DE3310774A1 - Schaltungsanordnung zur gleichstromversorgung einer last - Google Patents
Schaltungsanordnung zur gleichstromversorgung einer lastInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Gleichstromversorgung einer Last aus einem Wechselstromnetz
mit einer am Wechselstromeingang liegenden Gleichrichterschaltung und einem dieser nachgeschalteten
Sperrumrichter mit mindestens einem Energiespeicher, wie einer Spule und/oder einem Kondensator, sowie mit einer
von einer Regelschaltung, der einerseits eine von der Ausgangsspannung abhängige Größe und andererseits eine
von der Eingangsspannung des Sperrumrichters abhängige Größe zugeführt ist, gesteuerten Schalterstufe.
Aus der Literatur der Schaltnetzteile sind Schaltungsanordnungen bekannt, bei welchen die Ausgangsspannung
gegenüber Schwankungen der Belastung bzw. Schwankungen der Eingangsspannung konstant gehalten wird. Dies bedingt,
daß die Ausgangsspannung als zu regelnde Größe verwendet wird und dadurch der aus dem Netz aufgenommene
Strom sich beliebig ändern kann, somit ein nicht sinusförmiger Strom aus dem Netz aufgenommen wird und es dadurch
zufolge der Stromoberwellen zu unerwünschten Netzrückwirkungen kommt.
Zur Verbesserung der Regeldynamik für die Regelung der Ausgangsspannung ist es ferner bekannt, die Eingangsspannung als Störgröße auf den Regelkreis aufzuschalten,
ohne daß aber hiedurch der vom Netz aufgenommene Strom im Sinne einer Verbesserung der Stromform in irgendeiner
Weise beeinflußt wird.
Ferner ist eine Gleichstromversorgungseinrichtung bekannt geworden, welche gestattet auch bei sich stark ändernder
Eingangsspannung, wie z.B. die pulsierende Gleichspannung am Ausgang einer Netzgleichrichterschaltung, eine annähernd
konstante Spannung an die Last abzugeben. Hiezu ist eine vom Verhältnis Eingangsspannung zu Ausgangsspannung
steuerbare Strukturumschaltung der Schaltungsanordnung erforderlich, wobei bei beiden Strukturen ein
interner Betriebsstrom als Regelgröße verwendet wird. Dieses Schaltungsanordnung erlaubt es zwar/ den internen
Betriebsstrom (Drosselstrom) sinusförmig zu regeln, jedoch entspricht dieser Betriebsstrom nicht in allen
Strukturzuständen dem aus dem Netz aufgenommenen Strom, so daß zufolge der dadurch bedingten unvollkommenen Sinusform
des Netzeingangsstromes auch in diesem bekannten Fall Netzrückwirkungen nicht völlig vermieden werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher bei einer Schaltungsanordnung zur Gleichstromversorgung einer Last, bei welcher
die pulsierende Gleichspannung am Ausgang einer Netzgleichrichterschaltung
in weiten Bereichen schwanken kann, eine
konstante Lastspannung und eine dauernde Aufnahme eines sinusförmigen Stromes aus dem Netz durch Heranziehung
des aus dem Netz aufgenommenen Stromes als Regelgröße bei einfachem Scfealtungs- und Steuerungsaufwand zu erreichen
.
Gemäß der Erfindung wird dies bei einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß
ein mit einer der Eingangsspannung des Sperrumrichters proportionalen Größe beaufschlagter erster Eingang der
Regelschaltung über eine erste Verknüpfungsschaltung zur Bildung des Sollwertes des Eingangsstromes des
Sperrumrichters an einen ersten Eingang einer Vergleichsschaltung geführt ist, an deren zweiten Eingang eine
insbesondere vom Istwert des Eingangsstromes des Sperrumrichters abgeleitete Größe anliegt und deren Ausgang
an einen Steuerkreis für die gesteuerte Schalterstufe des Sperrumrichters geführt ist, wobei der zweite mit
einer dem Istwert der Ausgangsspannung proportionalen Größe beaufschlagte Eingang der Regeleinrichtung an einen
ersten Eingang einer zweiten Verknüpfungsschaltung, der der Sollwert der Ausgangsspannung an einem zweiten Eingang
anliegt, geführt ist, welche zweite Verknüpfungsschaltung eine vom Differenzwert abhängige Korrekturgröße
bildet, die der ersten Verknüpfungsschaltung zur Bildung
des Sollwertes des Eingangsstromes zugeführt ist, wobei der Sollstromwert in Abhängigkeit von der Korrekturgröße
im Sinne einer Reduzierung des Fehlers der Ausgangsspannung verändert wird.
Durch diese erste Verknüpfungsschaltung wird zusammen mit der Vergleichsschaltung, dem Steuerkreis und der gesteuerten
Schalterstufe eine Stromregelschleife gebildet,' welche dadurch, daß ihr als Sollwert eine der momentanen
Eingangsspannung des Sperrumrichters proportionale Größe eingegeben wird, die Entnahme eines hinsichtlich seiner
Wellenform mit der Wellenform der Netzspannung konformen Stromes erzwingt. Ändert sich der Nennbetriebszustand der
Schaltungsanordnung, z.B. dadurch, daß sich die Lastimpedanz und/oder der Effektivwert der Netzspannung ändert,
erzeugt die zweite Verknüpfungsschaltung eine Korrekturgröße, welche über den Sollwert des Eingangsstromes diese
Abweichung vom Nennbetriebszustand reduziert, dabei aber die Konformität der Wellenformen von Netzspannung und vom
Netz aufgenommenen Strom im wesentlichen erhalteb bleibt.
Ein besonders einfacher und auch leicht in Hybridtechnik herstellbarer Aufbau der ersten Verknüpfungsschaltung
kann in Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht
kann in Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht
werden, daß die erste Verknüpfungsschaltung als' Summiernetzwerk
ausgebildet wird.
Um eine von Veränderungen der Charakteristika von Bauteilen unabhängigen Betrieb der ersten als Summiernetzwerk
ausgebildeten Verknüpfungsschaltung zu erreichen, kann erfindungsgemäß vorgesehen werden, daß zur Bildung
des Summiernetzwerkes wenigstens jeweils ein Widerstand vom Ausgang der zweiten Verknüpfungsschaltung, von einem
Bezugspotential (Masse) sowie vom ersten Eingang der Regelschaltung zu einem gemeinsamen Schaltungspunkt geführt
sind, an welchen der erste Eingang der Vergleichsschaltung angeschlossen ist.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung kann darin bestehen, daß zwischen erstem Eingang der Regelschaltung
und gemeinsamen Schaltungspunkt eine Serienschaltung von Widerständen angeordnet ist, von welchen Widerständen
mindestens einer durch einen steuerbaren Schalter überbrückbar ist, wobei an den Steuereingang dieses steuerbaren
Schalters der Ausgang einer StexEtschaltung angeschlossen
ist, bei welcher ein Eingang mit dem Ausgang der zweiten Verknüpfungsschaltung verbunden ist und gegebenenfalls
an einem weiteren Eingang der Steuerschaltung ein die Grenzen der Betriebsparameter, wie z.B. die
maximale Eingangsleistung des Sperrumrichters, bestimmendes
Signal anliegt.
Hiedurch kann die Konformität der Wellenformen von Netzspannung
und vom Netz aufgenommenen Strom noch weiter verbessert werden.
Um eine galvanische Netztrennung der Last zu erreichen,
hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn die erste Verknüpfungsschaltung einen Optokoppler^ z.B. einen
solchen mit bilateralem Feldeffekttransistor, enthält, der über eine Steuerschaltung an den Ausgang der zweiten Verknüpfungsschaltung
angeschlossen ist, und gegebenenfalls an einem Steuereingang der Steuerschaltung ein die Grenzen
der Betriebsparameter, wie z.B. die maximale Eingangsleistung des Sperrumrichters, bestimmendes Signal anliegt.
Eine weitere Verbesserung der Konformität der Wellenforren
von Netzspannung und vom Netz aufgenommenen Strom kann erfindungsgemäß
auch dadurch erreicht werden, daß an dem zweiten Eingang der Vergleichsschaltung eine vom Ausgangssignal
der zweiten Verknüpfungsschaltung sowie gegebenenfalls von einem die Grenzen der Betriebsparameter, wie
z.B. die maximale Eingangsleistung des Sperrumrichters, bestimmendes Signal steuerbare Stromvorgabeschaltung
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33107r
angeschlossen ist, sodaß am zweiten Eingang der Vergleich schaltung eine sowohl vom Ausgangssignal der zweiten Verknüpfungsschaltung
als auch vom Istwert des Eingangsstrom des Sperrumrichters abgeleitete Größe anliegt.
Ein besonders stabiler Regelkreis kann erreicht werden,
wenn in Weiterbildung der Erfindung die Vergleichsschaltung einen Schmitt-Trigger mit vorwählbarer Hysteres
aufweist.
Eine verbesserte Regelcharakteristik "der Stromregelschlei kann erfindungsgemäß dadurch erreicht werden, daß die Ver
gleichsschaltung einen Regelverstärker mit nachgeschaltet Pulsweitenmodulator aufweist.
Nachstehend ist die Erfindung unter Bezugnahme auf die :
Zeichnungen beispielsweise beschrieben.
Es zeigt: Fig. 1 teilweise in Blockform und in diskreter Schaltungstechnik eine erfindungsgemäße Schaltunsanordnu;
Fig. 2 eine Ausführungsform der Regelschaltung der erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1, Fig. 3 und 4 Abwandlungen der Regelschaltung gemäß Fig. 2, Fig.
eine weitere Ausführungsform der Regelschaltung der erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1, Fig. 6
COP^
teilweise in Blockform und in diskreter Schaltungstechnik
eine weitere erfindungsgemäße Schaltungsanordnung, Fig.
in Blockform mögliche Ausgestaltungen ^ines Teiles der Regelschaltungen gemäß Fig. 2 bis 6.
Die Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnungen
gemäß Fig. 1 besteht im wesentlichen aus einer Gleichrichterbrückenschaltung 2 mit nachgeschaltetem Hochsetzsteller.
Ein Kondensator 3 dient als kleiner Stützkondensator für den Hochsetzsteller, bestehend aus einer
Induktivität 4, einer gesteuerten Schalterstufe 5, einer
Diode 6 und einem Speicherkondensator 7. Der Widerstand stellt die Last dar. Ein Widerstand 31 bildet einen Stromfühlwiderstand
für den Eingangsstrom. Die erfindungsgemäße Regelschaltung 9 steuert nun die Schalterstufe 5 derart,
daß aus dem Netz sinusförmiger Strom aufgenommen wird und der Leistungsfaktor nahezu 1 ist.
Durch das Prinzip dieser Schaltungsanordnung zur Gleichstromversorgung
der Last entstehen hochfrequente Netzstörungen, die aber im Gegensatz zu den niederfrequenten
Störungen mit geringem Aufwand durch ein Hochfrequenzfilter
1 unterdrückt werden können.
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Fig. 2 zeigt nun die einfachste Form einer Regelschaltung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, die vor allem
für Netzteile mit konstanter Last geeignet ist. Sie garantiert die sinusförmige Stromaufnahme im Nennbetrieb,
d. h. bei Nennspannung des Netzes und der vorgesehenen Las als auch bei Unterspannung, wenn dabei auf eine Ausregelur.
der Ausgangsspannung verzichtet wird. Bei überspannung am Netz und bei Unterspannungen, die von der Regelschaltung
ausgeregelt werden sollen, erhöht sich der Oberwellengehai des Eingangsstromes abhängig vom Abstand zum Nennbetrieb.
Am Eingang B der Regelschaltung 9 liegt die Lastspannung, die über einen Spannungsteiler bestehend aus den Widerständen
11, 10 heruntergeteilt und über einen Tiefpaß, bestehend aus dem Widerstand 40 und dem Kondensator 41
einer Verknüpfungsschaltung 12 zugeführt wird. Der Tiefpai
hat die Aufgabe eine Mittelwertbildung vorzunehmen und damit die Netzbrummspannung zu unterdrücken, da eine Ausregelung
auch der Brummspannung mit der Bedingung des sinusförmigen Eingangsstromes im Widerspruch steht. Dem
an diesem Eingang der Verknüpfungsschaltung 12 anliegende Signal entspricht daher dem Mittelwert des Istwertes der
Lastspannung. Die Verknüpfungsschaltung 12 kann als einfacher
Proportionalregler ausgebildet sein. Am zweiten
Eingang der Schaltung 12 wird eine dem Mittelwert des Sollwertes der Lastspannung proportionale Referenzspannung
angelegt. Die Ausgangsspannung der Verknüpfungsschaltung 12 bewirkt einen Strom 11 durch einen Widerstand 14. Am
Eingang D der Regelschaltung 9 liegt der Betrag (Abolutwert) oder ein dazu proportionaler Wert der Eingangsspannung, sodaß der Strom 12 durch einen Widerstand 13
dem Absolutwert der Netzspannung proportional ist. Der Strom 14 durch einen einstellbaren Widerstand 15 dient
zur Kompensierung des Stromes 11 für Unterspannungen,
bei denen die Ausgangsspannung nicht ausgeregelt werden soll. Die Widerstände 13, 14 und 15 bilden eine Summierschaltung
und die Summe dieser Ströme 11+12+14 ergibt den
Strom 13, der dem momentanen Sollwert des Eingangsstromes entspricht. Dieser Eingangsstromsollwert wird einer Vergleichsschaltung
17 als Referenzwert zugeführt. Als zweite Eingangsgröße für die Schaltung 17 dient der Strom durch
einen Widerstand 16, der dem Istwert des Eingangsstromes der Schaltungsanordnung zur Gleichstromversorgung
proportional ist. über diesen Widerstand 16 ist der zweite Eingang der Vergleichsschaltung 17 an den Stromfühler
31 angeschlossen. Die Vergleichsschaltung 17 hat die Funktion ein Schaltsignal für die Schalterstufe 5
COf=Y
zu erzeugen, so daß durch deren Betrieb erreicht wird, daß bis auf eine vorwählbare Abweichung der aufgenommene
Eingangsstrom dem Sollwertstrom entspricht.
Im wesentlichen gibt es zwei prinzipielle Realisierungsmöglichkeiten für die Schaltung 17, welche die Figur 7a
bzw. 7b zeigt. In Fig. 7a wird das Schaltsignal für die Schalterstufe 5 aus den beiden Eingangssignalen durch
einen Shmitt-Trigger mit vorwählbarer Hysterese erzeugt. Diese Realisierungsart des Schaltsignales für die Schalterstufe
5 bedingt sowohl eine variable Schaltfrequenz als auc. ein variables Tastverhältnis während jeder Netzhalbwelle.
Die Schaltfrequenz und das Tastverhältnis bilden dabei eine
periodische Funktion über eine Netzhalbwelle, deren absolut Werte sind aber dem jeweiligen Regelzustand des gesamten
Systems bedingt.
Fig. 7b zeigt im Gegensatz zu Fig. 7a eine Erzeugung des Schaltsignals für die Schalterstufe 5 bei konstanter, vorwählbarer
Frequenz. Dabei werden die beiden Eingangssignale einem Proportionalverstärker 50 zugeführt, der einem nachgeschalteten
Pulsweitenmodulator 51 ein der Eingangsdifferenz proportionales Signal liefert. Dieses Signal
bestimmt nun das Tastverhältnis des Schaltsignals, das
vom Pulsweitenmodulator erzeugt wird. Bei einigen Anwendungen kann.es von erheblichem Vorteil sein, daß die
Schaltfrequenz konstant und vorwählbar ist, vor allem dann, wenn diese Schaltfrequenz noch anderweitig verwendet werden
soll.
Das in der Vergleichsschaltung 17 erzeugte Schaltsignal wird einem Steuerkreis 19 zugeführt. Dieser Steuerkreis
verhindert die Ansteuerung der Schalterstufe 5 bei zu niedriger Versorgungsspannung des Steuerkreises 19, da
anderenfalls für die Schalterstufe nicht zulässige Zustände
auftreten können. Der Steuerkreis 19 hat die Aufgabe aus dem Schaltsignal das eigentliche Steuerbzw.
Regelsignal C mit der nötigen Steuerenergie für das Schließen bzw. öffnen der Schalterstufe 5 zu erzeugen;
bei der Schalterstufe handelt es sich z.B. um einen mechanischen Schalter, etwa einen EIN-AUS-Schalter oder
um einen elektronischen Schalter, wie z.B. um einen Transistor.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Regelungsschaltung 9 einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
die auch bei großen Abweichungen vom Nennbetrieb, entweder in der Netzspannung oder im Lastwiderstand, nur beschränkt
von der Sinusform abweichenden Eingangsstroms vom Netz aufnimmt. Hiebei wird der Strom 12 nicht nur
von der momentanen Eingangsspannung am Eingang D und
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dem Widerstand 13 bestimmt, sondern mit diesem Widerstand 13 liegen noch die Elemente 21 und 22 in Serie.
Jedes dieser Elemente besteht aus einem Widerstand und einem Schalter", der gesteuert durch ein Schaltsignal
diesen Widerstand kurzschließen kann. Dieses Schaltsignal wird von einer Steuerschaltung 20 aus der Ausgangsspannung
der Verknüpfungsschaltung 12 und einer externern Steuergröße E erzeugt, auf deren Bedeutung
nachstehend noch näher eingegangen wird. Im Nennbetrieb sind die Schalter der Elemente 21, 22 geschlossen und
die Funktionsweise entspricht der schon in Fig. 2 beschriebenen. Sinkt aber die Ausgangsspannung der Verknüpfungsschaltung
12 unter einen bestimmten Wert, d. h. die Spannung am Punkt B übersteigt den vorgesehenen Viert,
so wird in der Steuerschaltung· 20 ein Signal zum öffnen
des Schalterelementes des Elementes 21 erzeugt. Dadurch wird der Strom 12 und damit auch der Sollwertstrom 13
erniedrigt. Steigt die Spannung am Eingang B noch weiter an, so wird auch das Schalterelement des Elementes 22 geöffnet.
Der Vorteil dieser Nachführung des Sollwertes besteht darin, daß trozt Spannungsregelung der Oberwellengehalt
des Eingangsstromes auf vorwählbare Werte beschränk bleibt. Dieser tolerierte Oberwellengehalt kann insbesonde
dann klein gehalten werden, wenn die Anzahl der Elemente
21 und 22, die hier nur beispielhaft mit zwei angenommen wurde, noch erhöht wird.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß in der Steuerschaltung 20 auf einfache Weise durch den Eingang E ein
maximaler Eingangsstrom und damit bei annähernd konstanter Netzspannung auch eine maximale vom Netz aufgenommene Leistung
bestimme werden kann, indem eine durch das Signal E bestimmte
Anzahl von Schaltern der Elemente 21, 22 nie geschlossen
Fig. 4 "zeigt eine weitere Ausführungsform der Regelschaltung 9 einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, welche die
selben Vorteile wie die Regelschaltung gemäß Fig. 3 aufweist. Auch die Funktionsweise ist weitgehend dieselbe, sie
unterscheidet sich nur darin, daß anstatt des Sollwertes des Stromes nun der von der Regelschaltung wahrgenommene
Istwert des Stromes verändert wird, um die Spannungsdifferenz der Eingänge der Verknüpfungsschaltung 12 und
damit den Stromoberwellengehalt des Eingangsstromes zu begrenzen. Bei Überspannung am Eingang B wird ein Schalter
von einem der Elemente 29 oder 30 geschlossen und somit der scheinbare Istwert ds Stromes für die Regelschaltung
vergrößert. Dadurch wird der reale Eingangsstrom vermindert. Durch den Eingang E kann wiederum der maximale Eingangsstrom
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der Schaltung bzw. die Maximalleistung eingestellt werden.
Die in Fig. 5 dargestellte Regelschaltung erfüllt die Bedingung der sinusförmigen Stromaufnahme und des Leistungsfaktors
1 sowohl bei Variation der Eingangsnetzspannung im vorgewählten Intervall bei gleichzeitiger Ausregelung
der Lastspannung als auch bei Variation des Lastwiderstandi Mit dieser Schaltung können auch höchstens Ansprüche bezüglich
Stromoberwellengehalt und Netzrückwirkungen erfüllt werden. Bei dieser Schaltung wird gleichfalls die
Lastspannung als Eingangsspannung B der Regelschaltung über einen Spannungsteiler, bestehend aus Widerstände
10, 11 einer Verknüpfungsschaltung 55 zugeführt, welche
z.B. ein Proportional-Integral-Regler ist, welcher seinen Ausgang derart regelt, daß der Mittelwert der Lastspannunc
dem durch das Teilerverhältnis und der Referenzsspannung U c bestimmten Wert entspricht. Diese Ausgangsspannung
wird einer Steuerschaltung 27 zugeführt, welche die Lichtquelle eines optisch gekoppelten Bauelementes (Optokoppler)
so steuert, daß bei großer Eingangsspannung F beispielsweise die Lichtquelle stark und bei Abnahme der
Eingangsspannung die Lichtquelle schwächer leuchtet. Dami ändert auch ein zugeordneter Fotowiderstand seinen Wert
und verändert so stetig den am Sollwerteingang der
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Vergleichsschaltung 17 anliegenden, dem Stromsollwert
proportionalen Strom. Dadurch ist der anliegende Stromsollwert in jedem Regelzustand proportional zur Netzeingangs.spannung,
die am Eingang D anliegt und durch einen Spannungsteiler 23, -4 nur proportional verkleinert
wird. Der Spannungsfolger 25 dient nur dazu den Spannungsteiler nicht zu belasten.
Durch eine analoge Spannung am Eingang E der Steuerschaltung
27 kann wieder eine maximale Ausgangsleistung-kontinuierlich eingestellt werden.
Durch diese Eigenschaft ist z.B. eine Leistungsregelung, wie z.B. das Dimmen in der Beleuchtungstechnik, möglich ohne
Netzrückwirkungen zu verursachen, wie sie bei herkömmlichen Dimmgeräten mit Phasenanschnittssteuerungen auftreten. Mit
der Struktur der Schaltung wie sie in Fig. 1 dargestellt wurde, sind prinzipiell nur Ausgangsspannungen größer der
Eingangsspitzenspannung möglich, ohne die Stromform zu
beeinflussen.
Fig. 6 zeigt nun ein Blockschaltbild einer Schaltung, deren Ausgangsspannung unabhängig von der anliegenden Eingangsnetzspannung
gewählt werden kann. Sie unterscheidet sich von der Schaltungsanordnung gemäß Figur 1 nur dadurch,
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daß anstelle der Induktivität 4 ein Leistungsübert?:iaer
verwendet wird, der beim Abschalten der Schalterstufe die Energie an den Speicherkondensator 7 überträgt. Diese
Grundstruktur entspricht im wesentlichen einem Sperrwandler
Besonders geeignet für diese Schaltungsanordnung ist die Ausführungsform der Regelschaltung 9 gemäß Fig. 5, da es
hiemit in einfacher Weise möglich ist eine direkte Regelung der Ausgangsspannung zu erreichen, ohne dabei
auf die Netztrennung, die in vielen Fällen gewünscht oder gefordert wird, zu verzichten.
Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 6 kann ohne großen Aufwand noch mit mehreren Ausgangskreisen bestehend aus
Sekundärwicklung, Diode, Speicherkondensator und Last- ;
widerstand versehen werden. Dadurch können mit dieser Schaltungsanordnung mehrere potentialfreie Ausgangsspannungen
erhalten werden, wobei entweder eine Ausgangsspannung direkt und die weiteren Ausgangsspannungai in
Abhängigkeit von dieser Ausgangsspanung geregelt werden können. Es ist aber auch eine gewichtete Regelung der
Ausgangsspannungen möglich, sofern sie ein gemeinsames Grundpotential besitzen.
Leerseite
Claims (8)
- Patentansprüche1 .J Schaltungsanordnung zur Gleichstromversorgung einer Last aus einem Wechselstromnetz mit einer am Wechselstrcmeingang liegenden Gleichrichterschaltung und einem dieser nachgeschalteten Sperrumrichter mit mindestens einem Energiespeicher, wie einer Spule und/oder einem Kondensator, sowie mit einur von einer Regulschultung, der einerseits urne von der Ausganqsspannung abhängige Größe und andererseits eine v^r. der Eingangsspannung des Sperrumricht.ers abhängige Größe zugeführt ist, gesteuerten Schalterstufe, dadurch gekennzeichnet daß ein mit einer der Eingangsspannung des Sperrumrichters proportionalen Größe beaufschlagter erster Eingang (D) der Regelschaltung (9) über eine erste Verknüpfungsschaltung (13-15; 13-15, 20, 21, 22; 26) zur Bildung des Sollwertes •des Eingangsstromes des Sperrumrichters an einen ersten Eingang einer Vergleichsschaltung (17) geführt ist, an derenBAD ORIGINAL zweiten Eingang eine insbesondere vom Istwert des Eingangsstromes des Sperrumrichters abgeleitete Gröiie anliegt und deren Ausgang (C) an einen Steuerkreis (19) für die mc·- steuerte Schalterstufe (5) des Sperrumrichters geführt ist, wobei der zweite mit einer dem Istwert der Ausgangsspar.nung- ϊ" "·■■ 331077Αproportionalen Größe beaufschlagte Eingang (B) der Regeleinrichtung (9) an einen ersten Eingang einer zweiten Verknüpfungsschaltung (12; 55), der der Sollwert der Ausganqsspannung an einem zweiten Eingang anliegt, geführt ist, welche zweite Verknüpfungsschaltung (12; 55) eine vom Differenzwert abhängige Korrekturgröße bildet, die der ersten Verknüpfungsschaltung (13-15; 13-15, 20, 21; 22-26) zur Bildung des Sollwertes des Eingangsstromes zugeführt ist, wobei der Sollstromwert in Abhängigkeit von der Korrekturgröße im Sinne einer Reduzierung des Fehlers der Ausgangsspannung verändert wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verknüpfungsschaltung (13-15; 13-15, 20, 21, 22) ein Summiernetzwerk ist (Fig. 2, Fig. 3).
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Summiernetzwerkes wenigstens jeweils ein Widerstand (14, 15 oder 13) vom Ausgang der zweiten Verknüpfungsschaltung (12), von einem Bezugspotential (Masse) sowie vom ersten Eingang (D) der Regelschaltung (9) zu einem gemeinsamen Schaltungspunkt geführt sind, an welchen der erste Eingang der Vergleichsschaltung (17) angeschlossen ist.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen erstem Eingang (D) der Regelschaltung (9) und gemeinsamen Schaltungspunkt eine
Serienschaltung von Widerständen angeordnet ist, von
welchen Widerständen mindestens einer (21 bzw. 22)durch einen steuerbaren Schalter überbrückbar ist,
wobei an den Steuereingang dieses steuerbaren Schalters
der Ausgang.einer Steuerschaltung (20) angeschlossen ist, bei welcher ein Eingang mit dem Ausgang der zweiten Verknüpfungsschaltung (12) verbunden ist und gegebenenfalls an einem weiteren Eingang (E) der Steuerschaltung (20)
ein die Grenzen der Betriebsparameter, wie z.B. die
maximale Eingangsleistung des Sperrumrichters, bestimmendes Signal anliegt. - 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verknüpfungsschaltung einen Optokoppler (26), z.B. einen solchen mit bilateralem Feldeffekttransistor, enthält, der über eine Steuerschaltung
(27) an den Ausgang (F) der zweiten Verknüpfungsschaltung (55) angeschlossen ist, und gegebenenfalls an einem Steuer eingang (E) der Steuerschaltung (27) ein die Grenzen der
Betriebsparameter, wie z.B. die maximale Eingangsleistung des Sperrumrichters, bestimmendes Signal anliegt. - 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiten Eingang der Vergleichsschaltung (17) eine vom Ausgangssignal der zweiten Verknüpfungsschaltung (12) sowie gegebenenfalls von einem die Grenzen der Betriebsparameter, wie z.B. die maximale Eingangsleistung des Sperrumrichters, bestimmendes Signal steuerbare Stromvorgabeschaltung (16, 29, 30) angeschlossen ist (Fig. 4), sodaß am zweiten Eingang der Vergleichsschaltung (17) eine sowohl vom Ausgangssignal der zweiten Verknüpfungsschaltung (12) als auch vom Istwert des Eingangsstromes des Sperrumrichters abgeleitete Größe anliegt.
- 7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung (17) einen Schmitt-Trigger mit vorwählbarer Hysterese aufweist (Fig. 7a).
- 8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung (17) einen Regelverstärker mit nachgeschaltetem Pulsweitenmodulator aufweist (Fig. 7b).
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