DE3314919A1 - Schraubanschlussklemme - Google Patents

Schraubanschlussklemme

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DE3314919A1 DE19833314919 DE3314919A DE3314919A1 DE 3314919 A1 DE3314919 A1 DE 3314919A1 DE 19833314919 DE19833314919 DE 19833314919 DE 3314919 A DE3314919 A DE 3314919A DE 3314919 A1 DE3314919 A1 DE 3314919A1
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/38Clamped connections, spring connections utilising a clamping member acted on by screw or nut

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  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Description

  • Schraubanschl ußk lemme
  • Die Erfindung betrifft eine Schraubanschlußklemme zum Verbinden von elektrischen Leitungen mit einem in einer Aufnahme eines Gehäuses festgelegten Anschlußkontaktes, bei der in einer quer zur Aufnahme gerichteten Führung des Gehäuses mittels einer Klemmschraube ein Klemmkörper verstellbar ist, der das Ende einer in die Aufnahme eingesteckten elektrischen Leitung gegen den Anschlußkontakt verklemmt. Dabei kann der Anschlußkontakt in verschiedener Weise, z.B. als Lötfahne, Steckkontakt, Schraubkontakt oder dgl. ausgebildet sein.
  • Eine Schraubanschlußklemme dieser Art mit einem für den Anschluß an einer Leiterplatte geeigneten Anschlußkontakt zeigt z.B. die DE-OS 30 05 619.
  • Bei diesen bekannten Schraubanschlußklemmen ist die Aufnahme in der Regel auf einen bestimmten Leitungsquerschnitt ausgelegt und mit dem Klemmkörper wird stets eine elektrische Leitung an dem Anschlußkontakt verklemmt. Bei ausreichend großem Querschnitt der Aufnahme ist es jedoch auch möglich, die Enden von zwei oder mehreren Leitungen mit kleinem Querschnitt einzuführen und zu verklemmen. Dabei kommt es jedoch vor, daß nicht alle elektrischen Leitungen eindeutig mit dem Anschlußkontakt verklemmt und damit elektrisch leitend verbunden ist.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schraubanschlußklemme der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der wahlweise eine oder zwei elektrische Leitungen mit einem einzigen Anschlußkontakt eindeutig verklemmt werden können.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Anschlußkontakt die Aufnahme in zwei übereinanderliegende Kammern unterteilt, daß der hochkant stehend in der Führung verstellbare, als U-Bügel ausgebildete Klemmkörper mit seinem unteren Schenkel in die untere Kammer ragt, daß in einer Gewindeaufnahme des oberen, in die obere Kammer ragenden Schenkels des Klemmkörpers die Klemmschraube verschraub bar ist und daß die Klemmschraube in dem oberen Schenkel eines weiteren Klemmbügels unverlierbar, jedoch drehbar gehalten ist, der gegenüber dem Klemmkörper um 90O verdreht ist, mit dem unteren Schenkel zwischen den Anschlußkontakt und den oberen Schenkel des Klemmkörpers ragt und mit seinem oberen Schenkel über dem oberen Schenkel des Klemmkörpers liegt, wobei der lichte Abstand der Schenkel von Klemmkörper und Klemmbügel etwa der in Verstellrichtung von Klemmkörper und Klemmbügel ausgerichteten Abmessung beider Kammern entspricht.
  • Die in die beiden Kammern unterteilte Aufnahme kann wahlweise eine oder zwei elektrische Leitungen aufnehmen. Mit der einzigen Klemmschraube werden die Leitungen mit dem Anschlußkontakt verklemmt, wobei sich je nach der Belegung der Kammern der Kontaktbügel und der Kontaktkörper in der Führung verstellen. Beim Anschluß nur einer elektrischen Leitung spielt es keine Rolle, welche der beiden Kammern belegt wird. In jedem Fall ist die elektrische Leitung eindeutig zwischen dem Anschlußkontakt und einem Schenkel des Kontaktkörpers bzw. des Kontaktbügels verklemmt.
  • Die Unterteilung der Aufnahme in zwei Kammern ist nach einer Ausgestaltung dadurch gelöst, daß der Anschlußkontakt in der Führung des Gehäuses so festgelegt ist, daß er quer zur rührung bis zu einer Ausneunung in der Vorderwand des Gehäuses ragt, die die Aufnahme begrenzt. DAbei läßt sich der Anschlußkontakt zur Einsteckseite hin dadurch abdecken, daß die Ausnehmung durch einen vor dem Anschlußkontakt liegenden Quersteg des Gehäuses in zwei Teilausnetwungen für die beiden Kammern unterteilt ist.
  • Nach einer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Anschlußkontakt mit einem Lötanschluß an der Unterseite des Gehäuses herausragt. Damit kann der Anschlußkontakt auf einfache Weise mit einer Kontaktbahn einer Lciterplatte verbunden werden.
  • Die Führung des Kontaktkörpers im Gehäuse und die Kontaktgabe bei der Belegung der unteren Kammer können nach einer Ausgestaltung dadurch verbessert werden, daß der untere Schenkel des Klemmkörpers einen Kontaktbügel trägt, der der Einführöffnung der Aufnahme zugekehrt einen vertkal nach unten abgewinkelten Abschlußschenkel aufweist, der in seiner Abmessung etwa der in Richtung der Führung gerichteten Abmessung der unteren Kammer entspricht.
  • Damit bei der Belegung von nur einer Kammer die jeweils andere Kammer gegen Einführen einer weiteren elektrischen Leitung gesperrt ist, sieht eine weitere Ausgestaltung vor, daß der Klemmbügel mit seiner offenen Seite der Einführöffnung der Aufnahme zugekehrt in der Führung verstellbar ist und daß der untere Schenkel des Klemmbügels einen nach oben abgewinkelten Abschlußschenkel aufweist, der in seiner Abmessung etwa der in Wichtung der Führung gerichteten Abmessung der oberen Kammer entspricht.
  • Soll ein unbeabsichtigtes Lösen der Klemmschraube von dem Klemmkörper vermieden werden, dann ist nach einer Ausgestaltung vorgesehen, daß die Klemmschraube mit dem unteren Ende unmittelbar vor dem unteren Schenkel des Klemmbügels endet.
  • Eine definierte öffnungsstellung für den Klemmkörper und den Klemmbügel ergibt sich nach einer Ausgestaltung dadurch, daß die von der Unterseite des Gehäuses ausgehende Führung in einem Absatz endet, der eine Bohrung zur Aufnahme des Kopfes der Klemmschraube aufweist. Die Bedienung der Klemmschraube bleibt erhalten.
  • Eine einwandfreie Führung des Klemmkörpers und des Klemmbügels im Gehäuse beim Verdrehen der Klemmschraube wird nach einer Ausgestaltung dadurch erreicht, daß die Breite des Klemmkörpers an den lichten Abstand zwischen dem Mittelsteg und dem Abschlußschenkel des Klemmbügels angepaßt ist, daß die Führung in der Einsteckrichtung der elektrischen Leitungen auf die durch den Mittelsteg und den Abschlußschenkel des Klemmbügels gegebene Außenabmessung ausgelegt ist und daß die rührung quer dazu durch die Breite des Klemmkörpers plus der Dicke des Mittelsteges des Klemmbügels bestimmt ist.
  • Das Einstecken der Enden der elektrischen Leitungen in die Kammern wird dadurch erleichtert, daß die Ausnehmung in der Vorderwand des Gehäuses als sich konisch erweiternde Einführöffnung ausgebildet ist.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, daß mehrere Klemmen dieser Art zu einer Klemmleiste zusammengefaßt und in einem einstückigen Gehäuse untergebracht sind.
  • Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen jeweils im Schnitt dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Schraubanschlußklemme nach der Erfindung, wobei die Klemmschraube in die Ausgangsstellung zurückgedreht ist und der Klemmkörper und der Klemmbügel die öffnungsstellung einnehmen, Fig. 2 die Schraubanschlußklemme mit einer in die untere Kammer eingesteckten und darin mit dem Anschlußkontakt verklemmten elektrischen Leitung, Fig. 3 die Schraubanschlußklemme mit einer in die obere Kammer eingesteckten und darin mit dem Anschlußkontakt verklemmten elektrischen Leitung, Fig. 4 die Schraubanschlußklemme, wobei sowohl in die untere, als auch in die obere Kammer eine elektrische Leitung eingesteckt und darin mit dem Anschlußkontakt verklemmt ist und Fig. 5 die Schraubanschlußklemme in einer Sperrstellung.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel einer Schraubanschlußklemme nach den Fig. 1 bis 4 besteht das Gehäuse 10 aus Isoliermaterial und weist eine von der Unterseite ausgehende, etwa quadratische Führung 13 auf, welche an dem Absatz 14 mit der Bohrung 15 endet. In diese Führung 13 mündet eine als Ausnehmung der Vorderwand ausgebildete Aufnahme 11 für die elektrischen Leitungen. Die Ausnehmung der Vorderwand erweitert sich konisch, wie die Einführöffnung 12 zeigt.
  • In der Führung 13 ist die Klemmschraube 30, der als U-Bügel ausgebildete Klemmkörper 20 und der Klemmbügel 32 angeordnet und verstellbar.
  • Durch die Bohrung 15 ist der Kopf 31 der Klemmschraube 30 zugänglich und verdrehbar. In der Führung 13 ist im unteren Bereich der Anschlußkontakt 16 festgelegt, der sich von der Rückwand des Gehäuses 10, in der er eine abgesetzte Aufnahme der Führung 13 belegt, bis zur Ausnehmung in der Vorderwand erstreckt. Der Anschlußkontakt 16 teilt so die Aufnahme 11 für die elektrischen Leitungen in zwei etwa gleich große, ühereinander angeordnete Kammern 28 und 29.
  • Der Klemmkörper 20 steht hochkant, so daß er mit dem unteren Schenkel 21 in die untere Kammer 28 ragt. Der obere Schenkel 22 des Klemmkörpers 20 ragt in die obere Kammer 29 und hat eine Gewindeaufnahme 23, in der die Klemmschraube 30 verschraubbar ist. Die Klemmschraube 30 selbst ist unverlierbar, jedoch drehbar in dem oberen Schenkel 35 des Klemmbügels 32 gehalten. Dieser Klemmbügel 32 ist gegenüber dem Klemmkörper 20 um 900 verdreht, so daß der untere Schenkel zwischen den Anschlußkontakt 16 und den oberen Schenkel 22 des Klemmkörpers 10 ragt. Der obere Schenkel 35 des Klemmbügels 32 liegt über dem oberen Schenkel 22 des Klemmkörpers 20 in der Führung 13.
  • Der untere Schenkel 21 des Klemmkörpers 20 trägt den Kontaktbügel 24, der mit den abgewinkelten Schenkelabschnitten 26 und 27 an dem Schenkel 21 gehalten ist und mit dem nach unten abgewinkelten Abschlußschenkel 25 im Bereich der Vorderwand in der Führung 13 geführt ist. Auch der untere Schenkel 33 des Klemmbügels 32 ist nach oben als Abschlußschenkel 34 abgewinkelt und verbessert die Führung im Bereich der Vorderwarld des Gehäuses 10.
  • Wie die Fig. 1 zeigt, ist der Klemmkörper 20 in seiner Breite durch die lichte Weite zwischen dem Mittelsteg und dem Abschlußschenkel 34 des Klemmbügels 32 gegeben. Die Außenabmessung des Klemmbügels vom Mittelsteg bis zum Abschlußschenkel 34 bestimmt die Abmessung der Führung 13 in der Einsteckrichtung der Leitungen, da der Klemmbügel 32 mit der offenen Seite der Vorderwand des Gehäuses 10 zugekehrt ist. Die Abmessung der Führung in der senkrecht dazu stehenden Richtung ist durch die Breite des Klemmbügels 32 plus der Dicke des Mittelsteges des Klemnkörpers 20 gegeben. Der Klemmkörper 20 verläuft mit scincm Mittolst»ç seitlich des Anschlußkontaktes 16 und ist in cier Führung 13 geführt.
  • Der Klemmkörper 20 und der Klemmbügel 32 sind so bemessen, daß der lichte Abstand der Schenkel 21 und 22 bzw. 33 und 35 jeweils etwa der Abmessung beider Kammern 28 und 29 in der Verstellrichtung von Klemmkörper 20 und Klemmbügel 32 entspricht.
  • Wird die Klemmschraube 30 in Richtung Lösen verdreht, dann nimmt die Schraubanschlußklemme in der Endstellung die in Fig. 1 gezeigte Lage ein. Der obere Schenkel 22 des Klemmkörpers 20 liegt auf dem unteren Schenkel 33 des Klemmbügels 32 auf. Die Klernrnschraubc 30 kann nicht mehr weiter gelöst werden. Da das untere Wunde der Klemmschraube 30 unmittelbar vor dem unteren Schenkel 33 des Klemmbügels 32 erdet, kann sich der Klemmkörper 20 nicht von der Klemmschraube 30 lösen. Der untere Schenkel 21 des Klemmkörpers 20 mit dem Kontaktbügel 24 nimnt die unterste Stellung ein und der Klemmbügel 32 liegt mit dem oberen Schenkel 35 an dem Absatz 14 der Führung 13 an. Die Klemmschraube 30 hat zwischen dem Kopf 31 und dem Gewindeteil einen Abschnitt, über den die Klemmschraube 30 in der Aufnahme 36 des Schenkels 35 des Klemmbügels 32 gelagert ist. In dieser Einstellung geben der Abschlußschenkel 25 des Kontaktbügels 24 und der Abschlußschenkel 34 des Klemmbügels 32 die Kammern 28 und 29 frei und es können die Enden von elektrischen Leitungen in diese Kammern 28 und 29 eingesteckt werden.
  • Wird, wie Fig. 2 zeigt, das Ende einer elektrischen Leitung 37 in die untere Kammer 28 eingesteckt und die Klemmschraube 30 angezogen, dann verstellt sich der obere Schenkel 22 des Klemmkörpers 20 auf der Klemmschraube 30 in Richtung zu dem Kopf 31 und zwar solange, bis der Konttaktbügel 24 an der Leitung 37 anliegt und diese gegen die Unterseite des Anschlußkontaktes 16 drückt. Dabei wird auch der Kontaktbügel 32 soweit nach unten verstellt, bis er an der Oberseite des Anschlußkontaktes 16 anliegt. Das untere Ende der Klemmschraube 30 liegt dabei frei. I)er Kraftschluß ist über die Klemmschraube 30 und den Klemmkörper 20 und den Klemmbügel 32 vervollständigt. Der untere Schenkel 33 des Klemmbügels 32 wird gegen die Oberseite des Anschlußkontaktes 16 gedrückt. Der Klemmkörper 20 ist über die Klemmschraube 30 starr mit dem Klembügel 32 gekoppelt, so daß sein unterer Schenkel 21 mit dem Kontaktbüyel 24 unter Verklemmung der Leitung 37 unter Druck sich an der Unterseite des Anschlußkontaktes 16 abstützt.
  • Der Abschlußschenkel 34 des Klemmbügels 32 verschließt dabei die obere Kammer 29, so daß keine Leitung mehr eingeführt werden kann.
  • Wird, wie Fig. 3 zeigt, die obere Kammer 29 mit einer Leitung 38 belegt, dann wird die Verstellung des oberen Schenkels 22 des Klemmkörpers 20 auf der Klemmschraube 30 soweit erfolgen, bis der untere Schenkel 21 mit dem Kontaktbügel 24 satt und unter Druck an der Unterseite des Anschlußkontaktes 16 anliegt. Der Klemmbügel 32 verstellt sich dabei in der Führung 13 soweit in Richtung Anschlußkontakt 16, daß der untere Schenkel 33 die Leitung 38 an der Oberseite des Anschlußkontaktes 16 verspannt. Der Abschlußschenkel 25 des Kontaktbügels 24 verschließt dabei die untere Kammer 28, so daß keine Leitung mehr eingeführt werden kann.
  • Werden, wie Fig. 4 zeigt, beide Kammern 28 und 29 mit Leitungen 37 und 38 belegt, dann werden beide Leitungen 37 und 38 für sich gegen den Anschlußkontakt 16 verspannt und verklemmt. Dabei werden die Leitung 37 in der unteren Kammer 28 zwischen dem unteren Schenkel 21 mit dem Kontaktbügel 24 des Klemmkörpers 20 und der Unterseite des Anschlußkontaktes 16 und die Leitung 38 zwischen dem unteren Schenkel 33 des Klemmbügels 32 und der Oberseite des Anschlußkontaktes 16 verklemmt.
  • Der Klemmkörper 20 und der Klemmbügel 32 nehmen die in Fig. 4 gezeigten Stellungen ein, wobei die Verstellung in der Führung 13 von den Durchmessern der eingesteckten Leitungen 37 und 38 abhängig ist.
  • Schließlich zeigt die Fig. 5 die Schraubanschlußklemme in einer Art Sperrstellung. Die Klemmschraube 30 ist dabei soweit eingedreht, daß der obere Schenkel 22 des Klemmkörpers 20 an dem oberen Schenkel 35 des Klemmbügels 32 anstößt. Die Abschlußschenkel 25 und 34 verschließen die Kammern 28 und 29, so daß keine Leitungen in die Kammern 28 und 29 eingeführt werden können.

Claims (12)

  1. An s p r ü c h e Schraubanschlußkiemme zum Verbinden von elektrischen Leitungen mit einem in einer Aufnahme eines Gehäuses festgelegten Anschlußkontaktes, bei der in einer quer zur Aufnahme gerichteten Führung des Gehäuses mittels einer Klemmschraube ein Klemmkörper verstellbar ist, der das Ende einer in die Aufnahme eingesteckten elektrischen- Leitung gegen den Anschlußkontakt verklemmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußkontakt (16) die Aufnahme (11) in zwei übereinanderliegende Kammern (28,29) unterteilt, daß der hochkant stehend in der Führung (13) verstellbare, als U-Bügel ausgebildete Klemmkörper (20) mit seinem unteren Schenkel (21) in die untere Kammer (28) ragt, daß in einer Gewindeaufnahme (23) des oberen, in die obere Kammer (29) ragenden Schenkels (22) des Klemmkörpers (20) die Klemmschraube (30) verschraubbar ist und daß die Klemmschraube (30) in dem oberen Schenkel (35) eines weiteren Klemmbügels (32) unverlierbar, jedoch drehbar gehalten ist, der gegenüber dem Klemmkörper (20) um 900 verdreht ist, mit dem unteren Schenkel (33) zwischen den Anschlußkontakt (16) und der oberen Schenkel (22) des Klemmkörpers (20) ragt und mit seinem oberen Schenkel (35) über dem oberen Schenkel (22) des Klemmkörpers (20) liegt, wobei der lichte Abstand der Schenkel (21,22 bzw. 33,35) von Klemmkörper (20) und Klemmbügel (32) etwa der in Verstellrichtung von Klemmkörper (20) und Klemmbügel (32) ausgerichteten Abmessung beider Kammern (28,29) entspricht.
  2. 2. Schraubanschlußklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußkontakt (16) in der Führung (13) des Gehäuses (10) so festgelegt ist, daß er quer zur Führung (13) bis zu einer Ausnehmung in der Vorderwand des Gehäuses (10) ragt, die die Aufnahme (11) begrenzt.
  3. 3. Schraubanschlußklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußkontakt (16) mit einem Lötanschluß (19) an der Unterseite des Gehäuses (10) herausragt.
  4. 4. Schraubanschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkörper (20) mit seinem Mittelsteg seitlich des Anschlußkontaktes (16) in der Führung (13) angeordnet und verstellbar geführt ist.
  5. 5. Schraubanschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Schenkel (21) des Klemmkörpers (20) einen Kontaktbügel (24) trägt, der der Einführöffnung (12) der Aufnahme (11) zugekehrt einen vertikal nach unten abgewinkelten Abschlußschenkel (25) aufweist, der in seiner Abmessung etwa der in Richtung der Führung (13) gerichteten Abmessung der unteren Kammer (28) entspricht.
  6. 6. Schraubanschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbügel (32) mit seiner offenen Seite der Einführöffnung (12) der Aufnahme (11) zugekehrt in der Führung (13) verstellbar ist und daß der untere Schenkel (33) des Klemmbügels (32) einen nach oben abgewinkelten Abschlußschenkel (34) aufweist, der in seiner Abmessung etwa der in Richtung der Führung gerichteten Abmessung der oberen Kammer (29) entspricht.
  7. 7. Schraubanschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraube (30) mit dem unteren Ende unmittelbar vor dem unteren Schenkel (33) des Klemmbügels (32) endet.
  8. 8. Schraubanschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Unterseite des Gehäuses (10) ausgehende- Führung (13) in einem Absatz (14) endet, der eine Bohrung (15) zur Aufnahme des Kopfes (31) der Klemmschraube (30) aufweist.
  9. 9. Schraubanschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Klemmkörpers (20) an den lichten Abstand zwischen dem Mittelsteg und dem Abschlußschenkel (34) des Klemmbügels (32) angepaßt ist, daß die Führung (13) in der Einsteckrichtung der elektrischen Leitungen (37,38) auf die durch den Mittelsteg und den Abschlußschenkel (34) des Klemmbügels (32) gegebene Außenabmessung ausgelegt ist und daß die Führung (13) quer dazu durch die Breite des Klemmkörpers (20) plus der Dicke des Mittelsteges des Klemmbügels (32) bestimmt ist.
  10. 10. Schraubanschlußklemme nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung in der Vorderwand des Gehäuses (10) als sich konisch erweiternde Einführöffnung (12) ausgebildet ist.
  11. 11. Schraubanschlußklemme nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung durch einen vor dem Anschlußkontakt (16) liegenden Quersteg des Gehäuses (10) in zwei Teilausnehmungen für die beiden Kammern (28,29) unterteilt ist.
  12. 12. Schraubanschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Klemmen dieser Art zu einer Klemmleiste zusammengefaßt und in einem einstückigen Gehäuse untergebracht sind.
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