DE3330441C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vereinzelungsvor
richtung für Münzen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige Vereinzelungsvorrichtung dient insbesondere
dazu, bei Doppelmünzen, d. h. bei übereinanderliegenden
dünnen Münzen, die obere Münze von der unteren Münze
abzuschieben. Die Doppelmünzen können den ersten Münz
abstreifer passieren, wenn deren Gesamtdicke kleiner ist
als die Dicke der dicksten Münze. Der zweite Münzabstrei
fer muß aber gewährleisten, daß eine Vereinzelung von
Doppelmünzen mit Sicherheit erfolgt.
Eine Vereinzelungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art
ist aus der DE 29 12 016 vorbekannt. Bei dieser ist
hinter dem ersten, im Betriebszustand feststehend ange
ordneten Münzabstreifer ein zweiter, beweglicher Münz
abstreifer angeordnet, der aus einem, um eine zur
Führungsbahn parallele Achse frei nach oben schwenkbaren
zweiten Münzabstreifer gebildet ist und für die Münzen
eine schräge Anlauffläche aufweist, die mit der Oberfläche
des Münztellers einen spitzen Winkel bildet. Der zweite
Münzabstreifer ist im wesentlichen radial zur Achse des
Münztellers gerichtet und weist eine radiale Länge, vom
Rand des Münztellers aus gemessen, etwa vom Durchmesser
der kleinsten Münze auf. Die Anlauffläche steigt auf einen
Abstand von der Oberfläche des Münztellers hin an, der
größer ist als die Dicke der dicksten Münze. Die vorn
liegende Seitenfläche ist vom Rand des Münztellers aus
zum freien Ende hin abgeschrägt. Ferner ist der zweite
Münzabstreifer hakenförmig ausgebildet und steht unter
Wirkung einer Feder, die am hinter der Schwenkachse
liegenden Ende angreift und den über dem Münzteller
liegenden Teil des zweiten Münzabstreifers in Richtung
auf den Münzteller drückt. In der bevorzugten Ausführungs
form besteht der zweite Münzabstreifer hierbei aus zwei
unmittelbar hintereinander angeordneten Hakenteilen,
die jeweils unter Wikrung einer zugeordneten Feder
stehen und durch nasenartige Teile miteinander in Ver
bindung stehen.
Bereits diese Beschreibung des zweiten Münzabstreifers
der vorbekannten Vereinzelungsvorrichtung zeigt, daß
der zweite Münzabstreifer aufwendig und teuer in der
Herstellung und in der Montage ist. Ferner ist eine
aufwendige Justierung des zweiten Münzabstreifers not
wendig, insbesondere dann, wenn dieser aus zwei Haken
teilen gebildet ist. Der bekannte zweite Münzabstreifer
muß für jedes Münzenkollektiv unterschiedlich ausgebil
det und an dieses angepaßt werden. Ferner hat sich ge
zeigt, daß der bekannte zweite Münzabstreifer leicht
verschleißt und leicht verklemmt, insbesondere dann,
wenn dieser aus den beiden Hakenteilen ausgebildet ist.
Schließlich bildet der im wesentlichen radial über den
Münzteller ragende zweite Münzabstreifer ein Hindernis
im Münzenfluß auf dem rotierenden Münzenteller und im
Münzenfluß von diesem zum Einlauf der Führungsbahn.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde,
eine Vereinzelungsvorrichtung für Münzen der gattungs
gemäßen Art zu schaffen, deren zweiter Münzabstreifer
einfach und billig in der Herstellung und in der Montage
insbesondere in der Justierung, ist, wobei der zweite
Münzabstreifer nicht der Gefahr des Verschleißes und
der Verklemmung ausgesetzt ist und schließlich kein
Hindernis für den Fluß der Münzen auf den Münzteller
und insbesondere auf dem Weg vom Münzteller zum Ein
lauf der Führungsbahn bildet.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kenn
zeichnenden Merkmalen des Anspruches 1. Durch diese
Ausbildung wird ein, den zweiten Münzabstreifer bilden
den Kugelvorhang geschaffen, der in Drehrichtung des
Münztellers schräg vor dem Einlauf in die Führungsbahn
angeordnet ist, dessen Kugeln in bestimmten Abständen
voneinander angeordnet sind und der an einem höhenver
stellbaren Träger gelagert ist. Ein solcher zweiter
Münzabstreifer ist einfach und billig in der Herstellung
und der Montage, insbesondere in der Justierung. Ein
solcher zweiter Münzabstreifer ist nicht der Gefahr des
Verschleißes und der Verklemmung ausgesetzt und bildet
schließlich kein Hindernis für den Fluß der Münzen auf
dem Münzteller und insbesondere auch kein Hindernis auf
dem Weg vom Münzteller zum Einlauf der Führungsbahn.
Sofern Doppelmünzen noch den ersten, festeingestellten
Münzabstreifer passieren können, kommen diese in Ein
griff mit den Unterseiten der unter Federdruck gehaltenen
Kugeln des Kugelvorhanges. Die Kugeln können von Münzen,
die dicker als die dünnste Münze sind, leicht gegen den
Federdruck angehoben werden, da diese Münzen gegen die
schräge Vorderkante der Kugeln anlaufen. Bei Doppelmünzen
wird jedoch die obere Münze von den Kugeln festgehalten,
so daß die untere Münze vom Drehteller weitergefördert
wird und somit eine sichere Vereinzelung der Münzen er
folgt.
Der Kugelvorhang besteht lediglich aus dem Träger und der
auf dessen Unterseite angeordneten Reihe von unter Feder
druck stehenden Kugeln. Der Träger mit den Aufnahmen
für die federbelasteten Kugeln ist einfach und preis
wert in der Herstellung und insbesondere leicht zu mon
tieren. Die Justierung ist äußerst einfach, da lediglich
die Unterkanten der Kugeln als wirksame Unterkante des
zweiten Münzabstreifers in einem Abstand zur Oberfläche
des Münztellers eingestellt werden müssen, der etwas
größer ist als die Dicke der dünnsten zu vereinzelnden
Münzen. Es besteht keine Gefahr des Verklemmens oder
des Verschleißens der im Träger gelagerten, unter Fe
derdruck stehenden Kugeln. Ferner behindert der Kugel
vorhang nicht die fließende Bewegung der Münzen auf
dem Münzteller und auch nicht vom Münzteller zum Einlauf
in die Führungsbahn. Zur Justierung ist es lediglich er
forderlich, die Höhe der wirksamen Unterkante des Kugel
vorhanges durch Einstellung des Trägers gegenüber der
Oberfläche des Münztellers neu einzustellen.
Es ist ferner aus der DE 29 12 016 vorbekannt, im Ein
lauf und oberhalb der Oberfläche des Münztellers minde
stens eine Kugel derart federelastisch anzuordnen, daß
diejenigen Münzen, die von dieser federelastisch gegen
den Münzteller gedrückten Kugel berührt werden und nicht
gleichzeitig vom Förderband ergriffen werden, vom Münz
teller weiter mitgenommen werden, ohne in den Einlauf
gelangen zu können. Eine derart angeordnete Kugel dient
jedoch lediglich zur Verhinderung, daß kleine, dünne
Münzen in den Einlauf gefördert werden, wenn unmittelbar
davor eine große, dicke Münze vom Förderband gefördert
wird. Somit ist eine derart angeordnete Kugel weder dazu
bestimmt, noch dazu geeignet, gemäß dem erfindungsge
mäßen Kugelvorhang zu verhindern, daß Doppelmünzen, d. h.
übereinanderliegende dünne Münzen, gemeinsam in den Ein
lauf und damit unter das Förderband gelangen können.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels einer Vereinzelungs
vorrichtung für Münzen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf den Münzteller der Vereinzelungs
vorrichtung mit vor dem Einlauf in die Führungsbahn ange
ordnetem ersten und zweiten Münzabstreifer,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Stirnansicht auf den Kugelträger des zweiten
Münzabstreifers und
Fig. 4, 5 und 6 Schnitte gemäß der Linie IV-IV in Fig. 1
durch den zweiten Münzabstreifer.
Die Vereinzelungsvorrichtung 1 für Münzen eines Münzenkol
lektivs ist oberhalb eines um seine vertikale Drehachse 2
in Richtung des Pfeiles 3 rotierenden Münztellers 4 ange
ordnet, an welchen sich im wesentlichen tangential eine
Führungsbahn 5 anschließt, oberhalb welcher ein Förderband 6
umläuft, dessen eine Umlenkrolle 7 bis über den Randbereich
des Münztellers 4 ragt und Münzen vom Münzteller 4 auf die
Führungsbahn 5 fördert, auf welcher eine Zählung und/oder
Sortierung der Münzen stattfindet. Der Münzteller 4 ist in
nicht näher dargestellter Weise in einem Gehäuse gelagert,
dessen Deckplatte 8 den Münzteller 4 umgibt und auch die
Führungsbahn 5 mit dem Förderband 6 aufnimmt.
Die Vereinzelungsvorrichtung 1 umfaßt einen oberhalb des
Münztellers 4 vor dem Einlauf der Führungsbahn 5 im Betriebs
zustand feststehend angeordneten ersten Münzabstreifer 10, der
kurvenförmig zur Führungsbahn 5 und zum Förderband 6 ausge
richtet ist, wobei der Abstand von der Drehachse 2 des Münz
tellers 4 in einer Ebene parallel zu dessen Oberfläche und
ausgehend von dessen Rand zum Einlauf in die Führungsbahn 5
hin abnimmt. Der Abstand der Unterkante 11 des ersten Münz
abstreifers 10 von der Oberfläche des Münztellers 4 nimmt
dagegen in dessen Drehrichtung etwa von der Dicke der klein
sten Münze 13 auf etwas mehr als die Dicke der dicksten Münze
12 zu. Ferner ist die der Drehachse 2 des Münztellers 4 zuge
wandte Stirnfläche 9 des ersten Münzabstreifers 10 in Richtung
der Drehachse 2 konkav ausgebildet.
Durch diese Ausbildung des ersten Münzabstreifers 10 können
diesen im Randbereich des Münztellers 4 nur einzelne dünne
Münzen 13 passieren, wohingegen doppelt liegende Münzen 13
bereits abgeschoben werden, wie es Fig. 7 zeigt. Dabei kann
die oben liegende Doppelmünze 13 aufgrund der konkaven Form
des ersten Münzabstreifers 10 an dessen Stirnfläche 9 hoch
steigen, wobei diese Münze 13 von der darunterliegenden
Münze 13 getrennt wird. Dicke Münzen 12 können den ersten
Münzabstreifer 10 im Randbereich des Münztellers 4 nicht pas
sieren, wie es Fig. 8 zeigt. Diese können, wie es die Fig.
9 und 10 zeigen, erst im weiteren Abstand des ersten
Münzabstreifers 10 vom Rand 44 des Münztellers 4 den ersten
Münzabstreifer 10 passieren, da dann der Abstand von dessen
Unterkante 11 zur Oberfläche des Münztellers 4 größer ist
als die Dicke der dicksten Münze 12 oder zwei übereinander
geschichteter dünner Münzen 13. Auf diese Weise erfolgt
mittels des ersten Münzabstreifers 10 bereits im Randbereich
des Münztellers 4 eine Trennung aufeinanderliegender Münzen 13
kleiner Dicke voneinander, wohingegen dickere Münzen 12 im
Randbereich zur Mitte des Münztellers hin abgelenkt werden.
Entsprechendes gilt für übereinandergeschuppte dünne und
dicke Münzen 12, 13. Der erste Münzabstreifer 10 kann in nicht
näher dargestellter Weise gegenüber der Oberfläche des Münz
tellers 4 höheneinstellbar angeordnet werden; seine Unter
kante 11 steigt unter dem kleinen Winkel α gegenüber der
Oberfläche des Münztellers 4 an.
In der Bewegungsbahn der Münzen 12, 13 ist zwischen dem
feststehenden ersten Münzabstreifer 10 und dem Einlauf
der Führungsbahn 5 ein zweiter Münzabstreifer 21 der Ver
einzelungsvorrichtung 1 angeordnet, der aus einem im we
sentlichen parallel zum Münzteller 4 angeordneten Träger 22
und mindestens einer auf der Unterseite des Trägers 22 ge
haltenen Reihe 23 von unter der Wirkung von Federn 24
stehenden Kugeln 25 gebildet ist. Die Reihe 23 steht zur
Führungskante 45 der Führungsbahn 5 etwa unter dem Winkel β = 30°.
Anstelle der Kugeln 25 können auch andere Rollkörper Ver
wendung finden. Die Kugeln 25 sind innerhalb von Bohrungen
26 im Träger 22 eingesetzt, deren dem Münzteller 4 zuge
wandte Öffnung etwas kleiner ist als der Durchmesser
der Kugeln 25. Die Federn 24 stützen sich an einem die
Bohrungen 26 nach oben abschließenden Stützteil 27 ab.
Somit sind die Kugeln 25 gegen die Wirkung der Federn 24 in
Richtung auf den Träger 22 bzw. in Richtung vom Münzteller 4
weg bewegbar. Der Abstand der Kugeln 25 voneinander ist
innerhalb der Reihe 23 jeweils kleiner als der Durchmesser
der kleinsten Münze.
Der Träger 22 ist gegenüber der Oberfläche des Münztellers 4
höheneinstellbar. Hierzu ist der Träger 22 mittels in Lang
löcher 14 von Flanschen 17 des Trägers 22 eingreifender Schrau
ben 15 an einem das Förderband 6 mit der Umlenkrolle 7 aufnehmen
den Münztransport 16 einstellbar befestigt und kann mit diesem
gemeinsam vom Münzteller 4 abgeklappt werden.
Wesentlich für die Funktion des zweiten Münzabstreifers 21
ist der Abstand der wirksamen Unterkante von der Oberfläche
des Münztellers 4. Die wirksame Unterkante des zweiten Münz
abstreifers 21 wird durch die Unterseiten der Kugeln 25 gebil
det. Diese sind in einem Abstand von der Oberfläche des
Münztellers 4 angeordnet, der etwas größer ist als die
Dicke der dünnsten zu vereinzelnden Münzen 13. Nur die
dünnsten Münzen 13 können somit frei unter den Kugeln 25 des
zweiten Münzabstreifers 21 passieren. Jede der zu vereinzeln
den Münzen 12, 13, die dicker ist als die dünnste Münze 13
im Münzenkollektiv oder die als obere Münze auf einer un
teren Münze liegt, stößt gegen den aus den Kugeln 25
gebildeten Kugelvorhang an. Dabei können die dickeren
Münzen 12 die Kugeln 25 gegen die Kraft der Federn 24 an
heben, so daß die dickeren Münzen 12 frei passieren können.
Von den Doppelmünzen, d. h. von den jeweils übereinander
liegend geförderten dünnen Münzen 13, welche den ersten
Münzabstreifer 10 frei passieren können, wird jedoch die
obere Münze 13 von der unteren Münze 13 abgestreift, da die
federbelasteten Kugeln 25 die obere Münze 13 an einem Pas
sieren des Kugelvorhanges hindern.
Da die Vereinzelungsvorrichtung 1 mit ihrem ersten Münzab
streifer 10 und dem zweiten Münzabstreifer 21 mit seiner
einen Kugelreihe 23 an dem das Förderband 6 mit seinen Umlenk
rollen 7 aufnehmenden Münztransport 16 angebracht ist, kann durch
Hochschwenken des Münztransportes 16 und damit des Trägers 22
leicht eine Verstopfung unterhalb der Kugeln 25 beseitigt werden.
Vor der Stirnseite des Trägers 22 des zweiten Münzabstrei
fers 21 ist ein durch eine Feder 32 belasteter Haken 31 um
seine Achse 33 schwenkbar gelagert, dessen Hakenende 34
mittels eines am Träger 22 befestigten Anschlages 35 dicht
oberhalb der Oberfläche des Münztellers 4 gehalten ist. Der
Haken 31 erstreckt sich quer über den Münzteller 4 im Be
reich zwischen dem Ende des ersten Münzabstreifers 10 und
dem Einlauf der Führungsbahn 5 und zwar etwa parallel zur
Führungskante 45 der Führungsbahn 5. Durch diese Anordnung
des Hakens 31 wird erreicht, daß Münzen 12, 13, die
etwa senkrecht zur Führungskante 45 auf den Haken 31 treffen,
von diesem auf den Münzteller 4 abgelenkt werden, da sie den
Haken 31 nicht verschwenken können. Diejenigen Münzen 12, 13,
die mit der Drehrichtung des Münztellers 4, d. h. etwa in
Richtung der Führungskante 45 ankommen, können jedoch
durch Verschwenken des Hebels 31 gegen die Kraft der Feder 32
passieren und in den Einlauf zur Führungsbahn 5 gelangen.
Die hintereinandergeschaltete Anordnung des ersten Münzab
streifers 10 und des zweiten Münzabstreifers 21 erbringt eine
große Sicherheit gegen das Einlaufen von Doppelmünzen in
die Führungsbahn 5, so daß Fehlzählungen ausgeschlossen sind.
In Bewegungsrichtung der Münzen 12, 13 ist unmittelbar hinter
der einen Reihe 23 von Kugeln 25 oberhalb der Oberfläche des
Münztellers 4 ein als Münzweiche dienender einarmiger Hebel
41 schwenkbar um eine parallel zur Drehachse 2 des Münztellers
4 liegende Achse 42 angeordnet. Eine Verschwenkung des He
bels 41 erfolgt gegen die Kraft einer Feder 40 über einen
nicht dargestellten Antrieb. Der Hebel 41 kann aus sei
ner Ruhestellung (Fig. 1 durchgezogene Linien), in welcher
seine Vorderkante 37 in einer Fluchtlinie mit einem Führungs
stück 36 für die Münzen 12, 13 auf dem Münzteller 4 liegt,
in seine Arbeitsstellung in die Bewegungsbahn der Münzen 12,
13 unterhalb der Reihe 23 von Kugeln 25 geschwenkt werden.
Mittels des als Münzweiche dienenden Hebels 41 können bei
einem Sortier- und/oder Zählstop die Münzen 12, 13 vom Einlauf
in die Führungsbahn 5 abgelenkt werden, so daß diese auf dem
rotierenden Münzteller 4 verbleiben. Der Hebel 41 durch
greift einen Längsschlitz 43 innerhalb des den Münzteller 4
umgebenden Randes 44. Der Längsschlitz 43 ist dabei unmit
telbar oberhalb des Münztellers 4 angeordnet.
Der den Münzteller 4 umgebende Rand 44 ist im Bereich der
den Münzteller 4 tangential verlassenden Führungsbahn 5 unter
brochen. Auf dieser werden die Münzen 12, 13 entlang der
Führungskante 45 geführt, welcher unmittelbar am Rand des
Münztellers 4 eine Anlaufrolle 46 zugeordnet ist.
Claims (4)
1. Vereinzelungsvorrichtung für Münzen eines Münzenkollek
tives, die von einem rotierenden Münzteller einer im
wesentlichen tangential anschließenden Führungsbahn zuge
führt werden,
mit einem oberhalb des Münztellers vor dem Einlauf der Führungsbahn im Betriebszustand feststehend angeordneten ersten Münzabstreifers,
mit einem in der Bewegungsbahn der Münzen zwischen dem feststehenden Münzabstreifer und dem Einlauf der Führungs bahn angeordneten, zum Passieren einzelner Münzen großer Dicke von diesem bewegbar ausgebildeten zweiten Münzab streifer, dessen wirksame Unterkante von der Oberfläche des Münztellers in einem Abstand angeordnet ist, der etwas größer ist als die Dicke der dünnsten zu vereinzelnden Münze und dessen wirk same Vorderkante eine Schräge aufweist, an der eine oben liegende Doppelmünze abgestreift und die unten liegende Münze oder Einzelmünze größerer Dicke eine Kraftkomponente zum Bewegen oder Anheben des Münzsperrelementes gegen die Kraft erhalten kann, und
und mit einem vor dem Einlauf in die Führungsbahn angeordneten Träger, dessen parallel zur Oberfläche des Münztellers ange ordnete Unterseite unter Federdruck stehende Kugeln aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Münzabstreifer (21) aus mindestens einer in Drehrichtung des Münztellers (4) schräg vor dem Einlauf in die Führungsbahn (8) angeordneten Reihe (23) von Kugeln (25) gebildet ist, welche die wirksame Unter- und Vorderkante des zweiten Münz abstreifers (21) bilden und deren benachbarte Kugeln (25) in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der kleiner ist als der Durchmesser der kleinsten Münze, und daß der auf der Unterseite die unter Federdruck stehenden Kugeln (25) aufnehmende Träger (22) gegenüber der Oberfläche des Münztellers (3) höhenverstellbar ge lagert ist.
mit einem oberhalb des Münztellers vor dem Einlauf der Führungsbahn im Betriebszustand feststehend angeordneten ersten Münzabstreifers,
mit einem in der Bewegungsbahn der Münzen zwischen dem feststehenden Münzabstreifer und dem Einlauf der Führungs bahn angeordneten, zum Passieren einzelner Münzen großer Dicke von diesem bewegbar ausgebildeten zweiten Münzab streifer, dessen wirksame Unterkante von der Oberfläche des Münztellers in einem Abstand angeordnet ist, der etwas größer ist als die Dicke der dünnsten zu vereinzelnden Münze und dessen wirk same Vorderkante eine Schräge aufweist, an der eine oben liegende Doppelmünze abgestreift und die unten liegende Münze oder Einzelmünze größerer Dicke eine Kraftkomponente zum Bewegen oder Anheben des Münzsperrelementes gegen die Kraft erhalten kann, und
und mit einem vor dem Einlauf in die Führungsbahn angeordneten Träger, dessen parallel zur Oberfläche des Münztellers ange ordnete Unterseite unter Federdruck stehende Kugeln aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Münzabstreifer (21) aus mindestens einer in Drehrichtung des Münztellers (4) schräg vor dem Einlauf in die Führungsbahn (8) angeordneten Reihe (23) von Kugeln (25) gebildet ist, welche die wirksame Unter- und Vorderkante des zweiten Münz abstreifers (21) bilden und deren benachbarte Kugeln (25) in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der kleiner ist als der Durchmesser der kleinsten Münze, und daß der auf der Unterseite die unter Federdruck stehenden Kugeln (25) aufnehmende Träger (22) gegenüber der Oberfläche des Münztellers (3) höhenverstellbar ge lagert ist.
2. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß der Abstand der Untersei
ten aller Kugeln (25) von der Oberfläche des Münz
tellers (4) gleich groß ist.
3. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Kugel (25) mit einer
sich am Träger (22) abstützenden Druckfeder (24)
druckbeaufschlagt ist.
4. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kugeln (25) in Bohrungen (26)
im Träger (22) eingesetzt sind, deren dem Münzteller (4)
zugewandte Öffnung etwas kleiner ist als der Durch
messer der Kugeln (25).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833330441 DE3330441A1 (de) | 1983-08-20 | 1983-08-20 | Vereinzelungsvorrichtung fuer muenzen |
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Publications (2)
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|---|---|
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| DE3330441C2 true DE3330441C2 (de) | 1987-12-17 |
Family
ID=6207262
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833330441 Granted DE3330441A1 (de) | 1983-08-20 | 1983-08-20 | Vereinzelungsvorrichtung fuer muenzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3330441A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3929462A1 (de) * | 1988-09-06 | 1990-03-15 | Laurel Bank Machine Co | Muenzeneintragvorrichtung fuer eine muenzenmanipulationsmaschine |
| DE19741404A1 (de) * | 1997-09-19 | 1999-03-25 | Standardwerk Eugen Reis Gmbh & | Vorrichtung zur Vereinzelung von Münzen eines Münzenkollektivs oder zur Vereinzelung von scheibenförmigen Gegenständen |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
| DK8500995A (de) * | 1984-03-05 | 1985-09-06 | ||
| DE9200580U1 (de) * | 1992-01-19 | 1992-04-09 | NCM (Note-Coin-Marketing) Heinz W. Schäpers KG, 4048 Grevenbroich | Gerät zum Sortieren und/oder Zählen von Münzen |
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Family Cites Families (1)
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| DE2912016C2 (de) * | 1979-03-24 | 1981-10-08 | F.Zimmermann & Co., 1000 Berlin | Vereinzelungsvorrichtung für Münzen |
-
1983
- 1983-08-20 DE DE19833330441 patent/DE3330441A1/de active Granted
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3929462A1 (de) * | 1988-09-06 | 1990-03-15 | Laurel Bank Machine Co | Muenzeneintragvorrichtung fuer eine muenzenmanipulationsmaschine |
| DE19741404A1 (de) * | 1997-09-19 | 1999-03-25 | Standardwerk Eugen Reis Gmbh & | Vorrichtung zur Vereinzelung von Münzen eines Münzenkollektivs oder zur Vereinzelung von scheibenförmigen Gegenständen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3330441A1 (de) | 1985-03-07 |
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