DE3308489A1 - Zentriervorrichtung fuer aufrecht stehende gefaesse, insbesondere in etikettiermaschinen - Google Patents

Zentriervorrichtung fuer aufrecht stehende gefaesse, insbesondere in etikettiermaschinen

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DE3308489A1 DE19833308489 DE3308489A DE3308489A1 DE 3308489 A1 DE3308489 A1 DE 3308489A1 DE 19833308489 DE19833308489 DE 19833308489 DE 3308489 A DE3308489 A DE 3308489A DE 3308489 A1 DE3308489 A1 DE 3308489A1
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/06Devices for presenting articles in predetermined attitude or position at labelling station
    • B65C9/065Devices for presenting articles in predetermined attitude or position at labelling station for orienting articles having irregularities in their shape, the irregularities being detected by mechanical means

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Description

  • Zentriervorrichtung für aufrecht stehende Gefäße, insbesondere in
  • Etikettierma schinen Beschreibung Die Erfindung betrifft eine Zentriervorrichtung für Gefäße, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Es ist bereits eine derartige Zentriervorrichtung bekannt, bei welcher der drehbare Zentrierring höhenfest angeordnet ist und die Gefäße durch die Zentrierglocken unter Mitnahme der Standflächen nach unten gedrückt werden, bis die Gefäße fest auf der konischen Zentrierfläche aufsitzen und sich in dieser zentrieren (US-PS 3 064 714). Mit dieser einfach und betriebssicher aufgebauten Zentriervorrichtung ist ohne weiteres ein exaktes mittiges Zentrieren von Gefäßen mit den verschiedensten Querschnitts-und Bodenformen möglich. Es muß lediglich die trichterartige Zentrierfläche ausreichend breit gewählt werden, so daß sie sowohl Gefäße, deren Durchmesser an der oberen Toleranzgrenze liegt, als auch Gefäße, deren Durchmesser an der unteren Toleranzgrenze liegt, einwandfrei aufnimmt.
  • Ungünstig ist jedoch, daß die Gefäße in Abhängigkeit vom Durchmesser mehr oder weniger tief in den Zentrierring einsinken, ihre Höhenposition somit mehr oder weniger variiert. In der Praxis bedeutet dies, daß z.B.
  • beim Etikettieren von Formflaschen für Spirituosen, bei denen Durchmessertoleranzen von einigen Millimetern keine Seltenheit sind, kein einheitlicher, exakLer Etikettensitz erzielt werden kann. Besonders nachteilig wirken sich die Unterschiede in der Höhenlage der Gefäße aus, wenn Etiketten in begrenzte Vertiefungen der Gefäße eingebracht werden sollen. Diese bekannte Zentriervorrichtung ist daher für Etikettiermaschinen zur hochwertigen Gefäßausstattung nicht geeignet.
  • Außerdem ist schon eine Zentriervorrichtung für Gefäße in einer Etikettiermaschine bekannt, bei welcher die Standfläche für den Gefäßboden höhenfest in einem Drehtisch angeordnet ist, während der mit einer mehrfach unterbrochenen konischen Zentrierfläche versehene Zentrierring höhenbeweglich gelagert ist (DE-GM 75 01 478). Durch eine ortsfeste Steuerkurve, eine Kurvenrolle, eine Stoßstange und eine Druckfeder wird der Zentrierring im Ein- und Auslaufbereich des Drehtisches in einer unteren Endlage fluchtend mit der Standfläche festgehalten, so daß er die Ein- und Auslaufbewegung der Gefäße nicht behindert. Im übrigen Bereich dagegen wird der Zentrierring freigegeben und durch die Feder nach oben bewegt, bis die konische Zentrierfläche voll am Gefäß anliegt und dieses dabei zentriert. Bei dieser bekannten Zentriervorrichtung ist neben einer exakten Zentrierung verschiedenster Gefäßquerschnitte infolge der hohenfesten Anordnung der Standfläche auch eine gleichbleibende Höhenposition der Gefässe und damit eine einwandfreie und gleichmäßige Etikettierung gegeben.
  • Der getriebemäßige Aufwand sowie der Raumbedarf für die Höhensteuerung der Zentrierringe ist jedoch enorm und in einem Speichenrad-Drehtisch einer modernen Hochleistungs-Etikettiermaschine kaum unterzubringen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Zentriervorrichtung mit einfachsten Mitteln dahingehend zu verbessern, daß neben einer exakten Zentrierung auch eine konstante Höhenlage des Gefäßbodens gegeben ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Zentriervorrichtung können die Gefäße ohne Behinderung durch den in der oberen Endlage befindlichen Zentrierring auf die gleichfalls die obere Endlage einnehmende Standplatte aufgesetzt werden, da der Zentrierring bei dieser Konstellation ohne weiteres auf gleicher Höhe oder auch tiefer wie die Standplatte positioniert werden kann. Beim anschließenden Absenken der Gefäße durch die Zentrierglocken wird die Standplatte bis in die untere Endlage bewegt, wodurch die Höhenlage der Gefäße eindeutig und gleichbleibend festgelegt ist. Der Zentrierring bleibt noch so lange in seiner oberen Endlage, bis sich das Gefäß im Verlaufe seiner Absenkbewegung voll an die trichterartige Zentrierfläche angelegt und dabei zentriert hat, und macht dann die weitere Absenkbewegung mit. Die untere Endlage des Zentrierrings wird somit durch den Gefäßdurchmesser beeinflußt, was sich jedoch weder auf die Zentriergenauigkeit noch auf die Einhaltung der vorgegebenen Höhenlage der Gefäße in irgendeiner Weise auswirkt. Die höhenbewegliche Lagerung des ZentrNerrings, das Anbringen von Anschlägen für die Standplatte und den Zentrierring sowie das Unterbringen einer Feder für den Zentrierring läßt sich auch bei beengten Raumverhältnissen mit wenig Aufwand bewerkstelligen. Irgendeine zusätzliche Steuereinrichtung für die Höhenbewegung des Zentrierrings ist nicht vorhanden; diese wird indirekt über das Gefäß durch die ohnehin vorhandene Steuereinrichtung für die Zentrierglocken bewirkt. Die erfindungsgemäße Zentriervorrichtung ist daher auch für Hochle istung s-Etikettierma schinen mit einem Speichenrad-Drehtisch bestens geeignet und erweitert deren Einsatzgebiet beträchtlich.
  • Eine besonders einfache, kompakte Bauweise ergibt sich durch die im Anspruch 2 enthaltene Weiterbildung der Erfindung. Ein separater, höhenfester Anschlag für die obere Endlage der Standplatte ist hierbei nicht erforderlich.
  • Die erfindungsgemäße Zentriervorrichtung kann überall dort eingesetzt werden, wo es auf ein exakt mittiges Zentrieren der Gefäße, verbunden mit einer konstanten Höhenlage ankommt, sei es bei Gefäßen mit kreisförmigem oder mit von der Kreisform abweichendem Querschnitt, wie z.B. Formflaschen. Besonders vorteilhaft ist eine Verwendung beim Ausrichten von Gefäßen mit im Bodenbereich ausgebildeten Vertiefungen. Entsprechende Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 3 bis 6 enthalten, wobei die exakte Zentrierung zu einer exakten Ausrichtung beiträgt.
  • Die erfindungsgemäße Zentriervorrichtung kann in Gefäßbehandlungsmaschinen der verschiedensten Bauart eingesetzt werden. Ein bevorzugtes Einsatzgebiet sind schnellaufende Rotationsetikettiermaschinen. Eine entsprechende Weiterbildung der Erfindung enthält der Anspruch 7.
  • Im Nachstehenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 den senkrechten Schnitt durch eine Zentriervorrichtung im Einlaufbereich einer Etikettiermaschine Fig. 2 den senkrechten Schnitt durch eine Zentriervorrichtung im Ausrichtungsbereich einer Etikettiermaschine Fig. 3 die Draufsicht auf die Zentriervorrichtung nach Fig. 1 und 2.
  • Die Zentriervorrichtung nach Fig. ] bis 3 ist zusammen mit einer Reihe weiterer gleichartiger Zentriervorrichtungen in eine nur zum Teil dargestellte Etikettiermaschine mit einem Drehtisch 1 integriert. Dieser Drehtisch 1 hat die Aufgabe, aufrechtstehende Flaschen 2 durch den Ausrichtungsbereich und den nachfolgenden Etikettierbereich der Etikettiermaschine zu transportieren. Er ist um eine senkrechte Achse drehbar und nach Art eines Speichenrads ausgebildet. In dessen Radkranz sind gleichmäßig über den Umfang verteilt mehrere Wellen 3 parallel zur Drehachse des Drehtisches 1 drehbar gelagert. Am oberen Ende jeder Welle 3 ist ein Drehteller 4 befestigt, am un.teren Ende sitzt ein Ritzel 5. Das Ritzel 5 kämmt mit einem Zahnsegment 6, das im Radkranz des Drehtisches ] schwenkbar gelagert ist. An der Unterseite jedes Zahnsegments 6 ist eine Kurvenrolle 7 befestigt, die in eine in sich geschlossene Kurvennut 8 eingreift. Diese Kurvennut 8 ist in einen ortsfesten Kurvenring 9 eingearbeitet und steuert in herkömmlicher Weise die Positionen und Schwenkbewegungen jedes Drehtellers 4 bei einer Rotation des Drehtisches 1.
  • Im mitlaufenden Oberteil 10 des Drehtisches 1 ist konzentrisch zu jedem Drehteller 4 eine heb- und senkbare Zentrierglocke 11 angeordnet. Diese weist an ihrer Unterseite eine konische Zentrieröffnung für den Kopf der Flaschen 2 auf und ist drehbar an einer senkrechten Stange 12 gelagert.
  • Die Stange 12 sitzt ihrerseits längsverschiebbar in einem Rohr 13, wobei ihre mögliche Hublänge durch einen Stift 14 in Verbindung mit einem Längsschlitz im Rohr 13 festgelegt ist. An der oberen Stirnseite der Welle 12 greift eine Druckfeder 15 an, die sich andererseits am geschlossenen oberen Ende des Rohres 13 abstützt und die Welle 12 mit der. Zentrierglocke 11 somit nach unten drückt. Das Rohr 13 ist höhenverschiebbar in einem Lagerbock 16 geführt, der am Oberteil 10 des Drehtisches 1 befestigt ist.
  • Es trägt seitlich eine Kurvenrolle 17, deren Achse in einem Längsschlitz des Lagerbocks 16 geführt ist und somit das Rohr 13 gegen Drehung sichert. Die Kurvenrolle 17 greift in eine in sich geschlossene Hubkurve 18 ein, die in eine ortsfeste Kurventrommel 19 eingearbeitet ist. Die Hubkurve 18 steuert somit in Verbindung mit der Kurvenrolle 17 die Höhenlage bzw. Höhenbewegung des Rohres 13 mit der nachgiebig darin angeordneten Zentrierglocke 11, wenn der Drehtisch 1 einschließlich seines Oberteils 10 rotiert.
  • Auf jedem Drehteller 4 ist mittels mehrerer Bolzen 20 eine horizontale, kreisförmige Standplatte 21 höhenverschiebbar und drehfest geführt, wobei zwischen den Drehteller 4 und die Standplatte 21 in entsprechende Vertiefungen mehrere Druckfedern 22 eingesetzt sind. Diese versuchen die Standplatte 21 nach oben zu drücken. Die untere Endlage der Standplatte 21 ist erreicht, wenn ihre Unterseite an der horizontalen Oberseite des als Anschlag dienenden Drehtellers 4 anliegt (Fig. 2). Die obere Endlage wird mittels eines unter anderem als Anschlag wirkenden Zentrierrings 23 festgelegt, der in eine am Umfang der Standplatte 21 ausgebildete ringartige Ausnehmung mit Laufspiel eingreift (Fig. 1). In dem konzentrisch zum Drehteller 4 und zur Standplatte 21 angeordneten Zentrierring 23 sind mehrere nach unten ragende senkrechte Stifte 24 mit verdickten Köpfen befestigt, die in entsprechenden Bohrungen bzw. Kammern eines Tragrings 25 höhenverschiebbar geführt sind. Die oberen Stirnflächen 26 der Kammern im Tragring 25, an denen die Stifte 24 austreten, dienen als Anschlag für die verdickten Köpfe und legen somit die obere Endlage der Stifte 24 und damit des Zentrierrings 23 fest (Fig. 1). Die Köpfe der Stifte 24 werden außerdem durch Druckfedern 27 beaufschlagt, die in den nach unten hin abgeschlossenen Kammern im Tragring 25 unterhalb der Stifte 24 sitzen. Durch die Druckfedern 27 wird somit der Zentrierring 23 normalerweise in seine obere Endlage gedrückt (Fig. 1). Der Tragring 25 ist mittels eines Wälzlagers konzentrisch zur Drehachse des Drehtellers 4 drehbar gelagert und mit ihm auch der Zentrierring 23. In dessen Bohrung ist ein Ring 28 mit hohem Reibungskoeffizienten befestigt, der in seiner Bohrung mit einer sich nach unten hin trichterartig verjüngenden konischen Zentrierfläche 29 versehen ist. Diese liegt exakt konzentrisch zur Drehachse des Drehtellers 4 und ist derart bemessen, daß sie die Flaschen 2 im gesamten Toleranzbereich, also mit kleinstem oder größtem Durchmesser, am Übergang von der Seitenwand zum Boden exakt erfassen und zentrieren kann. Der kleinste Durchmesser der Zentrierfläche 29 ist somit in jedem Falle kleiner als der kleinste Außendurchmesser der zu verarbeitenden Flaschensorte.
  • Im Drehteller 4 ist eine Hülse 30'drehfest und höhenverschiebbar gelagert, derart, daß sie nach oben aus dem Drehteller 4 herausragt und eine entsprechende Öffnung in der Standplatte 21 mit Spiel durchdringt. An der Hülse 30 greift eine nach oben wirkende Druckfeder 31 an, die sich andererseits am Grunde einer im Drehteller 4 ausgebildeten Ausnehmung, in welcher die Hülse 30 geführt ist, abstützt. Die Hülse 30 weist an ihrer oberen Stirnseite einen leistenartigen, radial zum Drehteller 4 verlaufenden Nocken 32 auf, der zum winkelmäßigen Ausrichten der Flaschen 2 mit Hilfe von im Boden ausgebildeten Vertiefungen 33 dient. Die Hülse 30 ist an ihrem unteren Ende flanschartig verbreitert und wirkt hier zur Definition ihrer oberen Endlage mit entsprechenden Anschlägen 34 am Drehteller 4 zusammen. Die obere Endlage ist derart gewählt, daß der Nocken 32 hierbei nicht aus der gleichfalls die obere Endlage einnehmenden Standplatte 21 herausragt (Fig. ]). Zur Drehung der Flaschen 2 im Ausrichtungsbereich ist schließlich noch ein bogenförmiges, elastisch nachgiebiges Reibelement 35 vorgesehen, das mittels einer Halterung 36 am Kurven ring 9 befestigt ist. Das Reibelement 35 liegt auf Höhe des Tragrings 25 und liegt an diesem mit einer bestimmten Vorspannung an, wenn dieser vom Drehtisch 1 vorbeigeführt wird. Das erzielte Drehmoment ist ausreichend groß, um die von der Zentrierfläche 29 ergriffenen Flaschen 2 entgegen dem Bremsmoment der Standplatte 21, die einen relativ geringen Reibungskoeffizienten aufweist, mindestens einmal um die eigene Achse zu drehen. Andererseits ist die Reibungskraft am Reibelement 35 ausreichend klein, um ein Durchrutschen des Tragrings 25 zu ermöglichen, wenn die Flasche durch den Nocken 32 ausgerichtet und gegen weitere Drehung blockiert ist.
  • Die Funktion der vorstehend beschriebenen Zentriervorrichtung ist folgende: Im Einlaufbereich der Etikettiermaschine bzw. des Drehtisches 1 ist die Zentrierglocke 11 durch die Hubkurve 18 entsprechend angehoben, so daß eine Flasche 2 über ein ortsfestes Gleitblech 37 hinweg auf die Standplatte 21 geschoben werden kann. Die Standplatte 21 und der Zentrierring 23 nehmen hierbei ihre durch die Anschläge 23 bzw. 26 definierten oberen Endlagen ein, in der ihre Oberseiten einschließlich derjenigen des Rings 28 in einer gemeinsamen horizontalen Ebene mit derjenigen des Gleitblechs 37 liegen. Da auch der Nocken 32 nicht über die Standplatte 21 vorsteht, wird das Aufschieben der Flaschen nicht behindert - (siehe Fig. 1).. Im Anschluß daran wird im Verlaufe der weiteren Rotation des Drehtisches 1 die Zentrierglocke 11 durch einen entsprechenden Abfall der Hubkurve 18 (in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet) nach unten bewegt, wobei sie zuerst den Kopf der Flasche 2 erfaßt und zentriert und dann die Flasche 2 mitsamt der Standplatte 21 nach unten drückt, entgegen der Kraft der Federn 22, bis die Standpl.atte 21 am Drehteller 4 anschlägt. Die Hubkurve 18 ist derart ausgebildet, daß bei Flaschen im gesamten Höhentoleranzbereich die Standplatte 21 mit Sicherheit in ihre untere Endlage bewegt wird, wobei ein evtl. Überhub durch die Druckfeder 15, deren Kraft wesentlich höher ist als die gesamte Kraft der Druckfedern 22, kompensiert wird. Es laufen somit alle Flaschen 2 in der gleichen Höhenlage, gemessen vom Flaschenboden aus, an der nicht gezeigten Etikettierstation vorbei' so daß eine gleichmäßige, exakte Etikettierung gesichert ist. Im Verlaufe der durch die Zentrierglocke 11 bewirkten Absenkbewegung trifft die Flasche 2 mit ihrem abgerundeten, rotationssymmetrischen Übergangsbereich von der Wand zum Boden auf die gleichfalls rotationssymmetrische Zentrierfläche 29 auf und wird durch diese bezüglich der Drehachse des Drehtellers 4 exakt zentriert. Der Zentrierring 23 macht dann entgegen der Kraft der Druckfedern 27 die weitere Absenkbewegung von Flasche 2 und Standplatte 21 mit, bis die Standplatte 21 ihre untere Endlage erreicht hat. Die dabei erreichte untere Endlage des Zentrierrings 23 ist abhängig vom Durchmesser der Flasche 2, hat jedoch keinen Einfluß auf die Höhenlage der Flaschen (Fig. 2). Der bisher beschriebene Zentriervorgang läuft bei rotationssymmetrischen Gefäßen und bei Gefäßen mit von der Kreisform abweichendem Querschnitt wie z.B. Formflaschen, wobei die Standplatte' der Zentrierring usw. dem Gefäßquerschnitt angepaßt sind, in gleicher Weise ab. Die Gefäße bleiben dabei über den gesamten Umlauf mit dem Drehtisch 1, wobei die Drehteller 4 durch die Kurvennut 8 zusätzlich um ihre eigene Achse geschwenkt werden, exakt zentriert.
  • Im vorliegenden Falle erfolgt nach dem Einspannen der Flaschen 2 zwischen Zentrierglocke 11 und Standplatte 21 bzw. Drehteller 4 noch ein winkelmäßiges Ausrichten nach der Vertiefung 33 im Flaschenboden. Die Hülse 30 mit dem Nocken 32 wird während des Absenkens direkt durch den Flaschenboden nach unten gedrückt und liegt an diesem unter dem Druck der Feder 31 an, wenn das Absenken beendet ist. Während der nachfolgenden Drehung des Tragrings 25 mit dem Zentrierring 23 durch das Reibelement 35 wird die Flasche 2 durch die Zentrierfläche 29 mitgenommen und es gleitet der Nocken 32 am~~Flaschenboden entlang, bis er in die Vertiefung 33 einrastet. Die Flasche 2 ist damit exakt ausgerichtet und gegen eine Drehung relativ zum Drehteller 4 gesichert. Der gleichzeitig blockierte Tragring 25 gleitet über den restlichen Bereich des Reibelements 35 ohne Eigendrehung hinweg. Während des Ausrichtens wird der Drehteller 4 durch eine entsprechende Ausbildung der Kurvennut 8 relativ zum Drehtisch 1 stillgehalten. Die Flasche 2 ist während des Ausrichtens durch den Zentrierring 23 sicher zentriert und kann daher nicht seitlich ausweichen.

Claims (7)

  1. Zentriervorrichtung für aufrecht stehende Gefäße, insbesondere in Etikettiermaschinen Patentansprüche Q Zentriervorrichtung für aufrecht stehende Gefäße, insbesondere in Etikettiermaschinen, mit einer Standplatte, die gegen Federkraft aus einer durch einen Anschlag fixierten oberen Endlage nach unten bewegbar ist, mit einem die Standplatte umgebenden Zentrierring, der e;ne an den Gefäßquerschnitt angepaßte, trichterartige Zentrierfläche aufweist, sowie mit einer durch eine Steuereinrichtung heb- und senkbaren Zentrierglocke, welche die Gefäße gegen die Standplatte und den Zentrierring drückt, dadurch gekennzeichnet, daß die Standplatte (21) eine durch einen Anschlag (4) fixierte untere Endlage aufweist, daß der Zentrierring (23) höhenbeweglich gelagert und gegen Federkraft aus einer durch einen Anschlag (26) definierten oberen Endlage nach unten bewegbar ist, und daß die Steuereinrichtung (17,18) für die Zentrierglocke (11) derart ausgebildet ist, daß die Standplatte (21) beim Absenken der Gefäße ihre untere Endlage erreicht.
  2. 2. Zentriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die obere Endlage der Standfläche (21) festlegende Anschlag durch den Zentrierring (23) gebildet wird.
  3. 3. Zentriervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierring (23) in einem drehbar gelagerten, höhenfesten Tragring (25) höhenbeweglich geführt ist.
  4. 4. Zentriervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Standplatte (21) von einem höhenbeweglichen Nocken (32) für eine im Gefäßboden ausgebildete Vertiefung durchsetzt ist, der gegen Federkraft aus einer durch einen Anschlag (34) definierten oberen Endlage nach unten bewegbar ist.
  5. 5. Zentriervorrichtung nach Anspruch 3 und 4, mit einer Einrichtung zum Drehen des Zentrierrings, dadurch gekennzeichnet, daß am Zentflerring (23) oder dessen Tragring (25) ein Reibelement (35) angreift, das bei einer Relativbewegung zwischen dem Zentrierring ( 23) und dem Reibelement 35 eine Rotation des Zentrierrings (23) hervorruft.
  6. 6. Zentriervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierfläche (29) einen hohen Reibungskoeffizienten aufweist.
  7. 7. Zentriervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Standplatte (21), der Zentrierring (23) und ggf. dessen Tragring (25) von einem höhenfesten Drehteller (4) getragen sind, der drehbar im Drehtisch (1) einer Etikettiermaschine gelagert ist.
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