzustellen. Das Wählsignal der Betriebsartenwähleinheit 15 wird in einer Betriebsarteninformations-Speichereinheit 16 gespeichert und die Betriebsarten-Wählinformation, die in der Speichereinheit 16 gespeichert ist, wird in einen bestimmten Bereich a der zentralen Prozeßeinheit 3 übertragen und gespeichert. Dies geschieht in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal einer Erkennungseinheit 17 zum Nachweis einer Betätigung des Funktionstastenfeldes 1 oder der numerischen Eingabeeinheit 4. Das Bezugszeichen 18 kennzeichnet eine Datenübertragungssteuereinheit. Die Nennwertinformation des auszuzahlenden Geldes zusammen mit einem Steuersignal wird über die Leitung L zum Geldautomaten II übertragen.
Das Bezugszeichen 19 kennzeichnet in dem Geldautomaten II ebenfalls eine Datenübertragungssteuereinheit, die die Auszahlinformationen für verschiedene Nennwerte erhält, die von dem Bargeldverarbeitungsgerät I zugeführt werden müssen. Das Bezugszeichen 20 kennzeichnet eine Geldauszahlsteuereinheit, das Bezugszeichen 21 kennzeichnet eine Antriebseinheit, die das Signal der Geldauszahlsteuereinheit 20 erhält, um den Geldausgabemechanismus des Geldspeichers 22 zu betätigen, wo das Geld getrennt nach Nennwerten bereitgestellt ist. Das Bezugszeichen 23 ist eine Zähleinheit, die die Anzahl des ausgegebenen Geldes zählt, um den Ausgabevorgang zu stoppen, wenn die Geldstücke (Banknoten und Münzen) die vorbestimmte Anzahl erreicht haben. Das Bezugszeichen 24 kennzeichnet eine Schale zum Aufnehmen des Geldes, das ausgegeben werden soll, wobei das Geld sowohl aus Papiergeld als auch aus Münzen bestehen kann. Das Bezugszeichen 25 ist eine Ausgabebestätigungseinheit, um zu bestätigen, ob die Nennwerte und der Geldbetrag, wie spezifiziert, vollständig ausgegeben wurden oder nicht. Das Betätigungssignal der Ausgabebestätigungseinheit 25 wird in die Auszahlungssteuereinheit 20 eingegeben.
Bei einem derartigen Aufbau wird vorausgesetzt, daß die Zahlungsverarbeitungsdienstleistungen nur unter Anwendung des Bargeldverarbeitungssystem durchgeführt werden. Wie in dem Verarbeitungsflußplan in Fig. 2 gezeigt, wählt der Kassierer an der Betriebsartenwähleinheit 15 die Registrierbetriebsart, um das Gerät auf Registrierbetriebsart einzustellen, um dadurch die Registrierbetriebsartinformation in die Betriebsarteninformations-Speichereinheit 16 einzugeben und zu speichern (Stufe n 1 in Fig. 2). Wenn der Kassierer die numerische Eingabeeinheit 4 und eine der Tasten des Funktionstastenfeldes 1 betätigt hat, um die Geldübergabe zu registrieren, wird das Tasteneingabesignal (Stufe n 2) von der Erkennungseinheit 17 erkannt. Die Registrierbetriebsarteninformation, die in der Speichereinheit 16 gespeichert ist, wird in den Bereich a der zentralen Prozeßeinheit 3 eingegeben und gespeichert (Stufe n 3). Wenn die Registrierbetriebsartinformation in den Bereich a eingegeben und gespeichert worden ist, wählt die zentrale Prozeßeinheit 3 (Stufe n 4) das Registrierverarbeitungsprogramm des Lesespeichers 11 (ROM), um dadurch die Daten, die anschließend eingegeben werden müssen, als Registrierdaten zu verarbeiten.
Nachdem das Gerät auf gleiche Weise, wie zuvor beschrieben, auf die Registrierbetriebsart eingestellt worden ist, wird eine bestimmte Taste der Postentasten I bis N des Funktionstastenfeldes 1 gedrückt, um anzuweisen, zu welchem Posten (entweder einfache Berechnung oder laufende Berechnung) die Geldübergabe gehört, um dadurch die Posteninformation in die zentrale Prozeßeinheit 3 über die Tastendiskriminiereinheit 2 (Stufe n 5) einzugeben. Danach gibt der Kassierer den Geldübergabebetrag über den Tastenkodierer 5 von der numerischen Eingabeeinheit 4 (Stufe n 6) in die zentrale Prozeßeinheit 3 ein. Danach betätigt der Kassierer die Zahlungstaste A des Funktionstastenfeldes 1, um anzuweisen, daß die zuvor über den Tastendiskriminator 2 in die zentrale Prozeßeinheit 3 eingegebene Geldbetragsinformation die Auszahlinformation ist (Stufe n 7). Die zentrale Prozeßeinheit 3, die diese Anweisung erhalten hat, gibt die Geldbetragsinformation über die primäre Eingabe-/Ausgabesteuereinheit 8 in den von dem primären Adressenzähler 6 spezifizierten Bereich b des Primärspeichers 7 ein und speichert sie dort (Stufe n 8).
Die Daten werden von einer Druckereinheit 9 auf einem Streifen o. dgl. ausgedruckt (Stufe n 9) und von einer Anzeigeeinheit 10 angezeigt. Der Kassierer entscheidet, ob das Geld nach Nennwerten spezifiziert werden soll oder nicht (Stufe n 10). Wenn der Auszahlungsgeldbetrag in Nennwerten angegeben wird, wird die Aufteilung und der Geldbetrag der verschiedenen Nennwerte über die Betätigung der numerischen Eingabeeinheit 4 und der Nennwerttaste t an dem Funktionstastenfeld 1 in die zentrale Prozeßeinheit 3 eingegeben (Stufen n 11, n 12). Zu dieser Zeit wird in Stufe n 13 entschieden, ob der Geldbetrag nach diesen Nennwerten durch den Geldautomaten II ausgezahlt werden kann oder nicht. Wenn er ausgezahlt werden kann, werden die Nennwert- und Geldbetragsinformationen in den Bereich c des Primärspeichers 7 eingegeben und gespeichert (Stufe n 14), sowie auf einem Streifen o. dgl. durch die Druckereinheit 9 ausgedruckt (Stufe n 15).
Wenn der gewünschte Nennwert und der Geldbetrag nicht ausgezahlt werden können, erfolgt eine Fehleranzeige auf der Anzeigeeinheit 10 (Stufe n 16).
Wenn der Eingabevorgang für alle Nennwerte und Geldbeträge auf diese Weise abgeschlossen worden ist (Stufe n 17), betätigt der Kassierer die Zahlungsanweisungstaste T des Funktionstastenfeldes 1, um Geldauszahlanweisungen an die zentrale Prozeßeinheit 3 über den Tastendiskriminator 2 zu geben (Stufe n 18). Die zentrale Prozeßeinheit 3, die die Anweisungen erhalten hat, überträgt die Nennwert- und Geldbetragsinformationen, die in dem Bereich c des Primärspeichers 7 gespeichert sind, zusammen mit einem Auszahlbefehl über eine Datenübertragungs-Steuereinheit 18 an den Geldautomaten II (Stufe n 19).
Der Geldautomat II, der über eine Datenübertragungsteuereinheit 19 den Auszahlbefehl, die Nennwert- und Geldbetragsdaten erhalten hat, betätigt eine Antriebseinheit 21 gesteuert durch die Auszahlsteuereinheit 20, um dadurch Banknoten und Münzen unterschiedlicher Nennwerte, die in einem Geldspeicher 22 bereitgestellt sind, in eine Schale 24 auszugeben (Stufen n 20, n 21). Das Ausgabesignal wird von einer Zähleinheit 23 gezählt und das Zählsignal wird einer Ausgabebestätigungseinheit 25 eingegeben, um zu bestätigen, ob die spezifizierten Nennwerte und Geldbeträge tatsächlich ausgegeben wurden oder nicht. Das Bestätigungssignal wird einer Auszahlsteuereinheit 20 eingegeben. Wenn die Auszahlung aller Nennwerte und Geldbeträge durch Wiederholung der Vorgänge abgeschlossen worden ist, überträgt der Geldautomat II einen Zahlungsbeendigungsbefehl an das Bargeldverarbeitungsgerät I (Stufen n 22 bis n 25). Die zentrale Prozeßeinheit 3, die den Zahlungsbeendigungsbefehl erhalten hat, bestimmt (in Stufe n 26), ob die Summe der zuvor eingegebenen Unterbeträge der Zahlung gleich ist mit der Summe der Unterbeträge der verschiedenen Nennwerte, die gerade von dem Geldautomaten II (in Stufe n 27) ausgezahlt wurden oder nicht. Wenn die Summen gleich sind (Stufe n 28), werden die Daten, die in jedem Bereich des Primärspeichers 7 gespeichert sind, über eine sekundäre Eingabe-/Ausgabesteuereinheit 13 in den von dem sekundären Adresszähler 12 bezeichneten Bereich des Sekundärspeichers 14 eingegeben und gespeichert (Stufe n 29). Die Druckereinheit 9 gibt einen Belegstreifen der Geldübergabe aus (Stufe n 30) und löscht darüber hinaus gespeicherte Inhalte des Primärspeichers 7 zur Vorbereitung der Registrierung einer folgenden Geldübergabe.
Die obige Beschreibung stellt einen Fall dar, in dem der Nennwert angegeben worden ist. Wenn es nicht notwendig ist, den Nennwert anzugeben, betätigt der Kassierer die Zahlungsanweisungstaste T des Funktionstastenfeldes 1 (Stufe n 32), wenn der Eingabevorgang für den Zahlungsbetrag abgeschlossen ist, um Zahlungsanweisungen an die zentrale Prozeßeinheit 3 zu geben. Die zentrale Prozeßeinheit 3, die die Anweisungen erhalten hat, berechnet entsprechend der zuvor eingegebenen Geldbetragsinformation (Stufe n 33) die Anzahl der Ausgabegeldstücke verschiedener Nennwerte, so daß die Geldstücke der einzelnen Nennwerte eine möglichst geringe Anzahl einnehmen. Alle Nennwert- und Geldbetragsdaten (Stufe n 34) werden zeitweise im Primärspeicher 7 gespeichert. Wenn der Vorgang für alle Nennwerte auf diese Weise abgeschlossen worden ist (Stufe n 35) überträgt die zentrale Prozeßeinheit 3 (Stufe n 19) die Geldzahlungsanweisungen an den Geldautomaten II auf gleiche Weise wie zuvor beschrieben, um den Geldbetrag nach Nennwerten in der berechneten Anzahl auszugeben.
Bei konventionellen Bargeldverarbeitungssystemen wurde also der Zahlungsgeldbetrag nach Nennwerten ausschließlich über den Geldautomaten bezahlt. Wenn beispielsweise über einen gewissen Geldbetrag irgendeinen Nennwertes hinaus neue Banknoten o. dgl. im Auszahlungsgeldbetrag benötigt wurden, war es erforderlich, den gewünschten Geldbetrag des Nennwertes des Auszahlungsgeldbetrages, der ausgezahlt wurde, nachdem die Geldübergabe abgeschlossen worden ist, durch neue Banknoten zu ersetzen. Die Durchführung der Registrierverarbeitungsvorgänge erforderte mehr Zeit und bei der Geldübergabe konnten mehr Fehler gemacht werden.
Das aus der nachveröffentlichten DE-OS 32 39 367 bekannte Bargeldauszahlungssystem hat die Aufgabe, eine auszuzahlende Geldbetragsteilmenge spezifiziert nach Nennwerten auszugeben und den verbleibenden Auszahlungsgeldbetrag mit minimierter Stückelung auszuzahlen. Beide Geldbeträge werden automatisch ausgezahlt. Eine manuelle Auszahlung von Teilbeträgen ist nicht möglich.
Die über das Eingabetastenfeld und über das Funktionstastenfeld eingegebenen Daten werden nach Verarbeitung innerhalb der zentralen Prozeßeinheit in einen Zwischen- oder Primärspeicher gespeichert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bargeldverarbeitungssystem der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß eine automatische und eine manuelle Geldauszahlung, bei denen die Aufteilung der Geldbeträge frei wählbar ist, von der Registrierkasse kombiniert überwacht und registriert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die zentrale Prozeßeinheit einen Signalspeicher und das Funktionstastenfeld eine Taste zur Anweisung der manuellen Auszahlung von Geldausgabeteilbeträgen aufweist, daß der Signalspeicher durch Betätigung der Taste des Funktionstastenfeldes aktivierbar ist und daß die zentrale Prozeßeinheit nach dem Aktivieren des Signalspeichers die über das Eingabetastenfeld und das Funktionstastenfeld eingegebenen und manuell auszuzahlenden Geldbeträge und Nennwerte in einen Speicherbereich des Zwischenspeichers einspeichert.
Aufgrund der kombinierten Geldauszahlung lassen sich viele Geldtransaktionen erheblich schneller durchführen. Sollen beispielsweise größere Mengen eines bestimmten Nennwertes wie z. B. 50 5-Mark-Stücke oder 100 100-Mark-Scheine ausgezahlt werden, ist es erheblich sinnvoller, solche üblicherweise in Geldrollen oder Banknotenbündeln zusammengefaßten Teilmengen eines größeren Geldauszahlungsbetrages manuell auszugeben. Dabei ist es von besonderem Vorteil, daß die Teilmengen und Nennwerte beliebig gewählt werden können. Dadurch, daß die erfindungsgemäße Registrierkasse auch den manuellen Auszahlungsvorgang steuert und überwacht, ist ständig der Vorrat an Bargeld nicht nur hinsichtlich des Geldbetrages, sondern auch hinsichtlich der Stückelung bekannt und aus dem Hauptspeicher abrufbar.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines bekannten Bargeldverarbeitungssystems, das aus den Fig. 1a und 1b zusammengesetzt ist,
Fig. 2 einen Funktionsflußplan zu Fig. 1, der aus den Fig. 2a und 2b zusammengesetzt ist,
Fig. 3 ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Bargeldverarbeitungssystems, das aus den Fig. 3a und 3b zusammengesetzt ist, und
Fig. 4 einen Funktionsflußplan, der aus den Fig. 4a bis 4c zusammengesetzt ist, zur Erläuterung der Funktionsweise des Blockschaltbildes nach Fig. 3.
Gemäß Fig. 3 ist ein Bargeldverarbeitungsgerät III elektrisch über eine Verbindungsleitung N verbunden mit einem Geldautomaten IV.
Im Bargeldverarbeitungsgerät III besteht ein Funktionstastenfeld 31 aus Postentasten I bis N, wie z. B. für einfache Abrechnung, für laufende Abrechnung usw., einer Zahlungstaste A, einer Nennwerttaste t, einer Zahlungsanweisungstaste T und einer Taste B.
Das Funktionsfeld 31 ist über einen Tastendiskriminator 32 mit einer zentralen Prozeßeinheit 33 (CPU) verbunden, die außerdem einem Tastenkodierer 35 und eine Erkennungseinheit 47, die ihrerseits mit einer Betriebsarteninformations-Speichereinheit 46 zur Speicherung eines Erkennungssignals einer Betriebsarteninformation verbunden ist. Eine numerische Eingabeeinheit (Eingabetastenfeld) 34 ist über den Tastenkodierer 35 mit der zentralen Prozeßeinheit 33 verbunden, während eine Betriebsartenwähleinheit 45 zum Einstellen des Bargeldverarbeitungsgerätes III in eine Einstellbetriebsart, eine Registrierbetriebsart, eine Feinprüfungsbetriebsart oder anderen Betriebsarten über die Betriebsarteninformations- Speichereinheit 46 verbunden ist mit der zentralen Prozeßeinheit 33. Das Wählsignal der Betriebsarten- Wähleinheit 45 wird in einer Betriebsarteninformations- Speichereinheit 46 gespeichert. Die Betriebsarten- Wählinformation, die in der Speichereinheit 46 gespeichert ist, wird in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal der Erkennungseinheit 47 zum Nachweis der Tastenbetätigung des Funktionstastenfelds 31 oder der numerischen Eingabeeinheit 34 in einen bestimmten Bereich a einer zentralen Prozeßeinheit 33 übertragen und gespeichert. Die zentrale Prozeßeinheit 33 hat einen Speicherbereich d für manuelle Anweisungsbedienung, in den der Betätigungszustand der manuellen Taste B gespeichert wird. Außerdem ist ein Lesespeicher 41 (ROM) zum Speichern eines Mikroprogramms, das notwendig ist, um die Folge der Bearbeitung des Bargeldverarbeitungsgerätes III zu steuern, verbunden mit der zentralen Prozeßeinheit 33, die ihrerseits mit einem primären Adressenzähler 36, einem sekundären Adressenzähler 42, einer primären Eingabe-/Ausgabesteuereinheit 38, einer sekundären Eingabe-/Ausgabesteuereinheit 43, einer Datenübertragungssteuereinheit 48, einer Druckereinheit 39 und einer Anzeigeeinheit 40 verbunden ist. Ein Zwischenspeicher 37 zum Speichern der verschiedenen Zahlenwerte, der einen Geldbetragsspeicherbereich b, einen Nennwertspeicherbereich c und einen Speicherbereich e für manuell eingegebene Nennwert-Geldbeträge hat, ist über den primären Adressenzähler 36 und die primäre Eingabe-/Ausgabesteuereinheit 38 für den Zwischenspeicher 37 verbunden mit der zentralen Prozeßeinheit 33. Außerdem ist ein Sekundärspeicher 44 zum Speichern verschiedener Registrierdaten über den sekundären Adressenzähler 42 und die sekundäre Eingabe-/Ausgabesteuereinheit 43 für den Sekundärspeicher 44 verbunden mit der zentralen Prozeßeinheit 33. Das Bargeldverarbeitungsgerät III, zusammengesetzt aus allen zuvor angegebenen Teilen 31 bis 48, liefert ein Steuersignal der Datenübertragungssteuereinheit 48 zusammen mit der Information über die verschiedenen Nennwerte des von dem Geldautomaten IV auszuzahlenden Geldes über die zwischen der Datenübertragungssteuereinheit 49 des Geldautomaten IV und der Datenübertragungseinheit 48 geschaltete Verbindungsleitung N an den Geldautomaten IV.
Im Geldautomaten IV empfängt die Datenübertragungssteuereinheit 49 die Zahlungsinformation der verschiedenen Nennwerte, die angegeben werden sollen, von dem Bargeldverarbeitungsgerät III. Die Datenübertragungssteuereinheit 49 ist in Serie mit einer Geldauszahlsteuereinheit 50, einer Antriebseinheit 51, einem Geldspeicher 52 und einer Zähleinheit 53 verbunden. Die Antriebseinheit 51 treibt den Geldausgabemechanismus des Geldspeichers 52 als Antwort auf ein Signal der Geldauszahlsteuereinheit 50 für jeden der Nennwerte an. Die Zähleinheit 53 zählt die Anzahl des ausgegebenen Geldes, um den Ausgabevorgang zu stoppen, wenn die Anzahl der Geldstücke einen vorbestimmten Wert erreicht hat. Unterhalb der Zähleinheit 53 ist eine Schale 54 vorgesehen, um das ausgegebene Geld aufzunehmen. Außerdem ist die Zähleinheit 53 über eine Ausgabebestätigungseinheit 55 zur Bestätigung, ob alle oder nicht alle Nennwerte und vorbestimmte Geldbeträge ausgegeben wurden, verbunden mit der Geldauszahlsteuereinheit 50. Ein Bestätigungssignal der Ausgabebestätigungseinheit 55 wird der Auszahlsteuereinheit 50 eingegeben. Die Arbeitsweise des Bargeldverarbeitungssystems, bestehend aus dem Bargeldverarbeitungsgerät III und dem Geldautomaten IV wird im folgenden unter Bezugnahme auf den Arbeitsflußplan der Fig. 4 beschrieben.
Wie in Fig. 4 gezeigt, erfolgt der Einstellvorgang des Geldverarbeitungsgerätes III auf gleiche Weise wie bei einem konventionellen Gerät. Zunächst wählt der Kassierer an der Betriebsartenwähleinheit 45 die Registrierbetriebsart, um das Bargeldverarbeitungsgerät III in die Registrierbetriebsart zu versetzen, um die Registrierbetriebsarteninformation einzugeben und in die Betriebsarteninformations-Speichereinheit 46 zu speichern (Stufe n 1 in Fig. 4a). Wenn der Kassierer die numerische Eingabeeinheit 34 und eine der Tasten des Funktionstastenfeldes 31 betätigt hat, um eine Geldübergabe zu registrieren, wird das Tasteneingabesignal (Stufe n 2) von der Erkennungseinheit 47 bemerkt. Die in der Speichereinheit 46 gespeicherte Registrierbetriebsarteninformation wird eingegeben und in einen Bereich a der zentralen Prozeßeinheit 33 (Stufe n 3) gespeichert. Wenn die Registrierbetriebsarteninformation eingegeben und in den Bereich a gespeichert worden ist, wählt die zentrale Prozeßeinheit 33 (Stufe n 4) das Registrieverarbeitungsprogramm des Lesespeichers 41, um dadurch die Registrierdaten, die Daten, die danach eingegeben werden, zu verarbeiten.
Nachdem das Bargeldverarbeitungsgerät III in die Registrierbetriebsart auf die beschriebene Weise versetzt worden ist, wird von dem Kassierer eine spezielle Taste der Postentasten I bis N des Funktionstastenfeldes 31 gedrückt, um eine Anweisung zu geben, zu welchem Posten (einfache Abrechnung oder laufende Abrechnung) die Geldübergabe gehört, um dadurch die Posteninformation der zentralen Prozeßeinheit 33 über den Tastendiskriminator 32 einzugeben (Stufe n 41). Anschließend gibt der Kassierer den Geldübergabebetrag über den Tastenkodierer 35 von der numerischen Eingabeeinheit 34 an die zentrale Prozeßeinheit 33. Zusätzlich drückt der Kassierer die Zahlungstaste A des Funktionstastenfeldes 31, um anzuweisen, daß die Geldbetragsinformation, die zuvor in die zentrale Prozeßeinheit 33 über den Tastendiskriminator 32 eingegeben wurde, die Zahlungsinformation ist (Stufe n 43). Die zentrale Prozeßeinheit 33, die die Anweisung erhalten hat, gibt über die primäre Eingabe-/Ausgabesteuereinheit 38 (Stufe n 44) die Gelbetragsinformation in den von dem primären Adressenzähler 36 angegebenen Speicherbereich b des Zwischenspeichers 37 ein und speichert sie dort. Die Daten werden z. B. von einer Druckereinheit 39 auf einen Streifen gedruckt (Stufe n 45) und von einer Anzeigeeinheit 40 angezeigt.
Anschließend entscheidet der Kassierer, ob der Nennwert angegeben wird oder nicht (Stufe n 46), und wenn ja, werden die Aufteilungsgeldbeträge der verschiedenen Nennwerte des Gesamtbetrages, der von dem Geldautomaten IV vom Zahlungsbetrag ausgezahlt werden soll, über die Betätigung der Nennwerttaste t an der numerischen Eingabeeinheit 34 und dem Funktionstastenfeld 31 (Stufe n 47, n 48) in die zentrale Prozeßeinheit 33 eingegeben. Zu dieser Zeit wird entschieden, ob der eingegebene Geldbetrag von dem Geldautomaten IV ausgezahlt werden kann oder nicht (Stufe n 49). Wenn er ausgezahlt werden kann, wird die Nennwertgeldbetragsinformation in den Bereich c des Primärspeichers 37 eingegeben und gespeichert (Stufe n 50) und z. B. auf einem Streifen von der Druckereinheit 39 ausgedruckt (Stufe n 51). Wenn der angegebene Nennwertgeldbetrag nicht ausgezahlt werden kann, erfolgt eine Fehleranzeige auf der Anzeigeeinheit 40 (Stufe n 52).
Wenn die Angabe- und Eingabevorgänge für alle Nennwerte und dem von dem Geldautomaten IV auszuzahlenden Geldbetrag abgeschlossen sind (Stufe n 53), betätigt der Kassierer eine manuell zu bedienende Taste B des Funktionstastenfeldes 31, um anzuweisen, daß die Zahlenwerte, die danach in die zentrale Prozeßeinheit 33 über den Tastendiskriminator 32 eingegeben werden, manuell auszuzahlende Nennwertgeldbeträge sind (Stufe n 54). Zu dieser Zeit wird im Bereich d der zentralen Prozeßeinheit 33 ein Signal gesetzt, das angibt, daß die manuelle Bearbeitung angewiesen worden ist (Stufe n 55).
Danach gibt der Kassierer den manuell angewiesenen Geldbetrag über die numerische Eingabeeinheit 34 in die zentrale Prozeßeinheit 33 (Stufe n 56) und die Nennwertinformation durch Betätigung der Nennwerttaste t des Funktionstastenfeldes 31 (Stufe n 57) in die zentrale Prozeßeinheit 33 ein. Der Kassierer gibt die Nennwertinformationen und die Geldbeträge in den Bereich e des Zwischenspeichers 37 ein (Stufe n 58), um die Daten von der Druckereinheit 39 auf einen Streifen o. dgl. (Stufe n 59) zu drucken. Wenn der Eingabevorgang für alle Geldbeträge der manuell auszugebenden Nennwerte in wiederholten Eingabevorgängen abgeschlossen ist (Stufe n 60), betätigt der Kassierer die Zahlungsanweisungstaste T des Funktionstastenfeldes 31, um die Geldauszahlungsanweisungen über den Tastendiskriminator 32 an die zentrale Prozeßeinheit 33 (Stufe n 61) zu geben.
Die zentrale Prozeßeinheit 33, die die Anweisungen erhalten hat, überträgt über die Datenübertragungs- Steuereinheit 48 nicht nur einen Auszahlungsbefehl an den Geldautomaten IV, sondern auch die Geldbetragsinformation der verschiedenen Nennwerte, die in dem Bereich C des Zwischenspeichers 37 gespeichert sind (Stufe n 62). Der Geldautomat IV, der den Auszahlbefehl, den Nennwert und die Geldbetragsdaten über die Datenübertragungs-Steuereinheit 49 erhalten hat (Stufe n 63), betätigt eine Antriebseinheit 51, die von der Auszahlungssteuereinheit 50 gesteuert wird, um die Banknoten und Münzen, die innerhalb eines Geldspeichers 52 untergebracht sind, in Übereinstimmung mit jedem der spezifizierten Nennwerte in eine Schale 54 auszugeben (Stufe n 64). Das Ausgabesignal der Antriebseinheit 51 wird von einer Zähleinheit 53 gezählt. Das Zählsignal der Zähleinheit 53 wird der Ausgabebestätigungseinheit 55 eingegeben, um zu bestätigen, ob die spezifizierten Nennwerte und Geldbeträge tatsächlich ausgegeben wurden oder nicht. Das Bestätigungssignal der Ausgabebestätigungseinheit 55 wird der Auszahlsteuereinheit 50 eingegeben.
Wenn die Auszahlung aller Nennwerte und Geldbeträge durch Wiederholung der beschriebenen Vorgänge abgeschlossen ist (Stufe n 65), überträgt der Geldautomat IV einen Auszahlbeendigungsbefehl an das Bargeldverarbeitungsgerät III (Stufe n 66).
Die zentrale Prozeßeinheit 33, die den Auszahlbeendigungsbefehl erhalten hat (Stufe n 68), überprüft das Vorhandensein oder das Fehlen des Signals in dem Bereich d der zentralen Prozeßeinheit 33 (Stufe n 69), um zu bestätigen, ob der manuelle Auszahlungsvorgang spezifiziert worden ist oder nicht. Wenn das Signal gesetzt war, zeigt die zentrale Prozeßeinheit 33 den Nennwert, die Geldbetragsinformation des Bereiches e des Zwischenspeichers 37 auf einer read-in-Anzeigeeinheit (Stufe n 70) an. Der Kassierer zahlt die spezifizierten Nennwerte und Geldbeträge per Hand unter Beobachtung der Anzeigeeinheit 40 (Stufe n 71) aus. Wenn eine Nennwertauszahlung hinsichtlich des Geldbetrages abgeschlossen ist, betätigt der Kassierer die Taste B für manuelle Auszahlung an dem Funktionstastenfeld 31 (Stufe n 72), um die Ausgabeanzeige des folgenden Nennwertes hinsichtlich des Geldbetrages (Stufe n 70) zu bewirken.
Wenn die manuelle Auszahlung aller nach Nennwerten getrennten Unterbeträge abgeschlossen ist (Stufe n 73), zieht die zentrale Prozeßeinheit 33 von der ursprünglich eingegebenen gesamten Zahlungssumme den in dem Bereich c des Zwischenspeichers 37 gespeicherten Auszahlungsgeldbetrag, der von dem Geldautomaten IV ausgezahlt wurde und den manuell ausgezahlten Geldbetrag, der in dem Bereich e gespeichert ist, ab, um eine Null-Prüfung durchzuführen, um zu entscheiden, ob das Subtraktionsergebnis Null ist oder nicht (Stufe n 74). Wenn das Substraktionsergebnis Null ist (Stufe n 75), werden alle Speicherdaten des Zwischenspeichers 37 über die sekundäre Eingabe-/Ausgabesteuereinheit 43 in den von dem sekundären Adressenzähler 42 spezifizierten Bereich des Sekundärspeichers 44 eingegeben und gespeichert (Stufe n 76). Alle Speicherdaten des Zwischenspeichers 37 werden zur Bereitstellung für die nachfolgende Geldübergaberegistrierung gelöscht. Zu dieser Zeit wird der Druckerstreifen der Geldübergabe von der Druckereinheit 39 ausgegeben (Stufe n 77). Wenn das Substraktionsergebnis nicht Null ist, erfolgt eine Fehleranzeige an der Anzeigeeinheit 40 (Stufe n 78).
Da die Bearbeitung in einem Fall, in dem der Nennwert nicht angegeben ist, der Bearbeitung mit einem konventionellen Gerät, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, ähnlich ist, wird auf diese Beschreibung verzichtet.
Die manuelle Geldauszahlung nach Nennwerten wird in Kombination mit der Auszahlung des Geldautomaten durchgeführt und die neuen Banknoten o. dgl. können beispielsweise durch manuelle Auszahlung ausgegeben werden. Entsprechend können die Auszahlungen durch den Geldautomaten und die Auszahlung per Hand durch Kombination innerhalb einer Geldübergaberegistrierung durchgeführt werden. Auf diese Weise kann ein gewisser Teil des Zahlungsgeldbetrages durch den manuellen Vorgang ausgezahlt werden und der verbleibende Zahlungsgeldbetrag kann von dem Geldautomaten ausgezahlt werden. Die Zeit, die erforderlich ist, um den Geldbetrag einschließlich der neuen Banknoten auszuzahlen, ist im Ergebnis kürzer und Geldübergabefehler werden vermieden.
Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel beschreibt einen Fall, in dem ein Teil des Auszahlungsgeldbetrages in Nennwerten angegeben wird, während der übrige Teil für eine manuelle Auszahlung angegeben wird und den Fall, daß der Nennwert nicht angegeben wird. Es kann auch vorgesehen sein, daß nur das manuell auszuzahlende Geld nach Nennwerten spezifiziert wird, und daß der verbleibende Teil des Zahlungsgeldbetrages nicht nach Nennwerten spezifiziert wird. In diesem Fall können die Nennwertbeträge automatisch entsprechend der Mindestzahl von Geldstücken berechnet werden. Bei dem Ausführungsbeispiel erfolgt die Null-Prüfung (Stufen n 74, n 75, n 78) nach Stufe n 73. Sie kann beispielsweise jedoch auch zwischen die Stufe n 61 und Stufe n 62 eingefügt werden. Die Stufe n 62 der nächsten Daten-Zahlungsanweisung kann dann in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Null-Prüfung durchgeführt werden.

Claims (2)

1. Bargeldverarbeitungssystem, bei dem eine elektronische Registrierkasse zur Registrierung und Verarbeitung verschiedener Geldübergabeinformationen mit einer automatischen Geldausgabeeinrichtung verbunden ist, die von der Registrierkasse spezifizierte Nennwerte auszahlt, wobei die Registrierkasse Einrichtungen zur Dateneingabe und Datenausgabe, insbesondere ein Eingabetastenfeld, ein Funktionstastenfeld, das eine zentrale Prozeßeinheit steuert, eine Anzeigeeinheit und mit der zentralen Prozeßeinheit verbundene Speichereinrichtungen, nämlich einen Arbeitsprogramme enthaltenden ROM-Speicher, einen Zwischen- und einen Hauptspeicher aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Prozeßeinheit (33) einen Signalspeicher (d) und das Funktionstastenfeld (31) eine Taste (B) zur Anweisung der manuellen Auszahlung von Geldausgabeteilbeträgen aufweist, daß der Signalspeicher (d) durch Betätigung der Taste (B) des Funktionstastenfeldes (31) aktivierbar ist und daß die zentrale Prozeßeinheit (33) nach dem Aktivieren des Signalspeichers (d) die über das Eingabetastenfeld (34) und das Funktionstastenfeld (31) eingegebenen und manuell auszuzahlenden Geldbeträge und Nennwerte in einen Speicherbereich (e) des Zwischenspeichers (37) einspeichert.
2. Bargeldverarbeitungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Prozeßeinheit (33) bei manueller Auszahlung die in dem Speicherbereich (e) gespeicherten Nennwerte und Geldbeträge auf einer Anzeigeeinheit (40) zur Anweisung des Kassierers anzeigt, bei Abschluß der manuellen Auszahlung den manuell ausgezahlten Geldbetrag gemeinsam mit den automatisch ausgezahlten Geldbeträgen von dem Gesamtauszahlungsbetrag in Form einer Nullprüfung abzieht, bei fehlerfreier Nullprüfung alle die im Speicherbereich (e) eingegebenen Daten gemeinsam mit den übrigen Daten der Geldtransaktion zur Registrierung in den Sekundärspeicher (44) überträgt und die zwischengespeicherten Daten, sowie den Signalspeicher (d) für nächstfolgende Geldtransaktion löscht.
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DE3307846A1 (de) 1983-09-22
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