DE3330441C2 - - Google Patents

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DE3330441C2 DE19833330441 DE3330441A DE3330441C2 DE 3330441 C2 DE3330441 C2 DE 3330441C2 DE 19833330441 DE19833330441 DE 19833330441 DE 3330441 A DE3330441 A DE 3330441A DE 3330441 C2 DE3330441 C2 DE 3330441C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vereinzelungsvor­ richtung für Münzen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Eine derartige Vereinzelungsvorrichtung dient insbesondere dazu, bei Doppelmünzen, d. h. bei übereinanderliegenden dünnen Münzen, die obere Münze von der unteren Münze abzuschieben. Die Doppelmünzen können den ersten Münz­ abstreifer passieren, wenn deren Gesamtdicke kleiner ist als die Dicke der dicksten Münze. Der zweite Münzabstrei­ fer muß aber gewährleisten, daß eine Vereinzelung von Doppelmünzen mit Sicherheit erfolgt.
Eine Vereinzelungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art ist aus der DE 29 12 016 vorbekannt. Bei dieser ist hinter dem ersten, im Betriebszustand feststehend ange­ ordneten Münzabstreifer ein zweiter, beweglicher Münz­ abstreifer angeordnet, der aus einem, um eine zur Führungsbahn parallele Achse frei nach oben schwenkbaren zweiten Münzabstreifer gebildet ist und für die Münzen eine schräge Anlauffläche aufweist, die mit der Oberfläche des Münztellers einen spitzen Winkel bildet. Der zweite Münzabstreifer ist im wesentlichen radial zur Achse des Münztellers gerichtet und weist eine radiale Länge, vom Rand des Münztellers aus gemessen, etwa vom Durchmesser der kleinsten Münze auf. Die Anlauffläche steigt auf einen Abstand von der Oberfläche des Münztellers hin an, der größer ist als die Dicke der dicksten Münze. Die vorn liegende Seitenfläche ist vom Rand des Münztellers aus zum freien Ende hin abgeschrägt. Ferner ist der zweite Münzabstreifer hakenförmig ausgebildet und steht unter Wirkung einer Feder, die am hinter der Schwenkachse liegenden Ende angreift und den über dem Münzteller liegenden Teil des zweiten Münzabstreifers in Richtung auf den Münzteller drückt. In der bevorzugten Ausführungs­ form besteht der zweite Münzabstreifer hierbei aus zwei unmittelbar hintereinander angeordneten Hakenteilen, die jeweils unter Wikrung einer zugeordneten Feder stehen und durch nasenartige Teile miteinander in Ver­ bindung stehen.
Bereits diese Beschreibung des zweiten Münzabstreifers der vorbekannten Vereinzelungsvorrichtung zeigt, daß der zweite Münzabstreifer aufwendig und teuer in der Herstellung und in der Montage ist. Ferner ist eine aufwendige Justierung des zweiten Münzabstreifers not­ wendig, insbesondere dann, wenn dieser aus zwei Haken­ teilen gebildet ist. Der bekannte zweite Münzabstreifer muß für jedes Münzenkollektiv unterschiedlich ausgebil­ det und an dieses angepaßt werden. Ferner hat sich ge­ zeigt, daß der bekannte zweite Münzabstreifer leicht verschleißt und leicht verklemmt, insbesondere dann, wenn dieser aus den beiden Hakenteilen ausgebildet ist. Schließlich bildet der im wesentlichen radial über den Münzteller ragende zweite Münzabstreifer ein Hindernis im Münzenfluß auf dem rotierenden Münzenteller und im Münzenfluß von diesem zum Einlauf der Führungsbahn.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Vereinzelungsvorrichtung für Münzen der gattungs­ gemäßen Art zu schaffen, deren zweiter Münzabstreifer einfach und billig in der Herstellung und in der Montage insbesondere in der Justierung, ist, wobei der zweite Münzabstreifer nicht der Gefahr des Verschleißes und der Verklemmung ausgesetzt ist und schließlich kein Hindernis für den Fluß der Münzen auf den Münzteller und insbesondere auf dem Weg vom Münzteller zum Ein­ lauf der Führungsbahn bildet.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kenn­ zeichnenden Merkmalen des Anspruches 1. Durch diese Ausbildung wird ein, den zweiten Münzabstreifer bilden­ den Kugelvorhang geschaffen, der in Drehrichtung des Münztellers schräg vor dem Einlauf in die Führungsbahn angeordnet ist, dessen Kugeln in bestimmten Abständen voneinander angeordnet sind und der an einem höhenver­ stellbaren Träger gelagert ist. Ein solcher zweiter Münzabstreifer ist einfach und billig in der Herstellung und der Montage, insbesondere in der Justierung. Ein solcher zweiter Münzabstreifer ist nicht der Gefahr des Verschleißes und der Verklemmung ausgesetzt und bildet schließlich kein Hindernis für den Fluß der Münzen auf dem Münzteller und insbesondere auch kein Hindernis auf dem Weg vom Münzteller zum Einlauf der Führungsbahn. Sofern Doppelmünzen noch den ersten, festeingestellten Münzabstreifer passieren können, kommen diese in Ein­ griff mit den Unterseiten der unter Federdruck gehaltenen Kugeln des Kugelvorhanges. Die Kugeln können von Münzen, die dicker als die dünnste Münze sind, leicht gegen den Federdruck angehoben werden, da diese Münzen gegen die schräge Vorderkante der Kugeln anlaufen. Bei Doppelmünzen wird jedoch die obere Münze von den Kugeln festgehalten, so daß die untere Münze vom Drehteller weitergefördert wird und somit eine sichere Vereinzelung der Münzen er­ folgt.
Der Kugelvorhang besteht lediglich aus dem Träger und der auf dessen Unterseite angeordneten Reihe von unter Feder­ druck stehenden Kugeln. Der Träger mit den Aufnahmen für die federbelasteten Kugeln ist einfach und preis­ wert in der Herstellung und insbesondere leicht zu mon­ tieren. Die Justierung ist äußerst einfach, da lediglich die Unterkanten der Kugeln als wirksame Unterkante des zweiten Münzabstreifers in einem Abstand zur Oberfläche des Münztellers eingestellt werden müssen, der etwas größer ist als die Dicke der dünnsten zu vereinzelnden Münzen. Es besteht keine Gefahr des Verklemmens oder des Verschleißens der im Träger gelagerten, unter Fe­ derdruck stehenden Kugeln. Ferner behindert der Kugel­ vorhang nicht die fließende Bewegung der Münzen auf dem Münzteller und auch nicht vom Münzteller zum Einlauf in die Führungsbahn. Zur Justierung ist es lediglich er­ forderlich, die Höhe der wirksamen Unterkante des Kugel­ vorhanges durch Einstellung des Trägers gegenüber der Oberfläche des Münztellers neu einzustellen.
Es ist ferner aus der DE 29 12 016 vorbekannt, im Ein­ lauf und oberhalb der Oberfläche des Münztellers minde­ stens eine Kugel derart federelastisch anzuordnen, daß diejenigen Münzen, die von dieser federelastisch gegen den Münzteller gedrückten Kugel berührt werden und nicht gleichzeitig vom Förderband ergriffen werden, vom Münz­ teller weiter mitgenommen werden, ohne in den Einlauf gelangen zu können. Eine derart angeordnete Kugel dient jedoch lediglich zur Verhinderung, daß kleine, dünne Münzen in den Einlauf gefördert werden, wenn unmittelbar davor eine große, dicke Münze vom Förderband gefördert wird. Somit ist eine derart angeordnete Kugel weder dazu bestimmt, noch dazu geeignet, gemäß dem erfindungsge­ mäßen Kugelvorhang zu verhindern, daß Doppelmünzen, d. h. übereinanderliegende dünne Münzen, gemeinsam in den Ein­ lauf und damit unter das Förderband gelangen können.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels einer Vereinzelungs­ vorrichtung für Münzen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf den Münzteller der Vereinzelungs­ vorrichtung mit vor dem Einlauf in die Führungsbahn ange­ ordnetem ersten und zweiten Münzabstreifer,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Stirnansicht auf den Kugelträger des zweiten Münzabstreifers und
Fig. 4, 5 und 6 Schnitte gemäß der Linie IV-IV in Fig. 1 durch den zweiten Münzabstreifer.
Die Vereinzelungsvorrichtung 1 für Münzen eines Münzenkol­ lektivs ist oberhalb eines um seine vertikale Drehachse 2 in Richtung des Pfeiles 3 rotierenden Münztellers 4 ange­ ordnet, an welchen sich im wesentlichen tangential eine Führungsbahn 5 anschließt, oberhalb welcher ein Förderband 6 umläuft, dessen eine Umlenkrolle 7 bis über den Randbereich des Münztellers 4 ragt und Münzen vom Münzteller 4 auf die Führungsbahn 5 fördert, auf welcher eine Zählung und/oder Sortierung der Münzen stattfindet. Der Münzteller 4 ist in nicht näher dargestellter Weise in einem Gehäuse gelagert, dessen Deckplatte 8 den Münzteller 4 umgibt und auch die Führungsbahn 5 mit dem Förderband 6 aufnimmt.
Die Vereinzelungsvorrichtung 1 umfaßt einen oberhalb des Münztellers 4 vor dem Einlauf der Führungsbahn 5 im Betriebs­ zustand feststehend angeordneten ersten Münzabstreifer 10, der kurvenförmig zur Führungsbahn 5 und zum Förderband 6 ausge­ richtet ist, wobei der Abstand von der Drehachse 2 des Münz­ tellers 4 in einer Ebene parallel zu dessen Oberfläche und ausgehend von dessen Rand zum Einlauf in die Führungsbahn 5 hin abnimmt. Der Abstand der Unterkante 11 des ersten Münz­ abstreifers 10 von der Oberfläche des Münztellers 4 nimmt dagegen in dessen Drehrichtung etwa von der Dicke der klein­ sten Münze 13 auf etwas mehr als die Dicke der dicksten Münze 12 zu. Ferner ist die der Drehachse 2 des Münztellers 4 zuge­ wandte Stirnfläche 9 des ersten Münzabstreifers 10 in Richtung der Drehachse 2 konkav ausgebildet.
Durch diese Ausbildung des ersten Münzabstreifers 10 können diesen im Randbereich des Münztellers 4 nur einzelne dünne Münzen 13 passieren, wohingegen doppelt liegende Münzen 13 bereits abgeschoben werden, wie es Fig. 7 zeigt. Dabei kann die oben liegende Doppelmünze 13 aufgrund der konkaven Form des ersten Münzabstreifers 10 an dessen Stirnfläche 9 hoch­ steigen, wobei diese Münze 13 von der darunterliegenden Münze 13 getrennt wird. Dicke Münzen 12 können den ersten Münzabstreifer 10 im Randbereich des Münztellers 4 nicht pas­ sieren, wie es Fig. 8 zeigt. Diese können, wie es die Fig. 9 und 10 zeigen, erst im weiteren Abstand des ersten Münzabstreifers 10 vom Rand 44 des Münztellers 4 den ersten Münzabstreifer 10 passieren, da dann der Abstand von dessen Unterkante 11 zur Oberfläche des Münztellers 4 größer ist als die Dicke der dicksten Münze 12 oder zwei übereinander­ geschichteter dünner Münzen 13. Auf diese Weise erfolgt mittels des ersten Münzabstreifers 10 bereits im Randbereich des Münztellers 4 eine Trennung aufeinanderliegender Münzen 13 kleiner Dicke voneinander, wohingegen dickere Münzen 12 im Randbereich zur Mitte des Münztellers hin abgelenkt werden. Entsprechendes gilt für übereinandergeschuppte dünne und dicke Münzen 12, 13. Der erste Münzabstreifer 10 kann in nicht näher dargestellter Weise gegenüber der Oberfläche des Münz­ tellers 4 höheneinstellbar angeordnet werden; seine Unter­ kante 11 steigt unter dem kleinen Winkel α gegenüber der Oberfläche des Münztellers 4 an.
In der Bewegungsbahn der Münzen 12, 13 ist zwischen dem feststehenden ersten Münzabstreifer 10 und dem Einlauf der Führungsbahn 5 ein zweiter Münzabstreifer 21 der Ver­ einzelungsvorrichtung 1 angeordnet, der aus einem im we­ sentlichen parallel zum Münzteller 4 angeordneten Träger 22 und mindestens einer auf der Unterseite des Trägers 22 ge­ haltenen Reihe 23 von unter der Wirkung von Federn 24 stehenden Kugeln 25 gebildet ist. Die Reihe 23 steht zur Führungskante 45 der Führungsbahn 5 etwa unter dem Winkel β = 30°. Anstelle der Kugeln 25 können auch andere Rollkörper Ver­ wendung finden. Die Kugeln 25 sind innerhalb von Bohrungen 26 im Träger 22 eingesetzt, deren dem Münzteller 4 zuge­ wandte Öffnung etwas kleiner ist als der Durchmesser der Kugeln 25. Die Federn 24 stützen sich an einem die Bohrungen 26 nach oben abschließenden Stützteil 27 ab. Somit sind die Kugeln 25 gegen die Wirkung der Federn 24 in Richtung auf den Träger 22 bzw. in Richtung vom Münzteller 4 weg bewegbar. Der Abstand der Kugeln 25 voneinander ist innerhalb der Reihe 23 jeweils kleiner als der Durchmesser der kleinsten Münze.
Der Träger 22 ist gegenüber der Oberfläche des Münztellers 4 höheneinstellbar. Hierzu ist der Träger 22 mittels in Lang­ löcher 14 von Flanschen 17 des Trägers 22 eingreifender Schrau­ ben 15 an einem das Förderband 6 mit der Umlenkrolle 7 aufnehmen­ den Münztransport 16 einstellbar befestigt und kann mit diesem gemeinsam vom Münzteller 4 abgeklappt werden.
Wesentlich für die Funktion des zweiten Münzabstreifers 21 ist der Abstand der wirksamen Unterkante von der Oberfläche des Münztellers 4. Die wirksame Unterkante des zweiten Münz­ abstreifers 21 wird durch die Unterseiten der Kugeln 25 gebil­ det. Diese sind in einem Abstand von der Oberfläche des Münztellers 4 angeordnet, der etwas größer ist als die Dicke der dünnsten zu vereinzelnden Münzen 13. Nur die dünnsten Münzen 13 können somit frei unter den Kugeln 25 des zweiten Münzabstreifers 21 passieren. Jede der zu vereinzeln­ den Münzen 12, 13, die dicker ist als die dünnste Münze 13 im Münzenkollektiv oder die als obere Münze auf einer un­ teren Münze liegt, stößt gegen den aus den Kugeln 25 gebildeten Kugelvorhang an. Dabei können die dickeren Münzen 12 die Kugeln 25 gegen die Kraft der Federn 24 an­ heben, so daß die dickeren Münzen 12 frei passieren können. Von den Doppelmünzen, d. h. von den jeweils übereinander­ liegend geförderten dünnen Münzen 13, welche den ersten Münzabstreifer 10 frei passieren können, wird jedoch die obere Münze 13 von der unteren Münze 13 abgestreift, da die federbelasteten Kugeln 25 die obere Münze 13 an einem Pas­ sieren des Kugelvorhanges hindern.
Da die Vereinzelungsvorrichtung 1 mit ihrem ersten Münzab­ streifer 10 und dem zweiten Münzabstreifer 21 mit seiner einen Kugelreihe 23 an dem das Förderband 6 mit seinen Umlenk­ rollen 7 aufnehmenden Münztransport 16 angebracht ist, kann durch Hochschwenken des Münztransportes 16 und damit des Trägers 22 leicht eine Verstopfung unterhalb der Kugeln 25 beseitigt werden.
Vor der Stirnseite des Trägers 22 des zweiten Münzabstrei­ fers 21 ist ein durch eine Feder 32 belasteter Haken 31 um seine Achse 33 schwenkbar gelagert, dessen Hakenende 34 mittels eines am Träger 22 befestigten Anschlages 35 dicht oberhalb der Oberfläche des Münztellers 4 gehalten ist. Der Haken 31 erstreckt sich quer über den Münzteller 4 im Be­ reich zwischen dem Ende des ersten Münzabstreifers 10 und dem Einlauf der Führungsbahn 5 und zwar etwa parallel zur Führungskante 45 der Führungsbahn 5. Durch diese Anordnung des Hakens 31 wird erreicht, daß Münzen 12, 13, die etwa senkrecht zur Führungskante 45 auf den Haken 31 treffen, von diesem auf den Münzteller 4 abgelenkt werden, da sie den Haken 31 nicht verschwenken können. Diejenigen Münzen 12, 13, die mit der Drehrichtung des Münztellers 4, d. h. etwa in Richtung der Führungskante 45 ankommen, können jedoch durch Verschwenken des Hebels 31 gegen die Kraft der Feder 32 passieren und in den Einlauf zur Führungsbahn 5 gelangen.
Die hintereinandergeschaltete Anordnung des ersten Münzab­ streifers 10 und des zweiten Münzabstreifers 21 erbringt eine große Sicherheit gegen das Einlaufen von Doppelmünzen in die Führungsbahn 5, so daß Fehlzählungen ausgeschlossen sind.
In Bewegungsrichtung der Münzen 12, 13 ist unmittelbar hinter der einen Reihe 23 von Kugeln 25 oberhalb der Oberfläche des Münztellers 4 ein als Münzweiche dienender einarmiger Hebel 41 schwenkbar um eine parallel zur Drehachse 2 des Münztellers 4 liegende Achse 42 angeordnet. Eine Verschwenkung des He­ bels 41 erfolgt gegen die Kraft einer Feder 40 über einen nicht dargestellten Antrieb. Der Hebel 41 kann aus sei­ ner Ruhestellung (Fig. 1 durchgezogene Linien), in welcher seine Vorderkante 37 in einer Fluchtlinie mit einem Führungs­ stück 36 für die Münzen 12, 13 auf dem Münzteller 4 liegt, in seine Arbeitsstellung in die Bewegungsbahn der Münzen 12, 13 unterhalb der Reihe 23 von Kugeln 25 geschwenkt werden. Mittels des als Münzweiche dienenden Hebels 41 können bei einem Sortier- und/oder Zählstop die Münzen 12, 13 vom Einlauf in die Führungsbahn 5 abgelenkt werden, so daß diese auf dem rotierenden Münzteller 4 verbleiben. Der Hebel 41 durch­ greift einen Längsschlitz 43 innerhalb des den Münzteller 4 umgebenden Randes 44. Der Längsschlitz 43 ist dabei unmit­ telbar oberhalb des Münztellers 4 angeordnet.
Der den Münzteller 4 umgebende Rand 44 ist im Bereich der den Münzteller 4 tangential verlassenden Führungsbahn 5 unter­ brochen. Auf dieser werden die Münzen 12, 13 entlang der Führungskante 45 geführt, welcher unmittelbar am Rand des Münztellers 4 eine Anlaufrolle 46 zugeordnet ist.

Claims (4)

1. Vereinzelungsvorrichtung für Münzen eines Münzenkollek­ tives, die von einem rotierenden Münzteller einer im wesentlichen tangential anschließenden Führungsbahn zuge­ führt werden,
mit einem oberhalb des Münztellers vor dem Einlauf der Führungsbahn im Betriebszustand feststehend angeordneten ersten Münzabstreifers,
mit einem in der Bewegungsbahn der Münzen zwischen dem feststehenden Münzabstreifer und dem Einlauf der Führungs­ bahn angeordneten, zum Passieren einzelner Münzen großer Dicke von diesem bewegbar ausgebildeten zweiten Münzab­ streifer, dessen wirksame Unterkante von der Oberfläche des Münztellers in einem Abstand angeordnet ist, der etwas größer ist als die Dicke der dünnsten zu vereinzelnden Münze und dessen wirk­ same Vorderkante eine Schräge aufweist, an der eine oben liegende Doppelmünze abgestreift und die unten liegende Münze oder Einzelmünze größerer Dicke eine Kraftkomponente zum Bewegen oder Anheben des Münzsperrelementes gegen die Kraft erhalten kann, und
und mit einem vor dem Einlauf in die Führungsbahn angeordneten Träger, dessen parallel zur Oberfläche des Münztellers ange­ ordnete Unterseite unter Federdruck stehende Kugeln aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Münzabstreifer (21) aus mindestens einer in Drehrichtung des Münztellers (4) schräg vor dem Einlauf in die Führungsbahn (8) angeordneten Reihe (23) von Kugeln (25) gebildet ist, welche die wirksame Unter- und Vorderkante des zweiten Münz­ abstreifers (21) bilden und deren benachbarte Kugeln (25) in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der kleiner ist als der Durchmesser der kleinsten Münze, und daß der auf der Unterseite die unter Federdruck stehenden Kugeln (25) aufnehmende Träger (22) gegenüber der Oberfläche des Münztellers (3) höhenverstellbar ge­ lagert ist.
2. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß der Abstand der Untersei­ ten aller Kugeln (25) von der Oberfläche des Münz­ tellers (4) gleich groß ist.
3. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kugel (25) mit einer sich am Träger (22) abstützenden Druckfeder (24) druckbeaufschlagt ist.
4. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (25) in Bohrungen (26) im Träger (22) eingesetzt sind, deren dem Münzteller (4) zugewandte Öffnung etwas kleiner ist als der Durch­ messer der Kugeln (25).
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